Armin Müller wird Textchef der Sonntagszeitung

Armin Müller kehrt zur Sonntagszeitung zurück und wird per 1. März 2015 neuer Textchef und Autor bei der auflagenstärksten Sonntagszeitung der Schweiz.

Der an der Universität St. Gallen und der Columbia University in New York ausgebildete Wirtschaftswissenschaftler stiess 1991 zur Wirtschaftszeitung Cash. 1999 wechselte Müller zur SonntagsZeitung, für die er als Ressortleiter Wirtschaft und ab 2003 als Blattmacher und stellvertretender Chefredaktor tätig war. Nach seinem Engagement bei der Sonntagszeitung war der 54-jährige Müller ab November 2010 Chefökonom bei der Handelszeitung.

Komet: Weihnachten im Shoppyland

Komet hat die Werbemittel für die Adventsaktion des Einkaufscenter Shoppyland gestaltet und das Shoppy Visual passend in ein Adventskalendertürchen verwandelt.

Im grössten Einkaufscenter der Region Bern Mittelland gibt es in der Vorweihnachtszeit wie jedes Jahr besonders viele Attraktionen zu entdecken, von Weihnachtsbasteln für Kinder über Fondue für alle bis zum Christbaumverkauf. Komet kommuniziert die festlichen Aktivitäten. Die Advent-Ente kommt als Plakatkampagne zum Einsatz und begrüsst die Besucher auf Flyern, Indoor-Massnahmen, Facebook und in Form eines Adventskalenders als Give-away im Einkaufscenter.

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Verantwortlich bei Shoppyland: Karl Gorsatt (Centerleiter Shoppyland), Rahel Waelti (Marketing & Kommunikation), Diana Weber (Administration). Verantwortlich bei Komet: Moritz Staehelin (CD), Joël Weber (AD), Julia Sutter (Text), Simon Schatzmann (Leiter Beratung), Sarina Künzli (Beratung).

DQ&A One steigt in den Schweizer Markt ein

Ab sofort bietet DQ&A One die gesamte Dienstleistungspalette auch in der Schweiz an. DQ&A One ist ein Unternehmensbereich der internationalen DQ&A Media Group.

Das Angebot reicht dabei von Beratung in Bezug auf Evaluation und Implementation modernster Digitalmarketing-Technologien bis hin zum Outsourcing von Adservices/Adoperations für Direktkunden, Agenturen und Publisher. Die Auftraggeber profitieren dabei von über 13 Jahren Erfahrung und einem Netzwerk von über 140 Digital-Experten rund um die Welt. DQ&A One ist darüber hinaus in vielen Ländern exklusiver Partner von Google für deren Digitalmarketing-Plattform «Doubleclick», wie es in einer Mitteilung heisst.

Die Komplexität heutiger Digitalmarketing-Lösungen stellt viele Unternehmen vor grosse Herausforderungen. Evaluation, Implementation und Konfiguration der richtigen Technologie haben einen erheblichen Einfluss auf den langfristigen Erfolg von Digital-Werbekampagnen. Hier will DQ&A One Hand bieten: langjährige Experten für digitales Marketing und die entsprechenden Technologien unterstützen die Werbetreibenden bei jedem Schritt auf dem Weg zu einer ganzheitlichen Sicht und Nutzung der verschiedenen Kanäle, Platzierungen, Daten und Werkzeuge. Gemeinsam werden beispielsweise Marketingziele evaluiert, Schulungen durchgeführt, Tracking-Technologien eingesetzt, Attributionsmodelle definiert oder Optimierungs-Algorithmen weiterentwickelt. «Wir helfen werbetreibenden Unternehmen dabei, wirklich die Kontrolle über ihre Digitalmarketing-Investitionen zu gewinnen. Das korrekte Sammeln, Interpretieren und Nutzen von Daten sind dabei zentrale Elemente», so Rick van Boekel, CEO der DQ&A Media Group.

