Q-Award geht an Fritz+Fränzi

Das Familienmagazin Fritz+Fränzi erhält den Q-Award, den Preis für herausragende Fach- und Spezialmedien des Verbands Schweizer Medien. Das Magazin sei eine publizistische Glanzleistung, die sowohl bei den Lesern als auch bei den Anzeigekunden Erfolg habe.

Das Team von Fritz+Fränzi lasse sich nicht beirren und erfülle seinen Auftrag kompromisslos, schreibt der Verband in einer Mitteilung vom Mittwoch. Das Magazin biete weder Lifestyle-Inhalte noch PR-Seiten. Nicht Marketingüberlegungen würden über den Inhalt entscheiden, sondern einzig und allein das Informationsbedürfnis der Leserschaft. Basis des Erfolgs sei die hohe Glaubwürdigkeit der Artikel.

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Die abtretende Redaktionleiterin Eveline von Arx nimmt den Preis entgegen. Neuer Chefredaktor ist Nik Niethammer (Werbewoche.ch berichtete). Foto: Thomas Stuckert/Werbewoche

Der Q-Award wird seit 2004 verliehen und zeichnet Fach- und Spezialmedien aus. Fritz+Fränzi erscheint 10 Mal pro Jahr in einer Auflage von 105’000 Exemplaren. Herausgegeben wird das Magazin von der Stiftung Elternsein, die von Ellen Ringier gegründet wurde. (SDA)

Interview mit Elen Ringier zum Relaunch von Fritz+Fränzi

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Redesign bei Puls

Seit dem 5. November 2014 tritt die Basler Agentur in einem neuen Kleid auf.

Ein Facelift des Logos, angepasste Briefschaft sowie die neue Website Puls.ch schmücken das redesignte Puls-Gewand. Reduziert, schlicht, kompetent und deutlich in der Wiedererkennung, heisst es in der Mitteilung der Agentur vom Mittwoch. 

 

KSP für Biore: Jahresbericht in modischem Look

Seit 1997 investiert Biore in die Verbesserung der Lebensbedingungen von Bauernfamilien in Indien und Tansania. KSP hat für die Stiftung einen speziellen Jahresbericht umgesetzt.

Im Fokus des Engagements steht dabei der Anbau von Bio-Baumwolle als nachhaltige Lebensgrundlage und die Sicherung der Menschenrechte. Gleichzeitig kommuniziert die Stiftung hierzulande die Missstände in der Textilproduktion in Ländern des Südens und versucht die Bevölkerung zu einem bewussten Einkauf von Mode zu bewegen. Für Mode aus natürlichem Anbau, die hergestellt wird, ohne dass Arbeitnehmer ausgebeutet werden. Oder: Für Mode aus natürlichem Anbau, hergestellt unter fairen Arbeitsbedingungen.

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Passend dazu hat KSP den diesjährigen Jahresbericht in Form einer speziellen Modedesigner-Mappe gestaltet. Mit modetypischen Illustrationen, die sich auf die fünf elementaren Menschenrechte beziehen, für die sich Biore einsetzt und unter dem Motto «Human Rights Organic Cotton» kommuniziert: das Recht auf ökologische Vielfalt, das Recht auf Bildung, das Recht auf ökonomische und ökologische Entwicklung, das Recht auf Gesundheit und das Recht auf Arbeit und fairen Lohn. Deshalb zeigen die Mode-Illustrationen keine Models, sondern Kleinbauern auf ihren Feldern. Der Text des Jahresberichtes ist zudem analog zu Designerskizzen in Handschrift abgesetzt. Der Gesamtlook wird dadurch komplementiert, dass sämtliche Blätter nicht gebunden, sondern lose in einer Mappe liegen – wie in der Modewelt üblich.

