Per 1. Januar 2015 hat Urs Schneider, Inhaber und Gründer der 3. grössten Schweizer Mediaagentur, die Unternehmensleitung an Manfred Strobl abgegeben. Der neue CEO verfügt über mehr als 20 Jahre internationale Marketing- und Vertriebserfahrung.
Redaktion
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22. Januar 2015
Die letzten 10 Jahre leitete Manfred Strobl die Geschäfte der Optimedia Frankfurt sowie der Omnicom Media Group (OMD, PHD und Rightcallmedia) für die Schweiz. Zusammen mit Claudia Mühlebach, langjähriges Geschäftsleitungsmitglied und neu in erweiterter Funktion als COO, wird Manfred Strobl Mediaschneider in die Zukunft führen. «Es ist toll, der neue CEO von Mediaschneider zu sein. Die Fussstapfen von Urs Schneider sind sehr gross, darum ehrt es mich ausserordentlich, dass er mir sein Vertrauen schenkt. Eine Agentur mit solch einmaligem Renommee, einer immensen Verankerung im Schweizer Markt und langjährigen loyalen Kundenbeziehungen in die Zukunft zu führen ist Chance und Herausforderung zugleich – und darauf freue ich mich», meint Manfred Strobl zu seiner neuen Stelle.
Urs Schneider hat den Wechsel an der Spitze seines Unternehmens sorgfältig geplant und umgesetzt. Sein Nachfolger ist bereits im Oktober 2014 in das Unternehmen eingetreten und seither in alle Bereiche der Gruppe eingearbeitet worden. «Mediaschneider zeichnet sich durch qualitativ hervorragende Leistungen aus und beweist, dass wir auch künftig nicht stehen bleiben werden. Manfred Strobl als neuer CEO wird neben seiner grossen Erfahrung auch neuen Input bringen – das ist der ideale Start in die neue Ära von Mediaschneider», erklärt Urs Schneider. Er steht der Agentur als VR-Präsident und in weiteren VR-Mandaten innerhalb der Mediaschneider Gruppe weiterhin zur Verfügung. Seine Kapazität wird er für die Pflege langjähriger Beziehungen zu Kunden und Medien einsetzen, das Team in strategischen Fragen persönlich unterstützen, interessanten Themen der Forschung und Fachausbildung nachgehen und die Weiterentwicklung der Mediaschneider Gruppe vorantreiben.
Schliessung der Druckerei Schlieren: Hoher Abschreiber
Die geplante Schliessung des Druckzentrums in Schlieren ZH schlägt im Jahresergebnis 2014 der NZZ-Mediengruppe einmalig mit rund 55 Millionen Franken zu Buche.
Redaktion
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22. Januar 2015
Myriam Käser, Leiterin der Unternehmenskommunikation, bestätigte am Donnerstag eine entsprechende Meldung der Zeitschrift Bilanz. Der jährliche Ergebniszuwachs auf EBIT-Ebene liege «im hohen einstelligen Millionenbereich», teilte Käser mit. Nach Recherchen von Bilanz verbessere sich durch den Einmalabschreiber das Betriebsergebnis in den folgenden Jahren um jeweils fünf oder sechs Millionen Franken.
NZZ-Verwaltungsratspräsident Etienne Jornod hatte in einem Interview mit der Sonntagszeitung davon gesprochen, dass wegen der beabsichtigten Schliessung und der damit zusammenhängenden Abschreibung ein Verlust für 2014 zu erwarten sei. Zahlen hatte er jedoch nicht genannt. Für 2013 hatte die NZZ-Gruppe einen Reingewinn von 24,9 Millionen Franken ausgewiesen.
Die NZZ-Mediengruppe hatte Ende November 2014 bekannt gegeben, sie wolle die Druckerei in Schlieren aus wirtschaftlichen Gründen schliessen und die Neue Zürcher Zeitung und die NZZ am Sonntag künftig im Druckzentrum Zürich der Konkurrentin Tamedia drucken lassen.
