Das Buch zum Thema Accountability

Wer in der Lage ist, das Buch «Accountable Advertising. A Handbook for Managers and Analysts» im englischen Original zu lesen, sollte das unbedingt tun.

Wer in der Lage ist, das Buch «Accountable Advertising. A Handbook for Managers and Analysts» im englischen Original zu lesen, sollte das unbedingt tun.Die Übersetzung hat überdeutliche Schwächen. Streckenweise ist sie so katastrophal, dass sich der Sinn des Originals ins Gegenteil verkehrt. Grosse Teile des deutschen Textes sind überhaupt nur verständlich, wenn man sie ins Englische zurückübersetzt, und erst dann erkennt man, was überhaupt gemeint ist.Plötzlich steht da bei der Definition von «Adstock» der Satz: «Man kann Werbung sehen oder nicht, man kann sich an sie erinnern oder nicht, die Wirkung kann über Wochen und Monate anhalten oder nach wenigen Tagen verfallen.» Und man fragt sich, was denn dieser Quatsch wohl bedeuten mag, bis man im Original nachschlägt. Da steht: «Advertising can be recalled after it has been seen and can have effects over subsequent weeks and months.» (Wer Werbung gesehen hat, kann sich erinnern, und die Wirkung kann über Wochen und Monate andauern.) Völlig klar. Doch warum muss der Übersetzer solche Verwirrung stiften?
In den zentralen Passagen ist die deutsche Übersetzung derart verschroben und unverständlich, dass man eigentlich nur raten kann, das englische Original zu lesen – selbst wenn man sich im Englischen nicht sehr sicher fühlt, ist es immer noch besser, wenn man mit Mühe am Ende alles richtig versteht, wovon die Rede ist, als wenn man es nie kapiert.
Simon Broadbent: «Accountable Advertising. A Handbook for Managers and Analysts». Admap Publications in association with Incorporated Society of British Advertisers Institute of Practitioners in Advertising. Henley-on-Thames 1997
Simon Broadbent/Kathrin Haarstick: «Accountable Advertising». Wie sich Werbung rechnet. Ein Handbuch für Budget-Entscheidungen im Marketing-Mix. Econ-Verlag München 1999.

Tarzis Bono neu in der GL von Adim

Fax DM-Awards künftig mit Kampagnen-JahrbuchDie Schweizer Direct-Marketing-Awards werden 2001 statt im März erst Ende April vergeben. Neu wird für die DM-Awards zukünftig ein Jahrbuch inklusive CD-ROM mit sämtlichen prämierten Kampagnen herau

Tarzis Bono ist in der Direct-Marketing-Szene kein Unbekannter.Bereits zweimal zeichnete er verantwortlich für die erfolgreiche Durchführung der Schweizer Direktmarketing-Awards und strich für seine Arbeit viel Lob ein.Nun hat sich Bono mit seiner Firma Bono Consulting in die Full-Service-Agentur Adim in Hünenberg integriert und sämtliche bisherigen Mandate in die Firma eingebracht. Im Gegenzug nimmt er Einsitz in die Geschäftsleitung von Adim, wo er für den gesamten Eventbereich zuständig ist.
Für die Zuger Firma begann die neue Partnerschaft schon die ersten Früchte zu tragen. Aufgrund der Kompetenzerweiterung konnte die Firma das AmericanExpress-Eventbudget der Swisscard AECS AG an Land ziehen.
Mit zwanzig Mitarbeitern betreut Adim bereits so namhafte wie illustre Kunden wie Mercedes, Novell, Cinécom & Media, Cinéprix Swisscom oder Events des von Daniel Eggli herausgegebenen Gastromagazins Salz & Pfeffer. Beat Fritsch

UPC verzichtet auf SBS

TV 3 erhält keinen neuen internationalen Partner.

TV 3 erhält keinen neuen internationalen Partner.Der niederländische Kommunikationskonzern United Pan-Europe Communications (UPC) hat sein Übernahmeangebot an die SBS Broadcasting, die 50 Prozent von TV 3 hält, zurückgezogen. Grund sei der schwache Börsenkurs von UPC, teilte das Unternehmen zu Wochenbeginn mit. Seit der Ankündigung der Übernahme ist die UPC-Aktie von 83,32 auf 21,40 Euro gefallen.

