Blogwerk stellt Betrieb ein

Per 28.02.2015 stellt Blogwerk den Geschäftsbetrieb ein. Blogwerk wurde 2006 von Peter Hogenkamp gegründet und 2012 von Weka gekauft.

Das Unternehmen konzipierte und betrieb zahlreiche Corporate Blogs für Grossunternehmen und Institutionen, bot Consulting im Bereich Social Media und hat mit dem Social Media Kit ein eigenes Software-Tool für professionelle Social-Media-Kommunikation entwickelt. Daneben betrieb Blogwerk eigene Blogs (z.B. Neuerdings.com). Wie Blogwerk am Donnerstag nun auf der Website mitteilt, wird der Betrieb Ende Februar eingestellt. Die Integration der Blogwerk-Kompetenzen habe sich nicht wie erwartet umsetzen lassen, so die Mitteilung. Ein neuer Käufer konnte nicht gefunden werden. Der Bertrieb der Social Media Kit-Anwendngen sei aber bis Ende 2015 gesichert. Gründer Peter Hogenkamp kommentierte die Schliessung auf Twitter mit den Worten: «Der schlimmste Alptraum wird wahr.» (hae)

Unerlaubte Werbung für rezeptpflichtiges Medikament

Die TV-Jugendsendung «Virus Voyage» von SRF hat einen 20-Jährigen gefilmt, der von einem Schönheitsdoktor zur Faltenbehandlung den Wirkstoff Botulinumtoxin gespritzt bekommt. Dabei hat der Sender aber die Markenbezeichnung «Botox» eingeblendet.

So schaltete sich die Heilmittelkontrollbehörde Swissmedic ein. Swissmedic-Sprecher Lukas Jaggi bestätigte am Donnerstag eine Meldung des Blick, dass die Behörde «Massnahmen prüft». Das Heilmittelgesetz verbietet Publikumswerbung für rezeptpflichtige Arzneimittel. Die Erwähnung von Botox in der Sendung war deshalb nicht zulässig. Der Verstoss sei wohl unüberlegt passiert, sagte Jaggi. Die Produzenten der Jugendsendung seien eben – im Gegensatz zu Wissenschaftsredaktionen – zu wenig für das Thema sensibilisiert.

SRF-intern wird der Fall untersucht, weil der Sender die Kosten für die kosmetische Behandlung übernommen hat. Eine solche Zahlung sei gemäss den publizistischen Leitlinien von SRF nicht zulässig, sagte SRF-Sprecher Jonathan Engmann. SRF stehe aber grundsätzlich hinter dem Porträt und der Serie, bei der es darum gehe, aussergewöhnliche Leute vorzustellen. (SDA)
 

Neue Zeitung für den Schaffhauser Klettgau

Der Schaffhauser Klettgau erhält eine neue Zeitung: Die Klettgauer Zeitung in Hallau und die Schaffhauser Landzeitung in Schleitheim fusionieren zum Klettgauer Boten.

Die Zeitung liegt am 6. Januar 2015 zum ersten Mal im Briefkasten. Der Klettgauer Bote erscheint wie gewohnt jeweils am Dienstag, Donnerstag und Samstag, wie es in einer Mitteilung heisst. Er wird in Schleitheim bei Stamm + Co hergestellt, Verlagsleiter ist der bisheriger Verleger der Landzeitung, Thomas Stamm.

Die gemeinsame Zeitung wird die Inhalte der Klettgauer Zeitung und der Landzeitung vereinen und über das Geschehen im ganzen Klettgau berichten. Auch der Klettgauer Bote wird überparteilich sein. Ein Herausgeberrat wahrt die Verbindung zur Bevölkerung. Die Klettgauer Zeitung erschien bisher jeweils Dienstag, Donnerstag und Samstag in einer Auflage von 1476 Exemplaren. Die Schaffhauser Landzeitung hat eine Auflage von 2256 Exemplaren und erschien an den gleichen Tagen. Die neue Zeitung wird eine Auflage von etwa 3000 Exemplaren haben, wie es auf Anfrage hiess. (SDA)
 

Facebook schnüffelt ab 2015 zu Werbezwecken

Facebook ändert 2015 Nutzungsbedingungen und Datenrichtlinie. Per Mail wurde den Nutzern zudem mitgeteilt, dass auf den Nutzer-Profilen Werbungen geschaltet würden, die auf Grundlage ihres Surfverhaltens ausserhalb des Netzwerks zusammengestellt werden.

