Michael von Graffenried verlässt Sept.info

Michael von Graffenried tritt als Art Director bei Sept.info per sofort zurück und verlässt das seit Anfang April 2014 bestehende französisch sprachige Online Portal mit wöchentlich erscheinendem Print Magazin.

Nach 39 Ausgaben, für die er verantwortlich zeichnete, wird er sich laut Mitteilung wieder vermehrt seiner Fotokunst widmen. Zahlreiche Fotografen haben für das Magazin exklusiv fotografiert oder ihm ihre Fotografien zur Publikation anvertraut, darunter Robert Frank, René Burri, Monique Jacot oder Marcel Imsand. Sein letztes Buch Bierfest ist im Oktober bei Steidl in Göttingen erschienen. Ausserdem ist er stark mit dem Ausbau des Swiss Press Award der Fondation Reinhardt von Graffenried beschäftigt. Zurzeit ist die Swiss Press Photo Ausstellung im Musée national Château de Prangins zu sehen.

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BSSM bringt Spielzeug Welten Museum Basel in soziale Medien

Die Sammlung des Spielzeug Welten Museums Basel ist einzigartig in Europa und geniesst weltweit ein bärenstarkes Image. Die Museumsleitung will nun mit Hilfe der sozialen Medien die Bekanntheit weiter steigern und hat dazu BSSM den Auftrag erteilt.

Wichtiger Faktor des Erfolgs sind die Sonderausstellungen, die mehrmals pro Jahr ausgewählte Themen beleuchten. Strategie, Medienmix und Konzept hat BSSM zusammen mit ihrem Netzwerkpartner Aldo Gnocchi, Geschäftsführer Gnocchi Digital Marketing, entwickelt. Das auf digitales Marketing spezialisierte Start-up kümmert sich um das Community- und Kampagnen-Management sowie die Weiterentwicklung der Plattformen. BSSM ist für das Storytelling und den Content verantwortlich. Die nach drei Monaten gemeinsamer Arbeit erzielten Resultate sind laut Mitteiulng sehr erfreulich. Sowohl regional wie international konnte das Spielzeug Welten Museum Basel eine deutliche Zunahme der Interaktivität feststellen. «Seit wir auf den sozialen Kanälen aktiv sind, haben wir deutlich mehr Teilnehmer an unseren Workshops», zeigt sich Laura Sinanovitch erfreut. Auch das internationale Feedback hat laut der Geschäftsführerin merklich zugenommen. Der Social Media Mix des Spielzeug Welten Museums Basel besteht aus Facebook, Instagram und Google+.

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Verantwortlich bei Spielzeug Welten Museum Basel: Laura Sinanovitch, (Gesamtverantwortung). Verantwortlich bei BSSM Werbeagentur, Basel: Urs Schneider, (CD); Luca Stancheris (Grafik); Hannes Müller (Text); Sandra Morgenthaler (Beratung); Aldo Gnocchi (Social Media Strategie und Community Management).

Roli Hofer: Scherenschnitte für das Landesmuseum

Die Ausstellung «Scherenschnitte» im Landesmuseum Zürich zeigt eine verblüffende Welt aus Papier. Den Werbeauftritt für die Ausstellung hat Roli Hofer entwickelt.

Zeitgenössische sowie historische Schnittbilder des 18. bis 20. Jahrhunderts stehen sich in der Ausstellung im Landesmuseum Zürich vom 9. Januar bis 19. April 2015 gegenüber und zeigen die Entwicklung der Scherenschnittkunst auf, eingebettet in die historischen Zimmer. Auf ihrem Rundgang können die Besucherinnen und Besucher auf einem Silhouettierstuhl Platz nehmen und den Schattenriss ihres Profils selbst anfertigen. Im Mini-Kino bezaubern schliesslich die märchenhaften Filme der Pionierin des Animationsfilms, Lotte Reiniger (1899–1981), das Publikum.

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Für den Webauftritt der Ausstellung hat Roli Hofer das Werkzeug selbst in filigraner Leichtigkeit zum Kunstobjekt gemacht. Das schnittige Motiv lädt Besucherinnen und Besucher ein, sich auf das verblüffend facettenreiche Thema einzulassen. Ferner ist die visuelle Umsetzung eine Hommage an die Essenz des Kunsthandwerks Scherenschnitt: die Liebe zum Detail.

