Impact Check: Fragestellung und Methodik

Erläuterungen zu Fragestellung und Methodik des Impact Checks der Werbewoche.

Methode:

Computer Assisted Web Interviews (CAWI). Instrument: Online-Interviews über die Marketagent.com-reSEARCH-Plattform. Zielgruppe: webaktive Personen aus der Deutschschweiz zwischen 14 und 65 Jahren. Netto-Interviews, Random Selection nach Quoten.

Fragen:

– Wir haben Ihnen zu Beginn der heutigen Befragung einige Anzeigen vorgestellt. An welche dieser Anzeigen können Sie sich erinnern? Bitte nennen Sie uns die werbenden Unternehmen bzw. die beworbenen Marken. (Awareness)

– Inwieweit heben sich diese Anzeigen Ihrer Meinung nach von anderer Werbung in Zeitungen, Magazinen und Zeitschriften ab? Bitte bewerten Sie jeweils von 1 (= hebt sich überhaupt nicht ab) bis 6 (= hebt sich sehr stark ab). (Uniqueness)

– Inwieweit passen diese Anzeigen zu dem Bild, das Sie von den jeweiligen Marken/ Unternehmen haben? Bitte bewerten Sie jeweils von 1 (= passt überhaupt nicht zu meinem Bild von dieser Marke) bis 6 (= passt sehr gut zu meinem Bild von dieser Marke). (Brand Fit)

– Inwieweit gefallen Ihnen die folgenden Anzeigen? Bitte bewerten Sie jeweils von 1 (= gefällt mir überhaupt nicht) bis 6 (= gefällt mir sehr gut). (Likeability)

Bei den abgedruckten Werten handelt es sich jeweils um die Top-Box-Bewertungen «hebt sich sehr stark ab», «passt sehr gut zu meinem Bild der Marke», «gefällt mir sehr gut». Die restlichen Werte finden sich auf Werbewoche.ch. Verfasserin des repräsentativen Impact-Checks ist die auf Online-Marktforschung spezialisierte Marketagent.com Schweiz, die über ein registriertes Panel von 38 660 befragungswilligen Personen in der Deutsch- und der Westschweiz verfügt. Marketagent.com Schweiz ist ein Tochterunternehmen des führenden österreichischen Marktforschungsunternehmens Marketagent.com online reSEARCH GmbH und der Schweizer Kommunikationsagentur Contract Media AG.
 

BVK-Affäre: Arthur Rutishauser freigesprochen

Das Bezirksgericht Zürich hat den Züricher Journalisten Arthur Rutishauser freigesprochen. Der Beschuldigte hatte 2012 in zwei Artikeln über die BVK-Affäre berichtet und dabei wiederholt aus dem damals noch geheimen Puk-Bericht des Zürcher Kantonsrats zitiert.

Aufgrund des grossen öffentlichen Interesses am BVK-Skandal sprach das Gericht am Donnerstag den 49-jährigen Rutishauser vom Vorwurf der Veröffentlichung amtlicher geheimer Verhandlungen frei. Der Strafbefehl des Statthalteramtes des Bezirks Zürich wurde damit aufgehoben. Dieses hatte Rutishauser im März 2013 für schuldig befunden und zu einer Busse von 800 Franken verurteilt. Laut Anklage hatte der heutige Chefredaktor der Sonntagszeitung am 28. August 2012 sowie am 10. September 2012 im Tages-Anzeiger zwei Artikel über den Korruptionsfall bei der Pensionskasse BVK veröffentlicht. Dabei zitierte er rund ein Dutzend Mal Passagen aus dem noch unter Verschluss gehaltenen Entwurf des Schlussberichts der Parlamentarischen Untersuchungskommission (Puk) des Zürcher Kantonsrats.Dem Beschuldigten sei es somit vollkommen klar gewesen, dass er aus einem geheimen Paper zitiert habe, «das folglich nicht für die Öffentlichkeit bestimmt war», hiess es im Strafbefehl des Statthalteramtes.

