Gegen Straflosigkeit für Verbrechen an Journalisten

Erschossen, entführt, gefoltert: In vielen Ländern sind Journalisten durch ihren Beruf in Lebensgefahr. Was ihnen an Gewalt angetan wird, interessiert Behörden oft kaum. Jetzt macht ein Welttag darauf aufmerksam.

Reporter ohne Grenzen (ROG) fordert mehr internationale Anstrengungen, Morde an Medienleuten zu verfolgen. Anlässlich des ersten «Welttags gegen Straflosigkeit für Verbrechen an Journalisten» am 2. November erinnerte die Organisation am Donnerstag in Berlin daran, dass in vielen Ländern Reporter Opfer von Morden oder Entführungen werden, ohne dass diese Taten glaubwürdig verfolgt würden.

Weltweit seien 2013 mindestens 80 Journalisten wegen ihrer Arbeit getötet worden. In diesem Jahr seien es bislang 56.

«Viel zu viele Regierungen vernachlässigen ihre völkerrechtliche Pflicht, dafür zu sorgen, dass Journalisten unabhängig und ohne Angst vor Angriffen oder Verfolgung ihre Arbeit tun können», sagte ROG-Vorstandssprecher Michael Rediske laut Mitteilung. «Nötig sind vor allem effektive Schutzprogramme für bedrohte Journalisten sowie unabhängige Ermittlungen und Gerichtsverfahren bei Gewaltverbrechen.» (SDA)

 

 

Martin Boner wechselt zu «SRF bi de Lüt – Live»

Seit 2005 ist Martin Boner bei «Glanz & Gloria», die letzten sechs Jahre verantwortete er das People-Magazin als Redaktionsleiter. Nun hat er sich entschieden, bei Schweizer Radio und Fernsehen eine neue Herausforderung anzunehmen.

Martin Boner übernimmt am 1. März 2015 die Funktion als stellvertretender Redaktionsleiter Volksmusik und Specials. Gleichzeitig wird er Produzent von «SRF bi de Lüt – Live» und betreut daneben weitere Projekte der Abteilung Unterhaltung als Produzent. Boner begann seine Laufbahn beim Schweizer Fernsehen 1998 als Reporter und Redaktor des Jugendmagazines «Oops!», das er später auch produzierte. Er moderierte das Quiz «Flash oder Crash», aber auch die Streetparade-Übertragungen. Seit 2005 ist Martin Boner bei «Glanz & Gloria». Zunächst war er beim People-Magazin als Produzent und stellvertretender Redaktionsleiter tätig. Seit Anfang 2009 verantwortet er die Sendung der Abteilung Chefredaktion TV als Redaktionsleiter.

Per 1. März 2015 gibt er nun die Redaktionsleitung bei «Glanz & Gloria» auf eigenen Wunsch ab, um in der Abteilung Unterhaltung von SRF eine neue Herausforderung als stellvertretender Redaktionsleiter Volksmusik und Specials sowie Produzent von «SRF bi de Lüt – Live» anzunehmen. Daneben wird er weitere Projekte als Produzent mitverantworten. Seine Nachfolge beim People-Magazin wird in den nächsten Monaten geregelt.
 

Neue Einzelberatung: Furrerhugi.advisors

Furrerhugi. gründet per 1. November 2014 eine Firma für strategische Einzelberatung. Gründungspartner sind Nationalrat Lorenz Hess, Michael Gehrken, ehemaliger Direktor des Nutzfahrzeugverbandes ASTAG und Rob Hartmans, bisher Leiter Kommunikation von Helsana.

Zusammen mit der im Mai gegründeten Agentur Furrerhugi.corporate (Werbewoche.ch berichtete) und der Public Affairs-Agentur Furrerhugi.Publicaffairs bietet Furrerhugi. über alle Disziplinengrenzen hinweg umfassende Kommunikationsdienstleistungen an und kann nationale wirtschaftliche und politische Kampagnen aus einer Hand umsetzen. Mit der Gründung von Furrerhugi.advisors sollen Portfolio und Netzwerk von Furrerhugi. weiter gestärkt werden.

Die drei Gründungs-Partner von Furrerhugi.advisors sind in Bern und Zürich als selbstständige Einzelberater in den Bereichen Strategie- und Unternehmensberatung sowie Kommunikation und Public Affairs tätig. Allfällige Umsetzungsarbeiten werden mit Furrerhugi.corporate und Furrerhugi.publicaffairs ausgeführt.

