Zu guter Letzt: Kommentarlos glücklich

Den Fussball-Kommentatoren von SRF weht oft ein rauer Wind entgegen. Ein Basler Erfinder will ihnen nun endgültig den Garaus machen.

Im Gegensatz zu den Kollegen von Tennis, Formel 1 und Ski Alpin geniessen die Fussball-Kommentatoren in der Schweiz wenig Rückhalt in weiten Teilen der sportbegeisterten Bevölkerung. Seit dem legendären Duo Thurnheer/Netzer flog niemandem mehr, der sich im Stadion hinter ein SRF-Mikrofon setzte, die Herzen zu. Vorgeworfen wird der kommentierenden SRF-Familie unter anderem fehlende Sachkenntnisse, Unkonzentriertheit, künstliche und übertriebene Emotionen, einseitige Fokussierung auf grosse Namen, angestaubter Stil oder Reaktionsarmut. Häufig hört man auch den Vorwurf, SRF-Kommentatoren würden nur erzählen, was die Zuschauer ohnehin selber sähen. Anstatt diese mit nützlichen (!) Hintergrundinformationen oder taktischen Analysen zu versorgen.

Kommt dieses Thema auf den grossen Onlineportalen zur Sprache, platzen die Kommentarspalten aus allen Nähten. SRF-Fussball scheint den Leuten ähnlich unter den Nägeln zu brennen wie Asylströme, Sozialmissbrauch, kriminelle Ausländer oder pöbelnde Ex-Missen. Beneidet werden nicht nur die Deutschen, die Engländer und die Österreicher, sondern auch die Tessiner und Westschweizer. Überall sind die Fussball-Übertragungen gut – nur hier nicht. Wer kann, weicht aus. Immer wieder wird auch der Wunsch nach einem kommentarlosen Audiokanal geäussert – viele möchten die Stadionatmosphäre lieber «in Ruhe» geniessen. Oder aber die gefeierten Radio-Übertragungen von SRF 3 zuschalten (was angesichts der unterschiedlichen Übertragungsgeschwindigkeiten jedoch nicht mehr so einfach ist wie früher).

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Screenshots Blick.ch und 20min.ch

Der Basler Tüftler und Toningenieur Martin Born dürfte mit seiner Erfindung nun Abhilfe schaffen. Mit dem «Nocommentator» hat er ein Kästchen entwickelt, das den Kommentator aus dem Tonsignal filtert. Stadiongeräusche in Reinkultur auf Knopfdruck. Das Gerät wird zwischen Fernseher und Audioanlage geschaltet und entfernt jegliche Kommentatorenstimmen. «Ich hab’s mit Fussball, Eishockey und Tennis ausprobiert und da verschwindet der Sportkommentator ganz oder ist fast unhörbar», so Martin Born.

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Der Nocommentator geht in der Schweiz in Produktion, wenn auf Wemakeit.com innert 45 Tagen die Produktionssumme von 45'000 Franken erreicht wird. Die ersten 200 Käuferinnen und Käufer erhalten ihn für 60 Franken. Glaubt man den Leserkommentaren, dürfte das Bedürfnis nach dem Gerät gross sein. Ob die Jammerer wirklich auch bereit sind, Taten folgen zu lassen, wird sich aber zeigen. Und sowieso: Es ist nicht alles schlecht. Gürkan Sermeter als Co-Kommentator beispielsweise ist Balsam für die Ohren. Ein Licht am Horizont. Wieso nicht auch auf internationaler Ebene? Vielleicht wird sich der Nocommentator eines Tages ohnehin erübrigen…

Thomas Häusermann

Teaserbild (vor Bearbeitung): SRF

Centralway Ventures investiert in Likemag

Centralway Ventures, die Investment-Sparte von Centralway, übernimmt 20 Prozent der Anteile an der Social News Plattform Likemag.

