Ausserdem: Der 48-jährige Hans Stutz hat per 1. Mai die Nachfolge von Ursula Dubois als Chefredaktor des Medienmagazins Klartext angetreten.

Ausserdem Der 48-jährige Hans Stutz hat per 1. Mai die Nachfolge von Ursula Dubois als Chefredaktor des Medienmagazins Klartext angetreten. Auf Anfang Juni hat Thomas Sutter die Verantwortung für die Kommunikation Schweiz bei der Schw

Ausserdem Der 48-jährige Hans Stutz hat per 1. Mai die Nachfolge von Ursula Dubois als Chefredaktor des Medienmagazins Klartext angetreten.
Auf Anfang Juni hat Thomas Sutter die Verantwortung für die Kommunikation Schweiz bei der Schweizerischen Bankiervereinigung in Basel übernommen.
Marcel Tappeiner übernimmt zum 1. September die Verlagsleitung beim Spick. Bisher war der Mediaprofi Unit Director bei Micom Carat in Zürich.
Die frühere Eurocard/Mastercard-Mitarbeiterin Sandra C. Kaspar hat zur Internet Partner AG in Zollikon gewechselt. Dort ist sie für den Bereich Marketing & Kommunikation zuständig.
Der 46-jährige Journalist Jürg Jordi wird neuer Informations- und Pressechef des Bundesamtes für Landwirtschaft (BLW). Er löst Martin Stoll ab, der das Bundesamt Ende 1999 verlassen hat.
Neuer CD bei Zeitgeist: Beat Wegmann, bisher Marketingleiter und Geschäftsleitungsmitglied bei Nextron in Basel, wechselte per 1. Juni zur Badener Agentur Zeitgeist.
Neuer Verlagsleiter des Ringier-Blattes GesundheitSprechstunde ist Martin Tamas. Der 26-Jährige ersetzt damit Thomas Passen, der die Leitung des Cash-Verlags übernommen hat. Tamas war seit Januar 1999 Produkteverkaufsleiter bei GesundheitSprechstunde.
Der 44-jährige Daniel Mollet wird per 1. Juli Leiter der Unternehmenskommunikation und Mitglied der erweiterten Konzernleitung der Schweizerischen Post. Mollet leitete während den letzten drei Jahren das Ressort Unternehmenskommunikation der Credit Suisse.

