«Lügenpresse» ist das «Unwort des Jahres 2014»

Das Unwort des Jahres 2014 heisst «Lügenpresse». Das gab die Jury unter dem Vorsitz der Sprachwissenschaftlerin Nina Janich am Dienstag in Darmstadt bekannt.

Das Schlagwort «war bereits im Ersten Weltkrieg ein zentraler Kampfbegriff und diente auch den Nationalsozialisten zur pauschalen Diffamierung unabhängiger Medien», hiess es zur Begründung. «Mit dem Ausdruck «Lügenpresse» werden Medien pauschal diffamiert», sagte Janisch. «Eine solche pauschale Verurteilung verhindert fundierte Medienkritik und leistet somit einen Beitrag zur Gefährdung der für die Demokratie so wichtigen Pressefreiheit.»

Zum «Unwort des Jahres 2013» war «Sozialtourismus» gewählt worden, 2012 «Opfer-Abo», 2011 «Döner-Morde». Die «Unwort»-Aktion gibt es seit 1991. (SDA)

Die bisherigen «Unwörter des Jahres»:
 

2014 Lügenpresse
2013 Sozialtourismus
2012 Opfer-Abo
2011 Döner-Morde
2010 alternativlos
2009 betriebsratsverseucht
2008 notleidende Banken
2007 Herdprämie
2006 freiwillige Ausreise
2005 Entlassungsproduktivität
2004 Humankapital
2003 Tätervolk
2002 Ich-AG
2001 Gotteskrieger
2000 national befreite Zone
1999 Kollateralschaden
1998 sozialverträgliches Frühableben
1997 Wohlstandsmüll
1996 Rentnerschwemme
1995 Diätenanpassung
1994 Peanuts
1993 Überfremdung
1992 ethnische Säuberung
1991 ausländerfrei

Quelle: Wikipedia

Funkstille bei «Roger gegen Roger»

Roger Schawinski und Roger Köppel liegen sich in den Haaren. Ihre gemeinsame, beliebte Sendung «Roger gegen Roger» fiel am Montag aus – die Zukunft ist ungewiss.

Wie die NZZ schreibt, geht es beim Streit um ein Thiel-Zitat von 2012, mit welchem Schawinski seinen Gesprächspartner in der denkwürdigen «Schawinski» Sendung konfrontiert hatte. Darin heisst es, der Humor von Muslimen sei «irgendwo im Übergang zwischen Neandertaler und Homo sapiens steckengeblieben.» Schawinski findet die Aussage rassistisch, Köppel nicht. Der Weltwoche-Chefredaktor wollte die Frage offenbar in einem Artikel aufgreifen. Nicht einig wurden sich die beiden Streithähne, in welcher Form sich Schawinski zum Thema hätte äussern können. «Ich wollte im Rahmen eines Artikels meine Argumente vorlegen, und zwar in Hinblick auf eine weitere Thiel-Geschichte, in der mir die Weltwoche krasses journalistisches Versagen vorwerfen will, wie sie sowohl mir als auch SRF detailliert schriftlich angekündigt hat.», so Schawinski gegenüber der NZZ.

Als Folge davon wurde die «Roger gegen Roger»-Sendung vom Montag abgesagt. Wie es mit dem Format weitergeht, bleibt vorerst offen. Die Sendung sei «auf Eis gelegt worden», bis die Frage in Form eines Grundsatzgesprächs zwischen Köppel und ihm geklärt sei, so Schawinski. (hae/NZZ)
 

DOOH-Messung: Aussenwerber vereinigen sich

Die international tätigen Aussenwerber APG|SGA, Clear Channel Outdoor, Exterion Media und JCDecaux arbeiten gemeinsam an der Entwicklung des ersten standardisierten Konzepts der Branche zur Erfassung der Medialeistung von Digital Out of Home Media.

Diese einzigartige Zusammenarbeit innerhalb der Branche ist laut Mitteilung eine Reaktion auf das anhaltende globale Wachstum auf dem Gebiet der digitalen Aussenwerbung, das zwischen 2007 und 2014 auf 23 Prozent pro Jahr geschätzt wurde. 2015 wird der Anstieg voraussichtlich 21 Prozent betragen.

