Facebook Messenger: Werbung kann warten

Facebook will sich beim Geldverdienen mit dem Kurznachrichtendienst Messenger Zeit lassen. «Wir wollen die App nicht mit Werbung zukleistern», der Komfort habe Vorrang, sagte Facebook-Manager David Marcus am Rande der Internet-Konferenz DLD in München.

Facebook habe keine Eile, mit der Plattform Umsätze zu erwirtschaften. Eine Überlegung für die Zukunft sei, Unternehmen einen Kanal zur Kommunikation mit Kunden über den Messenger zu geben und sie dafür bezahlen zu lassen, sagte Marcus. Spekulationen über die Integration von Bezahlfunktionen in den Messenger dämpfte Marcus dagegen: «Wir haben derzeit kein Interesse, ein Bezahlgeschäft aufzubauen.»

Der 41-Jährige führte bis zum Wechsel zu Facebook im vergangenen Jahr den Bezahldienst Paypal im Ebay-Konzern. Marcus bekräftigte, dass der ebenfalls zu Facebook gehörende  Kurznachrichtendienst Whatsapp weitgehend unabhängig agiere. WhatsApp behielt  den Firmensitz ausserhalb des Facebook-Geländes, es gebe wie angekündigt keine  Daten-Zusammenlegung, man tausche sich nur regelmässig über die Strategie aus. «Ausserdem ist vereinbart, dass einige neue Funktionen, die wir testen, mit der Zeit bei Whatsapp integriert werden könnten», sagte Marcus. Das werde auch bei den Ideen zum Geldverdienen der Fall sein. «Wir haben keine Pläne, die beiden Dienste zusammenzuführen.»

Die Übernahme von Whatsapp durch Facebook für knapp 23 Milliarden Dollar hatte bei vielen Nutzern die Sorge ausgelöst, ihre Daten würden mit den Beständen des Online-Netzwerks verknüpft. Facebook und Whatsapp versicherten, das sei nicht geplant. «Im Moment geht es nicht um Daten», sagte Marcus. Derzeit hätten beide Dienste das Ziel, die Marke von einer Milliarde Nutzern zu knacken. (SDA)

Amazon will Hollywood Konkurrenz machen

Amazon nimmt Hollywood ins Visier: Nach TV-Serien packt der weltgrösste Online-Einzelhändler auch die Produktion von Kinofilmen an. Dabei soll das Zeitfenster zwischen Kinodebüt und dem Erscheinen auf einem Fernsehbildschirm drastisch verkürzt werden.

Ziel sei es, bis zu zwölf Filme pro Jahr zu produzieren, sagte Roy Price, Vizepräsident von Amazon Studios. Die Produktion stehe unter der künstlerischen Leitung des amerikanischen Filmproduzenten Ted Hope, der für seine Independent-Filme bereits vielfach ausgezeichnet worden sei. Bei den eigenen Produktionen will Amazon auch die Wartezeit zwischen Kinodebüt und Verfügbarkeit etwa für den Fernseher verkürzen. Die Filme sollen bereits vier bis acht Wochen nach der Premiere im Filmtheater in Amazons hauseigenem Video-Streamingdienst gezeigt werden.

Amazon dreht bereits eigene Fernsehsendungen, vor wenigen Tagen gewann die Serie «Transparent» einen Golden Globe. Einen Coup landete Amazon kürzlich mit der Verpflichtung von Woody Allen. Der Schauspieler und Filmregisseur wird eine TV-Serie für Amazons Prime-Angebot produzieren. Weder Titel noch Inhalt stehen jedoch bislang fest.

