Sicherheitsforum: Wechsel in der Chefredaktion

Roger Strässle, langjähriger Chefredaktor der Zeitschrift Umwelt Perspektiven, übernimmt zum 1. Januar 2015 die Funktion des Chefredaktors der Zeitschrift Sicherheits Forum. Er folgt auf Marcel Schmid, der Media Sec zum Jahreswechsel verlassen wird.

Marcel Schmid war seit 2007 für Media Sec tätig. In dieser Zeit modernisierte er laut Mitteilung erfolgreich das Erscheinungsbild der Publikation, die aktuell ihr 20-Jahre-Jubiläum begehen darf. Marcel Schmid verlässt das Unternehmen auf eigenen Wunsch.

Auf ihn folgt der Fachjournalist Roger Strässle. Die seit 1998 von ihm als Chefredaktor verantwortete Zeitschrift Umwelt Perspektiven wurde von Daniel Beer, Gründer der Mediasec, initiiert. Ende 2012 wurde sie in den Galledia Verlag – dem Mutterhaus von Mediasec – re-integriert, nachdem sie einige Jahre von Urang herausgebracht worden ist. Neben seiner Tätigkeit für Umwelt Perspektiven beliefert Roger Strässle die Fachzeitschrift Management und Qualität mit Beiträgen zum Thema Risiko-Management.
 

Walder,Werber rückt Lichtspezialist ins Rampenlicht

Walder,Werber realisiert das Kundenmagazin für Neuco. Das Schweizer Unternehmen ist auf Lichtdesign, Lichtarchitektur und Lichtinszenierung spezialisiert.

Auf rund 50 Seiten werden Referenzprojekte in Bild und Text umfassend dokumentiert. Produktevorstellungen, Veranstaltungshinweise und Experten- und VIP-Interviews machen die Publikation komplett. Gestaltet und umgesetzt mit einem hochwertigen Design und Bildmaterial sowie einem glanzvollen Cover, das mit elegantem Struktur-Lack veredelt wurde, wie es in einer Mitteilung heisst. In einer Auflage von rund 22’000 Exemplaren, in Deutsch und Französisch, wird das Magazin an eine breite Auswahl von Kunden versandt und liegt am Flughafen Zürich aus.

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Verantwortlich bei Neuco: Pascal Läubli (Leitung Marketing/Grafik). Verantwortlich bei Walder,Werber: Sandro Walder (Gesamtleitung); Stefan Moeschlin, Flurina Decasper (Konzept/Text), Corsin Kessler (Grafik und DTP).
 

TBWA lanciert Zürcher Integrationskampagne

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Allgemein

Facebook will auch das Büro erobern

Experten sind sich schon lange einig: Der Informationsfluss in Unternehmen ist reif für eine Revolution. Facebook sieht die Lösung wohl darin, seine Plattform auf den Firmenalltag anzupassen. Doch viele Fragen bleiben offen.

Facebook ist auf Kurs, sich im Alltag eines Fünftels der Menschheit zu etablieren. Doch das weltgrösste Onlinenetzwerk strebt wohl nach Grösserem, als die zuletzt 1,35 Milliarden Nutzer nur privat zu vernetzen.Laut Medienberichten plant Facebook den Vorstoss in ein viele Milliarden schweres neues Geschäftsfeld. Facebook-Gründer Mark Zuckerberg will die Art verändern, wie innerhalb von Unternehmen kommuniziert wird. Allerdings könnten die Datenschutzsorgen zu einem Klotz am Bein für den amerikanischen Onlineriesen werden.

Veraltete E-Mail-Kommunikation

Der Bedarf an einer Revolution ist unumstritten: Viele Beschäftigte bekommen jeden Tag vorgeführt, wie stark die Informationswege in ihren Firmen veraltet sind. Privat kommen die Neuigkeiten aus Facebook oder dem Kurznachrichtendienst Twitter, für den schnellen Kontakt gibt es Whatsapp, Suchmaschinen wie Google picken sekundenschnell Informationen aus den unendlichen Weiten des Netzes heraus. Im Büro hingegen herrscht die Kommunikation per E-Mail vor. Unwichtige Mitteilungen werden häufig zu breit gestreut, relevante Fakten dagegen oft ein Geheimnis weniger Empfänger. Das Wissen ist im Intranet oder spezialisierten Datenbanken verteilt, die Mitarbeiter bekommen zu viele Informationen – und oft doch nicht die richtigen.

