Talfahrt der grafischen Industrie hält an

Die Talfahrt der grafischen Industrie hält an. Im vergangenen ging die Bruttowertschöpfung im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 5,4 Prozent auf 4,5 Milliarden Franken zurück.

Wie in den beiden Vorjahren sank sowohl die Nachfrage aus dem Inland als auch aus dem Ausland. Damit sei seit der Jahrtausendwende das reale Wertschöpfungsniveau der grafischen Industrie um über 30 Prozent gefallen, teilte der Schweizerische Verband für visuelle Kommunikation Viscom am Mittwoch mit. Der Strukturwandel der Branche, die schwache Nachfrage aus dem Ausland sowie der starke Franken machten der grafischen Industrie zu schaffen.

«Es ist kein Geheimnis, dass sich die Branche in einem kräftigen Strukturanpassungsprozess befindet», sagte Viscom-Direktor Thomas Gsponer vor den Medien in Zürich. Die Konkurrenz der Druckerzeugnisse durch das Internet oder mobile Medien sei gross. «Es wird weniger gedruckt in der Schweiz.» Dazu komme ein enormer Druck aus dem Ausland, wo die das Drucken wesentlich billiger sei. Die Importe von Druckerzeugnissen seien massiv gestiegen. (SDA)
 

Jim & Jim realisiert Social-Media Videoserie

Für den Telekomkonzern Orange hat die auf Jugend- und Studentenmarketing spezialisierte Agentur Jim & Jim die mehrteilige Videoserie «Orange Insiders» konzipiert, kreiert und umgesetzt.

In Kurzinterviews vermitteln die hauseigenen Orange-Experten unter anderem technisches Fachwissen oder geben Auskunft über Apps und Produktspezifikationen – so, dass es auch für «technische Dummies» leicht verständlich ist, wie die Agentur in einer Mitteilung schreibt. Auf der Wandtafel im Hintergrund wird das Gesagte in Form amüsanter Animationen illustriert. Die Kurzfilme sind über die Social Media Kanäle von Orange abrufbar und werden insbesondere über Facebook verbreitet.

Das Konzept von «Orange Insiders» wird ständig weiterentwickelt und ausgebaut. Bis heute wurden 6 Videos in Deutsch und Französisch produziert. Für Orange setzt Jim & Jim darüber hinaus seit 2013 verschiedene Aktivierungsaktionen um, beispielsweise diejenige für das Sponsoringengagement am «Energy Stars for Free».

//www.youtube.com/watch?v=55QsLaJG4gs

Verantwortlich bei Orange: Christophe Karcher (Social Media Marketing Manager). Verantwortlich bei jim & Jim: Fabio Emch (Gesamtleitung), Tobias Bonfanti (Produktionsleitung/Konzept).
 

Republica lanciert für Radio Bern1 den «Songolog»

Republica hat für Radio Bern1 eine neue Werbekampagne konzipiert und umgesetzt. Kern der Kampagne bildet ein TV-Spot, in dem die Protagonisten mithilfe bekannter Songtitel, dem «Songolog», miteinander kommunizieren.

«Musig wo’s bringt» steht in Zentrum der neuen Werbekampagne. Neben News und Unterhaltung stehe der Radiosender für viel musikalische Abwechslung mit den Hits aus vier Jahrzehnten sowie den besten Pop- und Rocksongs von heute, so die Agentur. Genau diese Songs stehen im Zentrum des neuen TV-Spots, der ab sofort auf TeleBärn, 3+, 4+, TV24 und in Kinos der Region Bern zu sehen ist. Darin führen die Protagonisten einen sogenannten «Songolog»: Sie unterhalten sich mithilfe bekannter Songtitel – mit einem überraschenden Ausgang. Flankiert wird das Video von passenden Plakaten und Anzeigen im Sendegebiet von Radio Bern1.

//www.youtube.com/watch?v=a3iIAp_irYk

Verantwortlich bei Republica: Chris Morgan (Creative Direction), Mike Krüll (Konzept und Text), Simon Matz (Art Direction), Michael Holzgang (Senior-Beratung), Bala Trachsel (Gesamtverantwor-tung), Fabian Niklaus (Regie/Produktion). Verantwortlich bei Radio Bern1: Peter Scheurer (Geschäftsführer/Programmleiter), Melanie Friedli (Leiterin Verkauf & Marketing).

