Neue Quizsendung auf Tele Züri, Tele M1 und Tele Bärn

Ab dem 7. Februar zeigen Tele Züri, Tele M1 und Tele Bärn wöchentlich das neue, selbstproduzierte Streetgame «Quizzenswert».

Ausgestrahlt wird «Quizzenswert» jeden Samstag um 18.45 Uhr und stündlich in der Wiederholung. Moderatorin Anna Steiner, bekannt als Newsfrau des Regionalsenders Tele M1, verwickelt dabei Passanten auf der Strasse spontan in ein rasantes Frage-Antwort-Spiel.

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Ob beim Warten auf den Zug, auf dem Weg zur Schule oder bei der Zvieri-Pause – es kann jede und jeden treffen. Zu beantworten gilt es jeweils drei Fragen zu regionalen Themen, Aktualität und Allgemeinbildung. Das Spezielle daran: Es gibt keine vorgegebene Antwortauswahl und die Kandidaten müssen alle Fragen aus dem Stehgreif beantworten. Wer bei allen drei Fragen richtig liegt, gewinnt 20 Franken und muss sich entscheiden: Diesen Gewinn behalten oder sich der Risikofrage stellen? Bei der richtigen Antwort winkt der fünffache Betrag, bei der falschen Antwort ist alles wieder weg.

«Quizzenswert» wird ab dem 7. Februar jeden Samstag um 18.45 Uhr auf TeleZüri, TeleM1 und TeleBärn und stündlich in der Wiederholung ausgestrahlt.
 

Von Wearables bis Maker Movement

Unter dem Titel «Trend oder Buzzword» präsentierte die Y&R Group Switzerland am Dienstagabend im Vortragssaal des Kunsthauses Zürich aktuelle Facts und Prognosen rund ums Thema Digitalisierung.

Letztlich sind es die Konsumenten, die entscheiden, welche Trends sich durchsetzen. Die Y&R Group hat weltweit über 1200 von ihnen befragt, wie die Welt in zehn Jahren aussehen wird. Den Ergebnissen dieser und anderer Umfragen wurde im Rahmen des diesjährigen Kundenanlasses im Kunsthaus Zürich viel Platz eingeräumt.

Es zeigte sich zum Beispiel, dass stolze 77 Prozent der befragten Personen denken, dass wir zukünftig Wearables einsetzen werden, um unseren eigenen Gesundheitszustand zu überwachen. Das wird einen starken Einfluss auf das Konsumentenverhalten der Zukunft haben, so die Prognose. Denn die Wearables-Träger werden die gewonnenen Erkenntnisse nutzen, um ihren Konsum entsprechend zu optimieren. Entsprechend arbeitet Nestlé bereits an der Entwicklung von Vitamincocktails in Kapselform, die den individuellen Nährwertdefiziten angepasst werden sollen.

Momentan benutzen jedoch 33 Prozent der Käufer ihr Wearable ein Jahr nach dem Kauf nicht mehr, so ein weiteres, wenig überraschendes Ergebnis einer präsentierten PWC-Umfrage. Was nicht heisse, dass Wearables sich nicht etablieren werden. Es brauche jedoch eine intelligentere Wechselwirkung zwischen Information und Empfehlung, damit der Konsument auch genügend vom Gadget profitieren könne.

Zwei weitere wichtige Trends fürs 2015, die Sie laut Y&R-Referenten kennen sollten, sind das Omni-Channel-Retailing und das Maker Movement. Eine Kurzfassung der Trends-Umfrage finden Sie im Flyer, den Sie hier online bestellen können. 

Simone Isliker

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Fotos: Ursina Maurer

Werbe-Auftraggeber bleiben optimistisch für 2015

Die Forschungsstelle für Customer Insight der Universität St. Gallen hat im Auftrag von BSW Leading Swiss Agencies, mit Unterstützung des Schweizer Werbeauftraggeber-Verbandes, über 1‘300 Kommunikationsverantwortliche zu ihren Erwartungen für das laufende Jahr befragt.