Verantwortlich bei Rolihofer.com: Roli Hofer (Creative & Art Direction). Verantwortlich beim Landesmuseum Zürich: Andreas Spillmann (Gesamtleitung), Marco Castellaneta (Leiter Museumsbetrieb), Peter Krebs (Leiter Marketing), Carole Neuenschwander (Projektmanagement Marketing).
 

WhatsApp funktioniert neu auch am PC

Nutzer des Kurzbotschaftendienstes WhatsApp können nun auch vom PC aus Nachrichten verschicken. Die Anwendung könne nun über den Internetbrowser Google Chrome genutzt werden, teilte WhatsApp am Mittwoch in seinem Unternehmensblog mit.

Damit der Web-Dienst funktioniere, müsse das Smartphone aber parallel auch mit dem Internet verbunden sein. «Der Web-Browser spiegelt Chats und Nachrichten von deinem mobilen Gerät – was bedeutet, dass alle deine Nachrichten weiterhin auf deinem Telefon sind», erklärte das zu Facebook gehörende Unternehmen.

Der Web-Dienst der Anwendung sei quasi eine «Erweiterung» des Telefons. Der Internetdienst läuft nur über den Internetbrowser Google Chrome. Wer über sein iPhone WhatsApp nutzt, kann den Web-Dienst jedoch nicht in Anspruch nehmen. Bei der Apple-Plattform gebe es «Limitierungen», hiess es im WhatsApp-Blog.

Wer WhatsApp vom Desktop aus nutzen will, muss im Browser Google Chrome die Internetseite Web.whatsapp.com aufrufen. Dort erscheint ein QR-Code, der mit dem Smartphone gescannt werden muss. Auf diesem Weg werde der WhatsApp- Dienst auf dem Telefon mit dem PC verbunden, erklärte der Kurzbotschaftendienst. (SDA)
 

Mann nach Drohung gegen Ringier festgenommen

Am Mittwoch ist beim Medienunternehmen Ringier mit Hauptsitz an der Dufourstrasse eine anonyme Drohung eingegangen. Die Stadtpolizei Zürich nahm in der Folge einen 43-jährigen Mann fest.

Die Drohung war am späten Nachmittag telefonisch eingegangen, worauf Sicherheitsmassnahmen getroffen wurden, wie die Stadtpolizei Zürich am Abend mitteilte. Nach den eingeleiteten Ermittlungen konnte dreieinhalb Stunden später ein Mann festgenommen werden. Laut Mitteilung handelt es sich um einen 43-Jährigen, den die Polizei in Zürich- Nord aufspürte. In einer ersten Befragung habe er sich geständig gezeigt und wird nun der Staatsanwaltschaft übergeben. Zum Hintergrund oder Motiv machte die Polizei keine Angaben.

Als Folge des Anschlags auf die französische Satirezeitschrift «Charlie Hebdo» hatte Ringier besonderes Augenmerk auf exponierte Redaktionsräumlichkeiten gelegt. Nach den Ereignissen in Paris seien «intern sämtliche relevanten Stellen zusätzlich für das Thema sensibilisiert» worden, liess Ringier damals verlauten. (SDA)
 

Werbestadt: Kein Problem mit Albrecht Druck

Albrecht Druck bringt seine dienstleistungsorientierte Haltung ab sofort mit einem Versprechen auf den Punkt: «kein Problem ;-)». Partnerin in Entwicklung und Umsetzung der neuen Leitidee ist die Werbestadt.

Der Claim «kein Problem ;-)» soll die Grundhaltung gegenüber der Kundschaft signalisieren und gleichzeitig als internes Leitbild fungieren. Umgesetzt wurden ein neues CI/CD inklusive Webauftritt, Geschäftsausrüstung sowie Autobeschriftungen und eine Anzahl auffallender Werbemittel, welche die potenzielle Kundschaft überraschen und unterhalten wollen. In einer ersten Phase der Bekanntmachung laden lustige und provokative Fragen in Print-Inseraten, auf Geschenk-Postkarten sowie auf den Geschäftsautos dazu ein, den Alltag durch kleine, spontane Handlungen spannender zu gestalten.