 

Source: Rega-Magazin «1414» im neuen Look

Basierend auf einem neuen redaktionellen Konzept hat die Designagentur Source das Rega-Magazin überarbeitet. Die Agentur hat das Gestaltungskonzept entwickelt und eine Erstausgabe in vier Sprachen realisiert.

Ein klares Layout, grosszügig eingesetzte Bilder, illustrative Auszeichnungen und aussagekräftige Infografiken schaffen einen zeitgemässen Auftritt schaffen, der Wissen mit Mehrwert vermittelt, so die Agentur in einer Mitteilung vom Donnerstag. Das Magazin «1414» erscheint zwei Mal jährlich in vier Sprachen, mit einer Auflage von über 1,8 Millionen Exemplaren.
 

Tamedia ermöglicht automatisierten Einkauf digitaler Werbung

20minuten.ch, Newsnet – bestehend aus den sieben Newssites von 24heures, Basler Zeitung, Berner Zeitung, Der Bund, Le Matin, Tribune de Genève und Tages-Anzeiger – und search.ch stellen ab Juli 2014 Teile ihres digitalen Werbeinventars für den automatisierten Einkauf zur Verfügung.

Werbekunden der zur Mediengruppe Tamedia gehörenden Sites können dadurch komplizierte und aufwändige Einkaufs- und Verkaufsprozesse automatisieren und vereinfachen. Diese Art der digitalen Vermarktung befindet sich zurzeit weltweit in einer grossen Wachstumsphase, schreibt Tamedia in einer Mitteilung. Für die Zukunft werde erwartet, dass ein relevanter Teil der Ausgaben für digitale Werbung über diesen Kanal getätigt werden.

Die Möglichkeit für den automatisierten Einkauf von digitalen Werbeplätzen bei 20minuten.ch, Newsnet und search.ch, die gemeinsam über 74 Prozent aller Schweizer Internet Nutzerinnen und Nutzer erreichen (Net Metrix Profile 2014-1), steht ab Juli 2014 zur Verfügung. In der Startphase werden die IAB Standard-Formate sowie einzelne Grossformate angeboten. Diese können nach Sprachräumen und Run of Site ab einem bestimmten Mindestpreis erworben werden.

Technischer Partner: Improve Digital

Als technischer Partner wurde für eine erste Testphase der unabhängige Anbieter von Real-Time Advertising-Technologie, Improve Digital, welcher bereits mit mehr als 100 der Top-Publisher in Europa zusammen arbeitet, gewählt. Den Betrieb des neuen Systems übernimmt bei Tamedia das Team Digital Advertising & Services, welches ab 1. August 2014 mit Rui de Freitas, einem Spezialisten für Real Time Advertising und programmatischen Einkauf verstärkt wird. Rui de Freitas wird als Ansprechpartner für Agenturen, Kunden und interne Kontakte fungieren. Der 27-jährige de Freitas hat zuletzt bei Publicitas das Projekt Improve Digital betreut und als Automated Trading Manager das Thema Real Time Advertising bei den Plattformen local.ch und home.ch eingeführt und ausgebaut.
 

Zu guter Letzt: Privat-Taxi via Smartphone

In diversen europäischen Städten haben Taxifahrer gegen Konkurrenz durch Limousinendienste wie Uber protestiert. Denn diese erlauben Privatleuten, via Smarphone-App Fahrten anzubieten, welche meist billiger sind als ortsübliche Taxitarife.

Die Fahrer wollten ihren Unmut über Dienste ausdrücken, bei denen Privatleute sich als Fahrer verdingen können. Abgewickelt werden diese Geschäfte via Smartphone. Die Taxiunternehmer halten die Konkurrenz für unfair, weil die strikten Vorschriften für ihre Branche dort nicht greifen. So übergab eine Vertreterin der US-Transportgewerkschaft während der Aktion am Mittwoch einen Brief an die Stadtverwaltung von Washington. Darin wurde ein vorläufiges Verbot der Konkurrenzdienste gefordert, bis neue Regularien verabschiedet werden.