Die Zielgruppe von Likemag ist jung und mobil. Rund 65 Prozent der Leser sind zwischen 18-34 Jahre alt. Bereits 62 Prozent rufen per Smartphone die interaktiven Inhalte von Likemag ab – Tendenz steigend. Likemag hat 2,2 Millionen Nutzer pro Monat. Das Investment bekräftigt die Überzeugung von Centralway, dass die neuen Technologien die traditionellen Geschäftsmodelle der Medien von Grund auf verändern werden, wie es in einer Mitteilung heisst. Rückläufige Abonnentenzahlen und sinkende Printauflagen seien nur die ersten Anzeichen drastischer Veränderungen, welchen sich die klassischen Medien im Zuge des digitalen Wandels stellen müssen. Medienunternehmen müssten sich, neben ihrer Kernkompetenz journalistische Inhalte zu produzieren, zu Technologieunternehmen wandeln.

Es sei nicht ausreichend junge Programmierer anzustellen und ihnen den Auftrag zu geben eine neue «coole» Webseite zu kreieren. Sich zu einem Technologieunternehmen zu wandeln bedeute, dass jeder Mitarbeiter bis hin zum Top Management die Technologie und das Produkt verstehe. Erst dann sei überhaupt die Voraussetzung für den Wandel gegeben. Ein CEO der Twitter benutzt sei nicht ausreichend, so die Mitteilung weiter.

«Likemag versteht die Kommunikation und die Kultur des digitalen Zeitalters. Mit über 100 Experten aus den Bereichen Design, Technologie, Marketing, Finanzen und Investment bietet Centralway das nötige Know-how LikeMag zu einem technologischen führenden Medienunternehmen zu entwickeln», so Antoine Verdon, Head of Centralway Ventures.

«Centralway ist unser Wunschpartner für eine Kooperation. Centralway als Partner gibt uns finanziell den notwendigen Rückhalt und befördert uns von einem innovativen, zu einem technologisch international führenden Medienunternehmen. Mit Leidenschaft, einer grossen Überzeugung und harter Arbeit beginnt nun eine neue, zukunftsweisende Ära der Likemag-Welt», sagt Sandro Proietto Gründer von Likemag.

Mit Antoine Verdon übernimmt Centralway Ventures auch einen Sitz im Verwaltungsrat und ergänzt damit das bisherige Gremium, bestehend aus Sandro Proietto und Florian Biafori, den Gründern und Eigentümern des Verlagshauses Mediabox, sowie Markus Bucheli, dem Mitbegründer, Teilhaber und Geschäftsführer von Likemag.

Publicis: Spitzenkoch Caminada hebt ab

Swiss holt den Spitzenkoch Caminada an Bord. Die Agentur Publicis begleitet das einmalige Ereignis mit einer Microsite.

In Zusammenarbeit mit Spitzenköchen bietet Swiss immer wieder kulinarische Höhenflüge aus verschiedenen Schweizer Regionen an. Nun setzt sie mit dem Pop-up Restaurant von Andreas Caminada auf dem Flug von Zürich nach New York ein neues Highlight. Und weil Caminada keinen Teller servieren lässt, den er nicht persönlich kontrolliert hat, fliegt er mit seiner Küchengarde gleich selber mit. Publicis hat für diesen einmaligen Event eine Microsite kreiert, die einige Leckerbissen bietet. So die Online-Filme, die kulinarische Bilder mit akustischen Flugwelten verbinden. Abgerundet wird das Ganze mit einer Dokumentation, die vor und während dem eigentlichen Flug am 21. November entsteht. Für alle, die dabei waren. Oder gerne dabei gewesen wären.

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//www.youtube.com/watch?v=PNu8OOuytIE

//www.youtube.com/watch?v=PJZI8Y3dyPM

Verantwortlich bei Swiss International Air Lines: Myriam Mojon (Marketing Communication Projects). Verantwortlich bei Publicis Communications: Urs Schrepfer (CD), Wim Roelfs (CD Digital), Christian Schirmer (Text), Norihito Iida, Daniel Ahrens (AD), Anatole Comte (Grafik), Benjamin Kaegi (Art Buying), Candido Righetto, Sabrina Anding (Beratung), Simon Grasser (Head of Digital), Tiago Dias (Programmierung), Lauschsicht (Filmproduktion).

ADC Awards im Frühling 2015

Die Jurierung des ADC Schweiz und die darauffolgende Gala finden neu nicht mehr im Januar, sondern im April statt.