Pepsi springt ins Wasser

Der US-Getränkemulti entdeckt das kohlensäurefreie Mineralwasser als Zukunftsmarkt

Der US-Getränkemulti entdeckt das kohlensäurefreie Mineralwasser als ZukunftsmarktVon Thérèse Balduzzi Rechtzeitig zum Sommerbeginn hat Pepsi in Amerika eine landesweite TV- und Printkampagne für ihr Mineralwasser (ohne Kohlensäure) namens Aquafina lanciert. Auch Coca-Cola will mit einem eigenen Mineralwasser auf den Markt gelangen. Wasser wird zum grossen neuen Kampffeld der Giganten.
Die Werbung für Aquafina betont die Wichtigkeit, täglich genug Wasser zu trinken, und erinnert daran, dass der Körper zu einem hohen Prozentsatz aus H2O besteht. Der Spot Pool beginnt mit einem am Swimmingpool im Liegestuhl sich räkelnden Jüngling, der auf eine vorbeiziehende Grazie im Badekleid aufmerksam wird und kurz darauf ins Schwimmbecken springt, um in ihre Richtung zu schwimmen.
«Ihre Augen bestehen aus 95 Prozent Wasser», heisst es, als er sie erblickt, «ihre Muskeln aus 75 Prozent Wasser», als er schwimmt. Beim näheren Blickkontakt mit der Schönheit bemerkt die Off-Stimme, dass das Herz aus 80 Prozent Wasser bestehe. Als sie jedoch ihre drei Kinder in Empfang nimmt, taucht der Mann unter Wasser. «Die Lungen bestehen ebenfalls aus 80 Prozent Wasser», heisst es zum Schluss.
In der Spotversion Surfer geht es nach ähnlichem Muster zu, nur schenkt dort ein junger Mann seine Aufmerksamkeit und Zuneigung seinem Surfbrett und den Wellen, doch wird er von der allzu kalten Temperatur des Meeres enttäuscht. Die Printkampagne verfolgt die gleiche Linie und zeigt etwa zwei Frauen, die es in einem Modegeschäft auf die gleichen Schuhe abgesehen haben («Augen, 95 Prozent Wasser») und gleichzeitig zupacken («Muskeln, 75 Prozent Wasser»).
Die Kampagne wurde von der Agentur J. Walter Thompson USA in New York kreiert und zielt auf die Konsumentengruppe der 18- bis 49-Jährigen. Um die 15 Millionen Dollar soll Pepsi in die Kampagne investieren wollen. Wasser ohne Kohlensäure ist in Amerika die Getränkesparte mit dem grössten Wachstumspotenzial. Im vergangenen Jahr stieg der Verkauf von Markenwasser um 30 Prozent.
1999 hat sich der Verkauf des Wassers verdreifacht
Das Markenbewusstsein gegenüber dem Mineralwasserangebot ist in Amerika jedoch noch nicht so stark entwickelt wie in Europa, weshalb die verschiedenen Marken beginnen, sich ihren Platz zu erobern. Das seit 1997 in Amerika landesweit erhältliche Aquafina ist die Pepsi-Marke mit der grössten Zuwachsrate. Im Detailhandel ist die Marke unter den kleinen Flaschen, die für unterwegs gekauft werden, bereits Nummer eins.
Erst jetzt steckt die Firma aber Geld in ihr Marketing. Pepsi hofft, dass sich Aquafina zu dem am drittbesten verkauften Getränk aus ihrem Angebot entwickeln wird. Obwohl die Verkaufsmenge gegenüber ihrer Hausmarke Pepsi-Cola noch in keinem Verhältnis steht, ist der Einstieg in die Sparte wichtig, da Pepsi Mühe hat, den Verkauf des Colagetränks zu steigern.
Pepsi überholt mit der Kampagne auch Konkurrentin Coca-Cola, deren Kampagne für das stille Wasser Dasani im Sommer anlaufen wird. Da die Cola-Flaschen in Einzelportionen immer grösser werden, entsteht der Eindruck, es sei eine Grenze erreicht worden. Ob der Kampf der Giganten um die Vorherrschaft ihrer Mineralwasser gleiche Ausmasse annehmen wird wie der um ihre Hauptmarken, ist absehbar.

Schweizer TV am Computer

LiveEvil streamt monatliche Sendungen über Stars und Aktuelles exklusiv im Internet

