Media verpflichtet

Ein neuer «Code of Conduct» soll im Schweizer Media-Geschäft eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Werbeauftraggebern, Mediaagenturen und Medien sowie deren Vermarktern ermöglichen. Formuliert hat das Papier der Schweizer Werbe-Auftraggeberverband (SWA).

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Download Code of Conduct (deutsch, PDF)
Download Code de conduite (französisch, PDF)

Der SWA stellte auf seiner Website bereits verschiedene Grundsätze, Musterverträge und Empfehlungen für den Schweizer Werbemarkt zur Verfügung. Nun hält der neue «Code of Conduct» zusätzlich fest, welches Verhalten von den Auftraggebern am Werbemarkt gewünscht ist.

Der «Code» des SWA legt zum Beispiel fest, dass Agenturen von den Werbeauftraggebern entsprechend der vereinbarten und erbrachten Leistungen fair und leistungsgerecht honoriert werden müssen oder dass Mediaagenturen bei der Auftragserfüllung den Zielen des Werbekunden verpflichtet sind, der sie beauftragt hat. Das bedeutet, dass sie neutral bleiben, eine objektive Beratung anbieten und sich nicht durch Dritte beeinflussen lassen. Entschädigungen oder Vergünstigungen müssen transparent abgerechnet werden.

Das Papier des SWA soll den Mitgliedern des Verbands als Orientierungshilfe dienen. Eine ähnliche Verhaltensempfehlung wurde bereits vor mehreren Jahren von der deutschen Organisation Werbungtreibende im Markenverband (OWM) lanciert.

Anne-Friederike Heinrich
 


«Werbeauftraggeber müssen ihre Agenturen fair bezahlen»

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Vier Fragen an Roland Ehrler, Direktor des SWA, zum neuen «Code of Conduct».

WW: Roland Ehrler, warum haben Sie eine Verhaltensempfehlung für Werbeauftraggeber, Mediaagenturen und Medien sowie deren Vermarkter formuliert? Wird im Markt nicht fair und transparent gearbeitet?
Roland Ehrler: Wir legen Wert auf ein transparentes Vorgehen in der Zusammenarbeit aller am Media-Geschäft Beteiligten. Dabei ist wichtig, dass Werbeauftraggeber ihre Agenturen fair bezahlen und auf der anderen Seite alle Rückvergütungen auf den Tisch kommen.

Warum kommen Sie jetzt mit dem Papier?
Wir hatten das Thema schon länger auf der Agenda. Als ich Ende 2012 mein Amt als Direktor des SWA angetreten habe, habe ich gesagt, dass ich Transparenz für äusserst wichtig halte und lieber mit gestalte, als abzuwarten. Der «Code» ist eines der konkreten Ergebnisse meiner nun zweijährigen Amtszeit.

Der «Code» ist kein Vertrag, den Ihre Mitglieder unterzeichnen müssen, sondern lediglich ein Thesenpapier, an das man sich halten kann – oder auch nicht. Welche Wirkung, glauben Sie, wird der «Code» haben?
Er ist eine wichtige Handreichung für unsere Mitglieder, die Mediaagenturen und Medienanbieter. Der Werbemarkt wird entscheiden, wie weit sich diese Position durchsetzt. Wir glauben jedoch an diese Grundsätze und hoffen auf viel Zustimmung aus dem Markt.

Im «Code» geht es um leistungsgerechte Entlohnung, neutrale Beratung und das Erbringen vertraglich festgelegter Leistungen. Sind das nicht Selbstverständlichkeiten?
Wenn das so ist, werden uns ja alle zustimmen. Wir hatten aber einfach immer wieder Anfragen von unseren Mitgliedern und es war jetzt Zeit, unsere bereits bekannten Positionen mit diesem Papier zu manifestieren.

Interview: Anne-Friederike Heinrich

In Kürze

Der Schweizer Werbe- Auftraggeberverband (SWA) vertritt seit 1950 die Interessen namhafter Schweizer Unternehmen im Werbemarkt. Die heute 160 Mitglieder repräsentieren etwa 75 Prozent des Schweizer Werbemarktes mit einem Gesamtvolumen von rund fünf Milliarden Franken. Eines der wichtigsten Ziele des Verbands sind attraktive Rahmenbedingungen für die Marktaktivitäten seiner Mitglieder.
 

