Michael Seiler wechselt zu Schweizer Bauer

Michael Seiler, seit 2009 bei Espace Media, tritt voraussichtlich per 1. April 2015 eine neue Herausforderung als Verlagsleiter bei der Fachzeitung Schweizer Bauer in Bern an.

Zuletzt war Michael Seiler Verlagsleiter von Espace Media in Bern und trug damit die kommerzielle Gesamtverantwortung der Tageszeitungen BZ Berner Zeitung, BZ Langenthaler Tagblatt, TT Thuner Tagblatt, BO Berner Oberländer und Der Bund sowie der Gratiszeitungen des Medienhauses. Zuvor war der heute 50-Jährige während mehreren Jahren als Leiter Werbemarkt Tageszeitungen und Newsnet Bern tätig.

Jean-Paul Schwindt ersetzt Thierry Vial bei Inédit Publications und Mediancer Sàrl

Der Verwaltungsrat von Inédit Publications hat am 27. November die Nachfolge von Thierry Vial geregelt. Thierry Vial verlässt das Unternehmen am 31. Dezember 2014 auf eigenen Wunsch und übernimmt per 1. Januar 2015 die Chefredaktion von PME Magazine.

Im Verlaufe des ersten Quartals 2015 übernimmt Jean-Paul Schwindt die Verantwortung und Geschäftsleitung von Inédit Publications und Mediancer Sàrl.

Jean-Paul Schwindt ist verheiratet, 50-jährig und wohnt in Epalinges. In seiner beruflichen Laufbahn engagierte er sich für die Unternehmen Zweifel, British American Tobacco, Nestlé und Danone. Im Jahr 2009 stiess er als Directeur Ventes et Marketing zu Tamedia Publication romandes in Lausanne, wo er für den gesamtschweizerischen Werbemarkt sowie den Lesermarkt und den Bereich Digital für Medientitel wie Le Matin, 24heures, Tribune de Genève, Bilan, Femina, Tribune des Arts usw. verantwortlich zeichnete.

Mit der Neubesetzung der Leitung von Inédit Publications und Mediancer Sàrl hat der Verwaltungsrat zudem beschlossen, dass die bestehende Aufbauorganisation überprüft und angepasst wird. Die Direktion, die innovative Produktentwicklung und die Marktbearbeitung von Inédit Publications und Mediancer Sàrl soll verstärkt und ausgebaut werden. Darum wird auch der Verantwortungsbereich von Quentin Riva angepasst und erweitert. Quentin Riva übernimmt am 1. Januar 2015 bis zum Eintritt von Jean-Paul Schwindt interimistisch die operative Leitung und wird danach dessen Stellvertreter mit ausgebautem Verantwortungsbereich. Diese Neuerungen bedeuten laut Mitteilung eine substantielle Verstärkung der beiden erfolgreichen Unternehmen und deren Marktchancen.

Bild: ZVG

Radio 24 lanciert «Christmas Channel»

Radio 24 ruft vom 1. Dezember bis zum 28. Dezember den «Christmas Channel» ins Leben. Dort sind während 24 Stunden, sieben Tage die Woche ausschliesslich Weihnachtslieder zu hören.

Der «Christmas Channel» ist online auf Radio24.ch via Flashplayer oder über die Radio 24-App verfügbar. Weihnachten kann kommen! Mit Klassikern wie «Last Christmas» von Wham!, «Feliz Navidad» von Jose Feliciano oder «Santa Claus is coming to town» von John Frederick Coots feiert der Radio 24 «Christmas Channel» die schönste Zeit im Jahr. Der Radio 24 «Christmas Channel» geht am Montag, 1. Dezember on air – Schluss ist am Sonntag, 28. Dezember. 24 Stunden am Tag zaubert der «Christmas Channel» weihnachtliche Stimmung und zelebriert die friedliche Adventszeit.

Scotti: Packaging Design für Le Delizie Di Capua

Die Kunst, Olivenöl zu machen. Und neue Etiketten: Scotti hat für die ganze Range von Le Delizie Di Capua ein neues Packaging Design kreiert.

