Zahl der Internetnutzer steigt auf 84 Prozent

Laut Erhebung des Bundesamtes für Statistik surften 84 Prozent der erwachsenen Bevölkerung im ersten Quartal 2014 im Internet. Die sozialen Netzwerke haben seit 2010 besonders viel Zulauf – nicht nur bei den Jungen.

Nahezu die Hälfte der 35- bis 44-jährigen Internetnutzerinnen und -nutzer waren ebenfalls in diesen Netzwerken aktiv.

Der Anteil der Internetnutzerinnen und -nutzer an der Bevölkerung ab 15 Jahren ist von 78 Prozent im Jahr 2010 auf 84 Prozent im Jahr 2014 gestiegen. Dieser Anteil entsprach im Jahr 2014 rund 5,8 Millionen Personen. Beinahe alle unter 45-jährigen Einwohnerinnen und Einwohner nutzten das Internet. Bei den höheren Altersklassen war ein starker Anstieg zu verzeichnen: 81 Prozent der 55- bis 65-Jährigen (+12 Prozentpunkte gegenüber 2010) und 62 Prozent der 65- bis 74-Jährigen (+17 Prozentpunkte) nutzten das Internet. Seit 2010 verkleinern sich demnach die Unterschiede bei der Internetnutzung zwischen den verschiedenen Altersklassen.

Die Aktivitätszunahme in den sozialen Netzwerken ist breit abgestützt

Die Aktivität in den sozialen Netzwerken stieg in allen Altersklassen stark an. Nahezu die Hälfte der Internetnutzerinnen und -nutzer war in den sozialen Netzwerken aktiv (47 Prozent gegenüber 36 Prozent im Jahr 2010). Bei den 15- bis 24-Jährigen erhöhte sich dieser Anteil auf 83 Prozent (+5 Prozentpunkte gegenüber 2010). Interessant ist, dass die Altersklassen zwischen 35 und 54 Jahren den deutlichsten Anstieg verzeichneten (+19 Prozentpunkte). Zwei Drittel der 25- bis 34-jährigen Internetnutzerinnen und -nutzer waren in sozialen Netzwerken aktiv. Dieser Anteil betrug 46 Prozent bei den 35- bis 44- Jährigen und 36 Prozent bei den 45- bis 54-Jährigen.

Internet wird immer häufiger für alltägliche Aufgaben genutzt

Der Online-Einkauf gewinnt zunehmend an Beliebtheit. Zwei Drittel der Internetnutzerinnen und -nutzer verwendeten diese Einkaufsart (gegenüber 55 Prozent im Jahr 2010). Auch das E-Banking und die Suche nach Informationen zur Gesundheit sind Online-Aktivitäten mit starkem Wachstum. Sie stiegen gegenüber 2010 um 9 Prozentpunkte an und wurden von 59 Prozent beziehungesweise von 64 Prozent der Internetnutzerinnen und -nutzer eingesetzt. Das Internet wurde zunehmend auch für die Suche nach Informationen zu Abstimmungen oder Wahlen genutzt (+10 Prozentpunkte). Die beiden unteren Altersklassen – das heisst die 15- bis 24-Jährigen und die 25- bis 34-Jährigen – wiesen diesbezüglich besonders deutliche Zunahmen auf (+18 beziehungsweise +16 Prozentpunkte). Fast jede zweite das Internet nutzende Person hat sich im Internet über die politischen Kampagnen Anfang 2014 informiert.

Zunehmende Nutzung von mobilem Internet mittels Smartphones

In den letzten vier Jahren ist die Nutzung des mobilen Internets infolge der technologischen Entwicklung und der zunehmenden Verbreitung der Smartphones deutlich angestiegen. Inzwischen gebrauchen zwei Drittel der Internetnutzerinnen und -nutzer das Internet ausserhalb von Zuhause oder des Arbeitsplatzes. Dieser Anteil betrug 2010 noch 43 Prozent. 95 Prozent der Nutzerinnen und Nutzer von mobilem Internet verwendeten ein Mobiltelefon, um im Internet zu surfen (56% im Jahr 2010). Für das Surfen auf dem Internet haben die Smartphones die Laptops als bevorzugte Medien verdrängt. Einen Laptop verwendeten nun noch 30 Prozent der Nutzerinnen und Nutzer von mobilem Internet zum Surfen (79 Prozent im Jahr 2010).

