Local.ch und Search.ch: Weko schaut genau hin

Die Weko überprüft den Zusammenschluss von Local.ch und Search.ch vertieft, denn aus der Fusion könnte eine marktbeherrschende Stellung entstehen.

Der Zusammenschluss der Internetplattformen Local.ch und Search.ch könnte dazu führen, dass das gemeinsam von Swisscom und Tamedia gehaltene Tochterunternehmen inskünftig bei Adressverzeichnissen eine marktbeherrschenden Stellung einnimmt. Zu diesem Schluss kommt die Wettbewerbskommission. Die Eidgenössische Wettbewerbskommission (Weko) wird daher die Fusion der beiden Verzeichnisdienste vertieft prüfen, wie die Behörde am Dienstag mitteilte. Die Prüfung, wie der geplante Zusammenschluss sich auf den Wettbewerb bei Adressverzeichnissen auswirken dürfte, wird gemäss Weko-Angaben innerhalb von vier Monaten erfolgen.

Nach der Übernahme von Publigroupe durch die Swisscom möchten der Telekomkonzern und das Medienunternehmen Tamedia ihre Geschäfte im Bereich der Adressverzeichnisse zusammenlegen. Hierzu planen sie Local.ch und Search.ch in ein gemeinsames Tochterunternehmen einzubringen. An diesem soll sich die Swisscom mit 69 Prozent und Tamedia mit 31 Prozent des Aktienkapitals beteiligen. Sie begründen die Fusion der beiden Verzeichnisdienste mit der Notwendigkeit, ihre Geschäfte im Bereich der Suche nach Adress- und Kontaktdaten konkurrenzfähiger zu machen, um Google entgegentreten zu können. Die Swisscom hatte die Publigroupe im September definitiv übernommen. Dafür legte der «blaue Riese» 475 Millionen Franken auf den Tisch (Werbewoche.ch berichtete). (SDA)

Strafe gegen Blick-Journalisten bestätigt

Das St. Galler Kantonsgericht hat eine bedingte Geldstrafe gegen einen Blick-Journalisten bestätigt. Dieser soll 2011 einen Privatdetektiv dazu angestiftet haben, illegal Polizeifotos von Tatverdächtigen in einem Vergewaltigungs-Fall zu beschaffen.

Die Berufung des Journalisten wurde abgewiesen und ein Urteil des Kreisgerichts Wil aus dem Jahr 2013 bestätigt, wie das Kantonsgericht am Dienstag bekanntgab. Das neue Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Der Blick hatte im Mai 2011 über die Verhaftung zweier Taxifahrer in St. Gallen berichtet, denen Vergewaltigungen vorgeworfen wurden. Der Bericht war mit Fotos der Tatverdächtigen bebildert. Einer der beiden abgebildeten Männer war aber unschuldig. Der Journalist hatte bei seinen Recherchen Kontakt zu einem Privatdetektiv. Dieser beschaffte von einem Polizisten die Bilder der beiden Tatverdächtigen. Er soll dem Polizisten angegeben haben, er wolle die Bilder einem möglichen weiteren Vergewaltigungsopfer zeigen.

Unschuldiger am Pranger

Indem die Boulevardzeitung die Fotos publizierte, prangerte sie den Vergewaltiger, aber auch dessen unschuldigen Bruder öffentlich an. Dieser wehrte sich gegen die Veröffentlichung und verlangte Schadenersatz sowie Genugtuung. Es kam zu einer Strafuntersuchung. 2013 verurteilte das Kreisgericht Wil den Journalisten, den Privatdetektiv und den Polizisten wegen Amtsgeheimnisverletzung beziehungsweise Anstiftung dazu. Es sprach bedingte Geldstrafen von240 Tagessätzen (Detektiv), 60 Tagessätzen (Journalist) und 45 Tagessätzen (Polizist) aus. Der Detektiv und der Polizist akzeptierten die Strafen. Beide sind heute nicht mehr in ihren früheren Berufen tätig. Der Journalist hingegen focht das Urteil an, so dass sich am Montag das St. Galler Kantonsgericht mit dem Fall befassen musste.