Öffentliches Interesse überwog

Das Bezirksgericht sah es nun anders und folgte der Argumentation der Verteidigung. Diese hatte das öffentliche Interesse in diesem Fall höher eingestuft als das Amtsgeheimnis. Der Verteidiger machte auch geltend, dass Rutishauser alle seine journalistischen Pflichten erfüllt habe. Zudem habe auch der Hausjurist des Tages-Anzeiger die Berichte vor ihrer Veröffentlichung abgesegnet. Das Gericht kam nach einer Interessenabwägung zu einem Freispruch und sprach dem Beschuldigten eine Prozessentschädigung von 3000 Franken zu. Er habe gewusst, dass der Bericht geheim gewesen sei. Doch er könne sich in diesem Fall auf Rechtfertigungsgründe berufen, erklärte die Gerichtsvorsitzende. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. (SDA)

Bild: Keystone

Zu guter Letzt: Spielend warten

Zwei deutsche Studenten hatten vor zwei Jahren eine Idee, wie man Fussgängern an Ampeln die Wartezeit versüssen könnte. Nun wird «Street Pong» Realität. Endlich!

Die Warterei an gewissen Fussgängerstreifen zu gewissen Stosszeiten nervt gewaltig. Der Klassiker: Man drückt wie wild auf dem Ampelknopf herum, in der Hoffnung, den Wechsel zur Grünphase doch noch etwas beschleunigen zu können. Vergeblich. Nicht selten hat man das Gefühl, die Ampel schalte zur Strafe noch eine zusätzliche Extra-Rot-Phase.

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Bild: Keystone

Wenig überraschend, dass Sandro Engel und Amelie Künzler, zwei Studierende der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst HAWK Hildesheim, mit ihrer Idee 2012 weltweit für Aufsehen sorgten: Sie übertrugen Pong, die Mutter aller Videospiele, auf die Ampel-Kästchen. «Street Pong» war geboren. Damit sollte es dereinst möglich sein, mit Wartenden gegenüber zu spielen, während die Grün-Phase abgewartet wird. Bei Pong spielt man einen Ball hin und her und versucht, diesen auf der gegnerischen Seite ins Aus zu spielen.

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Was im Film gezeigt wird, leuchtet zwar auf der ganzen Linie ein – es handelt sich aber leider nur um eine gut gemachte und ziemlich real wirkende Simulation. Das ist die schlechte Nachricht.

Die gute Nachricht: Zwei Jahre lang beseitigten die beiden Entwickler technische Hürden, klärten Sicherheitsfragen, berechneten Entwicklungskosten, suchten Partner und gründeten eine Firma. Mit dem Resultat, dass «Street Pong» nun Realität wird. Am Dienstag, 18. November 2014, 15 Uhr, an der Ampel vor dem HAWK-Gebäude Goschentor, feiert das Spiel laut Mitteilung Weltpremiere. Und erobert danach hoffentlich die Welt. Weil man es den beiden Kreativköpfen gönnen würde. Und noch wichtiger: Weil man an Ampeln künftig auch Pong spielen möchte. (hae)

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Fritz Matti wird Creative Director bei C-Matrix

Fritz Matti ist der neue Creative Director und treibende Kraft des digitalen Leistungsangebots bei C-Matrix Communications – im Verbund mit langjährig eingespielten Geschäftspartnern.

Crossmediale Umsetzungen, die Marken und Unternehmen über alle Kanäle hinweg präsent und erlebbar gestalten, werden neu aus einer Hand angeboten, wie es in einer Mitteilung heisst. Zum erweiterten Leistungsangebot zählen unter anderem Online-Auftritte, Social- und Visual-Media Applikationen sowie CI/CD-Programme.

Fritz Matti wirkte als ausgebildeter Kommunikationsfachmann und Werbefotograf während den letzten 18 Jahren als Inhaber und Creative Director der Kommunikationsagentur Webwire.ch und betreute Kunden aus den Bereichen Dienstleistungen, Industrie, Automobil, Education und Retail. Alfred Köcher, Managing Partner: «Unsere Kunden freuen sich sehr über die Kompetenzerweiterung, die von benutzerfreundlichen Weblösungen bis hin zu crossmedial abgestimmten On- und Offline-Kampagnen nachhaltige Erfolge schafft.»