Neues Indikatorensystem zur Verfolgung der Strategie des Bundesrates

Gleichzeitig mit dem Erscheinen der ersten Ergebnisse 2014 zur Internetnutzung in den Schweizer Haushalten veröffentlicht das BFS ein neues Indikatorensystem auf seiner Website. Dieses stellt die statistische Verfolgung der vom Bundesrat in seiner Strategie für eine Informationsgesellschaft in der Schweiz festgelegten Ziele sicher. Es sind Arbeiten im Gange, um die statistische Abdeckung in verschiedenen Bereichen dieser Strategie zu vervollständigen. Das Indikatorensystem wird in den nächsten Jahren folglich noch ausgebaut werden.

Indikatoren für die statistische Verfolgung der Strategie des Bundesrates: Bsf.admin.ch

Strategie des Bundesrates für die Informationsgesellschaft in der Schweiz: Portfolio-bund.force.com

Bild: Keystone
 

Neuer Kommunikationschef für die FDP

Ab dem 1. Februar 2015 wird Georg Därendinger Kommunikationschef der FDP. Er tritt damit die Nachfolge von Pia Guggenbühl an, welche das Generalsekretariat per Ende Jahr verlassen wird.

In seiner Funktion leitet er ab diesem Datum die Abteilung Kommunikation im Generalsekretariat und ist Kontaktperson für die deutschsprachigen Medienschaffenden. Der 34-jährige Georg Därendinger studierte Journalismus und Organisationskommunikation sowie European Studies. Er arbeitete neben seinem Studium bei Swisscom als Redaktor Corporate Communications. Danach war er bei Sunrise als Specialist Communications zuständig für die interne Kommunikation. Später arbeitete er als Manager Kommunikationsstrategie und Public Affairs bei BKW, bevor er 2012 als politischer Sekretär ins Generalsekretariat der FDP wechselte. An dieser Stelle betreut er noch bis Ende Januar 2015 die politischen Dossiers in den Bereichen Energie, Telekommunikation, Verkehr, Umwelt und Raumplanung.

Bild: Fdp.ch

«Tagesschau»: Pascale Menzi gibt Moderation ab

Im Moderationsteam der «Tagesschau» kommt es zu einem Abgang. Pascale Menzi hat sich entschieden, SRF per Ende Januar 2015 zu verlassen, da sie sich mehr Zeit für ihre Familie wünscht.

Pascale Menzi wechselte Anfang 2004 von Ringier TV zum Schweizer Fernsehen in die «Tagesschau». Dort war sie als Redaktorin und Reporterin tätig und moderierte die «Tagesschau am Mittag», die «Tagesschau»-Ausgabe um 18.00 Uhr und die «Tagesschau Nacht». Zusätzlich war Pascale Menzi stellvertretende Moderatorin des Gesundheitsmagazins «Puls». Seit Sommer 2013 präsentierte Pascale Menzi auch das Resultatestudio bei den Eidgenössischen Abstimmungen.
Für «Fernweh – In den Alpen» wurde sie 2009 als erzählende Reporterin im Südtirol eingesetzt. Auch für die Tagesschau war Pascale Menzi immer wieder als Reporterin unterwegs: so bei Ski-Weltmeisterschaften, bei den Olympischen Winterspielen in Turin oder am Eurovision Song Contest.

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Nach fast elf Jahren bei Schweizer Radio und Fernsehen hat sich Pascale Menzi entschieden, die Moderation der «Tagesschau» abzugeben und das Unternehmen zu verlassen. Sie wird aber 2015 weiterhin für einzelne Einsätze als stellvertretende Moderatorin bei «Puls» einspringen.