Ein «Facebook at work», das die Funktionsweise des Onlinenetzwerks in den beruflichen Alltag überträgt, wäre nicht der erste Versuch, das zu ändern. So sagte der französische IT-Dienstleister Atos bereits 2011 den E-Mails intern den Krieg an – weil der Informationsfluss mit ihnen zu schlecht funktioniere. Führungskräfte verbrauchten bis zu zwanzig Stunden pro Woche allein mit dem Lesen und Schreiben von E-Mails, argumentierte das Unternehmen. Mitarbeiter hätten schon 2010 rund zweihundert elektronische Briefe pro Tag erhalten. Zugleich vergehe ein Viertel der Arbeitszeit inder Suche nach Informationen.

Umkämpfte Sparte

Inzwischen gibt es viele Werkzeuge, die Abhilfe schaffen sollen. Zum Beispiel firmeninterne Kurznachrichtenplattformen, in denen Informationen auf einen Schlag für viele Mitarbeiter sichtbar sind. Einer der Pioniere, das Start-up Yammer, gehört inzwischen zum Platzhirsch Microsoft, der sein Angebot verstärkt über die klassischen Office-Büroprogramme ausweiten will. Denn der Windows-Riese wird selbst von jungen Herausforderern gejagt, die insbesondere vom Vormarsch von Smartphones und Tablets profitieren wollen. So hat sich Facebooks früherer Technikchef Brett Taylor mit seinem Start-up Quip das Ziel gesetzt, «das Office für die mobile Ära zu werden». Auch Tabellen sollen damit bequem auf dem Handybildschirm bearbeitet werden können, und dazu  ist ein Kurzmitteilungsdienst zum Austausch über das Dokument eingebunden.

Bei Facebook selbst nutzen die inzwischen knapp 8500 Mitarbeitenden das eigene Netzwerk auch zum beruflichen Austausch. So kommunizieren etwa Produktteams in eigenen Facebook-Gruppen untereinander, wie Mitarbeiter Medien erzählten. Auch Newsfeeds, wie man sie als dem privaten Facebook kennt, oder der Messenger würden für Kurzmitteilungen genutzt. Einen ersten Hinweis, dass Facebook darüber nachdenkt, dieses System auch anderen Unternehmen schmackhaft zu machen, gab es bereits im Juni. Damals berichtete das Technologie-Blog Techcrunch von einem Projekt namens FB@Work. Details blieben recht vage, aber Techcrunch erwähnte bereits, dass die Firmenplattform in London entwickelt werde.

Datenschutz als Sorge

Nun legt die Financial Times mit mehr Details nach: Kommunikation in Facebook-Gruppen, Vernetzung mit beruflichen Kontakten, gemeinsame Arbeit an Dokumenten. Der Vorteil für Facebook sind die 1,35 Milliarden Menschen, die sich im Onlinenetzwerk bereits zu Hause fühlen. Doch die Datenschutzsorgen könnten die Pläne für ein Firmen-Facebook durchkreuzen. Insbesondere nach dem NSA-Skandal sind zum Beispiel die Europäer so misstrauisch geworden, dass amerikanische Cloud-Dienste einer nach dem anderen Rechenzentren auf dem Kontinent eingerichtet haben. Und gerade auf Facebook, das sein Geld mit der Auswertung von Nutzerdaten für personalisierte Anzeigen verdient, müsste besonders viel Überzeugungsarbeit zukommen. Immerhin kann das Onlinenetzwerk inzwischen eine flächendeckende Verschlüsselung vorweisen. (SDA)

Zu guter Letzt: Des Werbers Freud

Ist eine Kampagne erfolgreich, liegen sich Agentur und Kunde in den Armen. Das Festival DMA Echo Awards Italia zeigt, dass es dabei auch Verlierer geben kann.