Fritz Matti über sein neues Engagement: «Ich verstehe mein Wirken bei C-Matrix als logische Weiterentwicklung in der sich täglich verändernden Kommunikationslandschaft. Im digitalen Zeitalter lebt zeitgemässe Kommunikation von überzeugenden, kreativen Ideen nahe der Zielgruppe und authentischen Stories, um Konsumenten über den gesamten virtuellen, physischen und emotionalen Raum anzusprechen. Mit grosser Freude erlebe ich im Zusammenspiel mit den neuen Kolleginnen und Kollegen, wie sich aus der Zusammenführung unterschiedlicher Kernkompetenzen in einem breiten Spektrum ganzheitliche, nachhaltige Projekte ergeben.»

Publicis führt BSW-Ranking weiterhin an

Das BSW-Ranking fasst 2014 erstmals Unternehmen zusammen. An der Spitze verändert sich dadurch aber nichts: Angeführt wird die Liste nach wie vor von Publicis und Wirz.

Erstmals in der Geschichte von BSW Leading Swiss Agencies publiziert der Verband eine neu zusammengestellte Rangfolge. Diese fasst Unternehmen zusammen, die unter der gleichen Marke im Markt auftreten oder Tochtergesellschaften besitzen, die ebenfalls BSW-Mitglieder sind – beispielsweise Mediaagenturen, die von Kommunikationsagenturen beherrscht werden.

Trotz dieser neuen Erfassungsmethode hat sich im Ranking der grössten Werbe-, Media-, Branding- und Kommunikationsagenturen an der Spitze wenig verändert. Auf den ersten beiden Plätzen liegen mit Publicis Communications Schweiz und der Wirz Gruppe die gleichen Namen wie im Vorjahr. Dahinter reihen sich neu die Y&R Gruppe, Leo Burnett Schweiz und die Havas Gruppe Schweiz ein, gefolgt von Jung von Matt und Contexta.

Das Ranking der BSW-Agenturen dient in erster Linie der Transparenz, aber auch als Orientie- rungshilfe für Auftraggeber bei der Agenturwahl. Weniger als 10 Prozent aller in der Schweiz ansässigen Werbeagenturen erfüllen laut Mitteilung die hohen Qualitätsanforderungen des Verbandes und sind als Mitglieder von BSW leading swiss agencies aufgenommen worden. Aktuell zählt der Verband insgesamt 72 Einzelagenturen, zwei mehr als im Vorjahr.

Werbe-, Branding- und Kommunikationsagenturen

Das Ranking 2014 der führenden Kommunikationsagenturen der Schweiz basiert auf den Bruttobetriebserträgen (BBE) von 2013 (siehe «Erklärungen zum Ranking»). Mit wenigen Aus- nahmen haben sich alle Mitglieder des Verbandes am Ranking beteiligt. Die 56 Werbe-, Branding- und Kommunikationsagenturen von BSW erarbeiteten 2013 insgesamt rund 312 Millionen Franken Bruttobetriebserträge, das sind 3,7 Prozent weniger als 2012.

2014 Werbe- und Kommunikationsagenturen nach Grösse

Basis BBE 2013

BBE = Bruttobetriebsertrag: an Kunden verrechnete Eigenleistungen der Agentur, inkl. Freelancer: Honorare aus Beratung aller Art, Entschädigungen für textliche, grafische und andere Arbeiten gemäss Gewinn- und Verlustrechnung, ohne MwSt. und ohne Durchlaufpositionen oder artfremde Erträge. Die Agenturen sind innerhalb der jeweiligen Kategorie nach effektiv erzielten BBE gelistet.

