121 neue Werbeassistenten/-innen

Am 23. August werden am Kommunikationstag der Schweizer Werbung SW 121 Werbeassistenten/-innen ihre Eidgenössischen Fachausweise entgegennehmen.

Am 23. August werden am Kommunikationstag der Schweizer Werbung SW 121 Werbeassistenten/-innen ihre Eidgenössischen Fachausweise entgegennehmen.Die besten Resultate erzielten Sabine Hoffman und Nicole Veser-Leschzyk. Eine Liste der Diplomierten ist auf www.werbewoche.ch/gratulation zu finden. Die Revision des Prüfungsreglements ist zurzeit noch im Eidgenössischen Volkswirtschaftsdepartement hängig. Nach deren Bewilligung können sich die eidgenössisch diplomierten Werbeassistenten/-innen künftig auch Planer/in Marketingkommunikation nennen. Der Fachausweis wird jedoch nicht abgeändert. (ba)

Kopf der Woche: «Der Bereich Cross-Media soll bedürfnisgerecht ausgebaut werden»

Tarkan Özküp ist bei Cinecom vom Geschäftsführer Cinema/Print zum Chief Sales Officer befördert worden

Tarkan Özküp ist bei Cinecom vom Geschäftsführer Cinema/Print zum Chief Sales Officer befördert worden«Der Bereich Cross-Media soll bedürfnisgerecht ausgebaut werden»Wer auf der Karriereleiter höher steigt, wird oft mit einem neuen Büro belohnt. Auch Tarkan Özküp ist Anfang Mai bei Cinecom umgezogen. Allerdings wechselte der neue Chief Sales Officer nicht in eine weich gepolsterte Teppichetage. Der eben 30 Jahre alt gewordene Verkaufsdirektor hat sein früher sehr grosszügiges Büro gegen eine für einen CSO beinahe schon klein anmutende Koje eingetauscht. «Wir sind eben bei Cinecom extrem am Wachsen», erklärt dazu Özküp, der sein potenzielles Chefbüro deshalb als Grossraumbüro für gleich mehrere frisch eingestellte Leute zur Verfügung gestellt hat.
Der Schweizer Ableger der deutsch-belgischen Cinecom an der Neugasse in Zürich beschäftigt heute gegen 40 Leute. Tarkan Özküp übernimmt jetzt als CSO mit CEO Matthias Luchsinger zusammen das Key Accounting.
40 Prozent Anteil am Umsatz erwirtschaftet heute die Sparte Kinowerbung bei Cinecom. Ebenfalls 40 Prozent kommt vom Verkauf der TV-Werbung für
Sat 1 und MTV sowie für Radio 105. Die restlichen 20 Prozent gehen auf das Konto Print mit den beiden Magazinen close up und Kult. Ein drittes Printprodukt soll noch in diesem Jahr lanciert werden.
Aus all diesen verschiedenen Medien möchte der kreative Marketingspezialist in Zukunft noch mehr neue Packages in der für ihn sehr wichtigen Abteilung Cross-Media anbieten können. Zum Wiederverkauf für Mediaagenturen könnte zum Beispiel ein fixfertiges «Ausgangs-Paket» für Kunden mit der Zielgruppe 14 bis 24 Jahre zusammengestellt werden. Darin enthalten: «coole Kinos», MTV, Kult sowie ein Sponsoring bei close up.
«Im Cross-Media-Bereich soll das Sponsoring gezielt ausgebaut werden», erklärt dazu Özküp und präzisiert, wie er rund um einen Sponsoring-Teppich von einem Jahr verschiedene Events und Promotionen sowie Wettbewerbe einbauen könnte.
Damit ihre Crews die entsprechenden Pakete kompetent anbieten können, legt Cinecom schon seit langer Zeit grossen Wert auf ständige Weiterbildung. Alle Verkaufsleute besuchen regelmässig die Mediaplaner-Schule. Özküp selber ist Dozent an Spok und Sawi sowie an zahlreichen anderen Schulen.
Selber hat der schnell denkende Vollblutverkäufer eine kaufmännische Lehre bei der Publicitas Zürich absolviert. Als wichtige Erfahrungen schildert er seine Zeit bei der Berner Zeitung sowie als Verkaufsleiter deutsche Schweiz beim Nouveau Quotidien. Dort habe er «von der Pike auf gelernt, auf Kundenbedürfnisse einzugehen», bevor der Single mit einer Vorliebe für 12-Stunden-Tage 1997 seine inzwischen steile Karriere bei Cinecom begonnen hat.
Andreas Panzeri