Im Fokus der Empörung steht das kalifornische Unternehmen Uber, das in mittlerweile 128 Städten in 37 Ländern – darunter in Zürich – seine Dienste anbietet. Es bietet unter anderem Privatleuten die Möglichkeit, via Smartphone-App Fahrten anzubieten, die in der Regel deutlich günstiger sind als die jeweils ortsüblichen Taxitarife.

//www.youtube.com/watch?v=P2M0RD7bhYY

Uber-Nutzer wurden also durch die Proteste daran erinnert, dass es einen billigeren Fahrservice gibt, als eine Taxifahrt. Der Rest wurde von Uber selber darauf aufmerksam gemacht. Denn Uber reagierte auf den Protest in Washington mit einer Werbeaktion per Massen-E-Mail an seine Nutzer. Auch bei dem europaweiten Aktionstag der Taxifahrer am 11. Juni mit Protesten hatte Uber mit dem Aufruf an gestrandete Taxi-Kunden reagiert, stattdessen seine Fahrangebote zu nutzen. Bei allem Verständnis für die Wut und Besorgnis der Taxifahrer; Uber weiss die Gratis-Aufmerksamkeit jedenfalls clever zu nutzen. (uma/SDA)
 

Polyconsult: Battery-Man returns

Die Kampagne für Batterien-Recycling geht in die zweite Runde.

Seit zwei Jahren kämpft Battery-Man gegen Batterien im Abfall. Und das mit Erfolg. Über 56 Prozent der Zielgruppe kennen den Superhelden, über 33000 Fans folgen ihm auf Facebook und die Rücklaufquote von Batterien ist von 69 Prozent auf 73 Prozent gestiegen, heisst es in einer Mitteilung vom Mittwoch.

Aber immer noch landen Jahr für Jahr rund 30 Millionen Batterien in Schweizer Abfallkübeln. Diese unrühmliche Zahl rückt nun in der zweiten Kommunkations-Etappe verstärkt ins Zentrum. Im TV-Spot, auf Plakaten und natürlich auf Facebook.

Verantwortlich bei Inobat: Karin Jordi (Geschäftsführerin). Verantwortlich bei Polyconsult: Mike Brodbeck, Jeannine Kaiser (Beratung), Silvio Truffer, Roger Ghezzi (CD), Petra Brönnimann (AD), Helene Zenhäusern (Text/Konzept). Shining Pictures: Stefan Bircher (Producer), Sophie Toth (Produktionsleitung), Jyri Pasanen (Regie), Tobias Dengler (Kamera), Alex Kirschner (Musik).
 

//www.youtube.com/watch?v=NMTkZRz7UxA

Zu guter Letzt: Echtzeitmarketing mit Biss

Das globale Thema Nummer eins in den Sozialen Medien ist seit Dienstagabend der Schulterbiss des Star-Fussballers Luis Suarez. Wer mit einer kreativen Botschaft spontan auf ein solches Ereignis reagiert, kann im Netz viel Aufmerksamkeit generieren.

Dass der Fussballer aus Uruguay seinen italienischen Gegenspieler Giorgio Chiellini in die Schulter gebissen hat, bot in den letzten Tagen reichlich Diskussionsstoff. Auf das brennende Interesse des Zielpublikums reagierte Sneakers als eine der ersten Marken innerhalb von knapp zwei Stunden mit diesem (bereits 40000 Mal retweeteten) Twitter-Bild:

sneakers

Auch in der Schweiz machte man sich das Interesse der Fans zu Nutze. Büro Troxler aus Luzern wirbt seit Mittwochmorgen mit drei passenden Sujets auf verschiedenen Social Media Kanälen für die Vereinigung der Luzerner Fachzahnärzte für Kieferorthopädie. (sis)

zahnarzt_1
zahnarzt_2
zahnarzt_3

 

Firmenfest und neue Betriebsleitung

Am Freitag hat es Dreiplus in Bassersdorf krachen lassen. Die Werbearchitekten stiessen mit Kunden und Mitarbeiter auf die vergangenen Jahre an. Auch firmenintern stehen bei Dreiplus einige Veränderungen an. So übernimmt Jeannette Müller neu die Betriebsleitung.