LiveEvil streamt monatliche Sendungen über Stars und Aktuelles exklusiv im InternetVon Alessandro Monachesi Die Zürcher Filmproduktionsfirma Evil Productions Ltd Liab. Co. möchte die Konvergenz von Internet und TV verwirklichen und bietet mit LiveEvil netTV ein Fernsehprogramm übers Internet an.
LiveEvil ist bereits seit Herbst 1999 online, der Internetsender soll jedoch nach einer mehrmonatigen Testphase erst richtig lanciert werden. LiveEvil.ch bietet dem User zehn Sendungen an: «Models», «Music», «Sport», «Erotic», «Animals», «Talk», «Immobilien», «Glamour», «Showtime» und «Lifestyle».
Pro Rubrik gibt es einen neuen Beitrag pro Monat. Diese Frequenz soll aber schon bald erhöht werden, kündigte LiveEvil-Moderatorin Simone Zikmund an. Auf den Herbst sei eine eigene Newsabteilung geplant. Von Topevents berichte LiveEvil ab August sogar live. Die Sparte Aktuelles wird schon jetzt öfter als einmal pro Monat mit Vorschauen auf kommende Sendungen ergänzt.
Der Inhalt der Sendungen dreht sich um Themen wie Hundezucht, Modelkarrieren, Hitparade, die Zukunftspläne von Nubya oder das neue In-Quartier Zürich West. Im Werbegefäss Trends zeigt LiveEvil trendige Produkte und Dienstleistungen in Form von Werbespots.
Unter Specials finden Besucher Sendungen für externe Auftraggeber, wie etwa das Restaurant Uto Kulm auf dem Uetliberg. Um die Sendungen ansehen zu können, benötigt man den Microsoft Mediaplayer 6.4 für Windows oder den Microsoft Mediaplayer 6.3 für Macintosh.
Ausser den gestreamten Beiträgen kann man über die Website von LiveEvil auch an Wettbewerben teilnehmen oder mit der einheimischen Cervelatprominenz chatten.
Das Internetfernsehen LiveEvil wird vor allem über das Sponsoring von einzelnen Sendegefässen oder Sendungen finanziert. Dazu kommen Bannerwerbung und die Werbespots in der Rubrik «Trends». Medienpartner sind die Online PC Zeitung und der ZürichExpress. Beide Medien werben mit halb- und ganzseitigen Inseraten für den Internet-Broadcaster.
Hinter LiveEvil.ch steckt die Filmproduktionsfirma Evil Productions Ltd Liab. Co., die aus der Modelagentur Live Model Agency hervorgegangen ist und unter anderem für StarTV zahlreiche Sendungen produziert hat.
Das erste deutschsprachige
Internetfernsehen überhaupt
Wie viele Besucher die Website von LiveEvil aufweist, wollte Zikmund nicht verraten. Obwohl die Sendungen erst einmal pro Monat aktualisiert würden, sei sie aber zufrieden mit den bisherigen Besucherzahlen. Angst vor Konkurrenz aus dem Web habe sie jedenfalls nicht. Als ehemalige Mitarbeiterin bei StarTV und Tele24 besitze sie, genauso wie die anderen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei LiveEvil, reichlich Erfahrung im TV-Geschäft. «Ausserdem», so Zikmund, «ist LiveEvil das erste deutschsprachige Internetfernsehen überhaupt und damit das Original».

Verschnupft durch den April

Der Publicitas-Index der Werbeausgaben in der Tagespresse hat im April das schlechteste Ergebnis der vergangenen sechs Monate ausgewiesen:

Der Publicitas-Index der Werbeausgaben in der Tagespresse hat im April das schlechteste Ergebnis der vergangenen sechs Monate ausgewiesen:Um 0,6 Punkte stieg der Index, und dies nur dank eines immer noch überdurchschnittlichen Wachstums der Stellenanzeigen. Ein Blick auf die Inseratestatistik des Verbandes Schweizer Presse verdeutlicht, dass die Printmedien bei den kommerziellen Anzeigen im April den Schnupfen bekommen haben. Die Zeitschriften erlitten mit minus 11,8 Prozent gegenüber dem Vergleichsmonat des Vorjahres die dicksten Verluste. Auch die Zeitungen mussten ein um minus 3,3 Prozent schlechteres Resultat verbuchen. Ausnahme im Abwärtstrend: Die Inserateflächen der Wochenzeitungen wuchsen um 10,5 Prozent, in der Westschweiz sogar um 23,3 Prozent – dank eines zusätzlichen Sonntags im April.
Kumuliert für die ersten vier Monate dieses Jahres verzeichnen die meisten Printmedien ein gutes Wachstum. Ausnahmen sind die Landwirtschaftspresse (minus 10 Prozent) und die Westschweizer Zeitschriften (minus 2,4 Prozent). Dabei tragen die einzelnen Titel unterschiedlich zur Gesamtentwicklung bei. Trends entstehen in der Inseratestatistik des Verbandes Schweizer Presse häufig durch einzelne markante Ausreisser, sind daher nur bedingt Ausdruck eines allgemeinen Trends.
Daniel Schifferle

Topfit für den Börsenstart

TA-Media erzielt bestes Resultat der Geschichte und will an die Spitze der Schweizer Medienhäuser