«Managed Service» rund um die Uhr

Gleichzeitig bietet DQ&A One auch den «Managed Service» für alle Lösungen und Tools an. Unternehmen, Agenturen und Publisher können also die technische Umsetzung von Kampagnen outsourcen und so Kosten in den Bereichen Adservices und Adoperations sparen. Gleichzeitig profitieren sie vom umfangreichen Know-how und der permanenten Verfügbarkeit von über 30 spezialisierten Mitarbeitern sowie einer engen, langjährigen Partnerschaft mit Google.

TBWA\Zürich lässt Federer gratulieren

Roger Federer gratuliert seiner neuen Nummer 1 für mobile Telefonie: TBWA\Zürich kreierte die Auftaktsanzeige zur neuen Partnerschaft von Sunrise und dem Tennis-Star.

Feierstimmung bei Sunrise: Nicht nur konnte Roger Federer als neuer Markenbotschafter gewonnen werden (Werbewoche.ch berichtete), sondern auch der erste Platz in der Kategorie «mobile Telefonie» – wie dem aktuellen Connect- Mobilfunknetztest (Heft 1/2015) zu entnehmen ist. Grund genug für Roger Federer, Sunrise zu diesem Titelsieg persönlich zu gratulieren – mit einer Widmung der besonderen Art: «Congrats to the new #1 from number 076 333 37 37». Übrigens, wer Roger Federers Sunrise Mobilnummer anruft, kann laut Mitteilung was erleben. Es handelt sich um die erste Massnahme, die durch TBWA\Zürich im Rahmen der neuen Partnerschaft entwickelt wurde, weitere Umsetzungen für TV und Print folgen.

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Globales Markenversprechen von Swissôtel

Swissôtel lanciert die globale Markenkampagne «Live it Well». Den Startschuss für Konzeption und Media gab eine integrierte Marketing-Strategie, gefolgt von einer Agenturevaluation und der Entwicklung eines global und multimedial einsetzbaren Kampagnenkonzepts.

Swissôtel Hotels and Resorts ist seit 33 Jahren eine feste Grösse in der internationalen Hotellerie im oberen Segment der Business- und Leisure-Reisen. Das neue Management der Hotelkette steht seit einem Jahr unter Leitung der Schweizerin Lilian Roten, welche die Marke in den letzten Jahren inhaltlich, formal und mit verschiedenen Qualitäts-Zertifizierungen (ISO, EFQM, Sustainability Report), Designstandards und vor allem durchgängiger Guest Experience nach modernsten Schweizer Hotellerie-Kriterien entwickelt und global umgesetzt hat.

Im Sommer 2014 beauftragte Swissôtel die Markenbotschaft und die definierten Markenwerte durch strategisches Content Marketing bei den unterschiedlichen internen und externen Zielgruppen, allen voran den Gästen, zu positionieren und zu vitalisieren. Die im Anschluss konzipierte und nun im D/A/CH-Markt und in England lancierte Werbekampagne ist zusammen mit dem Launchevent im Swissôtel Zürich-Oerlikon Anfang November der Startschuss für eine weltweite, zielgruppen- und mediengerechte, voll integrierte Kommunikation auf Print-, Online- und sozialen Medien. Das Markenversprechen «Live it Well» steht in der Lancierungsphase im Vordergrund der bis 2016 geplanten Massnahmen.

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«Live it Well» basiert auf einer Einladung an den Gast, das Reisen und das Leben zu geniessen, mit der Gewissheit, bei Swissôtel einen Partner gefunden zu haben, der Qualität über die vergangenen Jahre von Grund auf aufgebaut hat, und heute eine Umgebung schafft, in der man sorglos Lebensqualität geniessen kann.

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Verantwortlich bei Swissôtel Hotels and Resorts: Lilian Roten (Vice President Swissôtel Brand), Daniela Sandau-Jensen (Marketing- und Kommunikationsleiterin), Thiébaut Ossola (Brand Experience). 
Verantwortlich Strategisches Content Marketing (inkl. Media Relations, Print und Digital Media Planning): Martina Anderberg (Mediensatellit) und Marion Willam (Willam Communications). Verantwortlich für die Kampagne: Dan Pearlman – Sophia Goerner (Head of Strategy), Julien de Repentigny (Design Director), Sandra Fiebranz (Projekt Management).
 