Teaserbild: Keystone
Tiefer Euro: Fallen auch die Zeitschriftenpreise?
Die Preispolitik deutscher Verlage für den Schweizer Zeitschriftenmarkt sorgt schon lange für rote Köpfe. Fallen mit dem Euro jetzt auch die Preise? Werbewoche.ch hat nachgefragt.
Redaktion
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21. Januar 2015
Zufällige Beispiele, die nicht die Ausnahmen bilden, sondern die Regel: Auto Bild Klassik kostet in Deutschland 4,20 Euro. In der Schweiz: 8,50 Franken. Ein Geo-Käufer bezahlt in Deutschland 7 Euro, in der Schweiz 13 Franken. Die deutsche Brigitte-Leserin erhält ihre Zeitschrift für 3 Euro, ihr Schweizer-Pendant 5,50 Franken. Der Spiegel kostet in Deutschland 4,60 Euro, in der Schweiz 7,40 Franken. Preisunterschiede, die schon in den letzten Jahren immer wieder für Unverständnis bei den Schweizer Konsumenten sorgten. Und die in Anbetracht der aktuellen Kursentwicklung noch schwerer nachzuvollziehen sind: Der Eurokurs hat seit der Aufhebung der Untergrenze gegenüber dem Franken 16 Prozent eingebüsst. Ein Euro entspricht momentan rund einem Schweizer Franken.
Ein Missstand, gegen den sich der Konsumentenschutz seit Jahren wehrt. Verglichen mit dem umliegenden Ausland seien die Schweizer Preise «exorbitant hoch», so Sara Stalder, Präsidentin des Schweizerischen Konsumentenschutzes SKS, gegenüber Werbewoche.ch. Man habe sich in den letzten Jahren stark gemacht für eine Kartellgesetzrevision, welche zur Öffnung von Marktkanälen geführt hätte. «Leider hat das Parlament im Herbst beschlossen, dass es keine rechtlichen Massnahmen braucht», bedauert Stalder.
Sara Stalder, Geschäftsleiterin Stiftung für Konsumentenschutz SKS (Keystone)
Verantwortlich für die Preise sind die deutschen Verlage. Sie legen die Preise fest. Das Unternehmen 7 Days Media beliefert 5000 Schweizer Verkaufsstellen mit internationalen Presseerzeugnissen. Die deutsche Presse-Vertriebs-Gesellschaft PVG hat im Mai 2014 das Vertriebsgeschäft von Valora gekauft und in 7 Days Media Services umbenannt (Werbewoche.ch berichtete). Auf Anfrage der Werbewoche wird betont, man habe als Distribution keinen Einfluss auf die Preise. Diese würden die Verlage auf die Zeitschriften drucken, da könne man nichts machen.
Verlage machen wenig Hoffnung
Nachfrage bei den deutschen Verlagen. Axel Springer gibt nebst der verschiedenen Auto- und Computer Bild-Versionen auch beispielsweise Musikzeitschrifen wie Rolling Stone oder Musik Express heraus. Der Verlag hält sich bedeckt. Man beobachte die Währungsschwankungen in allen relevanten Märkten generell sehr genau, so Pressesprecherin Svenja Friedrich gegenüber der Werbewoche. «Ob und wann es bezüglich des Vertriebs unserer Titel in der Schweiz Anpassungen geben wird, müssen wir momentan noch offenlassen.»