Die DMA Echo Italia Verleihung ist ein Ableger der renommierten DMA International Echo Awards, die seit 1929 in Amerika die besten Direktmarketing-Kampagnen auszeichnen. Wer in Italien prämiert wird, nimmt kostenlos auch am Wettbewerb in Amerika teil. Bewertet werden Strategie, Kreativität und die erzielte Wirkung. Letztere ist schliesslich Sinn und Zweck der ganzen Marketing-Übung. Um sie zu ermitteln, kann man sich mit Kennzahlen herumschlagen. Oder aber man schaut sich einfach die angesprochene Zielgruppe etwas genauer an. Das zumindest wollen uns die beiden Art Directors Adriano Pacino und Mattia Rivetti weismachen. Und führen uns wieder einmal vor Augen: Werbewirkung kann – je nach Blickwinkel – eine ziemlich subjektive Grösse sein. (hae)

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via AOTW
 

CSS: Neue Leiterin Media Relations

Carole Sunier wird ab dem 1. Dezember 2014 die Leitung Media Relations der CSS Versicherung übernehmen. Sie ist bereits seit September 2012 Mediensprecherin der CSS für die lateinische Schweiz.

In dieser Funktion nahm sie zunehmend Aufgaben für den gesamten Bereich Media Relations wahr. Mit ihrer Tätigkeit als Kommunikationsberaterin für das Informatiksteuerungsorgan des Bundes (ISB) und für die Wirtschaftsförderung Neuenburg blickt Carole Sunier auf eine vielfältige Erfahrung im Bereich Kommunikation zurück. Ausserdem war sie mehrere Jahre für TeleBielingue als Moderatorin und Journalistin tätig. Die 34-jährige Mediensprecherin ist an der Grenze zu den beiden Sprachregionen im Berner Jura  aufgewachsen und beherrscht sowohl Deutsch als auch Französisch. «Ich freue mich, mit Carole Sunier einer engagierten Mitarbeiterin die verantwortungsvolle Aufgabe der Leitung Media  Relations zu übertragen», freut sich Ute Dehn Christen, Leiterin Corporate Communications der CSS Gruppe.

Carole Sunier verfügt über einen Masterabschluss in Germanistik, Politikwissenschaften und Spanisch der Universität Neuchâtel sowie über einen CAS Corporate Communications. Die Medienmitteilung und ein Portraitbild von Carole Sunier sind unter www.css.ch/medien abrufbar.
 

Verlegerverband: Print bewegt Marken

Der Verband Schweizer Medien unterstreicht mit einer Werbewirkungsstudie die Wirksamkeit von Inseraten. Die Studie ist Teil der breit angelegten Offensive zur Stärkung des Inseratemarktes.

Basis der Untersuchung ist eine Testmarktanalyse, die in Zusammenarbeit mit der Firma Zweifel Pomy-Chips in den Märkten Schaffhausen und Südostschweiz exklusiv durchgeführt wurde. Die repräsentative Erhebung zeigt laut Mitteilung die Wirkungskraft von Anzeigen auf zwei Ebenen: Dank den Anzeigen stieg der Bekanntheitsgrad bei den Zeitungslesern um 225 Prozent. Die Abverkaufszahlen nahmen in den beworbenen Märkten um 48 Prozent zu.

Hanspeter Lebrument, Präsident des Verbandes Schweizer Medien, zeigt sich erfreut über die Ergebnisse: «Wenn es wirklich noch Beweise gebraucht hat, dass Printmedien über eine enorme Wirkungskraft verfügen, so liegen sie jetzt eindrücklich vor».

Die Studie gehört zur breit angelegten Offensive, mit der die Schweizer Printmedien die Effizienz von Anzeigen unter Beweis stellen wollen. Weitere Wirkungsanalysen sind in Vorbereitung. Neben den Ergebnissen der Zweifel-Studie listet die erste Ausgabe der Printzeitung – auch sie Teil der Offensive – Argumente und Gründe auf, weshalb Anzeigen in Printmedien über besonders gute Voraussetzungen für den Werbeerfolg verfügen. Die Printzeitung wurde an 1’400 Entscheider im Werbemarkt geschickt und wird zudem der Fachpresse beigelegt.

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Kostenlose Exemplare der Printzeitung mit den detaillierten Ergebnissen der Wirkungsstudie sind beim Sekretariat des Verbandes Schweizer Medien erhältlich.

