Ruf Lanz: Sujets für pelzfreien Hiltl Club

Wer Echtfell trägt, muss im Hiltl Club draussen bleiben. Ruf Lanz zeigt: Clubbing und Pelz passen nicht zusammen.

Das Haus Hiltl ist das traditionsreichste vegetarische Restaurant der Welt. Seit 2007 sorgt Ruf Lanz mit knackigen Kampagnen dafür, dass Hiltl in aller Munde bleibt. Die neuste Kampagne ist dem Hiltl Club gewidmet, dem ersten pelzfreien Club der Schweiz. Wer echten Pelz trägt, muss im Hiltl Club draussen bleiben. «Wir wollen damit ein Zeichen setzen gegen die Tierquälerei auf Pelzfarmen», sagt Inhaber Rolf Hiltl. Der Schweizer Tierschutz (STS) steht hinter dem neuen Dresscode. Ruf Lanz führt in der neuen Kampagne plakativ vor Augen, dass Pelz tragen und Clubbing einfach nicht zusammen passen.

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Verantwortlich beim Hiltl Club: Rolf Hiltl (Gesamtverantwortung), Marsha Lehmann (Marketing + Kommunikation). Verantwortlich bei Ruf Lanz: Markus Ruf, Danielle Lanz (Creative Direction), Isabelle Hauser (Art Direction), Florian Birkner (Text), Laura Hofer (Grafik), Christian Brütsch, Pascal Trütsch (Beratung). Fotografie und Bildbearbeitung: Rico Rosenberger.

Weltbild: Stefanie Heinzmann neue Markenbotschafterin

Stefanie Heinzmann ist das neue Aushängeschild von Weltbild Schweiz. Mit der 25-jährigen Schweizer Pop- und Soulinterpretin will der Oltner Medien-Versender ein jüngeres Publikum ansprechen.

Bei Weltbild Schweiz ist man erfreut, mit der Walliserin eine aussergewöhnliche Botschafterin mit hohem Wiedererkennungswert für die Traditionsmarke gewonnen zu haben, wie es in einer Mitteilung heisst. «Stefanie Heinzmann verkörpert einen angesagten, modernen Zeitgeist, ohne dass sie deswegen ihre Wurzeln und ihre Bodenständigkeit verleugnen würde», sagt Rita Graf, Geschäftsführerin von Weltbild Schweiz. Die Zusammenarbeit und das ausgesandte Signal erachtet Graf deshalb als absolut passend. Weltbild Schweiz verfügt in der Deutschschweiz über aktuell 33 Filialen. Eine Stammkundschaft bestehend aus über 300’000 Haushaltungen macht regelmässig vom Weltbild-Angebot Gebrauch, welches zusätzlich über den Onlinekanal Weltbild.ch vertrieben wird. Mit Stefanie Heinzmann als Aushängeschild will Weltbild Schweiz nicht zuletzt eine jüngere Zielgruppe ansprechen. Die Pop- und Soul-Interpretin wird das Oltner Medien-Versandhaus in umfassenden Kampagnen repräsentieren. Geplant sind TV-, Radio- und Kino-Spots, Print-Anzeigen sowie Aktivitäten am Point of Sale und in den Online-Kanälen.
 

JvM/Limmat: Geniessen statt lesen

Jung von Matt/Limmat hat den neuen TV-Spot für das Migros-Nachhaltigkeitsprogramm Generation M zum Thema Allergie kreiert.

Zu jedem nachhaltigen Engagement in den Bereichen Umwelt, Konsum, Gesundheit, Gesellschaft und Mitarbeitende gibt die Migros dabei ein verbindliches Versprechen ab – und gibt damit der Generation von morgen ihr Wort, alles zu tun, um die ambitionierten Ziele zu erreichen. Nachdem der Fokus der bisherigen Kommunikation auf den Themen Umwelt, Gesellschaft und Konsum gelegt war, rückt die neue Generation-M-Kampagne das Engagement der Migros für eine gesunde Ernährung ins Zentrum. So verspricht die Detailhändlerin in ihrem mittlerweile 63. Versprechen an die Generation von morgen, das Sortiment für Allergiker bis Ende 2016 um dreissig Prozent zu erweitern. Dank der neuen Produkte ohne Gluten, Laktose und anderen Unverträglichkeitsauslösern kann die wachsende Anzahl von Menschen mit einer Lebensmittelunverträglichkeit auf einen Blick erkennen, was gut für sie ist und sich gesund und ausgewogen ernähren.