Börsenspiele für Anfänger

KI Verlagsgruppe verschickt Testnummer des neuen Anlegermagazins Geld-Update

KI Verlagsgruppe verschickt Testnummer des neuen Anlegermagazins Geld-UpdateVon Daniel Schifferle Jetzt hat auch die Schweiz ihr neues Magazin zum Thema Geld: Noch vor dem Start von aktienresearch.ch aus dem Hause Handelszeitung lancieren Hans Räz und Urs P. Gasche innerhalb der Tochterfirma Xproductions GmbH eine Testnummer ihres neuen Heftes Geld-Update. Finden sich genügend Abonnenten, erscheint das Heft ab Anfang September regelmässig alle zwei Monate.
Informationen zum Thema Geld boomen: Allein seit Anfang Jahr kamen in Deutschland fünf neue Printtitel auf den Markt. Sie alle versprechen Anworten auf dieselbe Frage: Wie lege ich mein Geld am Gewinn bringendsten an? Jetzt versucht die KI Verlagsgruppe, Herausgeberin von K-Tip, Puls-Tip und Bon à Savoir, ihr Glück mit einem eigenen Heft.
Vor dem definitiven Start von Geld-Update, so heisst das neue Magazin, lässt die KI Verlagsgruppe einen Versuchsballon steigen: Diese Woche erhielten 30000 willkürlich ausgewählte Abonnenten des K-Tips sowie grössere Firmen und die Mediaagenturen eine Testausgabe. «Machen bis Mitte Juli genügend Adressaten vom beigelegten Einzahlungsschein Gebrauch und entscheiden sich für ein Abo, werden wir Geld-Update ab 4. September regelmässig herausbringen», beschreibt Marketing- und Anzeigenleiterin Yvonne Müller den Weg in den Markt.
Dann wird mit grosser Kelle angerichtet: 600000 Exemplare gehen Anfang September gratis an alle Abonnenten von K-Tip und Puls-Tip. Das Ziel ist, bis Ende Jahr 45000 Abos zu generieren.
Im Unterschied zu den deutschen Geldtiteln, die eine gewisse Vertrautheit mit den Finanzmärkten voraussetzen, richtet sich Geld-Update an über 35-jährige Menschen, die das Kurstableau noch mit dem Fahrplan der Iltios-Zahnradbahn verwechseln, aber gerne reich werden wollen. «Das sind vor allem Leute, die sich bisher mit Sparbüchli begnügten, weil ihnen das Vertrauen in andere Möglichkeiten fehlte», sagt Müller.
Mit einer breiten Themenpalette will Geld-Update auf jeweils 40 bis 64 Seiten eine Art Grundkurs in den verschiedenen relevanten Bereichen anbieten: Anlagen, Immobilien, Vorsorge, Steuern, Erben, Schenken – das sind die Rubriken, auf denen das Heft aufgebaut ist. Dabei soll jeweils ein Thema pro Ausgabe vertieft behandelt werden.
Ohne Berührungsängste zu Werbung und Sponsoren
Im Format und Auftritt lehnt sich das vom Zeitungsdesigner Kurt Schwerzmann gestaltete Geld-Update zwar an den K-Tip an, unterscheidet sich aber durch bessere Papierqualität, mehr Farbe und nicht zuletzt durch eine grössere Offenheit gegenüber kommerziellen Partnern.
«Wir kennen in Geld-Update keine Selbstbeschränkung des Inserateanteils und haben in jeder Ausgabe ein Börsenspiel mit Sponsoren», sagt Müller. Auch beim Abopreis langt das neue Heft zu: Sechs Ausgaben kosten 24 Franken, der K-Tip wird zum gleichen Preis zwanzig Mal geliefert. Gute Tipps haben ihren Preis.
Geleitet wird die Geld-Update-Redaktion von Fredy Hämmerli, dem Geschäftsführer der Produktionsgesellschaft Xproductions, die für TV 3 «Fohrler live» und bis zu seiner Absetzung auch «Räz» produzierte. Hämmerli arbeitet dabei unter anderem mit der Redaktion des K-Tips zusammen, als professionelle Partner konnten das VZ Vermögenszentrum und die Steuerberatungsfirma Tribut AG gewonnen werden.