MichaleGehrken
Michael Gehrken hat nach der Promotion an der Universität Bern als selbständiger Kommunikationsberater für zahlreiche Verbände, Non-Profit-Organisationen, Politiker und Unternehmen gearbeitet. 2001 bis 2005 war er in der Bundesverwaltung tätig und hat dort praktische Erfahrung in der politischen Kommunikation und in der Krisenkommunikation gesammelt. Von 2006 bis 2014 war er Direktor des Schweizerischen Nutzfahrzeugverbandes ASTAG. Michael Gehrken führt schwergewichtig Mandate im Bereich Kommunikationsmanagement, Public Affairs und Geschäftsleitungen.

RobHartmans
Rob Hartmans startete seine berufliche Laufbahn als Journalist für verschiedene Printmedien. Danach war er während 10 Jahre in verschiedenen Kommunikationsbereichen bei der Zurich Financial Services (1996-2001) und bei Swiss Life (2001-2006) tätig. Von 2006 bis 2014 leitete Rob Hartmans die Kommunikation von Helsana, wo er für das Marken- und Kommunikationsmanagement des führenden Krankenversicherers verantwortlich war (Corporate Branding, Corporate Publishing, PR und Media Relations) sowie für die Bewirtschaftung und Weiterentwicklung der digitalen Kommunikationskanäle nach innen und aussen (Intranet, Internet und Social Media). Ab 1. Januar 2015 wird Hartmans seine Tätigkeit als Advisor bei furrerhugi.advisor aufnehmen.

LorenzHess
Lorenz Hess sammelte seine ersten politischen Erfahrungen im Grossen Rat des Kantons Bern von 2002 bis 2011. Seit 2001 ist er zudem Gemeindepräsident von Stettlen (BE). 2011 wurde er für die BDP in den Nationalrat gewählt und hat dort Einsitz in der Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit (SGK). 1990 bis 2014 war er als Mitinhaber der PR-Agentur Stoll, Hess&Partner als Kommunikationsberater tätig.

 

Appenzeller Druckereien schliessen sich zusammen

Die St. Galler Tagblatt AG hat aus strategischen Gründen die Sparte Druckerei der Appenzeller Medienhaus AG sowie den Appenzeller Verlag verkauft. Neue Besitzer sind die Druckerei Appenzeller Volksfreund AG und der bisherige Verlagsleiter. Drei Stellen werden abgebaut.

Auslöser des Umbruchs war der strategische Entscheid der St. Galler Tagblatt AG, sich auf ihr Kerngeschäft zu konzentrieren. Als Besitzerin der Appenzeller Medienhaus AG wolle sie sich aus dem Akzidenzdruck zurückziehen, heisst es in einer am Donnerstag veröffentlichten Mitteilung. Seit dem Sommer seien diese Pläne bekannt gewesen, erklärte Marcel Steiner, bisheriger Geschäftsleiter der Appenzeller Medienhaus AG, auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA. Zum Medienhaus in Herisau gehörte bisher eine Akzidenzdruckerei, der Appenzeller Verlag sowie die Redaktion der Appenzeller Zeitung. Nun wird diese AG faktisch aufgelöst.

Verlag abgekauft

Mit einem Management-Buyout hat Marcel Steiner – als bisheriger Verlagsleiter – der Tagblatt AG den Appenzeller Verlag abgekauft. Ab dem 1. Januar 2015 werde das Unternehmen mit zehn Mitarbeitern in Schwellbrunn weitergeführt. «Sonst wäre der Verlag über kurz oder lang verschwunden», so Steiner.

Die Redaktion der Appenzeller Zeitung wird neu direkt der Chefredaktion des St. Galler Tagblatts unterstellt. Das sei de facto aber schon lange so, sagte Steiner. Die Redaktion wird in den bisherigen Räumlichkeiten weiterarbeiten.

Die grössten Veränderungen gibt es beim Druck: Diese Sparte wird auf den 1. April 2015 von der Druckerei Appenzeller Volksfreund AG mit Sitz in Appenzell übernommen.

Drei Stellen verschwinden

Die Produktion wird unter dem künftigen Namen Appenzeller Druckerei AG neu organisiert: Gedruckt wird künftig in Herisau. In Appenzell verbleiben unter anderem Redaktion, Inserateverkauf oder ein Teil des Drucksachenverkaufs. Der Standort, der zur Druckerei Appenzeller Volksfreund gehörenden Kunz-Druck & Co. AG in Teufen, wird aufgegeben. Die neue Firma werde gegen 100 Mitarbeiter beschäftigen, heisst es im Communiqué.