TA-Media erzielt bestes Resultat der Geschichte und will an die Spitze der Schweizer MedienhäuserVon Daniel SchifferleEin historisches Rekordresultat hat die TA-Media-Gruppe am Vorabend ihres geplanten Börsenganges erzielt: Das Publishing House an der Zürcher Werdstrasse konnte 1999 den Gewinn um 29 Prozent auf 130,4 Millionen Franken steigern, der Umsatz verbesserte sich um 13 Prozent auf 769,7 Millionen Franken. Dabei sind die hohen Investitionen in TV 3 und Winner Market bereits abgezogen.
«Wir sind ein kerngesundes Unternehmen», dies war der meist gehörte Satz bei der Präsentation der Geschäftsentwicklung 1999 der TA-Media AG. Tatsächlich, seit dem Tief von 1996, als das Unternehmen «kalt geduscht» worden war, ging es beim Zürcher Verlagshaus nur noch aufwärts, und zwar mit Riesenschritten. Bereits 1998 konnte die TA-Media «das beste Ergebnis der 107-jährigen Firmengeschichte» vermelden.
Jetzt wurde das damalige Rekordresultat erneut deutlich übertroffen. Der Gewinn stieg 1999 um 29,5 Millionen auf 130,4 Millionen Franken, was einer Umsatzrendite von ausgezeichneten 17 Prozent entspricht. Der Umsatz kletterte um 90,7 Millionen auf 769,7 Millionen Franken. Und dies trotz immenser Start-up-Kosten etwa für TV 3 oder Winner Market. Entgegen allgemeiner Usanz wurden diese Aufwendungen direkt der aktuellen Rechnung belastet.
Das Rekordresultat am Vorabend des geplanten Börsenganges wurzelt laut TA-Media-Finanzchef Patrick Eberle in der «hervorragenden Entwicklung des Verlagsertrages». Dieser verbesserte sich 1999 um zwölf Prozent auf 649 Millionen Franken, wobei die Zunahme des Inserateertrages um 14,5 Prozent auf 477,6 Millionen Franken für das Spitzenresultat ursächlich war.
Annabelle und Schweizer Familie zufrieden stellend
Profitiert haben dabei vor allem die jüngeren Titel. Das grösste absolute Umsatzwachstum erzielte laut Eberle die Sonntags-Zeitung. Sie legte um 12 Prozent oder 8,9 Millionen Franken zu. Gefolgt von Facts, das 6,2 Millionen Franken oder 16 Prozent mehr erwirtschaftete als 1998.
Aber auch Titel wie das Frauenmagazin Annabelle oder die Schweizer Familie, die beide 1999 recht massiv Auflage verloren haben, schnitten gesamthaft zufrieden stellend ab. Bei der Annabelle betrug der Mehrertrag in absoluten Zahlen 5,2 Millionen Franken oder plus 19 Prozent.
Und sogar die Schweizer Familie verbuchte trotz markanten Auflagenverlusts von zehn Prozent lediglich eine Umsatzeinbusse von einem Prozent. Der Grund: Das Wachstum der verkauften Anzeigenfläche um zwölf Prozent machte die happigen Ausfälle aus Abos und Einzelverkauf beinahe wett. Ebenfalls zu den letztjährigen Gewinnern gesellt sich der ZürichExpress mit 5,2 Millionen Franken oder 13 Prozent Mehrertrag.
Solche frohen Botschaften gelten für zwei Titel nicht: Das Flaggschiff Tages-Anzeiger verfehlte das Vorjahresresultat um 1,1 Millionen Franken, ein Verlust von nicht ganz einem Prozentpunkt. Und auch für das Du, das ebenfalls auflagemässig im Krebsgang war, verschlechterten sich die Einnahmen um 0,4 Millionen Franken.
Das Aktienkapital wird auf 100 Millionen aufgestockt
Doch solche kleinen Unebenheiten vermögen den Blick auf die Zukunft nicht zu trüben. Denn die Zeichen stehen gut. Eberle: «Im ersten Quartal 2000 konnten wir das Rekordergebnis des Vorjahres bereits um rund eine Million Franken übertreffen.» Ob dies allerdings bis Ende Jahr so weitergeht, ist fraglich. Laut Michel M. Favre, Vorsitzender der TA-Media-Geschäftsleitung, wird 2000 zu einem «Jahr der Investitionen». Rund 130 Millionen fliessen in den Ausbau der Kernkompetenz Content Providing, davon 30 Millionen in TV 3 und 20 Millionen in Winner Market. Favre: «Da wird es nicht ganz so einfach sein, das Spitzenresultat von 1999 zu halten.»
Trotzdem: Im Vorfeld des beschlossenen Börsengangs im kommenden Herbst – der erste eines Schweizer Verlagshauses überhaupt – präsentiert sich die TA-Media AG in historischer Topform. Nach dem Willen der mittlerweile weitverzweigten Eigentümerfamilie Coninx sollen insgesamt 33 Prozent des Aktienkapitals dem Publikum zugänglich gemacht werden, 23 Prozent ab einem noch nicht genauer bestimmten Datum im Herbst dieses Jahres sowie weitere 10 Prozent im Jahr 2001. Auch Einzelheiten des Going Publics sind noch nicht festgelegt worden.
Der daraus resultierende Mittelzufluss dient laut Hans Heinrich Coninx, VR-Präsident der TA-Media, dazu «jene Familienaktionäre auszuzahlen, die sich anderweitig engagieren wollen». Andererseits soll das Fenster zum Kapitalmarkt in die Lage versetzen, «jederzeit Opportunitäten zu nutzen, die unseren Weg an die Spitze der Schweizer Verlagshäuser unterstützt», sagt Coninx.
TA-Media in Zahlen(Geldwerte in Mio. Fr.)
1999 1998 1997 1996
Umsatz 769,7 (+13%) 679,0 (+14%) 595,6 (+3%) 578,1
Mittelfluss aus
Geschäftstätigkeit 200,0 (+40%) 142,7 (+27%) 112,1 (+84%) 61,1
(Cashflow)
Reingewinn 130,4 (+29%) 100,9 (+119%) 46,0 (+268%) 12,5
Personalbestand 1755 (+1,3%) 1732 (+0,3%) 1727 (–3,4%) 1787
TA-Media-Titel: Entwicklung AuflagenTitel 1998 1999 +/– in%
Tages-Anzeiger 281 792 279 912 –0,7
Sonntags-Zeitung 218 518 220 102 +0,7
Facts 104 462 104 598 +0,1
Annabelle 107 969 101 773 –5,8
Schweizer Familie 172 625 155 324 –10
Du  25 499  25 179 –1,3
Spick nicht begl.  54 687 –––