PWC-Studie: «Football’s Digital Transformation»

Laut einer PWC-Studie ist das Fussballgeschäft im digitalen Zeitalter angekommen. Personalisierte Inhalte sind die neuen Treiber der medialen Kapitalrenditen der Klubs. Fortschrittliche Technologien eröffnen neue Geschäftsmodelle und Wachstumsstrategien.

«Football's Digital Transformation – Growth opportunities for football clubs in the digital age» heisst die von PWC Schweiz, International Football Arena und Exozet durchgeführte und am Dienstag veröffentlichte Studie. Sie widmet sich der Transformation des Fussballgeschäfts im digitalen Zeitalter. Dabei reflektiert sie eine Vielzahl unterschiedlicher und dennoch eng verflochtener Teilgebiete des digitalen Fortschritts und hebt deren potenzielle Einflüsse auf das Fussballgeschäft hervor.

Nach dem Spiel ist vor dem Spiel: Digitale Technologien und Medien ermöglichen es Fussballfans und -klubs, weit über die klassischen 90 Spielminuten hinaus miteinander zu kommunizieren. Mit den technischen Möglichkeiten steigt auch die Nachfrage nach mehr Inhalt und einer personalisierten Nutzererfahrung. «Fussballklubs müssen neue kommerzielle Geschäftsstrategien entwickeln, wenn sie im digitalen Zeitalter auch neben dem Platz konkurrenzfähig bleiben wollen», sagt David Dellea, Leiter der Sports Business Advisory bei PWC Schweiz. «Eine grösser werdende junge Generation von Fussballfans ist in der digitalen Welt aufgewachsen. Besonders für sie hat das digitale Angebot einen entscheidenden Einfluss darauf, ob sie Fan eines Klubs werden und bleiben.»

Personalisierte Nutzererfahrung

Fussballfans hinterlassen in der digitalen Welt bedeutende Mengen an persönlichen Daten und Informationen. Wenn Fussballklubs diese Daten analysieren, lernen sie jeden Fan besser kennen. Zudem erhalten sie einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil in der Branche, indem sie Inhalt und Marketingbotschaften gezielt personalisieren und relevante Produkte und Promotionen anbieten. Einerseits sichert ihnen dies langfristig die Loyalität gegenüber der Marke. Andererseits können die Klubs dadurch ihre Einnahmen steigern, weil sich ihnen Möglichkeiten zum Cross-Selling und Up-Selling bieten.

Exklusive Daten immer in Griffweite

Dank neuer Geräte, die direkt am Körper getragen werden, können in der Zukunft Fans beispielsweise ihren Puls mit dem eines Fussballstars vergleichen oder ein Fussballspiel mit Livekommentaren vom Spielfeldrand komplett neu erleben. «Der Markt für diese Wearables genannten Geräte beginnt genau jetzt zu wachsen, sie sind bezahlbar und die Plattformen noch nicht reglementiert. Mit der Nutzung kommerzieller Daten und Informationen entstehen hier lukrative Geschäftsmodelle und Marketingstrategien für Fussballklubs und -spieler», fasst Frank Zahn, CEO von Exozet, zusammen.

 

WS mit Appetizer für Volkswagen

Vom genussvollen «Amuse-Bouche» über die «Cuisine du Soleil» bis hin zur süssen Dessert- Verführung: Für Volkswagen Schweiz rührte WS Kommunikation in der eigenen Kreativküche.

Dabei konzipierte die Agentur für die neuen Ausgaben der «…Geht aus!» Magazine (Basel, Tessin, Zürich) jeweils eine über zwei Doppelseiten laufende Anzeige. Dabei galt es, in kulinarischem Umfeld nicht nur den Gaumen zu reizen, sondern auch Appetit auf die neuen Volkswagen-Modelle zu machen.