Die Änderungen treten auf den 1. Januar 2015 in Kraft. Ihre Zustimmung erteilen die Nutzer, indem sie die Dienste des Netzwerks nach dem Zeitpunkt weiter nutzen. Facebook erstellt die Werbeprofile seiner Nutzer bislang auf Grundlage ihrer Aktivitäten auf dem Netzwerk selbst. Nun werden dazu auch die ausserhalb von Facebook genutzten Apps und Internetseiten miteinbezogen. In den USA ist dies bereits seit einigen Monaten der Fall. Wer beispielsweise im Internet nach Angeboten für seine nächsten Ferien sucht, könnte beim nächsten Besuch auf seinem Profil Werbung für Reisen angezeigt bekommen. Kauft jemand über das Internet eine Stereoanlage, werden auf seiner Facebook-Seite höchstwahrscheinlich Anzeigen für Lautsprecher oder anderes Zubehör eingeblendet. Wer dies nicht möchte, soll dies ausstellen können. Um Datenschutzbedenken entgegenzutreten, veröffentlichte Facebook zudem eine interaktive Anleitung zu «Grundlagen zum Datenschutz». Sie soll Nutzern dabei helfen, ihre Informationen auf Facebook zu kontrollieren. (SDA)

Zu guter Letzt: Enten are awesome

Eine australische Tierschutz-Initiative setzt sich gegen die Entenjagd ein. Nicht mit Schockbildern, sondern mit einem Video, das den Leuten gefällt – und die Bezeichnung «viral» mehr als verdient.

Die Kommunikation von Tierschutz-Themen ist nicht einfach: Die meisten Leuten würden das Anliegen eigentlich unterstützen, wollen aber keine schockierenden und belastenden Bilder sehen. Also schauen sie lieber weg und widmen sich leichtverdaulicheren Themen, statt sich zu informieren. Das erklärt zum Beispiel, wieso viele Menschen immer noch Echtpelzkragen tragen, obwohl Organsiationen und Medien seit Jahren über die skandalösen Hintergründe aufklären. Es sind sicherlich keine bösen Menschen, aber sie wollen nicht informiert sein und verstecken sich lieber hinter löchrigen Argumenten und faulen Ausreden (jetzt wieder nachzulesen in den Leserkommentaren der grossen Onlineportale).

Vielleicht wäre es effizienter, die Menschen mit positiven Emotionen wachzurütteln. Eine australische Initivative zeigt, wie's geht – und wie man die mittlerweile auch nicht mehr so neuen Medien zur effizienten, viralen Waffe macht. Am 17. November stellte sie ein Video namens «People being awesome» auf Facebook. Der Film reiht menschliche Enten-Rettungen aneinander, unterlegt mit Musik. Am Schluss der Aufruf an die Wähler und die Labor-Partei von Victoria, sich gegen die dortige, offenbar brutale und sinnlose Entenjagd einzusetzen. Plus Link Saveourducks.com.

//www.youtube.com/watch?v=RoRR8egRPpc

Das Video scheint weder besonders aufwendig produziert noch sonderlich originell zu sein – viele Ausschnitte kennt man bereits von Youtube. Aber es funktioniert: Über 88 Millionen mal (!) wurde der Film auf Facebook in neun Tagen angeklickt und mehr als 1,8 Millionen mal (!) geteilt. 750'000 mal geliked und 35'500 mal kommentiert. Social-Media-Kampagnen könnten so einfach sein – wenn sie denn zur Abwechslung mal richtig einschlagen. (hae)

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Goldbach Group erweitert Geschäftsleitung

Der Verwaltungsrat der Goldbach Group stimmt der Ernennung von Raoul Gerber zum Mitglied der Geschäftsleitung zu. Gerber wird dem Executive Committee der Goldbach Group per 1. Januar 2015 in der Funktion als Chief Commercial Officer offiziell beitreten.

Der 51-Jährige ist ein ausgewiesener Branchenkenner. Nach seinem Literatur- und Philosophie-Studium an der Universität Genf zog es ihn als Radiomoderator und später als Account Manager zu RTN, einer der ersten privaten Radiostationen der Schweiz. Danach war er mitverantwortlich für die Kommerzialisierung des ersten Schweizer Radio-Werbefensters sowie für die Lancierung des Lokal-Fernsehsenders Léman Bleu. Danach folgte sein Wechsel zu Goldbach, wo er innerhalb der Group ab 2002 diverse leitende Positionen bekleidete. Als Head of Sales war er während zehn Jahren Mitglied der Geschäftsleitung des Tochterunternehmens Goldbach Media, bevor er 2014 als Director Austria & Switzerland in die erweiterte Geschäftsleitung der Goldbach Group berufen wurde. Nun tritt er in der Funktion des Chief Commercial Officers als neues Mitglied in die Gruppen Geschäftsleitung ein. Die weiteren Mitglieder der Geschäftsleitung, des Executive Committees, der Goldbach Group sind: Michi Frank, CEO, Lukas Leuenberger, CFO, Klaus Nadler, CMO, und Roland Wittmann, CSO.