Mit der Umstrukturierung werden Arbeitsplätze abgebaut: In Herisau gebe es keine Veränderungen, in Appenzell würden hingegen drei Stellen gestrichen, sagte Markus Rusch, Leiter Druckerei Appenzeller Volksfreund und künftiger Geschäftsführer des neuen Unternehmens. In Teufen komme es zu einer Reduktion von Teilpensen.

Wunschpartner der Tagblatt AG

Sie seien der Wunschpartner der Tagblatt AG gewesen, weil mit einem Zusammenschluss die meisten Arbeitsplätze erhalten bleiben könnten, erklärte Rusch. In Appenzell habe die Druckerei zu wenig Platz gehabt, ein Neubau sei in Planung gewesen. Dieses Projekt ist nun überflüssig. Rund die Hälfte der 50 Mitarbeiter in Appenzell wird künftig in Herisau arbeiten.

Es seien zwei gesunde Unternehmen, die zusammenkämen, betonte Rusch. Man habe das Angebot sorgfältig geprüft. Es sei ungewöhnlich, dass der Kleine den Grossen übernehme. Auch das Verhältnis zwischen Innerrhoden und Ausserrhoden sei im Vorfeld ein Thema gewesen. Wichtig sei, dass das Kerngeschäft in Appenzell verbleibe, auch wenn die Produktion, die Cashflow bringe, sich künftig in Herisau befinde, erklärte er. (SDA)

 

APG nimmt erste City ePanel in Betrieb

Die APG|SGA hat erstmals digitale City ePanels auf Schweizer Strassen in Betrieb genommen und im Rahmen einer Feier mit Behörden, Partnern und Kunden beim Stadthaus in Winterthur eingeweiht.

Die acht 72''-Werbeträger in Full-HD-Qualität sind mit Öko-Strom betrieben und an hochfrequentieren Bushaltestellen installiert worden. Sie wurden in Zusammenarbeit mit der Stadt Winterthur und dem Unternehmen Stadtbus Winterthur in Betrieb genommen. Die Werbeträger sind auf dem neusten technologischen Stand und bilden ein homogenes, digitales Netzangebot auf dem öffentlichen Grund schreibt die APG in einer Mitteilung vom Donnerstag. Im Loop von 60 Sekunden können bis zu vier Kunden einen leicht animierten Spot à 15 Sekunden buchen. Nach der Einführung von ePanels für Rail, Shopping, Event, und Mountain könne man nun mit den City ePanels digitale Flächen in allen Kommunikationsräumen anbieten.
 

Wie Jugendliche Smartphones nutzen

Die grosse Mehrheit der Schweizer Jugendlichen besitzt ein Smartphone. Sie nutzt das Gerät vor allem um Musik zu hören oder im Internet zu surfen. Telefonieren mit dem Handy steht erst an dritter Stelle.

Der Anteil an Smartphones bei 12- bis 19-Jährigen erhöhte sich in den letzten beiden Jahren von 79 auf 97 Prozent; nur noch ein Prozent besitzt ein normales Mobiltelefon. Die Jugendlichen nutzen die Möglichkeiten des Smartphones vollumfänglich aus. Es sei zum multifunktionalen Gerät geworden, sagte Daniel Süss, Leiter einer Studie, die am Donnerstag in Basel vorgestellte wurde.

Seit 2010 befragt die Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) im Auftrag der Swisscom über 1000 Jugendliche in den drei Sprachregionen der Schweiz. 2010 wurde die erste James-Studie veröffentlicht, 2012 die nächste.

Die neuste Untersuchung zeigt, dass sich seit 2010 die Nutzung des Internets am stärksten verändert hat: Surften vor vier Jahren erst 16 Prozent der befragten Jugendlichen täglich oder mehrmals wöchentlich mit dem Handy im Netz, so sind es derzeit 87 Prozent. Das Telefonieren ging in der gleichen Zeitspanne von 80 auf 71 Prozent zurück. Immer häufiger wird das Handy auch als tragbare Spielkonsole genutzt.

