Zu guter Letzt: Oh Herr, lass Hirn regnen
Viele Organe kann man spenden. Das Gehirn nicht. Besser so, findet eine Kampagne von Duval Guillaume.
//www.youtube.com/watch?v=SarpypNskcc



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Der Beitrag vom 6. Dezember 2013 in der Nachrichtensendung «19:30 le journal» sei nicht sachgerecht gewesen, kritisierte Giroud in seiner Beschwerde. Es seien unzutreffende Fakten und ein einseitiges Bild von ihm vermittelt und der Unschuldsvermutung nicht Rechnung getragen worden. Die UBI wies die Beschwerde am Freitag bei einer öffentlichen Beratung ab – allerdings knapp mit fünf zu vier Stimmen. Die Mehrheit war der Meinung, dass sich die Zuschauer der Sendung «trotz einiger Mängel» eine eigene Meinung bilden konnten. Jene UBI-Mitglieder, die die Beschwerde Girouds gutheissen wollten, äusserten sich unter anderem kritisch zur Frage, ob die Unschuldsvermutung im RTS-Bericht berücksichtigt wurde. Der Entscheid der UBI kann vor Bundesgericht angefochten werden. Girouds Sprecher Marc Comina liess am Freitag offen, ob die Beschwerdeführer diesen Rechtsweg beschreiten werden.
Wegen Steuerdelikten verurteilt
Die Waadtländer Staatsanwaltschaft verurteilte Giroud im Juli wegen Steuerdelikten in einem Strafbefehl zu einer bedingten Geldstrafe von 180 Tagessätzen zu je 300 Franken. Ein zweites Verfahren wegen des Verdachts auf Betrug, Waren- und Urkundenfälschung ist noch nicht abgeschlossen. Zudem läuft im Kanton Genf wegen Hackerangriffen auf Computer von Journalisten ein Strafverfahren gegen Dominique Giroud und drei weitere Personen. (SDA)
Bild: Keystone
Humorvolle Kurz-Videos bilden das Herzstück der Kampagne – sie zeigen Menschen, die kompliziert sparen, und verweisen gleich im Anschluss darauf, dass Sparen auch einfacher geht. Die Videos befinden sich zusammen mit dem Prämienrechner des Krankenversicherers auf einer responsive aufgebauten Landingpage, die somit auf allen Endgeräten für den User optimal nutzbar ist.
Diverse On- sowie flankierende Offline-Massnahmen (Banner, Ads, die Sanagate-Facebook-Page, ein 20-Minuten-Fake-Cover, regionale Radiospots, Plakate, unadressierte Mailings) bewerben das Video. Zum Involvement der Community sind ausserdem unterhaltsame Social Media Massnahmen geplant: Posts und Videos rund ums Sparen sowie ein Mini-Wettbewerb. Für die Mediaplanung ist die Digital-Media-Agentur Neo@Ogilvy verantwortlich. Sie setzt bei dieser umfangreichen wie anspruchsvollen Kampagne auf Branding, Performance-Ads mit Real-Time-Bidding, Mobile- und Video-Seeding.

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//www.youtube.com/watch?v=lvWfQYYsRCU
//www.youtube.com/watch?v=UBx8O1nOun4
//www.youtube.com/watch?v=JjeCPIGmpgI
Verantwortlich bei Sanagate: Antonia Lepore (Leiterin Marketing & Services); Désirée Seuret, (Fachspezialistin Marketing & Kommunikation). Verantwortlich bei Ogilvy One: Benjamin Franken (CD); Karl Badde (Art Director Digital); Christoph Perner (Art Director); Simone Paulzen, (Text); Sandra Pellny, Petra Weber, Silvia Tran (Beratung); Claudia Scheuber (Media); Nadine Wolf, (Social Media). Filmproduktion: Rocket Film: Alessandra Angiuli, Regie: Eric Andreae.
Im September brach etwa der Wert der Getränkewerbungen um 23,8 Prozent ein, wie aus der Medienmitteilung des Marktforschungsinstituts Media Focus vom Freitag hervorgeht. Von Januar bis September resultierte dagegen eine Zunahme um 5,4 Prozent im Vergleich zur Vorjahresperiode. Dagegen wurde mehr für Telekommunikationsdienste geworben: Der Werbedruck der Telekommunikationsbranche legte um 65,6 Prozent zu. Der Löwenanteil davon teilen die vier Branchenriesen Swisscom, UPC Cablecom, Sunrise und Orange unter sich auf. (SDA)