Für Jens Alder Verwaltungsratspräsident der Goldbach Group, eine strategische wie logische Entscheidung: «Wir bekennen uns ganz klar zur Fokussierung auf unsere Kernkompetenz als digitales Saleshouse, somit war es nur der letzte konsequente Schritt, den Chief Commercial Officer in die Geschäftsleitung zu integrieren».

«Raoul Gerber hat in den letzten zwölf Jahren, in welchen er als Head of Sales die Entwicklung der Goldbach Media massgeblich mitprägte, immer unter Beweis gestellt, dass er ein brillanter Stratege und Visionär ist; durch seine Persönlichkeit und seine langjährige Branchenkenntnis ergänzt er die bestehende Geschäftsleitung ideal», so Michi Frank, CEO der Goldbach Group.

Teamerweiterung bei C-Matrix Communications

Seit Mitte November verstärkt Silvia Finke das Beraterteam der C-Matrix Communications. Sie bringt ihre langjährigen Erfahrungen in der Technologie- und Medizintechnikindustrie sowie in Change- und Krisensituationen mit.

Silvia Finke, die seit acht Jahren in Zürich lebt und laut Mitteilung bestens vernetzt ist, freut sich auf die neue Aufgabe. «C-Matrix betreut interessante Kunden. Mit meinen Kenntnissen und Fähigkeiten dazu beizutragen, deren Anliegen erfolgreich zu lösen, wird sicher sehr spannend und abwechslungsreich.» Auch Alfred Köcher, Managing Partner, zeigt sich erfreut über den Zuwachs: «Wir haben mit Silvia Finke eine der wenigen Personen aus dem Beratungsumfeld verpflichtet, die auch über intensive Erfahrungen in der Industrie verfügt. Dies wird unseren Kunden zu Gute kommen. Wir alle freuen uns auf die Zusammenarbeit.» C-Matrix wurde 1992 als PR-Agentur gegründet und betreibt heute als Kommunikations- und Wirtschaftsberatung Büros in Zürich, Bern und Genf.
 

Frontwork: Kunstwerk aus Sackmessern

Für den neuen Flagship Store von Victorinox am Zürcher Rennweg hat Frontwork ein Mobile aus 15'284 Schweizer Sackmessern gebaut.

Die Swiss Army Knifes – eines in Weiss, der Rest in Rot – hängen dicht gedrängt von der Decke. Sie formen einen Globus, der die weltweite Präsenz von Victorinox symbolisiert. Das weisse Messer steht für die Schweiz und gleichzeitig für die Heimat der bekannten Traditionsmarke. Der Globus wiegt laut Mitteilung 650 Kilogramm und misst gut zwei Meter im Durchmesser. Bei der Herstellung und Montage waren Ausdauer und Sorgfalt gefragt: Die Messer hängen an nicht weniger als 764 Seilen von unterschiedlicher Länge. Kein Wunder brauchte Frontwork rund 1900 Mannstunden bis das Kunstwerk vollendet war.

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Frontwork entwickelt Gesamtlösungen für visuelle Auftritte von Unternehmen, Marken und Produkten und beschäftigt 60 Mitarbeitende in Wallisellen bei Zürich.

NZZ lanciert Beta-Website

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Allgemein

«Musikantenstadl»: Zukunft ohne Andy Borg?

Wende im Kampf um den «Musikantenstadl»: Zitterten die Fans bisher um die ganze Show, so geht es jetzt vor allem um die Personalie Andy Borg. Das berichten die Fernsehzeitschriften Tele und TV-Star in ihren neusten Ausgaben.

Grund für die gereizte Stimmung ist der Facebook-Aufruf Borgs ans Publikum, sich für die Show einzusetzen. SRF-Unterhaltungs-Chef Christoph Gebel: «Andy Borgs Aufruf erachten wir als sehr ungeschickt. Auf diese Weise vorzupreschen, in einer Zeit, in der Entscheidungen noch nicht gefällt sind, hat der Sache sicher nicht genützt.» Das Interesse an der Show sei aus Schweizer Sicht nach wie vor gross. Gebel: «Aber die Show müsste dringend in eine neue Zeit geführt werden.»