Freispruch gefordert

Der Blick-Mitarbeiter beantwortete die Fragen des Gerichts nur teilweise. Sein Verteidiger forderte einen Freispruch. Der Journalist habe weder gewollt noch gewusst, dass der Privatdetektiv einen Polizeibeamten zur Amtsgeheimnisverletzung anstiftete. Er habe den Detektiv lediglich gefragt, ober etwas über den Fall wisse. Der Staatsanwalt sah dies anders: der Journalist habe gewusst, dass der Detektiv – selber ein ehemaliger Polizist – gute Kontakte zur Polizei hatte. Der Detektiv habe der Zeitung auch in einem anderen Fall Informationen aus Polizeiquellen geliefert. Das Gericht folgte dem Antrag des Staatsanwalts und wies die Berufung ab. Es auferlegte dem Journalisten 4500 Franken Verfahrenskosten.

Schadenersatz und Genugtuung

Abgewiesen wurde auch die Berufung des Mannes, der zu Unrecht mit Bild im Blick angeprangert wurde. Er verlangte vom Journalisten 10'000 Franken Schadenersatz und 20'000 Franken Genugtuung. Sein Anwalt sprach von einer «äusserst krassen» Persönlichkeitsverletzung. Nun muss der Mann seine Forderung auf dem Zivilweg geltend machen. (SDA)

Bild: Keystone

NZZ schliesst Druckerei in Schlieren

Die NZZ-Mediengruppe stellt den Druckbetrieb am Standort Schlieren ein. Grund ist die fortschreitende Ablösung gedruckter Zeitungen durch digitale Angebote. 125 Arbeitsplätze sind betroffen.

Durch die Einstellung des Druckbetriebs am Standort Schlieren, die unter dem Vorbehalt der Konsultation mit den Arbeitnehmervertretern steht, sind 125 der 184 Arbeitsplätze in Gefahr. Die Neue Zürcher Zeitung und die NZZ am Sonntag sollen in Zukunft im Druckzentrum Zürich von Tamedia gedruckt werden. Die NZZ und Tamedia haben darüber einen entsprechenden, langfristig bindenden Vertrag verhandelt. Die Aufträge Dritter sollen – das Einverständnis der Kunden vorausgesetzt – im Wesentlichen im Druckzentrum Winkeln SG der NZZ-Mediengruppe produziert werden.

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Bild: Keystone

Der Schweizer Markt für Zeitungsdruck verfüge über erhebliche Überkapazitäten, so die Mitteilung weiter. Sinkende Auflagen für Eigenprodukte hätten dazu geführt, dass Zeitungsdruckereien zunehmend auf die Aufträge von Drittkunden angewiesen seien. Die Preise für diese Aufträge seien allerdings aufgrund der Überkapazität stark unter Druck geraten. Von dieser Entwicklung sei auch das Druckzentrum Schlieren betroffen, dessen Kapazität in den 90er Jahren auf dem Höhepunkt des Zeitungsbooms geplant wurde. Nun stünden Ersatzinvestitionen in zweistelliger Millionenhöhe an, die sich vor dem Hintergrund der rückläufigen Auflagen und der Margenerosion bei Drittaufträgen wirtschaftlich nicht rechtfertigen liessen.

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Bild: Keystone

«Unser Wachstumspotenzial liegt vor allem im Digitalmarkt», kommentiert Veit Dengler, CEO der NZZ-Mediengruppe, die Schliessung in einer Mitteilung. Seit 2008 sank die gedruckte Auflage der Neuen Zürcher Zeitung um 36'000 Exemplare. Davon konnten rund 18'000 als digitale Auflage wieder aufgebaut werden. «Um unsere Zukunft zu sichern, investieren wir konsequent in die Verbreiterung unserer Produktpalette im Online- und Mobile-Bereich. Dass dies zu Stellenabbau im Druckbereich führt, bedauern wir sehr. Wir haben grosses Verständnis für die Situation der betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und werden mit den Arbeitnehmervertretungen eng zusammenarbeiten, um die Folgen dieser Entscheidung zu mildern», betont Dengler.