Epica: Gold für Leo Burnett und Ruf Lanz

Seit Montag werden die Gewinner der Epica Awards 2014 bekannt gegeben. Leo Burnett Schweiz und Ruf Lanz sichern sich Gold. FCB Zürich gewinnt Silber.

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163 Einreichungen von 11 Agenturen aus der Schweiz sind angetreten gegen 3422 weltweite Einreichungen von 585 internationalen Agenturen. Und «einmal mehr haben wir ein paar sehr schöne Arbeiten aus der Schweiz», wie Mark Tungate, Editorial Director Epica, nach dem ersten von drei Tagen der Sichtung dieser Arbeiten an die Adresse der Werbewoche bestätigen konnte. Rund 25 Redaktorinnen und Redaktoren von über 40 Fachzeitschriften aus aller Welt bewerten die Einreichungen mit Noten zwischen 1 und 10. Nach den einleitenden Erläuterungen zum jeweiligen Case werden die Arbeiten sowie meistens ein Case-Movie projiziert. Dann haben die Jurymitglieder fünf Sekunden, um sich auf ihrer Abstimmungskonsole ihre Meinung zu bilden. Ein faires System, denn auch in der Realität wird den Werbesujets kaum mehr Zeit zugestanden, um das Zielpublikum für sich gewinnen zu können. Trotzdem bleibt natürlich auch bei diesem Award-Meeting im Radisson Blue in Amsterdam genug Raum, um eventuell übersehene Ideen in einer «Wildcard»-Diskussion noch einmal vor dem Plenum ins Spiel zu bringen. Das war bei den Schweizer Goldgewinnern bis jetzt aber nicht nötig.

In der Kategorie «Consumer Direct» gewinnt die Zürcher Agentur Leo Burnett Schweiz Gold mit dem Kuh-Marathon für Bio Suisse (Werbewoche.ch berichtete). Insgesamt zehn Kühe aus unterschiedlichen Schweizer Regionen nahmen daran teil, ohne dass sie den eigenen Bio-Hof verlassen mussten. Ausgestattet mit GPS-Sendern grasten die Kühe auf ihren Weiden, während die zurückgelegten Distanzen gemessen wurden. Jene Kuh, die zuerst die Marathondistanz von 42,195 Kilometern erreichte, wurde Siegerin. Die erste Kuhmarathon-Siegerin heisst Maureen. Die vierjährige Bio-Kuh der Jersey-Rasse war zehn Tage im Rennen und hat als erste die Marathon-Distanz von 42,195 km zurückgelegt.

Das zweite Schweizer Gold am Montag geht an Ruf Lanz für die Swiss Milk Kampagne «Swiss Milk Cable Car Stations» (Werbewoche.ch berichtete) in der Kategorie «Drinks». Jedes Plakat wurde individuell aufs Umfeld abgestimmt, so dass der Eindruck entstand, Lovely würde die ganze Seilbahn ziehen.

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Das dritte Edelmetall am Montag sichert sich FCB Zürich mit dem «Emography Project» für MTV Mobile/Sunrise. Dahinter steckt eine App, die Gefühle direkt in bestimmte Typographien umwandelt. Wenn man beispielweise wütend ist, kann man mit einem Stinkefinger schreiben. Oder ist man traurig, besteht die Typographie aus Tränen. Für jede der acht menschlichen Grundemotionen wurde eine Schriftart entwickelt. Entstanden ist so ein völlig neuer Nachrichten-Dienst für die junge Zielgruppe von MTV Mobile.

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Die Epica Awards gehören zu den wichtigsten kreativen Wettbewerben der Werbebranche. Die Gewinner werden vom 17. bis 19. November kommunziert, die Preisverleihung findet am Donnerstag, 20. November statt. Die Werbewoche ist vor Ort und berichtet laufend über den Wettbewerb.