Rang Agentur Kategorie (in Millionen) Anzahl Mitarbeiter (Vollzeitstellen)
1 Publicis Communications Schweiz, Zürich (inkl. Zenith Optimedia, Zürich / Nyon) 25.0 – 30.0 154
3 Wirz Gruppe, Zürich (Wirz Werbung, Wirz Corporate, Wirz Wietlisbach) 20.0 – 25.0 118
3 Y&R Group Switzerland, Zürich (Advico Y&R, Futurecom, Wunderman)   n/a
4 Leo Burnett Schweiz, Zürich 17.5 – 20.0 92
5 Havas Gruppe Schweiz
(Havas Worldwide, Zürich/Genève und Havas Media, Schlieren)
15.0 – 17.5 84
6 Jung von Matt/Limmat, Zürich   76
7 Contexta, Bern 10.0 – 12.5 56
8 Goldbach Interactive (Switzerland), Zürich   70
9 Ogilvy & Mather, Zürich   n/a
10 KSP Krieg Schlupp Partner Werbeagentur, Zürich 7.5 – 10.0 48
11 Valencia Kommunikation, Basel / Zürich   55
12 Saatchi & Saatchi, Genève   41
13 Dachcom Gruppe, Rheineck/Winterthur
(Dachcom.ch und Dachcom Digital)
  50
14 Scholz & Friends Schweiz, Zürich 6.0 – 7.5 37
15 Inhalt&Form Kommunikations, Zürich   30
16 Serranetga, Zürich 5.0 – 6.0 30
17 Gaultier Collette, Genève 4.0 – 5.0 20
18 Festland, St. Gallen / Zürich   27
19 Maxomedia, Bern   43
20 Neue Lgk, Bern / Zürich   17
21 One Marketing Services, Zürich   19
22 Serviceplan Suisse, Zürich 3.0 – 4.0 30
23 Rufener Events Ltd., Zürich   27
24 In Flagranti, Lyss   28
25 Polyconsult, Bern   18
26 Blue Spirit Communications, Schlieren   18
27 Process, Zürich   16
28 Metzgerlehner Worldwide Partners, Erlenbach   20
29 Komet Werbeagentur, Bern   19
30 Koch Kommunikation, Frauenfeld   13

Agenturen, die am BSW-Ranking nicht teilnehmen:

DD Com, Zürich / Hofer, Bern / JWT/Fabrikant Werbeagentur, Zürich / Marti Communications, Zürich / Netvertising, Zürich / Ottiger & Partner, Luzern / Synthèse Stratégie et communication d’entreprise, Lausanne / TBWA Switzerland, Zürich

Mediaagenturen

Seit 2008 publizieren die Mediaagenturen von bsw ein eigenes Ranking. Mediaagenturen haben ein anderes Geschäftsmodell als Werbeagenturen und sind deshalb nicht direkt mit diesen vergleichbar. Die 16 BSW-Mediaagenturen erwirtschafteten 2013 71,1 Millionen Franken Bruttobetriebserträge, das sind 1,1 Prozent mehr als im Vorjahr.
 

Rang Agentur Kategorie (in Millionen) Anzahl Mitarbeiter (Vollzeitstellen)
1 Mediacom, Zürich über 7.5 73
2 Omnicom Media Group Schweiz, Zürich   102
3 Mediaschneider, Zürich   30
4 Zenith Optimedia, Zürich / Nyon (gehört zu Publicis Communications Schweiz) 5.0 – 7.5 42
5 MEC Switzerland, Zürich / Lausanne   42
6 Havas Media, Schlieren (gehört zur Havas Gruppe Schweiz)   31
7 Mediatonic, Genève   18
8 Dentsu Aegis Network Switzerland, Zürich (Carat, Isobar, Vizeum) 2.5 – 5.0 23
9 Mindshare, Zürich   22
10 TW Media The whole Media, Basel bis 2.5 8
11 Konnex Agentur für Medien-Kommunikation, Winterthur   9
12 M&M Media Agentur, Zürich (ohne MM&B Gruppe)   9
13 Mediabrands, Zürich   15
14 JBW Media, Kilchberg   5

 

Ein sorgenfreier Winter mit Franz & René

Franz & René führt die Kampagne für den Autoservice-Anbieter Euromaster weiter und schafft Vertrauen für die kommende Winter-Saison.

Nach der Sommersaison unter Aufsicht des Lifguards setzt die Kampagne Euromaster für die Wintersaison 2014 auf die Thematik des Bergführers und somit auf das Vertrauen für eine sichere Fahrt durch den Winter. Das Konzept des Guides, welcher die Autofahrer im Sommer wie im Winter begleitet und überwacht ist der Ausdruck der Positionierung von Euromaster: In besten Händen.
Das Keyvisual, eine Seilschaft geführt vom Euromaster-Guide, findet sich auch dieses Mal auf verschiedenen Supports wieder: auf APG-Plakaten, in Radiospots, auf POS-Material, Flyern und Webbannern.

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Die Kampagne überrascht die Automobilisten dazu im Herzen der Städte Lausanne und Zürich mittels einer Barrieren-Verkleidung in den Parkings Riponne und Urania. Der treue Guide erinnert die Besucher daran, dass mit einem professionellen Check eine sorgenfreie Fahrt durch den Winter garantiert ist.