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Die ausbaufähigen «Einfach-mal»-Fragen reichen von praktischen Tipps («Einfach mal Gurken-Mozzarella-Salat?») über soziale Inputs («Einfach mal die Nachbarn einladen?») bis zu pseudo-philosophischen Fragen («Einfach mal Eulen nach Athen tragen») und enden immer mit dem neuen Claim «kein Problem;-)»

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Unter dem Motto «direkter, unkomplizierter, persönlicher» wurde der neue Webauftritt Albrecht-druck.ch auf das Wesentliche reduziert. Im Vordergrund steht die freundliche Einladung zur Kontaktaufnahme.

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Verantwortlich bei Werbestadt: André Kesper (Creative Director), Eva Kesper-Wegelin (Art Director), Nicolas Kesper (Texter), Romaine Ceppi (Grafikerin). Verantwortlich bei Albrecht Druck: Ueli Albrecht (Inhaber), Andrea Albrecht (Inhaberin).
 

24 heures und Tribune de Genève fahren Paywall hoch

Die beiden Westschweizer Tamedia-Titel 24 heures und Tribune de Genève haben am Donnerstag auf ihren Internetseiten eine Paywall hoch gefahren. Ab sofort sind ohne Abonnement pro Monat nur noch 20 Artikel gratis.

Nach der Einführung einer Paywall beim Tages-Anzeiger und und der Zeitung Der Bund 2014 führt Tamedia damit ihre neue Online-Strategie auch in der Romandie ein. Dazu brauche es eine gewisse Anpassungszeit in den kommenden Monaten, sagte Patrick Mattey, Mediensprecher der Westschweizer Publikationen der Gruppe.

Die Erfahrungen aus Zürich und Bern seien «ermutigend». Der Preis pro Monat für den Vollzugang der digitalen Plattformen beläuft sich auf 29 Franken. Für die bisherigen Abonnenten der Zeitung ist der Zugang auf die Internetseiten gratis.
 

Wirz und Ikea fordern: «Vorhang raus!»

Unter dem Motto «Gib uns ein Zeichen!» forderte Ikea alle Schweizer auf, ihren Duschvorhang zum Fenster raus zu hängen. Über 300 Leute sind diesem Aufruf gefolgt, haben ein Foto ihres Duschvorhangs gemacht und auf eine eigens dafür eingerichtete Microsite hochgeladen.

Unter allen Teilnehmern verloste Ikea fünf komplette Badezimmer-Make-Over.

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Die Vorher/Nachher-Bilder der Gewinner-Badezimmer kann man sich noch bis Ende Januar auf der Web-Seite von Ikea anschauen.

Verantwortlich bei Ikea Schweiz: Mikael Pilblad (Marketing Manager Switzerland), Ebba Barchan (Project Leader Campaign). Verantwortlich bei Wirz: Caspar Heuss, Michael Schmidt (CD), Wolfgang Bark (Text), Luca Schneider (AD), Basil Abplanalp, Nadia Gantenbein, Valentin Mattes (Grafik), Petra Dreyfus, Yves Rückert, Stefan Schmid, Nadia Amarú (Beratung), Vincenzo Tremonte, Kristel Gschwend (Digital Beratung).
 

BAK will Ausschluss von Schulfilmen überdenken

Seit diesem Jahr sind Filme, die von Aus- und Weiterbildungsinstitutionen produziert wurden, von der Bewerbung für den Schweizer Filmpreis ausgeschlossen. Weil das bei Filmstudenten für Unmut sorgt, will das Bundesamt für Kultur (BAK) diese Neuerung aber überdenken.

Das BAK begründet den Ausschluss damit, dass mit dem Filmpreis professionelle Filmschaffende und unabhängige Filmproduzenten gefördert werden sollen. Gemäss Filmförderungsverordnung gelten aber Schulen nicht als unabhängige Produzenten. Die Pressestelle des BAK bestätigte am Donnerstag gegenüber der Nachrichtenagentur SDA einen entsprechenden Bericht von Radio 24.