Digital Video legt zu, TV dominiert

Wie verändert sich die Bewegtbildnutzung, die so genannte Viewing Landscape? Diese Frage stellt sich vielen Marketingverantwortlichen nicht zuletzt im Zusammenhang mit neuen Angebotsformen wie beispielsweise Netflix. Um mögliche Trends einschätzen und Entwicklungen besser beurteilen zu können, lohnt sich oftmals ein Blick in andere Länder.

Der vorliegende Beitrag zeigt daher auf, zu welchen Erkenntnissen der aktuelle «Cross-Platform Report» aus den USA und die australische Online-and-On Demand-Studie kommen, die beide auf Daten des Marktforschungsunternehmens Nielsen basieren.

Die amerikanische Studie zeichnet ein interessantes Bild, das durch drei wesentliche Faktoren gekennzeichnet ist. Erstens bestätigt sich einmal mehr, dass die Konsumenten immer mehr Zeit mit den elektronischen Medien verbringen. Die erwachsenen US-Amerikaner nutzen die elektronischen Medien heute im Schnitt während 10 Stunden und 47 Minuten täglich. Im Vergleich zum Vorjahr ist die tägliche Mediennutzungsdauer damit um 21 Minuten und gegenüber 2012 sogar um 36 Minuten gestiegen. Zweitens dokumentieren die Zahlen aus den USA, dass die Digital-Video-Nutzung – d. h. der Be wegtbildkonsum per PC/Laptop, Smartphone oder Tablet – deutlich zulegt. Die 18- bis 34-Jährigen verbringen mittlerweile im Schnitt 35 Minuten täglich mit Digital Video, im Vorjahr waren es 23 Minuten (+53%), 2012 erst 19 Minuten. Auf dem Vormarsch ist Digital Video aber auch in den anderen Alterskohorten. Vor zwei Jahren haben die 35- bis 49-Jährigen am Tag im Schnitt nur 13 Minuten mit entsprechenden Angeboten verbracht, 2013 waren es 14 Minuten, heute liegt die Nutzungsdauer bei 26 Minuten (+80% zum Vorjahr).

Selbst die etwas ältere Generation der 50- bis 64-Jährigen, der grundsätzlich eine geringere Digitalaffinität nachgesagt wird, nutzt vermehrt Digital Video. Ihr Konsum ist von 9 Minuten im Jahr 2012 über 11 Minuten 2013 auf nunmehr 19 Minuten gestiegen (+60%). Interessant ist in diesem Zusammenhang drittens, dass sich der Konsum von TV-Inhalten am TVGerät (live und zeitversetzt) weiterhin als sehr stabil und absolut gesehen als unverändert dominant erweist. Die TV-Nutzung der 18- bis 34-Jährigen ist gegenüber dem Vorjahr zwar leicht um täglich 5 Minuten zurückgegangen (-2%), sie liegt mit durchschnittlich 4 Stunden und 17 Minuten jedoch noch immer um den Faktor 7.3 über der Digital-Video- Nutzung. Bei den 35- bis 49-Jährigen beträgt dieses Verhältnis sogar 11.4 (4 Stunden und 57 Minuten TV täglich, -1% gegenüber 2013). Die 50- bis 64-Jährigen sehen im Schnitt mit 6 Stunden und 12 Minuten täglich (-2%) fast 20 Mal so lange am TV-Gerät fern, wie sie Digital Video nutzen.

Ein Gesamtbild, welches die Daten aus Down Under bestätigen. Der Online-and-On-Demand-Studie zufolge nutzen mittlerweile 50 Prozent der australischen Onliner das Internet, um sich TV-Inhalte anzusehen, das sind 7 Prozent mehr als 2012. Die entsprechenden Dienste werden von den Konsumenten jedoch weiterhin eher gelegentlich und ergänzend zum klassischen TV verwendet. Nur 5 Prozent der Nutzer schauen täglich verpasste TV-Sendungen über das Internet an, weitere 14 Prozent nutzen Catch-up TV einige Male pro Woche. Selbst jene australischen Konsumenten, die internetbasierte Angebote zum Fernsehen nutzen, schauen deutlich länger konventionell fern. Im Schnitt liegt ihr Live-TV-Konsum bei 11.6 Stunden pro Woche, und damit um den Faktor 4.5 über der Zeit, die mit Video-on-Demand-Angeboten verbracht wird (2.6 Stunden wöchentlich, inkl. Catchup TV).