Die Jurierung 2015 wird am 14. und 15. April 2015 abgehalten, gekrönt mit der Preisverleihung und Gala am Samstag 18. April. Jurierung und Gala gehen im Volkshaus Zürich über die Bühne. Gründe dafür sind laut Mitteilung einerseits der Jahresendstress mit den Einreichungen, speziell für Kampagnen, die kurz davor um die Weihnachtszeit erschienen seien. Zudem sei es im Frühling einfacher als im Januar, jeweils geeignete Locations für die Jurierung und die Gala zu finden.

Juriert werden nach wie vor Arbeiten, die zwischen dem 1.1.2014 und 31.12.2014 veröffentlicht wurden. Erste Einreichungen können ab dem 1. Januar 2015 online auf Adc.ch vorgenommen werden. Der Einsendeschluss wird frühzeitig bekannt gegeben.

 

Facebook schliesst Kauf von Whatsapp ab

Whatsapp gehört jetzt offiziell zu Facebook. Das weltgrösste Online-Netzwerk gab den Abschluss der Übernahme am Montag bekannt. Für das Unternehmen zahlte Facebook zum aktuellen Aktienpreis rund 21,8 Milliarden Dollar.

Bei der Ankündigung der Übernahme im Februar war noch von bis zu 19 Milliarden Dollar die Rede. Doch seitdem ist der Kurs der Facebook-Aktie gestiegen. Daher sind die 223,7 Millionen Facebook-Aktien, die an Besitzer und Mitarbeiter des Kurzmitteilungsdienstes Whatsapp gehen, mehr wert. In bar fliessen an die früheren Whatsapp-Eigentümer 4,59 Milliarden Dollar. Facebook hatte wiederholt zugesichert, Whatsapp werde weiterhin unabhängig  arbeiten. Die Daten der beiden Dienste sollen nicht vermischt werden. Whatsapp betont, möglichst wenig Daten über seine Nutzer zu sammeln, während Facebook davon lebt, Werbepartnern gezielten Zugang zu gewünschten Nutzergruppen zu gewähren. Mehr als 600 Millionen Menschen nutzen Whatsapp. Der Mitgründer und Chef von Whatsapp, Jan Koum, soll künftig nur einen Dollar als Jahreslohn erhalten – bekommt aber zugleich Facebook-Aktien im aktuellen Wert von knapp zwei Milliarden Dollar. (SDA)

Kundenzuwachs und Pitch-Gewinne

Verschiedene Agenturen freuen sich über Kundenzuwachs und Pitch-Gewinne. Heute mit dabei: KSP, Contcept, Komet, Zeta und Namics 13.

KSP: Neue Agentur der Swisscom für Nachhaltigkeitsthemen

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KSP Krieg Schlupp Partner arbeitet neu auf Projektbasis für Swisscom. Dies, weil KSP besonders qualifziert ist für die Kommunikation von Nachhaltigkeitsthemen. Dabei gilt es insbesondere das Projekt «Kommunikation der Nachhaltigkeitsziele 2020 gegen innen und aussen» zu vermelden.

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Contcept mit neuen Mandaten

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Contcept Communication hat die PR-Arbeit für vier Coop-Centren übernommen: Das Center Eleven in Oerlikon, das Center Dietlikon, den Coopark Affoltern am Albis und das Center Dielsdorf. Contcept freut sich zudem über weitere neue Mandate: Für die das 5-Sterne-Bio-Hotel Stanglwirt im Tirol arbeitet Contcept als Schweizer Pressestelle. Sie ist zuständig für strategische Medienarbeit. Ebenfalls für strategische Medienarbeit und die Funktion als Pressestelle wurde die Agentur von der Schweizer Computerfirma Brentford mandatiert. Neu im Portfolio hat Contcept Communication zudem das gefeierte Berliner Start-Up Amorelie. Contcept ist die Schweizer Pressestelle und unterstützt das Unternehmen in Media Relations und Live PR.