Die Arbeitnehmervertreter der NZZ-Mediengruppe haben nun bis Mitte Januar Gelegenheit, zu den beabsichtigten Massnahmen der Unternehmensleitung Stellung zu beziehen und Vorschläge zu erarbeiten, wie Kündigungen vermieden werden können.

Thomy Scherrer wird neuer Moderator beim «Club»

Der «Club» bekommt mit Thomy Scherrer im Februar 2015 einen neuen Gastgeber. Der 54-Jährige folgt auf Mona Vetsch und bildet zusammen mit Karin Frei das neue Moderationsduo bei der Diskussionssendung am Dienstagabend.

Mit Thomy Scherrer, 54, wird eine der bekanntesten Radiostimmen in der Schweiz neuer Moderator beim «Club». Er arbeitet seit 1992 bei Radio SRF 1, die letzten 18 Jahre davon als Moderator. Seit sieben Jahren ist Thomy Scherrer Anchor der Morgenshow auf Radio SRF 1. Zurzeit und bis zum Beginn seiner Tätigkeit beim «Club» moderiert er auf SRF zwei auch das Automagazin «Tacho». Ab Februar 2015 führt Thomy Scherrer im Wechsel mit Karin Frei durch die Diskussionssendung. Er wird in einem reduzierten Pensum auch weiterhin bei Radio SRF 1 am Vormittag zu hören sein.

Wie bereits früher mitgeteilt, wechselt Mona Vetsch die Redaktion innerhalb von Schweizer Radio und Fernsehen. Auf Ende Jahr stösst sie zum Team von «Dok» und übernimmt 2015 unter anderem die Moderation der «Dok»-Serie «Fortsetzung folgt». Mona Vetsch empfängt am Dienstag, 25. November 2014, um 22.25 Uhr auf SRF 1 zum letzten Mal Gäste im «Club».

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Thomy Scherrer: «Der «Club» hat mich medial geprägt, jetzt kann ich ihn prägen. Besonders reizvoll ist, dass ich im «Club» alle Puzzleteile meiner Radioerfahrung in einer Sendung vereinen kann: die Kurzformate mit den newsgetriebenen Themen aus der Morgenshow und die längeren Gespräche aus den Sendungen «Treffpunkt» oder dem Diskussionsformat «Forum».»

Karin Frei, Redaktionsleiterin «Club»: «Thomy Scherrer ist für den «Club» eine Wunschbesetzung. Wer ihn vom Radio her kennt, weiss: Er besticht nicht nur durch sein journalistisches Können, sondern immer auch durch seine Frische und die Nähe zu den Menschen. Welcome to the Club!»

Studie zeigt, wie Fernsehmoderatoren sein sollten

Welche Eigenschaften braucht ein Fernsehmoderator? Eine Studie der Technischen Universität München (TUM) Studie zeigt, wie Moderatoren wirken und wie sie idealerweise sein sollten.

Mehr als drei Stunden verbringen Deutsche täglich vor dem Fernseher. Doch wie nehmen sie eigentlich die Personen wahr, denen sie in Nachrichtensendungen, Shows oder Polittalkrunden begegnen? Und wie würde ihr Wunschmoderator sein? Wissenschaftler haben jetzt herausgefunden, dass Moderatoren und Moderatorinnen unabhängig vom Sendeformat als relativ kompetent, sympathisch und glaubhaft wahrgenommen werden – und dass das auch die wichtigsten Eigenschaften eines idealen Moderators sein sollten.