Facebook bleibt beliebt

Mädchen hören oft Musik oder machen Fotos, derweil die Knaben sich mit Videospielen oder Filmen beschäftigen. Auffallend ist, dass die Jugend immer öfter die Nachrichtenportale der Tageszeitungen konsultiert. Dafür sank der Konsum von Gratiszeitungen sank 2012 von 49 auf 35 Prozent. Die Befragung zeigte zudem, dass in 99 Prozent der Haushalte, in denen die Jugendlichen wohnen, Computer oder Laptop mit Internetzugang stehen. Die tägliche Surfdauer unter der Woche lag bei zwei Stunden; dies veränderte sich seit 2010 nicht. «Das ist erstaunlich», sagte Süss. Auch am Wochenende sei das Verhalten (drei Stunden täglich) gleich geblieben.

Drei von vier Schweizer Jugendlichen tauschen sich laut Befragung im Internet regelmässig über soziale Netzwerke aus. 89 Prozent sind bei mindestens einem sozialen Netzwerk angemeldet. Immer noch ist Facebook am beliebtesten, dicht gefolgt von Instagram, das vor allem von Jüngeren stark genutzt wird. Twitter folgt an vierter Stelle nach Google+.

81 Prozent der Befragten gaben an, die Einstellung für Privatsphäre aktiviert zu haben, 56 Prozent aktualisieren diese Einstellung regelmässig. Einer von fünf Jugendlichen wurde im Internet mit unerwünschten sexuellen Absichten angesprochen. 12 Prozent gaben an, es sei Falsches oder Beleidigendes über sie im Internet verbreitet worden.

Knaben empfänglich für Brutalo-filme

Mehr als die Hälfte der Jugendlichen, und hier vor allem die Knaben, gaben an, brutale Videos auf dem Handy oder dem Computer angeschaut zu haben. 12 Prozent verschickten solche Filme. Neun Prozent filmten eine gestellte und sechs eine echte Schlägerei.

Porno-oder Erotikfilme konsumierten 43 Prozent der Befragten, wobei auch hier die Knaben deutlich in der Mehrheit sind. Acht Prozent der Befragten verschickte aufreizende Fotos oder Videos von sich selbst. Die Mädchen machen das sehr selten, die Knaben sind nicht so zurückhaltend.

Wenig verändert haben sich in den letzten vier Jahren die häufigsten Freizeitbeschäftigungen. «Freunde treffen» steht seit eh und je an der Spitze. 64 Prozent gaben an Sport zu treiben, 60 Prozent ?ruhen aus?. Täglich oder mehrmals in der Woche machen 29 Prozent Musik (2010: 32 Prozent).

Die Jugendlichen wurden im Mai und Juni 2014 im Klassenverbund befragt. Die vollständige Studie wird im Januar 2015 vorliegen. (SDA)

Teaserbild: Keystone
 

Mediapulse verstärkt Geschäftsleitung

Die Neustrukturierung der Mediapulse Stiftung beziehungsweise die Zusammenlegung ihrer operativen Gesellschaften Mediapulse und Publica Data nimmt der Verwaltungsrat der Mediapulse zum Anlass, die Führungsverantwortung für die Betriebsgesellschaft neu zu regeln.

Es wird ein Vorsitzender der Geschäftsleitung gesucht. Er trägt die Gesamtverantwortung, vertritt die Firma nach aussen und wird die kommerzielle Führung des Unternehmens verantworten. Weiterhin Mitglied der Geschäftsleitung ist Manuel Dähler, der die Verantwortung für die Forschungsbelange trägt und sich den wachsenden Anforderungen in diesem Bereich stellt. Die Suche nach der/dem vollamtlichen Vorsitzenden der Geschäftsleitung wird unverzüglich in Angriff genommen. Damit endet das befristete Teilzeitmandat von Urs Zeier per 31. Dezember 2014.

Mediapulse und Publica Data
Die beiden Firmen messen und vermarkten in der Schweiz die offiziellen Radio- und Fernseheinschaltquoten. Die täglichen Daten aus den beiden Messsystemen (Mediapulse Radio- und Fernsehpanel) werden von den Sendern für die Programmoptimierung und von der Werbewirtschaft für den zielgruppengerechten Verkauf von Werbung verwendet.

 

Facebook ist schuld an Fressattacken

Die University of Sydney hat in einer neuen Studie das Marketing-Verhalten grosser Konzerne in sozialen Netzwerken analysiert und ist zu dem Schluss gekommen, dass übermässige Facebook-Nutzung den Konsum von Junk-Food erhöhe.