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Verantwortlich bei Biore: Jürg Peritz (Stiftungspräsident); Christa Suter (Geschäftsführerin). Verantwortlich bei KSP: Benny Goldstein, Uwe Schlupp (Creative Direction); Kevin Zysset (Art Direction); Christian Stüdi (Text); Flavia Meyer (Beratungsleitung); Eveline Mathis (Beratung); Manuela Pasanen (DTP); Kornel Stadler (Illustrationen und Handschrift).
 

358 Millionen sahen Leichtathletik-EM

Die Leichtathletik-EM ist international auf grosses Interesse gestossen: 358 Millionen Sportbegeisterte haben die Wettkämpfe aus Zürich am Fernsehen mitverfolgt, wie die Verantwortlichen am Dienstag mitteilten.

Der Grossanlass fand vom 12.-17. August statt. Noch seien zwar nicht alle Kennzahlen ausgewertet, heisst es weiter. Aber es zeige sich, dass der Anlass eine «eindrückliche internationale Ausstrahlung erzielt habe». Die Wettkämpfe im Stadion Letzigrund und in der Zürcher Innenstadt wurden gemäss Mitteilung von 358 Millionen TV-Zuschauern verfolgt, 33 Broadcaster sendeten insgesamt 1677 Stunden aus der Limmatstadt. Diese enorme TV-Resonanz generiere für Zürich einen Werbewert von «zig Millionen Franken».

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Gemäss Mitteilung profitierten verschiedenste Branchen auf dem Platz Zürich vom Sportanlass, was sich positiv auf die Wertschöpfung der Stadt und Region Zürich auswirkt. Genauere Erkenntnisse dazu sollen Anfang Dezember präsentiert werden. Schon jetzt lässt sich jedoch sagen, dass im August in der Stadt Zürich mit 316'881 Logiernächten erstmals die 300'000er-Marke geknackt wurde. In der Region Zürich wurden im August 601'266 Logiernächte registriert. Damit sind im Monat August sowohl in der Stadt als auch in der Region Zürich die Übernachtungszahlen im Vergleich zu den Vormonaten überproportional angestiegen, wie es in der Mitteilung weiter heisst. (SDA)

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Bilder: Keystone

SRF setzt auch 2015 auf Nati-Trio

Am Samstag trifft die Schweizer Nationalmannschaft auf Litauen. Rainer M. Salzgeber führt zusammen mit Raphael Wicky und Alain Sutter durch das Programm. In dieser Zusammensetzung wird SRF die Nationalmannschaft auch im Frühling 2015 begleiten.

Kommenden Samstag, 15. November, kommt es in St. Gallen zum wegweisenden EM-Quali-Duell zwischen der Schweiz und Litauen. SRF zwei zeigt die Partie live ab 20.00 Uhr. Sascha Ruefer kommentiert das Spiel. Durch das Programm führen Rainer M. Salzgeber, Raphael Wicky und Alain Sutter.

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In dieser Zusammensetzung wird SRF das Nationalteam auch auf dem weiteren Weg Richtung Uefa Euro 2016 begleiten. Reto Gafner, Leiter Fussball live bei SRF, zu diesem Entscheid: «Das Trio mit Salzgeber, Wicky und Sutter harmoniert hervorragend. Die drei entwickeln spannende und kontroverse Diskussionen.»

Presserat rügt L’illustré

Der Schweizer Presserat hat eine Beschwerde gegen die Zeitschrift L'illustré teilweise gutgeheissen. Das Magazin hatte vor Beginn des Prozesses gegen Erwin Sperisen die Mutter eines ermordeten Häftlings in Guatemala besucht und ihre Privatsphäre verletzt.