Ganz schön warme Werbung

HESSKISS bewirbt Christopher Street Day 2000 und Labyrinth-Party

HESSKISS bewirbt Christopher Street Day 2000 und Labyrinth-PartyDrei Wochen nach den Eurogames wird am 24. Juni wieder die Rainbow-Flagge über Zürich gehisst. Denn wie in fast allen Metropolen der Welt wird auch hier der Christopher Street Day gefeiert. Anders als an den schwul-lesbischen Europameisterschaften stehen am Christopher Street Day politische und gesellschaftliche Themen im Zentrum. Mit einer Parade kämpfen die Schwulen und Lesben gegen Diskriminierung und gedenken damit auch des 25. Juni 1969. Vor 31 Jahren hatte eine Razzia im Schwulenlokal Stonewall im New Yorker Village blutige Auseinandersetzungen zwischen Homosexuellen und Polizei ausgelöst. Mittlerweile lockt dieser Tag alljährlich Tausende von Gays nach Zürich, die friedlich für ihre Rechte kämpfen. Dabei steht aber nicht nur Politik auf dem Programm – auch Fun gehört dazu. So richtig gehts nämlich am Abend ab, wenn in den Zürcher Klubs nach allen Regeln der Kunst Partys gefeiert werden. Die heisseste Gay-Party soll dieses Jahr laut den Organisatoren im stadtbekannten Labyrinth Club an der Pfingstweidstrasse 70 stattfinden.
Für die Bewerbung der Party engagierten die beiden Club-Verantwortlichen Peter Breitenmoser und Luca Bernardini das Kreativduo von HESSKISS. AD Rolli Hess und Texter Tamás Kiss entwickelten eine einfache, schillernd witzige Umsetzung: Aus einem Wärmebild der Schweiz ist klar ersichtlich, dass am Christopher Street Day der mit Abstand heisseste Punkt in Zürich liegen wird. Wieso? «Na, weil doch einerseits die Party im Laby diejenige sein wird, an der die Temperaturen den Siedepunkt mit Leichtigkeit erreichen werden. Und andererseits, weil da dann Massen von Gays abfeiern werden, die ja in der Umgangssprache auch als Warme bezeichnet werden», erläutert Kiss. Das Sujet wird als doppelseitige Anzeige in Szenemagazinen erscheinen und als Flyer produziert.
Luca Aloisi

Edipresse bleibt in Lamunière-Hand

Die internationalste der Schweizer Mediengruppen will auch weiterhin vor allem im Ausland wachsen

Die internationalste der Schweizer Mediengruppen will auch weiterhin vor allem im Ausland wachsenVon Christophe Büchi An der diesjährigen Bilanzmedienkonferenz der Edipresse setzte sich Verleger Pierre Lamunière sehr kritisch mit der eidgenössischen Wettbewerbskommission auseinander. Zudem bekräftigte Lamunière, dass seine Familie nicht gedenke, die Kontrolle über die börsenkotierte Gruppe aus den Händen zu geben.
Nicht die (guten) Geschäftszahlen von 1999, sondern eine von Lamunière abgefeuerte Breitseite vor den Bug der eidgenössischen Wettbewerbskommission (Weko) war der starke Moment der diesjährigen Bilanz-MK im Hause Edipresse (siehe auch S. 5).
Zu einem Zeitpunkt, da internationale Medienriesen wie Time Warner zu Megafusionen schritten, entblöde sich die Weko nicht, Dutzende von Beamten damit zu beschäftigen, die Strukturbereinigung in der Schweizer Medienlandschaft zu verhindern, wetterte Edipresse-Chef Pierre Lamunière. Und: Während die TA-Media-Gruppe zusammen mit der Swisscom Allianzen schmiede, welche die helvetische Medienszene völlig umkrempeln könnten, werde Edipresse vom Amtsschimmel belästigt, wenn sie drei Genfer Quartierzeitungen übernehmen wolle. Dabei müsste unser Land über vier bis fünf grosse Mediengruppen verfügen, die stark genug seien, um im internationalen Markt bestehen zu können.
Im Übrigen war freilich im Edipresse-Hauptquartier nur wenig von der Schweiz und viel vom Ausland die Rede.
Edipresse ist in sieben Ländern präsent
Einmal mehr wurde die Lausanner Medienkonferenz zu einem spannenden Seminar in Sachen europäische Medien. Denn obgleich die Edipresse-Gruppe noch 59 Prozent des Konzernumsatzes in der Schweiz erwirtschaftet, ist sie heute die am wenigsten schweizerische unter den grossen Schweizer Mediengruppen – inzwischen mit 79 Publikationen in sieben Ländern präsent. Und auch in den nächsten Monaten soll
das Engagement im Ausland – in Spanien, Portugal, Polen, Frankreich, Griechenland und Rumänien – stetig verstärkt werden.
Ein besonderes Augenmerk gilt Frankreich, wo sich Edipresse bisher eher schwer getan hat. Wie die WerbeWoche berichtet hat, wird die Samstagszeitung Tribune-Montblanc voraussichtlich ab September das französische Grenzgebiet um Genf abdecken.
Spanien bleibt Markt Nummer zwei
Dies ist aber nur eine Frontlinie unter vielen. Wie an der Bilanz-MK angekündigt wurde, sind allein in Spanien, wo Edipresse bereits zwanzig Titel verlegt, drei weitere Lancierungen geplant. Im Durchschnitt will Edipresse in Zukunft alle sechs Wochen irgendwo ein neues Produkt lancieren, versichert Lamunière.
Ihr Wachstum will die Edipresse weitgehend selbst finanzieren. Sie ist kerngesund, zumal im letzten Geschäftsjahr kräftig von der guten Konjunktur im Medien- und Werbebereich profitiert wurde. So konnte die Gruppe ihren Umsatz um 11,7 Prozent auf 677,7 Millionen Franken steigern. Das Ergebnis vor Steuern beträgt 69,9 Millionen Franken (+35,7 Prozent). Darin enthalten ist allerdings auch der Erlös aus dem Verkauf der Westschweizer Kinokette Métrociné und eines Geschäftshauses in Lissabon.
Freude über den Börsengang der TA-Media-Gruppe
Wie Lamunière erklärt, schliesst er allerdings nicht aus, dass eine eventuelle Grossakquisition über die Börse finanziert werden könnte. Dies wäre einfach, denn die Edipresse ist schon seit Jahrzehnten an der Börse kotiert.
Zum angekündigten Börsengang der Gruppe TA-Media meint Lamunière: «Ich freue mich, dass unsere Deutschschweizer Kollegen mit 30 Jahren Verspätung auch an die Börse gehen. So sind wir nicht mehr die Einzigen, die unsere Zahlen nach internationalen Standards offen legen müssen.» Möglich ist auch, dass die Subholding EOL (Edipresse Online), in der künftig die Internetaktivitäten der Gruppe zusammengefasst sind, bei Gelegenheit an die Börse geht, wie Lamunière auf eine entsprechende Frage der WerbeWoche erklärte.
Kein Thema ist für Lamunière dagegen die Einheitsaktie. Zurzeit kontrollieren die Edipresse-Namenaktionäre mit knapp 30 Prozent des Kapitals gut zwei Drittel der Stimmen. Damit hält die Familie Lamunière die Zügel fest in den Händen.
Dies soll so bleiben, sagt der Boss: «Unsere Aktionäre haben vor zwei Jahren die neue Struktur praktisch einstimmig beschlossen. Denn wir müssen uns gegen eine feindliche Übernahme absichern, das ist auch eine moralische Pflicht.»
Edipresse in Zahlen(Geldwerte in Mio. Fr.)
1999 1998 %
Gruppenumsatz 677,7 607,0 11,7
Cashflow 76,3 67,4 13,2
Reingewinn 36,8 25,4 45,4

