Blond Publishing: Tobias Trevisan steigt bei L‘Officiel ein

Tobias Trevisan wird Partner bei Blond Publishing, dem Herausgeber der Schweizer Ausgabe des französischen Mode- und Lifestylemagazins L‘Officiel. Er übernimmt das Verwaltungsratspräsidium der Gesellschaft.

Mit Trevisan konnte Blond Publishing einen erfahrenen Verlagsmanager als Partner gewinnen. In der Schweizer Medienlandschaft hat Trevisan als Verlagsleiter der Sonntagszeitung und des Tages-Anzeigers sowie als Bereichsleiter Zeitungen bei der NZZ in verantwortungsvollen Positionen gewirkt. Mit der erfolgreichen Neulancierung der NZZ am Sonntag konnte er sich über die Landesgrenzen hinaus profilieren. Er ist dem Ruf der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) gefolgt, bei welcher er während neun Jahren in Frankfurt als Vorsitzender der Geschäftsführung tätig war. Seit diesem Frühling baut er unter der Marke Peakrgroup mit seinen Partnern in Deutschland und in der Schweiz eine Unternehmensgruppe auf, die sich auf die Entwicklung nachfragegetriebener digitaler Geschäftsmodelle in den Bereichen Karriere und Weiterbildung konzentriert.

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Oliver Burger, CEO Blond Publishing, in einer Mitteilung: «Ich freue mich, dass wir mit Tobias Trevisan einen weiteren Partner für Blond Publishing gewinnen konnten, der uns mit seinem Wissen, seiner Erfahrung und durch sein weitverzweigtes Beziehungsnetz unterstützen kann. Wir fühlen uns durch sein Engagement bestätigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind.» Auch Tobias Trevisan freut sich auf die Zusammenarbeit: «In den vielen Jahren in der Verlagsbranche habe ich nicht häufig ein Projekt kennengelernt, das in kurzer Zeit so erfolgreich in den Markt eingeführt wurde, wie L‘Officiel in der Schweiz. Sandra, Stefan und Oliver haben grossartige Arbeit geleistet. Sie verdienen mein Vertrauen. Ich freue mich sehr, mit ihnen zusammenarbeiten zu dürfen und sie dabei zu unterstützen, die Zeitschrift und die Marke L‘Officiel in der Schweiz weiterzuentwickeln.»

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Südostschweiz: Neues Konzept, neues Layout

Am Dienstag, 20. Januar, erscheint die Tageszeitung Südostschweiz erstmals mit neuem Konzept und Layout. Der Relaunch ist Teil der Medienmarken-Strategie der Somedia.

Der Name Südostschweiz steht künftig für die vier Kanäle Zeitung, Radio, Fernsehen und Online, die aber weiterhin unabhängig produziert werden. Es ist mehr als eine Rundumerneuerung, welche die Südostschweiz mit ihren drei Ausgaben für Graubünden, Glarus und Gaster& See erfährt. Es ist fast eine neue Zeitung, die morgen Dienstag erstmals erscheint. Im Mittelpunkt des weitgehend von der Redaktion selbst erarbeiteten Konzepts steht das Bemühen, eine zukunftsfähige Antwort auf die sich rasch ändernden Marktbedingungen zu finden.

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Das neue Layout

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Das bisherige Layout

Somedia ist laut Mitteilung überzeugt, dies mit einem Produkt erreichen zu können, das einerseits mehr Hintergründe und Einordnung zu den wichtigsten Nachrichten vornimmt und gesellschaftliche Themen stärker fokussiert. Sowohl die Relevanz wie auch der Nutzwert sollen gesteigert werden. Im Mittelpunkt steht aber weiterhin die Berichterstat-tung aus der Region. Auch diese soll jedoch vertieft werden: weniger Themen, diese dafür von mehreren Seiten beleuchtet, beschrieben und kommentiert. Folgerichtig sind die beiden Zeitungsbünde nicht mehr in einen regionalen und einen überregionalen Bund unterteilt, sondern in einen Nachrichten- und einen Lebenbund. Der weitgehende Wegfall von Meldungen, die bereits tags zuvor auf allen Kanälen gratis erhältlich waren, wird in der digitalen Ausgabe der Südostschweiz mit aktiven Elementen aufgefangen, die direkt auf die entsprechende Rubrik auf suedostschweiz.ch führen. Die Einführung einer multimedialen App ist auf Ende März vorgesehen.