Wenig Hoffnung auf baldige Preissenkungen macht auch Gruner+Jahr, Herausgeber von zahlreichen in der Schweiz verkauften Zeitschriften wie beispielsweise Neon, Brigitte, 11 Freunde oder Geo. Der Verlag könne nicht kurzfristig flexibel auf Wechselkursschwankungen reagieren – in beide Richtungen. Bei generellen Copypreisänderungen der Magazine werde aber der Wechselkurs bei der Auslandpreisgestaltung «kritisch mit einbezogen», so Pressesprecherin Suntka Halen. Die generell hohen Schweizer Preise erklärt sie mit höheren Transport- und Vertriebskosten. Neben den Entfernungen spiele ausserdem auch die Struktur des Schweizer Pressemarktes eine Rolle, zum Beispiel mit Postversandpreisen und höheren Kosten des Zahlungsverkehrs im Abonnement oder Logistikkosten im Einzelhandel. In einigen Fällen seien auch die Produktionskosten höher, etwa beim Schweizer Sonderteil von GEO. Darüber hinaus trage der Verlag die lokalen Kosten auch in Schweizer Franken.
Mit anderen Worten: Es ist nicht davon auszugehen, dass sich bald etwas ändert an den Schweizer Kiosken. Selbst, wenn eine Zeitschrift ennet der Grenze weniger als die Hälfte kostet als hierzulande.
Erneute Initiative verspricht Besserung
Konsumentenschützerin Stalder hat die Hoffnung jedoch noch lange nicht aufgegeben: «Natürlich kämpfen wir weiter: Wir fordern alle Händler auf, Importprodukt-Preise umgehend zu senken. Sicher vorerst die rund 15-20 Prozent Wechselgewinne und dann natürlich auch noch diesen ungerechtfertigten ‹Zuschlag Schweiz›.» Zudem setze man sich ein, dass die parlamentarische Initiative von Ständerat Hans Altherr nun Erfolg haben werde im Parlament. «Eine abgespeckte Kartellgesetzrevision, sozusagen», so Stalder. Laut Initiativtext soll damit «überrissenen Kaufkraftabschöpfung durch ausländische Unternehmen» ein Riegel geschoben werden. Ob und wann sich eine Anpassung des Kartellgesetzes auf die Printmedienpreise auswirken wird, bleibt abzuwarten.
Thomas Häusermann
Ex-Staatsrat Hainard gegen Journalist vor Gericht
Der ehemalige Neuenburger Staatsrat Frédéric Hainard steht im Kanton Neuenburg erneut vor Gericht, diesmal jedoch als Kläger. Er beschuldigt einen Journalisten wegen eines auf dem Westschweizer Blog La Méduse veröffentlichten Textes der üblen Nachrede.
Redaktion
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21. Januar 2015
Der pensionierte Journalist war wegen des Textes mittels Strafbefehl zu einer bedingten Geldstrafe von 30 Tagessätzen bei einer Probezeit von zwei Jahren verurteilt worden. Weil er diesen Strafbefehl anfocht, kam es am Mittwoch zum Prozess am Regionalgericht Littoral und Val-de-Travers. Dominique Arlettaz, der bis 2010 als Neuenburger Korrespondent für die Schweizerische Depeschenagentur (SDA) tätig war, warf in dem Ende 2013 veröffentlichten Text Hainard strafbares Verhalten vor. Gemäss seinem Artikel soll der ehemalige Staatsrat 2005 angeordnet haben, ein russisches Kind festzunehmen, damit sich dessen Mutter, die ausgewiesen werden sollte, zum Polizeiposten begibt.
Frederic Hainard, früherer Regierungsrat des Kantons Neuenburg, links, erscheint mit seinem Anwalt Ivan Zender vor dem Bundesstrafgericht in Bellinzona (Keystone)
Verfahrenseinstellung vorgelegt
Frédéric Hainard warf im Prozess dem Journalisten vor, ihn nicht für eine Stellungnahme kontaktiert zu haben. Zudem verwies er auf eine Einstellungsverfügung vom August 2012 bezüglich eines Verfahrens gegen ihn. Das Dokument zeigte, dass die Befehle nicht vom ihm ausgingen, obwohl er am Einsatz teilgenommen hatte. Der Journalist Dominique Arlettaz betonte, dass er bei der Veröffentlichung seines Textes keine Kenntnis von dieser Verfahrenseinstellung gehabt habe. Er hätte den Text bestimmt nicht so verfasst, wenn er davon gewusst hätte, hielt Arlettaz fest. Er hätte sich aber für die Gründe der Verfahrenseinstellung interessiert. Grundsätzlich betonte der Journalist, aufrichtig gewesen zu sein. Er habe sich nur auf erwiesene Tatsachen aus früher publizierten Artikeln sowie den Bericht der parlamentarischen Untersuchungskommission gestützt. Wann der Prozess wegen übler Nachrede fortgesetzt wird, ist noch unklar. Auch ein Datum für die Urteilseröffnung wurde noch nicht festgelegt.