Der Vernunft Feuer geben

Lesch+Frei appelliert für B.A.T. Deutschland an den gesunden Raucherverstand

Lesch+Frei appelliert für B.A.T. Deutschland an den gesunden RaucherverstandVon Ernst Weber Bei der Kreation ihrer jüngsten Meinungsbildungskampagne setzte British American Tobacco (B.A.T.) Deutschland auf die Zürcher Werbeagentur Lesch+Frei. Der deutsche Ableger des Tabakriesen mit Sitz in Hamburg hält gegenwärtig mit Marken wie Lucky Strike, HB, Pall Mall, Lord Extra, Dunhill und Gauloises Blondes rund 15 Prozent Marktanteil.
Meinungsbildung durch Werbung hat bei B.A.T. Deutschland eine lange Tradition: Bis vor ungefähr zehn Jahren pflegte das Unternehmen eine öffentliche Diskussion über Kritikpunkte des Rauchens. «Das Lob des Tabaks» hiess die Kampagne damals.
Ein werblicher Wiedereinstieg, der Ende 1997 stattfand, war bereits nicht mehr ausschliesslich voll des Lobes, sondern enthielt ebenfalls den gegenwärtigen pädagogischen Slogan «Jede Zigarette, die man nicht bewusst geniesst, ist eine zu viel». Unter dem Motto «Unsere Meinung zum Thema Rauchen ist seit 20 Jahren unverändert» zeigte diese Kampagne Sujets des alten Auftritts.
«Die neue, von Lesch+Frei Zürich feinfühlig konzipierte Werbung fasst die Meinung, die British American Tobacco Deutschland heute zum Produkt Zigarette hat, in Motive», sagt Rainer Stubenvoll, Pressesprecher von B.A.T. Deutschland. Die Kampagne gibt nicht vor, keinen blauen Dunst von der gesundheitsschädigenden Wirkung des Rauchens zu haben, sondern stellt sich den Angriffen der Kritik, indem die Anzeigen für ein «moderates Rauchen» plädieren.
Die Schadstoffe aus der Kritik gefiltert
Die Sujets behandeln das nicht immer entspannte Verhältnis zwischen Rauchern und Nichtrauchern, positionieren das Zigarettenrauchen mit Rücksicht auf den Jugendschutz als legales Genussmittel für Erwachsene und setzen sich mit dem «Damoklesschwert Werbeverbot» auseinander.
Von der generischen Anlage her handelt es sich eigentlich um einen Auftritt, den ein Verband in Auftrag geben müsste. Doch durch die langjährig geführte öffentliche Meinungsbildung ist das Feld des Meinungsführers heute von B.A.T. Deutschland besetzt. «Niemand wird den Eindruck haben, dass wir uns nur dann zu Wort melden, wenn das Haus brennt», sagt Rainer Stubenvoll.
«Der Auftritt besteht aus 14 von Joni Müller hervorragend getexteten Sujets», sagt Peter Lesch, «und Roland Jäggi hat sich mit dem vielleicht ein wenig englisch angehauchten Auftritt einmal mehr als herausragender, subtiler Layouter bestätigt.» Selbst die Sujets zum Thema Werbeverbot greifen nicht zu den Argumenten der Angst. Es entspräche weder der Informationspolitik von B.A.T. Deutschland noch dem Stil der Agentur, würden diese Motive etwa eine Arbeitslosigkeit an die Wand malen, die in erster Linie Druckereien, Verlage und Zulieferer betreffen dürfte. «Wir ziehen die sachliche Information der Holzhammermethode bei weitem vor», meint der Agenturinhaber.

«Bundesrat ist kein Schoggistengel»