Eingeschränktes Budget

Amazon ist nicht der einzige Internet-Konzern, der in den angestammten Bereich von Hollywood dringt. Auch der Streaming-Dienst Netflix setzt auf Eigenproduktionen und dreht unter anderem vier Filme mit Adam Sandler sowie eine Fortsetzung des Kampfkunst-Streifens «Tiger & Dragon». Dieser Film soll gleichzeitig ins Kino und ins Netflix-Angebot kommen. Deswegen wollten ihn einige amerikanische Filmtheater nicht zeigen. Bei den Golden Globes hatten beide Unternehmen in der Kategorie TV-Serien bereits abgeräumt. Das Budget für die neuen Film-Produktionen von Amazon solle zwischen fünf und 25 Millionen US-Dollar liegen, berichtete das Branchenblatt «Variety». Bei diesem Rahmen braucht sich Hollywood keine Sorgen um neue Konkurrenz bei teuren Action-Blockbustern zu machen. Allerdings bedeutet jeder Neuankömmling in dem Geschäft verstärkten Wettbewerb um die Kinosäle. (SDA)

Tamedia Publications romandes ordnet Leser- und Werbemarkt neu

Tamedia Publications romandes ordnet die Verantwortlich­keiten im Leser- und Werbemarkt neu. Die beiden Bereiche Leser- und Werbemarkt werden direkt Serge Reymond, Leiter Tamedia Publications romandes, unterstellt.

Thierry Furrer wird neu den gesamten Werbemarkt betreuen, seine Funktion als Verantwortlicher für die nationalen Kunden aber beibehalten. Karim Mahjoub leitet weiterhin den Lesermarkt. Die neue Organisation des Leser- und Werbemarktes von Tamedia Publications romandes tritt am 1. April 2015 in Kraft. Bis dahin wird Jean-Paul Schwindt, zurzeit Leiter Vertrieb & Marketing, die Umsetzung der neuen Organisation begleiten.

Tamedia Publications romandes strebt 2015 insbesondere bei digitalen Angeboten ein deutliches Wachstum an. Oberste Priorität haben das Digitalangebot für Zeitungsabonnenten und neue digitale Werbeformate für die regionalen Werbekunden. Ein erster Schritt in diese Richtung ist die Lancierung eines zahlungspflichtigen Digitalangebotes und eines neuen Auftritts der Websites und Apps der Tageszeitungen 24 heures und Tribune de Genève am 22. Januar 2015.

Goldbach Interactive neu mit eigener Event-Unit und zusätzlichem Standort in Bern

Die Full-Service-Agentur Goldbach Interactive baut ihr Dienstleistungsportfolio mit dem Angebot «Live Communication» aus und eröffnet dafür eine Niederlassung in Bern.

Per sofort ergänzen die Inszenierung und Realisierung von Events das bestehende Angebot von Goldbach Interactive, der Schweizer Full-Service-Agentur mit digitaler DNA. Mit dem neusten Ausbauschritt bietet die Agentur laut Mitteilung einen in der Schweiz einzigartigen Service über alle Bereiche der modernen Marketingkommunikation.

Für Frank Lang, Managing Director bei Goldbach Interactive, ein folgerichtiger Entscheid: «Marken wollen erlebt werden – auf allen relevanten Kanälen. Die Event-Kommunikation ist insofern das finale Puzzle-Teilchen, das unsere Angebotspalette komplettiert. Wir wollen Events realisieren, welche Markenbotschaften in emotionaler Live-Atmosphäre vermitteln, das Publikum begeistern und so in Erinnerung bleiben.» Von der Konzeption über die Content-Produktion und Ablaufplanung bis hin zur Materialbewirtschaftung bietet die neue Berner Unit einen professionellen Service, welcher alle Facetten der modernen Event- und Live-Kommunikation umfasst. Dazu Thomas Schrämli, Director Campaigns bei Goldbach Interactive: «Ich bin froh, dass wir mit Flavio Baggenstos und Michel de Maddalena zwei sehr erfahrene und gut vernetzte Event-Profis für uns gewinnen konnten, welche den neuen Geschäftsbereich in Bern leiten werden.»

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Michael de Maddalena

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Flavio Baggenstos

Die bisherigen Standorte und Dienstleistungen – Zürich Wollishofen für umfassende Marketing- und Kommunikationslösungen, Biel für digitale Präsenzen und Web-Plattformen – bleiben unverändert bestehen.
 