Gegen diese geplante «Verjüngung» spricht sich Borg auf Facebook deutlich aus: «Das Durchschnittsalter der Zuschauer müsse nach unten korrigiert werden, höre ich immer wieder hinter vorgehaltener Hand. Ich bin aber stolz darauf, sagen zu dürfen, dass unsere Stadl-Zuschauer im Schnitt 68 Jahre jung sind.» Die «Best Agern» und «Silver Agern» würden die Sendung so mögen, wie sie ist – Volksmusik müsse nicht allen gefallen.

Die Senderchefs von BR, ORF und SRF diskutieren nun laut Tele und TV-Star eine Modernisierung. Dabei müsse man gemäss Christoph Gebel darüber nachdenken, «wie die Show danach klingen soll, wie sie aussehen könnte – und nicht zuletzt auch, wer sie moderiert». Ein Entscheid, wie es mit der Show weitergeht, wird im Frühling 2015 gefällt. Wie die Zukunft aussieht, ist offen. Bereits 2012 wurde über ein Aus der Show spekuliert (Werbewoche.ch berichtete). (hae/pd)

Bild: Keystone
 

Joiz wird zum IT-Dienstleister für Werber

Der Jugendfernsehsender Joiz will im grossen Stil ins digitale Werbegeschäft einsteigen. Dazu stellt das Zürcher Unternehmen Verlagshäusern auf Lizenzbasis ihre technologische Big-Data-Plattform zur Verfügung.

«In Deutschland werden wir bald mit einem grossen Verlagshaus live gehen», sagt Joiz-Chef Alexander Mazzara in der Handelszeitung. Ausgangslage für die neue Technologie-Service-Dienstleistung bietet das bisherige Geschäftsmodell des Jugendsenders. Joiz bringt TV, Web, Mobile und Soziale Medien in einem interaktiven Senderkonzept zusammen. Der Sender finanziert sich dabei vorwiegend über Werbung, Sponsoring oder Branded Entertainment und bedient mit seinem Multi-Channel-Werbeangebot die stets steigende Nachfrage nach neuen und massgeschneiderten Werbeformen mit klaren Messinstrumenten, wie es sie bisher nicht gab. Joiz speichert alles, was seine registrierten Nutzer machen. «Die Daten, die wir liefern können, werden die Preise für die Werbemittel um ein Vielfaches erhöhen», sagt Mazzara gegenüber der Handelszeitung.

E-Commerce: Die sieben Top-Trends für 2015

Die konsequente Ausrichtung auf den Kunden: Das verlangt das «Age of the Customer». Das E-Business-Unternehmen Arithnea erläutert, welche Auswirkungen das auf den Online-Handel hat.

Das Wirtschaftsleben erfährt derzeit einen nachhaltigen Wandel. Experten sprechen vom «Age of the Customer», dem Zeitalter des Kunden (Quelle: Forrester Research). Sie sind fest davon überzeugt, dass Firmen nur dann wettbewerbsfähig bleiben, wenn sie ihren Fokus klar und konsistent auf die Bedürfnisse ihrer Kunden ausrichten. Das hat auch massive Auswirkungen auf den Online-Handel. Der E-Business-Spezialist Arithnea in Neubiberg bei München erläutert die wichtigsten Trends, die sich kurz- und mittelfristig aus diesem Wandel für den E-Commerce ergeben.

1. Multi-Channel-Ansatz wird geschäftsentscheidend: Unternehmen, die ihre Online- und Offline-Kanäle nicht nahtlos integrieren, werden bereits in naher Zukunft Schwierigkeiten bekommen. Wenn Kunden im Internet Produkte kaufen oder reservieren, erwarten sie, diese bei Wunsch auch in der Filiale abholen oder umtauschen zu können. Dazu muss aber jederzeit in der Filiale bekannt sein, was online passiert ist, und umgekehrt.

2. Content und Commerce verschmelzen zunehmend: Online-Käufer wünschen sich heutzutage ein umfassendes «Web Experience» – nahtlose Marken- und Themenwelten, die sie emotional abholen, zielgruppengerecht ansprechen und die Produkte «erlebbar» machen. Allein mit der Präsentation funktionaler Produkteigenschaften ist das nicht zu erreichen. Wer Produktinformationen deshalb mit hochwertigen und relevanten Inhalten (Texte, Fotos, Videos oder Blogs) anreichert, kann sich über diese qualitative Differenzierung Marktanteile in einem starken Wachstumsmarkt sichern.