Ein SW-Panel vergleicht die Kommunikation von SP und SVP

Ein SW-Panel vergleicht die Kommunikation von SP und SVPVon Andreas Panzeri Was darf politische Werbung, wo hat sie ihre Grenzen und was ist ihre Wirkung? Zu diesem Themenkomplex haben in Bern einige populäre Politiker zusammen mit illustren Werbern nach professionellen Lösungen gesucht.
«Sieger nach Punkten wurde die SVP, der eine professionelle, wenn auch nicht unbedingt stilvolle Kommunikation attestiert wurde», wertete Piero Schäfer rückblickend die Diskussion. Der Kommunikationsverantwortliche der Schweizer Werbung moderierte dieses Panel im «Casino» in Bern zum Auftakt der Sommersession. Es wurde von rund 70 Politikern und Werbern besucht. Unter den Podiumsteilnehmern konnte Schäfer als wichtigste Kontrahenten Hans Rudolf Abächerli und Hermann Strittmatter begrüssen. Abächerli ist mit seiner Agentur Goal für die Werbung der SVP Kanton Zürich verantwortlich – und damit auch für die umstrittenen «Messerstecher»-Inserate. Strittmater wurde als SP-Mitglied, der diese Partei «gelegentlich berät» vorgestellt. Weitere Diskussionsteilnehmer waren Urs Beer von Advico Young & Rubicam sowie Dominique Brunner von Farner PR.
Abächerli erntete viel brancheninternes Lob «für die Professionalität seiner Öffentlichkeitsarbeit». Alle Podiumsteilnehmer waren sich einig: Die SVP ist die Partei mit der effizientesten Kommunikation. Verglichen mit anderen Parteien verfüge die SVP als einzige über eine klare Strategie.
Abächerli erklärte diesen Erfolg mit der historischen Entwicklung der SVP. Als ehemals kleine Partei habe sie sich «nur dank provokativer Werbung» Aufmerksamkeit verschaffen können. «In den 70er-Jahren haben wir nur Wahlgeschmuse statt Wahlkampf erlebt. Mit einem nickenden Volk zu fertigen Listen», meinte Abächerli. «Eine kleine Partei musste also antreten zum Wahlkampf. Beim Kampf findet man nämlich Publikum, so wie beim Sport, und man kommt auch in die Medien», sagte Abächerli.
PR-Mann Dominique Brunner lobte an der SVP-Werbung, dass sie Themen systematisch verfolge, die verschiedenen Leuten im Volk auf dem Magen lägen. Den Stil der Anzeigen bezeichnete er als «Artillerie», der allerdings später eine wesentlich subtilere PR-Arbeit folgen müsste.
Abächerli selber wertete die Gestaltung seiner «Messerstecher»-Inserate als notwendiges Übel. «Mit dem Stil machen wir ein politisches Anliegen zum Thema. Mit einem normalen Inserat würden wir das nie schaffen.»
«Wer glaubt, die Leute fallen auf einen oberflächlichen Brunz herein, der täuscht sich», verteidigte Christoph Blocher seine Inserate. Er fordere immer Botschaften mit Hand und Fuss, die Unwesentliches vom Wesentlichen trennen könnten. Er würde sich freuen, wenn die SP aufstehen und sagen könnte, das Gegenteil sei wahr. Dem stellte Hermann Strittmatter gegenüber, dass die SVP «eigentlich gar keine Gegner mehr» habe, wenn die SP nicht einmal mehr auf Aussagen reagiere, die die Linkspartei massiv beschuldigten.
Der edelrote Strittmatter enervierte sich aber immer noch: «Wenn die SP-Leute ein echtes Programm hätten, könnten sie auf die Medien zählen und auf ein grosses Budget verzichten.» – «Wenn der Werber von der Partei eine klare Botschaft bekommt, dann kann er daraus etwas lesen», meinte Strittmatter weiter.
Auch Urs Beer findet an der SVP-Werbung gut, dass sie Botschaften auf Kernaussagen reduzieren könne. Zudem mache sie integrierte Kampagnen: «Der Puurezmorge ist modernes Eventmarketing, bei dem die Leute vor Ort abgeholt werden.»
Als Gründe für solche Erfolgsideen sieht Abächerli ein stark konzentriertes Parteikomitee. «Wenn auch andere Parteien angriffigere Werbung machen wollen, dann müssen sie ihre Gremien drastisch verringern.»

Aufgefallen

Wissen Sie, was eine Arschbombe ist? Laut der deutschen Werbeagentur ForSale eine alles andere als lukrative Freizeitbeschäftigung.

Wissen Sie, was eine Arschbombe ist? Laut der deutschen Werbeagentur ForSale eine alles andere als lukrative Freizeitbeschäftigung.Trotzdem scheuen sich die «zu verkaufenden» Kreativen nicht davor, die Vorstufe einer solchen Arschbombe als Eyecatcher in ihrer Anzeige für die Euro in der SonntagsZeitung zu verwenden. Abgesehen davon, dass die ganze Aufmerksamkeit dem Spalt zwischen den nackten Pobacken gilt, keine sonderliche Werbeleistung. Höchstens in eigener Sache, da sich die Copy «So macht man Geld» wahrscheinlich auf die Agenturrechnung bezieht.Ganz auf seine Prada-Schuhe fixiert (sind auch relativ teuer) ist der deutsche Sonnyboy Andreas Elsholz. In der Görtz-Anzeige lässt er sämtliche Hüllen fallen, ausser eben seine Schuhe. Ähnlich scheint es dem in die Jahre gekommenen Aborigines zu ergehen. Er präsentiert stolz seinen weissen Bart, seine ledrige Haut und seinen langen Leguan. Oder ist es ein Waran? Spielt auch keine Rolle, denn bezahlt wird diese Kreation vom Turnschuhproduzenten Reebok.
Also, ist jetzt klar, was diese drei Anzeigen gemeinsam haben? Sie lösen ein befremdendes Gefühl aus. Denn der nackte Mann als Werbelockvogel – wirkt noch blöder als die nackte Frau. Einerseits, weil deplaziert eingesetzte Nacktheit knallhart entlarvend ist, und andererseits, weil wir uns nicht gewohnt sind, Männer im Adamskostüm zu sehen. Für die Werbung war zumindest in den letzten 100 Jahren ziemlich klar, wer für diesen Job zuständig ist. Ich versuchs bis heute noch zu verstehen. Chandra Kurt
Kolumne