Pascale Menzi: «Ich schaue zurück auf elf wunderbare Jahre bei der «Tagesschau» und sage dem SRF «Danke!» für die wirklich tolle Zeit. Nun stehe ich aber an einem Punkt, an welchem ich mir mehr Zeit für meine Familie wünsche. Und so verlasse ich das «Tagesschau»-Team wohl mit einem weinenden, aber vor allem auch mit einem lachenden Auge. Ich freue mich auf das, was kommt.»

Das googelte die Schweiz 2014

Fussball-WM, Geri-Gate, Air14: Google veröffentlicht mit dem «Google Jahresrückblick 2014» die meistgesuchten Suchbegriffe der Schweiz.

Der Google Jahresrückblick fühlt den Puls des vergangenen Jahres und stellt die schweizweit meistgesuchten sowie beliebtesten Suchbegriffe vor. Auf google.ch drehte sich 2014 alles um König Fussball: Die Fussball WM in Brasilien verzeichnete 2014 die meisten Suchanfragen. Daneben weckten besonders Menschen und ihre Geschichten das Suchinteresse der Schweizerinnen und Schweizer. Tragische Schicksale wie Michael Schumachers Unfall und der Freitod von Robin Williams lösten viele Suchanfragen aus. Auch polarisierende Persönlichkeiten wie Conchita Wurst oder Jennifer Lawrence schafften es in die Top Ten der Suchbegriffe mit der grössten Zunahme im Vergleich zum Vorjahr.

Zunehmend stellen die Nutzer auch Fragen an Google. Auf der «Was ist….?» Liste hat Google Schweiz die häufigsten davon aufgeführt. Finanzielle Themen wie «Was ist PayPal?» aber auch politische Themen wie «Was ist Ecopop?» interessierten die Menschen in diesem Jahr.

Ein Blick auf die Liste «Schweizer Skandale und Aufreger» zeigt, welche lokalen Themen im Jahr 2014 die Menschen bewegten. Die grösste Zunahme an Suchanfragen im Jahr 2014 verzeichneten die Turbulenzen um Geri Müller. Die anderen zwei Positionen auf dem Treppchen gehören zwei Kunstaktionen die unterschiedlicher nicht sein können: Milo Moiré und der Hafenkran Zürich. Knapp noch in diese Liste geschafft hat es der Carna Grischa-Skandal, der gegen Ende des Jahres die Menschen in der Schweiz beschäftigt.

Das Flug-Spektakel AIR14 löst das Paléo Festival an der Spitze der meistgesuchten Schweizer Veranstaltungen ab. Das Westschweizer Musikfestival behauptet sich noch immer auf dem zweiten Platz, gefolgt vom Zürcher Sechseläuten, welches ebenfalls ein ungebrochenes Suchinteresse aufweist. In der Kategorie der meistgesuchten Schweizer Städte und Dörfer liess sich Zermatt nicht vom Thron verdrängen, das vor Zürich und Basel diese Liste anführt.

Top-Listen 2014 für die Schweiz

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Suchanfragen:

1. WM 2014
2. iPhone 6
3. Michael Schumacher
4. Robin Williams
5. Conchita Wurst
6. Ebola
7. Sotschi
8. Jennifer Lawrence
9. Netflix
10. Nabilla Benattia

Stars International:

1. Michael Schumacher
2. Robin Williams
3. Conchita Wurst
4. Jennifer Lawrence
5. Nabilla Benattia
6. Julie Gayet
7. Peaches Geldof
8. Philip Seymour Hoffman
9. Dieudonné
10. Melanie Müller

Was ist…?-Fragen:

1. PayPal
2. Schmand
3. Ecopop
4. Ebola
5. Instagram
6. LinkedIn
7. Doppelrahmfrischkäse
8. Glasfasernetz
9. Rohmilch
10. Vermouth

Schweizer Veranstaltungen:

1. AIR14
2. Paléo Festival
3. Sechseläuten
4. Street Parade
5. Swissbau
6. SwissSkills
7. Energy Air
8. Engadiner Skimarathon
9. Knabenschiessen
10. Touch The Air

Schweizer Uhrenmarken:

1. Omega
2. Rolex
3. Swatch
4. Tissot
5. Alpina
6. IWC
7. Hublot
8. Breitling
9. Longines
10. Zenith

Reiseziele:

