Zu guter Letzt: Wie die Mutter, so die Tochter

Dove lancierte den neusten Spot im Einsatz für ein gesundes Schönheitsbewusstsein. Wie gewohnt etwas überzeichnet, zeigt der Film auf, wo die Komplexe von Mädchen ihren Usprung haben.

Was Eltern an die eigenen Kinder weitergeben, ist nicht nur die genetische Veranlagung. Wie der Spot zeigt, sind es vor allem die vorgelebten Unsicherheiten, die Mädchen von ihren Müttern übernehmen. Als Bestandteil der Kampagne fordert Dove Mütter dazu auf, unter #FeelBeautifulFor zu erzählen, für welches Mädchen sie sich von nun an schön fühlen wollen. (sis)

//www.youtube.com/watch?v=rPFb88x9haw

Gewerbeverband reagiert auf TV-Abgabepflicht

Der Schweizerische Gewerbeverband (SGV) macht seine Drohung wahr und ergreift das Referendum gegen das revidierte Radio- und Fernsehgesetz - wegen der Gebührenpflicht für grössere Unternehmen. Das kündigte Verbandspräsident Jean-François Rime an.

Die kleinen und mittleren Unternehmen hätten genug von neuen Steuern, sagte Rime in einem Interview mit der Westschweizer Zeitung Le Temps vom Freitag. Die Billag-Gebühr, welche Unternehmen ab einem Umsatz von 500000 Franken bezahlen sollen, kosten diese laut dem Freiburger SVP-Nationalrat 200 Millionen Franken pro Jahr. Heute werden nur jene zur Kasse gebeten, die ein Empfangsgerät haben.

Rime kritisiert nicht nur die Abgabepflicht, sondern auch, dass der Bundesrat – wie schon bei der heutigen Empfangsgebühr – die Höhe der Abgabe eigenständig festlegt. Die SGV-Mitglieder befürworteten ein Referendum. Nebst dem Gewerbeverband fasst auch eine Gruppierung namens Aktionsstop Billag ein Referendum ins Auge.

Die Eidgenössischen Räte hatten die Revision des Radio- und Fernsehgesetzes in der Herbstsession verabschiedet. Kernstück ist eine geräteabhängige Radio- und TV-Gebühr: Bezahlen soll jeder Haushalt und jedes Unternehmen – und nicht nur diejenigen, die einen Radioapparat oder Fernseher besitzen. Da die Zahl der Abgabepflichtigen damit steigt, würden die Gebühren sinken. (SDA)
 
 

Tele Züri feiert 20-Jahre-Jubiläum

Rund 400 Personen feierten am Donnerstagabend im Komplex 457 das 20-jährige Bestehen des  Regionalfernsehsenders. 

Schwergewichte der Schweizer Medienbranche wie etwa SRG-Generaldirektor Roger De Weck und Tamedia-Verwaltungsratspräsident Pietro Supino waren ebenso vor Ort wie prominente politische Vertreter. So gaben sich neben den Regierungsräten Markus Kägi, Ernst Stocker, Martin Graf und Mario Fehr auch die Zürcher Stadträte Daniel Leupi und Filippo Leutenegger die Ehre. Letzterer wandte sich mit einer Grussbotschaft des Stadtrats an die versammelte Gästeschar. Stadtpräsidentin Corinne Mauch richtete ihre Glückwünsche per Videobotschaft aus.

Prominente Persönlichkeiten wie Gilbert Gress, Rainer Maria Salzgeber und Vera Dillier, das ganze TeleZüri-Team mit unzähligen alten und neuen bekannten Gesichtern sowie zahlreiche Vertreter der Werbeindustrie rundeten die Gästeschar ab. Selbstverständlich durfte auch Roger Schawinski nicht fehlen, der mit TeleZüri vor 20 Jahren den ersten privaten Lokalfernsehsender der Schweiz ins Leben rief. Und AZ-Verleger Peter Wanner begrüste die Gäste zu Beginn des Abends persönlich. Durch den Abend führten anschliessend Chefredaktor der Senderfamilie Markus Gilli und Moderatorin Tina Biedermann. Sie nahmen die anwesenden Gäste mit auf eine unterhaltsame Reise durch 20 Jahre TeleZüri-Geschichte. 