D Anna isch mis Schätzeli
Von Martin Lanz
Wie fühlt man sich auf dieser Jammerbeule, wenn man fürs Paradies geschaffen ist? Anna ist ein Paradiesvogel. Anna fragte als Kind: «Was ist der Sinn des Lebens?» «Vielleicht den Sinn, den du ihm gibst», sagte ich. «Unmöglich», sagte Anna, «kein Lebewesen lebt, um seinem Leben einen Sinn zu geben.» «Vielleicht besteht der Sinn des Lebens darin, glücklich zu sein.» «Ist ein Wurm glücklich?» Fragt Anna. «Ist ein verhungerndes Kind glücklich?» Fragt Anna. Fragt Anna. Fragt Anna.
Anna war eine hervorragende Schülerin. IQ über 130. Bis sie anfing zu suchen. Und nicht zu finden. Jetzt will Anna die Matur nachholen. Sie hat ja einen Batzen verdient. Den will sie nicht anlegen. Banken sind Schweine. Da macht Anna nicht mit. Vielleicht bei der Alternativen Bank. Vielleicht. Ich sage: «Anna, ohne Bank hätte es Grendene & Lanz nie gegeben. Wärst du nicht in Haus mit Garten aufgewachsen. Würde die Wirtschaft nicht funktionieren.» «Da mache ich nicht mit.» Sagt Anna. Und ich sage: «Wenns heiss ist, verdienen die Ventilatorenverkäufer. Wenns kalt ist, verdienen die Ofenverkäufer. Wenns Streit gibt, verdienen die Juristen. Wenns Krieg gibt, verdienen die Waffenproduzenten. Wenn du krank bist, verdient der Arzt.» Anna ist stumm. «Die Welt funktioniert so», sage ich. «Und du?» Fragt Anna. Mir wird schlecht. «Ich mache Werbung, ich kurble die Wirtschaft an. Ohne Werbung funktioniert nichts.» Ich habe verloren. Was wird sie studieren? Anna ist ein Paradiesvogel. Vor 20 Jahren hat Anna gesagt: «Dr Vati isch mis Schätzeli.» Jetzt gehöre ich zu den andern. Anna. Annaaaa! Ja, wir studieren zu wenig. Werbung allein kanns nicht sein! Anna fragt. Hinterfragt. Vorfragt. Nebenfragt. Unterüberfragt. Das hat einen Namen: Kreativität. Kreativität ist der Schatz der Menschheit. Und Kreativität fängt immer mit Fragen an. Elend ist, wer Elend fraglos hinnimmt. Sind noch Fragen? Keine Frage: D Anna isch mis Schätzeli.
Sprachbeobachter