1. New York
2. Paris
3. Barcelona
4. Berlin
5. London
6. Mallorca
7. Portugal
8. Hamburg
9. Budapest
10. Fuerteventura

Schweizer Skandale/Aufreger:

1. Geri Müller
2. Milo Moiré
3. Hafenkran Zürich
4. Love Life
5. Carlos
6. Elena Rybolovleva
7. Blanda Eggenschwiler
8. Raoul Weil
9. Carna Grischa
10. Streik TPG

Städte & Dörfer:

1. Zermatt
2. Zürich
3. Basel
4. Lausanne
5. Bern
6. Lenzerheide
7. Luzern
8. Davos
9. Winterthur
10. Lugano
 

Erdmannpeisker: Der Adventskalender für Gewinner

Das Millionenlos von Swisslos hat in der Schweiz Tradition und ist aus der Vorweihnachtszeit nicht mehr wegzudenken. Erdmannpeisker zeichnet für die diesjährige Kampagne verantwortlich.

Für viele Schweizerinnen und Schweizer ersetzt das Millionenlos den Adventskalender und bringt jeden Tag etwas Spannung in die ruhige und besinnliche Zeit. Auch in diesem Jahr wurde das Millionenlos mit TV-Spots, Plakaten, Anzeigen und den klassischen POS-Medien aktiv beworben. Durch all diese Medien zieht sich das weihnachtliche Motiv der Schneekugel hinweg, welches auch für die unterschiedlichen Kommunikationsphasen adaptiert wurde.

Im Rahmen der PR-Massnahmen für Ringier, entwickelte Erdmannpeisker gemeinsam mit Panta Rhei PR und dem englischen Illustrator Steve Simpson drei ganzseitige Weihnachts-Rätsel, welche eine unterhaltsame Auseinandersetzung mit Weihnachtstraditionen und dem Millionenlos bieten.

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Weihnachtstradition ist auch in den weiteren Aktivitäten der Millionenlos-Kampagne das wichtigste Thema: So konnten die Blick-Leser ihre Adventsfenster-Kreationen einsenden und einen Weihnachts-Apéro gewinnen. Zudem ist das Millionenlos auch auf diversen Weihnachtsmärkten in der Schweiz präsent und lässt die Marktbesucher an einem 3D-Riesenmillionenlos rubbeln.

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Verantwortlich bei Swisslos Interkantonale Landeslotterie: Rolf Kunz (Leiter Marketing & Distribution), Bettina Dürrenberger (Leiterin Produkt-Management Lose), Patrick Weisskopf (Produkt-Management Lose). Verantwortlich bei Erdmannpeisker: Gabriel Peisker, Sybille Erdmann (Gesamtverantwortung), Patrick Fawer, Christina Weisser (Art Direction), Selina Helbling, Rainer Neusius, Daniela Müller (Beratung), Tabea Ott, Christina Weibel (Mediengestaltung), Phanta Rhei PR (PR), Who’s McQueen (Filmproduktion, Bildbearbeitung), Spool (Promotion), Steve Simpson (Illustration), Mediafactor (Mediaplanung).

KSP: Frischer Wind für «Energie- und Klimapioniere»

KSP hat das erfolgreiche Schulprojekt «Energie- und Klimapioniere» visuell neu gestaltet und mit einem neuen Claim ausgestattet.

Sämtliche Werbemittel und die Website Energie-klimapioniere.ch wurden dementsprechend angepasst. Das Programm bietet Schulklassen vom Kindergarten bis ins Gymnasium die Möglichkeit, eigene Projekte zu realisieren, welche einen nachhaltigen Umgang mit Energie fördern und das Klima entlasten. Zum Abschluss vom Energie- und Klimapionierjahr werden alle Klassen zum grossen Energie- und Klimafest eingeladen. Dort treffen die kleinen Pioniere den Projektpaten und Solar Impulse Piloten Bertrand Piccard. Als Dankeschön für ihren Einsatz werden die Schülerinnen und Schüler vom grossen Solarflugpionier für ihre Taten und ihr Engagement persönlich ausgezeichnet. Bis heute haben mehr als 11'000 Schülerinnen und Schüler aus der ganzen Schweiz mitgemacht und über 500 Projekte umgesetzt.