Ein Farbsystem erleichert die Navigation durch die Zeitung. Dieses erhält durch ein neuartiges Kachelprinzip schon auf der Frontseite grosses Gewicht. Die kongeniale grafische Umsetzung des Konzepts stammt aus der Küche des Berliner Layoutateliers Einhorn Solutions, das unter anderem auch für das Redesign der Welt verantwortlich war.

Die neue Südostschweiz ist der erste Schritt in der neuen Medienmarken-Strategie des Medienhauses Somedia, zu dem auch die Werbewoche gehört. Die Kanäle Zeitung, Radio, Fernsehen und Online werden bis Ende März – parallel zum Einzug ins neue Medienhaus in Chur – zur Medienfamilie Südostschweiz vereinigt. Diese tritt auch optisch als Einheit auf. Die Planung für die Inhalte der vier Teilmedien erfolgt am zentralen News Desk in Chur.

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Lesen Sie in der aktuellen Printausgabe der Werbewoche alles über das neue Medienhaus von Somedia und den Relaunch der Südostschweiz. CEO Andrea Masüger verrät im Interview unter anderem, wieso für das Redesign eine Berliner Agentur gewählt wurde.  Abonnenten lesen die ausführliche Version des Interviews auch online.

 

Knackeboul verlässt Joiz

Joiz-Moderator David Kohler alias Knackeboul bricht auf zu neuen Ufern. Nach fast vier Jahren und 175 Sendungen, präsentiert der Berner Mundartrapper am 26. Januar 2015 letztmals seine Sendung «Knack Attack» beim jungen Social-TV.

In den vergangenen knapp vier Jahren präsentierte Knackeboul Woche für Woche seine ganze Bandbreite an Können: Freestyler, Rapper, Beatboxer, Entertainer, Moderator und Strahlemann. Zahlreiche Persönlichkeiten nahmen auf dem Sofa des Vielredners platz und präsentierten ihre Freestyle-Künste: So zum Beispiel CVP-Präsident Christophe Darbellay, Musiker DJ Bobo, Sportmoderator Rainer Maria Salzgeber oder Melanie Winiger, Viktor Giacobbo und Mike Müller.

Die Zeitung Der Bund kürte seine Beatbox-Session mit Beardyman zum Fernsehmoment des Jahres 2011. Zudem war die Sendung im 2013 für einen Prix Walo nominiert. Nun hat sich Knackeboul entschieden, Joiz zu verlassen. Knackeboul: «Joiz war für mich ein tolles Experimentierfeld und ich bin dankbar für die Möglichkeiten, die ich hier gekriegt habe, nun ist es für mich aber an der Zeit weiterzugehen und mich neuen, vor allem musikalischen Projekten, zu widmen»

Alexander Sautter, Head of Program: «Mit Knackeboul verlässt uns ein kreatives Multitalent, das sehr viel zum Erfolg von Joiz beigetragen hat. Ich bedaure Knacks Abgang sehr und wünsche ihm für die Zukunft alles Gute. Dank seinen musikalischen Tätigkeiten wird er sicher bald wieder bei joiz zu sehen sein, dann einfach als Gast.» Zum Abschied von Knackeboul wird am 26. Januar um 18.30h eine einstündige Sondersendung mit zahlreichen Überraschungsgästen ausgestrahlt.
 

Zu guter Letzt: Szenen aus dem Agenturalltag

Ein Agenturmitarbeiter hat während einem Jahr den eigenen Arbeitsalltag fotografisch festgehalten - mit Minatur-Figuren, inszeniert in typischen Agentur-Situationen. Wiedererkennen garantiert.

Derrick Linn von Resource/Ammirati in Columbus, Ohio war immer schon fasziniert von winzigen Dingen und kleinen Details, wie er einmal einem Journalisten von Daily Mail erzählt hat. Darum hat er Miniatur-Figuren gewählt, um die Emotionen aus dem Büroalltag auszudrücken. Die Bilder zeigen Momente, die jeder sofort wiedererkennt – ob er nun in einer Agentur arbeitet oder nicht. (sis)

Die aktuellsten Photos findet man jeweils auf Instragram.