Der Schweizer Medaillenspiegel 2014
                                                                                                                                      

 
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Leo Burnett 1    
Ruf Lanz 1    
FCB Zürich   1  
Total 2 1  
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Rund 25 Delegierte von 40 Fachzeitschriften aus aller Welt aus dem Bereich Marketing und Werbung jurieren im Radisson Hotel in Amsterdam während drei Tagen 3422 Einreichungen. Die Metall-Gewinner werden laufend getwittert, damit die Agenturen Zeit haben, ihre Anreise zur Award-Night am kommenden Donnerstag in Amsterdam zu buchen. (pan/hae)

Foto und Hintergründe aus Amsterdam: Andreas Panzeri
 

 

Zielgruppen jenseits der Demografie

Mit den Daten der am Montag publizierten Online-Währungsstudie Net-Metrix-Profile 2014-2 können Verhaltensmerkmale von Zielgruppen (zum Beispiel Streaming-Nutzer; Online-Shopper, Social-Network-Nutzer) verschiedenster Webangebote analysiert werden.

Neben dem klassischen demografischen Targeting setzen Werbetreibende zunehmend auf Zielgruppendefinitionen nach Verhaltensmerkmalen (behavioral targeting).

Knapp über eine Million Nutzer in der Schweiz surfen mehrmals pro Woche auf Online-Shopping-Angeboten im Netz. Daneben greifen 2,1 Millionen User auf Streams zu und 2,4 Millionen Personen sind mindestens mehrmals pro Woche in sozialen Netzwerken unterwegs. Diese drei einstmaligen Trends sind inzwischen gängige Nutzungsformen des Internets geworden und gelten als essentieller Bestandteil bei der Zielgruppenanalyse und der Erstellung von Marktstrategien. Mit Hilfe der neuen Net-Metrix-Profile-Daten kann nun die Frage beantwortet werden, welche Schweizer Webangebote den höchsten Anteil von Nutzern aufweisen, die täglich oder mehrmals in der Woche online einkaufen, auf Audiodaten beziehungsweise Videos zugreifen oder in sozialen Netzwerken aktiv sind.

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Quelle: Net-Metrix-Profile: 2014-2; Grundgesamtheit 5‘620‘267. Dieses Ranking ist analog zur Rangfolge der Affinität der Zielgruppe zu den Webangeboten.

Mit 31,5 Prozent hat Bilan.ch den höchsten Anteil an Nutzern in einer durchschnittlichen Woche (Unique User pro Woche), die täglich oder mehrmals pro Woche im Internet einkaufen, also zu den sogenannten «Heavy-User» von Online-Shopping-Angeboten gehören. Das Westschweizer Weban-gebot ist ausserdem in den Top 5 der Webangebote mit den höchsten Anteilen von Streaming- und Social-Network-Nutzer vertreten.

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Willmaa.com nimmt daneben den ersten Platz unter den Webangeboten mit den höchsten Anteilen von Nutzern, die mindestens mehrmals pro Woche Streams online sehen oder hören (57,7 Prozent). Die Website Energy.ch folgt direkt dahinter auf dem zweiten Platz, wobei die Nutzer von Energy.ch nicht nur Streaming- sondern auch Social-Network-Heavy-User sind.

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Ein Anteil von 63,4 Prozent seiner User sichert dem Webangebot Ronorp.net den ersten Platz unter den Webangeboten, deren Nutzer mehrheitlich zu den Social-Network-Heavy-User zählen. Erstmals als Teilnehmer in der Studie Net-Metrix-Profile vertreten, findet sich auch Watson.ch in diesen Top 5 (ebenso wie bei den Streaming-Angeboten).

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Seit 2007 bietet die Studie Net-Metrix-Profile regelmässig zweimal im Jahr umfangreiche Informationen über die Nutzung von über 120 Schweizer Webangeboten und Netzwerken sowie etwa 350 Sektionen. Neben den Reichweitendaten werden in Net-Metrix-Profile auch detaillierte Angaben zum Profil der Websitebesucher publiziert. Die veröffentlichten Daten zur Tages-, Wochen- oder Monatsreichweite lassen sich so auch nach soziodemografischen Angaben und anderen Zielgruppeninformationen weiter auswerten.

 

Notch: E-Commerce Plattform für Kitag kreiert

Nachdem sich die Agentur Notch Interactive im Pitch um die neue Website des Kinobetreibers Kitag durchgesetzt hat, ging nun die neue E-Commerce Plattform in einem komplett überarbeiteten Design live.