Laut BAK-Sprecherin Anne Weibel wurde die neue Praxis bereits im Sommer bei der Ausschreibung für den Schweizer Filmpreis an die Filmbranche kommuniziert. Das BAK habe zur Kenntnis genommen, dass der Ausschluss für Unmut sorgt und wolle nun zusammen mit den Schulen und der Schweizer Filmakademie das Thema neu diskutieren, sagte Weibel.

Wer dieses Jahr für den Schweizer Filmpreis nominiert ist, wird am 28. Januar im Rahmen der Solothurner Filmtage bekanntgegeben. (SDA)
 

Zu guter Letzt: Die Kunst des Space-Brandings

Die erste Werbetafel im Raum ist startbereit: Das europäische Startup Space Billboard wird weltweit die erste Werbetafel in den Weltraum einführen.

Die Werbetafel wird die Erde 15 Mal pro Tag umkreisen und so die ersten Anzeigen bringen, die buchstäblich ihre Botschaft in der ganzen Welt verbreiten. Obwohl die Werbetafel von der Erde nicht sichtbar sein wird, werden alle Botschaften unter der SpaceBillboard-Webseite sowie in den Branding-Kampagnen der Kunden fortlaufend sichtbar angezeigt. Geplant ist die Einführung der Werbetafel für Januar 2016, und zwar ab Alcântara in Brasilien.

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Forscher an der Katholischen Universität Löwen in Belgien kamen auf die neue Idee der Einführung einer echten Werbetafel in den Raum zur Finanzierung ihrer Forschung eines neuen Line-ups von Nex Gen Satelliten, Cube Sats genannt. Ein Cube Sat ist klein – etwa so groß wie eine Milchtüte – und leicht, der sie billiger macht, zu bauen und zu starten. So ist ein Cube Sat die perfekte Antwort für Hochschulen und Startups in der Weltraumforschung. Die Europäische Weltraumorganisation ESA und die NASA in den USA haben aktive Cube Sat-Programme, die helfen, die Entwicklung und Anwendung neuer Technologien zur Unterstützung der neuen Business-Lösungen voranzutreiben.

Sobald das Space Billboard ausverkauft worden ist, wird es auf den Cube Sat gestellt werden. Es wird erwartet, dass er in der Umlaufbahn bis zu zehn Jahren betrieben werden kann. Danach wird der Satellit in der Atmosphäre verglühen, um sicherzustellen, dass kein Weltraummüll zurückgelassen wird.

Marketing & Wissenschaft

Space Billboard ist eine neue Art des Gruppenfinanzierung-Projekts, bei dem Privat- und Firmenspender helfen, Weltraumforschung voranzutreiben. Für Unternehmen ist der Kauf eines oder mehrerer der 400 verfügbaren Quadratmeter auf der Werbetafel eine perfekte Gelegenheit, um ihre Innovationskraft zu präsentieren. Bei 2500 Euro pro Quadratmeter für die Markteinführung-Premiere ist Space Billboard eine ausgezeichnete Methode, um Experten aus Wissenschaft und Industrie zur Unterstützung der Zukunft der Technologie zusammenzubringen.

Auch persönliche Botschaft könnten auf die Plakatwand gesetzt werden. Die Versendung einer persönlichen Botschaft im Raum kostet 1 Euro pro Charakter. Bisher haben viele sich bereits angemeldet, ihre Botschaft auszutauschen, wie das Unternehmen in einer Mitteilung schreibt. Die meisten der bisherigen Anmeldungen seien Botschaften der Liebe. (uma)

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Ròzsa bringt Zürcher Stadtpolizisten vor Gericht

Nach einer Auseinandersetzung mit dem Zürcher Pressefotografen Klaus Ròzsa sind zwei Stadtpolizisten am Donnerstag vor dem Bezirksgericht Zürich gestanden. Beschuldigt sind sie des Amtsmissbrauchs, der Freiheitsberaubung und der Körperverletzung.

Das Urteil wird voraussichtlich am Montag eröffnet. Der Vorfall datiert vom 4. Juli 2008. An jenem Abend drangen Linksaktivisten in das ausgediente Hardturm-Stadion ein. Sie wollten das Areal für eine Veranstaltung nutzen – «Brot und Action». Als eine Patrouille erschien – die Beschuldigten – wurde sie mit Flaschen und Steinen beworfen, worauf sie Verstärkung anforderte.