Mit ihrem Team befragte Isabell Welpe, Inhaberin des TUM-Lehrstuhls für Strategie und Organisation, über 1000 Personen im Alter zwischen 18 und 60 Jahren. Die Wissenschaftler wollten herausfinden, welches Idealbild sich die Zuschauer als Moderatorinnen und Moderatoren wünschten und welche Kompetenzen und Eigenschaften diese mitbringen sollten. Die Ergebnisse zeigten: Der ideale Moderator sollte unabhängig vom Sendeformat kompetent, durchsetzungsstark, sympathisch und glaubhaft sein – vor allem aber männlich. Das galt besonders für Moderatoren von Sportsendungen, der zudem noch emotional und humorvoll sein sollten. Diese beiden Eigenschaften standen auch auf der «Wunschliste» für Moderatoren von Unterhaltungsshows, während sie für Polittalks und Nachrichtensendungen eine geringere Rolle spielten. Auf die Frage, welche Eigenschaften eine «Traummoderatorin» mitbringen sollte, nannten die Teilnehmer der Studie zusätzlich zu den allgemeinen Eigenschaften, wie zum Beispiel Kompetenz, noch Leidenschaft, Kultiviertheit und Friedlichkeit.

Aber obwohl mehr Befragte den idealen Moderator für männlich hielten, spielte das Geschlecht bei der Bewertung einer Sendung meist keine Rolle. In den Augen der Studienteilnehmer beeinflusste es die Qualität einer Sendung nicht, ob weibliche oder männliche Moderatoren durch Sport-, Politik- oder Nachrichtensendung führten. Eine Ausnahme bildete hier die Unterhaltungsshow – die Studienteilnehmer bewerteten Sendungen mit männlichen Moderatoren positiver.

Jung, kompetent, humorvoll – wie wirken Moderatoren?

Die Wissenschaftler wollten darüber hinaus wissen, wie Zuschauer bekannte Moderatorinnen und Moderatoren wahrnehmen. Die Teilnehmer bekamen deshalb jeweils Bilder von vier Moderatorinnen und vier Moderatoren aus vier unterschiedlichen Formaten gezeigt. Es handelte sich dabei um Nachrichtensprecher/innen, Moderator/innen von politischen Diskussionsrunden, Showmaster/innen und Sportmoderator/innen. Die Studienteilnehmer sollten dann unterschiedliche Eigenschaften wie Kompetenz, Humor, Glaubhaftigkeit oder Attraktivität den Personen zuordnen. Die Wissenschaftler stellten fest, dass männliche Moderatoren signifikant kompetenter, sympathischer, glaubhafter und humorvoller eingeschätzt wurden als Moderatorinnen – und damit dem Idealbild schon sehr nahe kommen. Moderatorinnen wirkten attraktiver und jünger als ihre männlichen Kollegen. «Wir konnten zeigen, dass die allgemein wahrgenommenen Geschlechtsunterschiede besonders stark bei Unterhaltungsshows ausgeprägt waren», ergänzt Isabell Welpe.

«Unsere Studie zeigt, dass in der deutschen Medienlandschaft geschlechtsspezifische Stereotypen leider noch immer eine sehr grosse Rolle spielen. Es ist deshalb auch Aufgabe der Medien diese Rollenklischees – auch bei der Wahl von Sendungsart und -themen – immer weiter aufzubrechen», fasst Welpe zusammen. Die Studie wurde vom Fernsehsender Sky mitgefördert.

Teaserbild: Keystone

Epica-Awards: Alle Grand Prix‘ 2014

Am Donnerstag wurden in Amsterdam an der Epica-Verleihung fünf Grand-Prix-Gewinner in vier Kategorien gekürt.

Kein Grand Prix geht in die Schweiz. Dennoch blicken die hiesigen Agenturen auf einen erfolgreichen Wettbewerb zurück: Elf Awards sicherten sich Leo Burnett, Ruf Lanz, FCB Zürich, Saatchi & Saatchi, Advico Y&R und Havas Worldwide Zürich (die Übersicht finden Sie hier). Mit zwei Gold-Epicas und einer bronzenen Auszeichnung ist Leo Burnett Schweiz nicht nur die erfolgreichste Epica-2014-Agentur der Schweiz, sondern gehört auch dem meist-prämierten Netzwerk des Wettbewerbs an: 92 Awards gewann Leo Burnett, davon 26 mal Gold. Die erfolgreichste Agentur dieses Jahr ist Adam & Eve DDB: 30 Awards – davon 15 mal Gold – gehen nach London.