Der neue TV-Spot von Jung von Matt/Limmat zeigt einen jungen Allergiker, der durch das ständige Kontrollieren der Inhaltsangaben vieles in seinem Leben verpasst. Bis er dank der neuen Allergiker-Produkte der Migros den Spiess umdrehen kann. Neben dem Film umfasst die Kampagne Plakate, Anzeigen und Online-Massnahmen. Sie ist ab sofort in der ganzen Schweiz zu sehen.

Verantwortlich bei Migros: Marc Engelhard (Leiter Marketingkommunikation); Roman Reichelt (Leiter Dachmarke); Giovanna Colucci (Projektleiterin Nachhaltigkeitskommunikation ); Sarah Linder (Praktikantin Dachmarke); Philipp Marquard (Leiter Media); Delakowitz Nadine (Projektleiterin Media). Verantwortlich bei Jung von Matt/Limmat: Alexander Jaggy (Executive Creative Direction)
; Andy Lusti, Maurus Zehnder, Christian Bobst (Creative Direction)
; Stefan Ganz (Text)
; Lukas Frischknecht, Grit Wolany (Art Direction); Amaru Eslava (Grafik)
; Sarida Bossoni, Deborah Herzig (Art Buying)
; Thomas Steiner, Andrea Walker (Beratung)
; Chocolate Films (Film-Produktion); Michela Trümpi (Produzentin); Marcel Langenegger (Regie); Danny; Hiele (Kamera)
; Heardis! (Musik); Jinglejungle (Tonstudio); Tobias Stahel (Fotografie); Lorenz Wahl (Bildbearbeitung).
 

Maxomedia: Kampagne für EWB Internet

Neu bringt Energie Wasser Bern nicht nur Wasser, Strom und Erdgas in die Haushalte, sondern auch Energie zum Surfen. Die Kampagne von Maxomedia präsentiert den Anschluss ans World Wide Web mit starkem Lokalbezug und zeigt, wo EWB Internet Zuhause ist.

Zur Lancierung eines eigenen Internetangebotes in der Stadt Bern hat Energie Wasser Bern im letzten November einen Agentur-Pitch ausgeschrieben, den Maxomedia für sich entschieden hat. Die Agentur durfte sowohl das Werbe- wie auch das Kommunikationskonzept umsetzen, welches auch eine neues Produkte-Naming sowie die Realisation einer Angebotswebsite beinhaltete. Die Herausforderung war gross: Wie kann man einen neuen Mitstreiter im gesättigten, hart umkämpften Markt von Internetanbietern positionieren und ihn mit einem Commodity Produkt von der Konkurrenz differenzieren? Da das Internetprodukt von Energie Wasser Bern im Wettbewerb mit grossen, bereits etablierten Anbietern steht, muss die Tonalität sehr direkt, modern und mutig sein. Die Konkurrenz besetzt sehr rationale Themen, wie Geschwindigkeit oder Customization. Allerdings zeigt eine 2014 durchgeführte Kundenbefragung von Energie Wasser Bern, dass sich die Kunden nichts unter Internet-Geschwindigkeit vorstellen können. Der Kampf David gegen Goliath mit einem Argument anzutreten, welches die Kunden nicht einordnen können ist sinnlos. Deshalb setzte Maxomedia auf emotionale Argumente und unterstreicht so das Image des regionalen und vertrauenswürdigen Partners: Das Internet von Bern für Bern.

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Lokal, individuell und einfach ist das Herzstück der Kampagne und beschreibt zugleich die Kernwerte des Produktes. Auf den Kampagnen-Visuals wird das verborgene Glasfasernetz der Berner Innenstadt, welches stetig erweitert wird, sichtbar gemacht. Die Visuals zeigen: Das EWB Internet ist bereit. Für die Visuals wurden im kühlen Morgenlicht bekannte Ecken in unterschiedlichen Berner Quartieren fotografiert. Ein eigens entwickelter leuchtender, beinahe fliessender Schriftzug visualisiert die Glasfaserkabel. Er verläuft in Form der Quartiernamen durch die Strassen. Viele Berner identifizieren sich mit ihrem Wohnquartier und werden die Sujets als Teil ihrer vertrauten Umgebung wahrnehmen. Auch beim Produkte-Naming setzte man auf einen starken Lokalbezug und wählte für die unterschiedlichen Internetangebote Dialektausdrücke, wie «Gschwing», «Hurti», «Tifig», «Bouzgredi» und «Vougas».