Da die globalen Werbeauftraggeber mit den Erwartungen der Verbraucher an eindrucksvolle und innovative Kampagnen Schritt halten müssen, setzen Marken wie Samsung, Coca-Cola, Google und BMW einen steigenden Anteil digitaler Aussenwerbung in ihren Kampagnen ein. Als Reaktion darauf investiert die Aussenwerbeindustrie in die Entwicklung eines globalen Standards zur Erhebung digitaler Out of Home-Leistungsdaten, zumal allen Beteiligten klar ist, wie wichtig zuverlässige Zahlen sind, wenn man die Kaufentscheidungen der Konsumenten faktisch untermauern will. Die Werbewirtschaft wird so erstmals in der Lage sein, die eindeutigen Vorteile und die Gesamt- Performance von Kampagnen in diesem stark wachsenden Segment zu messen und die Erkenntnisse in die Planung künftiger Kampagnen einfliessen zu lassen.

Deshalb wurde eine Arbeitsgruppe mit Experten für Werbeforschung aus allen beteiligten Unternehmen zusammengestellt, welche jetzt bereit ist, das Projekt zu beginnen, um es 2015 abzuschliessen. Dieses Pionierprojekt nutzt eine virtuelle Welt, um den Konsumenten ein realistisches Erlebnis zu verschaffen, wie sie den verschiedenen Formen von digitaler und traditioneller Aussenwerbung begegnen. In Kombination mit der Methode der Blickerfassung (Eyetracking) kann das Konsortium den Werbeauftraggebern auf diesem Wege genaue Erkenntnisse darüber liefern, wie die Konsumenten auf Out of Home-Formate aller Art in einer Vielzahl verschiedener Umgebungen reagieren.

Die Ergebnisse sollen den Gremien für OOH-Medialeistungsmessungen in aller Welt zugänglich gemacht werden, damit sie die Möglichkeit erhalten, die Ergebnisse einzusehen und zu entscheiden, ob diese akzeptabel sind, um sie in ihre nationalen Forschungssysteme zu integrieren. Damit können dann digitale und traditionelle Aussenwerbekampagnen kombiniert bewertet werden.

Der Kommentar von Markus Ehrle, dem CEO von APG|SGA, lautet: «Für unsere Stakeholder und für uns selbst ist die genaue Kenntnis des Leistungsbeitrags des schnell wachsenden digitalen OOH- Segments von zentralem Interesse, denn damit können wir die Leistung der OOH-Kampagnen gezielt auf die Bedürfnisse des jeweiligen Kunden optimieren. Wir sind fest davon überzeugt, dass dieses branchenweite Forschungsprojekt einen internationalen Standard hervorbringen wird, der dann die nationalen Forschungssysteme auf Basis der bestehenden Sichtbarkeitsgewichtungen erweitern wird, da diese Studie sehr wissenschaftlich und transparent durchgeführt wird. Diese Zurechenbarkeit ist ein zentraler Erfolgsfaktor und für das weitere nachhaltige Wachstum des DOOH-Segments in der Zukunft.»

Parveen Bdesha, International Research and Insight Director bei Clear Channel Outdoor, erklärt: «Indem wir als Branche gemeinsam ein System zur Erhebung von Leistungsdaten für die digitale Aussenwerbung entwickeln, tragen wir dazu bei, das Potenzial dieses Mediums besser zu erschliessen. Wir stellen genaue, vergleichbare und überzeugende Daten über die anvisierten Zielgruppen zur Verfügung, um die Mediaplanung zu optimieren.»

Über Einzelheiten zum digitalen Reichweiten-Messsystem wird zur gegebenen Zeit informiert.

 

Leo Burnett: Aktion für Swiss Life kreiert

Die Swiss Life-Gruppe rückt den Kunden noch stärker in den Fokus. Dies soll für die 7000 Swiss Life-Mitarbeitenden in Europa und in Singapur erlebbar gemacht werden.

Leo Burnett kreierte dafür in Zusammenarbeit mit Swiss Life die Aktion «100 Mitarbeitende besuchen 100 Kunden für einen Tag». Die Idee ist, dass Mitarbeitende, die nur wenig oder gar keinen Kontakt mit Kunden haben, Swiss Life-Kunden einen Tag lang begleiten und so für einen Tag am Leben eines Kunden teilnehmen und erfahren, was ihnen im Leben wichtig ist.

