Neue Redaktionsleiterin bei Glanz & Gloria

Glanz & Gloria hat mit Paola Biason eine neue Redaktionsleiterin. Sie übernimmt die Leitung des People-Magazins per 1. März 2015. Paola Biason folgt auf Martin Boner, der in die Abteilung Unterhaltung von Schweizer Radio und Fernsehen wechselt.

Als Glanz & Gloria Ende März 2005 erstmals auf Sendung ging, gehörte Paola Biason als Inputerin bereits zum Team des People-Magazins, ab 2007 war sie auch als Produzentin tätig. Anfang 2009 übernahm sie zusätzlich die Funktion als stellvertretende Redaktionsleiterin. Ab 1. März 2015 leitet Paola Biason «glanz & gloria» neu als Redaktionsleiterin. Vor ihrem Wechsel zu Glanz & Gloria war sie unter anderem Unterhaltungschefin beim Sonntagsblick und bei der Schweizer Illustrierten. Paola Biason hat an der Universität Zürich ihr Studium in Anglistik und Romanistik mit dem Lizenziat abgeschlossen.

Paola Biason: «Es gibt für mich keine schönere Aufgabe, als im Jubiläumsjahr von ‚Glanz & Gloria‘ die Redaktionsleitung zu übernehmen. Ich darf mit einem kompetenten, motivierten und leidenschaftlichen Team ins neue Jahrzehnt reisen. Was will man als Chefin mehr?»

Tristan Brenn, Chefredaktor TV: «Paola Biason ist mit ihrer langjährigen Erfahrung im People-Journalismus und ihrem Engagement eine ideale Besetzung für diesen Job. Sie hat die Sendung als Inputerin seit Beginn entscheidend mitgeprägt und hat viele innovative Serien für das People-Magazin entwickelt.»

Social Media zweitrangig für Finanzsektor

Persönliche Empfehlungen und klassische Medien beeinflussen die Reputation von Banken am stärksten. Die Kommunikation in sozialen Netzwerken ist deutlich weniger ausschlaggebend. Zu diesem Schluss kommt eine Studie aus Deutschland.

In Deutschland sind klassische Medien (TV, Print und Radio) die wichtigste Informationsquelle um Reputation von Banken aufzubauen und zu stärken. Nach den klassischen Medien sind persönliche Empfehlungen von Freunden, Bekannten und Familienmitgliedern der zweitwichtigste Informationskanal. Soziale Medien und Werbung folgen erst mit deutlichem Abstand. Dies sind ausgewählte Ergebnisse einer von TNS Infratest zwischen dem 26. September und 2. Oktober 2014 durchgeführten Online-Studie.

Befragt wurden insgesamt 1006 finanzaffine Personen in Deutschland, Schweiz, Großbritannien, USA und Singapur. Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass beim Thema Banken Informationen durch klassische Medien weitaus wichtiger sind als eine Kommunikation in sozialen Medien. Sie kommt daher zum Schluss, dass klassische Pressearbeit für die Finanzhäuser die primäre Adresse zur Stärkung ihrer Reputation bleibt.

Durch die zunehmende Nutzung von Blogs, Online-Foren und sozialen Netzwerken würden auch Banken dort stärker diskutiert. Das durchschnittliche Kommunikationsvolumen über international tätige Banken übertreffe bereits heute das Volumen der journalistischen Berichterstattung in den klassischen Medien um das Vielfache. Doch die Kommunikation in den sozialen Medien sei für Verbraucher weit weniger relevant, sie würden weiter auf Informationen aus TV, Print und Hörfunk vertrauen.

Das gilt auch für die jüngere Zielgruppe der 18- bis 25-Jährigen: Sie vertrauen laut Studie mehr auf Empfehlungen von Freunden, Familie und auf klassische Medien als auf Beiträge in den sozialen Medien oder auf Werbung.

Ein ähnliches Ranking ergibt sich beim Blick auf die internationalen Ergebnisse: An der Spitze liegen persönliche Empfehlungen, gefolgt von klassischen Medien, sozialen Medien und Werbung. Für Befragte in Singapur haben klassische Medien eine geringere Bedeutung. Soziale Medien und vor allem persönliche Empfehlung spielen in dem asiatischen Land bei der Einschätzung von Banken eine größere Rolle als in den westlichen Ländern.