Halbwilde Bergoliven, gewachsen auf 670 Metern über Meer, jede einzelne von Hand gepflückt, in der Steinmühle gemahlen und ungefiltert abgefüllt: Das ist die Kunst, Olivenöl zu machen von Le Delizie Di Capua. Es gibt neun Sorten: Halbwilde Bergoliven, kalt gepresst mit Zitronen, Rosmarin, Peperoncino, Orangen, Mandarinen, Grapefruit, Bergamotte oder Lorbeer. Scotti hat für die ganze Range von Le Delizie Di Capua neue Etiketten gestaltet. Sie vermitteln die Hochwertigkeit des Produktes, und die verschiedenen Geschmäcker sind optisch schneller erkennbar.

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Verantwortlich bei Le Delizie Di Capua: Nicola, Gabriela und Thomas Di Capua. Verantwortlich bei Scotti Werbeagentur: Peter Rettinghausen (CD und Text); Sandjay Deng (Art); Patricia Meneghin (Beratung).
 

Robbie Williams: Mission Café Royal

Die Kaffeekapseln von Café Royal sind seit Sommer 2014 neu auch in Frankreich erhältlich, Spanien wird folgen. Am 1. Dezember 2014 wurde in Paris die neue französische TV-Kampagne und der neue Markenbotschafter, Robbie Williams, vorgestellt.

Delica will die Führungsposition von Café Royal im Schweizer Markt im Bereich der kompatiblen Kaffeekapseln festigen und die Marke gleichzeitig international auf- und ausbauen. Dazu lancierte Delica ihr Café Royal-Sortiment diesen Sommer in Frankreich. In Deutschland und Österreich sind die Produkte bereits seit Herbst 2013 erhältlich, seit Mitte dieses Jahres mit neuem Verpackungsdesign und neuen Kapselfarben. In der Schweiz kamen die neuen Verpackungs- und Kapseldesigns diesen Herbst in die Regale. Zudem wurde hierzulande das seit 2012 erhältliche Standardsortiment, welches die Sorten Ristretto, Espresso, Espresso Forte, Lungo, Lungo Forte und Decaffeinato umfasst, um die Flavoured Editions Vanilla, Caramel und Almond, die Single Origins Colombia, India und Ethiopia und um die Limited Edition Dark Roast erweitert.

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Bei Delica ist man überzeugt, mit der Expansion in ausländische Märkte einen richtigen und wichtigen Schritt zu machen. Raphael Gugerli, Leiter der Business Unit Kaffee: «Mit Café Royal ist es uns gelungen, eine innovative Marke aufzubauen. Wir sind überzeugt, den Erfolg der kompatiblen Kaffeekapseln auch in den ausländischen Märkten weiterzuführen, zumal Analysen gezeigt haben, dass die Nachfrage in unseren neuen Zielmärkten sehr hoch ist. Insbesondere Frankreich gilt als sehr interessanter Kaffee- und Kapselmarkt. Mit Robbie Williams haben wir zudem den optimalen Markenambassador gefunden. Als Secret Agent ist Robbie Williams unterwegs, um guten Geschmack und Kaffeegenuss zu verbreiten. Dafür begibt er sich auf verschiedene Missionen und trifft dabei auf unzählige Herausforderungen. Durch sein Sexappeal gepaart mit einer ordentlichen Portion Coolness ist Robbie Williams der perfekte Agent für Café Royal. Zudem sind sein Charme und Witz über Landesgrenzen hinweg verständlich. Wir könnten uns kein passenderes Testimonial vorstellen, um diese Rolle zu besetzen.»

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Delica

Das Unternehmen mit Sitz in Birsfelden BL wurde 1954 gegründet und verbindet heute 60 Jahre Expertise mit innovativer Technik bei der nachhaltigen Herstellung und Weiterverarbeitung von Genuss- und Nahrungsmitteln. Mit 269,5 Millionen Schweizer Franken Gesamtumsatz und rund 12'200 Tonnen verarbeitetem Rohkaffee jährlich ist Delica eine der grössten und erfolgreichsten Kaffeeröstereien auf dem Schweizer Markt. Seit zweieinhalb Jahren ist Delica mit ihrer Marke Café Royal in der Schweiz Marktführer für Nespresso -kompatible Kaffeekapseln.