78 Prozent aller Werbeauftraggeber erwarteten 2015 generell eine weiterhin positive konjunkturelle Entwicklung und damit eine Fortsetzung des Trends der vergangenen Jahre. Dies ist nicht erstaunlich, haben sich doch in den vergangenen sechs Jahren die Unternehmen mehrheitlich gut entwickelt. Die Frage welchen Einfluss die Aufwertung des Schweizer Frankens für die Kommunikationswirtschaft hat, konnte allerdings nicht beantwortet werden, da die Umfrage vor der Kursfreigabe durch die SNB erfolgte. BSW und der SWA gehen davon aus, dass der prognostizierte Trend für das Jahr 2015 etwas gedämpft werden könnte. Bereits 2014 waren rund 50 Prozent aller Unternehmen auch im Ausland tätig und somit direkt von Wechselkursveränderungen betroffen. Knapp ein Viertel aller Unternehmen vergaben bereits 2014 einzelne Aufträge ins Ausland – vorwiegend aus Kostengründen. Dies könnte sich jetzt noch verstärken.

Die grundsätzlich positiven Voraussetzungen zeigen sich nur bedingt in den geplanten Kommunikationsinvestitionen. Knapp die Hälfte aller Auftraggeber gibt an, dass sich ihr Kommunikations- und Mediabudget im Jahr 2015 nicht gross verändern wird. Je ein Viertel der Auftraggeber reduzieren oder erhöhen dieses Jahr ihre Investitionen in Kommunikation und Medien.

2015 anhaltender Trend zur digitalen Kommunikation

2015 wird sich die Mittelverteilung stark verändern. 75 Prozent der Auftraggeber gaben an, deutlich mehr Mittel in die digitale und online Kommunikation lenken zu wollen, gefolgt von Dialog mit 37 Prozent und Verkaufsförderung mit 23 Prozent. Deutlich mehr in klassische Werbung investieren, wollen dagegen nur noch 13 Prozent aller Werbeauftraggeber. Eine Entwicklung, die sich in Zukunft weiter verstärken dürfte.

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Mit der Digitalisierung und der Komplexität der Kanäle steigen die Anforderungen an Auftraggeber und Agenturen. Investitionssicherheit wird auch in der Kommunikation immer mehr zum Thema und nachweisbarer RoCI (Return of Communication-Investment) zum Muss. Entsprechend gaben denn auch über 81 Prozent aller Auftraggeber an, dass sie 2015 mehr Geld in die Effizienzmessung investieren werden. Um einen noch höheren Kommunikationsnutzen erzielen zu können, wollen ausserdem 80 Prozent aller Auftraggeber mehr Geld für Strategieberatung und 82 Prozent für Markenberatung zur Verfügung stellen. Dieser Anspruch findet entsprechenden Widerhall auf Seite der bsw-Agenturen, die ebenfalls massiv in den Ausbau ihrer strategischen Beratung und in die Effizienzmessung investieren.

Die gesamten Studienresultate sind publiziert auf Bsw.ch/Aktuell

Hoher Rücklauf bei der Studie

Die Studie wurde in den Monaten November und Dezember 2014 per E-Mail vom FCI-HSG durchgeführt. Die Adressen der Werbeauftraggeber wurden von den beiden Verbänden erhoben. 8 Prozent oder 108 Personen haben alle Fragen der Studie beantwortet. Bei einzelnen Bereichen betrugen die Rücklaufquoten ein Mehrfaches. Die Auswertung erfolgte durch die Forschungsstelle. Die einzelnen Antworten sind vertraulich und für die beiden Verbände nicht einsehbar.