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Komet gewinnt Pitch bei Migros Aare

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Zur Genossenschaft Migros Aare gehören über 230 Supermärkte, Fachmärkte und Gastronomiebetriebe in den Kantonen Aargau, Solothurn und Bern. 2015 startet die GMA attraktive Promotionskampagnen, welche bestehende und neue Kunden ansprechen soll. Ziel der Kampagne ist neben einer Frequenzsteigerung auch die Erhöhung der Kundenzufriedenheit. Thematisiert werden sollte die hohe Verfügbarkeit und die grosse Vielfalt des Migros Angebots. Komet hat verschiedene Konzepte vorgestellt und konnte mit zwei Vorschlägen überzeugen. Die Anwendungen werden sowohl in den Filialen selber wie auch auf verschiedenen Werbekanälen zu sehen sein. Die Umsetzung erfolgt 2015.

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Zeta freut sich über ein neues Mandat: Trust Immobilien

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Trust Immobilien ist eine renommierte und erfahrene Immobilienfirma in Richterswil. Seit 1991 wickelt sie erfolgreich Geschäfte mit Immobilien am Zürichsee ab. Eine persönliche und individuelle Betreuung der Kunden steht dabei immer im Zentrum. Die Agentur Zeta wurde nun mit der Erarbeitung diverser Kommunikationsmassnahmen beauftragt. Das Corporate Design und der Online-Auftritt sollen neu gestaltet werden. Ziel ist es, das Profil der Marke Trust Immobilien zu schärfen und die Markenwerte glaubwürdig zu vermitteln und erlebbar zu machen.

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Namics 13 gewinnt Etat für Migros-Geschäftsbericht

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Die digitale Kommunikationsagentur Namics 13 sichert sich den Etat für den Geschäftsbericht der Migros. Im Fokus des Auftrags steht die Weiterentwicklung des seit 2009 digital erscheinenden Berichts. Im Pitch überzeugt Namics 13 die grösste Schweizer Detailhändlerin mit einem auf die Unternehmensstrategie fokussierten Storytelling-Konzept und setzte sich gegen fünf renommierte Agenturen durch. «Mit ihren Geschäftsberichten hat die Migros in den vergangenen Jahren regelmässig herausgestochen. Die Weiterentwicklung soll nun einen neuen Standard in Sachen Online-Geschäftsbericht setzen: Mit interaktivem Storytelling, inhaltlichen und konzeptionellen Innovationen und einer klaren Fokussierung auf die relevanten Stakeholder machen wir die Unternehmensvision der Migros «täglich besser leben» erlebbar», so Felix Widmaier, Head of Creation und Partner von Namics, über den Etatgewinn.

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SRG erfüllt die Online-Vorgaben der Konzession

Die vom Bakom in Auftrag gegebene Analyse der Online-Inhalte zeigt, dass die SRG in ihren Newsportalen die Vorgaben der Konzession grösstenteils erfüllt. Lediglich 3,3 Prozent aller Textbeiträge weisen keinen eindeutigen Sendungsbezug auf.

Die Konzession SRG hält fest, dass Online-Textbeiträge ohne Sendungsbezug in den Sparten News, Sport und Lokales/Regionales auf höchstens 1000 Zeichen zu beschränken sind. Darüber hinaus müssen Textbeiträge mit Sendungsbezug die Information enthalten, auf welche Sendung sie sich beziehen. Der «Konformitätsmonitor», die Analyse der SRG-Online-Inhalte, stellt dem Unternehmen ein gutes Zeugnis aus: 97 Prozent aller Textbeiträge in den Newsportalen der SRG (SRF, RTS, RSI und RTR) entsprechen vollumfänglich den Vorschriften und werden als korrekt eingestuft, wie es in einer Mitteilung von SRG SSR heisst. Bei 3,3 Prozent aller Artikel fehlte eine eindeutige Information, auf welche Sendung sie sich beziehen; in der Studie werden diese als «Grauzone 1» bezeichnet. Keine einzige Beanstandung liegt in der «Grauzone 2» – Textbeiträge mit intransparentem Sendungsbezug. Dank konsequenter und wiederkehrender Schulungsmassnahmen der SRG mit den zuständigen Redaktionsmitarbeitenden wurden und werden auch in Zukunft erkannte Mängel korrigiert. Der «KonformitätsMonitor» untersucht Teile des SRG-Online-Angebots (einschliesslich der Verlinkungsstruktur) hinsichtlich ausgewählter Vorgaben der neuen Konzession SRG, die im Juni 2013 in Kraft getreten ist. Die Analyse wird vom Bakom in Auftrag gegeben und von der Abteilung für Medienwandel & Innovation des IPMZ der Universität Zürich durchgeführt.