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Verantwortlich bei Euromaster Schweiz: Thierry Lachat (Verantw. Marketing & Verkauf) und
Daniel Suter (Marketing & Kommunikation). Verantwortlich bei Franz & René: Valérie Pecalvel (Strategic Direction); Luciano Gerber (Client Service Direction); Nicole Gütiger (Campaign Manager); Guido Masson, Marco de Albuquerque; Sven Jungo, Gianluca Terzini, Sarah Bovet (Grafik Design). Foto: Karim Nassar (Karimnassar.ch)
 

Advico: Wenn Werbepausen den Film ruinieren

Nichts verdirbt den Genuss von Spielfilmen so sehr wie Werbeunterbrechungen. Advico Y&R zeigt dies auf plakative Weise: Durch das Einfügen von Markenlogos in berühmte Filmtitel werden diese total ruiniert.

Doch zum Glück gibt’s Teleclub. Dort kann man Filme noch so sehen, wie sie auch gedacht waren – ohne störende Unterbrechungen. Die Sujets sind im Raum Zürich auf Plakaten zu sehen.

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Verantwortlich bei Teleclub: Benno Stäheli (Leitung Marketing & Sales/Geschäftsleitung), Esther Widmer (Marketing), Nancy Klabunde (Leitung Grafik). Verantwortlich bei Advico Y&R (Member of Y&R Group Switzerland): Markus Gut (CCO), Martin Stulz, Dominik Oberwiler (CD), Parvez Sheik Fareed (Text), Sarah Paul (AD), Raphael Grob (Grafik), Elias Zurbuchen (DTP), Christoph Schwarz (Beratung)
 

Nerves: Eventbranding für Sika

Das Schweizer Traditionsunternehmen Sika feierte sein Rekordjahr unter dem Motto
 «5 billion and beyond!» vom 14. bis 17. Oktober in Davos. Nerves gewann den Pitch für das Eventbranding und die Mitorganisation des diesjährigen Meetings.

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So kamen die Gäste nicht nur in den Genuss von gebrandetem Mineralwasser mit dem erweiterten Claim «Thirsty for 5 billion and beyond!», sie wurden bei ihrer Ankunft auch mit einem speziellen Türhänger ausgerüstet: «Please don’t disturb, I’m working on 5 billion and beyond!» So konnte man guten Gewissens den einen oder anderen Workshop verschlafen.

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Jan Jenisch, CEO von Sika, zeigt sich laut einer Mitteilung höchst zufrieden mit der Durchführung, Gestaltung und Organisation des Events. Es sei das professionellste und aufregendste Meeting gewesen, an dem er je teilgenommen habe.

 

Gesucht: die besten Festtagskarten

Als Auszeichnung für besonders schöne, aussergewöhnliche und passende Festtagskarten verleiht die Post bereits zum zweiten mal den «Nicolas – Prix Carte de Noël».

Alle Schweizer Unternehmen und Organisationen können ihre Festtags- und Neujahrskarten bis 24. Dezember 2014 anmelden. Ein persönliches Dankeschön zum Jahresende freut jeden Kunden. Festtags- und Neujahrskarten sind ein individuelles Zeichen der Wertschätzung und verstärken – sofern sie auffallen und einen bleibenden Eindruck hinterlassen – die Kundenbindung. Mit dem «Nicolas – Prix Carte de Noël» belohnen die Post und die evoq communications AG deshalb besonders kreative Festtagskarten. Kostenlos bewerben können sich alle Schweizer Unternehmen und Organisationen, die im Jahr 2014 eine individuelle, gedruckte Karte zum Thema Weihnachten oder Jahreswechsel realisiert und per Post verschickt haben.

Der Nicolas-Award wird in den drei Kategorien «Die Schönste», «Die Aussergewöhnlichste» und «Die Passendste» verliehen. Dabei achtet die fünfköpfige Jury etwa auf den Überraschungseffekt, die Kombination von Farben, Typografie und Text sowie das gewählte Material. Die Gewinner dürfen sich über einen Nicolas-Award freuen – eine Trophäe in Form einer Schnee Schneekugel zum Schütteln.