Clemens Koob

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Key Facts
– Die Konsumenten verbringen immer mehr Zeit mit den
elektronischen Medien. Die tägliche Nutzungszeit liegt bei
10h:47m (+21m gegenüber 2013/USA).
– Die Digital-Video-Nutzung legt klar zu. Bei den 18- bis 34-Jährigen
liegt sie bei 35m täglich (+53% zu 2013), bei den 35- bis
49-Jährigen bei 26m (+80%), und bei den 50- bis 64-Jährigen
bei 19m (+60% / alles USA).
– Die TV-Nutzung am TV-Gerät ist sehr stabil und dominiert
 

13 Fragen an… Peter van der Touw

13 Fragen an Peter van der Touw, CEO von Notch Interactive.

1. Wofür möchten Sie am liebsten werben?
Für den nächsten James-Bond-Film.

2. Wer ist der amüsanteste Lunch-Partner?
Mein Vater (84). An jedem Treffen schenkt er mir eine Lesemappe, voll mit Artikeln zu technologischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Trends. Vergnügliche Inspiration für meinen Alltag.

3. Das beste Testimonial, das es je gegeben hat?
John Lydon (Ex-Sänger der Sex Pistols) für Countrylife British Butter. Welch überraschender Imagetransfer.

4. Hat sich Ihr Medienverhalten in den letzten drei Jahren geändert? Wenn ja, wie?
Das ist eine rhetorische Frage, oder?

5. Wären Sie nicht Werber geworden – was dann?
Ich verstehe mich nicht als Werber. Eher als Entdecker und Handwerker im Zeitalter der digitalen Transformation.

6. Was ist für Sie die momentan grösste Herausforderung für die Werbung?
Marken müssen einen involvierenden Dialog mit ihrer Zielgruppe führen. Oder mit Walt Disney: «Do what you do so well that they will want to see it again and bring their friends.»
 
7. Was halten sie von Owned Media?
Besser als Paid Media, weniger spannend als Earned Media.

8. Worauf können Sie unmöglich verzichten?
Geschichte in allen Formen. Auf History Channel, als Hörbuch, als historischer Roman.

9. Welche Werbung sollte man verbieten?
Politische Werbung.

10. Können Sie uns ein kleines Geheimnis verraten?
Ich gehöre zum Stamm der Dropouts.

11. Was hat Sie inspiriert, in die Werbe-/ Kommunikationsbranche einzusteigen?
Anno 1994 war ich begeistert von den unbegrenzten Möglichkeiten des Internets. Heute bin ich es noch mehr.

12. Was wollen Sie unbedingt erreichen?
Wir wollen eine der führenden Agenturen der Schweiz sein und sind auf dem besten Weg dazu.

13. Welche Internetseiten nutzen Sie regelmässig privat oder beruflich?
Das sind sehr viele. Vor allem Shopping Sites.

Thomas Häusermann

Syndicom wird «Blue Community»

Syndicom hat sich als erste Non-Profit-Organisation der Schweiz der internationalen Initiative «Blue Community» angeschlossen. Diese wurde in Kanada lanciert und setzt sich für den Zugang zu sauberem Trinkwasser als Menschenrecht und als öffentliches Gut ein.