SW magistral gewürdigt

Ehre gebührte vergangene Woche der Schweizer Werbung SW, Dachverband der helvetischen Kommunikationsbranche, im Zürcher Zunfthaus zur Meisen.

Ehre gebührte vergangene Woche der Schweizer Werbung SW, Dachverband der helvetischen Kommunikationsbranche, im Zürcher Zunfthaus zur Meisen.Von Beat Fritsch Angesichts des Alters von 75 Jahren wäre man fast versucht, von einer altehrwürdigen Jubilarin zu sprechen. Allerdings hat die SW nichts an Biss verloren, was auch der Apfel, den die SW zum Symbol ihres Geburtstags machte, ausdrücken sollte. Die Mutter aller Kommunikationsverbände hat Zähne und ist agiler denn je. Der umtriebige Ständerats- und SW-Präsident Carlo Schmid-Sutter lobbyiert eifrig für die Sache der Werbung in Bundes-Bern.
Wie wichtig die Politik die Kommunikationsbranche nimmt, sieht man an deren Gesandtschaften. Nachdem bereits am letztjährigen Tag der Werbung eine Stippvisite des Wirtschaftsministers Pascal Couchepin angesagt war, gab sich heuer Bundesrätin Ruth Metzler-Arnold die Ehre und verbrachte über einen halben Tag mit allem, was in der Werbung Rang und Namen hat. Mit Zürichs Stadtpräsident Josef Estermann erwies ein weiterer Magistrat den Anliegen der Werbung die Reverenz. Sehr erfreut, aber auch ziemlich nervös ob dem Besuch dieser hohen Tiere schienen SW-Geschäftsführerin Monika Luck und SW-Presseverantwortlicher Piero Schäfer. Die Erleichterung stand ihnen jedenfalls ins Gesicht geschrieben, als sie nach Veranstaltungsende erlöst in die Stühle im Porzellansaal des schönen Zunfthauses sanken.
Natürlich ging alles, wie hätte man es bei den ausgebufften Profis der SW anders erwarten können, reibungslos über die Bühne – obwohl sich die Platzverhältnisse manchmal als gar eng erwiesen. Bei diversen Apéros stand man sich öfters auf die Füsse, beim Referat von Ruth Metzler war auch der hinterste Stuhl im Saal besetzt. Leider geriet der Vortrag der sympathischen Regierungsvertreterin etwas gar politisch und – wer mag es ihr verübeln – von subtiler Propaganda für die eigene Sache durchzogen. Das blieb natürlich auch den Anwesenden nicht verborgen, sind doch sie sonst die Spezialisten für versteckte und offene Kauf- und Wahlslogans.
Ganz anderes Geschütz fuhr der Nachredner auf, der aus Viktors Spätprogramm bekannte
Satiriker Mike Müller. «Liebe Werbesünderinnen und Werbesünder» titulierte der als Priester verkleidete Komiker in seiner Anspielung auf den SW-Apfel das Publikum in seiner Anrede. Was folgte, war ein fulminanter Mix aus Kalauern zu Kirche, Kommunikation und Konsumverhalten, der bei den Werbesünder/innen Lachstürme auslöste. Glücklicherweise erteilte Müller ganz zum Schluss Absolution.
Unter den Gästen waren nebst diversen Mitglieder-Vertretern auch die Präsidenten und Delegierten der befreundeten Verbände zu sehen. So IAA-Präsident Urs Beer, Idée-Präsident Heinz Egli, BSW-Präsidentin Cornelia Harder und BSW-Geschäftsführer Walter Merz, der ASW-Vorstand mit Präsident Stefan Hofmann, Past-President und SW-Vorstandsmitglied Diego Bally und Peter Grob. Von der Ausbildungsstätte Sawi kamen Direktor Jürg Engi, die frischgewählten Hans-Peter Rohner, Präsident, und René Hürlimann, Ehrenpräsident, Robert C. Baier in seiner Funktion als IGMA-Geschäftsführer, und Rudolf Waldburger vertrat den Schweizer Direktmarketing-Verband.
Von allen Anwesenden gelobt wurde die Festschrift, auch wenn es im Tages-Anzeiger dafür einen kleinen Verriss gab. Sie enthält neben Schweizer Werbehistorie höchst lesenswerte Beiträge verschiedenster namhafter Branchenexponenten oder eine Sammlung visueller Leckerbissen, wie die PKZ-Plakateserie mit so bedeutenden Urhebern wie Carigiet oder Leupin.
Beat Fritsch liess es sich am Tag der Werbung nicht nehmen, die eidgenössische Justizministerin Ruth Metzler-Arnold in einen magistralen Smalltalk zu verwickeln.