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Festgehalten werden diese Besuche in Form von Video- und Fotoreportagen sowie journalistischen Berichten, die allen Swiss Life-Mitarbeitenden unter anderem via Intranet zugänglich gemacht werden. In internen Veranstaltungen erzählen danach die Mitarbeitenden von ihren eindrücklichen Erfahrungen und bringen so wertvolle Learnings ins Unternehmen.

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Nach der Publikation der Reportage benennt Swiss Life ausserdem ein Sitzungszimmer nach dem Kunden. In diesem Sitzungszimmer ist der Kunde mit Foto und einem kurzen Text portraitiert. So werden die Swiss Life-Mitarbeitenden in unternehmensweit 100 Sitzungszimmern ihre Kunden immer vor Augen haben. Leo Burnett arbeitet dafür mit über 24 Fotografen, Filmproduktionen und Journalisten in neun Ländern zusammen. Die Anfang 2014 gestartete Aktion läuft über die nächsten zwei Jahre.

Verantwortlich bei Swiss Life: Christian Pfister (Head of Group Communications & Strategic Marketing), Martin Läderach (Head of Communications Switzerland), Carsten Dieckmann (Head Strategic Marketing & Brand Management), Urs Hunziker (Brand Management), Fabienne Strobel (Projektleitung, Group Communications), Michael Preisig (Head Internal & Online Communications). Verantwortlich bei Leo Burnett Schweiz: Reto Clement (Art Direction), Mark Stahel (Text), Peter Brönnimann, Axel Eckstein (ECD), Rolf Zimmermann (Gesamtverantwortung), Gianna Meisel (Beratung), Erasmo Palomba, Suzana Kovacevic (FFF), Redworks (Website).
 

Mehr Engagement und Fairness im neuen Jahr

Der Luzerner Regierungsrat Robert Küng und die Luzerner Stadträtin Manuela Jost haben sich am Neujahrsapéro der Zentralschweizer Public Relations Gesellschaft stark gemacht für einen regen Dialog und den fairen Umgang zwischen Politik, Medien und Unternehmen.

Gemäss Tradition der Zentralschweizer Public Relations Gesellschaft (ZSPR) trifft sich die regionale Kommunikationsbranche jedes Jahr in der ersten Januarhälfte zum Neujahrsapéro. Als Gäste haben am Montagabend im Grand Hotel National der Luzerner Regierungsrat Robert Küng und die Luzerner Stadträtin Manuela Jost ihre Wünsche an die Zentralschweizer Kommunikationsleute gerichtet. Von den Kommunikationsprofis erhofft sich Robert Küng Unterstützung, damit Strategien mit guten Ideen umgesetzt werden und nicht in der Schublade verschwinden. Zudem forderte er unmissverständlich: «Bitte geben Sie der Politik nicht die Schuld an allem. Das ist zu einfach.» Manuela Jost brachte gleich vier Wünsche fürs neue Jahr an: den Blick fürs Ganze nicht zu verlieren, den persönlichen Austausch, mehr Engagement für eigene Anliegen und eine positive Grundhaltung anstelle des verbreiteten Misstrauens.

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Robert Küng und Manuela Jost am Neujahrsapéro der ZSPR. Bild: Aura

Wahres Handwerk der Kommunikation wieder gefragt

In einem Ausblick fürs 2015 skizzierte Marc Lustenberger, Präsident der ZSPR, die Herausforderungen für die Kommunikationsbranche: «Wir müssen uns auf die Einfachheit besinnen und unser eigentliches Handwerk pflegen. Dass heisst den Überblick behalten, Probleme in Worte fassen beziehungsweise in Bildern ausdrücken und unterschiedlichste Kanäle – klassische wie auch digitale – gekonnt bespielen.» Die nächsten Veranstaltungen der ZSPR werden sich laut Mitteilung um die Standesnormen der PR-Branche, die Politkommunikation der bevorstehenden Regierungs- und Kantonsratswahlen sowie die visuelle Kommunikation drehen.

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ZSPR-Präsident Marc Lustenberger (Mitte) im Gespräch mit Manuela Jost und Robert Küng. Bild: Aura

Die ZSPR ist die Organisation der Zentralschweizer Kommunikationsprofis und eine von sieben Regionalgesellschaften von PR Suisse, dem Schweizerischen Public Relations Verband. Die ZSPR zählt rund 150 Mitglieder und führt jährlich acht bis zehn Veranstaltungen zu Kommunikationsthemen durch.