Roger Federer muss gar nichts sagen

Laut Test der Zeitschrift Connect» hat Sunrise das beste Netz für mobile Telefonie. TBWA findet: Dazu gibt es nichts weiter zu sagen – auch nicht für den neuen Sunrise Markenbotschafter Roger Federer.

Weil laut Mitteilung nicht nur die Netzqualität für sich spricht, sondern jedes einzelne Angebot von Sunrise, entwickelte TBWA\Zürich für Sunrise eine Testimonial-Kampagne mit Roger Federer, die nicht ihn, sondern die Angebote gleich selber für sich sprechen lässt. Und somit hat Roger Federer mehr Zeit für anderes. Für was genau, wird die neue Kampagne zeigen. Die aktuelle Connect-Kampagne bildet den Auftakt der Sunrise Jahreskampagne. Nebst TV, Plakat, Print und der Microsite Sunrise.ch/RF kommen weitere Online-, POS-und CRM-Werbemittel zum Einsatz.

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Verantwortlich bei Sunrise: Timm Degenhardt (Chief Marketing Officer), Fabrice Allegro (Executive Director Marketing), Tobias Händler (Head of Marketing Communications), Minh Dang Nguyen (Senior Brand Manager), Anna Leutar, Barbara Hasenböhler, Linda, Forster, Uri Barasch, Sandra Seydel (Marcom), Dominik Krattiger, Andreas Jaeggi, Nora Angstmann, (Creative). Verantwortlich bei TBWA\Zürich: Matthias Kiess (CEO), Simon Rehsche (Strategie), Cyrill Wirz, Bruce Roberts, Tizian Walti, Bettina Klossner, Mischa Müller, Silke Erschbaumer, Wanda Michel, Stefanie Wolf (Kreation), Petra Zehnder, Sharon Nehrenheim, Stefanie Rübenacker (Beratung). Filmproduktion: Chocolate Films: Marcel Langenegger (Regie), Michela Trümpi (Producer), Danny Hiele (DOP). Fotografie: Tobias Stahel (Fotograf), Lorenz Wahl (Bildbearbeitung).

Schweizer Werbemarkt stagniert seit vier Jahren

2014 haben Firmen in der Schweiz zwar 1,4 Prozent mehr für Werbung ausgegeben als im Vorjahr. Dennoch stagniert der Werbemarkt seit 2011. Die Brutto-Werbeausgaben pendeln sich laut Media Focus um 4,8 Milliarden Franken pro Jahr herum ein.

2014 flossen 4,89 Milliarden Franken ins Schalten von Werbung in den Medien – ohne die teils für Kampagnen gewährten beträchtlichen Rabatte. Von den verschiedenen Wirtschaftszweigen steckte die Nahrungsmittelbranche mit 508,3 Millionen Franken deutlich am meisten in die Anpreisung ihrer Produkte. Damit resultierte für den Sektor ein Zuwachs von 1,6 Prozent. Für Fahrzeugwerbung wurden mit 457,7 Millionen Franken 0,4 Prozent mehr ausgegeben als im Vorjahr. In Initiativen und Kampagnen investierten die Urheber 354,8 Millionen Franken. Davon entfielen 67,4 Millionen Franken auf politische Kampagnen. Mit 23,6 Prozent war hier der Zuwachs überaus deutlich – der intensive Abstimmungskampf zur SVP-Zuwanderungsinitiative vom Jahresbeginn lässt grüssen. Der Detailhandel als viertwichtigste Quelle für die Werbeeinahmen liess sich die Reklame 351,5 Millionen Franken kosten und generierte damit einen Zuwachs um 5,7 Prozent.