Well, everyone is back in the office. Now what?

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Sometimes it takes a lot for ideas to be noticed.

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Waiting to see if we won a pitch makes time go by so slowly.

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Office holiday parties can be fun unless you happen to be an introvert.

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On some days we wish there is more excitement in the office.

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Tsüri geht online

Auf der Plattform Tsüri.ch findet man ab sofort regelmässig Geschichten aus der gleichnamigen Stadt. 

Im 2015 und 2016 werden die Leser auf der neuen Plattform in regelmässigen Abständen mit kritischem, engagiertem und unabhängigem Journalismus versorgt, kündigt eine Mitteilung vom Sonntagabend an. 

Tsüri.ch vier Reportagen (über Magic Mushrooms, Obdachlose in Zürich, ICF und den Palestine Grill an der Langstrasse) sowie einem Kommentar zur Reclaim The Streets-Demonstration vom Dezember. Hinter dem Projekt stecken die Macher von Die Perspektive.

 

NZZ-Gruppe schreibt rote Zahlen

Verwaltungsratspräsident Etienne Jornod nimmt in der Sonntagszeitung Stellung zum operativen Ergebnis des Medienunternehmens im 2015. Er äussert sich ausserdem zum Entscheid, Markus Somm als Chefredaktor in Betracht gezogen zu haben.

Wegen der beabsichtigten Schliessung der Druckerei und der damit zusammenhängenden Abschreibungen auf Gebäude und Produktionsanlagen resultiert für 2014 ein Verlust. Dies sagte Verwaltungsratspräsident Etienne Jornod in einem Interview mit der Sonntagszeitung. Zahlen nannte er nicht. Für 2013 hatte die NZZ-Gruppe noch einen Reingewinn von 24,9 Millionen Franken ausgewiesen.

Das operative Ergebnis 2014 liege im Rahmen der Erwartungen, führte Jornod aus. Der Rückgang der Lesermarkterlöse im Printgeschäft sei durch das Digitalgeschäft der NZZ mehr als kompensiert worden. 2014 habe man erstmals seit langem wieder Abonnenten gewinnen können, sagte Jornod. Der Nettozuwachs sei zugegebenermassen noch klein, doch er dürfte eine Trendumkehr markieren.

Zur Druckerei in Schlieren hielt Jornod fest, es stimme nicht, dass diese profitabel sei. Die Kosten lägen bereits rund 40 Prozent über dem Marktniveau. Da die Kosten angesichts der Entwicklungen im Zeitungsdruckmarkt weiter steigen dürften, handle die NZZ-Gruppe, bevor sich die Probleme verschärften.

Jornod verteidigte in dem Interview auch den Entscheid, Markus Somm als Kandidaten für die Redaktionsleitung der NZZ geprüft zu haben. Verschiedene Persönlichkeiten, die der FDP angehörten und der NZZ sehr nahestünden, hätten ihm dies empfohlen. Wenn Somm als nationalkonservativ charakterisiert werde, teile er dies nur sehr bedingt.

Der Chefredaktor der Basler Zeitung, an welcher SVP-Stratege Christoph Blocher beteiligt ist, habe dann aber mehrere Kriterien nicht erfüllt und die Nominierung sei nicht auf ihn gefallen, sagte Jornod ohne Details zu nennen. Er räumte sogleich ein, nicht mit derart heftigen Reaktionen gerechnet zu haben. (SDA)

 

Persönlicher Brief von Heidi

Heidi kümmert sich höchstpersönlich um mögliche Sponsoring-Partner für ihren neuen Film.

Um Weihnachten dieses Jahres kommt der neue Heidi-Film in die Kinos. Nicht nur der Tourismus, sondern auch diverse Schweizer Firmen und Brands sollen von der Erscheinung des Films profitieren können, heisst es in einer Mitteilung vom Freitag. Sie werden daher aufgefordert, mit einer Partnerschaft zur Finanzierung der Produktion, wie auch zur nationalen und internationalen Promotion des Films, beizutragen.