Die Epica Awards wollen künftig den digitalen Werbeformen mehr Gewicht geben. Als Übergangslösung wurden 2014 zwei Grand Prix Digital vergeben – folglich gab es nicht wie angekündigt vier, sondern fünf Grand-Prix-Gewinner. (hae)

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Trotz der weiten Distanz sind zahlreiche Gewinner der spontanen Einladung gefolgt.

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Die Preisverleihung hat in einer umgebauten Kirche neben dem Renaissance Hotel stattgefunden. Die Werber haben die Location in «Tempel der Kreation» umgetauft.

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Fotos: Andreas Panzeri

Grand Prix Outdoor

Agentur: Publicis Conseil Paris
Kund: Paris Zoo

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Grand Prix Digital

Agentur: Leo Burnett Toronto
Kunde: Procter & Gamble

//www.youtube.com/watch?v=XjJQBjWYDTs

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Grösser

Grand Prix Digital

Agentur: 72 and Sunny Amsterdam
Kunde: Google

//www.youtube.com/watch?v=EHKEvdZnJH0

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Grand Prix Press

Agentur: Leo Burnett Beirut
Kunde: Virgin Radio

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Grand Prix Film

Agentur: BBDO New York
Kunde: GE

//www.youtube.com/watch?v=H3D8YOqpDM4

Wilfried Heinzelmann wird CEO von Cinetrade

Der Verwaltungsrat von CT Cinetrade hat Wilfried Heinzelmann per 1. Januar 2015 zum neuen CEO der Cinetrade-Unternehmensgruppe ernannt. Er folgt auf den Gründer Stephan Sager, der sich aus dem operativen Geschäft zurückzieht.

Sager wird als Delegierter des Verwaltungsrates für die Strategie und nachhaltige Unternehmensentwicklung der Gruppe verantwortlich bleiben, wie es in einer Mitteilung vom Montag heisst.

Wilfried Heinzelmann ist seit 1996 auf der Führungsebene für die Cinetrade-Gruppe tätig. Der 51-Jährige frühere Wirtschaftsanwalt übte neben seiner Funktion als General Counsel und Sprecher des Unternehmens zuletzt die Funktion des COO aus. Zudem hatte er Einsitz in die Verwaltungsräte aller zur Gruppe gehörenden Gesellschaften.

In der Position des COO folgt auf Wilfried Heinzelmann der bisherige Leiter Programmwirtschaft, Ronald Fiedler, der auch Einsitz in der Geschäftsleitung von CT Cinetrade nehmen wird. Fiedler kam im Mai 2013 zu Teleclub und leitete den Bereich Programmwirtschaft und Produkteentwicklung. Er war zuvor während sieben Jahren für das deutsche Pay-TV Unternehmen Sky im Programmbereich tätig.

Zur Cintetrade-Gruppe gehören neben CT Cinetrade Teleclub, Kitag und Plazavista. Swisscom hält 75 Prozent der Aktien, Gründer Stephan Sager 25 Prozent.

Bild: Probst-law.ch

Notch: Performance-Kampagne für Ricardo.ch

Notch Interactive konzipiert und realisiert die wichtigste Kampagne des Jahres für Ricardo.ch. Die grossangelegte Online-Kampagne steht ganz im Zeichen des Abverkaufs neuer Artikel zum sofort Kaufen.

Ricardo.ch lanciert jedes Jahr in der Vorweihnachtsphase eine breite Marketingkampagne. 2014 ist diese ausschliesslich online ausgerichtet und eine reine Performance-Kampagne. Notch Interactive konzipiert und realisiert alle Massnahmen rund um die Kommunikation. Im Zentrum der Kampagne steht der Abverkauf neuer Fixpreis-Artikel und die Steigerung des Traffics in den einzelnen Produktkategorien. Ricardo.ch will sich damit laut einer Mitteilung noch stärker als Online-Marktplatz für neue Produkte positionieren. Eigens für die Kampagne wurden gewerbliche Händler aktiviert, die ihre Produkte zu Fixpreisen anbieten.