Die Website stellt für die Kino-Theater AG – kurz Kitag – eine wichtige, umsatz-relevante Kinokasse dar. Aus diesem Grund wurden alle User Journeys konsequent auf den Ticketkauf ausgerichtet. Kinotickets können auf sämtlichen Devices erworben werden. Dank der neuen Mobile Tickets hat man sein Billett immer in der Tasche und wer Swisscom Natel Pay nutzt, kann dieses auch bequem mit seiner Handyrechnung bezahlen. Wer Tickets für seine Freunde kauft, verschickt diese direkt aus der Plattform via E-Mail. Alle Carte Bleue Inhaber profitieren von 10 Prozent Rabatt am Kino-Kiosk. Die Carte Bleue gibt es ausserdem jetzt auch virtuell und kann neu direkt online erworben werden.

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Nebst den Transaktionsmechanismen inspiriert Kitag.com die Kinogänger dank grosszügiger und emotionaler Artworks aller aktuellen und zukünftigen Filme zum perfekten Kinoerlebnis, wie es in einer Mitteilung heisst. Trailer, Hintergrund-Informationen und Cast-Listen machen die Auswahl für den passenden Film zudem noch einfacher.

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Kitag.com ist auch eine News-Plattform. Dank redaktioneller Inhalte und diversen Anbindungen an verschiedene soziale Netzwerke, kann der Kino-Fan seinen Lieblings-Stars folgen und verpasst so garantiert keine News. Um Aufmerksamkeit für die neue Website und deren neue Features zu generieren, hat Notch Interactive zudem einen Kino- und TV-Spot produziert.

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Im Rahmen der kompletten Überarbeitung der Plattform wurden auch Massnahmen ausserhalb der Website visuell neu konzipiert, wie zum Beispiel Popcorn-Tüten, 3D-Brillen und Geschenkkarten. Das flache und reduzierte Design schafft Ruhe und Übersicht im Gesamtauftritt und legt damit den Fokus auf das Wesentliche – die Filme.

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Verantwortlich bei Kitag: Philippe Täschler (CEO), Patrick Schneider (Projektleitung), Monika Rhyn (Qualitäts-Management). Verantwortlich bei Notch Interactive: Peter A. van der Touw (Gesamtverantwortung), Martin Pfeiffer (Producing Director), Sophie Murbach (Projektmanagement), Jeff Gerber (Creative Director), Marco Klein (Art Director), Jürg Schaeppi (UX/UI, Screendesign), Alain Aebersold (Design), David Elmiger (Copywriter), Tobias Fuhlroth (Technical Director), Christian Schürmann (Programmierung), Sebastian Manger (Programmierung), Martin Bächtold (Programmierung), Jonas Huber (Programmierung). Verantwortlich bei Create Ctrl: Dr. Klaus Rolshausen (Gesamtverantwortung), Andreas Leutenmayr (Projektmanagement), Volker Fuchs (Programmierung) Sounddesign: Jingle Jungle, Zürich.

Sonntagszeitung ist Wochenzeitung des Jahres

Die Sonntagszeitung darf sich für ein Jahr mit dem Titel «European Newspaper of the Year» schmücken. Eine zwölfköpfige Jury aus neun Ländern hat der Tamedia-Zeitung den Preis in der zu den Hauptkategorien gehörenden Rubrik Wochenzeitung verliehen.

Der «European Newspaper Award» gilt als wichtigster Zeitungswettbewerb in Europa, wie es in einer Mitteilung heisst. Er bewertet Konzept und Design und will zu neuen, kreativen Lösungen beitragen.

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Insgesamt 200 Zeitungen aus 27 europäischen Ländern haben am Wettbewerb, der in vier Hauptkategorien Preisträger auszeichnet, teilgenommen. Die Preise werden heuer zum 16. Mal vergeben. Zu den früheren Preisträgern gehören unter anderem Welt am Sonntag, Die Zeit, NZZ am Sonntag, Sunday Herald. Die Preisübergabe erfolgt im Rahmen des «European Newspaper Congress 2015», der zwischen 3. und 5. Mai 2015 im Rathaus von Wien abgehalten wird.