«Wenn man sich die Inhalte betrachtet, so ist die Meinung über eine Bank in erster Linie von den Geschäftsentwicklungen abhängig, gefolgt von Produktleistungen der Bank. Während ältere Personen ihre Meinung über Banken noch stärker von den Geschäftszahlen abhängig machen, bilden Jüngere ihre Meinung verhältnismäßig häufiger auf Basis der strategischen Ausrichtung der Bank», erläutert Simon Bisch, Consultant bei TNS Infratest.

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Die Leoparden unter den Festivalbesuchern

Das 68. Festival del film Locarno würdigt eine grosse Figur des amerikanischen Kinos: Kultregisseur und Schauspieler Sam Peckinpah. Die dazugehörige Plakatserie «Die Leoparden von Locarno» hat Jannuzzi Smith entworfen.

Sam Peckinpah (1925-1984) wurde als «Rebell in Hollywood» bezeichnet. Mit Filmen wie The Wild Bunch – Sie kannten kein Gesetz (1969) – ein Meisterwerk des Western-Genres – hat er die allgemeine Vorstellungswelt geprägt. Er hat einige der grössten Hollywood Stars dirigiert, so zum Beispiel Dustin Hoffman (Wer Gewalt sät, 1971), Steve McQueen (Junior Bonner, 1972; Getaway, 1972) und James Coburn ( Pat Garrett jagt Billy the Kid, 1973).

Sam Peckinpah erzählt Geschichten von einsamen Helden, von Menschen, die sich gegen das System auflehnen, und in einer gewaltsamen Welt leben, die auch poetische Augenblicke in sich birgt.

Die Leoparden von Locarno

Das Plakat des 68. Festival del Film Locarno ist von der Agentur Jannuzzi Smith basierend auf einer Reihe von Abbildungen von Festivalgängern entwickelt worden. Das fotografische Projekt wurde während der letzten Ausgabe des Festivals realisiert: Jeden Tag wurden Dutzende von Sujets fotografiert, darunter Filmliebhaber, Filmkritiker, Schauspielerinnen und Schauspieler, Regisseure und andere Fachleute, die mit dem Universum des Films und des Festivals verbunden sind.

Ziel des Projekts ist es, die «Leoparden». die sich unter den Festivalgängern tarnen, zu entdecken und sichtbar zu machen. Aus Hunderten von Abbildungen wurden etwa zwanzig ausgesucht, um das 68. Festival del Film Locarno zu repräsentieren.

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Ein Label für das Savognin

Walder, Werber schnuppert Bergluft. Die Agentur konzipiert und entwickelt für den Handels- und Gewerbeverein Surses, der die Organisation für rund 100 Unternehmen aus der Region bildet, eine ganzheitliche Kommunikation.

Zentral dabei ist das neue Label «Savognin 2020», um die Visionen und das Entwicklungspotenzial der Ferienregion Savognin/Bivio aufzuzeigen. Eine spielerische Website und ein Visionsflyer im Landkarten-Look machen neugierig, inspirieren und informieren. Der Club «Famiglia Savognin» – ebenfalls neu ins Leben gerufen – holt Einheimische, Ferienwohnungsbesitzer und Gäste mit
ins Boot und animiert sie dazu, sich aktiv in den zukunftsträchtigen Entwicklungsprozess der Region einzubringen. Zusätzlich stärken monatliche Stammtisch-Events sowie Grossanlässe den Austausch zwischen den verschiedenen Interessensgruppen.

Der grosse Start-Event «Savognin 2020» vom 17. Januar war bereits ein voller Erfolg, heisst es in einer Mitteilung vom Mittwoch – über 1’000 Personen seien zusammengekommen, um mehr über die visionären Projekte zu erfahren und gemeinsam einen Schritt in die Zukunft zu gehen.

Verantwortlich bei Handels- und Gewerbeverein Surses: Vendelin Coray (Präsident) und Vorstand. Verantwortlich bei Walder, Werber: Sandro Walder (Gesamtleitung); Stefan Moeschlin und Flurina Decasper (Text/Konzept), Tobias Fluck (AD), Anna Kindlimann (Grafik), Corsin Kessler (DTP).

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Radio für Schwule und Lesben vor Walliser Gay Pride

Im Vorfeld der Gay Pride in Sitten vom 13. Juni ist im Wallis ein Radio für Schwule und Lesben lanciert worden. Die Initiatoren wollen auch Tabu-Themen aufgreifen und darüber berichten, wie homosexuelle Paare im Wallis leben.

Vibration Gayradio wird über Internet rund um die Uhr ausgestrahlt. Derzeit sendet das Radio zu 90 Prozent des Programms Musik. Der Anteil von Reportagen, Interviews und Debatten werde sich kontinuierlich erhöhen, sagte Jonathan Ruppen, Direktor von Vibration 108, am Mittwoch der Nachrichtenagentur SDA.