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Grund für das Rebranding ist eine neue Partnerschaft. Seit Herbst 2014 wird das aus einer Initiative von Swisscom entstandene Projekt neben Myclimate und Solar Impulse auch von Energie Schweiz unterstützt.

Verantwortlich bei Myclimate: René Estermann (Geschäftsführer); Andrea Altorfer (Leiterin Marketing); Annette Vetsch (Projektleiterin Klimabildung). Verantwortlich bei KSP Krieg Schlupp Partner: Flo Wacker (Creative Direction); Daniel Kobi (Art Direction); Christian Stüdi (Text); Claudia Willner (Grafik); Flavia Meyer, Daniela Schmidlin, Jolanda Heller (Beratung).
 

Kundenzuwachs und Pitch-Gewinne

Verschiedene Agenturen freuen sich über Kundenzuwachs und Pitch-Gewinne. Heute mit dabei: Havas Worldwide Zürich, Matter Gretener Lesch und In Flagranti.

Feine Mischung: Havas Worldwide Zürich wirbt jetzt für Twinings

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Die geschichtsträchtige Teemarke Twinings of London wird sich neu ausrichten: ab sofort wird sie von Havas Worldwide Zürich beraten und betreut. Dabei werden eine neue Markenausrichtung und Strategie erarbeitet sowie neue Kampagnen entwickelt und realisiert.

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Matter Gretener Lesch: Neukunde mit Avia

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Nach einem mehrstufigen Pitch hat Avia – die Vereinigung unabhängiger Schweizer Importeure von Erdölprodukten – eine neue Kommunikationsagentur: Matter Gretener Lesch. Dabei vermochte die Nudge-Agentur mit einer überzeugenden Strategie und aufmerksamkeitsstarken Kreativumsetzungen zu punkten. Erste Arbeiten, die das dichteste Tankstellennetz der Schweiz bewerben, sind schon bald zu sehen.

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In Flagranti rauscht gesund und sicher ins neue Jahr

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Noch vor Weihnachten blickt In Flagranti auf ein erfolgreiches 2014 zurück und startet mit drei neuen Etatgewinnen optimistisch ins neue Jahr. Auf den In Flagranti-Themenfokus «Ernährung und Gesundheit» vertrauen neu die Berner Oberländer Traditionsbrauerei Rugenbräu und das Luzerner Kantonsspital. Und auf den Themenfokus «Dienstleistungen und Services» setzen neu auch die Baloise mit den Basler Versicherungen und der Baloise Bank SoBa. Für diese Schweizer Marken entstehen im 2015 neue Lösungen in den Bereichen Dialog, Werbung, Design und Corporate-Publishing. Die ersten Arbeiten werden anfangs 2015 zu sehen sein. Noch mehr Neues verspricht In Flagranti bereits im Januar.

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Presserat: BaZ versäumte Konfrontation

Der Schweizer Presserat hat eine Beschwerde gegen die Basler Zeitung teilweise gutgeheissen. Sie hätte einen Angestellten der Bundesverwaltung zwingend mit den gegen ihn erhobenen Vorwürfen konfrontieren müssen.

Die Zeitung veröffentlichte im Juni 2014 anonyme Vorwürfe gegen den Chef der Sektion Schifffahrt des Bundesamts für Verkehr. Er drangsaliere die Binnenschifffahrt mit kleinlicher Auslegung von Paragrafen und bevorzuge langjährige Günstlinge, lautete der Vorwurf. Gemäss Presserat besteht zwar ein öffentliches Interesse daran, allfällige Missbräuche in einem Bundesamt zu recherchieren und allenfalls zu veröffentlichen, wie er am Montag mitteilte. Die BaZ hätte den Beamten angesichts der Schwere der Vorwürfe aber mit diesen konfrontieren müssen. Diese Pflicht gelte umso mehr, wenn die Urheber der Vorwürfe in der Zeitung anonym bleiben.