Sperisen war vorgeworfen worden, als ehemaliger Polizeichef Guatemalas die Ermordung von mehreren Häftlingen angeordnet zu haben. Im Juni wurde er schliesslich vom Genfer Strafgericht zu lebenslanger Haft verurteilt. Zum Prozessauftakt hatte ein Bericht der L'illustré für Aufsehen gesorgt. Gemäss dem Artikel wusste die einzige Klägerin des Prozesses, die 70-jährige Mutter eines getöteten Häftlings, nichts vom Prozess in Genf. Sie gab zudem an, nicht mal ihre Anwältin zu kennen. Im Bericht wurde der vollständige Name der Mutter genannt. Zudem enthielt er zwei Fotos der Frau sowie ziemlich genaue Angaben zu ihrem Aufenthaltsort. Beim Presserat ging deshalb eine Beschwerde gegen die Berichterstattung der L'illustré ein. Die Zeitschrift habe gegen mehrere Punkte der Erklärung der Pflichten und Rechte der Journalistinnen und Journalisten verstossen.

Privatsphäre nicht respektiert

So habe sich das Magazin unter anderem unlauterer Methoden bedient sowie die Menschenwürde nicht respektiert. Diese Vorwürfe wies der Presserat im September ab, wie er am Dienstag mitteilte. In einem Punkt hiess er die Beschwerde allerdings gut: L'illustré habe die Privatsphäre der Mutter nicht respektiert. Im vorliegenden Fall hätte das Interesse am Schutz der Privatsphäre höher eingestuft werden sollen als das Interesse der Öffentlichkeit an einer identifizierenden Berichterstattung. Auf die Publikation von Fotos und Angaben zum Aufenthaltsort sowie die Namensnennung hätte deshalb verzichtet werden, hält der Presserat fest. (SDA)

Maxomedia sensibilisiert für Stop Piracy

Maxomedia und Stop Piracy schärfen mit der aktuellen Sensibilisierungskampagne das öffentliche Bewusstsein für die Hintergründe beim Kauf von Fälschungen.

Es ist die sympathische Familie von nebenan, die uns zurzeit von Plakatwänden entgegenlächelt. Aber das Geschäft, in welches die fiktive Familie Flückiger mit dem Kauf von gefälschten Produkten investiert, fordert zahlreiche Opfer: Damit der illegale Handel floriert, werden weltweit Konsumenten gefährdet, Sozialwerke betrogen, Käufer getäuscht und Arbeitsplätze vernichtet.
Viele Konsumentinnen und Konsumenten machen sich keine Gedanken über die teilweise gravierenden Konsequenzen und erachten den Kauf einer Fälschung nach wie vor als Kavaliersdelikt. Stop Piracy hat deshalb eine nationale Sensibilisierungskampagne lanciert, um das öffentliche Bewusstsein für die Hintergrün-de von Fälschung und Piraterie zu schärfen. Auf Stop-piracy.ch werden die einzelnen Mitglieder der Familie Flückiger, deren Fehlverhalten und die daraus resultierenden Konsequenzen genauer beleuchtet.

Riesige Bandbreite – immense Schäden

Wie es die im Rahmen der Kampagne gewählten Beispiele andeuten, ist die Bandbreite der gefälschten Produkte heute unvorstellbar gross. Gefälscht wird beinahe alles, vom Antibiotikum bis zur Zahnbürste. Dementsprechend gigan-tisch sind auch die verursachten Schäden. Neben der Sicherheit und der Gesund-heit der Konsumentinnen und Konsumenten sind auch die öffentliche Hand so-wie die Hersteller des Originals betroffen. Diese werden um Steuereinnahmen bzw. um den gerechten Lohn für ihre Arbeit betrogen. Stattdessen stecken die Fälscher ihre Milliardengewinne in zahlreiche andere illegale Aktivitäten wie bspw. den Drogen- oder den Menschenhandel.

Die Kampagne: Ein Appell an die Eigenverantwortung

Wer wie die Flückigers gefälschte Waren erwirbt, ist sich oft nicht im Klaren darüber, dass er oder sie damit Verbrecherorganisationen unterstützt. Der ge-meinnützige Verein Stop Piracy leistet deshalb Sensibilisierungsarbeit, um Kon-sumentinnen und Konsumenten über die Hintergründe und Konsequenzen dieses schmutzigen Geschäfts aufzuklären. Er macht sich zudem stark in der Zusam-menarbeit zwischen den Behörden und der Wirtschaft.