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Thurgauer Abfallkübel wollen mehr benutzt werden

Um im Kanton Thurgau die Reinigungskosten wegen Littering von 5,2 Millionen Franken jährlich zu reduzieren, soll eine Kampagne der mehrheitlich jungen Zielgruppe aufzeigen, dass das Argument «fehlende Abfallkübel» keine wirkliche Ausrede mehr ist.

«Nicht mahnend sondern motivierend». Mit diesem Grundtenor soll die Kampagne laut Mitteilung auf die junge Zielgruppe wirken. Die Umsetzung ist einfach und anschaulich: Ein speziell für die Aktion umgesetztes Maskottchen wirbt prominent darum, gebraucht zu werden. «Bruuch mi» ist die direkte Ansage am Wettbewerb teilzunehmen.

Wettbewerbskleber auf rund 1'500 Abfallkübeln wurden in verschiedenen Thurgauer Gemeinden und Schulen angebracht und motivieren zur Teilnahme. Bis zum 12.Oktober 2014 kann dort und nur via Smartphone eingecheckt und mit dem allenfalls erhaltenen Gewinncode am Wettbewerb teilgenommen werden. Wer Pech hat versucht sein Glück beim nächsten Abfallkübel. Als Gewinn winkt täglich ein iPad mini.

Crossmedialer Einsatz

Die Anti-Littering-Kampagne wird durch verschiedene Kanäle beworben. Über klassische Medien wie Plakate im öffentlichen Verkehr, an Bahnhöfen, in den Zügen selbst, sowie in Schulen und Gemeinden, aber auch durch die Wettbewerbskleber und –tafeln an den Abfallkübeln. Eine extra eingerichtete Microsite erklärt den Interessierten kurz und bündig die Aktion und Socia-Media macht zusätzlich auf die Kampagne neugierig.

Verantwortlich beim Amt für Umwelt des Kantons Thurgau: Martin Eugster (Leiter Abteilung Abfall und Boden), Anita Enz (Kommunikation). Verantwortlich bei Koch Kommunikation: Philipp Koch (Gesamtverantwortung), Marc Schadegg, Monika Beerli, Sandro Kradolfer (Kreation), Urte Zambelli (Beratung), Claudio Sprenger, Philipp Dettling, Manuel Lieb (Digital), Malou Zürcher (Projektmanagement).
 

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Fabio Nay moderiert neu auf Radio SRF 3

Der 25-jährige Bündner Fabio Nay gehört neu zum Moderationsteam von Radio SRF 3. Er war bisher als Redaktor und Reporter dort tätig und freut sich auf die neue Herausforderung.

Fabio Nay startete im Juni 2013 bei Radio SRF 3 als Redaktor und ist ab sofort jeweils am Wochenende on air zu hören. Er war bislang als Verkehrsreporter und als Redaktor der Sendung «Mini Räder – Mis Läbe» tätig. Vor seiner Anstellung bei SRF war der 25-Jährige bei Radio Grischa in Chur Moderator, Redaktor und Sportreporter. Neben seiner Moderationstätigkeit studiert der Bündner aktuell an der Universität Zürich Politikwissenschaften. Pascal Scherrer, Publizistischer Leiter Radio SRF 3: «Wir freuen uns, dass wir mit Fabio Nay eine neue, männliche, frische Bündner Stimme im Moderationsteam haben.»

Fabio Nay freut sich auf die Wochenenden mit dem SRF 3-Publikum: «Wochenende soll Komfortzone sein, auch für alle, die arbeiten. Dafür gebe ich alles. Und ich freu mich, mit den SRF 3-Hörerinnen und -Hörern durch das Wochenende zu grooven – mit viel Livesport und der besten Musik.»

New York Times streicht 100 Redaktionsstellen

Wegen sinkender Werbeeinnahmen und wachsender Konkurrenz aus dem Internet setzt nun auch die New York Times den Rotstift an.