Zudem wird, so die Geschäftsführung weiter, in Zukunft der Unternehmens- bereich Lager und Logistik stärker ausgebaut. «Indem wir neben Produktionsberatung und Montageservice neu auch vermehrt Lager- und Werbelogistik-Dienstleistungen anbieten, ist es uns möglich, unsere Kunden noch umfassender zu betreuen», werden die Geschäftsführer Roger Gähwiler und Reto Meier in einer Mitteilung vom Mittwoch zitiert.

party1
jeanettemueller
Jeannette Müller

party2

 

Streuplan: Crossmediale Promotion für Lipton

Für die «Wecke die Sonne»-Kampagne von Lipton Ice Tea hat Streuplan als Leadagentur die nationale Jahrespromotion entwickelt und realisiert.

Die integrierte Promotion mit Gewinncode-Mechanismus sorgt im TV, OOH, Print, Online sowie am POS für Lust auf Sommer: Millionen von Pet-Flaschendeckel von Lipton Ice Tea sind mit einem Leporello und Gewinncode versehen. Zu gewinnen gibt es 30000 Sofortpreise oder einen von zehn Reisegutscheinen.

Auf der Lipton Ice Tea Homepage wurde ein Webspecial realisiert, wo die Teilnehmer sofort erfahren, ob sie gewonnen haben. Für alle Teilnehmer gibt es unterhaltsamen Content rund um die sonnige Welt von Lipton Ice Tea.

Verantwortlich bei Unilever: Joost Jansen (Senior Brand Manager), Nina Luber (Brand Manager), Philip Kistler (Intern Brand Management), Irina Hotz (Junior Customer Marketing Manager OOH), Silvan Leibacher (Junior Customer Marketing Manager Retail). Verantwortlich bei Streuplan: Thomas Back (Gesamtverantwortung), Stefanie Fink, Simon Hüsler (Art Direction), Manuela von Ow (Grafik), Willy Rogl (Realisation), Ennio Cadau, Barbara Michel (Konzept / Text), Dalibor Tihi, Eva Gächter (Online), Yvonne Friedli, Basil Renz (Beratung); Baselcitystudios, Philipp Steiner (Produktion Film). 

lipton1
lipton2
 

//www.youtube.com/watch?v=40r6Vnx9duk

Neuer Leiter Media Relations bei BKW

Tobias Fässler wird neuer Leiter Media Relations der BKW. Er ersetzt Antonio Sommavilla, der das Unternehmen verlässt.

Der 37-jährige Wirtschaftsjournalist bringt als Redaktor, Moderator und Produzent Erfahrung aus der Medienbranche mit. Er war über zehn Jahre in verschieden Funktionen bei Schweizer Radio und Fernsehen SRF tätig. Zuletzt leitete er als Wirtschaftsredaktor bei Radio SRF die Themendossiers Energie, Umwelt und Wirtschaftspolitik und ist ein profunder Kenner der Energiebranche, heisst es in einer Mitteilung vom Mittwoch.

Nach dem Studium der Medien- und Kommunikationswissenschaften, Journalismus und Politikwissenschaft an der Universität Freiburg hat Tobias Fässler in Australien ein Nachdiplomstudium in Environmental Management abgeschlossen. Laut Suzanne Thoma, CEO der BKW, befindet sich die Energiebranche aktuell in einer dynamischen Phase, was neue Sichtweisen in der Kommunikation erfordere. 

Bis zum Eintritt von Tobias Fässler wird Murielle Clerc die Leitung Media Relations interimistisch übernehmen.
 

Salvatore Feo wird neuer Chefredaktor von 20 minuti

Salvatore Feo wird neuer Chefredaktor der Gratiszeitung 20 minuti. Der 42-Jährige wird Nachfolger von Stefano Pianca, welcher Ende August eine neue Herausforderung bei der Sonntagszeitung Il Caffè übernimmt.

Feo wird seine Stelle Anfang September antreten, wie die Gesellschaft 20 minuti Ticino SA am Mittwochabend mitteilte. Der in Basel geborene Journalist mit Abschlüssen in Sprachen und Philosophie der Universität Pavia leitet zurzeit das Onlineportal Tio.ch.

Feo wird künftig sowohl 20 minuti als auch Tio.ch führen – einer seiner Aufgaben wird es sein, die Zusammenarbeit der beiden Redaktionen zu verstärken. Die Pendlerzeitung und das Newsportal tauschen bereits seit Sommer 2011 Inhalte aus. 

get_footer();