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Die Kampagne umfasst Plakate, Initial- und Re-Targeting-Banner. Bei gewissen Initial-Bannern kann direkt im Banner geprüft werden, ob die eigene Wohnadresse bereits ans Glasfasernetz angeschlossen ist. Die Massnahmen führen alle auf die neu konzipierte Website, wo sich die Berner über das heimische Internet informieren und dieses auch gleich nach Hause bestellen können.

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Verantwortlich bei Energie Wasser Bern: Florian Knapp (Leiter Markom, Sponsoring & Events), Bruno Spring (Projektleiter Online- und Marketingkommunikation), Markus Mosimann (Product Manager). Verantwortlich bei Maxomedia: Simon Muster (Beratung, Strategie), Livia Schaller (Beratung), Reto Schild (CD), Daniel Rödel (AD), Michael Moser (Text), Lukas Binggeli (Grafik), Nihad Nasupovic (Illustration, Post-Production), Noah Moor (Illustration, Post-Production), Pascale Amez (Fotografie), Frank Salathé (Strategie Webportal), Mike Fischer (Frontend), Stefan Schärmeli (Development), Roman Stocker (Development).

 

Neuer Auftritt für alte Häuser

Corporate Design für einen Verein: Domus Antiqua Helvetica, die Vereinigung der Eigentümer Historischer Wohnbauten, gibt sich einen neuen gestalterischen Auftritt. Kreiert hat ihn Valentina Herrmann.

Domus Antiqua Helvetica fördert die Erhaltung schützenswerter Wohnbauten – historische Riegelhäuser oder Chalets ebenso wie Schlösser und Landsitze. Die gegen 1500 Mitglieder sind Eigentümer von schützenswerten historischen oder modernen Wohnbauten in allen Landesteilen. Basis des neuen Auftritts ist die Website Domusantiqua.ch, die sich mit Responsive Design automatisch an die verschiedensten Geräte anpasst, von Smartphones bis zu Desktops.

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Neben Newsletter, Briefschaften und einer Plakette für die historischen Häuser wurde auch das Editorial Design für die redaktionell betreute Zeitschrift des Vereins neu konzipiert. Ziel des integralen Auftrittes ist die Förderung des Austausches von Know-How unter den Mitgliedern, die Präsenz in der Öffentlichkeit und die Akquisition von neuen Mitgliedern. Als Sponsor konnte Raiffeisen gewonnen werden.

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Verantwortlich bei Domus Antiqua Helvetica: Wolfgang Frei (Projektverantwortlicher); Beat Bridel, Raya Hauri und Pierre de Graffenried (Bulletin). Verantwortlich für die Kreation: Valentina Herrmann (Art & Creative Direction); Kobebeef / Marc Rinderknecht (Programmierung).

 

FCB Zürich/IPG: Fanbotschaften als Lichtkunstwerke

FCB Zürich/IPG hat in einer Sponsoring Kampagne rund ums Thema Fan Liebe zum Swiss Ice Hockey Cup für Zurich Fanbotschaften in Lichtkunstwerke verwandelt.

Nach 43 Jahren wird am 11. Februar wieder ein Cupsieger im Schweizer Eishockey gekürt. Im Finale des Swiss Ice Hockey Cups treten der SC Bern und die Kloten Flyers gegeneinander an. Für den Presenting Partner Zurich ist die Neuauflage des Cups bereits jetzt ein voller Erfolg: Ungewohnte Spielkonstellationen zwischen Teams aus der National League A, B und der 1. Liga haben Eishockeyfans aus allen Landesteilen zusammenbracht und schweizweit für Eishockeyfieber gesorgt.

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Die von FCB Zürich – als Teil des Interpublic Group Netzwerkes – konzipierte Sponsoring Kampagne «Fan Love» thematisierte im Vorfeld und während des gesamten Cups die Liebe der Fans zum Eishockey sowie zu ihren Teams und ermöglichte den Eishockeybegeisterten ganz besondere Erlebnisse.