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Weniger Werbefranken für Shampoos

Kosmetik und Körperpflege drosselten die Werbeausgaben um 6 Prozent auf noch 331,2 Millionen Franken. Die Entwicklung war hier sehr uneinheitlich: Für Hygieneartikel flossen 18,5 Prozent mehr Werbefranken sowie für Sonnencrèmes und Konsorten 40 Prozent mehr. Auf der anderen Seite knauserten die Hersteller von Haar- und Körperpflegeartikeln, Düften sowie Hairstylings. Warum Marken wie Pantene, Head & Shoulders. Schwarzkopf, Syoss, Davidoff und Vichy sich rar machten, entzieh sich der Kenntnis der Werbefachleute. Andererseits intensivierten Marken wie Lancôme, Labello, Calvin Klein oder Gliss Kur ihre Werbeaktivitäten.

Die gesamte Finanzindustrie betrieb Werbung für 303,1 Millionen Franken und legte damit in Zeiten schwindender Reputation um 5,5 Prozent zu. Tüchtig heizten die Versicherungen mit einem Plus von 25,5 Prozent das Werbewachstum der Branche an. Von allen Branchen oder Produkten musste die Werbung für Tabakprodukte 2014 mit 27,3 Prozent den grössten Rückgang hinnehmen. Allerdings war hier das Volumen mit 15,5 Millionen Franken auch eher bescheiden. Mit 16,2 Prozent das grösste Branchenwachstum verzeichnete die Pharma- und Gesundheitsindustrie. Sie steckte 165,3 Millionen Franken in die Werbung.

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TOP 10 des Monats Dezember 2014

Wenig Bewegung im Werbemarkt

Die Experten von Media Focus sehen den Werbemarkt in der Schweiz trotz unterschiedlicher Rahmenbedingungen für die Branchen gefestigt. Die Zahl der Werber blieb mit 20'000 gegenüber dem Vorjahr konstant. Die Neuzugänge verharrten mit 2700 auf Vorjahresstand. Neu beworben wurden ungefähr 3000 Produkte. Allein auf den Dezember bezogen schrumpften die Werbeausgaben in der Schweiz um 0,4 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Für das Ankurbeln des Weihnachtsgeschäfts wurden den Angaben zufolge 431,1 Millionen Franken ausgegeben. (SDA/pd)

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Entwicklung des Werbedrucks in den Medien im Vorjahresvergleich

Zu guter Letzt: Augappfel

Swiss Sponsorship Awards im Olympischen Museum

Die Verleihung der Swiss Sponsorship Awards findet mit renommierten Vortragenden und Teilnehmenden am 29. Januar 2015 an einem der symbolträchtigsten Orte der Sportwelt statt : dem neu renovierten Olympischen Museum in Lausanne.

Für die dritte Verleihung der Awards am 29. Januar werden sich mehr als 100 Vertreter aus der Welt des Marketing und Sponsoring im Olympischen Museum einfinden. Nach den erfolgreichen Austragungen der ersten Awards im Rolex Forum an der EPFL und im Fifa Club Sonnenberg in Zürich wird die dritte Austragung wiederum die Zeremonie wie auch eine Gesprächsrunde und Vorträge erstklassiger Experten beinhalten.

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Die nominierten Unternehmen für die besten Sponsoringkampagnen des Jahres 2014 sind : Swiss Life, Ragusa, Swisscom, H&M, Zweifel Chips, Coop, Nestlé und Migros.

Nominiert wurden die Unternehmen von einer Jury, welche die Nominationen selbständig vorgenommen hat. Zur Jury der dritten Austragung gehören: Daniel Rossellat (Paléo Festival), Pierre Brunschwig (Bongenie-Grieder), Simon Hofmann (Swisscom), Mette Stannow (IBM), Thomas Junod (Uefa), Sébastien Tondeur (MCI-Group), Patrick Cotting (CCI Cotting) und Sebastian Chiappero (Cercle Suisse de Sponsoring).

Während des Nachmittagsprogramms werden mit Vortragenden der Unternehmen Orange, Feldschlösschen, IWC Schaffhausen, Tour de Romandie, Fédération Internationale de l’Automobile, Nissan, Raiffeisen, Ville de Lausanne, etc. Themen rund um die Kundenbindung mittels Sponsoring, der Wirksamkeitsmessung von Sponsorships und der Herausforderungen von Sponsorships auf internationaler Ebene besprochen. Die Veranstaltung wird wie üblich mit einem Cocktail abgeschlossen.