Feldschlösschen fällt auf
Der Getränkemarkt ist diesen Monat mit -23,8 Prozent Werbedruck rückläufig. Wurden im September 2013 noch durchschnittlich 50‘000 Franken pro beworbenes Produkt ermittelt, waren es diesen September noch gerade einmal 37‘000 Franken. Aber kein Grund zur Sorge: Betrachtet man den Getränkemarkt über die letzten drei Jahre, ist der Markt weiterhin am wachsen. Auch Year to Date verzeichnet der Markt im Vergleich zum Vorjahr einen Vorsprung von 5,4 Prozent. Besonders auffällig ist hierbei Feldschlösschen. Bei einem Werbedruck von 4,5 Millionen Franken für das Produkt «Feldschlösschen Original» handelt es sich um das 50-fache des üblichen Werbevolumens. Denn durchschnittlich wurden im aktuellen Jahr 90‘000 Franken pro beworbenes Getränk investiert.
Top 5 Flights 2014
Auf dem ersten Platz der neu beworbenen Produkte befindet sich das iPhone 5S mit einem Werbedruck von 9,8 Millionen Franken. Gefolgt wird das Apple-Produkt von dem Abonnement Sunrise Freedom mit einem Werbedruck von 7,7 Millionen Franken. Einen weiteren Podestplatz erreichte das Samsung Galaxy S5, das mit 5,4 Millionen Franken ins Werbeumfeld startete und noch vor der Initiative «Nein gegen Masseneinwanderung» (4,6 Millionen) landete. Knapp danach folgt mit 4,5 Millionen Franken auf dem fünften Platz das Produkt Horizon Start Duo von UPC Cablecom.
Vier Elefanten im Telekommunikationsmarkt
Die oben erwähnten Top-Newcomer lassen uns die Werbestärke der Telekommunikationsbranche erahnen. Ganze 65,6 Prozent mehr Werbedruck wurden im September im Vergleich zum Vorjahresmonat verzeichnet! Der aktuell 12-grösste Werbemarkt (YTD) zählt insgesamt 216 Werbetreibende, wobei den markantesten Anteil die folgenden Hauptprotagonisten ausmachen: Swisscom, UPC Cablecom, Sunrise und Orange. Diese vier Elefanten beteiligten sich über die letzten sechs Jahre gesehen konstant mit einem Werbedruckanteil zwischen 63 und 70 Prozent innert der Branche, die über zehn Jahre gesehen einen Werbedruck von 2,4 Milliarden Franken verzeichnet. Der Blick zurück zeigt auch, dass 30 Prozent des Jahresvolumens immer in den drei letzten Monaten aufgebaut wurden. So kommt auch die gute Botschaft zuletzt: Wenn es wie 2012 ein gutes Jahr wird, sind in den Wochen bis Ende des Jahres noch weitere 100 Millionen Werbedruck zu vergeben. Die Werberaumanbieter sollte es freuen!
Den gesamten Media Focus Werbemarkt Trend Report 2014/09 können Sie unter diesem Link (PDF) herunterladen.
Christine Diemand studierte Soziologie und Publizistikwissenschaft an der Universität Zürich. Sie verfügt über rund zehn Jahre Erfahrung im Bereich Medienforschung aus ihren beruflichen Stationen bei der Wemf und Net-Metrix. Zuletzt arbeitete Christine Diemand für ein internationales Forschungsprojekt beim Max-Planck-Institut für Sozialpolitik in München. Bei Publicom wird sie ihre langjährige Medienforschungserfahrung unter anderem für die Weiterentwicklung der MediaBrands-Studie einsetzen.
Die SRF-Sendung verstiess in den Augen der UBI nicht gegen das im Radio- und Fernsehgesetz festgeschriebene Sachgerechtigkeitsgebot. Auch die erhöhte Sorgfaltspflicht, die im Vorfeld von Abstimmungen erfüllt werden müsse, sei nicht verletzt worden. Der Beitrag war rund einen Monat vor dem Urnengang über die Gripen-Beschaffung ausgestrahlt worden. Darin wurde unter anderem die Frage aufgeworfen, ob die Beschaffung neuer Kampfjets angesichts der Bedrohungslage nötig sei. Zu Wort kam auch ein deutscher Politologe und Sicherheitsberater, der die Gripen-Beschaffung als unnötig bezeichnete. Die Schweizer Flotte wurde zudem mit jener Österreichs sowie jener von Tschechien und Ungarn verglichen.Im Anschluss wurde ein aufgezeichnetes Gespräch mit Verteidigungsminister Ueli Maurer ausgestrahlt, in dem dieser harsche Kritik am Beitrag äusserte. Dieser sei «tendenziös». Genau diese Kritik nahm auch eine Popularbeschwerde auf, die bei der UBI einging. Neben der «mangelnden Objektivität» beanstandeten die Beschwerdeführer zudem die «respektlose Gesprächsführung» von «Rundschau»-Moderater Sandro Brotz.
Kritik an Experten-Auswahl
Bei der Beurteilung des Umgangs waren sich die neun Mitglieder der UBI einig: Der Moderator habe dem Bundesrat den nötigen Respekt entgegengebracht. Zwei UBI-Mitglieder sahen allerdings die erhöhte Sorgfaltspflicht im Vorfeld von Abstimmungen verletzt. Beanstandet wurde dabei insbesondere die Wahl des deutschen Politologen. Zwar sei dessen Verbindung zur SP transparent gemacht worden. Als ziviler Experte geniesse er aber eine grössere Glaubwürdigkeit als die Militärexperten, die zu Wort kamen. Letztere zähle das Publikum automatisch zu den Gripen-Befürwortern, während der Politologe «über der Auseinandersetzung» stehe. Auch zur Wahl der Vergleichsländer wurde in der UBI Kritik laut. Schliesslich lehnte die Kommission die Beschwerde mit 7 zu 2 Stimmen ab. Das Publikum habe sich eine eigene Meinung bilden können. Und: Bundesrat Maurer habe ausreichend Gelegenheit erhalten, auf die im Beitrag aufgeworfene Kritik an der Gripen-Beschaffung Stellung zu nehmen. UBI-Präsident Roger Blum wies zudem darauf hin, dass gerade Maurer die Medien zu einem schonungslosen Umgang mit den Behörden angehalten habe. Dies habe die «Rundschau» mit dem Beitrag beispielhaft umgesetzt.
Über 100 Beschwerden
Die «Rundschau»-Sendung vom 16. April hatte auch die SRG-Ombudsstelle auf Trab gehalten. Beim Ombudsmann Achille Casanova gingen über 100 Beschwerden ein. Casanova wies diese aber allesamt ab. Zwar habe der Bericht «die hohen Anforderungen an die Ausgewogenheit, welche im Vorfeld einer Volksabstimmung verlangt werden», nicht erfüllt. Die Einseitigkeit des Beitrags seiaber durch das anschliessende Gespräch mit Maurer «weitgehend geheilt» worden. (SDA)
Die 39-Jährige absolvierte ein Germanistik-Studium und ist seit über 20 Jahren journalistisch tätig. 2008 stieg sie als Redaktorin bei der Werbewoche ein. Auch nach der Geburt ihres ersten Sohnes 2011 schrieb sie weiter als freie Kolumnistin für die Werbewoche. Seit Juli 2014 teilten Pierre C. Meier und Anne-Friederike Heinrich sich die Chefredaktion. Anne-Friederike Heinrich ist eine ausgewiesene Journalistin, die das Werkzeug Sprache leidenschaftlich nutzt, um Sachverhalte plausibel zu vermitteln, Menschen anzusprechen und als Leser zu binden – durch gute Themenwahl, aussergewöhnliche Sichtweisen und spritzige Einfälle.