Zwei weitere Prozesse gegen Hainard
Neben diesem Prozess gegen den Journalisten, in dem er als Kläger auftritt, befindet sich der ehemalige Neuenburger FDP-Staatsrat in zwei weiteren Gerichtsverfahren in der Rolle des Angeklagten. Das Regionalgericht Neuenburg verurteilte ihn Mitte September wegen Amtsmissbrauchs zu einer bedingten Geldstrafe. Hintergrund war ein Rechtsstreit mit einer von Fürsorge abhängigen Frau, die Hainard und dessen Geliebte der Nötigung und des Amtsmissbrauchs beschuldigte. Diese Auseinandersetzung und weitere Ereignisse führten im Oktober 2010 zum Rücktritt von Hainard aus der Neuenburger Kantonsexekutive. Auch wegen seiner früheren Tätigkeit als stellvertretender Bundesanwalt musste sich Hainard vor der Justiz verantworten. Das Bundesstrafgericht sprach ihn Ende September wegen Amtsmissbrauchs und Verletzung fremder Gebietshoheit schuldig und verurteilte ihn zu einer bedingten Geldstrafe. Hainard hat sowohl das Urteil des Regionalgerichts Neuenburg wie jenes des Bundesstrafgerichts angefochten. (SDA)
NZZ lanciert digitales Bezahlprodukt in Österreich
Die NZZ-Mediengruppe lanciert am Mittwoch mit NZZ.at ein digitales publizistisches Bezahlprodukt für Österreich, das auf bürgerlich-liberalen und unabhängigen Qualitätsjournalismus setzt und diese Lücke im österreichischen Markt schliessen wird.
Redaktion
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21. Januar 2015
Bereits im August letzten Jahres startete NZZ.at ein sogenanntes Werkstatt-Blog, um zukünftige Leser unmittelbar an der Entstehung des Onlinemediums teilhaben zu lassen. Unter der Leitung von Chefredaktor Michael Fleischhacker arbeiten rund 25 Mitarbeitende am Wiener Standort an dem ambitionierten Projekt. «Wir konnten für NZZ.at sehr talentierte und profilierte junge Journalistinnen und Journalisten von vielfach preisgekrönten österreichischen Medien-Start-ups gewinnen», freut sich Michael Fleischhacker in einer Mitteilung.
NZZ.at wurde vom kleinsten Bildschirm weg konzipiert und ist konsequent auf den Lesernutzen ausgerichtet. «Wir kombinieren die besten internationalen Inhalte der NZZ mit Geschichten, die wir in Wien machen. Um diese Inhalte zu verbreiten, nutzen wir die Möglichkeiten, die uns die digitale Welt bietet. Wir sehen unsere Leser als Club-Mitglieder, als Teil des Projektes. Der ständige Dialog auf Augenhöhe, die Bereitschaft zum Diskurs, die Möglichkeit, dass unsere Journalisten Abonnenten genauso folgen können wie umgekehrt, schaffen diese Interaktion, die man heute erwartet», erklärt Michael Fleischhacker.