Vor dem Stadion war der in Zürich seit Jahren bekannte Pressefotograf Ròzsa dabei, die Polizisten und ihr Vorgehen im Bild festzuhalten. Laut Anklage forderte einer der Beschuldigten ihn auf, aufzuhören und wegzugehen, worauf Ròzsa darauf hinwies, als Journalist habe er das Recht, die Vorfälle zu dokumentieren. Er verlangte, mit der Stapo-Medienstelle zu sprechen. Daraufhin versuchte gemäss Anklage einer der Beschuldigten dem Fotografen die Kamera aus der Hand zu schlagen. Die beiden Polizisten hätten ihn zu Boden geworfen, zu einem Parkplatz geschleift und auf verschiedene Weise malträtiert. Schliesslich hätten sie ihn auf einen Polizeiposten gebracht und dort ohne Haftgrund und Befragung anderthalb Stunden festgehalten.

Vor Gericht wiesen die Beschuldigten die Vorwürfe zurück. Sie hätten versucht, den Fotografen zu kontrollieren und seine Identität zu überprüfen. Daraufhin habe er sich «aktiv und passiv gewehrt und sie als Nazis beschimpft», sagte einer der Polizisten. Er habe zudem versucht, Umstehende aufzuwiegeln. Damit habe er eine Amtshandlung behindert.

Die Verteidiger verlangten Freisprüche. Die Polizisten hätten rechtmässig gehandelt. Ròzsa habe seine Rolle als Journalist mit der eines Aktivisten vermischt.

Bundesgericht gegen Einstellungsverfügung

Die beiden Polizisten stehen auf Geheiss des Bundesgerichts vor Gericht. Die Staatsanwaltschaft hatte das Verfahren gegen sie eigentlich einstellen wollen. Diese Verfügung focht Ròzsa jedoch an. Die Richter in Lausanne hiessen seine Beschwerde im Juni 2013 gut und wiesen die Staatsanwaltschaft an, gegen die beiden Polizisten eine Strafuntersuchung zu führen. Auch das Zürcher Obergericht entschied schon zu Gunsten von Ròzsa. Es sprach ihn im August 2013 vom Vorwurf der Gewalt und Drohung gegen Beamte sowie des Nichtbefolgens einer polizeilichen Anordnung frei. Damit widersprach es dem Bezirksgericht Zürich. Dieses hatte den Fotografen im Juni 2012 noch schuldig gesprochen und ihn zu einer Geldstrafe verurteilt.

Laut Obergericht war die Festnahme nicht gerechtfertigt. Ein gewisser Widerstand könnte dem Foto-Journalisten nicht zur Last gelegt werden. Polizisten müssten sich das filmen und fotografieren ihrer Arbeit gefallen lassen. (SDA)

Teaserbild: Etwasanderekritik.wordpress.com
 

Agentur am Flughafen setzt Lapp Tec in Szene

Der Kunststoffspritzgussproduzent Lapp Tec will nach einer strategischen Neuausrichtung auch Kunden ausserhalb des Schweizer Ablegers der Lap Group gewinnen und setzt dabei auf die Agentur am Flughafen.

Lapp Tec ist die Schweizer Tochtergesellschaft der Deutschen Lapp Group, welche weltweit im Bereich Kabeltechnologie agiert. LappTec soll nach der Neuausrichtung nun als Produzent vielfältigster Spritzgussteile positioniert werden. Das Unternehmen bietet Dienstleistungen von der Entwicklung bis hin zur Serienfertigung. Dieses Know-how sowie die Fertigungsbreite und -tiefe wurde von der Agentur am Flughafen in einer B2B-Inseratekampagne unter Beweis gestellt.

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Verantwortlich bei LappTec, Diessenhofen: Roman Germann. Verantwortlich bei Agentur am Flughafen, Altenrhein: René Eugstair (Creative Direction), Dominique Rutishauser (Art Direction), Miriam Egli (Beratung), Patricia Eugster (Assistenz/Media). Fotografie: Ammann Siebrecht, Daniel Amman. Verantwortlich bei Bildplus: Robert Kadlus (Postproduction/CGI).

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