Mit rund 300 geladenen Gästen feierte die Agentur ein rauschendes Fest. Und zwar direkt dort, wo die ganze Geschichte des Geschichtenerzählers ihren Lauf nahm. Die Räumlichkeiten der Agentur und der 800 Quadratmeter grosse Innenhof des Industriegebäudes am Ustemer Bahnhof, in dem sich die Büros befinden, wurden aufwendig und mit viel Liebe zum Detail zum Jahrmarkt umdekoriert. Allein der Innenbereich wurde mit 4 Tonnen echtem Rollrasen verlegt, um die Atmosphäre so authentisch wie möglich zu gestalten. Hinzu kamen unterschiedlichste Jahrmarktstände mit vielen Attraktionen wie Büchsenwerfen, Pfeilschiessen, feinem Glacé und vielem mehr.



Die Gäste – alles Kunden, Partner, Freunde und Mitarbeiter – erlebten fröhliche Stunden unter einem bezaubernden Spätsommernachts-Sternenhimmel. Mit vielen kulinarischen Highlights und spektakulären Musik-Acts. Gefeiert wurde bis spät in die Nacht. Alle Bilder des Events finden Sie in der Bildergalerie.

Pünktlich zum Jubiläumsevent ging auch die neue Website von Walder,Werber on air: Walderwerber.ch
Dabei wurden ausgesuchte NGO’s mit einem Spendenkarton, wie er von Randständigen in Fussgängerzonen oft als Kommunikationsinstrument eingesetzt wird, bemailt und dazu aufgefordert, der Agentur am Flughafen ihre Aufmerksamkeit zu «spenden». Das Mailing hat bereits beim BoB Best of «Business-to-Business» Communication Award Gold sowie beim DMVÖ Columbus Silber gewonnen.