Befragt wurden Kommunikationsverantwortliche aus über 30 Branchen. 88 Prozent davon sind entweder ganz oder teilweise B2C orientiert, sprechen also direkt die Endverbraucher an. Entsprechend hohen Stellenwert geniesst das Marketing in diesen Unternehmen. 86 Prozent messen dem Marketing eine grosse bis sehr grosse Rolle bei. Im Quervergleich mit Studien der SW «Die volkswirtschaftliche Bedeutung der Werbewirtschaft in der Schweiz 2013», den publizierten brutto Media-Investitionen «Werbemarkt Trend 2014/12» von Mediafocus und Schätzungen der BSW-Mediaagenturen repräsentiert die Studie rund einen Siebtel aller in der Schweiz getätigten gesamten Kommunikations- und Mediainvestitionen.
 

Spektrum der Wissenschaft und Zeit online starten Kooperation

Spektrum der Wissenschaft und Zeit online arbeiten künftig zusammen. Die beiden Redaktionen werden Online-Inhalte austauschen, auf ausgewählte Beiträge des jeweiligen Partners verweisen, gemeinsame E-Books herausgeben und in den Social Media kooperieren.

Auch die Spektrum der Wissenschaft Verlagsgesellschaft und die Zeit Verlagsgruppe streben auf ausgewählten Gebieten eine Zusammenarbeit an. Beide Online-Angebote werden von der iq digital vermarktet. Dies schreibt Zeit online.

Der Verlag Spektrum der Wissenschaft gibt neben der gleichnamigen Zeitschrift auch die Magazine «Gehirn und Geist» und «Sterne und Weltraum» sowie mit «Spektrum – Die Woche» Deutschlands erstes digitales Wissenschaftsmagazin heraus. Das Online-Portal Spektrum.de ist ein deutsches Wissenschaftsportal – mit exklusiven Beiträgen aus dem Magazin «Nature»l. Mit SciLogs.de betreibt Spektrum zudem ein populärwissenschaftliches Blogportal.

Teaserbild: Zeit.de

Ungarn will Mediensteuer deutlich senken

Ungarns Regierung plant offenbar eine markante Senkung der umstrittenen Sondersteuer für Medien.

Der Bürochef von Ministerpräsident Viktor Orban kündigte an, die Regierung werde am Mittwoch bei einem Treffen der Regierungsparteien eine Reduktion vorschlagen. Der für Orbans Büro verantwortliche Minister Janos Lazar deutete im Gespräch mit der Nachrichtenagentur MTI am Dienstag an, dass eine Steuer in Höhe von fünf Prozent eingeführt werden könnte. Bislang liegt die maximal mögliche Steuer auf Werbeeinnahmen bei 50 Prozent.

Zur Zahlung der Höchststufe der Steuer ist derzeit einzig der RTL Klub als grösster privater Medienkonzern des Landes verpflichtet. Die Firma befindet sich mehrheitlich in deutschem Besitz. Immer wieder berichtet der Nachrichtensender von RTL auch kritisch über die ungarische Regierung.

Die Sondersteuer war im Juni vergangenen Jahres vom ungarischen Parlament angenommen worden, das von den Rechtskonservativen dominiert wird. RTL hatte im Herbst Beschwerde bei der EU-Kommission eingelegt und die Steuer als diskriminierend und gefährdend für die Pressefreiheit gebrandmarkt.

Lazar sagte nun dazu, Budapest habe kürzlich einen Brief aus Brüssel bekommen. Darin drückte die Kommission demnach ihre Sorge angesichts der Steuer aus. RTL erklärte, sollte die Sondersteuer tatsächlich gesenkt werden, wäre das ein «positives und wichtiges Signal». Der Sender versicherte indes, in jedem Fall seine «unabhängige nachrichtliche Berichterstattung fortzusetzen». (SDA)
 

Charlie Hebdo mit mehr als 200’000 Abonnenten

Die Welle der Solidarität nach den Terroranschlägen von Paris hat die Abonnentenzahl von Charie Hebdo auf mehr als 200'000 ansteigen lassen. Vor den islamistischen Attacken Anfang Januar hatte das Satiremagazin nach eigenen Angaben rund 10'000 feste Abnehmer.