Dieperspektive startet Rettungswoche

Die Redaktion von Dieperspektive hat am Freitag eine «Rettungswoche» ins Leben gerufen und versucht so, die drohende Zahlungsunfähigkeit abzuwenden.

Mit Spendenaufrufen, einem Pay What You Want Abonnement, und diversen Aktionen auf Social Media (Hashtag #RetteDieperspektive) sollen die fehlenden 7000 Franken gesammelt werden. In knapp drei Tagen konnten schon über 3500 Franken gesammelt werden. Während der Rettungswoche informiert Dieperspektive mit Beiträgen über das Schicksal einer kleinen Zeitschrift und deren finanzielle Herausforderungen. Damit soll die Sensibilität für Printprodukte im Nischenbereich erhöht werden und völlige Transparenz über die Geschäfte von dieperspektive entstehen. Das Zeitungssterben droht im 2014 mehrere kleine Zeitschriften einzuholen (PS, Saiten, Dieperspektive).

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Seit dem September 2010 erscheint Dieperspektive mit einer Auflage von 4000 Exemplaren mit Schwerpunkt im Raum Zürich. In diesem Zeitraum sind so 34 Ausgaben zu verschieden Kulturthemen mit lesergenerierten Beiträgen entstanden. Die Zeitschrift bietet jungen und angehenden Journalisten, Illustratoren, Grafikern und Autoren eine Plattform, um Erfahrungen im jeweiligen Tätigkeitsbereich zu sammeln.

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Agentur am Flughafen: Essbares Mailing für VBZ

Um die kulinarischen Spezialfahrten der VBZ zu bewerben, hat die Agentur am Flughafen ein B2B-Mailing kreiert, das sich an bestehende Kunden sowie Interessenten richtet.

Das auf Esspapier gedruckte Amuse-Bouche-Mailing kann nach dem Lesen gleich auch aufgegessen werden. Das Akquisitionsmailing kommt im Herbst 2014 zum Einsatz.

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Verantwortlich bei  VBZ: Natascha Klinger (Marketing-Kommunikation). Verantwortlich bei Agentur am Flughafen, Altenrhein: René Eugstair (Creative Direction), Dominique Rutishauser (Art Direction), Valeria Hörler (Grafik), Miriam Egli (Beratung/Text).
 

UPC Cablecom holt Stéphanie Berger an Bord

Die Schweizer Komikerin und Schauspielerin Stéphanie Berger wird nebst Carlos Leal das neue Werbegesicht von UPC Cablecom. An seiner Seite wird sie künftig die Unterhaltungswelt des Unternehmens repräsentieren.

Die 36-Jährige wird in sämtlichen Kommunikationskanälen (TV, Print, Plakate, online) als neue Markenbotschafterin eingesetzt, wie es in einer Mitteilung heisst. Der Startschuss für die Kooperation bilden die TV-Spots zum neuen Unterhaltungsservice My Prime, die ab dem 6. Oktober 2014 landesweit in drei Sprachen im TV zu sehen sind. Die Videothek umfasst mehrere tausend Filmklassiker, Serien, Kinderfilme und Dokumentationen. Diese geballte Ladung Unterhaltung bedeutet für Berger und Leal auch jede Menge Popcorn. In den Spots schwimmen sie geradezu in einem Meer aus Popcorn. Ivo Hoevel, Senior Vice President Marketing & Products bei UPC Cablecom ist überzeugt, dass Berger genau die richtige Botschafterin für UPC Cablecom ist: «Stéphanie Berger ist eine landesweit bekannte Persönlichkeit und ein wahres Multitalent. Sie hat einen wunderbaren Sinn für Humor und steckt die Menschen sofort mit ihrer fröhlichen Art an. Stéphanie Berger und Carlos Leal ergänzen sich zudem optimal.»