Wem sonst in der Werbeszene die Ehre gebührt, bundesrätliche Hände zu schütteln, wird an den verschiedensten Veranstaltungen der Szene geortet. Wer jedoch den definitiven Sprung auf die begehrten Shortlistplätze schafft, entscheidet die Redaktion. Haben Sie tatsächlich schon jetzt etwas zu berichten? Dann greifen Sie mal schnell zum Hörer (01 296 97 98) oder mailen Sie an [email protected]. Online gibt es Veranstaltungstipps bei www.werbewoche.ch.

«Die Nachfrage nach Businessinformation boomt»

Phil Revzin von Dow Jones zur Dynamik der internationalen Wirtschaftspresse

Phil Revzin von Dow Jones zur Dynamik der internationalen WirtschaftspresseDow Jones ist Herausgeber des Wall Street Journals (WSJ), der Far Eastern Economic Review (FEER) und anderer Wirtschaftspublikationen. Der US-Medien- und Verlagskonzern steht unter anderem auch hinter den Dow-Jones-Börsenindizes. Phil Revzin ist ehemaliger Chefredaktor des WSJ-Europe und leitet heute das Asiengeschäft von Dow Jones. Ausserdem ist er Herausgeber und Chefredaktor der FEER. Deren neues Konzept und Design stellte Revzin in Zürich vor.Würden Sie die vergangenen Jahre als Boomjahre für die internationale Wirtschaftspresse bezeichnen?
Phil Revzin: Alle sind fasziniert von Wirtschaft, Börse und Geld. Das ist natürlich sehr attraktiv für die Anbieter von Businessinformationen. Das Wall Street Journal in Amerika boomt auf unglaubliche Weise, es ist so erfolgreich wie nie zuvor. In Europa war der Relaunch des WSJ im Februar sehr erfolgreich. Die Auflage wächst in Richtung 100000 Exemplare. Die Allianz mit dem Handelsblatt funktioniert für beide Seiten grossartig. Die Nachfrage nach Businessinformation boomt aber nicht nur im Print, auch Internet und Fernsehen profitieren von dem ungezügelten Appetit des Publikums.
Sie gewichten in Ihren Publikationen das Thema Geld neuerdings stärker. In der FEER etwa gibt es ein neues Ressort «Money». Ist das Thema Geld der aktuelle Wachstumsmotor für die Wirtschaftspresse schlechthin?
Revzin: Teilweise. Der andere wichtige Motor ist Technologie.
Hat Dow Jones Pläne für eigene deutschsprachige Publikationen, nachdem Konkurrentin Financial Times diesen Schritt mit der Ausgabe Deutschland bereits vor einigen Monaten vollzogen hat?
Revzin: Wir haben keine konkreten Pläne.
Wie will Dow Jones künftig mit seinen Publikationen wachsen?
Revzin: Die Strategie besteht darin, weiterhin in unsere Marken zu investieren. Wir werden zudem in Internetprojekte und elektronische Kanäle investieren, denn der Markt ist noch lange nicht gesättigt.
Wo sehen Sie Potenziale im europäischen Markt?
Revzin: Neulancierungen und grössere Expansionen hängen stark von der Stabilität der jeweiligen Wirtschaft ab. Die meisten paneuropäischen Publikationen erscheinen in Englisch, und dieser Markt wird weiter wachsen. Wir haben viel in das WSJ-Europe investiert, weil wir an Europa glauben. Ob wir uns der Financial Times auf ihrem eigenen Territorium annähern können, werden wir sehen, aber wir haben sehr ehrgeizige Wachstumsziele und sind auch bereit zu investieren.
In Deutschland schiessen derzeit neue Börsen- und Finanzblätter nur so aus dem Boden. Ist das ein Strohfeuer?
Revzin: Ich weiss es, ehrlich gesagt, auch nicht. Als Zeitung mit liberalen und kapitalistischen Ansichten denken wir natürlich, dass Konkurrenz gut tut. Informationspluralismus ist wichtig, und wir werden unser Bestes tun, um im Wettbewerb zu bleiben. Nehmen Sie zum Beispiel an irgendeinem Tag die News auf den Frontseiten der englischsprachigen Financial Times und des WSJ-Europe: Die sind total verschieden. Zwei europäische Zeitungen, aber sie sind total anders. Es gibt genug zu schreiben. Wenn man Handelsblatt und Financial Times Deutschland vergleicht, findet man viele unterschiedliche Stories. Wenn es einen Markt für all das gibt und die Leute einem neuen Produkt als zuverlässige Informationsquelle trauen, ist das grossartig. Aber ich weiss nicht, ob der Markt auch künftig so aufnahmefähig für Neulancierungen bleiben wird, wie das im Moment der Fall ist.
Der Markt boomt auch, weil private Anleger jetzt auch in Europa immer mehr auf die Börse setzen und dafür fundierte Information brauchen. Was wird mit der Wirtschaftspresse geschehen, falls die Hausse zu Ende geht?
Revzin: Ob die Börse gerade floriert oder kränkelt, spielt keine so wichtige Rolle: Die Anleger brauchen in beiden Fällen fundierte Informationen.
Aber das Publikum für Wirtschaftszeitungen ist breiter geworden in den letzten Jahren?
Revzin: Das stimmt, speziell in Europa ist das Publikum in den letzten Jahren über das Segment der wohlhabenden Geschäftsleute hinausgewachsen. Ich denke, in Europa müssen sich die Leute vermehrt um Dinge wie etwa die private Altersvorsorge kümmern. Und da kommt man an der Börse nicht vorbei. In den Vereinigten Staaten und teilweise auch in Asien weiss jeder, was an den Aktienmärkten läuft. Vom Taxifahrer bis zum Angestellten im Supermarkt. Jeder interessiert sich für die Börse, sogar meine Mutter.
Werden neue Strukturen im Arbeitsmarkt, etwa flexible Netzwerke statt fester Bindungen, einen Einfluss auf die Nachfrage nach Wirtschaftspublikationen haben?
Revzin: Ich denke, sie werden einen Einfluss im positiven Sinn haben. Je mehr sich eine Informationswirtschaft entwickelt, und je mehr die Informationsflüsse zwischen diesen Netzwerken international verlaufen, desto mehr müssen Entscheidungen auf globaler Ebene getroffen werden. Moderne Firmen haben Backoffices in Indien, Produktionsstätten in Osteuropa, Büros in New Jersey. Je mehr man sich darauf einlässt, desto mehr ist jeder in einer solchen internationalen Firma auf Informationen über alle diese Märkte angewiesen. Zusätzlich sind Leute, die mit Information arbeiten, auch Informationskonsumenten, und das spielt auch in unsere Hände. In einer Internetfirma werden mehr Angestellte Wirtschaftszeitungen lesen als in herkömmlichen Firmen.
Findet in der Wirtschaftspresse ein Konzentrationsprozess statt?
Revzin: Es gibt mehr Allianzen, von einem eigentlichen Konzentrationsprozess kann man bei der Wirtschaftspresse aber nicht reden. In den USA fanden die meisten Medienzusammenschlüsse der jüngeren Vergangenheit in den Bereichen Unterhaltungsindustrie und Fernsehen statt.
Interview: Bruno Amstutz