«Der Film schafft es, ein breites Publikum auf intelligente und humorvolle Weise zu begeistern, indem er die Schönheit und die Kernwerte der Destination in Szene setzt.» So lautet das Statement der Jury, die den Film aus zahlreichen Einsendungen von ganz Europa erkoren hat. Gemäss dem ETC stellen Filmformate in der heutigen Zeit das wichtigste Medium dar, um Reisende für neue Ferienziele zu inspirieren. Der von Leo Burnett Schweiz konzipierte und von Regisseur Michael Fueter realisierte Film bildete im Jahr 2013 das Herzstück der Winterkampagne von Schweiz Tourismus.
Durch die Mehrheitsübernahme bei der Dietschi AG, der Herausgeberin des Oltner Tagblatt, sind die AZ Medien nun auch indirekt mit 21,9 Prozent am Solothurner Radio 32 beteiligt, wie es in einer Mitteilung heisst. Die Gruppe von Peter Wanner kontrolliert neben Tageszeitungen (unter anderem Aargauer Zeitung) und Fernsehen (Tele Züri, Tele M1, Tele Bärn, TV24) auch die beiden konzessionierten UKW-Programme Radio 24 und Radio Argovia.
Nach dem Radio- und Fernsehgesetz (RTVG) darf ein Unternehmen eine unbeschränkte Anzahl von Radio- und Fernsehstationen besitzen, jedoch maximal je zwei Stationen mit Konzession. Das Uvek kommt zum Schluss, dass es Dietschi – und damit indirekt AZ Medien– weder rechtlich noch faktisch möglich ist, bestimmenden Einfluss auf das konzessionierte Radio 32 auszuüben. Die Konzession von Radio 32 kann der AZ Medien Gruppe daher nicht zugerechnet werden – insofern überschreitet sie die maximale Anzahl konzessionierter Stationen nicht. Da der Eigentümerwechsel bei Dietschi im Übrigen keine Veränderung bei Radio 32 nach sich zieht, können alle Konzessionsvoraussetzungen nach wie vor als erfüllt gelten. Das Uvek hat deshalb die indirekte Beteiligung der AZ Medien an Radio 32 genehmigt.
Das RTVG bestimmt, dass jede Beteiligungsänderung im Umfang von mehr als 20 Prozent bei einem konzessionierten Programmveranstalter einen wirtschaftlichen Übergang der Konzession darstellt und vom Departement genehmigt werden muss. Radio 32 besitzt eine Konzession des Uvek für die Veranstaltung eines lokal-regionalen UKW-Radioprogramms im Gebiet Solothurn-Olten. Das Medienhaus AZ Medien hatte sich im Jahr 2012 vollständig von Radio 32 zurückgezogen, nachdem es das Radio zuvor seit 2009 wirtschaftlich beherrscht hatte. Die Fernsehstationen der AZ Medien Gruppe Tele M1 und TeleBärn besitzen eine Konzession, während Tele Züri und TV24 so genannte meldepflichtige Programme sind.

Auf Plakatwänden ist zudem der Alternativtext «Damit Ihre nächste Weihnachtsfeier nicht für den A**** ist» zu sehen. Zu viel für manchen Betrachter, denn in Hintern-Nähe ist auch eine verdächtige Wolke zu sehen.
Auf die Anzeige aufmerksam geworden ist nun die AZ Solothurner Zeitung. Dank eines Leserbriefschreibers. Er fordert, «diesen ungehobelten, grobschlächtigen Weihnachtsmann dorthin zurückzuschicken, wo er hergekommen ist».

Eigentlich hat die Migros alles ganz anders gemeint. «Die Bild-Idee war, einen Samichlaus zu zeigen, der sich vergeblich bemüht, ein Festessen zuzubereiten, und der deshalb den Catering-Service der Migros Aare ruft», so Migros-Sprecherin Andrea Bauer auf Intervention der Zeitung. Mit anderen Worten: Das Räuchlein entsprang dem Backhofen und wurde völlig zu Unrecht mit Flatulenz in Verbindung gebracht. Frau Bauer gesteht aber ein, das Bild könne – besonders in Kombination mit dem Text – falsch verstanden werden.
Die Migros kommt dem Wunsch des empörten Lesers nun nach und wird die Anzeige nach Ablauf der Buchung für immer und ewig im Archiv verschwinden lassen. Und nie wieder darüber sprechen. Übrigens: Die Anzeige wurde offenbar intern gestaltet. Vielleicht besser so: Der handfeste Skandal hätte für die verantwortliche Agentur womöglich nach hinten losgehen können.
Thomas Häusermann