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Facettenreiche Entertainerin

Stéphanie Berger wurde 1995 zur Miss Schweiz gekürt. Seither konnte sie sich als Schauspielerin, Moderatorin und Komikerin etablieren. Sie wirkte im In- und Ausland erfolgreich in Fernsehproduktionen wie «Tag und Nacht», «Die dreisten Drei» oder «Sketch News» mit. Im Kino überzeugte Berger an der Seite von Otto Waalkes in der Komödie «Otto's Eleven». In ihrer Comedy Show «MissErfolg», nimmt sie ihre frühere Rolle als Miss Schweiz und das ganze Missen-Geschäft auf die Schippe. Ende Oktober wird die Komikerin mit ihrem neuen Bühnenprogramm «Höllelujah» Premiere feiern.

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Neuer Markenauftritt für ZB Zürich

Für die Zentralbibliothek Zürich hat Keim Identity im Rahmen von Workshops mit der Geschäftsleitung die künftige Positionierung der Marke auf den Punkt gebracht und einen neuen Markenauftritt entwickelt.

Dabei wurden für die Marke eine Vision, eine Mission, die Kernwerte sowie Themen für die Positionierung erarbeitet. Ein prägnantes zeitgemässes Erscheinungsbild wird dem Wandel der Bibliothek gerecht, heisst es in einer Mitteilung vom Sonntag. Anhand der zwei farbigen Bildelemente wurde ein kompaktes Markenzeichen geschaffen, das Analoges und Digitales vereint. Die bereits im mündlichen Sprachgebrauch verankerte Abkürzung ZB wird nun zum Markenzeichen. Mit dem neuen Erscheinungsbild setzt die ZB verstärkt auf emotionale Markenkommunikation, die der vorwiegend jungen Zielgruppe entspricht.

Im Prozess hat Keim Identity Konzepte für verschiedenen Medien der ZB entwickelt und zum Beispiel die Website angepasst. Der Jahresbericht 2013 wurde genutzt, um die neue Marke erstmals erlebbar zu machen. Zur Zeit fokussieren sich die Arbeiten auf ein umfassendes Leit- und Informationssystem für die unterschiedlichen Gebäude der ZB. Digitale und physische Kennzeichnungselemente werden nahtlos verzahnt und sollen zu einer Besucherführung beitragen, die bereits zuhause übers Internet beginnt.
 

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Warum Rayneer Konkurs ging

Trotz 2-Millionen-Investment ging das personalisierte Musikfernsehen Rayneer Konkurs. Die Sonntagszeitung berichtete über die Hintergründe.

Das Startup Rayneer, das mit personalisiertem Musikfernsehen den Markt aufmischen wollte, schloss vor einem Jahr eine Finanzierungsrunde von zwei Millionen Franken ab. An Bord waren namhafte Investoren wie die Zürcher Kantonalbank oder Goldbach Group. Rayneer schaltete wenig später auf dem Internet-TV Wilmaa auf. Jetzt ist das Unternehmen pleite.

Das Aus kommt laut Sonntagszeitung überraschend. Rayneer habe zu «den Highflyern der Schweizer Start-up-Szene» gehört. Laut eigenen Angaben hatte Rayneer rund 100 000 Unique User pro Monat. Trotzdem habe das nicht gereicht, um den Konkurs abzuwenden. «Im Nachhinein wissen wir, dass wir deutlich mehr Geld benötigt hätten», sagt Flückiger gebenüber der Sonntagszeitung. «Wir haben viel Geld in das Marketing, hauptsächlich in TV-Werbung auf Privatsendern, investiert.» Zum Verhängnis wurden dem personalisierten Musikfernsehen auch die Kosten der Labelverträge. Für jedes Musikvideo von Rihanna, Bligg und Co. musste das Unternehmen Geld zahlen.

Starker Druck, viel Geld mit Werbung zu machen

Als kostenloses Musikfernsehen war Rayneer darauf angewiesen, den Zuschauern möglichst viel Werbung zu zeigen. Rayneer sei zum Verhängnis geworden, dass sie sich zu früh und zu sehr auf die Monetarisierung konzentriert hätten, schreibt die Sonntagszeitung dazu – wahrscheinlich auch auf Druck der Investoren. Durch den Druck, möglichst viel Geld durch Werbung zu verdienen, konnte Rayneer sich «zu wenig um die Bedürfnisse der User kümmern», wie Flückiger gegenüber der Sonntagszeitung sagt.
 

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