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Das spektakuläre Ende der Kampagne rückt ebenfalls die Liebe der Fans ins Zentrum: Weil Licht bekanntlich für Hoffnung steht, werden Fanbotschaften in Lichtkunstwerke von Gerry Hofstetter verwandelt. Auf Zurich.ch/hockey können Fans bis 10.2. Motivations-Botschaften für ihr Team eingeben und so ihre Helden anfeuern. Seinem Team Glück wünschen kann zudem auch selbst glücklich machen – unter allen Fans verlost Zurich 10×2 Tickets für das Finalspiel.

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Verantwortlich bei Zurich Versicherung: Christoph Gaus, Urs Schwegler, Melanie Felder. Verantwortlich bei IPG/FCB Zurich: Dennis Lück, Flavio Meroni, Marietta Mügge, Nemi Gajic, Fabian Rietmann, Elgee Wee, Christoff Strukamp (Kreation), Carmen Köll, Annika Hofmeester (Beratung).

Echte Bestatter warnen vor falschen Erwartungen

Die Deutschschweizer TV-Krimiserie «Der Bestatter» hat ein grosses Echo ausgelöst - nicht nur bei Zuschauern, sondern auch bei echten Bestattern. Diese freuen sich über das gestiegene Interesse an ihrem Beruf, warnen aber gleichzeitig vor falschen Erwartungen.

Nicht nur das Schweizer Fernsehen (SRF) ist vom Erfolg des Dienstagabendkrimis «Der Bestatter» überwältigt. Auch Adrian Hauser, Bestatter mit eidgenössischem Fachausweis, hat wegen der beliebten Serie alle Hände voll zu tun. Die Telefonleitungen seines Bestattungsinstituts im Kanton Luzern laufen seit Monaten heiss. «Journalisten, Studierende, Arbeitssuchende – alle wollen etwas von mir wissen», sagt er auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA. Hauser, der ehemalige Polizist, gründete im Herbst 2003 sein eigenes Bestattungsunternehmen. Seit Frühling 2011 ist er Vorstandsmitglied im Schweizerischen Verband der Bestattungsdienste. Seither verantwortet er die Ausbildung der Bestatter, welche die eidgenössische Berufsprüfung absolvieren möchten. «Ich merke, dass seit der TV-Serie mehr Personen am Beruf interessiert sind», sagt er. «Es melden sich vor allem Frauen aus dem Gesundheitsbereich und aus Kirchenkreisen.» Die meisten Interessierten seien zwischen 20 und 50 Jahre alt.

«Vieles wird überspitzt dargestellt»

Für den erfahrenen Bestatter hat der Boom Licht- und Schattenseiten: «Wenn jemand keine Ahnung hat, um was es in unserem Beruf geht, ist das mühsam», sagt Hauser. Er habe ab und zu mit Personen zu tun, die mit falschen Erwartungen an ihn heranträten. «Vieles wird im Fernsehen überspitzt dargestellt.» Gleichzeitig sei die grössere Nachfrage auch positiv: Es sei kein Tabu mehr, über den Tod zu sprechen. «Viele Studierende und auch Maturanden melden sich, weil sie eine Arbeit über den Bestatterberuf schreiben möchten». Auch Praktikumsanfragen nähmen zu. «Wir versuchen dann, solche jungen Leute als Drittpersonen mitzunehmen.» Die Schweizer Bischofskonferenz hob als Reaktion auf die SRF-Krimiserie hervor, wie selbstverständlich und würdevoll mit dem Thema Tod umgegangen werde. «Das ist sicherlich gut», sagt auch Hauser.

Hohes Anforderungsprofil

Trotz grossem Medienecho geht der Bestatter nicht davon aus, dass der Fernsehkrimi das Angebot an Bestattungsfirmen vergrössern wird. «Im Moment merkt man nicht, dass mehr Bestatter auf dem Markt sind». Den Grund liefert er gleich mit: Der Beruf sei sehr anspruchsvoll. Oft schwinde das Interesse, wenn den Interessierten gesagt werde, worauf es im Beruf wirklich ankomme. «Ein Bestatter muss sieben Tage lang voll am Drücker sein», sagt Hauser. Gefragt seien auch eine grosse Lebenserfahrung, körperliche Fitness und ein stabiles Gemüt. «Man muss am Ende des Tages den Deckel draufmachen können, auch bei sich selbst.» Die Trauerarbeit dürfe einen nicht zu fest mitnehmen. Alle zwei Jahre bildet Hauser 25 angehende Bestatter aus. «Wir suchen prioritär Leute, die schon im Beruf arbeiten.» Doch die fachliche Kompetenz alleine genüge nicht: «Menschliche Anteilnahme und Feingefühl für die Empfindungen und Wünsche der Hinterbliebenen sind uns ebenso wichtig.»