Da konventionelle Sponsoring-Dossiers in der Post leicht untergehen und nicht sofort angeschaut werden, sollte eine besondere Massnahme das Interesse der Marketingverantwortlichen wecken. Wer könnte dies in diesem Falle besser als Heidi selbst, in Form eines handgeschriebenen, persönlichen Briefes, verfasst mit kindlicher Vorfreude auf den Film sowie mit einer besonderen Einladung, sich den Trailer zum Film exklusiv und bereits vor allen anderen anschauen zu können?

Heidi duzt in ihrem Brief die Empfänger, meint, dass der Film für deren Geschäft interessant sein könnte und verrät einen persönlichen, vierstelligen Code, mit welchem der Empfänger auf Entdecke-heidi.ch Zugang zum Teaser-Trailer erhält. Weiter finden sich auf der Microsite Vorschläge für mögliche Partnerschaften sowie die Kontaktangaben zur Verantwortlichen Person beim Verleih des Films in der Schweiz: The Walt Disney Company.

Nebst dem Brief erhielten die Empfänger ferner ein Teaser-Poster, welches den Brief zum Paket machte und das Interesse für den Inhalt zusätzlich stärken soll. Bereits vor dem offiziellen Trailer-Release am 15. Januar bekundeten laut Mitteilung erste potentielle Partner ihr Interesse an einer Zusammenarbeit.

Verantwortlich bei The Walt Disney Company: Johnny Forrer (Marketing Manager). Verantwortlich bei Zodiac Pictures: Lukas Hobi (Produzent). Verantwortlich bei Clou: Albi Christen (Creative Director), Marcel Huwiler (Art Director), Angela Brancato (Graphic Design). Verantwortlich bei Mexan: Thomas Niederberger (CEO), Chantal Schmid (Web Developer).

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Studie: Journalistische Freiheit eingeschränkt

Der zunehmende Druck auf die Arbeitsbedingungen von Journalistinnen und Journalisten in der Schweiz schränkt die Berichterstattungsfreiheit ein. Zu diesem Schluss kommt eine Studie der Universität Freiburg.

Die Abhängigkeit von kommerziellen Interessen stelle eine Gefahr für die Zukunft des Berufsstands dar, so das Fazit der Studie. Die kürzlich vom Bundesamt für Kommunikation (Bakom) veröffentlichte Untersuchung stützt sich auf eine Befragung von 1128 Journalistinnen und Journalisten des Berufsverbands impressum zu Arbeitsbedingungen und Meinungsfreiheit.

Die Resultate zeigen laut den Studienleitern deutlich, dass die Mehrheit der Schweizer Medienschaffenden eine Verschärfung des ökonomischen Drucks in ihrem Beruf wahrnimmt. Dies gelte besonders für Tageszeitungen in der Deutschschweiz. Etwas besser sei die Situation für Journalisten in der Romandie und im Tessin.

Weitgehend fehlende Selbstkritik

«Zeit für vertiefende Recherchen und die Pflege von Netzwerken bleibt kaum», heisst es in der Zusammenfassung der Studie. Die Folge seien ein Rückgang journalistischer Sorgfalt und eine oberflächlichere Bearbeitung von Themen.

Auch die Berichterstattungsfreiheit werde durch die sogenannte Medienkrise eingeschränkt. Insgesamt würden eher selten Berichte über Anzeigenkunden veröffentlicht, die für deren Image schädlich sein könnten.

Zudem werde generell wenig über medienpolitische Themen berichtet – und wenn, dann meist unter Einfluss der Interessen des eigenen Unternehmens. Es sei üblich, über positive Entwicklungen des eigenen Unternehmens zu berichten,negative Entwicklungen hingegen eher auszuklammern.

Wiederholte Forderung nach Gav

Für Urs Thalmann, Geschäftsführer des Journalistenverbands Impressum, bestätigt die Studie seine Beobachtungen: «Die häufigen Restrukturierungen in den Redaktionen führen zu einer grossen Unsicherheit und zu massivem Druck», teilte er mit. Diese Situation hänge eng damit zusammen, dass es in der Deutschschweiz
und im Tessin keinen Gesamtarbeitsvertrag (Gav) mehr gebe.

Zentralsekretärin Dominique Diserens ergänzt mit Blick auf die Westschweiz, dass der GAV in der Romandie die Arbeitsbedingungen erheblich stütze. Davon profitierten die Unternehmen ebenso wie die Journalistinnen und Journalisten. Jedoch sei der erhöhte wirtschaftliche Druck auch auf Westschweizer Redaktionen klar spürbar.