NZZ-Aktionäre sollen sich zur Druckereischliessung äussern können

Im Rahmen des Konsultativverfahrens zur Schliessung der NZZ-Druckerei in Schlieren stellen Personalkommissionen den Antrag, die Aktionäre zu befragen, falls das Management nicht doch noch auf die Schliessung verzichtet. 125 Arbeitsplätze sind bedroht.

Die Schliessung von NZZ-Print sei zum aktuellen Zeitpunkt «betriebswirtschaftlich unnötig, strategisch falsch und bei langfristiger Perspektive sogar gefährlich», schreiben die Betriebskommission Schlieren und die NZZ-Personalkommission in ihrem am Montag veröffentlichten Bericht an die NZZ-Geschäftsleitung. Ihr Hauptantrag sei, auf die Schliessung zu verzichten. Wenn die Geschäftsleitung dies ablehne, solle sie wenigstens den Schliessungsentscheid bis 2018 aufschieben und die Situation Ende 2017 neu evaluieren. Zumindest sei aber der Entscheid bis zur NZZ-Generalversammlung 2015 nicht umzusetzen, damit unter den Aktionären eine Konsultativabstimmung durchgeführt werden könne.

Entscheid der Aktionäre würde von Mitarbeitenden akzeptiert

Falls sich die NZZ-Eigentümer für die Auslagerung des Drucks aussprächen, sei das Risiko späterer rechtlicher Auseinandersetzungen zwischen Aktionären und der NZZ-Mediengruppe beziehungsweise dem Verwaltungsrat geringer. Der Entscheid wäre besser legitimiert und würde von den Mitarbeitenden akzeptiert, heisst es im Bericht. Die beiden Kommissionen hätten sich bei Gesprächen mit Unternehmens- und Geschäftsleitung ein Bild von der heutigen wirtschaftlichen Situation der NZZ-Druckerei und den Zukunftsprognosen gemacht. Es gebe Geschäftsmodelle, die auch aus betriebswirtschaftlichen Gründen für die Beibehaltung der eigenen Druckerei sprächen, schreiben die beiden Kommissionen. Die Gründe für die beabsichtigte Schliessung seien nicht stichhaltig. Und aus journalistischen wie verlegerischen Gründen sei es schlicht unabdingbar, «dass die traditionsreiche Institution Neue Zürcher Zeitung auch in Zukunft über eine eigene Druckerei verfügt».

Die NZZ-Mediengruppe hatte Ende November 2014 mitgeteilt, sie wolle die Druckerei in Schlieren aus wirtschaftlichen Gründen schliessen und die Neue Zürcher Zeitung und die NZZ am Sonntag künftig im Druckzentrum Zürich des Konkurrenten Tamedia drucken lassen (Werbewoche.ch berichtete). Bis zum 9. Januar hatte die Belegschaft im Rahmen des gesetzlich vorgeschriebenen Konsultationsverfahrens die Möglichkeit, der Geschäftsleitung Vorschläge zu unterbreiten, wie die bedrohten Arbeitsplätze zu retten sind. (SDA)

Teaserfoto: Keystone

Jung von Matt/Limmat: 100 Jahre Leben

Mit dem Projekt «100 Jahre Leben» legt Jung von Matt/Limmat die erste Arbeit für den Neukunden Swiss Life vor. Lanciert wurde eine landesweite Diskussion zum längeren Leben.

Im November 2014 hatte der Schweizer Vorsorge-Spezialist drei Hundertjährige mit drei Neugeborenen zusammengebracht. Seit Sonntag tritt Swiss Life als offizieller Absender des Projektes auf. Noch im Januar wird die nächste Phase der neuen Kampagne von Swiss Life beginnen. Hintergrund dieser Begegnungen ist die Aussage von Demographie-Experten, dass jedes zweite Neugeborene, welches heute zur Welt kommt, über 100 Jahre alt wird. Ein längeres Leben betrifft uns alle. Und doch: Noch hat die stetig steigende Lebenserwartung wenig Einfluss auf unser Verhalten. Als Vorsorge-Spezialistin mit über 150 Jahren Erfahrung sowie Erfinderin der freiwilligen Vorsorge hat Swiss Life beste Voraussetzungen, die öffentliche Diskussion anzustossen.