Plakat:

Das Keyvisual zeigt eine «harmlose» Schweizer Durchschnittsfamilie vor ihrem Eigenheim. Der Text bricht jedoch die Unschuld des Bildes mit den Worten «Wir unterstützen Kriminelle. Wer Fälschungen kauft, unterstützt das organisierte Verbrechen.»

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Website:

Auf Stop-piracy.ch werden die einzelnen Mitglieder der Familie Flückiger, deren Fehlverhalten und die daraus resultierenden Konsequenzen genauer be-leuchtet. Zudem gibt STOP PIRACY Tipps für richtiges Verhalten und Erklä-rungen, wie man Fälschungen erkennt.

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Verantwortlich bei Stop Piracy: Lukas Lüthi (Geschäftsführer), Barbara Moegli (Kommunikation IGE). Verantwortlich bei Maxomedia: Andrea Gysi, Matthias Gerber (Projektleitung), Reto Schild (CD), Thomas Kägi (AD), Urs Ander (Text).

 

Swisscom: Musikförderung über Wemakeit

Als erstes Unternehmen engagiert sich Swisscom mit einer interaktiven Art des Sponsorings für junge Nachwuchstalente im Musikbereich. Musiker können über die Crowdfunding-Plattform wemakeit ihre Projekte einreichen und um Unterstützer buhlen.

Mit dem «Swisscom Music Booster» beteiligt sich Swisscom bei besonders beliebten Projekten mit bis zu einem Drittel an der Finanzierung. Profitieren können laut Mitteilung alle Musikprojekte, die ab sofort bis zum 15. Dezember bei Wemakeit eingereicht werden.

Crowdfunding hat sich in der Kulturförderung der Schweiz etabliert. Das zeigt eine Studie der Hochschule Luzern. Allein über die Plattform wemakeit wurden seit 2012 mehr als 800 Projekte mit 6,5 Millionen Franken unterstützt. Die Idee: Viele ermöglichen durch meist kleine Beiträge etwas Grosses. Die Künstler legen zuerst einen Betrag fest, den sie innerhalb einer bestimmten Zeit für ihr Projekt sammeln wollen. Das Publikum entscheidet dann, welche Projekte es mit einem finanziellen Zuschuss unterstützen möchte. Aber nicht jedes Projekt erreicht sein Ziel: Durchschnittlich scheitert eines von drei Projekten, die meisten davon beim zweiten Drittel der Finanzierung. Dies zeigen die Erfahrungen der Plattform wemakeit.

Raus aus dem «Tal der Tränen»

Mit einem neuen Sponsoring-Ansatz möchte Swisscom Schweizer Musiktalenten mit einem finanziellen Zuschuss aus dem «Tal der Tränen», wie das zweite Drittel der Finanzierung genannt wird, helfen. Welche Musiker von Swisscom die Möglichkeit erhalten, ihren Traum zu verwirklichen, entscheidet die «Crowd». Ins Rennen gehen diejenigen Projekte, die als erstes von den Fans zu einem Drittel finanziert wurden. Insgesamt werden 20 Musikprojekte von Swisscom mit bis zu 3000 Franken mitfinanziert. Im letzten Drittel der Finanzierung gilt es dann wieder, die Crowd von sich zu überzeugen.

Bis zum 15. Dezember 2014 können Schweizer Musiktalente ihre Projekte bei wemakeit einreichen. Voraussetzung für die Teilnahme ist, dass die Musiker durchschnittlich unter 30 Jahre alt sind und aus den Musikbereichen Rock, Pop, Elektro oder Urban kommen. Musikprojekte, welche für den « Swisscom Music Booster» eingereicht wurden, werden anschliessend von den wemakeit-Coaches geprüft und gehen am 7. Januar gemeinsam online. Die ersten 20 Musiker, die einen Drittel ihres Finanzierungsziels erreicht haben, profitieren vom «Swisscom Music Booster».