Neuartig ist zudem, dass NZZ.at auf eine Themen- anstelle einer Ressort-zentrierten Struktur setzt. Sämtliche Inhalte gruppieren sich um die drei Bereiche «Nachrichten», «Phänomene» und «Club». Die Leserinnen und Leser entscheiden selbst, welchen Inhalten und Autoren sie folgen wollen. So können sie de facto ihre eigene, personalisierte Zeitung zusammenstellen. Eine eigene Werbeform, die sogenannte Tagespräsenz, folgt dem Ansatz: ein Tag, ein Werbekunde. Damit schafft NZZ.at ein wertiges Werbeumfeld, ohne das Leseerlebnis zu stören. NZZ.at kostet 14 Euro pro Monat und ist monatlich kündbar.
«Mit NZZ.at können wir neue Ideen testen und schnell umsetzen. Die Erkenntnisse, die wir daraus gewinnen, werden wir auch für die Schweiz nutzen. Ich wünsche unserem Wiener Team einen erfolgreichen Start», sagt Veit Dengler, CEO der NZZ-Mediengruppe.
Am Freitag wird Watson ein Jahr alt. Am 22. Januar 2014 um 21 Uhr ging das jüngste Newsportal der Schweiz online. Ein Jahr später blickt man zufrieden zurück.
Redaktion
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21. Januar 2015
Das Go live von Watson am Abend des 22. Januar 2014 erfolgte nur gerade drei Wochen, nachdem die ungefähr 50-köpfige Redaktion die Arbeit aufgenommen hatte (Werbewoche.ch berichtete). Weil vieles zu diesem Zeitpunkt noch nicht ausgegoren und abgeschlossen war, startete das Portal in einer Beta-Version. «Wir lassen uns beim Fehler machen zuschauen – denn ein Online-Newsportal ist sowieso nie fertig», betonte Mitgründer und Geschäftsführer Hansi Voigt zum Start. Neues ausprobieren, aus Fehlern lernen und Niefertig-Sein sind in diesem ersten Jahr wichtige Grundpfeiler von Watson geblieben.
Markante Steigerung des Traffics
Nach hundert Tagen wurde die Beta-Phase beendet. Anfang Mai publizierte Watson erstmals beglaubigte Traffic-Zahlen und konnte auf Anhieb 602’000 Unique Clients ausweisen. Bis Ende Jahr gelang es, den Traffic markant zu steigern: Vor allem bei den Visits mit +115 Prozent und den Page Impressions mit +331 Prozent war der Anstieg massiv. Auch für den Januar 2015 zeigen wiederum alle relevanten Traffic-Indikatoren steil nach oben. Nicht zuletzt die Newslage zu Beginn des neuen Jahres – Charlie Hebdo und die Freigabe des Frankenkurses – hat geholfen, Watson nachhaltig als Newsportal zu positionieren.
Wandel vom Pull zum Pushmedium
Der Fokus von Watson auf die Generation Smartphone hat sich bewährt: Im Dezember 2014 wurden 88 Prozent aller Visits über mobile Endgeräte erzielt. Wie kaum ein anderes Portal steht watson dabei für den Wandel vom Pull zum Pushmedium, sowohl mit seiner App als auch durch seine Social-Media-Aktivitäten. Die Seite verzeichnet auf Facebook 50’000 Likes, auf Twitter knapp 25’000 Follower. Die Watson-App wurde bisher 115’000mal heruntergeladen. Von den Usern wird sie mit bemerkenswerten 4,5 von 5 Sternen bewertet – ein Wert, der im Newsbereich seinesgleichen sucht.
Die Suche nach Neuem geht weiter
Die User laut Mitteilung honorierten vor allem, dass Watson immer wieder neue Erzähl- und Präsentationsformen ausprobiert. Das Ausprobieren beschränkte und beschränkt sich aber keineswegs nur auf die Redaktion:
● Im Bereich Werbung beschritt Watson neue Wege und half mit, Native Advertising in der Schweiz als neue Werbeform zu etablieren.