Krimi als Exportschlager

In der 2013 lancierten TV-Krimiserie «Der Bestatter» spielt die Trauerarbeit indes nur eine Nebenrolle. Im Fokus stehen jeweils die kriminaltechnischen Ermittlungen von Bestatter Luc Conrad (Mike Müller) und Praktikanten Fabio Testi (Reto Stalder). Die beiden treffen immer wieder auf aussergewöhnliche Todesfälle und schalten sich in die Polizeiarbeit ein. Das SRF, welches den Krimi produziert, bezeichnet die Serie «als einmalige Erfolgsgeschichte». Anfang 2015 wurde bekannt, dass der Krimi künftig auch in Deutschland, Kanada und in den USA zu sehen sein wird (Werbewoche.ch berichtete). In der Westschweiz sind die ersten synchronisierten Folgen von «Le Croque-Mort» bereits angelaufen. (SDA)
 

Ronald Sauser verlässt Goldbach-Verwaltungsrat

Ronald Sauser, Mitglied des Verwaltungsrates der Goldbach Group, wird diesen per sofort verlassen. Dies um einem möglichen Interessenkonflikt zwischen seiner neuen beruflichen Tätigkeit und der Goldbach Group vorzubeugen.

Ronald Sauser gehörte dem Verwaltungsrat der Goldbach Group seit 2002 an und ist auch Mitglied des Audit Committees. Auf Ende 2014 hat er die Firma Leonardo & Co., deren VR-Präsident und CEO er war, von der Leonardo Muttergesellschaft übernommen. Er wird in dieser Gesellschaft seine verschiedenen privaten Aktivitäten bündeln. Er wird laut Mitteilung 2015 neu auch die Funktion als Verantwortlicher für das gesamte M&A Geschäft von Ernst & Young (EY) in der Schweiz übernehmen. Da EY ein Mandat als Revisionsstelle der Goldbach Group ausübt, legt Ronald Sauser sein VR-Mandat bei Goldbach per sofort nieder.

Bild: Ey.com

Zu guter Letzt: Furchtbar fruchtbar

Obst kann sehr ehrlich sein. So ehrlich, dass es weh tut. Zumindest in der neuen TV-Kampagne von BBDO Berlin für die Smoothies von True Fruits.

So wird Opa Banane sehr direkt mitgeteilt, wieso er genau ins Altersheim abgeschoben wird. Klein Brombeere muss lernen, dass der Hamster-Himmel eine Erfindung von Oma ist («…weil sie selbst bald stirbt») und Miss Pitaya bekommt mitgeteilt, dass sie den Job lediglich aufgrund ihres attraktiven Aussehens erhält. Gesprochen werden die Stimmen vom Hamburger Autor und Titanic-Kolumnist Heinz Strunk (u.a. «Fleisch ist mein Gemüse»). Schwarzer Humor und erst noch gesund. Ok, noch ehrlicher wäre Obst wohl in Form eines normalen Apfels, unbehandelt, unpüriert und ohne stylische Verpackung. Wieso der Mensch genau Smoothies trinken soll, wird auch durch die Kampagne nicht klarer. Aber zumindest etwas lustiger. (hae)

«Tacho» neu mit Salar Bahrampoori

In Zukunft moderiert Salar Bahrampoori das Automagazin «Tacho». Zusammen mit dem Rennfahrer und Autotester Fredy Barth prüft die Autojournalistin Nina Vetterli-Treml neue Automodelle. Als rasender Reporter agiert der Autojournalist Andreas Pauli.

«Für mich als Autofan ist es natürlich ein Traum, bei einem solchen Sendeformat mitzuwirken», so Salar Bahrampoori, der ab kommendem Sonntag die Nachfolge von Thomy Scherrer als Moderator des Automagazins «Tacho» antritt. Scherrer wird neuer Moderator der Diskussionssendung «Club» (Werbewoche.ch berichtete). Bahrampoori ist für SRF seit 2014 als «G&G feiert mit»-Reporter im Einsatz. «Tacho» informiert und erzählt Geschichten über Fahrzeuge sowie die Menschen dahinter und deren Faszination. Neben ausführlichen Tests, bei denen alle wichtigen Modelle auf den Prüfstand kommen, setzt «Tacho» auf spannende und informative Reportagen rund um das Thema Mobilität. Diese werden dann auch in einem Expertentalk besprochen.