Die «Swiss Sponsorship Awards» wollen jene Sponsorships in den Bereichen Sport, Kultur und Soziales auszeichnen, die durch ihre Originalität aufgefallen sind. Sie wurden 2012 vom « Cercle Suisse de Sponsoring » lanciert mit dem Ziel, die Professionalität von Sponsorships in der Schweiz zu steigern und die Unternehmen zu motivieren, dieses immer wichtiger werdende Instrument der Unternehmenskommunikation und des Marketing zu nutzen. Die Zahlen beweisen es : mittlerweise werden mehr als 700 Millionen Franken jährlich in der Schweiz für Sponsorships ausgegeben.
 

Marco Eggenberger wechselt zu Adcom

Marco Eggenberger wechselte per 1. Januar 2015 von Weltklasse Zürich zu Adcom Switzerland. Als Head of Promotional Staff wird Marco Eggenberger das Geschäftsfeld «Promotoren & Hostessen» weiterentwickeln, ausbauen und führen.

In seiner beruflichen Laufbahn war der ehemalige Schweizer Meister im Squash auf Agenturseite unter anderem für den UBS Kids Cup verantwortlich und als Project Manager beim Fifa World Cup und der Uefa Euro tätig. Seine Erfahrung im Beruf und seine Mentalität als Spitzensportler qualifizieren ihn laut Mitteilung für die neue Aufgabe.

Die Schweizer «Aktivierungsagentur» intensiviert für namhafte Marken die Präsenz am Markt und sorgt dafür, dass sich Kontakte in Leads verwandeln, Leads in Kunden und Kunden in treue Kunden. Die Kombination von digitaler und traditioneller Kundenaktivierung sei in dieser Ganzheitlichkeit in der Schweiz einzigartig, schreibt die Agentur. Adcom beschäftigt an fünf Schweizer Standorten und in Shanghai über 60 Mitarbeitende und erzielt einen Jahresumsatz von 20 Millionen Dollar. Adcom umfasst die drei Bereiche Promotion, Event und Digital. Zu den Kunden zählen Schweizer Grossunternehmen, Verbände und Vermarkter.
 

Hogenkamp lanciert Nachrichten-App «Niuws»

Newscron SA mit Sitz in Lugano und Zürich lanciert die neue App «Niuws» mit handkuratierten Nachrichten – 15 Experten betreuen Gefässe von «Arbeit der Zukunft» bis «Personal Branding» – CEO ist Ex-NZZ-Digitalchef Peter Hogenkamp.

Wer heute aktuelle, interessante und für das eigene Weiterkommen relevante Informationen sucht, gibt sich meist mit der Nutzung nur einer Nachrichtenquelle nicht mehr zufrieden. Es gibt daher diverse Übersichten über aktuelle News, etwa Google News oder andere Aggregatoren, teilweise erfüllen auch soziale Medien wie Twitter und Facebook diese Funktion. Oft geht allerdings viel Zeit auf der Suche nach wirklich guten Artikeln verloren, oder es kommt zum «Information Overload».

Die neue App Niuws des Schweizer Start-ups Newscron für iPhone und Android, will dieses Problem lösen: Sie aggregiert Nachrichten nach Themen sortiert und setzt dabei auf Handkuration durch Experten. Branchen-Spezialisten scannen die wichtigsten Nachrichten, Analysen und Diskussionsbeiträge, wobei ihnen intern ein patentierter Algorithmus passende Artikel vorschlägt. Was die Kuratorinnen und Kuratoren dann für wichtig halten, empfehlen sie in einem regelmässig aktualisierten Stream. Nutzer der Niuws-App können für sie interessanten Themen abonnieren und die von den Kuratoren ausgewählten und kommentierten Artikel direkt in der App lesen. Niuws bringt damit hunderte Nachrichtenmedien, Onlinemagazine und Blogs zu Professionals aus dem deutschsprachigen Raum, die sich täglich auf einfache Art einen Überblick über für sie wichtige Themen und Trends verschaffen wollen.

