Die Krebsliga und Maxomedia: Spenden wirkt

Die neue Spendenkampagne der Krebsliga von Maxomedia beweist mit einem Warnhinweis die Wirkung von Spenden und dankt jedem für seinen Beitrag.

Zur Lancierung der Fundraising-Kampagne 2015 hat sich die Krebsliga an Maxomedia gewandt, mit der sie bereits in den vergangenen Jahren erfolgreich Kampagnen realisierte. Das Ziel war, die Awareness für das Engagement der Krebsliga zu steigern, die Wichtigkeit sowie Dringlichkeit von Spenden aufzuzeigen und als zwingende Konsequenz Spenden zu generieren.

Es stellt sich die Frage: Wie kann man die Wichtigkeit von Spenden dramatisieren, ohne den drohenden Tod als zwingendes Argument zu bemühen? Krebs ist ein schwieriges Thema, von dem sich Menschen, die nicht betroffen sind, eher abwenden. Da der Mensch generell dazu neigt, negative Botschaften zu verdrängen und zu umgehen, musste ein positiver Zugang zur Thematik gefunden werden. Die Kampagne muss glaubwürdig beweisen, dass Spenden wirkt. Dafür setzt Maxomedia auf das stärkste Argument für Spenden an die Krebsliga: Menschen, die den Krebs überlebt haben.

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Auf den Kampagnen-Visuals wird daher jeweils ein Selfie von einem Menschen gezeigt, der die Krankheit überlebt hat. Im Kontrast zu diesem festgehaltenen Glücksmoment steht die Botschaft in Form eines Warnhinweises: «Spenden wirkt: Ich bin der lebende Beweis.» Dadurch wird dem Betrachter augenblicklich die Wichtigkeit und Dringlichkeit von Spenden bewusst und er erkennt, dass auch er mitwirken kann. Durch die ausgestreckten Arme auf dem Selfie entsteht zudem der Eindruck, die Person wolle den Betrachter umarmen und ihm so danken. In diesem Sinne wird dieser nicht zum Spenden aufgefordert, sondern mit «Danke für Ihren Beitrag» zum Spenden eingeladen.

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Die Kampagne umfasst APG Plakate, Inserate und Banner. Entsprechend den Massnahmen werden unterschiedliche Möglichkeiten fürs Spenden angeboten, z.B. über ein Spendenkonto oder einfach via SMS. Zusätzlich wurde eine Website konzipiert, wo man spenden und sich über die Krebsliga sowie die Kampagne informieren kann.

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Verantwortlich bei Maxomedia: Simon Muster (Gesamtverantwortung), Michel Sulser (Beratung), Reto Schild (CD), Dominique Wittwer (AD), Urs Ander & Anouk Karrer (Text), Lukas Binggeli, Noah Moor (Grafik), Stefan Schärmeli, Dario Baumgartner (Web), Maximilian Lederer (Fotografie). Verantwortlich bei der Krebsliga: Felizitas Dunekamp (Leiterin Fundraising), Bettina Junker (Leiterin Kommunikation), Barbara Iseli Sczepanski (Leiterin Kampagnen & Events), Sonja Meierhans (Fachspezialistin Kampagnen&Events), Alejandro Ortega (Leiter Digitale Medien), Evelyne Hug (Leiterin Public Fundraising).

 

Popmusik im Museum begeistert das Publikum

Gut 77'000 Personen haben letztes Jahr das Museum für Kommunikation in Bern besucht, etwas weniger als im Vorjahr. Besonders beliebt waren die Wechselausstellungen über Rituale und über Popmusik in der Schweiz.

Die Ausstellung «Rituale. Ein Reiseführer zum Leben» widmete sich den kleinen und grossen Ritualen, die uns durch Alltag und Festtag begleiten. 31'000 Interessierte sahen die Ausstellung, 90 Prozent der Besucher bewerteten sie laut einer Mitteilung als gut bis sehr gut. Noch bis Juli zu sehen ist die Wechselausstellung «Oh Yeah! Popmusik in der Schweiz». In einer ersten Befragung kam sie gemäss den Angaben des Museums hervorragend an: Über 96 Prozent der Besucher äusserten sich demnach sehr positiv. Ab Herbst 2015 will sich das Haus mit einem aktuellen gesellschaftspolitischen Thema befassen: «Dialog mit der Zeit» ist eine Ausstellung über das Älterwerden. (SDA)

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Zu guter Letzt: Hunde, die flöten, beissen nicht

Ein sehr begabter Hund rührt in England für Mars die Werbetrommel. Und strapaziert dabei die Lachmuskeln des Publikums.