● Im Bereich IT wurde das watsoneigene CMS laufend ausgebaut und mit neuen Features angereichert. Im Vordergrund steht zurzeit die Individualisierung der Seite für den User: Mit einem eigenen Profil kann er seinen Lieblingsautoren und themen folgen und wird über sein Dashboard informiert, sobald neue Artikel publiziert sind. «Ein OnlineNewsportal ist sowieso nie fertig.» Diese Losung gilt für Watson weiterhin. Sowohl auf der journalistischen als auch auf der kommerziellen und technischen Seite hat sich Watson hohe Ziele gesetzt. Klar ist aber nach einem Jahr: Watson ist gekommen, um zu bleiben.
Infel Corporate Media: Rückkehr nach Bern
Redaktion
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21. Januar 2015
NZZ: Neue Struktur der publizistischen Leitung
Der Verwaltungsrat der NZZ-Mediengruppe hat die neue Struktur der publizistischen Leitung im Geschäftsbereich NZZ verabschiedet. Sie umfasst künftig drei Funktionen.
Redaktion
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21. Januar 2015
Einen Chefredaktor für die Neue Zürcher Zeitung, einen Chefredaktor für die NZZ am Sonntag und die neu geschaffene Funktion des Leiters neue Publizistik. Mit dieser Struktur sollen die umfangreichen Aufgaben der publizistischen Leitung auf mehrere Schultern verteilt werden. Gemeinsam sind die drei Personen als publizistische Leitung der NZZ für die Umsetzung der erforderlichen Transformationsprozesse in der Publizistik verantwortlich. Sie berichten direkt an den CEO beziehungsweise in inhaltlichen Belangen an den Verwaltungsratspräsidenten der NZZ-Mediengruppe. Der Prozess zur personellen Besetzung der Position des Chefredaktors der Neuen Zürcher Zeitung sowie der neuen Funktion Leiter neue Publizistik ist noch in Gang. Die Redaktionen sind in diesen Prozess eingebunden.
Kundenzuwachs und Pitch-Gewinne
Verschiedene Agenturen freuen sich über Pitch-Gewinne, Portfolio-Erweiterungen oder neue Zusammenarbeiten. Diesmal: Jung von Matt/PR, Walder,Werber, Business4you, Martin et Karczinski, Dentsu Aegis Network und Werbeweischer.
Redaktion
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21. Januar 2015
Jung von Matt/PR betreut neu Türkei Tourismus
Jung von Matt/Public Relations ist ab sofort für die externe Kommunikation des Kultur- und Tourismusbüros Türkei in der Schweiz verantwortlich. Das Mandat umfasst neben Medienarbeit und Events auch die Entwicklung einer länderspezifischen Social-Media-Strategie sowie Influencer Management. «Mit Jung von Matt/Public Relations können wir auf ein kreatives PR-Team zählen, das sich gewohnt ist, interdisziplinär zu arbeiten, ohne dabei die Markenstrategie aus den Augen zu verlieren», erläutert Hilal Demirel, Direktorin Kultur- und Tourismusbüro Türkei, die Wahl der Agentur.
Walder,Werber: Stilhaus wird neuer Kunde
Mit einem konsequenten, ganzheitlichen und originellen Konzept setzte sich Walder,Werber im Pitch durch und bewirbt Stilhaus ab Frühjahr mit einer neuen Imagekampagne. Stilhaus in Rothrist ist das grösste Einkaufscenter der Schweiz für Bauen, Wohnen, Garten und Design. Eine Erlebniswelt für designinteressierte Besucher, die ausgewählte Hersteller und Einzelhändler unter einem Dach vereint. Als erste Massnahme sind auffällige Imageplakate geplant, um Kunden aus der ganzen Schweiz ins Stilhaus zu holen.