Ausschreibung und Teilnahmebedingungen

Das Sponsoring-Projekt von Swisscom und Wemakeit entstand im Rahmen einer technischen Zusammenarbeit. Auf Basis der von Wemakeit entwickelten Software startete Swisscom im September 2014 die Entwicklung einer Crowdfunding-Plattform, die Unternehmenskunden angeboten wird.

User im Mittelpunkt des interaktiven Geschehens

Beim ersten Swiss Interactive Media Design Day wurde in 16 inspirierenden Referaten aufgezeigt, was Interaktion in der heutigen digitalen Medienwelt bedeutet und was einstimmig im Zentrum der Aufmerksamkeit stehen muss; ganz klar der User.

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Die Premiere des Swiss Interactive Media Design Day vom 7. November 2014 fand am GBS St. Gallen statt. «It is not the strongest of the species that survives, nor the most intelligent that survives. It is the one that is most adaptable to change». Mit dieser Aussage zitierte Thomas Bühler von Google in seiner Rede den britischen Naturwissenschaftler Charles Darwin. Nicht nur Bühler sprach von Wandel und Anpassung im Bereich der schnelllebigen, digitalen und interaktiven Medienwelt.

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Jan Rikus Hillmann (Bild oben) von Burningbluesoul umschrieb seine Gedanken mit den Worten des griechischen Philosophen Heraklit: «The only thing that ist unchanging is change». Er sprach gar von einem Paradigmenwechsel. Früher gaben die Designer die Zukunft vor. Sie haben vorwiegend für ihre Berufsgenossen gestaltet. Heute hingegen werde die Zukunft von der Technik geprägt. Die Designer haben sich also ganz klar nach dem User zu richten. «Leute, schaut auf die User!», fordert Hillmann deshalb. Auch Hansi Voigt, Gründer und Chefredaktor von Watson.ch, gab dem Publikum zu verstehen, dass man in Verbindung gehen müsse mit den Usern. Essentiell dabei sei der Dialog und letztendlich die Interaktion.

Der User über allem

Begriffe wie «Human Centered Design», «User Centered Design» oder «User first» tauchten während des eintägigen Symposiums abermals auf. So herrschte unter den Referenten weitestgehend Konsens: der User sei es, der ins Zentrum des interaktiven Geschehens gerückt werden müsse. Dabei spielen die Erfahrungen eines Nutzers bei der digitalen Interaktion eine entscheidende Rolle. «Die Erlebnis- inszenierung steht ganz oben», wusste Nico Castagna von der Swisscom. Andere Redner ergänzten, dass Content, gute Stories und das Spielerische von Bedeutung seien. Als Medium der Informationsvermittlung stand an der Tagung auch das Video äusserst hoch im Kurs. Denn längst sind auch Bewegtbilder interaktiv geworden, bieten Entscheidungswege, über die der Nutzer aktiv in den Ablauf eingreifen kann.

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Einen überaus unterhaltsamen Auftritt lieferte die Design, Branding und Film Agentur Snask aus Schweden mit ihrer quirligen Energie am Ende des Tages. Als «Rockstar des Designs» referierten sie über kreatives Unternehmertum, über Vollgas geben in allen Lebenslagen und wie man sich Feinde macht und Freunde findet. Mit einem musikalischen Liveauftritt der Schweden ging es dann schlussendlich zum gemütlichen Get-Together über.
 

Doodle: Mehr als 22 Millionen Nutzer pro Monat

Doodle.com, die Internetseite für Planung und Umfragen, verzeichnet inzwischen mehr als 22 Millionen Nutzer monatlich. Das sei ein Drittel mehr als noch 2013, sagte Doodle-Chef Michael Brecht in einem Interview der Westschweizer Zeitung Le Temps.