Charlie Hebdo soll am 25. Februar wieder erscheinen. Die erste Ausgabe der Wochenzeitung nach der Attacke war in den Redaktionsräumen der Zeitung Libération produziert worden und zum regulären Zeitpunkt erschienen. Wegen der auch international grossen Nachfrage wurde das Heft 7,3 Millionen mal gedruckt. Vor dem Terroranschlag mit zwölf Toten hatte die wöchentliche Auflage bei etwa 60'000 Exemplaren gelegen, von denen rund die Hälfte verkauft wurden.

Die bisherigen Spenden für das Blatt in Höhe von 2,37 Millionen Euro sollen an die Angehörigen der Opfer gehen, wie der neue Redaktionsleiter Eric Portheault am Dienstag der Nachrichtenagentur AFP sagte.

Das Magazin rechnet mit einem Nettogewinn aus dem Heftverkauf von etwa 10 Millionen Euro. Zusammen mit Abonnenten und anderer Unterstützung kann das vor dem Anschlag wirtschaftlich stark gefährdete Magazin mit einem Schub von rund30 Millionen Euro rechnen. (SDA)

Teaserbild: Screenshot Charliehebdo.fr

Zu guter Letzt: Die «Left Shark»-Bewegung

Am Super Bowl hat ein unbeholfen tanzender Hai Kate Perry die Show gestohlen. Und schon ist er nicht mehr lediglich in den sozialen Medien im Gespräch. Er ist teilweise bereits zum Symbol geworden.

Der Left Shark ist zum Symbol für alle geworden, die sich nicht an die (Choreographie-) Regeln halten wollen.

https://www.youtube.com/watch?v=D6M53r6iKik

Er hat damit eine regelrechte Bewegung losgetreten.

Er ist auf Kinoplakaten zu finden:

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Sbnation.com

als 3-D-Modell:

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3dprint.com

jemand liess sich den Shark sogar bereits tätowieren:

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mashable.com

und auf Youtube kann man sich ein Left-Shark-Daumenkino ansehen:

Storyfilter.com titelte gar: «Jetzt wird Left Shark zu einem richtigen Lebensgefühl». Wohl ein wenig übertrieben ausgedrückt, erstaunlich ist die Bewegung aber schon. (uma)

Maybaum Film dreht für Coop Rechtsschutz die Zeit zurück

Das Thema Rechtsschutz zu verfilmen ist an sich schon keine einfache Aufgabe. Wenn der dazugehörige Claim dann auch noch «einfach anders» heisst, wird das Unterfangen zu einer ganz besonderen Herausforderung.

So ist in Zusammenarbeit zwischen Coop Rechtsschutz, der Produktionsfirma Maybaum Film und Avista Films ein Filmkonzept der besonderen Art entstanden. In vier komplett verschiedenen Stories werden die Werte der CRS transportiert und der Claim «einfach anders» erlebbar gemacht. Dabei bedient man sich auch filmtechnisch unterschiedlicher Stilelemente passend zu den Kernaussagen des Films: zum Beispiel den Reverse-Effekt, mit welchem der Film CEO Daniel Siegrist zu den Ursprüngen der Rechtsfälle begleitet. Oder bei der Story auf dem Sechseläutenplatz, auf welchem mit Rechtsbegriffen behaftete Protagonisten aus einer gesichtslosen, durch Motion Blur stilisierten, Menschenmasse herausstechen. Der Film lebt von der sehr symbolhaften, cinématographischen Inszenierung.

Film und Konzept sind aus der erneuten Zusammenarbeit zwischen Maybaum Film und Avista Films entstanden. In enger Zusammenarbeit mit dem Kunden wurden wichtige Partner aus dem Umfeld der Rechtsschutzversicherung gecastet und als Testimonials verwendet. Die Spannweite reicht dabei vom Anwalt bis zum Zukunftsforscher. Gedreht wurde an verschiedenen Orten quer durch die Schweiz.

Der Film richtet sich hauptsächlich an Partner und Key Accounts von Coop Rechtsschutz und hilft die Firmenphilosophie zu transportieren. Aus diesem Grund ist man auch konzeptionell neue Wege gegangen und hat den Imagefilm mottogetreu «einfach anders» umgesetzt.