Business4you ist neue Hauptagentur von Stars of Sounds
Die Bieler Marketingagentur Business4you hat Anfang Dezember 2014 sämtliche Marketingaufgaben für Stars of Sounds aus Lyss übernommen. Diese reichen von einer Guerilla-Plakataktion bis zu einem neuen Keyvisual und Sponsoringkonzept. Matchentscheidend für die Wahl von Business4you war, dass die Marketingagentur sämtliche Marketingdisziplinen aus einer Hand anbietet und über fundierte Kompetenzen in den Bereichen Projektmanagement, Kommunikation, Kreation und Online Marketing verfügt. Die erste Massnahme für Stars of Sounds hat Business4you bereits am ersten Dezemberwochenende 2014 in einer Nacht-und- Nebel-Aktion umgesetzt: Eine Guerilla-Plakatierung am Aarberger Weihnachtsmarkt, mit der auf die limitierte Anzahl reduzierter Christmas Tickets hingewiesen wurde. Zu diesem Zweck wurde auf der in kürzester Zeit umgestalteten und aktualisierten Website ein Webbanner mit der frohen Weihnachtsbotschaft geschaltet – rechtzeitig zum Start des Vorverkaufs am 10. Dezember 2014. Zudem hat Business4you ein neues Keyvisual entwickelt.
Hilti vereinbart Zusammenarbeit mit Martin et Karczinski
Als erstes Projekt der Zusammenarbeit mit Hilti gestaltet Daniel Zehntner mit seiner neuen Agentur Martin et Karczinski den Unternehmensbericht 2014. «Hilti ist eine grosse Technologiemarke mit viel Strahlkraft. Die Unternehmensberichterstattung im Sinne dieser Marke zu gestalten, ist eine faszinierende Aufgabe», freut sich Daniel Zehntner, Geschäftsführer von Martin et Karczinski in Zürich. Drei Monate nach der Gründung betreut die Agentur bereits mehrere Schweizer Kunden im Naming, in der Markenpositionierung und für das Corporate Reporting. Mit einbezogen ist das Team in Zürich auch in die strategische Beratung der internationalen Projekte für Lufthansa und Kuka, welche von Martin et Karczinski in München geführt werden. Für die Entwicklung des Hilti Unternehmensberichtes kann Daniel Zehntners Agentur auf dessen langjährige Erfahrung bauen, hat er doch schon über 200 Geschäftsberichte gestaltet und ist Mitinitiant des erfolgreichen Geschäftsberichte-Symposiums.
Dentsu Aegis Network: Mit viel Good News ins neue Jahr
Lego und Burger King, Triumph und C&A, Goretex und British Airways… Was sich wie eine Liste von Weihnachtsgeschenken und Festtagsfreuden liest, gehört beim Dentsu Aegis Network Switzerland 2015 neu zum Arbeitsprogramm. Ebenso eine Reihe von weiteren Neukunden für ein aktives, gesundes und glückliches Jahr: Mastercard und Iberia, Watson und Paterson Entertainment, Codornu und Pandora, Flumicil und Dolo Specifen von Zabon, Microsoft und Xing sowie Elite Partner Vermittlung.
Wie CEO Christof Kaufmann betont, gehen «die Neuen nicht auf Kosten der Treuen»: «Nachdem wir die kontinuierliche Betreuungsqualität für alle bestehenden Kunden in allen Belangen sichergestellt und die Kapazitäten systematisch erweitert haben, können wir mit gutem Gewissen noch etwas zulegen.»
Werbeweischer und Pathé einigen sich auf neue Partnerschaft
Werbeweischer und der Schweizer Kinobetreiber Pathé haben eine neue und langfristige Partnerschaft vereinbart. Die Zusammenarbeit der beiden Unternehmen beginnt 2018.
«Die Zusammenarbeit mit Pathé setzt mittelfristig einen starken Akzent und neue Gewichte im Schweizer Kinowerbemarkt. Nach einem sehr erfolgreichen Start 2013 hat WerbeWeischer weitreichende neue Konzepte und Modernisierungen für die Kinowerbung in der Schweiz eingebracht. Der Vertrag mit Pathé ist eine wichtige Wegmarke in dieser Entwicklung», freut sich Florian Weischer, Chairman Werbeweischer. Und Nils Schilling, Managing Director Werbeweischer Schweiz, betont: «Mit Pathé verbindet uns die grosse Leidenschaft für Kino – das ist die beste Voraussetzung für eine erfolgreiche gemeinsame Arbeit.»