Zum heutigen Debüt bietet Niuws 15 unterschiedliche Ressorts, genannt «Boxen», von «Digital Strategy» über «FinTech» bis zu «Business Gadgets», denen die Nutzer mit einem Klick «folgen» können. Es ist geplant, diese Zahl in den nächsten Tagen und Wochen noch deutlich zu erhöhen. Dazu Peter Hogenkamp, CEO und Verwaltungsratspräsident von Newscron: «Ich hatte mein Leben lang immer das Gefühl, dass andere Leute über die meisten Dinge besser Bescheid wissen als ich. Mit Niuws kann ich ihnen quasi über die Schulter schauen, woher sie dieses Wissen nehmen.»

Elia Palme, Gründer und CTO von Newscron: «Ich arbeite seit mehr als fünf Jahren im Rahmen meiner Dissertation und nun in meinem Start-up daran, Nachrichten einfacher zugänglich zu machen. Mit der neuen Niuws-App ist uns nun ein Durchbruch gelungen.»

Martin Weigert, Head of Curation und Kurator der Box zum Thema «Netzwirtschaft», zuletzt leitender Redakteur beim Tech-Blog Netzwertig.com, ergänzt: «Ich habe schon seit Jahren in meiner Arbeit als Blogger täglich Nachrichten kuratiert und ich bin überzeugt, dass Kuratierung einer der grossen Trends des Jahres 2015 wird. Für mich ist Niuws die logische Weiterentwicklung meiner bisherigen Tätigkeit bei netzwertig.com.»

Die Monetarisierung von Niuws erfolgt über private Boxen für Firmenkunden. Erste Sondierungsgespräche für ein Pilotprojekt sind laut Mitteilung erfolgreich verlaufen. Niuws kann ab sofort kostenfrei über die Website niu.ws im iOS App Store (Direktlink) und im Google Play Store (Direktlink) heruntergeladen werden.

Die Liste der themenspezifischen «Boxen» mit ihren Kuratorinnen und Kuratoren zum Launch:

Fintech, André M. Bajorat, Blogger und Internet-Unternehmer

Customer Experience, Vera Brannen, Geschäftsführerin Usable Brands AG

Personal Branding, Marcus Fischer, Recruiting/Employer Branding Baloise Group

Entrepreneurship, Kathleen Fritzsche, Co-Founder Accelerate Stuttgart

Business in Zürich, Peter Hogenkamp, CEO Newscron

Arbeit der Zukunft, Barbara Josef, Leiterin Kommunikation und gesellschaftliches Engagement Microsoft Schweiz

Digital Strategy, Stefan Leuthold, CEO Stimmt AG

Luftfahrt, Roger Lüchinger, Mobile-Experte, Hobby-Pilot, Newscron-Mitarbeiter

Medienwandel, Nick Lüthi, Journalist, Redaktor Medienwoche

Digitales Recht, Martin Steiger, Rechtsanwalt, Steiger Legal

Search Marketing, Lukas Stuber, Partner yourposition ag

Business Gadgets, Jan Tissler, Journalist, Verleger UPLOAD Magazin

Smart Marketing, Andreas Von Gunten, Geschäftsführer buch & netz, Verwaltungsratspräsident PARX

Netzwirtschaft, Martin Weigert, Blogger, Head of Curation Newscron
 

Republica verstäkt die Geschäftsleitung

Republica hat per 1. Januar 2015 die Geschäftsleitung um vier Personen erweitert und die Kreation zweifach verstärkt.

Neben den beiden Inhabern und Managing Partnern Barbara Trachsel, CEO, und Chris Morgan, Executive Creative Director, stossen mit Marge Fellerer, Tom Wyss, Aysun Sentürk und Daniela Zehr vier Personen neu dazu. Ebenso wurde die Kreation mit Andreas Szenkuti und Kerstin Berk verstärkt.