Verantwortlich bei Coop Rechtsschutz: Daniel Siegrist, Petra Huser, Andrea Mathys und André Wyler. Verantwortlich bei Maybaum Film: Laurent Ulrich (Konzept/Regie), Simon Usteri (DoP), Angela Ryser (Schnitt), Roger Somm (Color Grading). Bluebox Tonstudios (Mix- und Mastering). Verantwortlich bei Avista Films: Hubert Staubli (Konzept/Aufnahmeleitung).

 

Über 80 Prozent hören täglich Radio

In allen Landesteilen schalten täglich deutlich über 80 Prozent der Bevölkerung Radioprogramme ein. Die Nutzungsdauer nimmt im 2. Semester 2014 leicht zu und liegt in der Deutschschweiz bei zwei Stunden täglich.

Die Schweizerinnen und Schweizer sind ein Volk von Radiohörern: Jeden Tag hören in den drei Sprachregionen zwischen 83.9 und 87.8 Prozent Radio, wie die heute veröffentlichten Zahlen zum zweiten Semester 2014 von Mediapulse zeigen. Im Tessin hört mit 87.8 Prozent täglich der grösste Anteil der Bevölkerung Radio. In der Deutschschweiz (87.6 Prozent) und in der Romandie (83.9 Prozent) liegen die Werte etwas tiefer.

Sowohl die tägliche Reichweite des Mediums Radio wie auch die Nutzungsdauer bleiben über die Jahre auf hohem Niveau, mit einer Tendenz zu einem leichten Rückgang. Mit täglich 120.5 Minuten in der Deutschschweiz, 101.5 Minuten in der Romandie und 118.3 Minuten im Tessin verbringen die Schweizerinnen und Schweizer aber immer noch jeden Tag rund zwei Stunden vor den Radioempfängern.

Die aktuellen Radio-Daten des 2. Semester 2014 sind ab sofort auf Mediapulse.ch verfügbar.

SRG-Sender legen auf Kosten der Privaten zu

In der Deutschschweiz wurden sowohl die SRG-Sender als auch die Privaten etwas weniger häufig und weniger lange gehört als im Vorjahr. Beim Marktanteil konnten die SRG-Sender jedoch auf Kosten der Privaten wieder leicht zulegen. So stieg der Marktanteil der SRG-Sender im Vergleich zum zweiten Semester 2013 von 64,2 Prozent auf 64,9 Prozent, während derjenige der privaten Sender von 31,2 Prozent auf 30,2 Prozent sank. Die ausländischen Sender steigerten den Marktanteil von 4,6 Prozent auf 5,0 Prozent.

Radio 24 ist mit 2,6 Prozent noch immer Spitzenreiter unter den Privaten, büsste jedoch gegenüber dem Vorjahr leicht an Marktanteil ein. Radio Argovia und Radio FM1 folgen auf Platz zwei mit je 2,3 Prozent. (SDA)

Zürcher Radios verlieren

«Alle Zürcher Privatradios haben 2014 Hörer verloren.» Dies schreibt Radio 1 in einer Mitteilung vom Dienstag zu den Nutzerzahlen von Mediapulse. Die Resultate erstaunen und erscheinen nicht nachvollziehbar, heisst es weiter. Anders als bei Claude Longchamp müsse die Mediapulse/Publica Data keinen direkt messbaren Plausibilitätstest bestehen. Longchamp habe nach den jüngsten Prognoseflops grössere Veränderungen seiner Erhebungstechnik angekündigt, unter anderem durch die erstmalige Nutzung von mobilen Telefonnummern bei der Auswahl der Befragten. Bei Mediapulse/Publica Data sei dieser Schritt noch nicht gemacht worden. «Daher sind die vorliegenden Daten mit einiger Vorsicht zu geniessen», so die Schlussfolgerung in der Mitteilung.