Es würden hundert Stellen in der Redaktion gestrichen, hiess es in einem Schreiben der Geschäftsführung an die Mitarbeiter. Das entspreche nach Angaben von Herausgeber Arthur Sulzberger Junior und Geschäftsführer Mark Thompson etwa 7,5 Prozent der 1’330 Beschäftigten im journalistischen Bereich. Zusätzlich wolle sich das Blatt von einigen Angestellten in anderen Geschäftsbereichen trennen.

Die New York Times kämpft seit Jahren darum, profitabel zu bleiben und setzt auf den Ausbau des Onlinegeschäfts. Im Internet- und Videobereich wurden dafür in den vergangenen Jahren neue Jobs geschaffen. Die bisherige Gesamtmitarbeiterzahl stieg dem Blatt zufolge dadurch auf einen Höchststand.

Die Stellenstreichungen seien «notwendig, um unsere Kosten unter Kontrolle zu halten und es uns zu ermöglichen, weiter in die digitale Zukunft der New York Times zu investieren», hiess es. Die Führung der Zeitung sei sich bewusst, dass die Einschnitte «schmerzhaft» seien – «sowohl für die Betroffenen als auch für ihre Kollegen», hiess es in dem Schreiben von Herausgeber Arthur Sulzberger und Geschäftsführer Mark Thompson an die Mitarbeiter. Im Zuge des Stellenabbaus solle Betroffenen ein freiwilliges Ausscheiden angeboten werden. Sollte es aber nicht genügend Interessenten dafür geben, seien auch Entlassungen möglich.

Ausserdem solle «NYT Opinion», eine neue App für Meinungsbeiträge, wegen zu geringen Nutzerinteresses wieder abgeschafft werden. Die Sparmassnahmen sollen die langfristige Profitabilität der Zeitung sicherstellen.

 

10 Jahre «Le feu sacré»

Die Kommunikationsagentur Vizner Borel hat ihr 10-jähriges Jubiläum gefeiert.

Über 160 Kunden, Freunde und Partner trafen sich letzte Woche im Miller's Studio, um ein stilvolles, ausgelassenes Fest zu feiern. In familiärer Atmosphäre erfreuten sich alle der Darbietungen von Reeto von Gunten, der eine fotografische Inszenierung vom «feu sacré» machte, von Werbe-Ikone «Gerry Goldig» von Jürg Waeber und von der Rockabilly Band «The Rubber Biscuits» von Markus Binggeli.
 

Hochspannung entwickelt CI/CD für Unicar

Für ein neues Garagenkonzept der Derendinger-Gruppe hat die Zürcher Werbeagentur Hochspannung Namen, CI/CD, Online-Auftritt und erste Kommunikations- und Werbemassnahmen entwickelt.

Basis des gesamten Auftritts bildet der über die Sprachgrenzen hinaus funktionierende Name Unicar. Ziel des Konzeptes war es, einen einheitlichen Auftritt für das neue Qualitäts-Netzwerk unabhängiger Garagen zu schaffen, so die Agentur in einer Mitteilung vom Donnerstag. Mit klar definierten Elementen und einer Farb- und Formensprache, die einfach und verständlich sei, wurde ein einheitliches visuelles Gesamtbild geschaffen, das in allen Landesteilen für Wiedererkennung sorge. Das gleichseitige Dreieck, welches das Kernelement des neuen Auftritts ist, soll die Beziehung zwischen Derendinger, den Garagisten und den Kunden symbolisieren. Die neue Marke wurde im Frühjahr 2014 eingeführt, bis heute

haben sich bereits dutzende Garagisten aus der ganzen Schweiz dem Netzwerk angeschlossen.

Verantwortlich bei Derendinger: Sandro Kläui (Leiter Garagenkonzepte), Maja Kaufmann (Leiterin Marketing Kommunikation). Verantwortlich bei Hochspannung Kommunikation: Matthew Katumba (Creative Direction), Alexander Taiganidis (Creative Direction), Nadine Ticozzelli (Beratung), Nathalie Funke (Art Direction), Damien Julien (Art Direction), Hélio Correia (Grafik), Sarah Uhler (Grafik).
 