Zu guter Letzt: Zivilcourage

Ein Kind droht Opfer einer Misshandlung zu werden? In Südkorea animiert ein cleveres Plakat die Passanten zum Eingreifen.

In Deutschland findet seit dem tragischen Fall der Studentin Tugçe – einmal mehr – eine öffentliche Diskussion um das Thema Zivilcourage statt. Die 23-Jährige eilte zwei jüngeren Frauen zu Hilfe und bezahlte den Mut mit ihrem Leben. Die Frage ist: Wie weit soll und darf man sich selbst in (Lebens-)Gefahr bringen, um bedrohten Mitmenschen zu helfen? Ob unmittelbares Eingreifen der sinnvollste Weg ist, bleibt offen. Wegschauen hingegen ist in jedem Fall die falsche – wenn auch vielleicht die «bequemste» – Entscheidung.

Das dramatisiert auch eine interaktive Plakatkampagne in Südkorea. Auf spielerische Art und Weise; auch wenn das Thema ernst ist. Die auf einer weissen Wand dargestellten Schattenbilder zeigen die Silhouetten eines betrunkenen Mannes, der mit einer Flasche auf ein Kind losgeht. Wegschauen ist tabu, einschreiten angesagt. Die Schatten der Passanten werden direkt in die Szene projiziert. Und wer an der richtigen Stelle steht – nämlich schützend vor dem Kind – wird symbolisch mit einer Superhelden-Projektion ausgezeichnet. Gezeigt wird die Notrufnummer 112 und der Text: «Melde es und werde zum Helden.» (hae)

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Tamás Kiss verstärkt INM als Creative Director

Mit Tamás Kiss übernimmt bei der Webagentur INM per Anfang Dezember ein erfahrener und renommierter Werber das Amt eines Creative Directors und Leiters «Content Marketing».

Nach Erfahrungen als Eisteeabfüller, Maurer-Handlanger und Sandwichman sowie einem Umweg über das Studium der Rechtswissenschaften stieg Kiss als Junior Texter bei Weber, Hodel, Schmid, in die Werbung ein. Im Jahr 2000 gründete er mit Hesskiss seine eigene Werbeagentur, die er zehn Jahre später zu Hesskisssulzersutter ausbaute. Um seinen Horizont zu erweitern und die dynamische Entwicklung im Digitalen mitgestalten zu können, startet Kiss nun bei der INM in die i-Zukunft durch, wie es in einer Mitteilung heisst. Konkret wird sich Kiss bei INM mit dem Aufbau und der Leitung einer neuen Abteilung beschäftigen, welche das Content Marketing pflegt und entwickelt.

Message stellt Printversion ein

Die internationale Zeitschrift für Journalismus Message stellt die gedruckte Ausgabe aus wirtschaftlichen Gründen ein und erscheint ab 2015 nur noch digital.

Wie die Zeitschrift in einem Brief an die Leserschaft schreibt, reichen die Erlöse aus den Abonnements nicht mehr, um die Produktion des Vierfarbmagazins samt Redaktion, Autoren, Druck und Vertrieb möglich zu machen. Schon bisher seien Vertrieb und Druck nur durch gemeinnützige Einrichtungen ermöglicht worden – eine Unterstützung, die nun ende.

Die Einstellung der Printausgabe bedeutet aber nicht das Aus der Zeitschrift: Message stellt auch in Zukunft qualifizierte Journalismus-Information mit internationalem Fokus in Form eines neuen digitalen Magazins bereit und erscheint als App, E-Mag oder E-Paper. Die Präferenzen der Leserschaft werden zur Zeit ermittelt. Die Blattstrukutur mit mehreren thematischen Schwerpunkten und vertrauten Rubriken bleibt auch in der digitalen Ausgabe erhalten.