«Wir sind hoch rentabel, und zwar im zweistelligen Bereich, mit jährlichen Umsätzen über mehrere Millionen Franken», erklärte Brecht, der das Zürcher Unternehmen seit Februar leitet, in dem am Dienstag publizierten Interview. Den heutigen Wert von Doodle wollte er jedoch nicht schätzen. Sein Ziel sei es, «möglichst unabhängig» ein jährliches Umsatzwachstum über 30 Prozent zu erreichen. Das bedeute, zwar unter der Aufsicht, aber ohne Einmischung von Tamedia. Der Verlag hatte im Januar angekündigt, im Verlaufe des Jahres die Mehrheit an Doodle übernehmen zu wollen. Seit 2011 ist Tamedia bereits mit 49 Prozent an Doodle beteiligt. Laut Brecht könnte der Kauf bis zum Ende des Monats zu Stande kommen.

Die Akquisition durch Tamedia unterstreiche die Absicht, international aggressiv zu wachsen, sagte Brecht weiter. Doodle wolle 200 Millionen Nutzer weltweit gewinnen. Heute verzeichne das Start-Up beispielsweise ein starkes Wachstum in Brasilien sowie auch in anderen latein- und nordamerikanischen Regionen.

Das 2003 gegründete Unternehmen bietet sowohl einen gratis Basis-Service als auch kostenpflichtige Leistungen an. Letztere sind laut Brecht «im Wachsen begriffen». Sie steuern momentan einen Viertel zu den Erträgen bei, die restlichen Einnahmen werden durch den Verkauf von Werbung generiert. (SDA)

Grand Prix Romand de la Création: Franz & René zweifach prämiert

Donnerstagabend, 6. November, fand im D! Club in Lausanne die traditionelle Preisverleihung des «Grand Prix Romand de la Création 2014» statt. Franz & René gewann den «Grand» in zwei bedeutenden und repräsentativen Kategorien.

Und zwar in der Kategorie «Plakat» für l’Association Charcuterie Vaudoise IGP und Ihrer Kampagne 2014 (Werbewoche.ch berichtete) und in der Kategorie «Integrierte Kommunikation» für die Kampagne «Home Inspiration» für H&M Home (Werbewoche.ch berichtete). Die beiden Kampagnen werden desweitern automatisch am ADC Award 2015 teilnehmen.

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Zu guter Letzt: Charmante Schneckenpost

Eine Woche lang läuft nun wieder die Aktion «Snail Mail my E-Mail». Das bedeutet: Sie schreiben ein Mail und der Empfänger erhält einen kunstvoll gestalteten Brief per Post. Kostenlos.

Das klingt doch vielversprechend? Scheint es auch zu sein. 2011 wurde «Snail Mail my E-Mail» vom Künstler Ivan Cash als einmaliges Projekt ins Leben gerufen. Einen Monat lang schrieb, zeichnete und gestaltete er, was ihm an eine bestimmte E-Mail-Adresse gesendet wurde – und leitete die Briefe per Post an die Empfänger weiter. Wenig überraschend, dass das Projekt derart beliebt und erfolgreich wurde, dass es im Folgejahr wiederholt wurde. Und sich immer mehr freiwillige Künstler in Diensten der liebevollen Schneckenpost stellten – 2013 waren es rund 230. Bis heute wurden so über 10'000 E-Mails «Leben eingehaucht» und erfolgreich zugestellt.

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Screenshots Instagram.com via Snailmailmyemail.org

Der maximal 800 Zeichen umfassende Brief wird in das Formular auf Snailmailmyemail.org getippt, mit Adresse und Absender versehen. Wie man auf der «Letter Map» sehen kann, wurden auch schon Briefe in die Schweiz geschickt.

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Noch nicht sehr viele. Es könnten noch mehr werden. Sie haben noch bis am 16. November Zeit, das «Buchungsfenster» ist seit gestern geöffnet. Ob alle Eingaben auch versendet werden, geht aus der Website nicht hervor. Einen Versuch dürfte es aber wert sein. (hae)

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