Für Syndicom ist eine starke und sichere öffentliche Grundversorgung zentral, wie die Branchengewerkschaft Medien und Kommunikation zum Beitritt schreibt. So sei der Austausch von Informationen und Daten über die Netze von Post und Telekommunikation für unsere moderne Gesellschaft existenziell. Da viele Menschen derweil in Verhältnissen leben, in denen die viel existenziellere Versorgung mit ausreichendem und sauberem Trinkwasser nicht garantiert ist. 2010 hat die UNO-Generalversammlung deshalb den Zugang zu Wasser zum Menschenrecht erklärt. Hier setzt die «Blue Community» an, welche Wasser als öffentliches Gut für alle erhalten will. Eine zentrale Forderung der internationalen Initiative ist, dass die Wasserversorgung in allen Ländern Aufgabe der öffentlichen Hand ist und bleibt. Denn nur so kann sichergestellt werden, dass alle Menschen ungehinderten Zugang zu Trinkwasser bekommen beziehungsweise behalten.

Mit dem Beitritt zur «Blue Community» unterstützt Syndicom dieses Anliegen und verpflichtet sich, fünf Grundsätze einzuhalten. Nebst dem bereits erwähnten politischen Engagement fordert die Initiative, verantwortungsvoll mit der Ressource Wasser umzugehen, die Nutzung von Trinkwasser aus der öffentlichen Versorgung zu fördern und andere Länder beim Unterhalt und Ausbau der öffentlichen Trinkwasserversorgung zu unterstützen.
 

Fernsehen: Ausbruch aus dem Wohnzimmer

Die Digitalisierung der Fernsehübertragung führt zu einem stark veränderten Nutzungsverhalten. Dies zeigt der am 2. Dezember vorgestellte IGEM-digiMonitor der Interessengemeinschaft elektronische Medien und der WEMF.

Die Fernsehprogramme sind endgültig aus dem Wohnzimmer ausgebrochen. Sie können heute über fast alle Geräte und praktisch jederzeit genutzt werden. Nicht zuletzt deshalb sehen 90 Prozent der Bevölkerung in der deutschen und französischen Schweiz mindestens einmal wöchentlich über irgendein Gerät fern. 18 Prozent tun dies über ihren PC oder das Laptop, noch halb so viele über ein Tablet und ein Drittel so viele über das Smartphone. Von denjenigen, die auf einem Smartphone das Internet nutzen, geben immerhin 14 Prozent an, live über Streaming Fernsehprogramme zu sehen. In der Westschweiz und in der jungen Altersgruppe ist dieses Verhalten signifikant beliebter. Bei denjenigen, die über ein Tablet ins Internet gehen, gibt rund ein Drittel an, live fernzusehen. Hier gibt es nur in der Altersgruppe ab 55 Jahren signifikante Abweichungen nach unten. Leicht tiefer ist die Nutzung von Live-TV bei denjenigen, die das über PC oder Laptop tun (siehe Grafik «Bewegtbildnutzung») PC oder Laptop dienen am häufigsten als Zweitgerät, weil das normale TV-Gerät von anderen Personen benutzt wird. Beim Fernsehen über ein Tablet tritt dieses Argument an die zweite Stelle. Hier geht es vor allem darum, an Orten oder in Räumen fernsehen zu können, wo kein Fernsehgerät zur Verfügung steht. Die wenigen, die über das Smartphone fernsehen, tun dies weitaus am häufigsten unterwegs. Wer aber die Wahl hat, bevorzugt ganz klar das klassische TV-Gerät. Bei den Jungen geben aber immerhin gut 15 Prozent an, am liebsten über Laptop oder PC fernzusehen.

64 Prozent der Jungen sehen auch fremd

Praktisch alle Befragten sehen mindestens gelegentlich zu Hause fern. Was ja kaum erstaunt. Aber immerhin 42 Prozent tun dies auch bei Freunden und Bekannten. Bei Jungen im Alter zwischen 15 und 34 Jahren sind es sogar 64 Prozent, während es bei Leuten ab 55 Jahren nur gut ein Viertel ist. Aber auch hier gilt die Aufmerksamkeit nicht immer dem Geschehen auf dem Bildschirm. Denn das TV-Gerät hat Konkurrenz durch die Screens von Laptop, Tablet und Smartphone erhalten. Einen solchen Second Screen nutzen rund 44 Prozent mindestens einmal pro Woche parallel zum Fernsehen. Bei Jungen im Alter von 15 bis 34 Jahren sind es sogar mehr als zwei Drittel. 40 Prozent der Jungen tun dies sogar praktisch täglich. Allerdings sind auf diesen zweiten Bildschirmen eher selten Inhalte zu finden, die mit dem ausgestrahlten Fernsehprogramm zusammenhängen. Und dies in praktisch allen Bevölkerungssegmenten. Was man ja auch schon aus dem Mediapulse Fernsehpanel weiss: Die zeitversetzte Nutzung von TVProgrammen wird immer beliebter. Dazu tragen vor allem die immer einfacheren Nutzungsmöglichkeiten bei. Mit Swisscom-TV 2.0 plus lassen sich über 250 Programme noch bis zu 7 Tage nach der Erstausstrahlung nutzen, ohne dass man dazu vorher irgendeine Vorkehrung treffen muss. Wie ein Artikel von Luca Bringold im neuen Media Trend Journal (erscheint kurz vor Weihnachten) zeigt, ergibt sich daraus ein stark verändertes Nutzungsverhalten.