Hunde scheinen sich in England als sympathische Übermittler von Werbebotschaften bestens zu eignen. Das hat uns beispielsweise Romantik-Terrier Harvey kürzlich gezeigt. Und bereits drängt sich mit Zottel-Flöter Sammy der nächste vierbeinige Publikumsliebling in die Herzen der Fernsehzuschauer. Er entspringt der Feder von AMV BBDO und ist Teil der zehn Millionen Pfund teuren «Winning»-Kampagne, welche Mars jüngst auf der Insel lanciert hat. Darin geht es um die kleinen Siege im Alltag, welche das Leben versüssen. Selbst wenn man danach nicht in die klebrigen Riegel beissen würde. Zum Beispiel wenn man im Bus den letzten Platz erwischt oder am Flughafen als Erster den Koffer vom Gepäckband fischt. Oder aber wenn der eigene Hund einfach etwas mehr kann als sein Gegenüber. (hae)

https://www.youtube.com/watch?v=AIQ_pJzU-rI

Anne Cunéo 78-jährig gestorben

Die Waadtländer Schriftstellerin, Filmemacherin und Journalistin Anne Cunéo ist tot. Sie starb im Alter von 78 Jahren, wie das Westschweizer Radio und Fernsehen RTS am Mittwochabend bekannt gab.

Die 1936 in Paris geborene Cunéo wuchs zunächst in Italien auf. Nach dem Krieg kam sie als Elfjährige nach Lausanne. Später lebte sie in Zürich. Ab 1973 arbeitete sie als Assistentin, Drehbuchautorin, Regisseurin und Journalisten für das Westschweizer Fernsehen, später auch für für das Deutschschweizer Fernsehen.

Cunéo widmete ihr ganzes Leben dem Schreiben in seinen verschiedensten Formen, wie ihr früherer Arbeitgeber RTS mitteilte: Autobiografien, Gedichte, Theater, Journalismus – Cunéo beherrschte die verschiedensten Genres. Die Waadtländerin mit italienischen Wurzeln war die meistgelesene Autorin der Westschweiz. Ihre Bücher wurden aber auch auf Deutsch und in andere Sprachen übersetzt.

Cunéo erhielt zahlreiche Preise, unter anderem den Schiller-Preis für ihr Gesamtwerk sowie den Grossen Kulturpreis des Kantons Waadt. Auch mit dem französischen Nationalverdienstorden wurde sie ausgezeichnet. Für den 1993 erschienen Roman «Trajet d'une riviere» («Der Lauf des Flusses») wurde Cunéo zudem mit dem Literaturpreis «Madame Europe» und dem Prix des Auditeurs des Westschweizer Radios geehrt. Zu ihren wichtigsten Werken gehören «Eine Messerspitze Blau», «Station Victoria», «Vor Tau und Tag», «Die Zeit der weissen Wölfe» und «Hotel Venus». (SDA)

Bild: Keystone

Rechtsstreit um Abkürzung SRF

Vor dem Berner Handelsgericht kämpfen seit Mittwochmorgen der Detaillistenverband Swiss Retail Federation und das Schweizer Radio und Fernsehen um die Verwendung der Abkürzung SRF. Kurz nach Auftakt nahmen die Parteien Vergleichsverhandlungen auf.

Anfang 2011 wurden das Schweizer Radio und Fernsehen unter einem gemeinsamen Dach zusammengeschlossen. Die Organisation hiess fortan Schweizer Radio und Fernsehen SRF. Ende 2012 wurden dann auch die verschiedenen Fernseh- und Radiosender unter der Marke SRF lanciert.