Hoffen auf Big Quoten

TV 3 verspricht mit Programmoffensive im Herbst täglich starke Zuschauerzahlen

TV 3 verspricht mit Programmoffensive im Herbst täglich starke ZuschauerzahlenVon Daniel Schifferle Sechsmal wöchentlich «Big Brother», eine neue Abenteuer-Show und die Fortsetzung von «Millionär»: So will TV 3 ab Herbst Kontinuität und Stabilität bei den Zuschauerzahlen bieten.
«Jeden Tag eine gute Quote» – dieses Ziel will TV-3-Chef Jürg Wildberger mit dem Herbstprogramm erreichen. Die Hauptzutat für das ehrgeizige Rezept heisst «Big Brother», als zuschauerträchtige Garnitur sind die Abenteuer-Show «Nur einer kommt durch» sowie einmal wöchentlich «Millionär» im Menü. Von den bisherigen Angeboten bleibt «Fohrler live» im Programm, das entgegen früheren Aussagen nun doch wie bis anhin fünfmal pro Woche zum Talk einlädt, allerdings bereits um 16 Uhr.
«Cinderella» geht ebenfalls weiter, wenn auch ab Herbst mit der Moderatorin Nubya an Stelle von Michelle Hunziker. Am Vorabend setzt TV 3 auf die Serien «Futurama» und «Simpsons», und im Bereich Film sollen Highlights wie «Titanic», «The Full Monty» oder «Home Alone 3» die Zuschauer vor die Kiste locken.
Ganz ohne Abstriche ging diese Neustrukturierung des Programms nicht über die Bühne. Die Sendungen «Liebe auf den ersten Blick» und «Lust und Liebe», von TV 3 bisher als zukunftsweisende Formate gelobt, mussten über die Klinge springen.
Realityshows versprechen die grossen Quoten
Denn das Erfolgsrezept für das Herbstprogramm heisst Realityshows. Unter diesem Titel produziert Lava-TV für den Sender neu die zehnteilige Serie «Nur einer kommt durch». Darin kämpfen je fünf Frauen und Männer mit sportlichen Höchstleistungen, Geschick und Ausdauer um den Sieg.
Den Knüller will TV 3 aber mit «Big Brother» landen, dem bisher erfolgreichsten Format aus dem Hause Endemol, das nach Holland, Deutschland und nun der Schweiz bereits von über fünfzehn weiteren TV-Stationen rund um den Erdball eingekauft wurde. Schweizer Premiere ist am 3. September, ab dann gibts jeweils von Montag bis Freitag ab 20 Uhr intime Einblicke in das Leben im «Big Brother»-Haus im zürcherischen Glattbrugg.
Üppiges Angebot für Sponsoring und Product Placement
Dabei sind die Werbeauftraggeber eingeladen, sich mitzupräsentieren. So erhalten fünf Produkte oder Brands die Möglichkeit, als Hauptsponsoren aufzutreten. Ein Rotationsprinzip stellt sicher, dass während der 15-wöchigen Dauer der Serie jeder Hauptsponsor abwechslungsweise an jedem Wochentag und zusätzlich an drei Sonntagen bei «Best of Big Brother» und «Big Brother Talk» präsent ist.
Ebenfalls im Angebot: Product Placement, eine bei den Schweizer TV-Programmen bisher stiefmütterlich behandelte Werbemöglichkeit. Dabei sind Produkte des täglichen Bedarfs denkbar, angefangen bei Ess- und Trinkwaren, Pflegeprodukten bis hin zu Einrichtungsgegenständen. Für die Tarifberechnung legte
TV 3 die Zuschauerzahlen zugrunde, die RTL 2 mit «Big Brother» in der Schweiz generierte.