Die Idee des «Nicolas – Prix Carte de Noël» kommt offenbar an: Für den letztjährigen Preis bewarben sich 131 Unternehmen und Organisation aller Branchen – vom kleinen Malergeschäft bis zum Grosskonzern. Einsendeschluss für den diesjährigen Wettbewerb ist der 24. Dezember 2014 (Poststempel). Die Gewinnerinnen und Gewinner werden im Januar 2015 benachrichtigt. Weitere Infos, Teilnahmebedingungen und Einreichformular: Post.ch/nicolas

Der «Prix Carte de Noël» wurde vor sieben Jahren von der Agentur Evoq ins Leben gerufen und 2013 zusammen mit der Post neu lanciert (Werbwoche.ch berichtete). Im vergangenen Jahr sicherte sich die SBB den Preis und gewann einen Dreikönigskuchen (Werbewoche.ch berichtete).

Hug & Dorfmüller: Cybersecurity Branding

Hug & Dorfmueller aus Luzern konzipiert und gestaltet den Marken- und Werbeauftritt von Cyberguard, dem Cloud- und Managed Security Service vom Schweizer Informationssicherheits- und Netzwerkexperten Infoguard.

Der Marktauftritt umfasst das brandlogo, look & feel, responsive Microsite und Landingpage, broschüre, sowie diverse Eventmassnahmen zur Produktlancierung, sowie das Produktdesign/GUI des Webservice Portals.

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Verantwortlich bei Infoguard: Thomas Meier (CEO), Reinhold Zurfluh (Head of Marketing). Verantwortlich bei Hug & Dorfmüller: Thomas Hug (CD/Partner), Claudia Hofstetter (AD), Sämi Roos (Screen Design/digital Media), Mario Mühlemann (Production/digital Media); FOTOSOLAR Alex & Felix (Fotografie); GO4Web (Programmierung).
 

Reader’s Digest: Neuer Sales Manager

Seit 1. November 2014 ist Michael P. Steuler als Sales Manager bei Das Beste aus Reader’s Digest  in Zürich tätig.

Der 47-Jährige ist somit zuständig für die Print- und Beilagenwerbung in der deutsch- sowie der französischsprachigen Ausgabe des Monatsmagazins Reader’s Digest in der Schweiz. In seinen Aufgabenbereich fallen die Verkaufsgebiete Zürich, Ost- und Zentralschweiz sowie die Betreuung der Trusted Brands aus der jährlichen Reader’s-Digest- Konsumentenbefragung zum Thema Markenvertrauen in den genannten Gebieten.

Zuletzt war Michael P. Steuler selbstständiger Insertionsberater im Markenartikelsegment für Special-Interest-Publikationen im gesamten deutschsprachigen Raum. Er bringt langjährige Erfahrung im Key Account Management und im Sponsoring-Bereich mit, die er gewinnbringend und motiviert für die Kunden und Kooperationspartner von Reader’s Digest einsetzen wird.

Die Monatsmagazine von Reader’s Digest begleiten lebenserfahrene und aktive Leserinnen und Leser in der Deutschschweiz und der Romandie seit über 65 Jahren.

 

Tamedia übernimmt Doodle vollständig

Die Schweizer Mediengruppe Tamedia investiert in die Terminfindungs-Plattform Doodle und hält neu sämtliche Anteile des Online-Unternehmens.

Die Gründer Michael Näf und Paul E. Sevinç sowie die Innovationsstiftung der Schwyzer Kantonalbank als Minderheitsaktionärin haben sich wie bereits 2011 vereinbart von ihrer insgesamt 51 Prozent umfassenden Beteiligung getrennt. Nach der erfolgreichen Übergabe der operativen Leitung an Michael Brecht im Februar 2014 scheiden Michael Näf und Paul E. Sevinç mit dem Verkauf ihrer Anteile aus dem Verwaltungsrat von Doodle aus.

In den letzten Monaten investierte die Terminfindungs-Plattform unter der Leitung des neuen CEOs Michael Brecht weiter in die Internationalisierung. Diese Strategie wurde mit in einer deutlichen Umsatzsteigerung belohnt. Heute erreicht Doodle weltweit bereits mehr als 20 Millionen Nutzerinnen und Nutzer pro Monat. Für 2015 plant die Terminfindungs-Plattform, die in 17 Sprachen verfügbar ist, die Eröffnung eines Büros in Berlin, von dem aus zehn Mitarbeitende das internationale Wachstum unterstützen sollen.

Über den Kaufpreis wurde laut Mitteilung Stillschweigen vereinbart.

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