Nicht alles schlecht

Auch Verena Vonarburg, Direktorin des Verbands Schweizer Medien, bestreitet nicht, «dass die Journalisten heute mehr leisten müssen als früher». Der Druck habe zugenommen, weil die Medienhäuser mit deutlich geringeren Einnahmen auskommen müssten, teilte sie auf Anfrage der SDA mit. Doch auch Medienschaffende in kleineren Redaktionen könnten guten, kritischen Journalismus leisten.

«Die vom BAKOM geförderte Studie ist leider politisch gefärbt und basiert auf schmaler Faktenbasis», schrieb Vonarburg weiter. Sie verwies auf einen Bericht des Bundesrats von Ende 2014 zur Mediensituation. Darin wird festgehalten, dass die Schweiz zu den Ländern mit der grössten Medienvielfalt gehört. (SDA)
 

Neuer Leiter Beratung und Redaktion bei Infel Corporate Media

Infel Corporate Media hat einen neuen Leiter Beratung und Redaktion: Gert Schröder. Er leitet ab Januar ein Team von Corporate-Publishing-Spezialisten. Gleichzeitig nimmt er Einsitz in der Geschäftsleitung.

Dem Unternehmen sei es gelungen, mit Gert Schröder einen versierten Kommunikations-Profi als Leiter Beratung und Redaktion zu verpflichten, heisst es in einer Mitteilung des Unternehmens vom Freitag. Schröder übernimmt ab Januar die Leitung des Teams.

Der 43-Jährige war zuvor Managing Director bei Wunderman in Zürich, einer Unternehmung der Y&R Group Switzerland. Dort verantwortete er unter anderem deren Positionierung, den Auf- und Ausbau der Produktionsabteilung sowie die strategische Ausrichtung und Markenentwicklung. Schröder bringt ausserdem Erfahrungen auf Kundenseite und einen Abschluss als Master of Science in Communication Management mit.
 

Rhätische Bahn im ABB-Kleid

ABB und die Rhätische Bahn (RhB) unterstreichen mit einem gemeinsamen optischen Auftritt ihre fast hundertjährige Zusammenarbeit: Ab heute wird eine Zugkomposition nicht mehr in Rot unterwegs sein, sondern in weiss.

Die Rhätische Bahn gestaltet das Innere und Äussere gemäss dem ABB-Branding um, wie eine Mitteilung vom Freitag bekannt gibt. Der Zug wird während des World Economic Forums WEF ausschliesslich zwischen Landquart und Davos verkehren, danach auf dem gesamten Bündner Streckennetz.

Die neugestaltete Komposition, bei der erstmals ein zusätzliches Logo neben demjenigen der Rhätischen Bahn steht, ist Teil der Flotte Allegra von insgesamt 15 Triebzügen, die Stadler Rail 2010/2011 lieferte. ABB hat als Unterlieferantin das Antriebspaket speziell für die Anforderungen der Rhätischen Bahn entwickelt. Es musste auf die ausgeprägten Steigungen, das hochalpine Klima sowie auf ein Stromnetz mit Gleichstrom und Wechselstrom angepasst werden.

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Marketing-Trophy 2015 – Die Nominierten

Die Marketing-Trophy wird jährlich von Swiss Marketing verliehen, der grössten Berufsorganisation für Marketing und Verkauf. Eine interdisziplinäre Fachjury unter der Leitung von Peter Felser hat die elf Projekte für die Trophy nominiert.