Junge sehen TV sehr häufig zeitversetzt

Der IGEM-digiMonitor zeigt, dass im August/September 2014 knapp 40 Prozent der Bevölkerung in der deutschen und französischen Schweiz angegeben haben, mindestens einmal pro Woche zeitversetzt fernzusehen. Bei den Jungen ist es sogar deutlich über die Hälfte. Rund ein Fünftel derjenigen, die über ein Tablet das Internet nutzen, sehen darauf zeitversetzt fern. Sie tun dies zu mehr als einem Drittel, weil sie über kein TV-Gerät verfügen. Wer über ein Smartphone das Internet nutzt, sieht dagegen deutlich weniger zeitversetzt fern. Analog zum Live-TV-Konsum auf dem kleinen Bildschirm ist auch hier der Anteil in der Westschweiz und bei den Jungen signifikant höher. Bei der Nutzung von Video on demand sind die Computer in allen Grössen sehr beliebt. Rund ein Drittel der Bevölkerung schaut sich mindestens einmal wöchentlich ein solches Video auf YouTube, einer Online-Videothek oder als Podcast an (siehe Grafik «Nutzung Video on Demand»). Dass die Nutzung über Smartphones höher ist als diejenige über das Tablet liegt daran, dass es mehr Smartphones als Tablets gibt. Nimmt man die effektiven Nutzer der entsprechenden Geräte liegt das Tablet leicht vor dem Smartphone. Fasst man Fernsehen live und zeitversetzt zusammen, wird klar, dass die Nutzung über Alternativgeräte nach wie vor eher tief ist. Die entsprechende Grafik zeigt aber, dass immerhin 18 Prozent der Gesamtbevölkerung angeben, dies mindestens wöchentlich über eine PC oder Laptop zu tun (siehe Grafik «TV-Nutzung live oder zeitversetzt über Alternativgeräte

Ueli Custer

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Farner: Rebranding für Wincasa

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Allgemein

Plakatauktion: nationale und internationale Künstler

Die fünfte Plakatauktion, präsentiert vom Germann Auktionshaus steht ganz im Zeichen des Ereignisses «150 Jahre Wintertourismus».

Gesamthaft wird ein umfassendes Angebot an nationalen Plakaten offeriert, darunter finden sich Ikonen der Schweizer Plakatkunst wie das Typografieplakat, beispielhaft hierfür ist «Der Buchdruck» von Niklaus Stoecklin aus dem Jahre 1922. Aber auch internationalen Raritäten sind vertreten, unter anderem aus der Zeit des russischen Konstruktivismus (El Lissitzki oder Rodchenko). Für Sammlern und Liebhabern mit kleinerem Budget biete sich im Bereich der Mode-, Waren- oder Getränkeplakate die Gelegenheit, schöne und oft rare Plakate zu erwerben.

Im Angebot von insgesamt 218 Plakaten befinden sich 100 Tourismusplakate, darunter einmalige Wintersportplakate aus dem Kanton Graubünden, dem Berner Oberland und dem Wallis. Ein besonderes Augenmerk wird auf Plakate aus Zürich gelegt, dabei auf seltene Lithografien, welche die Stadt abbilden, wie Otto Baumbergers «Zürich – Die Metropole der Schweiz» von 1928. Weiterhin werden Plakate mit gesuchten Sujets namhafter Zürcher Geschäfte zur Auktion ausgerufen, wie Otto Morachs zweites Plakat für «Welti-Furrer» oder Paul Freys «Grand Café Odeon» von 1915. Einige dieser Steinlithografien stammen aus der Sammlung von Hans Sachs.