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Dies vertäubte die Swiss Retail Federation, die sich seit dem Jahr 2000 mit den drei Buchstaben SRF abkürzt. Der Detaillistenverband reichte Klage ein. Das Schweizer Radio und Fernsehen hätte ohne weiteres herausfinden können, dass die Abkürzung SRF vom Detaillistenverband benützt werde, betonte der Anwalt der Klägerschaft am Mittwoch vor dem Handelsgericht. Die Swiss Retail Federation habe die Abkürzung SRF vor dem Rechtsstreit nur informell und sporadisch gebraucht, betonte die Anwältin der Beklagten. Dies begründe noch kein Anrecht auf den Schutz des Namens. Vor dem Handelsgericht zeigten sich beide Seiten bereit, Vergleichsverhandlungen aufzunehmen. Deren Ziel ist es, den Streit aussergerichtlich zu regeln. Gelingt dies nicht, würde die Gerichtsverhandlung fortgesetzt.

Die Swiss Retail Federation wurde 1937 als Verband der schweizerischen Waren- und Kaufhäuser gegründet. Der Branchenverband wahrt und fördert nach eigenen Angaben die Interessen der Mittel- und Grossbetriebe im Schweizer Detailhandel. (SDA)

Exxtra: Das virtuelle «Land of Quattro»

Partner, Events und Aktivitäten von Audi Quattro sind jetzt mit einer eigener Site im Netz präsent. Kreiert hat sie Exxtra.

Hohe Berge, tiefe Täler und Jahreszeiten, die diese Bezeichnung wirklich verdienen… Die Schweiz ist ohne jeden Zweifel quattro Land. Dank langjährigen Partnerschaften ist Audi bereits an den wichtigsten Destinationen der Alpen präsent und nutzt die wertvollen Synergien für eine vielfältige Kommunikation mit Einheimischen und Besuchern vor Ort – und jetzt auch online.

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Die neue Quattro Microsite vereint Partner, Destinationen, Aktivitäten sowie Wissenswertes zur quattro Technologie und setzt diese attraktiv in Szene. Die im Responsive Design erstellte Page lehnt sich dabei visuell eng an das quattro Layout und macht Lust, die ganze Welt von Audi am Desktop und auf dem Smartphone resp. Tablet zu entdecken. Neben allgemeinen Informationen zu Partnerschaften und Events sorgen auch exklusive Vorteilsangebote für Audi Fahrer für jede Menge Traffic.

Verantwortlich bei Amag: Donato Bochicchio (Markenchef Audi), Christian Frey (Marketingleiter Audi), Barbara Wernli (Projektleiterin Kommunikation Audi Land of quattro). Verantwortlich bei Exxtra (Member of Y&R Group Switzerland): Markus Gut (CCO), Thomas Engeli (ECD), Sandro Kümin (Art Direction), Stefan Cramer (Text), Susan Baumgartner, Lukas von Wartburg (Beratung), Lukas Zgraggen, Paolo Brocco, Michael Höhn (Programmierung).
 

Publicis für UBS Advice: Tag und Nacht aktiv

Publicis hat eine neue Kampagne für UBS Adivce umgesetzt. Sie richtet sich an Menschen, die bereits Erfahrung bei der Geldanlage gesammelt haben.

Mit UBS Advice setzt UBS den Massstab in der Anlageberatung. Kundinnen und Kunden können sich bei ihren Anlageentscheiden auf einen systematischen Prozess stützen, bei dem die Anlagestrategie permanent überprüft und über Nacht Tausende von Szenarien pro Portfolio durchgerechnet werden. Bei Abweichungen von der Anlagestrategie erhalten die Anleger garantiert eine Benachrichtigung und Empfehlungen des globalen Expertennetzes von UBS.

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Publicis hat eine Kampagne konzipiert, die sich an Personen richtet, die bereits eigene Kenntnisse bei der Geldanlage gesammelt haben. Sie profitieren von den nachtaktiven und proaktiven Komponenten von UBS Advice, welche die Kreativen als Benefits thematisieren. Realisiert wurde ein Kampagnen-Mix aus zahlreichen Offline- und Online-Massnahmen, die ab Mitte Februar in verschiedenen Medien eingesetzt werden.