Das Hauptproblem liegt offenbar darin, dass Werbung mit mageren Models und Sportlern etwas anderes suggeriert, als eben wie ungesund Fast-Food sein kann. Die Untersuchung wurde für das American Journal of Public Health durchgeführt, wie Pressetext.com schreibt. Dafür wurden 27 Facebook-Seiten der beliebtesten Lebensmittel- und Getränkemarken analysiert. Die Forscher legten ihren Schwerpunkt auf australische Facebook-Forscher. Das Ergebnis zeigt etwa, dass gerade der hohe soziale Faktor in Netzwerken den Konsum ungesunder Lebensmittel erhöht. Denn immer wieder lenke geschicktes Marketing das Denken vieler junger User, indem Unternehmen das Kaufverhalten mit der Assoziation von Junk-Food auf positive Ereignisse hinführen.

Auf diese Weise setzen viele Unternehmen soziale Netzwerke ein, gerade auch wegen des hohen Anteils an Interaktivität. So auch die Junk-Food-Industrie. Deswegen jedoch die Schuld für die eigenen Fressattacken auf die Facebook-Nutzung zurückzuführen, klingt ein wenig reisserisch – aber trotzdem nicht vernachlässigbar. Denn geteilte Inhalte etwa vermarken sich durch den sozialen Aspekt gut, ganz nach dem Motto: «Wenn der Facebook-Freund das Produkt mag, kann es für mich ja auch nicht schlecht sein». Durch solche Likes, Wettbewerbe, Postings wird das Produkt auch bei allen befreundeten Usern angezeigt. Und das Social-Media-Rädchen dreht sich weiter. (uma/pressetext)
 

Trio: Benzin sparen mit Spass

«Mehr Probefahrten bei unseren Vertretern!» Dieses Ziel hat sich Honda Schweiz gesetzt – und Trio nahm die Herausforderung an.

Die Agentur kreierte den Wettbewerb «Honda sucht den besten Eco-Driver». Bei der Spar-Rallye geht es darum, für eine vorgegebene Strecke möglichst wenig Treibstoff zu verbrauchen. Honda Eco Drive ist der erste Wettkampf in umweltverträglichem Fahren, der landesweit ausgetragen wird. Parallel dazu läuft eine digitale Kampagne: Bannerwerbung, Facebook-Ads und Kurzvideos leiten Autointeressierte auf eine eigens eingerichtete Website.

Jede Woche melden sich 100 neue Fahrerinnen und Fahrer für den Wettbewerb an. Alle Teilnehmer haben die Chance, 5×1 Jahr lang Gratisbenzin zu gewinnen. Wer gut fährt, spart Benzin ohne auf Fahrspass zu verzichten. Auf der Website von Eco Drive sind die aktuellen Ranglisten aufgeschaltet.

Verantwortlich bei Honda Motor Europe: Philippe Maag (Kommunikationsleiter). Verantwortlich bei Trio: Sonia Duperret und Florence Germond (Beratung), Christophe Muller und Gaël Tran (Multimedia Konzept), Maude Rion, Gaël Tran und Timo Kirez (Multimedia Kreation), Nicolas Karlen (Multimedia Entwicklung).
 

Meta Design entwickelt Neuauftritt für Ex Libris

Ex Libris hat Meta Design beauftragt, eine neue Markenidentität zu entwickeln. Der deklarierte Anspruch: Ex Libris zu einer progressiven und erlebnisreichen Marke zu machen und gleichzeitig das Persönliche zu wahren.

Auf dieser Basis entwickelte die Agentur die strategische Positionierung, gefolgt von Grundlagen für die Gestaltung. In deren Zentrum steht das «x» aus dem Ex Libris-Logo. Es symbolisiert den Treffpunkt von Menschen mit verschiedenen Bedürfnissen und Interessen rund um Unterhaltung – sowie die Vielzahl medialer Möglichkeiten.

Für den sprachlichen Ausdruck der Marke Ex Libris entwickelte Meta Design eine verbale Markenplattform. Grundsatzentscheide über den Umgang mit Verben, grammatischen Zeitformen, Wortwahl und Ansprache vermitteln Nähe und Persönlichkeit. Ein formuliertes Set Botschaften illustriert und vervollständigt den gesamten Auftritt.

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Ludovit Szabo leitet zukünftig GfK Schweiz

Ab 1. November wird Dr. Ludovit Szabo als Managing Director das Gesamtgeschäft von GfK in der Schweiz verantworten. Diese Aufgabe übernimmt er zusätzlich zur Leitung des Sektors Consumer Experiences.