Vogt-Schild expandiert

Die Vogt-Schild-Gruppe strebt eine bessere Vermarktung ihres Fachzeitschriftensortiments in Deutschland an und gründet in Köln den Zeitschriftenverlag GFI.

Die Vogt-Schild-Gruppe strebt eine bessere Vermarktung ihres Fachzeitschriftensortiments in Deutschland an und gründet in Köln den Zeitschriftenverlag GFI.Dafür übernimmt das Solothurner Verlagshaus die GFI Gesellschaft für Information mbH, die bereits das Waffenmagazin Caliber und das B2B-Heft Chemie Industrie herausgibt. Laut Rudolf Rentsch, Unternehmensleiter bei Vogt-Schild, gab die Suche nach einem publizistischen Partner für das eigene Internationale Waffenmagazin den Anstoss für die Expansion. Mit der neuen Tochtergesellschaft strebt Vogt-Schild aber auch eine bessere Vermarktung ihres Fachzeitschriftensortiments in Deutschland an. Dazu gehören die Titel Chemische Rundschau, Precision und Transportrundschau.Die GFI beschäftigt heute acht Mitarbeiter und erwirtschaftete vor der Übernahme durch Vogt-Schild rund zwei Millionen Mark Jahresumsatz. (dse)

Service: Femina jetzt auch im Sommer

Bisher machte Femina jeweils von Anfang Juli bis Anfang August Pause.

Bisher machte Femina jeweils von Anfang Juli bis Anfang August Pause.Service Femina jetzt auch im Sommer
Dieses Jahr erscheint das Heft erstmals wieder durchgehend während des ganzen Sommers. Für die Sommermonate wurden vier Spezialausgaben konzipiert. Zusätzlicher Anreiz für Inserenten: Für diese vier Ausgaben werden schon ab zwei Belegungen Zusatzrabatte gewährt: 2-mal: 5 Prozent, 3-mal: 10 Prozent und 4-mal: 15 Prozent.
Umfassende Doku Regional-TVDie Werbezeitenvermarkterin Radiotele hat einen umfassenden Überblick zum Regionalfernsehmarkt der Schweiz veröffentlicht. Neben aktualisierten Tarifangaben enthält das Heft detaillierte Angaben zu Verbreitung, Programmraster und Ansprechpartner der ausgewiesenen Sender. Die Regional-TV-Dokumentation 2000 kann bestellt werden bei Radiotele, Zollikon, Telefon 01 396 14 14.
Sponsoring-Dokumentation bei TSRDas Westschweizer Radio (RSR) und Fernsehen (TSR) haben ihre reichhaltigen Sponsoringangebote für dieses und das kommende Jahr veröffentlicht. Zu beziehen sind die Dokumentationen bei Télévision Suisse Romande, Sponsoring, 20, Quai Ernest Ansermet, c.p. 234, 1211 Genève, oder per Telefon: 022 708 97 27.
Ragionenbuch für Borsalino-NutzerDie Ringier-Börsenplattform borsalino.ch ermöglicht ihren Kunden neu den Onlinezugriff auf das Schweizerische Ragionenbuch von Orell Füssli. Das Ragionenbuch enthält täglich nachgeführte Daten aus dem Schweizerischen Handelsregis-ter. Dank der Kooperation lassen sich Informationen zu börsenkotierten Unternehmen direkt aus den Börsenkursseiten von Borsalino abrufen. Das Angebot ist kostenpflichtig.
KMU-Online-Fabrik von Publicitas BaselUnter dem Namen Ad4you.ch startet Publicitas Basel am 27. Mai eine Online-Dienstleistungsfirma, die sich vor allem an kleine und mittlere Unternehmen (KMU) richtet. Zum Service gehören Planung, Konzeption und Realisation von E-Business-Projekten sowie Marketingmassnahmen. Das Webdesign von Ad4you stammt von Lucky Lack, ebenso die Launchkampagne in Basler Printmedien. In der Startphase konzentriert sich Ad4you auf Basel, später ist eine Ausweitung auf die ganze Schweiz geplant.