Im Rahmen des Projekts «100 Jahre Leben» hat der Schweizer Filmregisseur Alain Gsponer («Heidi», «Akte Grüninger», «Lila Lila») den magischen Moment, wenn ein Jahrhundert Altersunterschied aufeinander trifft, mit zwei Kameras festgehalten. Das Resultat sind rührende Bilder von Rosa und Nayana, Reine und Leonie sowie Karl und Flavio. Die drei TV-Spots laufen seit dem 28. Dezember 2014 im Fernsehen und gaben anfänglich Raum für Spekulationen. Denn in den Trailern verzichtete man konsequent auf einen Absender, da sich die Schweizer Bevölkerung unabhängig vom Kontext einer Marke mit dem gesellschaftlich wichtigen Thema «Länger leben» auseinandersetzen sollte. Einzig die URL Wirlebenimmerlänger.ch wurde eingeblendet. Parallel zum Auftakt im Fernsehen wurden in fünf Schweizer Städten Megaposter und eBoards belegt. Auf der Website kann man spielerisch seine Life-Facts in Erfahrung bringen. Seit Kampagnenstart verzeichnete die Website über 60’000 Aufrufe und 50'000 Generatorabfragen. Die Filme wurden insgesamt über 180'000 Mal angeschaut.

Seit dem 11. Januar 2015 tritt Swiss Life in TV, Print, Web sowie auf Megaposter als offizieller Absender des Projektes «100 Jahre Leben» auf. Noch im Januar folgt die nächste Phase.

Die Swiss Life Filme auf Youtube:

Karl trifft Flavio:

//www.youtube.com/watch?v=1EHYbacvddM

Reine trifft Leonie:

//www.youtube.com/watch?v=jUiFlAqtdD0

Rosa trifft Nayana:

//www.youtube.com/watch?v=jIjJ4SYPIuw

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Verantwortlich bei Swiss Life: Elke Guhl (CMO Schweiz); Stefan Erhart (Leiter Markenführung) Martin Läderach (Leiter Kommunikation Schweiz); Eliana Wüst (Leiterin Digital Experience). Verantwortlich bei Jung von Matt/Limmat: Alexander Jaggy (Executive Creative Direction); Samuel Christ (Creative Direction); David Hanselmann (Art Direction); Mateo Sacchetti (Text); Tanja Jablanovic (Grafik); Deborah Herzig und Sarida Bossoni (Art Buying); Simone Jehle, Sebastian Suter und Jasmin Schmid (Beratung); Maurice Haas (Foto); Pumpkin Film (Filmproduktion); Alain Gsponer (Regie); Jan Mettler (Kamera); Great Garbo (Komposition); Jingle Jungle (Tonstudio); Caroline Nünlist (Zip Media). Verantwortlich bei Jung von Matt/Next: Markus Schärer (Executive Digital Director); Sam Sherbini (Beratung); Marco Zimmerli (Creative Direction); Andrea Klainguti (Screendesign); Jonas Grümann und Raphael Prader (Technologie). Verantwortlich bei Jung von Matt/Public Relations: Cyrill Hauser, Joël Frey und Philipp Bühler (PR, Content und Social Media).

 

KSP verstärkt sich strategisch mit Sonja Kingsley-Curry

Seit Anfang Januar verstärkt Sonja Kingsley-Curry im Mandatsverhältnis KSP Krieg Schlupp Partner als Strategy Consultant.

Damit erweitert KSP im Rahmen ihrer «Kollaborations-Strategie» gezielt auch ihre Strategy Power im Bereich 360-Grad-Kommunikation, wie es in einer Mitteilung heisst. Sonja Kingsley-Curry ist eine erfahrene Marketing-Strategin, die auf Kundenseite in führenden Marketingpositionen bei internationalen Retail- und Luxury-Konzernen tätig war (unter anderem IWC Schaffhausen, Valora und Tchibo Hamburg), sowie auf Agenturseite als Strategy Director (AY&R und Euro RSCG).