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Verantwortlich bei Volkswagen Schweiz: Nathalie Mösch (Leitung Kommunikation), Sina Neuhaus (Werbefachfrau). Verantwortlich bei WS Kommunikation: Reto Meyer (Gesamtverantwortung), Markus Stöckli, Joe Werner (Kreation), Nadine Wolleb (Beratung).
 

IGEM-Digimonitor: Das iPad ist ein iPet

Der IGEM-Digimonitor zeigt unter anderem, dass die meisten Tablets vor allem zu Hause eingesetzt werden. Apple liegt bei Tablets und Smartphones vorne. Zeitversetztes Fernsehen wird zur Gewohnheit, Internet via TV-Gerät jedoch selten genutzt.

Der am 2. Dezember im Primetower vorgestellte IGEM-Digimonitor der Interessengemeinschaft elektronische Medien IGEM hat interessante Erkenntnisse zur Nutzung von Kommunikations- und Unterhaltungsgräten zutage gefördert. Die in Zusammenarbeit mit der Wemf durchgeführte Studie ist als einzige mit diesen spezifischen Inhalten repräsentativ für die Gesamtbevölkerung ab 15 Jahren inklusive Offliner und Personen in Haushalten ohne (eingetragenen) Festnetzanschluss.

Das iPad ist ein iPet. Oder anders gesagt: Der Tabletcomputer ist ein «Haustier». 94 Prozent der Befragten in der deutschen und französischen Schweiz, die ein Tablet nutzen, tun dies zu (auch) Hause. Unterwegs kommt dagegen keiner der möglichen Benutzungsorte auf Werte von über 20 Prozent. Es ist deshalb folgerichtig, dass nur ein kleiner Teil aller Tablets mit einer SIM-Karte ausgerüstet ist. Ob mit oder ohne SIM-Karte – Apple ist bei den Tablets klarer Marktführer. Mehr als die Hälfte aller Befragten nutzt am häufigsten ein Tablet mit dem iOS-Betriebssystem. Bei den Nicht-Haushalt-Führenden sind es sogar 70 Prozent.

Smartphone: iOS klar vor Android

Auch bei den Smartphones liegt iOS vorne. 45 Prozent aller Smartphonenutzer verwenden am häufigsten ein iPhone. Android liegt mit 34 Prozent klar dahinter. Bei den Jungen beträgt der Vorsprung des iPhones allerdings nur knapp drei Prozentpunkte, bei den über 55-Jährigen dagegen mehr als 15. Andere Betriebssysteme spielen mit 6 Prozent praktisch keine Rolle. Rund 15 Prozent der Befragten wissen allerdings nicht, welches Betriebssystem ihr Smartphone hat, in der Westschweiz sind es sogar doppelt so viele.

Zeitversetztes Fernsehen wird zur Gewohnheit

Fast 40 Prozent der Bevölkerung sieht mindestens einmal pro Woche zeitversetzt fern. Gegen ein Viertel tut dies gelegentlich über einen Desktop-PC oder ein Laptop. Smartphone und Tablet werden deutlich weniger für das zeitversetzte Fernsehen genutzt. Wenn doch, geben die Tabletnutzer am häufigsten an, dass sie dies tun, weil sie kein TV-Gerät besitzen oder weil es durch eine andere Person im Haushalt besetzt ist.

Beliebter Second Screen

Inzwischen sagen mehr als die Hälfte der Fernsehzuschauer, dass sie mindestens gelegentlich während des Fernsehens einen zweiten Bildschirm nutzen. Ein Fünftel aller TV-Zuschauer und zwei Fünftel der Jungen tun dies sogar mindestens täglich. Dabei nutzen sie aber öfter Inhalte, die mit dem laufenden Fernsehprogramm nichts zu tun haben.

Internet wird via TV-Gerät noch wenig genutzt

Nur gerade knapp zwölf Prozent derjenigen, die über ein TV-Gerät fernsehen, nutzen darauf mindestens gelegentlich Internet-Inhalte. Das ist deutlich weniger als aufgrund der aktuellen Verbreitung von sogenannten Smart-TVs technisch möglich wäre.