Adidas: Neue Köpfe im Marketing-Team

Adidas Schweiz stellt zwei neue Mitarbeiter zur Stärkung und Ergänzung des Marketing-Teams in Cham vor: Denise Brunschweiler und Marius Kienzler.

Denise Brunschweiler übernahm am 1. Dezember 2014 die Position als Sports Marketing Manager bei Adidas Schweiz. In ihrer Funktion verantwortet sie die Running-, Outdoor- und Indoor-Marketingaktivitäten in der Schweiz inklusive Betreuung der Clubs, Assets und Veranstaltungen für diesen Fachbereich. Denise Brunschweiler war zuvor seit April 2012 bei CIP Schweiz (Eventagentur für Adidas) tätig, wo Sie sich bereits viele Erfahrungen für den Sportsmarketingbereich aneignen konnten. Aufgrund ihrer bisherigen Erfahrungen bringt Frau Brunschweiler ein ausgezeichnetes Wissen über den Schweizer Sportmarkt und die dazugehörigen Assets mit. Denise Brunschweiler ersetzt Karin Zgraggen, die das Unternehmen per Ende des Jahres verlassen hat.

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Marius Kienzler startete am 5. Januar 2015 als Sports Marketing Manager bei adidas Schweiz. In seiner Funktion übernimmt er die Verantwortung für die adidas Fussball Marketingaktivitäten in der Schweiz inklusive Betreuung der Clubs und Assets für diesen Fachbereich. Marius Kienzler war zuvor bei Zooom Capital und Speeed im Athletenmanagement tätig. In dieser Funktion war er für die Betreuung der Athleten und den Transferrechten zuständig. Davor arbeitete er bei Black Diamond im Projektmanagement, wo er unter anderem für den Bereich Organisation, Koordination und Durchführung von Promotions-Events zuständig war. Marius Kienzler folgt auf Eric Amstein, der das Unternehmen ebenfalls per Ende des Jahres verlassen hat.

 

Social-Media-Kompetenz für den Wahlkampf

FDP-Lokalpolitiker sollen für die anstehenden Kantonsratswahlen im Umgang mit Facebook und Twitter geschult werden. Die NZZ am Sonntag besuchte eine solche Social-Media-Schulung.

Da die Hälfte der Schweizer Facebook nutzen und zunehmend auch die Gruppe der 30- bis 50-Jährigen, also der Wähler, führte Beni Meier, Wahlkampfkoordinator der Zürcher FDP, vergangene Woche eine Schulung für seine Parteikollegen durch. Richtig stark im Umgang mit den Sozialen Medien ist nämlich offenbar erst die SP.

Unüberlegte Tweets und Posts können politische Karrieren beenden, wie die letzten Jahre gezeigt haben. «Wartet lieber eine Stunde, besonders wenn ihr euch aufregt», rät Meier daher. «Postet nur, was auch als Blick-Schlagzeile dastehen könnte.» Da sei aber ohnehin mehr das Problem einer anderen Partei. Bei den freisinnigen Lokalpolitikern liege im Gegensatz zur SVP die Herausforderung eher darin, dass man sie in der Informationsflut überhaupt bemerke.

«Schreibt keine langen Texte», so eine weitere Empfehlung, «arbeitet mit Fotos oder Videos.» Man solle auch Persönliches posten. Ebenfalls angesagt sei das Verbinden mit Parteiprominenz, um Glaubwürdigkeit zu gewinnen.

Das Fazit der Schulung fällt laut NZZ am Sonntag eher ernüchternd aus. Die, die Facebook bereits kennen, würden es weiter einsetzen; die anderen bleiben distanziert. «Ich bin nicht der Typ für Facebook und Twitter», wird zum Beispiel der Fehraltorfer Gemeinderat Christian Wegmüller zitiert. «Ich wüsste darum gar nicht, was ich die ganze Zeit posten würde. Schliesslich muss es ja Gehalt haben, ob es nun auf einem Plakat steht oder im Internet.» Kantonsratskandidat Ernst Reitmair sei hin- und hergerissen. «Ich glaube, ich werde eher am Bahnhof flyern», sage er schliesslich. «Wenn ich eine Facebook-Seite machen will, dann muss sie gut sein. Und das kann nur ein Profi.» (NZZ am Sonntag)
 

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