Der Auktionstermin ist diesen Samstag, 6. Dezember 2014, ab 14 Uhr. Die Besichtigung dauert noch bis Freitag, 5. Dezember, jeweils 10-19 Uhr.

Auktionskatalog

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Bucherdtp.ch: Website für PLS Parkleitsystem

Seit rund vier Wochen hat PLS Parkleitsystem Luzern einen neuen Internetauftritt. Verantwortlich für Konzept und Design ist die Agentur Bucherdtp.ch aus Stans.

PLS Parkleitsystem Luzern sorgt dafür, dass auf den Anzeigetafeln in der Stadt Luzern die Anzahl freier Parkplätze in den jeweiligen Parkhäusern angezeigt wird. So lässt sich unnötiger Suchverkehr vermeiden, und die Autofahrer finden schnell einen freien Parkplatz. Mit der neuen Website konnte diese Dienstleistung weiter verbessert werden: Der schlanke Auftritt zeigt dem Online-User in Karten- oder Listenform auf einen Blick alle Luzerner Parkhäuser sowie die freien Parkplätze in Echtzeit. Für optimale Übersicht sorgt die farbliche Unterteilung in die drei Zonen Nord, Süd und Allmend/Messe. Ist das gewünschte Parkhaus ausgesucht, so kann es dank der in die neue Website eingebauten Routenplanung von Google Maps auf direktem Weg angesteuert werden.

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Das bestehende Corporate Design des Unternehmens wurde von Bucherdtp.ch vollumfänglich übernommen und in die Gestaltung der Website integriert. Die einsprachige Website ist durchgehend responsiv ausgelegt und wurde mit der neusten Version des Content Management Systems Contrexx 3 programmiert – durch Comvation in Thun.

Verantwortlich bei Parkleitsystem Luzern: Christine Waldmeier (Leiterin Marketing und Projekte). Verantwortlich bei Bucherdtp.ch: Pascal Bucher (Inhaber / Art Director); Janine Totz (Head of Design); Ramon Wenger (Programmierung, Contrexx CMS).

 

Stefan Schärer wird neuer CEO von Moneyhouse

Stefan Schärer wird per 1.1.2015 CEO des Wirtschaftsinformations-Dienstes Moneyhouse. Das Portal mit über 2,7 Millionen Besuchern pro Monat wurde Anfang 2014 von der NZZ-Mediengruppe übernommen.

Wie laut Mitteilung beim Kauf von Moneyhouse durch die NZZ-Mediengruppe vereinbart, scheidet Michael Schuler, Gründer und bisheriger Geschäftsführer, aus der operativen Leitung aus. Er bleibt dem Unternehmen jedoch verbunden und wird sich an der weiteren geographischen Expansion von Moneyhouse beteiligen. «Wir freuen uns, mit Stefan Schärer einen kompetenten, erfahrenen Online Manager gewonnen zu haben, der als Geschäftsführer von ImmoScout24 sehr überzeugend bewiesen hat, wie man ein Portal erfolgreich weiter entwickelt», sagt Frank-Rainer Nitschke, Leiter Neugeschäft.

Stefan SchärerStefan Schärer ist seit 15 Jahren im Online-Business tätig und hat in dieser Zeit unter anderem für Ringier Digital den Online Vermarkter Omnimedia AG mit aufgebaut sowie in den letzten fünf Jahren ImmoScout24 zum führenden Immobilien-Marktplatz entwickelt. Er studierte Wirtschafts-wissenschaft an der Universität Zürich und war 12 Jahre lang Mitglied der Schweizer Handball-Nationalmannschaft.

Made Marketing: Stand für Pro Infirmis realisiert

Erstmals in der Geschichte der Messe Swiss Handicap nahm die grösste Fachorganisation für behinderte Menschen Pro Infirmis an der Messe in Luzern teil. Umgesetzt wurde der Stand von Made Marketing.