Pathé ist einer der führenden Kinobetreiber Europas. Das Unternehmen erzielte 2012 mit rund 3'800 Mitarbeitern in der Schweiz, in Frankreich und in den Niederlanden einen Umsatz von ca. 850 Millionen Euro. In der Schweiz ist Pathé mit rund 25 Prozent Marktanteil der führende Kinobetreiber – mit top-modernen, publikumsstarken Kinos in Dietlikon, Bern, Basel, Lausanne und Genf.
Ex-Miss wird Fiat-Botschafterin
Dominique Rinderknecht fährt ab sofort den neuen Fiat 500X. Fiat Chrysler Switzerland vereinbarte mit der ehemaligen Miss Schweiz eine Kooperation und freut sich über die neue Markenbotschafterin. Auch sie ist «super happy» über das Engagement.
Redaktion
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21. Januar 2015
Auch nach ihrer Amtszeit als Miss Schweiz ist Dominique Rinderknecht als Model und Moderatorin gefragt und daher viel unterwegs. Jährlich legt sie rund 30‘000 Kilometer mit dem Auto zurück. Entsprechend hoch sind ihre Anforderungen an ein Fahrzeug. «Ich freue mich riesig über mein neues Auto. Das Design hat es mir sofort angetan – Diese Mischung aus herzigem Fiat 500 und kraftvollem SUV ist genau mein Ding», kommentiert sie in einer Mitteilung von Fiat Chrysler Switzerland. «Da ich oft mit dem Auto unterwegs bin, freue ich mich natürlich auch über den Komfort und die vielen Sicherheitsfeatures. Ich bin wirklich super happy und kann es kaum erwarten, mit meinem 500X durch die Gegend zu düsen», so Dominique weiter.
Auch Alessandro Paolucci, Managing Director der Fiat Group Switzerland freut sich über die Zusammenarbeit mit der Zürcherin. «Der 500X spricht mit seinen markanten und eleganten Stildetails eine junge und dynamische Zielgruppe an. Dominique passt hervorragend zu diesem Segment und wir freuen uns, dass wir sie für den 500X begeistern konnten.»
Zu guter Letzt: Tastes like Sh*t
Pizza Hut Australien wirbt mit der angewiderten Reaktion von Nicht-Australiern, welche die neuste Kreation kosten.
Redaktion
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21. Januar 2015
Nichts steht sinnbildlicher für die australische Ernährung wie Vegemite. Die Liebe zum leicht bitteren, konzentrierten Hefeextrakt kann der Rest der Welt nicht teilen. Die dunkelbraune Masse wird am liebsten als Brot- und Cracker-Aufstrich verwendet und hat einen Salzgehalt von acht Prozent – was ziemlich viel ist.
Zumindest die Verwandtschaft von Vegemite hat ein paar wenigen Ländern der Erde eine Anhängerschaft: In der Schweiz beispielsweise in Form des Kult-Aufstrichs Cenovis. Und ein Teil der Engländer kann nicht ohne Marmite – der andere sehr gut (siehe «Zu guter Letzt» vom 13.08.2013).
Brotaufstrich, schön und gut. Aber ob man wirklich den Pizza-Rand mit der malzigen Paste füllen muss? Ja, findet Pizza Hut Australien. Nein, findet der Rest der Welt. Mit dem Füllen von Pizzarändern ist man diesseits des Atlantiks ja ohnehin nicht übermässig vertraut. Die Mischung aus Vegemite, Mozzarella und Pizza-Teig scheint jedenfalls gewöhnungsbedürftig für nicht-australische Gaumen. Schenkt man der Kampagne der Agentur Host Sidney Glauben. Guten Appetit! (hae)