3. Mobile Commerce setzt sich durch: Mobile Endgeräte gewinnen nicht nur in der Informationsphase, sondern auch im Kaufprozess zunehmend an Bedeutung. Der Funktionsumfang des Handys als «Digitales Schweizer Taschenmesser» erweitert sich, unser Alltag wird zunehmend weniger haptisch und digitaler. So wird sich das Mobile Payment schon bald flächendeckend durchsetzen. Die Kunden bezahlen dann bequem bargeldlos an der Kasse, indem sie lediglich ihr Handy auflegen und sich via Fingerabdruck oder PIN authentifizieren.

4. Ansprache wird zielgenau und momentgerecht personalisiert: Die systematische Erfassung und Auswertung von Kundenaktivitäten – Stichwort Big Data – ermöglicht eine immer individuellere Ansprache potenzieller Käufer. Diese geht künftig weit über die übliche Einteilung nach Zielgruppen wie Geschlecht, Alter oder Familienstand hinaus. Auch das Thema Geo-Location wird wichtiger: Ein Shopper, der gerade in der Innenstadt unterwegs ist, erhält dann etwa einen für dreissig Minuten gültigen Rabattgutschein für ein vordefiniertes Produkt auf sein Smartphone, in dessen unmittelbarer Nähe er sich gerade befindet.

5. B2B- orientiert sich am B2C-Commerce: Die Einkäufer in Unternehmen sind in ihrem Privatleben meist B2C-Kunden und durch diese Standards geprägt. Sie erwarten ein adäquates und effizientes «Erlebnis», auch wenn sie beispielsweise Schrauben oder Bagger einkaufen. Usability und Kundenorientierung sind die wesentlichen Schlagworte, denen sich der B2B-Bereich zunehmend annimmt und annehmen muss, um wettbewerbsfähig zu bleiben.

6. Unternehmen organisieren ihre Prozesse um: Durch eine firmeninterne Neuausrichtung müssen Online-Händler sicherstellen, dass bei ihren Backend-Prozessen die Kunden im Mittelpunkt stehen, und nicht interne Strukturen, Abteilungen oder Abläufe. Viele Käufer erwarten, dass ihnen ein online bestelltes Produkt so schnell wie möglich geliefert wird. Deshalb implementieren die Unternehmen zunehmend Kommissionier- und Logistikprozesse für eine «Same Day Delivery». Das gilt auch für den Lebensmittelhandel, der eine durchgängige Kühlkette für Frischware gewährleisten muss.

7. Augmented Reality steht in den Startlöchern: Erste Ansätze für virtuelles Einkaufen sind bereits Realität. Kunden möchten beispielsweise sehen, wie ein Möbelstück in der eigenen Wohnung wirkt. Dieser Trend zur «Virtual Reality» wird sich weiter fortsetzen und mittelfristig zur «Augmented Reality» ausweiten. Mit Hilfe von Datenbrillen können Shopper dann etwa einen Rundgang durch ein Geschäft machen – zuhause und ohne lästige Anfahrt oder Parkplatzsuche.

«Die konsequente Fokussierung auf die Kundenbedürfnisse ist heute das A und O für einen erfolgreichen Online-Shop. Das gilt im B2B- genauso wie im B2C-Commerce», so Heiko Wilknitz, Mitglied der Geschäftsleitung und Business Unit Manager E-Commerce & PIM bei Arithnea. «Unternehmen, die sich dem verschliessen, und Online-Käufern nicht das bieten, was sie erwarten, werden in Zukunft einfach links liegen gelassen.»

Als strategischer E-Business-Partner realisiert Arithnea Lösungen im B2B- und B2C-Umfeld: von der Beratung und strategischen Ausrichtung über die kreative Gestaltung und technische Umsetzung bis zum Betrieb der E-Business-Lösungen. Zu den Kunden zählen Unternehmen wie Airbus, BSH Bosch und Siemens Hausgeräte, Prosieben Sat 1 und Sport 1. Arithnea beschäftigt rund 140 fest angestellte Mitarbeiter, hat seinen Sitz in Neubiberg bei München und verfügt über Niederlassungen in Bremen, Frankfurt und Stuttgart.

Teaserbild: Arithnea.de

 

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