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Verantwortlich bei UBS: Daniel Fischer (Leiter Marketing UBS Schweiz), Daniela Ciotto (Head Swiss Marketing Initiatives), Manuela Gualeni (Projektleiterin Swiss Marketing Initiatives), Daniel Hünebeck (Head Online Marketing), Markus Stöckle (Projektleiter Online Marketing), Mirela Jusic (Digital Campaign Managerin). Verantwortlich bei Publicis: Ralph Halder (ECD), Jürg Ernst (AD), Albert Matzinger, Antonio Lopez (Text), Wim Roelfs (CD Digital), Norihito Iida (AD Digital), Pascal Schaub (Group Head/Strategie), Maggie Weber, Ursula Jaag, Selina Zaugg (Beratung), Benjamin Kägi (Art Buying), Tiago Dias, Massimo Giannotta (Programmierung). Adrian Hähni, Sam Bollow (Services).
 

Bundesgericht: Keine Anwaltswerbung im Eisstadion

Das Bundesgericht hat eine Verwarnung der Anwaltsaufsichtsbehörde des Kantons Bern gegen einen Anwalt bestätigt, der während Eishockeyspielen Werbung für seine Kanzlei auf einer Anzeigetafel einblenden liess.

In der Saison 2012/2013 machte der selbständige Anwalt bei den Heimspielen des EHC Biel auf folgende Art und Weise auf sich aufmerksam: Der Stadionsprecher kündigte die Spielerstrafen jeweils mit der Ansage an: «Strafe – Pénalité presented by». Darauf hin lief auf der mehrere Quadratmeter grossen Anzeigetafel ein Werbeflash mit dem Slogan «aues was rächt isch… – tout ce qui est droit…», versehen mit Namen, Adresse und weiteren Angaben zur Kanzlei des Anwalts. Gut sieben bis acht mal pro Spiel wurden die Zuschauer mit dem rund acht Sekunden langen Werbeflash berieselt.

Die Anwaltsaufsichtsbehörde des Kantons Bern eröffnete im März 2013 ein Disziplinarverfahren gegen den Anwalt und kam zum Schluss: Die Werbung verletzt die im Anwaltsgesetz festgehaltenen Grenzen der Anwaltswerbung. Sowohl das Berner Verwaltungsgericht (Werbewoche.ch berichtete), als auch das Bundesgericht stützen diesen Entscheid. Denn, alles was recht ist, eine Anwaltswerbung an einem Sportanlass in der vorliegenden Form muss von vornherein als reisserisch gelten und kann daher nicht zulässig sein. So lautet das Urteil des Bundesgerichts. Einschränkung berechtigt Anwaltswerbung muss gemäss Gesetz objektiv sein und dem Informationsbedürfnis der Öffentlichkeit entsprechen. Denn «eine übermässige, missbräuchliche oder unzweckmässige Nachfragen nach Dienstleistungen des Rechtsanwalts soll verhindert werden».

Der Anwalt argumentierte, dass er in seiner Wirtschaftsfreiheit eingeschränkt werde. Bei einer derartiger Auslegung der Werbezulässigkeit für Anwälte stünden ihm ausser der Benützung seines Briefkopfs und der Beschilderung seiner Türklingel keine anderen Möglichkeiten offen. Das sieht das Bundesgericht anders. Zwischen der «sehr effektvollen Werbung» im Eishockeystation und der Türklingel «gibt es noch zahlreiche Möglichkeiten zulässiger Anwaltswerbung». Die Einschränkung sei berechtigt, weil das Ansehen der anwaltlichen Tätigkeit geschützt werden müsse. (Urteil 2C_259/2014 vom 10.11.2014/SDA)

Bild: Keystone

Bold: Mit der HSO zum Highscore

Die HSO Wirtschaftsschulen unterstützen mit ihrem Bildungsangebot jedes Jahr mehr als 3000 Personen auf ihrem Weg nach oben. Der von Bold konzipierte neue Kino/TV-Spot stellt die Vorzüge der HSO energiegeladen in Szene.