 

Promokant & Made mit neuem Business Development Manager

Im Zusammenhang mit der kürzlich eingegangenen strategischen Allianz zwischen Promokant und Made hat Promokant & Made den neuen Posten Business Development Manager geschaffen. Die neue Stelle übernimmt Paolo Palmerini per 2. Februar.

Gemäss Alexander Grote (Promokant) und Curdin Decasper (Made) ist er für die Erschliessung neuer Geschäftsfelder und für die Entwicklung, Optimierung und Vermarktung von neuen Produkten, Dienstleistungen und Vorgehen verantwortlich. Die neu geschaffene Position soll zudem das Potenzial der strategischen Allianz zwischen den beiden Agenturen ausschöpfen und die Agenturen mit neuen Impulsen und Eigenproduktionen beleben.

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Paolo Palmerini blickt auf eine mittlerweile 20-jährige und vielfältige Karriere im Promotions- und Eventbereich zurück. Seine letzten Stationen waren Führungspositionen bei Fisch.Meier.Promotion und die Gründung der Promotionsagentur Subiaco People & Promotion. Seit 2011 sitzt er in der Jury der Miss-Zentral-Schweiz und ist für das Kommunikations-Coaching der Finalistinnen zuständig.
 

Zu guter Letzt: humanoider Kundenservice

In einer japanischen Grossbank soll erstmals ein Roboter den Kundenservice übernehmen.

Der 58 Zentimeter hohe und 5,4 Kilogramm schwere Roboter ist mit Kameras und Mikrofonen ausgestattet und soll die Kunden beim Betreten der Bank empfangen. Wie ein Sprecher des Finanzinstituts Bank of Tokyo-Mitsubishi UFJ am Dienstag mitteilte, soll der NAO genannte Prototyp im Frühling zunächst versuchsweise in ein oder zwei Filialen in Tokio eingesetzt werden. Sobald der Kunde dem Roboter sein Anliegen mitgeteilt hat, antwortet der Roboter und weist dem Gast den Weg zum jeweiligen Bankschalter.

Der Humanoide kann in 19 verschiedenen Sprachen kommunizieren. Gebaut wird NAO von der französischen Firma Aldebaran Robotics, einem Tochterunternehmen des japanischen Telekomriesen Softbank Corp. 25 bewegliche Gelenke helfen dabei der Maschine beim Gestikulieren.

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Das Finanzinstitut erhofft sich mit Blick auf die Olympischen Spiele 2020 in Tokio, dass der Roboter dabei hilft, mit dem erwarteten Anstieg an ausländischen Kunden fertig zu werden. Zunächst will die Bank während einer Probephase, in der der Roboter seinen menschlichen Kollegen zur Seite steht, herausfinden, wie die Kunden auf den maschinellen Kundenservice reagieren. Danach werde man entscheiden, ob der humanoide Roboter offiziell bei der Bank eingeführt wird, hiess es.

Das entspricht zwar nicht gerade der Vorstellung eines persönlichen Kundenservice – allerdings kann man im 21. Jahrhundert auch nicht erwarten, dass der Satz «Guten Morgen, Sie wünschen?» nicht früher oder später maschinell ausgeführt wird. (uma/SDA)

Bild: Keystone
 

Twitter geht Werbepartnerschaft mit Flipboard und Yahoo ein

Das Online-Netzwerk Twitter verzahnt seine Werbeangebote mit anderen Diensten. Werbekampagnen auf Twitter können künftig auch auf die Lese-App Flipboard und auf Yahoo-Dienste in Japan ausgeweitet werden, wie Twitter am Dienstag ankündigte.

Die Werbung («Promoted Tweet») sieht auf Twitter so ähnlich aus wie reguläre Tweets. Die Anzeigen werden künftig auch auf den Partner-Diensten angezeigt.

Twitter-Manager Ameet Ranadive schrieb, Flipboard und Yahoo Japan seien die ersten Partner, die Twitter-Werbung weiter verbreiteten. Für Unternehmen könnte Werbung auf Twitter damit attraktiver werden, weil mehr Nutzer die Anzeigen zu Gesicht bekommen. (SDA)
 

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