Eyecatcher war der 4 Meter hohe Weihnachtsbaum, der nicht nur Festtagsstimmung verbreitete, sondern auch als Fotokulisse diente. Die per Selbstauslöser geschossenen Fotos der Besucher wurden mit persönlichen Wünschen versehen und an den Baum gehängt. Einzelne Wünsche konnten bereits am Wochenende oder werden noch von Pro Infirmis erfüllt.

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Thema des Pro-Infirmis-Standes war die Kampagne 2013 «Wer ist schon perfekt?», die bereits im Laufe des aktuellen Jahres für Furore sorgte, über Social-Media-Kanäle millionenfach angeschaut und geteilt worden war. Auch nächstes Jahr plant Pro Infirmis an der Swiss Handicap teilzunehmen. Im Mittelpunkt steht dann die neue Kampagne, welche in den nächsten Tagen dem breiten Publikum vorgestellt wird.

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Verantwortlich bei Pro Infirmis: Mark Zumbühl (Leiter Marketing/Kommunikation), Bettina Konetschnig (Kommunikation). Verantwortlich bei Made Marketing: Beda Steinacher (Konzept/Grafik), Curdin Decasper (Organisation/Umsetzung).
 

Leo Burnett: Gewinne selbst aussuchen

Gewinnen Sie, was Sie selbst ausgesucht haben. Leo Burnett Schweiz lanciert für Sihlcity eine Weihnachtspromo, die keine Wünsche offen lässt.

Sihlcity ist bekannt für eine besonders stimmungsvolle Atmosphäre während der Weihnachtszeit. Ausserdem findet man hier alles, was es für die Festtage braucht. Fehlen nur noch haufenweise erfüllte Wünsche. Um die kümmert sich Leo Burnett Schweiz mit einer aussergewöhnlichen Promo: Im Dezember kann man täglich das gewinnen, was man sich in Sihlcity selbst ausgesucht hat. Einfach den gewünschten Artikel abfotografieren und per MMS an Sihlcity senden. Die Kampagne «Die schönsten Weihnachten aller Zeiten» wird im TV, Print, Radio, Web und am POS beworben.

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//www.youtube.com/watch?v=FNDBBKUaTC0

//www.youtube.com/watch?v=MX3d30zszdY

Verantwortlich bei Sihlcity: Jörg Engeler (Centerleiter), Mara Bonorand, Vanessa Welti (Marketing und Kommunikation). Verantwortlich bei Leo Burnett Schweiz: Barbara Hartmann, Anna Leudolph, Pablo Schencke (Kreation), Johannes Raggio (ECD), Isabelle Meier, Nadine Stüssi, Ingrid Zumkehr (Beratung), Erasmo Palomba (Artbuying/FFF), Plan B Film (Filmproduktion), Dominik Locher (Regie), Jingle Jungle (Tonstudio), Shauna Lynn Panczyszyn (Illustration).

Teil.ch: Für Foxtrail die Welt auf den Kopf gestellt

Die Zürcher Kommunikationsagentur Teil.ch hat für die neue Inserate-Kampagne von Foxtrail Schweizer Städte auf den Kopf gestellt.

Um alle Rätsel auf den spannenden Trails des beliebten Gruppen- und Freizeiterlebnisses lösen zu können, muss man seinen Blick auch auf Stellen richten, an denen man ansonsten einfach vorbeilaufen würde. Dies birgt die Chance, eine vermeintlich bekannte Stadt, von einer ganz neuen Seite zu entdecken. Das Keyvisual spielt mit diesem Gedanken und erschafft durch den Mix verschiedenster Ansichtswinkel eine ungewohnte und spannende Umgebung. Dies soll laut Mitteilung Lust machen, in die abenteuerliche Welt von Foxtrail einzutauchen. Die Inserate kommen 2015 schweizweit zum Einsatz.

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Verantwortlich bei Swisscovery: Thomas Bösiger (Head of Marketing & Sales), Christina Hanke (Operations Director). Verantwortlich bei Teil.ch: Martin Zeiter (Creative Direction), Alain Zeiter (Beratung).

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