Laut Norbert Küpper, Veranstalter des Awards und Spezialist für Zeitungs- und Zeitschriftendesign, besticht die seit April 2014 im grundlegend überarbeiteten neuen Kleid erscheinende Sonntagszeitung durch «eine grosse visuelle Klarheit». Mit dem neuen Design entspreche die SonntagsZeitung dem Zeitgeist: «Mit der starken Reduzierung auf das Wesentliche, den grossen Bildern und der klaren Navigation wird der Lesende nicht durch Dekor abgelenkt.»

Arthur Rutishauser, Chefredaktor der SonntagsZeitung, zeigt sich erfreut über die Prämierung: «Der Preis bestätigt uns auf unserem Weg und es erfüllt uns mit Stolz, dass wir mit der Neuausrichtung unseres Layouts den Anspruch auf Klarheit beim Zeitung machen auch visuell unterstreichen können. Hier haben Tobias Peier vom Grafikbüro Bodara und unser Art Director Tobias Gaberthuel eine super Arbeit geleistet.»

Auf letztes Frühjahr wurde neben der Blattarchitektur auch das Erscheinungsbild der Sonntagszeitung erstmals seit 2007 grundlegend überarbeitet (Werbewoche.ch berichtete). Das Logo wird neu in blau auf weissem Grund gezeigt. Zur einfachen Leserführung behält jeder Bund seine eigene, dezente Farbe. Grossformatige Bilder rücken stärker ins Zentrum und dem Layout wurde ein modernes 12-Spalten-Raster zugrunde gelegt. Bei den neu gewählten Schriften kommt die «Tiempos Headline» als Titelschrift zum Einsatz, die Artikel werden in «Cala» dargestellt, einer Schrift mit weichen Konturen, die ihr einen fliessenden Rhythmus verleihen. Als serifenlose Schrift für Boxen und Legenden wird die «Aktiv Grotesk» eingesetzt. Der aus diesen Schriften entstehende Mix widerspiegelt zeitgenössisches Zeitungsdesign und entspricht den Anforderungen an eine einfache Lesbarkeit.

Zu guter Letzt: Spendenfreudige Nazis

Ungewöhnliche Spendenkampagne: Die Aktion «Rechts gegen Rechts» funktionierte einen Neonazi-Marsch in einen Spendenlauf um und sammelte so Geld für die Aussteiger-Organisation Exit.

Die deutsche Stadt Wunsiedel steht einmal im Jahr unfreiwillig im Fokus der Öffentlichkeit: Alt- und Neonazis veranstalten dort ihren jährlichen Trauermarsch, um Hitler-Stellvertreter Rudolf Hess zu gedenken. Dieser lag bis 2011 in Wunsiedel begraben. Da die Stadt die Rolle als Nazi-Pilgerstätte satt hatte, wurde das Grab aufgelöst, die sterblichen Überreste von Hess exhumiert. Der erwünschte Effekt blieb aus, der Ort hatte sich als Wallfahrtsort längst etabliert – mit oder ohne Grab.

Im Bestreben darum, die ungebetenen Gäste loszuwerden, ging Wunsiedeln dieses Jahr neue, kreative Wege und machte aus dem Trauermarsch der Neonazis am 15.11.2014 den unfreiwilligsten Spendenlauf Deutschlands. So wurden für jeden zurückgelegten Meter der Nazis zehn Euro an Exit gespendet. Die Initiative hilft Menschen, die mit dem Rechtsextremismus brechen und sich ein neues Leben aufbauen wollen.

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Die Marschroute wurde nicht nur mit aufmunternden Bannern geschmückt («Wenn der Führer das wüsste!») sondern auch die Zwischenstände der Spendenhöhe feinsäuberlich auf die Strasse gemalt. Um die unfreiwilligen Spendensammler zu stärken, wurde unterwegs sogar ein Verpflegungsstand («Mein Mampf!») mit Bananen aufgestellt.

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Am Ende der Route wurde der Spendenstand von 10'000 Euro mit Konfetti gefeiert – und sich artig bei den fleissigen «Sportsfreunden» für die Mithilfe bedankt:

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Ob es der Stadt gelingt, die Trauermäsche in Zukunft aus Wunsiedel zu verbannen, wird sich zeigen. Zumindest gesteigert dürfte die Aktion «Rechts gegen Rechts» die Attraktivität der Stadt aus rechter Sicht nicht haben. (hae)

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