Heute wird das anders gesehen

Die Veranstaltung Young Pioneers wirft einen Blick auf visuelle Trends

Die Veranstaltung Young Pioneers wirft einen Blick auf visuelle TrendsVon Bruno Amstutz Unsere Sehgewohnheiten haben sich unter dem Einfluss neuer Medien entscheidend gewandelt. Die Grenzen zwischen Kunstobjekten und Konsumgütern, zwischen elitärer Hochkultur und massentauglicher Unterhaltung verschwimmen zunehmend.
In dieser Grauzone suchen kreative Köpfe einen neuen Umgang mit visueller Wahrnehmung, Brands und Images. Drei junge Pioniere stellt das Gottlieb-Duttweiler-Institut zusammen mit der Trendagentur Pepper am 7. Juni vor.
Offene Grenzen fördern die Verbindung verschiedener Einflüsse zu einem neuen Ganzen. Mit den Lounges Substrat, Granulat und Stratos sucht Philipp Meier einen Grenzgang zwischen Galerie, Installation, Bar, Nachtclub und Konzertbühne.
Im Substrat, bis vor kurzem im Rohstofflager auf dem Escher-Wyss-Areal beheimatet, trugen Elektrotüftler ihre Klangexperimente vor, projizierten Videokünstler ihre Kreationen und kramten DJs unbekannte Scheiben aus der Plattenkiste – alles am gleichen Abend. Das Granulat funktioniert nach einem ähnlichen Konzept, Stratos ist ein Club im Club. «Das Kino ist mir zu linear, und an Konzerten fühle ich mich oft unterfordert», begründet Meier seine Suche nach neuen Formen des Nachtlebens. «Ich möchte die Leute nicht bevormunden, sondern mit optischen und akustischen Reizen eine Umgebung schaffen, in der jeder seine eigenen Bilder erzeugen kann.» Sich selbst sieht er als Kurator, der den Künstlern, DJs und Musikern eine Plattform bereitstellt, wo sie sich ohne einschränkende Vorgaben entfalten können.
Die Vielschichtigkeit von Meiers Events wird auch vom Publikum goutiert: Die Lounges ziehen Gäste aus allen Richtungen an – von Kunstliebhabern über Partyvolk bis zu Musikfreaks.
Black Box and White Box – die Kunst kommt vom Sockel
«Philipp Meier bespielt die Black Box des Nachtclubs, ich bespiele die White Box des Museums», erklärt Rein Wolfs, Kurator des Migros-Museums für Gegenwartskunst. Er und Meier kennen sich von Koproduktionen sowohl im Substrat als auch im Migros-Museum.
Auch Wolfs sieht die Verwischung klassischer Grenzziehungen: «Die Kunst ist vom Sockel gekommen. Sie löst die Spannung zwischen High und Low, zwischen Hoch- und Massenkultur auf.» Während sich die Kunst spielerisch gibt, nimmt sich zum Beispiel die Werbung selbst immer wichtiger. «Die Kunst könnte in Zukunft auch in Gebiete gehen, welche die Werbung schon betreten hat», meint Wolfs. Beispielsweise die Esoterik-Schiene, auf der die Werbung des Mobilnetzbetreibers Orange fährt.
Kunstvorstellungen sind aber immer auch Realitäts- oder eben Wahrnehmungskonzepte. Oder wie es der Kurator ausdrückt: «Kunst ist bis zu einem gewissen Grad auch Lifestyle.»
Wo alte Kunstformen ihre Stellung einbüssen, können sich neue im Windschatten der neuen Medien etablieren. Eine Plattform dafür bietet Conny E. Voester als künstlerische Leiterin der VIPER. Das internationale Fes-tival für Video, Film und neue Medien gilt als wichtigstes Medienkunstfestival der Schweiz. «Die VIPER verfolgt ein grenzüberschreitendes Konzept», erläutert Voester, «wir sind flexibel und können auf aktuelle Entwicklungen eingehen.»
Netzkunst wird erst erfunden
Eine spezifische Netzkunst wird ihrer Meinung nach zurzeit erst erfunden. Doch als Kunstform grenzt sie sich mit der klassischen Definition von der Massenkultur ab: Kunst soll kritisch hinterfragen und irritieren, sie kann utopische Räume schaffen und entzieht sich dem leichten Konsum.
An der VIPER begegnen sich Techniker, Fachleute vom Kunstmarkt und interessierte Jugendliche. Diese sind es vor allem, die durch den spielerischen Umgang mit Internet und Videogames auch neue Sehgewohnheiten entwickeln.

Unvergessene Kuoni-Reisen

Schweizer holten an der Clio Awards Show in New York einmal Silber und dreimal Bronze