Message erscheint seit 15 Jahren. Gegründet wurde die Zeitschrift 1999 von Journalistik-Professor Michael Haller (Universität Leipzig). Nach dessen Emeritierung wechselte sie zum Jahresanfang 2012 an die Universität Hamburg und wird dort seither als Projekt der Rudolf-Augstein-Stiftungsprofessur für Praxis des Qualitätsjournalismus geführt. In den vergangenen drei Jahren wurde Message von der Medienstiftung Hamburg Schleswig-Holstein gefördert.(hae/pd)

Valencia: Das Weihnachtswunder geht weiter

«Es wiehnachtet bi Coop» – die Festtagskampagne geht in die zweite Runde und Valencia Kommunikation lässt Weihnachtsherzen wieder höher schlagen.

«Never change a winning team.» Diesem Leitspruch folgend holte Tommy Schilling – verantwortlicher CD für Weihnachtswunder bei Coop – das Dreamteam der Weihnachtskampagne 2013 erneut vor die Kamera: 2014 erleben wir die kleine, freche Schneefee und ihren älteren Bruder sowie die Mama und den Papa zusammen mit dem Nikolaus und – neu – einem Familienhund in einer tragenden Rolle. Selbst den Schmutzli sieht man kurz in einer Szene auf dem Velo durch das Bild huschen.

Zentrales Medium der Kampagne ist TV. In den Werbespots werden weihnachtliche Geschichten erzählt, wie sie bei Familie Schweizer vorkommen könnten, und gleichzeitig die täglichen Festtagsangebote von Coop präsentiert.

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Insgesamt durften 2014 fünf neue Spots realisiert werden, die alle «die ganz grossen Weihnachtsgefühle wecken», wie Tommy Schilling hervorstreicht. Begleitend zur TV-Kampagne werden Radio und Print eingesetzt und so schweizweit die täglich neuen Kundenvorteile verkündet. Selbstverständlich wurden auch sämtliche Werbemittel von Print bis POS mit neuen Motiven aufgefrischt.

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Die Kampagne startet in der Woche 48 mit einem Image-Spot auf SRF. Danach folgen ab 1. Dezember 2014 die Festtagsmarkt-Spots mit den Tagesangeboten.

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Verantwortlich bei Coop: Thomas Schwetje (Leiter Marketing / Services), Sacha Zuberbühler (Leiter Werbung), Catherine Gritti (Projektleiterin Werbung), Karin Heliopoulos (Leiterin Media), Stephan Küng (The Whole Media). Verantwortlich bei Valencia Kommunikation: Marco Rosenberg (Leiter Beratung), Iraklis Hungerberg, Eliane Weisskopf (Beratung), Tommy Schilling (Creative Director), Jan Kempen (Art Director), Guillermo Garcia (Text), Emanuel Plüss (Desktop). Film: WirzFraefelPaal Productions, Zürich, Stefan Fraefel (Produktion), Cello Schnyder (Regie). Foto: Tobias Dürring (People). Styling: Claudia Schilling (Set & Requisiten), Ruth Bugmann (People) & Franziska Fitze (Hair & Make-up), Felix Schregenberger (Bildbearbeitung).
 

Wunderman: Frohe Weihnachten mit Marionnaud

Wunderman hat für Marionnaud das Weihnachts-Magazin kreiert. Auch beim aktuellen Marionnaud-Magazin steht die gemeinsame Zeit im Vordergrund.

Dieses Jahr wurde der Grundstein für das Weihnachtsmagazin bereits früh gelegt. Beim Sommerwettbewerb auf Facebook suchte Marionnaud Personen, welche sich im Doppel mit einer Freundin, einem Kollegen oder ihrem Kind für die Coverstory ablichten wollten. Die fünf Gewinner-Paare durften gemeinsam einen Tag lang Fashion-Luft schnuppern, sich von Hair- und Make-up-Artisten stylen und von einen professionellen Fotografen ablichten lassen. Ebenfalls einen unkonventionellen Weg ging Marionnaud für die «Loves»-Seiten. Cake-Lady Dançoise Köchler  backte eigens für diese Rubrik täuschend echte Parfum-Cookies.