 

SSM befürwortet das neue Gebührensystem

Das Schweizer Syndikat Medienschaffender SSM befürwortet in einer Mitteilung vom Montag das neue Gebührensystems für Radio und TV.

Mit dem neuen Gebührensystem, gegen welche heute das Referendum eingereicht worden ist, sinken die Gebühren pro Haushalt. Dennoch werde mit der neuen Regelung der Service public für Radio und Fernsehen (bei SRG und Privaten) gesichert, schreibt die Gewerkschaft. Das sei ein fairer Vorschlag des Parlaments. Deshalb unterstütze das Schweizer Syndikat Medienschaffender SSM diese Revision des Radio- und Fernsehgesetzes und werde sich im Hinblick auf die Volksabstimmung für ein Ja einsetzen. Die Unterschriften zum Referendum gegen das neue Radio- und TV-Gesetz RTVG wurden am Montag in Bern eingegeben, das Volk wird nun an der Urne über das neue Gebührensystem entscheiden (Werbewoche.ch berichtete).

Deutschschweizer sehen täglich zwei Stunden fern

Die Deutschschweizer sehen jeden Tag mehr als zwei Stunden fern. Im Durchschnitt sind es exakt 125,6 Minuten, wie Mediapulse am Montag mitteilte. Immer mehr Menschen halten sich aber nicht ans Programm, sondern schauen sich Sendungen verspätet an, etwa im Internet.

Durchschnittlich sahen im zweiten Halbjahr 2014 jeden Tag rund 64,6 Prozent der Menschen in der Deutschschweiz fern. In der Westschweiz war der Anteil der TV-Konsumenten mit 64,9 Prozent in etwa gleich hoch – doch die Geräte liefen länger, nämlich durchschnittlich 139,3 Minuten pro Tag. Ausdauerndere Zuschauer waren die Menschen in den italienischsprachigen Landesteilen: 71,6 Prozent schalteten täglich den Fernseher ein, und im Mittel wurde während fast drei Stunden geschaut, nämlich während 167,7 Minuten.

Zeitversetzte Nutzung wird beliebter

Zugenommen hat Fernsehen ohne Bindung an feste Sendezeiten, zum Beispiel über das Internet: Im zweiten Semester entsprachen in der Deutschschweiz 7,4 Prozent der Sehdauer der sogenannten zeitversetzten Nutzung gegenüber 6,2 Prozent im ersten Halbjahr. Westschweizer nutzen die Möglichkeit, das Fernsehprogramm selbst festzulegen, öfter. In der Romandie wurden 9,9 Prozent zeitversetzt geschaut gegenüber 8,0 Prozent im ersten Halbjahr. Im Tessin waren es 7,7 gegenüber 5,6 Prozent im ersten Semester.

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Ausschnitt Marktanteile 2. Semester 2014, Personen ab drei Jahren. Vollständige Diagramme unten verlinkt.

Die Statistik erfasst Sendungen, die bis sieben Tage nach der Ausstrahlung gesehen wurden. Gemessen wird die Fernsehnutzung auf Fernsehgeräten, Desktop-Computern und Laptops. In der Deutschschweiz hatte SRF 1 mit durchschnittlich 19,5 Prozent den höchsten Marktanteil (erstes Halbjahr: 19,3 Prozent). Danach folgt SRFzwei mit 9,8 (12,3 Prozent). Gegenüber dem ersten Halbjahr etwas eingebüsst haben die dahinter folgenden deutschen Sender. Der Anteil von ARD sank von 5,5 auf 5,2 Prozent, derjenige des ZDF von 5,5 auf 5,1 Prozent.

Die Stiftung Mediapulse ist unabhängig. Sie bekommt vom Bund den Auftrag, die offiziellen Kennwerte der Radio- und TV-Nutzung in der Schweiz zu messen. (SDA)

2014, 2. Semester (PDF)

TV im Tagesverlauf nach Sprachregionen
Reichweiten und Nutzung nach Sprachregionen und verschiedenen Zielgruppen
Marktanteile Deutschschweiz auf verschiedene Zielgruppen
Marktanteile Suisse romande auf verschiedene Zielgruppen
Marktanteile Svizzera italiana auf verschiedene Zielgruppen
Nutzung der konzessionierten Regional-TV-Sender
Zeitversetzte Nutzung nach Sprachregionen

Volk kann über neue Mediengebühr abstimmen

Das Radio- und Fernsehgesetz (RTVG) kommt vors Volk. Der Schweizerische Gewerbeverband hat über 100'000 Unterschriften gegen die Revision gesammelt und am Montag bei der Bundeskanzlei eingereicht.