«Neue Dynamik für das Unternehmen»

Für ihre hohen Investitionsvolumina für Winner Market und TV 3 benötigt die TA-Media AG nicht den Zustupf der Börse, erklärt Michel M. Favre, Vorsitzender der Geschäftsleitung.

Für ihre hohen Investitionsvolumina für Winner Market und TV 3 benötigt die TA-Media AG nicht den Zustupf der Börse, erklärt Michel M. Favre, Vorsitzender der Geschäftsleitung.Herr Favre, TV 3 und Winner Market verschlingen in den kommenden Jahren Rieseninvestitionen, beide mit noch unsicherem Erfolg. Schafft sich die TA-Media mit dem Börsengang ein Finanzpolster für alle Fälle? Michel M. Favre: Ganz klar, nein. Das ist ein Entscheid der weit- verzweigten Besitzerfamilie Coninx, die ihre Aktionärsstruktur bereinigen will. Der Börsengang ermöglicht es, Familienaktionäre abzugelten, die das Unternehmen verlassen wollen. Für unsere Investitionen brauchen wir überhaupt keinen Zustupf. Wir sind kerngesund. Alle unseren Start-ups finanzieren wir aus dem Budget des laufenden Jahres. Ich freue mich aus einem anderen Grund über den Entscheid für die Börse: Das bringt Anregung und eine neue Dynamik ins Unternehmen.
Und die braucht es auch. Im Kerngeschäft, den Zeitungen und Zeitschriften, stagnierten im letzten Jahr die Auflagen bei Facts und Tagi. Schweizer Familie und Annabelle erlitten empfindliche Einbussen. Können Sie damit leben?
Favre: Stichwort Annabelle: Es ist nicht interessant, bei einer Auflage von 120000 Exemplaren Geld zu verlieren. Aber jetzt stehen wir bei gut 100000 – und haben eine attraktive Rendite. Jede Zeitschrift hat ihren Lebenszyklus, die Annabelle hat jetzt eine klare Vorwärtsstrategie eingeleitet. Ich bin optimistisch, dass wir damit auf dem richtigen Weg sind.
Und das Sorgenkind Schweizer Familie?
Favre: Auch 150000 Exemplare sind eine Topleistung im Schweizer Markt. Wir investieren in alle unsere Titel laufend hohe Beträge für die Weiterentwicklung. So auch in die Schweizer Familie. Weil wir an sie glauben. Ihre Neuorientierung hat etwas mehr Zeit beansprucht, aber ich bin überzeugt, dass wir mit dem aktuellen Rezept eine gute Basis gefunden haben.
Das kann man von TV 3 nicht sagen. Konzentriert TV 3 seine Mittel künftig in einige wenige zuschauerträchtige, aber teure Formate und macht das übrige Programm schlanker?
Favre: Nein, wir haben ein Senderkonzept, gemäss dem jeder Wochentag sein eigenes Profil hat. Dieses Konzept bauen wir laufend aus, Step by Step.
Interview: Daniel Schifferle