Szabo folgt damit auf Peter Meyer, der das Unternehmen verlassen wird. Die schreibt die GfK in einer Mitteilung. Als Leiter des neu aufgestellten Sektors Consumer Choices wurde Peter Fickentscher benannt. In dieser Funktion berichtet er an den Managing Director. Das Geschäft von Retail & Technology sowie die Audience Measurement-Aktivitäten werden zukünftig im Sektor Consumer Choices geführt. Das entspricht der globalen Aufstellung dieses Geschäfts. Bettina Hoffmann leitet auch weiterhin Audience Measurement.

Teaserbild: GfK Switzerland
 

Facebook: Ausbau von WhatsApp & Co wird teuer

Facebook will nächstes Jahr deutlich mehr investieren, um seine milliardenschweren Zukäufe WhatsApp und Oculus auszubauen.

Damit dürften die Kosten des weltgrössten Internet-Netzwerks um 55 bis 75 Prozent steigen, wie Facebook am Dienstagabend mitteilte. Dadurch vollzieht das Unternehmen aus dem Silicon Valley einen Richtungswechsel. Bislang hatten sich die Aufwendungen im Vergleich mit den Umsätzen meist weniger stark erhöht. Das könnte sich nun ändern, zumal Facebook auch damit rechnet, nicht mehr ganz so schnell wie im abgelaufenen Quartal zu wachsen.

Analysten kritisierten vor allem, dass es nur eine Prognose der Firma zu den Kosten, nicht aber zu den erwarteten Erlösen gebe. Das verunsichere Anleger. Facebook-Aktien stürzten im nachbörslichen US-Handel um neun Prozent auf 73,80 Dollar ab. Sie waren in den vergangenen Monaten stark gestiegen und hatten gerade erst bei 81,16 Dollar ein Rekordhoch markiert.

Sehr teure Akquisitionen

Investoren hatten auch auf die Übernahmen des Unternehmens positiv reagiert, obwohl manche Experten die Preise – zum Beispiel 22 Milliarden Dollar für den Messaging-Dienst WhatsApp – kritisiert hatten. Weil die Zahlen des Konzerns immer wieder die Erwartungen übertrafen, ging es an der Börse aber stetig nach oben. Am Dienstag hatten Investoren allerdings bereits beim Rivalen Twitter mit starken Verkäufen reagiert, weil der Kurznachrichtendienst einen Tick langsamer wächst.

Facebook-Gründer Mark Zuckerberg will sich aber nicht treiben lassen. Das Unternehmen stehe nicht unter Zeitdruck, mit den Zukäufen schnell Geld zu verdienen. Die Zahl der Nutzer deutlich zu erhöhen, sei zunächst wichtiger.

Grösse vorerst wichtiger als Profit

WhatsApp hat beispielsweise weltweit schon mehr als 500 Millionen Kunden, ist aber alles andere als profitabel. Facebook veröffentlichte erstmals Zahlen für das übernommene Start-up. Demnach fiel in den ersten sechs Monaten ein Verlust von 232,5 Millionen Dollar an – vier Mal so viel wie im Jahr zuvor. Facebook hatte zuletzt auch für zwei Milliarden Dollar das Start-up Oculus VR erworben, das eine neuartige Datenbrille anbietet, mit denen Nutzer bei Computerspielen in eine virtuelle Welt eintauchen können.

Accessoires wie Computer-Uhren oder Datenbrillen könnten Experten zufolge nach Smartphones und Tablet-PCs der nächste grosse Trend in der Technologiebranche werden.

Überraschend starkes Quartal

Im dritten Quartal konnte Facebook vor allem dank der grossen Nachfrage aus der Werbebranche die Markterwartungen übertreffen. Der Umsatz kletterte um 59 Prozent auf 3,2 Milliarden Dollar. Der Nettogewinn verdoppelte sich fast auf 806 Millionen Dollar. Zwei Drittel der Einnahmen werden mittlerweile mit Reklame auf mobilen Geräten gemacht – hier kommt Facebook deutlich schneller voran als etwa Twitter. Von den 1,35 Milliarden Facebook-Nutzern loggen sich 864 Millionen jeden Tag ein – ein wichtiges Argument beim Verkauf von Anzeigen. Für das laufende vierte Quartal erwartet Facebook allerdings nur ein Umsatzplus zwischen 40 und 47 Prozent.

Twitter hatte bereits am Montagabend seine Quartalszahlen veröffentlicht und konnte die Zahl der Nutzer um 23 Prozent steigern. Allerdings ist Twitter mit 284 Millionen aktiven Mitgliedern wesentlich kleiner. (SDA)
 

Facebook steigert Gewinn und Umsatz

 

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