Radio wird unterwegs mehr gehört als anderswo

Radioprogramme werden von über 80 Prozent der Radiohörer mindestens gelegentlich unterwegs im Auto oder zu Fuss gehört. Direkt dahinter folgt mit 78 Prozent die Radionutzung zuhause. Bei Frauen, Nicht Berufstätigen und älteren Personen ist dies dagegen der häufigste Ort, um Radio zu hören. Die Nutzung im ÖV ist vor allem bei den Jungen beliebt.

Über ein Viertel hört am häufigsten digital Radio

Geht es um die am häufigsten genutzte Empfangsmöglichkeit, liegt das analoge UKW mit gut drei Vierteln aller Radiohörer, die das über ein konventionelles Radiogerät tun, nach wie vor vorne. Aber immerhin fast 25 Prozent hören am häufigsten über DAB/DAB+ und 5 Prozent über Online-Streaming.
 
Youtube ist grösstes Soziales Netzwerk

Fast zwei Drittel der Bevölkerung nutzen mindestens gelegentlich YouTube. Dahinter folgen WhatsApp, Facebook und Google+. Im Alter zwischen 15 und 34 Jahren nutzen neun von zehn mindestens gelegentlich Youtube, Whatsapp liegt aber nur knapp dahinter. Bei Personen ab 55 Jahren kommt Youtube dagegen nur noch auf knapp 31 Prozent. Whatsapp und Facebook liegen hier gleichauf, und Google+ bereits deutlich abgeschlagen auf dem vierten Rang. Google+ ist in der Westschweiz übrigens deutlich beliebter als in der Deutschschweiz. Das vor allem in Journalistenkreisen beliebte Twitter-Netzwerk wird nur gerade von 10 Prozent der Bevölkerung mindestens gelegentlich genutzt, mit einem signifikanten Überhang bei Männern und Jungen.

Linkedin führt bei den Business-Netzwerken

Bei den Business-Netzwerken liegt LinkedIn in der Gesamtbevölkerung mit 12,5 Prozent gelegentlichen Nutzern klar vor Xing. Dies gilt auch für die einzelnen Altersgruppen. Dort sind die Werte im mittleren Alterssegment mit Abstand am höchsten. Signifikant höher liegen sie auch bei Personen mit hoher Schulbildung.

Fakten zum IGEM-Digimonitor

Der IGEM-Digimonitor wurde von der Interessengemeinschaft elektronische Medien IGEM zusammen mit der AG für Werbemedienforschung Wemf entwickelt und zwischen Anfang August und Anfang September 2014 vom Link Institut in Luzern erhoben. Er ist repräsentativ für die gesamt Bevölkerung in der Deutsch- und Westschweiz die über einen privaten Telefonanschluss (Festnetz oder Mobile) erreichbar sind. Die Studienresultate stehen IGEM-Mitgliedern in Form eines Standard-Reports kostenlos zur Verfügung. Nicht-Mitglieder können die Studie zum Preis von 5000 Franken bei der Geschäftsstelle der IGEM beziehen. Mehr Infos auf Igem.ch.

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Mehr als die Hälfte der Bevölkerung in der deutschen und französischen Schweiz nutzen täglich Internet, ein Smartphone oder einen stationären Computer, hören Radio oder sehen fern. Eine Minderheit nutzen Laptop oder Notebook, Tablet oder den Teletext.
 

Marketing goes Big Data: Zeitbombe für den Datenschutz oder neue schöne Welt?

Das Marketing scheint zur Datenauswertung geradezu prädestiniert. Doch wird dabei auch auf die Sicherheit geachtet? Ein Meinungsbeitrag von Hans-Günter Börgmann, Geschäftsführer von Iron Mountain Deutschland.