Der Sender Vibration 108 wurde von Studenten gegründet und sendet seit 2003 von Flanthey VS aus. Mit dem Radio für Schwule und Lesben wird nun gemäss Ruppen eine Idee verwirklicht, die seit mehreren Jahren in den Schubladen der Organisatoren schlummerte.

Man plane Reportagen über Coming-outs und wolle das gegenseitige Verständnis fördern, sagte Ruppen. Am Tag der Pride werde live gesendet. Es handelt sich um die zweite Gay Pride im Wallis. Die erste fand 2001 in Sitten statt.

Damals hatte es im Vorfeld massive Proteste gegeben. Seither habe sich die Lage verändert, sagte der Direktor des Radiosenders. Als Beleg verweist er auf eine Aussage des neuen Bischofs von Sitten, Jean-Marie Lovey, gegenüber dem Westschweizer Radio- und Fernsehen (RTS): «Jede Person, egal welcher Orientierung, hat das Recht auf maximalen Respekt.» (SDA)
 

Schweigegebot für Journalist war rechtens

Auch ein Medienschaffender kann, wenn er als Zeuge einvernommen wird, mit einem Schweigegebot belegt werden. Dies hat das Bundesgericht festgestellt und die Beschwerde eines Fernsehjournalisten, der in der Luzerner Polizeiaffäre recherchiert hatte, abgewiesen.

2013 strahlte die Rundschau von SRF1 Videoaufnahmen aus, die einen gewalttätigen Luzerner Polizisten bei der Verhaftung eines mutmasslichen Einbrechers zeigten. Weil der Verdacht bestand, dass eine dem Amtsgeheimnis unterstehende Person die Aufnahmen dem Fernsehen zugespielt hatte, leitete die Luzerner Staatsanwaltschaft Ermittlungen gegen Unbekannt ein.

Im Rahmen der Ermittlungen wurde ein Journalist als Zeuge vorgeladen. Dabei verbot ihm die Staatsanwaltschaft, bis zum Abschluss des Vorverfahrens über die Strafuntersuchung, über die Einvernahme und über Informationen, die er bei dieser erhielt, zu berichten oder Dritte zu informieren. Zudem wurde er aufgefordert, das Video zur Sicherung des Materials der Staatsanwaltschaft herauszugeben.

Der Journalist erhob gegen die Verfügungen der Staatsanwaltschaft Beschwerde und kritisierte ferner, dass die Einvernahme entgegen seinem Antrag ohne Anwalt stattgefunden habe. Das Bundesgericht wies wie die Vorinstanz die Beschwerde ab, soweit es darauf eingetreten war. Dies geht aus dem am Mittwoch publizierten Entscheid hervor.

Keine Spezialregel für Medienleute

Das Gericht stellt fest, dass die Strafprozessordnung ein Schweigegebot für Zeugen vorsieht. Eine Spezialregelung für Medienschaffende gebe es nicht.

Das Schweigegebot solle verhindern, dass die Wahrheitsfindung beeinträchtigt werde. Die Staatsanwaltschaft hatte es damit begründet, dass durch eine allfällige Veröffentlichung von Informationen aus dem Untersuchungsverfahren oder von Informationen, die der Zeuge bei der Einvernahme erfuhr, die mutmassliche Täterschaft gewarnt werden könnte.

Das Bundesgericht kam wie die Vorinstanz zum Schluss, dass die Staatsanwaltschaft das Schweigegebot aus nachvollziehbaren Gründen ausgesprochen habe. Es betreffe nur die Voruntersuchung wegen Amtsgeheimnisverletzung in Bezug auf die Videoaufnahmen und hindere den Journalisten nicht, zur Polizeiaffäre zu recherchieren und über diese zu berichten. Seine Berufstätigkeit werde nicht behindert. (SDA)

Zu guter Letzt: Mütter und Schlampen

Der Sportartikelhersteller Everlast hat für die Kampagne «Sibale a tu madre» («Pfeif deiner Mutter nach») Mütter verjüngt und aufgebrezelt auf die Strasse geschickt. Dort wurden sie von ihren eigenen Söhnen angebaggert.