Schweizer holten an der Clio Awards Show in New York einmal Silber und dreimal BronzeVon Thérèse Balduzzi An der 41. Clio Awards Show gewannen drei Schweizer Agenturen einmal Silber und dreimal Bronze in den Kategorien Print und TV-Spots. Neben diesen Kategorien führte der diesjährige Clio auch einen separaten De-signpreis ein.
Advico Young & Rubicam gewann an den Clio Awards in New York zwei Preise: Silber für den TV-Spot für Kuoni-Reisen und Bronze für die Printkampagne für Hakle Kimberly. McCann-Erickson, Genf, gewann für ihr bereits mehr-
fach preisgekröntes IKRK-Plakat Bronze, Publicis, Zürich, für ihre Printanzeige für Arge Kipro. Aus Zeitgründen wurden die Beiträge der Bronzegewinner nicht präsentiert. Der Kuoni-Spot erhielt vom eher zurückhaltenden Publikum viel Beifall.
Am meisten Preise und damit die Ehrung «Agentur des Jahres» erhielt das Agenturnetzwerk BBDO Worldwide, das mit seinen Büros in London, São Paulo und Melbourne zusammen sieben Gold-, vier Silber- und zwei Bronzestatuen gewann. Abbott Mead Vickers/BBDO, London, gewann dreimal Gold und einmal Silber für ihren Guinness-Spot «Surfer». Ein weiterer Spot der Serie «Bet on Black» gewann einmal Gold und zweimal Silber. Fast gleich viele Clios wie BBDO Worldwide heimste DDB Worldwide ein.
Grand Clios für Budweiser
und Volkswagen
Den grössten Preis der TV-Spot-Preisverleihung (Grand Clio) erhielt DDB, Chicago, für ihren Budweiser-Spot «Whassup True»: Vier junge Afroamerikaner geben endlos Varianten des umgangssprachlichen Grusses «What’s up?» von sich. Die Männer haben mittlerweile als «What’s-up-Guys» Berühmtheit erlangt und werden oft in Talkshows eingeladen.
Im Print gewann DDB, Paris, den Hauptpreis (Grand Clio) mit ihrer Kampagne für Volkswagen Lupo. Die Anzeigen stellen den besonders niedrigen Benzinverbrauch des Lupo anhand der Strecke dar, die das Auto mit der Menge Benzin eines Feuerzeugs, einer Laterne und einer Dose Farbverdünner fahren könnte.
Der Interactive-Hauptpreis ging an Arnold Communications aus Boston für ihre Website turbo nium.com für Volkswagen North America. Die Website basiert auf einem TV-Spot, der auf dem Web weitergeführt wird. Weitere Interactive-Goldgewinner waren Columbia TriStar Interactive für den Film «The Messenger», DM9 DDB Publicidade aus São Paulo für ihre Sex-Chat-Kampagne für den Internetprovider UOL; Blast Radius aus Vancouver und Los Angeles für Casio G-Shock-Uhren, Red Sky Interactive, San Francisco, für Nike und Deepend, London, für ihre Site für das London Design Museum.
Beim ersten Designpreis erhielten Wickens Tutt Southgate sowie Blackburn’s Ltd. aus London, AAA School of Advertising Kapstadt, Turner Duckworth und Cahan & Associates, San Francisco, und Springer & Jacoby, London, je Gold. Obwohl der Clio bereits zuvor Preise für Verpackungsdesign verlieh, ist die neu eingeführte Kategorie umfassender und verleiht auch Preise für Graphic Design.
Zum Werbeauftraggeber des Jahres wurde Adidas gewählt. Geehrt wurde damit die Arbeit der beiden Adidas-Hauptagenturen Leagas Delaney in London und San Francisco sowie 180 in Amsterdam, die Adidas aus ihrem Schattendasein herausgeholt und zur Weltmarke erhoben haben.
Insgesamt verteilten fünf Jurys 255 Clios (48 Gold, 65 Silber, 137 Bronze). Die Preisträger wurden aus 18000 Eingaben aus 67 Ländern ausgelesen.

Werberesistent, aber kauffreudig

Eine Studie von Pro Active vergleicht das Internetverhalten in der Schweiz mit jenem in europäischen Ländern