Der agile Hauptdarsteller sammelt im Stil eines Videospielhelden Punkte und springt so im Eiltempo von Karrierelevel zu Karrierelevel. Sein akrobatisches Geschick zeigt, dass sich mit einem HSO-Lehrgang Hindernisse auf dem Weg zum beruflichen Highscore spielend überwinden lassen.

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Verantwortlich HSO Wirtschaftsschule Schweiz: Stefan Leuenberger (CEO), Sara Stocker (Leiterin Marketing & Kommunikation), Eveline Ulmer (Advertising & Event Managerin). Verantwortlich bei Bold: Lindo Ganarin, Tino Niederberger (Creative Direction), Philippe Hansen (Gesamtverantwortung), Produktion: Maybaum Films.

Berlinale: Award für «Der Kreis»-Schauspieler

Grosse Ehre für den jungen Schweizer Schauspieler Sven Schelker: Der 25-jährige Basler wurde an der 65. Berlinale 2015 mit dem Shooting Star Award ausgezeichnet. Überreicht hat ihm der Preis Natalie Portman.

Schelker gab als Röbi Rapp im Schweizer Erfolgsfilm «Der Kreis» von Stefan Haupt sein Spielfilm-Debut. Am Montag ist Sven Schelker ins Rampenlicht der internationalen Filmszene getreten, als er mit Festivaldirektor Dieter Kosslick, Event-Patronin Natalie Portman und seinen mitprämierten Kollegen des European Shooting Stars 2015 über den legendären roten Teppich in den Berlinale Palast geschritten ist.

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Der Moment auf dem Red Carpet wurde von der Award Ceremony gefolgt, wo der gefeierte Hollywood-Star als Patin des Abends die 10 Erfolg versprechendsten europäischen Schauspieltalente einzeln präsentiert und mit der Shooting Star Trophäe ausgezeichnet hat.

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Mit dem Shooting Stars Award fördert die European Film Promotion (EFP) jährlich die talentiertesten Jungschauspieler Europas. Der Schweizer Sven Schelker hat sich mit nur einem Film gegen die besten Nachwuchsschauspieler durchgesetzt und durfte als Mitglied der ausgewählten Top 10 eine Woche lang an den Filmfestspielen Berlin Beziehungen zu wichtigen Castern, Filmproduzenten und weiteren Leuten aus der internationalen Filmindustrie knüpfen.

Sven Schelker

Der 25-jährige Basler Sven Schelker hat sein Schauspielstudium an der Otto Falckenberg Schule in München absolviert. 2010 und 2011 erhielt er den Studienpreis des Migros-Kulturprozent im Fachbereich Schauspiel. Seit 2012 ist er festes Ensemblemitglied am Thalia Theater Hamburg. Der mehrfach prämierte Schweizer Film «Der Kreis» unter der Regie von Stefan Haupt und produziert von Contrast Film Zürich ist Schelkers erste Kinofilmerfahrung.

Der Kreis»: Erfolge bei den Golden Globes und beim Schweizer Filmpreis

«Der Kreis» ist im Herbst 2014 als offizieller Schweizer Beitrag ins Oscar-Rennen um den Besten fremdsprachigen Film geschickt worden (Werbewoche.ch berichtete). Der Film hat keine Oscar-Nomination erhalten, aber dennoch einen historischen Erfolg errungen: «Der Kreis» schaffte es, die Hollywood Foreign Press Association HFPA zu überzeugen und sich für die Golden Globes zu qualifizieren, die zweitwichtigste Auszeichnung in der Filmindustrie (Werbewoche.ch berichtete). Das hat die letzten 20 Jahre kein anderer Schweizer Film geschafft (Quelle: Swiss Films). Zudem hat «Der Kreis» vor zwei Wochen fünf Nominationen beim Schweizer Filmpreis erhalten. Der Film wurde bislang in mehr als 18 Länder auf vier Kontinenten verkauft und wird noch im Februar an seinem 100. internationalen Filmfestival vorgeführt. «Der Kreis» läuft derzeit in der Schweiz im Stüssihof Zürich im Kino.