Die Szenen – in denen die Männer von ihren Müttern angeschrien werden oder mit der Handtasche eins übergebraten kriegen – sind nicht echt. Sie sollen auf die sexuelle Belästigung in den Strassen Limas aufmerksam machen. Die Botschaft an die jungen Männer: Habt Respekt gegenüber Frauen. Es könnte deine Mutter sein, die du belästigst. (sis)

Neuer Teilhaber bei int/ext Communications

Das Basler Beratungsunternehmen Int/ext Communications verstärkt die Führungsebene und verbreitert das Aktionariat: Der bisherige Senior Berater Michael Felber ist seit 1. Januar 2015 Teilhaber und Partner.

Michael Felber arbeitet seit Mai 2011 als Senior Berater für die Agentur. Davor leitete er während mehrerer Jahre die Unternehmens- und Marketingkommunikation bei den international tätigen Softwareunternehmen Whitestein Technologies und Expersoft Systems. Bei int/ext Communications setzt er sein Know-how in der strategischen Beratung sowie in der Konzeption, Planung und Umsetzung vielschichtiger Kommunikationsmassnahmen, insbesondere auch im Bereich der digitalen Medien, ein.

Nach Abschluss seines Studiums der Betriebswirtschaft mit Schwerpunkt Medien- und Kommunika-tionsmanagement an der Universität St. Gallen war Michael Felber bereits als Juniorberater bei int/ext Communications tätig. Danach folgte ein mehrjähriger Aufenthalt in Kalifornien, wo er im Produktmanagement und Verkauf für die Red Herring Event- und Verlagsgruppe arbeitete. Per 1. Januar 2015 wurde er in Anerkennung seiner Leistungen ins Aktionariat der Agentur und als Mitglied ins Partnergremium aufgenommen. Zudem nimmt er Einsitz in der Verwaltungsrat des Unternehmens. Operativ wird er weiterhin seiner Beratungstätigkeit nachgehen.

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Global Media

Die Werbewoche hat am vierten CNN Davos Debrief Petra Malenicka, CNN International-Senior Vice President, Advertising Sales, Europe and the Americas angetroffen und mit ihr über die Wichtigkeit digitaler Inhalte und die Globalisierung von Werbemärkten gesprochen.

Am CNN Davos Debrief 2015 hat CNN-Moderator Richard Quest mit Benoît Battistelli (President European Patent Office), Harry Hohmeister (CEO Swiss Air), und Ulrich Spiesshofer (CEO ABB) im Aura in Zürich über die Themen des World Economic Forum 2015 diskutiert.

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Ebenfalls vor Ort war Petra Malenicka, CNN International-Senior Vice President, Advertising Sales, Europe and the Americas. Die Werbewoche hat die Gelegenheit genutzt, mit ihr über die Wichtigkeit digitaler Inhalte und die Globalisierung von Werbemärkten zu sprechen:

Lesen Sie hier das Exklusiv-Interview mit Petra Malenicka.

Das gesamte Interview (deutsche Übersetzung) finden Sie ab Freitag, 30. Januar 2015, in der aktuellen Printausgabe der Werbewoche.

Bilder: Martin Bissig/CNN

Alpha245: Fröhliche Filme für Wilmaa TV

«Wilmaa bietet noch viele Features, die den Fernsehgenuss versüssen.»: Um diese der breiten Bevölkerung bekannt zu machen, beauftragt die Wilmaa Digital World die Agentur Alpha 245 mit der Ausarbeitung eines Fernseh-Spots.

Zu Beginn überlegten sich die Kreativen am Letzigraben, wie sie die vielen Vorteile von Wilmaa aufzeigen können, ohne den Film wie eine Dauerwerbesendung erscheinen zu lassen. Und beschlossen, nicht einen TV-Spot für Wilmaa zu realisieren, sondern neun. Nämlich für jedes einzelne Feature einen eigenen. Bei gleich bleibendem Produktionsbudget. Dies sahen die Alphas nicht als Problem, sondern als Herausforderung, für Wilmaa einen ausgesprochen einfachen und eigenständigen Filmstil zu entwickeln.

Herausgekommen sind Zeichentrickanimationen im Stile von Tschechischen Kindersendungen aus vergangenen Tagen. Neun single minded Kurz-Spots mit einer Prise deftigem Humor: Wilmaa als Weihnachtsgeschenk zeigt eine Familie, die sich vor dem Fernseher über das breite Programmangebot freut, während hinten der Christbaum brennt. Der paffende Fidel Castro demonstriert, dass mit Wilmaa jeder sein eigenes Programm gestalten kann. Die Möglichkeit, Filme aufzunehmen und immer wieder anschauen zu können, erlebt ein Skelett, das vor dem Fernseher Popcorn isst. Und viele mehr. Die kleinen, feinen und autarken Filme haben schon eine Fangemeinde im TV und Internet.