60 Prozent der Mittelständler sind der Meinung, dass die Auswertung von Daten im Marketing am besten aufgehoben ist. Das ergab eine kürzlich von Iron Mountain und PWC durchgeführte Studie¹. Eine weitere von Iron Mountain beauftragte Studie unter Marketing-Leitern² zeigt allerdings ein anderes Bild: Die dafür in Frage kommenden Teams sind weniger zuversichtlich, was den Erfolg zielführender Datenanalysen betrifft.

Ein ähnliches Bild zeigen folgende Untersuchungen: Einer Befragung der Economist Intelligence Unit zufolge glaubt ein Drittel der Führungskräfte, dass die Fähigkeit zur Datenanalyse in Zeiten von Big Data die wichtigste Qualifikation für Marketing-Profis sei. Andererseits gibt knapp die Hälfte zu, dass ihre eigenen Teams nicht dazu in der Lage seien. Dies belegt auch eine IBM-Studie, wonach 82 Prozent der Marketing-Leiter nicht ausreichend auf die Datenflut vorbereitet sind, und nur 59 Prozent der Befragten sagen, sie können das Kundenverhalten über alle Kanäle hinweg – zum Beispiel für E-Commerce oder Social Media – analysieren. Und trotz dieser offensichtlichen Qualifikationslücke wird in diesem Jahr laut IDC nur jeder fünfte Marketing-Profi ein Datenanalysetraining erhalten.

Kundendaten in sicheren Händen?

Kurz gesagt, steht die Wahrscheinlichkeit hoch, dass viele Firmen bestimmte Teams mit wichtigen Daten betrauen, die für deren Auswertung schlecht ausgestattet oder ausgebildet sind. Laut der eingangs bereits aufgeführten Studie von Iron Mountain, erhalten Marketing-Teams zur Auswertung vermehrt Zugriff zu sensiblen Kundendaten, jedoch ohne sich für die Datensicherheit verantwortlich zu zeigen.

In der Studie stellte sich ferner heraus, dass weniger als ein Prozent der mittelständischen Firmen in Europa denkt, man solle dem Marketing die Verantwortung für die Datensicherheit übertragen. Mehr als jedes zweite europäische Unternehmen (48 Prozent) überträgt die Verantwortung für Informationsrisiken einfach auf den IT-Sicherheitsmanager.

Mehr Gefahren durch Flexibilität

Wenn man bedenkt, dass gerade in Marketing-Abteilungen vermehrt flexible Arbeitsregelungen zum Einsatz kommen, welche die Arbeit im Homeoffice oder von unterwegs aus erlauben, bekommt das Thema Datenschutz und Verantwortlichkeit von Marketing-Mitarbeitern eine zusätzliche Brisanz.
Europäische Marketing-Profis arbeiten im Durchschnitt zwei bis viermal pro Woche von zu Hause aus, mehr als jede andere in der Studie untersuchte Position. Die Iron Mountain-Studie² aus dem vergangenen Jahr zeigt auch: Ein Drittel der befragten Marketing-Mitarbeiter nimmt zudem vertrauliche Arbeitsdokumente mit, um von unterwegs aus daran zu arbeiten; jeder Vierte wirft seine Dokumente in den nächstbesten Mülleimer; fast die Hälfte sendet und empfängt Arbeitsdokumente über den persönlichen E-Mail-Account, zuweilen auch über eine unsichere W-LAN-Verbindung (12 Prozent). Allerdings erhält nur jeder dritte Angestellte eine sichere Remote-Verbindung oder entsprechende Sicherheitsrichtlinien, etwa um im Homeoffice sicher mit sensiblen Daten umgehen zu können.

Alles in allem stellt all dies eine tickende Zeitbombe für Datenschutzverletzungen dar, die jederzeit hochgehen kann.

Gut für Business Intelligence, schlecht für Datenschutz

Kundeninformationen sind zu wertvoll, als dass man zu locker mit ihnen umgehen sollte. Die Möglichkeiten, die Unternehmen heute zur Erfassung, Analyse und Verwendung von Informationen haben, wären vor ein paar Jahren noch undenkbar gewesen: Online-Kundenregistrierung, digitale Kommunikation, Social Media sowie Geo- und Online-Tracking bieten Unternehmen heutzutage ungeahntes Wissen, um Kunden und deren Wünsche besser zu verstehen.