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Um der strategischen Ausrichtung gerecht zu werden, besteht die Kommunikation aus einem konkreten Targeting- und einem allgemeinen Reichweiten-Teil, wobei zweiterer auf eine möglichst breite Zielgruppe abzielt. Für den Targeting-Bereich wurden Teilkampagnen konzipiert, die unterschiedliche Segmente ansprechen und mit verschiedenen Produkten resp. Botschaften aufwarten. Die Segmente und Targeting-Gruppen hat Notch Interactive zusammen mit Mediacom und Ricardo.ch definiert und eingegrenzt. Durch regelmässiges Tracking werden laufend Anpassungen an der Gewichtung vorgenommen, um eine bestmögliche Performance der Kampagnen zu erreichen. Die Banner und Microsites sind gemäss der definierten Zielgruppen und Bedürfnissen gestaltet.

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Der Ricardo.ch-Claim «Genau mein Ding» erhält mehr Gewicht und wird erstmals prominent in den Marketingmassnahmen eingesetzt. Er wird jeweils passend zur entsprechenden Zielgruppe visuell verändert.

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Die Jahreskampagne läuft vom 10. November bis 21. Dezember 2014. Sie wird mit externen und internen Online-Werbemitteln beworben. Zusätzlich kommen Newsletter und verschiedene Social-Media-Massnahmen zum Einsatz.

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Verantwortlich bei Ricardo.ch: Yves Mäder (Managing Director Ricardo.ch), Lars Hanf (Head of Marketing), Michel Noverraz (Head of Brand & Advertising), Lilian Prachoinig (Marketing Project Manager). Verantwortlich bei Notch Interactive: Peter A. van der Touw (Gesamtverantwortung), Jeff Gerber (Creative Direction), Marco Klein, Martin Stauch (Art Direction), David Elmiger, David Voges (Text), Alain Aebersold, Jack Benz, Simon Thurnheer (Design), Tobias Fuhlroth (Technical Direction), Stefan Schäfer (Leitung Beratung), Vera Weber (Beratung). Verantwortlich bei Mediacom: Andreas J. Bartneck (Director Interaction & Media Beyond Advertising), Stephan Sliwensky (Head of Interaction Consulting), Franz Klingler (Interaction Senior Planner).

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FCB Zürich/IPG: Bobby-Car-Drifts für Zurich

Die Zurich Versicherung Österreich bietet mit der Plus Beratung mehr Schutz für Familien und alles, was dazu gehört. Diese Botschaft wird seit Anfang November verbreitet, und zwar mit Hilfe eines viralen Films von FCB Zürich.

In der Hauptrolle: Ein kleiner Junge, der mit seinem getunten Rutschauto durch die Wohnung düst und in bester Rennfahrer-Manier sämtliche Stunts und Gefahrensituationen, wie das Vorbeidriften an wertvollen Vasen, perfekt meistert. Der Film ist in voller Länge auf der Microsite Zurich.at/schutz zu sehen. Dort werden zudem Rennsets für Kinder, bestehend aus einem Racing Overall und einem Bobby Car, verlost. Zusätzlich kommt die Kampagne in Kino, Print und Online zum Einsatz. Der Film, der Anlehnungen an die bekannten Gymkhana-Filme aufweist, wurde von der Agentur FCB Zürich als Teil der Interpublic Group für die Zurich Versicherung entwickelt und mit der Produktionsfirma Wirz Fraefel Paal in Szene gesetzt.