Verantwortlich bei Wilmaa Digital World: Roman Reimann (Head of Wilmaa Box), Thomas Gabathuler (Father of Wilmaa). Verantwortlich bei Alpha 245: Patrick Senn, Patrick Beeli (Creative Direction), Andrea Staub (Beratung), Suzana Kovacevic (Art Buying), bitteschön.tv (Filmproduktion), Roland Brückner (Regie), Pam Hügli, Diana Wick (Gesamtverantwortung).

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Twitter mit neuer Funktion und Neuerungen

Twitter nimmt mit einer neuen Funktion den populären Kurzmitteilungsdienst WhatsApp ins Visier und setzt zudem stärker auf Videos. Der Kurznachrichtendienst will unter anderem mehr Austausch zwischen den Nutzern ermöglichen.

Künftig können nicht nur wie bisher zwei Nutzer unter einander vertraulich kommunizieren, sondern auch mehrere Personen in Gruppen, wie Twitter am Dienstag mitteilte. Das ist ein Feld, das Twitter bisher Facebook oder Messaging-Diensten wie WhatsApp überliess. «Wir haben festgestellt, dass man mit vielen Menschen nur über Twitter kommuniziert, dieser Kreis der Kontakte ist also einzigartig», sagte Produktmanager Jinen Kamdar der DPA. Jede Twitter-Nachricht könne der Ausgangspunkt für eine Konversation sein – und man wolle den Nutzern die Möglichkeit geben, sich auch in einem kleinen Rahmen auszutauschen, ohne die Plattform zu verlassen.

Mit der zweiten grossen Neuerung können Videos nun direkt über die Twitter-App erstellt und beim Kurznachrichtendienst hochgeladen werden. Bisher konnten über Twitter nur Links zu Videos auf anderen Plattformen verbreitet werden.

Ohne Vorab-Werbung

Ziel sei, den Nutzern das Teilen von Videos zu erleichtern, sagte Kamdar. Es soll keine Werbe-Einspielungen vor Beginn der Videos wie etwa bei der Google- Plattform YouTube geben.

Auch Facebook bietet Nutzern und Werbekunden seit einiger Zeit die Möglichkeit, Videos direkt beim Online-Netzwerk hochzuladen. Bei Twitter können Firmen bereits seit vergangenem Frühjahr bis zu 10 Minuten lange Videos hochladen. Bei der neuen Funktion für Konsumenten ist die Länge der Clips auf 30 Sekunden begrenzt.

Das habe man als optimales Format ausgemacht, sagte Kamdar. Zu Twitter gehört auch die App «Vine», über die man bis zu sechs Sekunden lange Videos teilen kann. Facebooks Plattform Instagram hat bei Videoclips eine Beschränkung von 15 Sekunden.

Twitter steht unter Druck der Börse, schneller zu wachsen – die Anleger zeigten sich immer wieder enttäuscht über das Plus bei den Nutzerzahlen. Nach jüngsten Angaben hatte Twitter Ende September 284 Millionen Nutzer. Facebook kommt auf über 1,3 Milliarden und der inzwischen ebenfalls zum weltgrössten Online- Netzwerk gehörende Kurzmitteilungsdienst. (SDA)

Walder, Werber: Imagekampagne für die Berufswahlschule Uster

Walder, Werber die Berufswahlschule Uster als starken Partner im Bildungsbereich inszeniert. Auffällige Plakate zeigen junge Leute, die faszinierenden aber wirklichkeitsfernen, utopischen «Berufen» nachgehen – vom wilden Wrestler bis zur coolen Superwoman.

«Hör auf zu träumen. Pack jetzt deine Zukunft an.», so die Message der Kampagne. Als provokativer, herausfordernder Augenöffner will sie Jugendliche aus der ganzen Region
auf die BWS Uster und ihr vielfältiges Angebot aufmerksam machen. Parallel zur Plakatkampagne entwickelt die Agentur für die BWS ein Re-Design der verschiedenen Kommunikationsmittel – moderner, übersichtlicher und konsequenter. So finden sich interessierte Schüler und Eltern auf der Website und in den Angebotsbroschüren bestens zurecht.

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Verantwortlich bei der Berufswahlschule Uster: Daniel Artmann (Rektor). Verantwortlich bei Walder, Werber: Sandro Walder (Gesamtleitung); Flurina Decasper (Konzept/Text), Anna Kindlimann (AD), Corsin Kessler (DTP). Fotografie: Stock-Bilder, Imageaufnahmen Samuel Trümpy.
 

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