Fax: Ad Master versteigert Banner

Die Ad Master Schweiz AG lanciert eine Internetplattform für Bannerauktionen.

Die Ad Master Schweiz AG lanciert eine Internetplattform für Bannerauktionen.Fax Ad Master versteigert Banner
Unter addore.ch könnten Werbende jeden Mittwoch Bannerplätze im Last-Minute-Verfahren ersteigern und Nachbuchungen zur Kampagnenoptimierung vornehmen, sagte Benjamin Aebischer, stellvertretender Geschäftsleiter bei Ad Master Schweiz. Der Start soll in einigen Wochen erfolgen.
Blue Window mit SportChannelDas Internetportal Blue Window lanciert eine Plattform für Sportfans. Neben News und Resultaten bietet www.sport.bluewin.ch auch einen Shop für Sportmerchandising und Chats mit Sportlern. In Diskussionsforen dürfen die Fans ihre Meinung zum Sportgeschehen kundtun. Auf die Olympischen Spiele im September in Sidney können sie sich auf der Website www.goforgold.ch vorbereiten, die Blue Window am
22. Mai aufgeschaltet hat.
Die Teuerste Webendung Etwa zwei Millionen verfolgten am Donnerstag die Lingerie-Modeschau von Victoria’s Secret, die nur fürs Internet produziert wurde. Laut einem Sprecher der Produktionsfirma Intimate Brands handelte es sich um die meistgesehene und teuerste Websendung der Geschichte. Topmodels wie Laetitia Casta, Heidi Klum, Stephanie Seymour oder Tyra Banks führten in 25 Minuten Tops, Strümpfe und andere Wäschestücke vor.
Domainurteil geht in RevisionDer deutsche Bundesgerichtshof wird das Urteil über die Wettbewerbswidrigkeit von beschreibenden Domainnamen überprüfen. Ein Hamburger Gericht hatte entschieden, für allgemeine Bezeichnungen wie mitwohnerzentrale.de bestehe ein generelles Freihaltungsinteresse. Aufgrund des Urteils wurde auch der Schweizer Sprachkursveranstalter Boa Lingua von deutschen Konkurrenten abgemahnt, die Adresse sprachen.ch aufzugeben. Ein Urteil des Bundesgerichtshofs ist frühestens Anfang nächstes Jahr zu erwarten.

Muse & Musse: Harry Zogg

Welche kulturelle Veranstaltung haben Sie zuletzt besucht und warum gerade diese?

Welche kulturelle Veranstaltung haben Sie zuletzt besucht und warum gerade diese?Muse & Musse Harry Zogg
Harry Zogg: Das «Peter Lavelle»-Set im Labyrinth. Weil da wirklich noch die Post abging.
Was lesen Sie gerade und warum?
Zogg: «Schlafes Bruder» von Robert Schneider. Weil ich wissen möchte, ob das Buch tatsächlich besser ist als der Film.
Welche CD hören Sie zurzeit mit Vorliebe?Zogg: Die mit dem A-HA-Effekt. Und Seal immer wieder.
Welchen Kinofilm würden Sie am liebsten nochmals sehen und warum?
Zogg: «House of Spirits» und «The English Patient». I’m a drama queen!
Bei welcher TV-Sendung sind Sie neulich eingeschlafen?
Zogg: Bei keiner. Bevor mir das Gesicht einschläft, wird weitergezappt.
Welche ist Ihre neuste Entdeckung im Internet?
Zogg: www.joop.com/hecticcuisine. Tolle Seite, und dazu find ichs ziemlich schrill, meinen Gästen ein «Joop-Menu» zu servieren.
Liebe ist …?
Zogg: Grenzenlos, und nicht in Worte zu fassen.
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