Nominiert sind in den Kategorien Grossunternehmen, KMU und Non-ProfitOraganisationen:


Kategorie Grossunternehmen
BMW
BMW (Schweiz) AG
Projekt: BMW i3: Lancierung eines neuen Fahrzeugkonzeptes

Involvierte Agenturen:
Serviceplan Suisse AG

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CSS
CSS Versicherung
Projekt: Ganzheitliches Marken- und Kundenerlebnismanagement

Involvierte Agenturen:
Contexta AG
Prophet
Stimmt AG
SandSIV AG

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Geberit
Geberit International AG
Projekt: The Geberit AquaClean Feeling

Involvierte Agentur:
Y&R Group Switzerland AG, www.yr-group.ch

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Mazda (Suisse) SA
Projekt: Voilà ma Suisse
 
Involvierte Agentur:
JWT/Fabrikant

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UBS
UBS AG
Projekt: UBS: Der Weg zur führenden Multikanalbank der Schweiz
  
Involvierte Agenturen:
Alpha 245

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Kategorie Kleine und mittlere Unternehmen 
Sport
Sport Ferien Resort Fiesch
Projekt: Sport.info
 
Involvierte Agentur:
Indual

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Stoeckli
Stöckli Swiss Sports AG
Projekt: Das leichteste Bike der Welt
 
Involvierte Agentur:
Serviceplan Suisse AG

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TravelCash
Swiss Bankers Prepaid Services AG
Projekt: Travel Cash – Das Reisegeld
  
Involvierte Agentur:
Contexta AG

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Kategorie Non-Profit-Organisationen 
Duck
DUCK RACE ZURICH
Projekt: Duck Race Zurich
 
Beratendes Unternehmen:
Krebsliga des Kantons Zürich

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Gorilla
Schtifti Foundation
Projekt: GORILLA
 
Involvierte Agentur:
Kreienbühl und Vogler

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SOS
Stiftung SOS-Kinderdorf Schweiz
Projekt: Handy Sammelaktion für SOS-Kinderdorf
 
Involvierte Beratung:
Heimat Werbeagentur GmbH Zürich

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Beschwerde gegen 20 Minuten abgewiesen

Eine in 20 Minuten abgedruckte Meldung der SDA über falsche Anreize der Invalidenversicherung für Jugendliche ist nicht zu beanstanden. Der Presserat hat eine Beschwerde dagegen abgewiesen. Auch das von der Redaktion gewählte Bild eines Besäufnisses sei in Ordnung.

Der Entscheid des Presserats wurde am Freitag veröffentlicht. Es geht um den Artikel «IV-Rente lohnt sich mehr als Arbeit», der am 4. Februar 2014 in der Pendlerzeitung 20 Minuten erschienen war. Als Illustration hatte die 20 Minuten-Redaktion ein Bild eines Besäufnisses unter Jugendlichen gewählt.

Berichtet wurde aufgrund eines OECD-Forschungsberichts über Fehlanreize der IV, die es für Jugendliche in der Schweiz lohnender machten, Rente zu beziehen als zu arbeiten. Insgesamt mache die Schweiz zu wenig, um Menschen mit psychischen Problemen im Arbeitsmarkt zu halten.

Der Verein Selbstbestimmung.ch reichte beim Schweizer Presserat eine Beschwerde gegen den Artikel ein. Dieser verletze die Verbote der Unterschlagung wichtiger Elemente von Informationen sowie der Diskriminierung, wie die «Erklärung der Pflichten und Rechte der Journalistinnen und Journalisten» sie festschreibe.

Namentlich erwähne der Text nicht die mangelhafte institutionelle Zusammenarbeit und das fehlende Engagement der Arbeitgeber, Hauptkritikpunkte der OECD. Er verweise einseitig auf deren Kritik am Rentensystem. Damit und mit dem Bild werde suggeriert, psychisch Beeinträchtigte würden lieber zu Lasten der Steuerzahler feiern statt zu arbeiten.

Wichtiger Ermessensspielraum

Der Presserat weist die Beschwerde ab. In seiner Stellungnahme hält er fest, es sei in dem Artikel nicht um eine integrale Wiedergabe des Forschungsberichts gegangen, sondern um den Aspekt von jungen psychisch Erkrankten. Einem Journalisten stehe es frei, auf seine eigene Art über ein Thema zu berichten. Dieser Ermessensspielraum sei ein wesentlicher Bestandteil der Pressefreiheit.

Auch die Auswahl der Illustration liege im redaktionellen Ermessen. Das Bild möge eine nicht ganz unproblematische und wohl auch provozierende Verallgemeinerung darstellen, zudem eine kritische Haltung gegenüber Jugendlichen im Allgemeinen zum Ausdruck bringen. Dies sei jedoch im Zusammenhang mit dem gewählten Meldungsfokus nicht zu bemängeln. (SDA)

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