Die Bereitstellung solcher Daten für das ganze Unternehmen ist essentiell, um sie im Rahmen von Business Intelligence auszuwerten und um Kunden im Zeitalter von E-Commerce und Social Media langfristig zu binden. Jedoch müssen Mitarbeiter, die mit diesen Daten zu tun haben, auch wissen, wie man diese schützt. Und viel wichtiger: Man muss sie dabei zum Beispiel durch Schulungsmassnahmen, Informationskampagnen und dem Bereitstellen von sicheren mobilen Arbeitsumgebungen (VPN-Zugänge) unterstützen.

Informationsmanagement ist jedermanns Sache

Die Zeiten, in denen das Informationsmanagement sowie Datenschutz und Datenspeicherung noch im Backoffice bei der IT-Abteilung oder im Aktenmanagement angesiedelt waren, sind längst vorbei. Heute ist dies ein unternehmenskritischer Prozess, dessen Erfolg auf den Schultern eines jeden Mitarbeiters beruht. Daher ist es umso wichtiger, mögliche Lücken bei der Datensicherheit zu schliessen und den Mitarbeitern klar zu machen, dass Datenpannen verheerende Folgen für die Wettbewerbsfähigkeit, den Umsatz und die Reputation des Unternehmens haben können. Zwischen den Begriffen Freigabe und der Preisgabe liegt nur ein kleiner Unterschied – die Folgen für den Datenschutz könnten jedoch unterschiedlicher nicht sein.

¹ PWC befragte im Auftrag von Iron Mountain leitende Angestellte in 600 europäischen und 600 nordamerikanischen Unternehmen mit 250 bis 2'500 Mitarbeitern sowie 600 Firmen auf beiden Kontinenten mit bis zu 100'000 Angestellten in folgenden Wirtschaftsbranchen: Recht, Finanzen, Pharma, Versicherungen, Energie, Fertigungsindustrie und Maschinenbau. Medienmitteilung; Kurzfassung; Infografik.

² Opinion Matters für Iron Mountain. Die Umfrage wurde zwischen 15. April 2013 und 1. Mai 2013 durchgeführt. Stichprobe: 5'021 berufstätige Erwachsene in Deutschland, Grossbritannien, Frankreich, Spanien und den Niederlanden. Davon 1'002 aus Deutschland.

Über Iron Mountain Deutschland

Iron Mountain
ist ein führender Dienstleister rund um die Speicherung und das Management von Informationen. Das Netz aus Hochsicherheitsarchiven umfasst eine Fläche von sechs Millionen Quadratmetern mit mehr als 1'000 Archiven in 36 Ländern, um Kunden schnell und zuverlässig zu versorgen. Die Archivierungslösungen von Iron Mountain beinhalten sowohl physische Dokumente als auch digitale Daten und decken dabei den gesamten Lebenszyklus – von der sicheren Aufbewahrung bis hin zur Vernichtung – ab, um Unternehmen bei der Compliance-gerechten Aufbewahrung ihrer Dokumente, der Reduzierung ihrer Lagerkosten und der Risikovorsorge zu unterstützten. 1951 gegründet, speichert und sichert Iron Mountain Milliarden von Unternehmensinformationen einschliesslich Geschäftsdokumente, Backup-Bänder, elektronische Akten und medizinische Daten.
 

Vizner Borel: Es weihnachtet in der Europaallee

Die Europallee veranstaltet auch dieses Jahr wieder Weihnachtsaktivitäten – unter anderem einen Weihnachtsmarkt. Vizner Borel kommunizert das Festprogramm mit einer Kampagne.

Die Europaallee feiert dieses Jahr zum zweiten Mal Weihnachten und hält ab Ende November für ihre kleinen und grossen Besucherinnen und Besucher einige schöne Überraschungen bereit. Um diese zu kommunizieren und den Standort von Zürichs wachsendem Stadtteil weiter bekannt zu machen, hat ViznerBorel nebst zahlreichen weiteren Werbemassnahmen, neue Plakatsujets und Radiospots entwickelt. Die Zürcher Kommunikationsagentur betreut das Mandat der SBB seit Frühjahr 2013.