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Die Weihnachtsausgabe des Marionnaud-Magazins überrascht aber nicht nur mit einer ungewöhnlichen Bildwelt. Die Vorstellung von neuen Parfüms und Crèmes ist ebenso wichtiger Bestandteil des Magazins wie die Promotion von Geschenk-Boxen, Tipps für die Feiertage sowie Pflege- und Styling-Trends im kommenden Winter. Das Marionnaud-Weihnachtsmagazin liegt jetzt in den Filialen bereit oder kann online angeschaut werden.

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Verantwortlich bei Marionnaud Switzerland: Vanesa Baleiron (Trade Director), Oliver Lengen (Publishing Manager), Isolde Burtscher (PR, Social Media Manager). Verantwortlich bei Wunderman (Member of Y&R Group Switzerland): Markus Gut (CCO), Sonja Gross (AD), Sonja Bernardi (Beratung). Fotografie: Christian Dietrich. Fooddesign: Dançoise Köchler.
 

Die Zukunft der Radioverbreitung ist digital

Eine Arbeitsgruppe aus Vertretern der SRG und der Schweizer Privatradios hat unter Moderation des Bundesamtes für Kommunikation (Bakom) ein Szenario für den langfristigen Übergang von der analogen Radioverbreitung (UKW) auf das digitale DAB+ erarbeitet.

Vertreter der Arbeitsgruppe Digimig haben ihre Vision am Montag Bundesrätin Doris Leuthard, Vorsteherin des Uvek, überreicht. Mit 15 konkreten Empfehlungen wird im Bericht Digimig ein möglicher Weg von UKW zu DAB+ skizziert. Nach den Vorstellungen der Arbeitsgruppe sollen Radioprogramme bis spätestens 2024 in der ganzen Schweiz hauptsächlich digital über DAB+ verbreitet und die analogen UKW-Sender schrittweise abgeschaltet werden.

Für den Umstieg schlägt sie zwei Hauptphasen vor:

Phase 1 dauert bis 2019. Sie sieht konkrete Massnahmen namentlich im Bereich von Kommunikation und Marketing vor, um die Nutzung von digital verbreiteten Radioprogrammen zu Hause und unterwegs im Auto zu fördern. Das neue Radio- und Fernsehgesetz (RTVG) wird zudem eine kräftige Technologieförderung ermöglichen. Diese Phase wird durch eine eigene Nutzungsforschung begleitet.

Phase 2 sieht ab 2020 eine regional abgestimmte, schrittweise Ausserbetriebnahme von UKW-Sendern bis 2024 vor. Diesen Prozess will die Radiobranche in eigener Verantwortung durchziehen. Sie erarbeitet gegenwärtig eine entsprechende Vereinbarung.

Der Migrationsbericht will den Behörden und den Radioveranstaltern als Grundlage zur Definition der Schweizer Radiolandschaft von morgen dienen. Er führt die Strategie für die digitale Radioverbreitung aus, welche der Bundesrat bereits 2006 formuliert hat. Darin wurde festgestellt, dass UKW als letztes analoges Glied in der sonst durchgehend digitalisierten Radiowelt die Kapazitätsgrenzen erreicht hat. Die technischen Möglichkeiten sind ausgereizt, in der Schweiz gibt es bereits seit Längerem keine freien, nutzbaren UKW-Frequenzen mehr. Schon heute sind die Radioprogramme der SRG und gut die Hälfte der Privatprogramme parallel zu UKW auch digital über DAB+ zu empfangen – einige sogar exklusiv digital.

Im Frühjahr 2013 hat die Radiobranche zusammen mit dem Bakom die Arbeitsgruppe Digitale Migration (AG Digimig) gebildet. In der Arbeitsgruppe, die ihre Aktivitäten im März 2013 aufgenommen hat, sind der Verband Schweizer Privatradios (VSP), die Union Romande des Radios Régionales (RRR), die Union der nicht kommerzorientierten Lokalradios (Unikom), die SRG, das Bakom, das Automobilgewerbe und weitere Branchenkreise vertreten.

Bild: Keystone
 

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