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Zehn European Shooting Stars

Neben Sven Schelker sind folgende europäische Schauspieler als Shootings Stars prämiert worden: Joachim Fjelstrup (Dänemark), Jannis Niewöhner (Deutschland), Emmi Pavianen (Finnland), Hera Hilmar (Island), Moe Dunford (Irland), Aistė Diržiūtė (Litauen), Abbey Hoes (Niederlande), Natalia de Molina (Spanien) und Maisie Williams (England).
 

Bilder: Vittorio Zunino Celotto / Getty Images for European Shootings Stars 2015 / Swiss Films / Contrast Film

 

Zu guter Letzt: Touristenfallen-Falle

Faszinierendes Geotagging-Projekt: Eric Fischer erstellt Stadtkarten, die das unterschiedliche Fotoverhalten von Touristen und Einheimischen visualisieren.

Ein Klassiker der urbanen Reisekultur: Besucher wollen die «echte» Stadt abseits von Sightseeing-Bussen, beschilderten Reisegruppen und überteuerten Touristenfallen kennenlernen. Dort, wo die Einheimischen unter sich sind. Angesagte Reiseführer lotsen in die angesagte Szenekneipe, wo alle, nur keine Touristen verkehren. Und man selbst, natürlich. Das mag ab und zu gelingen – in den meisten Fällen ist die Durchmischung aber gering. Touristen bewegen sich dort, wo sich Touristen bewegen. Eric Fischer Projekt visualisiert, wo sich in einer Stadt die Einheimischen aufhalten und wo die Touristen. Beziehungsweise wer wo fotografiert – vermutlich kein schlechter Indikator für beliebte Aufenthaltsorte. Hierzu sammelt er seit Jahren die Geotagging-Daten von Fotos aus Metropolen. Er färbt Besucher rot und Ortsansässige blau ein. Als Einheimischer wird klassifiziert, wer über Monate am gleichen Ort fotografiert. Nicht eindeutige Fälle werden gelb eingefärbt. Bereits 136 Städte zeigt Fischer in seinem Flickr-Profil. Leider noch keine aus der Schweiz.

Für Ortskundige bieten die Karten viel Analyse- und Interpretationsmaterial. Ortsunkundige hingegen könnten sich für den nächsten Städtetrip die wirklich angesagten Plätze heraussuchen. Und ansonsten sind die Grafiken auch einfach schön anzusehen. Jede kann übrigens in einer Auflösung von bis 6137 x 6137 Pixeln heruntergeladen werden. (hae)

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New York (gross, Flickr)

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London (gross, Flickr)

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Paris (gross, Flickr)

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Vancouver (gross, Flickr)

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Berlin (gross, Flickr)

Bilder: Eric Fischer, CC BY-SA 2.0 (via KFMW/Motherboard)
 

Mach verändert Geschäftsleitung

Mach organisiert sich um und vollzieht damit die Schlussphase der 2012 durchgeführten Geschäftsübergabe: Mavis Clarisse ist seit dem 1. Januar 2015 Mitglied der Geschäftsleitung und gleichzeitig die Stellvertretung des geschäftsführenden Inhabers Dano Dreyer.

Der Geschäftsgründer Louis Dreyer hat sich plangemäss zum gleichen Zeitpunkt aus der Geschäftsleitung zurückgezogen. Er bleibt als Senior Berater Mitglied der Badener Agentur. Vor ihrem Eintritt in Mach im Juni 2013, war Mavis Clarisse unter anderem über 6 Jahre im Verkauf und Marketing der heutigen Fluggesellschaft United tätig. Nach weiteren drei Jahren als Verlagsleiterin in einem mittleren Verlagshaus fungierte sie als Mitgründerin/Mitinhaberin von Isno Event.

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Mach Corporate & Werbung Baden ist eine inhabergeführte Kommunikationsagentur und wird in der zweiten Generation seit August 2012 von Dano Dreyer geführt; 1988 gegründet, zählte sie schon bald zu den führenden Agenturen im Aargau. Sie beschäftigt sechs Mitarbeitende. Als
strategischer und kreativer Partner für Unternehmenskommunikation und Werbung betreut Mach Kunden aus Dienstleistung, Politik, Verwaltung und Industrie.
 

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