Eine Studie von Pro Active vergleicht das Internetverhalten in der Schweiz mit jenem in europäischen LändernVon Clemens Hörler Der erste Pan European Internet Monitor von Pro Active International zeigt: In der Schweiz klicken weniger Internetnutzer auf Werbebanner als im europäischen Durchschnitt. Dafür belegen die Schweizerinnen und Schweizer im Bereich Onlineshopping den europäischen Spitzenplatz.
Das Forschungsunternehmen Pro Active International mit Hauptsitz in Amsterdam hat im März und April dieses Jahres qualitative und quantitative Daten über die Internetnutzer in 15 westeruopäischen Ländern erhoben und dafür 15000 Personen per Telefon und 10000 mit Onlineformularen befragt. Schwerpunkte der Studie: die demografische Struktur der Internetnutzer, ihr Verhalten im Netz und die Einstellung gegenüber Werbung.
Die Ergebnisse zeigen, dass Onlinewerbung in ganz Europa höchst zwiespältig beurteilt wird: In der Schweiz bezeichneten 34,4 Prozent der Befragten Internetwerbung als informativ, 29,8 Prozent als nützlich und 26,9 Prozent als unterhaltend. Auf der anderen Seite fühlen sich 27,9 Prozent der User durch Internetwerbung irritiert oder gestört, 21,5 Prozent glauben, Onlinewerbung sei Zeitverschwendung, und 19,3 Prozent brandmarken sie als aufdringlich.
Klicks sind nicht alles, gekauft muss auch werden
Wenn man nicht nur die Haltung, sondern das tatsächliche Verhalten der User betrachtet, stellt man fest, dass die Schweizer ein eher werberesistentes Onlinepublikum sind. Nur 27,6 Prozent der hiesigen Internetnutzer gaben an, in den zwei Wochen vor der Befragung auf Onlinewerbung geklickt zu haben. In Frankreich waren es 53,3 Prozent, im europäischen Schnitt 34,4 Prozent. Nur 32,9 Prozent der Schweizer Internetnutzer haben auf ihrer Webseite ihr Profil hinterlassen. Im europäischen Schnitt sind es 48,9 Prozent.
Ein Lichtblick für die Werbung Treibenden dürfte hier sein, dass die Internetnutzer in der Schweiz ziemlich kauffreudig sind. Immerhin gaben 8,2 Prozent der Befragten an, in den letzten zwei Wochen als Reaktion auf Internetwerbung etwas bestellt zu haben. 3,5 Prozent kauften das beworbene Produkt in einem realen Laden, was in etwa dem europäischen Mittel entspricht. Wer also einen Schweizer User zum Klicken bringt, kann sich überdurchschnittlich hohe Chancen ausrechnen, dass er auch etwas kauft. Dieser Sachverhalt zeigt, dass Internetwerber nicht nur eine möglichst hohe Durchklickrate anstreben sollten, sondern auch an das Verhalten nach dem Klick denken sollten.
Schweizer sind Europameister im Onlineshopping
Ohnehin sind die Schweizerinnen und Schweizer äusserst eifrige Onlineshopper. Bei den Pro-Kopf-Ausgaben liegen sie sogar europaweit an der Spitze. 473 Euro pro Einwohner über 15 Jahren werden in der Schweiz im laufenden Jahr für Onlineeinkäufe ausgegeben. 164 Euro sind es im europäischen Schnitt. Mehr als 300 Euro geben ausser den Schweizern nur die Schweden (438 Euro) und die Dänen (323 Euro) im Internet aus. Die Spanierinnen und Spanier bringen es laut Prognose von Pro Interactive International gerade mal auf 33 Euro.
In absoluten Zahlen steht die Schweiz bei den E-Commerce-Umsätzen immerhin auf Platz drei, hinter Deutschland und Grossbritannien. Diese beiden europäischen Internetgrossmächte sind zusammen für fast zwei Drittel der 49 Milliarden Euro verantwortlich, die im Jahr 2000 in Skandinavien, Deutschland, Grossbritannien, Italien, Frankreich, Spanien, Belgien, den Niederlanden und der Schweiz via Internet ausgegeben werden. Die Schweiz bringt es immerhin auf etwa 6 Prozent. Dass die Schweiz beim E-Commerce eine derart gute Figur macht, hängt auch mit der hohen Anschlussdichte zusammen: 49,2 Prozent der Bevölkerung über 15 Jahren haben Zugang zum Internet. Dieser Wert ist nur in den vier skandinavischen Ländern höher.
Kulturelle Diversität auch
beim Bezahlen
In der Schweiz und den meisten europäischen Ländern machen B2B-Geschäfte den grössten Teil des E-Commerce aus. In der Schweiz sind es 274 Euro gegenüber 199 Euro aus dem B2C-Handel. Als Zahlungsmittel dient nur in 34 Prozent aller Business-Käufe und in 40 Prozent der privaten Bestellungen die Kreditkarte. Im europäischen Schnitt sind es 44 beziehungsweise 50 Prozent. Kreditkartenfreundlichstes Land ist Grossbritannien, wo 90 Prozent aller Onlinekäufe mit der Karte bezahlt werden.
Nicht nur beim Gebrauch von Kreditkarten bestehen beträchtliche kulturelle Unterschiede zwischen den europäischen Ländern. Auch die Akzeptanz des Euro als Zahlungsmittel und das Bedürfnis, im Internet in der eigenen Muttersprache angesprochen zu werden, ist von Land zu Land verschieden. Vor allem in Spanien und Frankreich legen die User Wert auf Websites in ihrer Muttersprache. «Wir haben viele kulturelle Unterschiede festgestellt, die für den kommerziellen Erfolg in Europa von fundamentaler Bedeutung sind», stellt Liesbeth Hop, CEO von Pro Active International, fest. «Hier haben die Europäer sicher eine gute Ausgangsposition, wenn es um den Wettkampf mit amerikanischen Firmen geht.»