Er wehrt sich dagegen, dass alle Unternehmen künftig Radio- und Fernsehgebühren zahlen sollen. Gemäss der Gesetzesänderung, die das Parlament in der letzten Herbstsession beschlossen hat, ist die Abgabe ab einem Jahresumsatz von 500'000 Franken geschuldet – unabhängig davon, ob im Betrieb tatsächlich ein Empfangsgerät steht. Gewerbeverbandsdirektor Hans-Ulrich Bigler sprach anlässlich der Einreichung der Unterschriften von einer «Zwangsabgabe». Heute bezahle ein Betrieb nur dann, wenn er Radio oder Fernsehen tatsächlich nutze. Die Wirtschaft werde um zusätzlich 200 Millionen Franken belastet.

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Natalie Rickli, Nationalraetin SVP-ZH, rechts, posiert neben Hans-Ulrich Bigler, Direktor Schweizerischer Gewerbeverband SGV, links, und Dieter Klaey, Kantonsrat ZH, Mitte, bei der Einreichung der Unterschriften. (Keystone/Peter Klaunzer)

Auch die Haushalte müssten künftig eine Empfangsgebühr zahlen, selbst wenn sie gar kein Gerät besitzen. Es handle sich darum in Wirklichkeit um eine Steuer, über welche die Bürgerinnen und Bürger abstimmen können müssten, sagte Bigler. Tritt das Gesetz in Kraft, ist schwarzsehen und -hören nicht mehr möglich. Zudem würden die Unternehmen die Kosten mittragen. Laut Bundesrat könnten die Billag-Gebühren von heute 462 Franken darum gesenkt werden. Daran glaubt Bigler nicht: Angesichts der Kostenentwicklung bei der SRG hält er Billag-Gebühren von 1000 Franken nicht für ausgeschlossen.

Hintergrund des Systemwechsels ist die Tatsache, dass Radio- und TV-Sendungen heute auch auf Computern, Tablets oder Smartphones gehört und geschaut werden können. Vorgesehen ist in der Gesetzesänderung auch, dass private Radio- und Fernsehstationen künftig mehr Geld aus dem Gebührentopf erhalten. Unterschriften gegen die RTVG-Revision sammelt auch ein Verein Stopbillag.ch. Zwei Volksinitiativen, für die derzeit Unterschriften gesammelt werden, wollen die Empfangsgebühren ganz abschaffen. Die Volksabstimmung über die RTVG-Revision findet möglicherweise am 14. Juni statt. (SDA)

Zum Thema: RTVG-Referendum: Gewerbe uneinig (11.01.2015)

Getunik baut Geschäftsleitung und Community Management aus

Kristin Hartmann verstärkt als COO und Jan Uekermann als Community Manager das Team der Internetagentur Getunik. Beide Positionen wurden per Januar 2015 neu geschaffen.

Kristin Hartmann ist als COO und Mitglied der Geschäftsleitung für Organisations-, Personal- und Prozessentwicklung sowie Kommunikation verantwortlich. Die 41-jährige Kommunikations- und Organisationsexpertin war während der letzten zwölf Jahre beim Internetvergleichsdienst Comparis.ch tätig. Sie war für die Leitung der Redaktion zuständig sowie als Projekt Portfolio Responsible und als Mitglied der erweiterten Geschäftsleitung für die organisatorische Weiterentwicklung der Firma mitverantwortlich.

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Jan Uekermann ist im 50-Prozent-Pensum für den Getunik-Brand Raisenow tätig und für den Aufbau einer digitalen Fundraising-Community verantwortlich. Der 33-jährige ist seit über 12 Jahren im professionellen Fundraising aktiv. Er ist Mitgründer des Major Giving Institutes in Wiesbaden, das 2015 zum vierten Mal die Weiterbildung «Grossspenden-Fundraiser/in» anbietet. Zuletzt war er als Projektleiter bei Swissfundraising tätig, dem Berufsverband der Schweizer Fundraiserinnen und Fundraiser.

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