In einem zweiten Fall lehnte der Presserat eine Beschwerde gegen die Basler Zeitung ab. Dabei ging es um die Berichterstattung über das Vergabeverfahren für einen Schulkomplex in Oberwil BL im ersten Halbjahr 2014. Die Gemeinde hatte einen Auftrag für den Neubau an eine Firma vergeben, deren Mitinhaber der Ehemann der Oberwiler Gemeindepräsidentin ist. Die Gemeinde beschwerte sich gegen die in ihren Augen unfaire Berichterstattung. Der Presserat kommt nun zum Schluss, dass die Gemeinde angehört wurde und angemessen zu Wort kam. Nur in einem einzigen Fall sei ihr eine «verhältnismässig kurze Frist zur Stellungnahme» eingeräumt worden. Auch seien keine unwahren Tatsachenbehauptungen wiedergegeben worden.

Der Presserat hat keine Sanktionsmöglichkeiten, seine Stellungnahmen und Empfehlungen haben nur feststellenden Charakter. (SDA)

Bild: Keystone

NZZ: Offener Brief warnt vor Rechtsruck

In einem Brief an die Chefredaktion haben über 60 Korrespondentinnen und -Korrespondenten der NZZ ihre Besorgnis ausgedrückt, dass «die Kultur einer liberalen und weltoffenen NZZ» in Gefahr sei.

Der Grund dafür sind Gerüchte über die Ernennung eines rechtskonservativen Nachfolgers für den entlassenen Chefredaktor Markus Spillmann – im Gespräch war zuletzt Basler Zeitung-Chef Markus Somm, ein Bewunderer von SVP-Chefstratege Christoph Blocher. Im Brief wird die NZZ-Chefredaktion aufgefordert, auf das Anhörungsrecht der Redaktion zu pochen. Die NZZ-Redaktion in Zürich wird sich am Dienstag mit einem Brief an den Verwaltungsrat wenden.

«Auch nach der Absage von Somm sind wir tief besorgt über die Zukunft der NZZ. Sollte sich die politische Richtung, in der offenbar nach einem neuen Chefredaktor gesucht worden ist, bestätigen, so verurteilen wir diese Pläne in aller Schärfe», heisst es in dem in der Sendung «10vor10» des Schweizer Fernsehens SRF vom Montagabend vorgestellten Schreiben.

Weiter heisst es in dem Brief: «Mit der Wahl eines Chefredaktors mit rechtskonservativer Gesinnung gerieten die liberale Publizistik und Kultur der NZZ unter die Räder. Dagegen wehren wir uns mit allem Nachdruck.» Der Brief war in voller Länge auch auf der Website von SRF nachzulesen. NZZ-online fasste den Inhalt lediglich zusammen. (SDA)

Deindeal übersetzt TV-Kampagne auf Passanten

Die neuen TV-Spots sollen zeigen, dass bei Deindeal ein und dasselbe Produkt im Vergleich zu anderen Anbietern günstiger zu erwerben ist. Diese Aussage setzte das in Zürich ansässige Unternehmen in der Stadt mit einer Guerilla-Aktion um.

Da staunten die Zürcher Passanten nicht schlecht, als mitten im weihnächtlichen Vorverkaufsstress ein übergrosser Vibrator an ihnen vorbei spazierte.

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Verantwortlich für die Aktion zeichnete das Schweizer E-Commerce Unternehmen Deindeal, das sich laut Mitteilung in kürzester Zeit zu einem der führenden Shopping-Plattformen des Landes entwickelte. Deindeal setzte mit der Aktion ein Konzept um, das seit einiger Zeit hierzulande über die TV-Schirme flimmert (Werbewoche.ch berichtete). Dabei handelt es sich um die Hauptaussage der drei Spots, einerseits stellvertretend für die Angebotsbereiche, die das Unternehmen abdeckt. Andererseits demonstrierend, wie günstig ein und dasselbe Produkt im Vergleich zu anderen Angeboten über Deindeal erwerbbar ist. Entsprechend blieb es nicht bei dem besagten Vibrator. Eine augenfällig vergrösserte Tasche und ein iPad, aus dem «Brand&Products»-Bereich sowie eine übergrosse Champagnerflasche, repräsentativ für den «Wine&Gourmet»-Channel für Feinschmecker, irritierte im ersten Moment. Und dies ganz bewusst, so Amir Suissa, CEO: «Wir wollten mit den Menschen in Kontakt gehen, die uns sonst «nur» als Online-Plattform über das Internet kennen. Uns von einer anderen Seite präsentieren den gestressten Passanten auch ein Schmunzeln abgewinnen.»