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Verantwortlich bei Zurich Versicherung: Carine Andrey Marek; Sabine Weinberger. Verantwortlich bei IPG / FCB Zürich: Dennis Lück (Creative Direction); Flavio Meroni (Art Direction); Nemi Gajic (Text); Elgee Wee, Isabelle Benz (Grafik); Carmen Köll, Stephanie Schmutterer (Beratung). Foto: Per Kasch. Verantwortlich bei Wirz Fraefel Paal: Stefan Fraefel (Producer); Nina Wirth (Produktionsleitung); Adrian Wisard (Regie); Michael Saxer (Kamera). Verantwortlich bei UM Media: Mathias Mayer (Client Service Director); Birgit Altrichter (Client Service).

Schweizer Menschenrechtspreis für Kurt Pelda

Der Kriegsberichterstatter Kurt Pelda erhält den Menschenrechtspreis 2014. Die Schweizer Sektion der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) verleiht ihm die Auszeichnung am 6. Dezember in Bern.

Kriegsreporter Pelda habe sich in diesem Jahr in Krisengebieten wie Syrien und Irak über die Situation der Bevölkerung informiert und «über schlimmste Menschenrechts-Verletzungen berichtet», begründete die Gesellschaft den Entscheid in einer Mitteilung in der Nacht auf Montag. Pelda werde für seinen Einsatz ausgezeichnet, bei dem er «mehrmals sein Leben aufs Spiel gesetzt» habe, um «der Wahrheit näher zu kommen».

Der 1965 in Basel geborene Pelda arbeitet als freischaffender Journalist und wird laut Mitteilung von verschiedenen Medien als «erfahrener Kenner der Lage beigezogen». Die IGFM-CH vergibt seit 1994 den Menschenrechtspreis. Er zeichnet Menschen und Aktionen aus, welche die menschliche Sicherheit unterstützen und fördern. (SDA)

Bild: SRF

Zu guter Letzt: Plüsch-que-parfait

Teddybären waren gestern: Budsies.com verwandelt die Zeichnungen Ihrer Kinder in Plüschtiere.

Für Weihnachten 2014 wird’s zeitlich knapp. Aber die nächste Geschenk-Gelegenheit kommt bestimmt – also behalten Sie die Seite Budsies.com mal im Hinterkopf. Innert acht Wochen verwandelt das Unternehmen die Kreationen von Kindern in echte Stofftiere. Wer über das Bestellformular eine Zeichnung hochlädt und 69 Dollar (plus Porto) überweist, erhält ein von Künstlerhand gefertigtes Einzelstück des Fantasiewesens. Keine vorgefertigten Teile, sondern «Kreativität und Liebe» verwendet das Team von Künstlern, Designern und Schneidern, um die einzigartigen Werke herzustellen. Egal wie bildlich oder realistisch das Kind zeichnet, laut FAQs werden auch abstrakte Kunstwerke zum Leben erweckt. Und das Beste: Auch Erwachsene können ihre Entwürfe einsenden und erhalten ihre ganz persönliche Plüschkreation zugeschickt. Einfach so, falls Sie mal wieder eine zündende Geschenkidee suchen. (hae)

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Mirjam Spreiter berichtet neu aus Bern und Freiburg

Mirjam Spreiter beginnt im Januar 2015 ihre neue Tätigkeit als TV-Inlandkorrespondentin für die Regionen Bern und Freiburg. Sie war bisher als Redaktorin und Reporterin für die «Tagesschau» im Einsatz.

Mirjam Spreiter folgt auf Monika Balmer, die als SRF-Koordinatorin für interregionale Zusammenarbeit der SRG SSR nach Zürich zurückkehrt. Seit 2008 ist die 32-Jährige in verschiedenen Funktionen für die «Tagesschau» tätig. Bis 2011 war sie Redaktorin, Koproduzentin und Produzentin bei Tagesschau Multimedia. Danach arbeitete sie als Redaktorin und Reporterin für die Fernsehausgabe der «Tagesschau». Mirjam Spreiter hat an den Universitäten Freiburg im Üechtland, Bern und Berlin Religionswissenschaften, Medien- und Kommunikationswissenschaften sowie Zeitgeschichte studiert und mit dem Lizenziat erfolgreich abgeschlossen.
 

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