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Verantwortlich bei SBB Immobilien für Europaallee: Mélanie Crittin. Verantwortlich bei Vizner Borel: Lajos Vizner, Guillaume Borel (Gesamtverantwortung), Eveline Jakob (Beratung), Florian Steiner (Art Direction), John Leuppi (Text), Rainer Schaer (Fotografie), JBW Media (Media).
 

27 Schweizer Einreichungen auf den Shortlists

Das Werbefestival Eurobest, welches am 1. Dezember seine Türen öffnete, hat die Shortlists von 14 Kategorien bekannt gegeben - 27 Einreichungen aus der Schweiz haben es auf die Shortlists geschafft.

Über 2'000 Kommunikatoren aus Agenturen und Unternehmen treffen sich aktuell am Werbefestival in Helsinki. Während der kommenden Tage erwartet sie dort ein vollgepacktes Programm, in dem mehr als 90 Redner zu Wort kommen, während die Jurys insgesamt 4'811 Einreichungen bewerten und die besten mit einem Award auszeichnen.

Insgesamt haben es 27 Einreichungen aus der Schweiz auf die Shortlists folgender Kategorien:

Branded Content & Entertainment
1x Jung von Matt/Limmat mit Pro Infirmis
1x FCB Zürich mit MTV Mobile/Sunrise

Film
1x Jung von Matt/Limmat mit Pro Infirmis

Interactive
1x Servicplan Suisse mit BMW Soundtree

Media
2x Jung von Matt/Limmat mit Pro Infirmis
1x Mediaschneider/Heimat mit Swisscom

Outdoor
5x Publicis mit L'Oréal
4x Y&R mit Teleclub

PR
1x JWT mit Mazda

Print
3x Publicis mit L'Oréal
3x Leo Burnett mit Slow Food

Promo & Activation
2x Jung von Matt mit Pro Infirmis
1x Leo Burnett mit Bio Suisse

Die Shortlists von 14 Kategorien sind ab sofort online einzusehen Eurobest.com. Deutschland ist momentan führend mit 174 erzielten Shortlists. Dahinter folgen Frankreich und Grossbritannien.

Das Eurobest Festival findet seit über 20 Jahren statt und zählt jedes Jahr über 4'000 Wettbewerbsteilnehmer. Dieses Jahr findet das Festival vom 1. bis 3. Dezember 2014 in der «Finlandia Hall» in Helsinki, Finnland statt. Publicitas ist Schweizer Repräsentantin der Festivals «Eurobest Festival of Creativity», «Cannes Lions» und «Lions Health», «Dubai Lynx» und «Spikes Asia».

«Direct Mail unadressiert» neu in MA Strategy

Seit Donnerstag 26. November 2014, ist in der MA Strategy erstmals der Wert «Direct Mail unadressiert» erhoben und steht somit unmittelbar in Konkurrenz mit den anderen Mediagattungen wie Print, Radio, TV, Kino, Plakat oder Internet.

Von allen Personen in der Grundgesamtheit (6,422 Millionen) gehören 50,3 Prozent zum engeren Nutzerkreis dieses Werbemediums. Für das Unternehmen Direct Mail Company ist dieser hohe Wert erfreulich, aber wenig überraschend. Bereits bei der Wemf geprüften Demoscope Studie für Werbesendungen ohne Adresse sei ein ähnlicher Wert in dieser Grössenordnung generiert worden, so eine Mitteilung. Vergleiche man den Wert mit anderen Mediagattungen und Tyopologien, gewinne dieser nochmals an Bedeutung –  für die Erreichung dieser Reichweite ein einzelner Auftrag. Hingegen müssen bei anderen Gattungen/Typologien diverse Titel, Sites oder Sender belegt werden, um solch einen Wert zu generieren.

 

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