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Weltweit 128 Journalisten wurden 2014 getötet

Das Jahr 2014 ist für Journalisten verheerend gewesen: Mindestens 128 von ihnen wurden in 32 Ländern getötet, wie die Nichtregierungsorganisation Press Emblem Campaign (PEC) in ihrem am Montag in Genf veröffentlichten Jahresbericht schreibt.

Als Gründe für die hohe Opferzahl unter Medienschaffenden bezeichnet die Organisation die Straflosigkeit und die mangelnde Einhaltung des Völkerrechts. Israel war in diesem Jahr Urheber der grössten Opferzahl. Während seiner Militäroffensive im Gazastreifen wurden 16 Journalisten getötet. Syrien war mit 13 Opfern an zweiter Stelle, gefolgt von Pakistan, wo vor allem in den Stammesgebieten an der Grenze zu Afghanistan 12 Medienschaffende getötet wurden. Der Irak war an vierter Stelle der gefährlichsten Länder mit 10 getöteten Journalisten, darunter mehrere im Rahmen des Vormarschs der Terrormiliz Islamischer Staat (IS). Auf Platz fünf war die Ukraine, wo 9 Medienschaffende getötet wurden, darunter vier Russen, gefolgt von Mexiko mit 8 getöteten Journalisten.

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Grafik: Pressemblem.ch

Insgesamt wurden 2014 im Nahen Osten 46 Journalisten getötet vor Asien (31), Lateinamerika (27), Afrika südlich der Sahara (14) und Europa (10). Bereits 2013 kamen 129 Medienschaffende bei ihrer Arbeit ums Leben. Die gefährlichsten Länder waren in den vergangenen fünf Jahren Syrien mit 69 getöteten Journalisten vor Pakistan (63), Mexiko (59), Irak (44) und Somalia (39). (SDA)

Zu guter Letzt: App in den Süden

Gehören Sie zu den Menschen, die sich auf Flugreisen alles andere als wohl fühlen? Die japanische Airline ANA hat eine App lanciert, die das Fliegen unbeschwerter machen soll.

Verschiedene Studien haben untersucht, wie besorgt Menschen im Flugzeug sind. Während die einen herausfinden, dass viele Frauen bereits ab dem ersten Flug ängstlich sind, während sich bei Männern das Unbehagen oft erst nach zahlreichen, angstfreien Flügen entwickelt, zeigen andere schlichtweg, dass die meisten Menschen weiche Knie kriegen, wenn sie den Boden unter den Füssen verlieren.

Dabei stellt besonders der Start die grösste Herausforderung für das Nervenkostüm flugängstlicher Passagiere dar. Einmal in der (ruhigen) Luft, entspannt es sich wesentlich leichter.

Den Ängsten und Nöten der Flugpassagiere hat sich nun die japanische Fluggesellschaft ANA zusammen mit den Agenturen Firstborn und Dentsu Tokio angenommen und die «Takeoff Mode App» entwickelt. Möglich gemacht hat die Idee die Tatsache, dass neuerdings das Benutzen von technischen Geräten auch während Start und Landung erlaubt ist. Wer die App benutzt, wird mit einem entspannenden Geschicklichkeitsspiel komplett abgelenkt. So lange wie nötig. Denn die App merkt, wann sich das Flugzeug nicht mehr im Steigflug befindet und blendet die frohe Botschaft ein.
 

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Ob sich mit der App Flugangst wirklich lindern lässt, wird sich in der Praxis zeigen. Als Versuchskaninchen kann sich jeder Fluggast mit Smartphone zur Verfügung stellen – Ana stellt die App auch den Passagieren anderer Airlines via App-Store zur Verfügung. (hae)

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