Claudia Weber wechselt zu Radio SRF 4 News

Nach acht Jahren bei «Schweiz aktuell» nimmt Claudia Weber eine neue Herausforderung bei Radio SRF 4 News an. Im Radiostudio Bern wird sie ab 1. Januar 2015 als Moderatorin und Produzentin tätig sein.

Claudia Weber ist seit Dezember 2006 als Moderatorin und Redaktorin bei «Schweiz aktuell». Nun wechselt sie innerhalb von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) als Produzentin und Moderatorin zu Radio SRF 4 News. Ihre neue Tätigkeit im Radiostudio Bern nimmt sie am 1. Januar 2015 auf. Reiche Radioerfahrung hat sie bereits vor ihrer Zeit bei SRF während mehreren Jahren als Moderato-rin bei Radio Extra Bern und Radio Capital FM sammeln können.

Die Nachfolge von Claudia Weber bei «Schweiz aktuell» regelt SRF in den kommenden Monaten.
 

Drei Kunden tauften ihren «SBB eigenen Wagen»

Über 800 Selfies haben Kundinnen und Kunden seit August im Rahmen der «unterwegs zuhause»-Kampagne bei der SBB eingereicht. Der Gewinn ist ein «eigener» Wagen, der mit den Namen der Prämierten angeschrieben ist.

Jeannine Pilloud, Leiterin SBB Personenverkehr, hat im Bahnhof Zürich den Gewinnern persönlich gratuliert und gemeinsam mit ihnen die Wagen getauft. «Jérémie Saviaux», «Cornelia Rustige» und «Oliver Valdez» sind die Namen dreier SBB-Wagen des Typs EW IV, die im Fernverkehr eingesetzt werden. Die Wagen verkehren in den kommenden zwei Monaten quer durch die Schweiz. Jeannine Pilloud, Leiterin von SBB Personenverkehr, gratulierte den drei Gewinnern persönlich und taufte die Wagen symbolisch. Der Festakt fand am neuen Zürcher Bahnhof Löwenstrasse statt.

//www.youtube.com/watch?v=cxXsbUkBw58

Im Rahmen der «unterwegs zuhause»-Kampagne, für die Rod Kommunikation verantwortlich zeichnet, teilten über 800 Menschen aus der ganzen Schweiz ihre Fotos mit der SBB. Seit Mitte August konnten Kundinnen und Kunden der SBB ihre Selfies aus dem Zug oder vom Bahnhof auf Sbb.ch/unterwegs hochladen. Die drei Fotos mit den meisten «Likes» wurden ausgewählt. Einige der 800 eingesandten Bilder wurden bereits während der Kampagne unter dem Namen des jeweiligen Absenders, anstelle des offiziellen SBB Schriftzugs auf elektronischen Medien veröffentlicht.

Fotos der Wagentaufe sind ab zu finden unter Sbb.ch/foto.
 

Zu guter Letzt: «Facebook, wir brauchen dich nicht»

In den letzten Tagen ist ein Event durchs Netz gegeistert, der Facebook gewissermassen boykottieren will: Das Projekt «Ein Tag ohne Facebook» hat eine richtige Bewegung ausgelöst, am Dienstag haben bereits über 200‘000 Personen ihr Mitwirken bestätigt – auf Facebook.

Rund 1,5 Millionen Nutzer der Social-Media Plattform wurden dazu eingeladen, am vergangenen Mittwoch, dem 1. Oktober, auf die Plattform zu verzichten. Beginnen sollte der Facebook-freie Tag morgens um 8 Uhr, enden sollte er um Mitternacht. In den dazugehörigen Infos heisst es unter anderem: «Wir ALLE können auch einmal einen Tag ohne Facebook!»
Über 213'000 Personen haben schlussendlich am Event teilgenommen. Wieviele der bestätigten Gäste den Facebook-Grossevent des Jahres einfach vergessen haben – so ganz ohne die Möglichkeit, einen Blick auf den Veranstaltungskalender zu werfen –  bleibt offen. (uma)

Hier
geht es zum Event.

 

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