Bei SwissOnline regt sich der Übernahmehunger

Der Ex-Videotextanbieter zeigt sich ausbaufreudig – Besitzerin NTL legt das finanzielle Polster

Der Ex-Videotextanbieter zeigt sich ausbaufreudig – Besitzerin NTL legt das finanzielle PolsterIn den vergangenen Jahren hinkte SwissOnline dem allgemeinen Branchenwachstum deutlich hinterher. Zum Startkapital von 100000 Videotextkunden gesellten sich seit der Gründung 1994 nur gerade 40000 Internetkunden. Konkurrenten wie Sunrise, Blue Window oder Datacomm wuchsen im gleichen Zeitraum erheblich schneller. Allerdings holt SwissOnline zurzeit gewaltig auf. Im April wurde das Portal neu lanciert und eine neue Stellenplattform aufgeschaltet, die das Jobangebot von Swissclick, Human Line, Top Jobs und Jobs&Adverts vereint. Anfang Mai erfolgte der Abschluss eines Zusammenarbeitsvertrags mit der schwedischen Co-Shopping-Site Letsbuyit.com.
Den Hammer aber landete SwissOnline Mitte Mai. In einer Woche kündigte der Provider gleich zwei Übernahmen an: Mediatex und Swissguide. Mediatex betreibt mit Swisstalk die grösste Schweizer Chatplattform mit über 200000 registrierten Benutzern. Auch das Internetverzeichnis Swissguide lässt sich mit 11000 Besuchern täglich sehen. Aus dem Swissguide soll nun das Electronic Commerce Directory (ECD) entstehen, das gemäss Dangel möglichst alle Anbieter erfassen wird, die in der Schweiz online Produkte oder Dienstleistungen anbieten. Lanciert werden soll das ECD noch in diesem Herbst.
Konzentration auf den lokalen KMU-Bereich
Anders als bei Swissguide, wo nur Kunden und Technik, nicht aber die Mitarbeitenden übernommen wurden, soll Mediatex voll in SwissOnline integriert werden. Mediatex-Mitinhaber Rudolf Neff wird sich vermutlich ums Content- und Werbemanagement kümmern: «Ich sehe ein grosses Werbevolumen im lokalen KMU-Bereich. Denkbar ist, dass wir die Werbebanner gemäss der Postleitzahl der SwissOnline-Benutzer schalten, eine Targetingstrategie von Swisstalk.»
Kaum anzunehmen, dass mit Swissguide und Mediatex der Übernahmehunger von SwissOnline gestillt ist: An der vergangenen Pressekonferenz Mitte Mai wurde nämlich bekannt gegeben, dass die amerikanische Cablecom-Eignerin NTL 1,4 Milliarden Franken in den Schweizer Markt investieren wolle. Davon dürfte auch für SwissOnline etwas abfallen, die ja zu 51 Prozent von
der Cablecom kontrolliert wird. Noch unklar ist, welche Contentstrategie NTL verfolgt. Nicht auszuschliessen ist, dass Cablecom den Verlegeranteil an SwissTXT übernimmt und damit das eigene Aktienpaket an der SRG-Tochter von 3 auf 27 Prozent erhöht.
Thomas Brenzikofer

Fax: «Hofer-Club» lanciert neue Zeitschrift

Das Medien-Forum, ehemals Schweizerische Fernseh- und Radiovereinigung (SFRV) und als SRG-feindlicher «Hofer-Club» bekannt, gibt neu die Mitgliederzeitschrift Medien-Forum heraus.

Das Medien-Forum, ehemals Schweizerische Fernseh- und Radiovereinigung (SFRV) und als SRG-feindlicher «Hofer-Club» bekannt, gibt neu die Mitgliederzeitschrift Medien-Forum heraus.Fax «Hofer-Club» lanciert neue Zeitschrift
Die Publikation ersetzt das Informationsblatt Medienpick und erscheint vier Mal pro Jahr in einer Auflage von 10000 Exemplaren.
TV 3 verletzt KonzessionDas Bakom hat geurteilt: Nach dem Mitte Mai erfolgten Ersatz von «News um 7» durch eine kurze News-Sendung erfülle TV 3 seine Konzession im Bereich der Information nicht mehr. Zwar billigt das Bakom anderen Formaten wie «Fohrler» oder «Hautnah» neben dem Unterhaltungs- auch einen Informationswert zu, doch reiche dieser nicht aus, um den in der Konzession festgeschriebenen Schwerpunkt im Bereich Information zu setzen. In seiner Verfügung gibt das Bakom TV 3 bis am 1. September Zeit, sein Informationsangebot entweder wieder der Konzession anzupassen oder ein Konzessionsänderungsgesuch einzureichen. TV 3 plane aber weder das eine noch das andere, wie Sprecherin Andrea Hemmi sagte. Der Sender werde die Bakom-Verfügung beim Uvek anfechten. Hemmi: «Das Bakom hat den Informationsbegriff zu eng gefasst, zudem hat es Fehler in der Verfügung.»
Edipresse steigt bei Midi Libre einDie Edipresse-Gruppe hat sieben Prozent an der französischen Zeitung Midi Libre übernommen. Der Westschweizer Verlag schliesst sich damit Le Monde und der italienischen Mediengruppe La Stampa an, die mit je 15 Prozent an Midi Libre beteiligt sind. Auch die spanische Tageszeitung El Pais plant mit rund fünf Prozent den Einstieg bei Midi Libre.
L’Agefi wird 50Die täglich erscheinende Westschweizer Wirtschaftszeitung L’Agefi feiert ihren 50. Geburtstag. Das Lausanner Unternehmen ist seit 1999 an der Börse kotiert. Im August will die Gruppe eine Monatszeitschrift zum Thema Informationstechnologien lancieren.
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