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Im Land der Inspiration gehört die Macht der Idee, um Menschen zu bewegen und Marken weiterzubringen. Um zukünftig die Marktpräsenz zu erhöhen und den Ansprüchen der Kunden noch besser gerecht zu werden, erweitert Republica ihre Geschäftleitung um vier Personen:

Aysun Sentürk, Senior Beraterin, ist Planerin Marketingkommunikation und hat ihre berufliche Laufbahn als Junior Beraterin bei Republica begonnen. Weitere Berufserfahrung sammelte sie im Rahmen ihrer Tätigkeiten als Beraterin bei Maxomedia und als Online Beraterin bei Goldbach Interactive in Biel und Zürich. Seit 2012 ist Aysun Sentürk als Senior Beraterin zurück bei Republica und ist für den Bereich Markenwerbung verantwortlich.

Daniela Zehr, seit Juli 2013 Senior Beraterin bei Republica, hat während wie auch nach Abschluss ihres Studiums der Medien- und Kommunikationswissenschaften Berufserfahrung im Bereich Corpo-rate Sales und als Verantwortliche bei Diplomatic Sales bei BMW (Schweiz) gesammelt. Weiter ka-men Erfahrungen als Leiterin PR bei Bern Tourismus und als Leiterin Presse, Events und Sponsoring bei Peugeot (Suisse) dazu. Daniela Zehr ist neu für den Bereich Markenführung verantwortlich.

Tom Wyss, Digital Concepter, ist im Dezember 2014 zu Republica gestossen und übernimmt neu die Beratungsgruppenleitung. Während seiner Tätigkeit bei der Publicitas schloss er die Ausbildung als Marketingplaner mit eidg. FA erfolgreich ab. Später erarbeitete er sich zudem das Certificate of Ad-vanced Studies in Social Media Management. Weitere Berufserfahrung sammelte Tom Wyss unter anderem als Berater bei der Maxomedia und als Senior Consultant bei Goldbach Interactive Switzer-land. Zuletzt folgte ein bewusster Abstecher in den strategischen, kreativen Bereich zur Publicis Communications Schweiz.

Marge Fellerer, Creative Director, hat nach ihrem Studium in Kommunikationsdesign in Berlin unter anderem als Designerin bei Die Gestalten Berlin, als Art Director bei Bread&Butter Berlin sowie bei der Kong GmbH als Projektleiterin und Art Director Berufserfahrung und Inspiration gesammelt. Mar-ge Fellerer ist seit 2013 bei Republica und übernimmt neu die Leitung der Kreation.

Weiter wurde die Kreation nebst Mike Krüll, Creative Director mit Andreas Szenkuti, Senior Texter/Konzepter, und Kerstin Berk, Art Director, verstärkt. Das eingespielte Team verfügt über vielfache Auszeichnungen. «Wir sind überzeugt, mit der neuen Führungscrew und unserem rund 30-köpfigen Team optimal für die Zukunft aufgestellt zu sein und freuen uns darauf, unsere Kunden auch im Jahr 2015 mit originellen Ideen und überzeugenden Konzepten zu begeistern», so Barbara Trachsel, CEO, über die Veränderung.
 

Anita Kummer neue Creative Directorin bei KSP

KSP freut sich, Anita Kummer zum Start des neuen Jahres dank ihrer langjährigen, loyalen Qualitätsarbeit zur Creative Directorin zu befördern und in den Kreis der KSP-Leitenden aufzunehmen.

Anita Kummer startete ihre KSP-Laufbahn 2006 als Junior Art Director und profilierte sich über die Jahre hauptsächlich auf den Kunden Coop City, Coop Naturaline, Coop verde, Hirslanden, Bucherer, Formula Fiorina, Helsana, UBS, Lindt oder Swisscom.  Dabei entwickelte sie neben klassischen Kampagnen vor allem Arbeiten im Design- und Editorialbereich und trug so massgeblich zum hohen Output von KSP in diesem Bereich bei.

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