Pause – Tribünengespräche über Geld und die Welt Beim Fussball wird offensichtlich, was in unserer Gesellschaft ohnehin gilt: Jeder Mensch hat seinen Preis. Dirk Schümer («Gott ist rund», Berlin Verlag)
Der Basler spielt wie eine Parkuhr. Er steht rum und die Bayern stopfen Geld rein. Max Merkel (Trainer)
Das Berufsbild eines Fussballstars umfasst die Aufgaben eines Fotomodells, eines Vertreters, eines Sozialarbeiters und eines Showmasters. Der einzelne Sportler hat glaubwürdig die Emotionen anzuheizen und, je nach Lage der Dinge, hemmungslos zu jubeln oder Betrübnis darzustellen. Doch wenn er mehr bezahlt bekäme, würde er dasselbe morgen für den Gegner tun. Und jeder Fan weiss das. Dirk Schümer
Wichtig ist, dass die Vereine zu Weltmarken aufgebaut werden und neue Märkte erschliessen. Ilja Kaenzig (Koordination Gesamtfussball bei Bayer Leverkusen)
Die Verteidiger sind die Buchhalter, die verhindern, dass die Firma ins Minus gerät. Im Mittelfeld entwickeln die Manager die Strategie, und im Sturm sorgen die Marketingleute für Abschlüsse mit hohem Erlebniswert. Das ist marktwirtschaftliche Kompetenzenverteilung, mehr braucht ein modernes Gemeinwesen nicht, weshalb der Vereinspräsident zugleich der ideale Kandidat für das höchste Regierungsamt ist. Fabio Capello (damals Trainer bei AC Milan)
Ein guter Spieler ist ein vorbildlicher Angestellter. Silvio Berlusconi (Kandidat für das höchste Regierungsamt)
Ja, da hab ich gedacht, mein Gott, da rentieren sich mal endlich die 5 Millionen, die ich hier Jahr für Jahr kriege. Michael Büskens (nach einem Tor)
Einen konformeren Zeitgenossen als den Fussballfan gibt es nicht. Überall sonst hat sich der Mensch aus dem Rollenmuster des Ständestaats befreit. Die letzte Gruppe, die ein streng ritualisiertes Verhalten an den Tag legt, sich in farblich festgelegte Trachten hüllt, Wappen und Hymnen pflegt, eigene Codes benützt und typischen Gesängen mit einem schlichten, regional differenzierten Brauchtum verpflichtet ist, sind die Fussballfans. Dirk Schümer
Im neusten Sunday-Times-Ranking der tausend reichsten Engländer finden sich keine Fussballer – aber dreissig Vereinspräsidenten. Ernst Kindhauser (Weltwoche 23/00)
Der Börsenbetrieb in Frankfurt oder an der Wallstreet verhehlt nicht, dass es einzig um die Rendite geht. Im Fussball jedoch wird die Geldgier mit Loyalitäten und Traditionen ummäntelt, denen es nichts anhaben kann, dass sie dauernd gebrochen werden. Fussball ist eine der verlogensten Erscheinungen des Kapitalismus. Dirk Schümer
In der neuen Saison wird in der englischen Premier League der erste Inder spielen. Damit öffnet sich ein Markt von einer Milliarde Menschen. Da hat man eine enorme Geldquelle angezapft. Vom asiatischen Marktpotenzial einen Teil abzubekommen muss das Ziel jedes Klubs sein. Ilja Kaenzig
Beat Gloor, www.textcontrol.ch

Exklusivität im Visier

Am 1. Juli nimmt die Schweizer Niederlassung des Internetvermarkters AdLINK ihre Tätigkeit auf

Am 1. Juli nimmt die Schweizer Niederlassung des Internetvermarkters AdLINK ihre Tätigkeit aufVon Patrick Hediger Die Marktpositionen innerhalb der Schweizer Onlinewerbevermarktung werden immer härter umkämpft. Mit AdLINK betritt ein weiterer Player das Parkett. Und mit Martin Radelfinger wird ein Branchenkenner als Geschäftsführer agieren.
Die AdLINK Internet Media AG mit Hauptsitz in Montabaur, Deutschland, verfolgt einen aggressiven europäischen Expansionskurs. Ziel des seit Mai 2000 am Neuen Markt in Frankfurt börsennotierten Unternehmens ist es, sich als führender europäischer Vermarkter zu etablieren. Mit der Schweizer Niederlassung wird am 1. Juli bereits die elfte Tochtergesellschaft von AdLINK ihre Dienste aufnehmen. Für Michael Kleindl, CEO der AdLINK-Holding, ist die Schweiz ein attraktiver Markt: «Das Land hat die fünfthöchste Internetpenetration in Europa und das höchste Pro-Kopf-Werbeaufkommen der Welt.»
Als Geschäftsführer der Schweizer AdLINK Internet Media AG mit Sitz in Zürich konnte Martin Radelfinger verpflichtet werden. Als eine der Schlüsselfiguren beim Aufbau der Publigroupe-Tochter Real Media AG in den USA und als Präsident
des Internet Advertising Bureau (IAB) Schweiz und Member of the Board von IAB Europe hat er gute Kenntnisse in der Onlinewerbevermarktung.
Exklusive Vermarktung auch in der Schweiz
Zum Team der Schweizer Niederlassung gehören neben Martin Radelfinger auch Marco Stettler und Dominic Furlong. Marco Stettler wird für Marketing und Product Development tätig sein. Er war vorher unter anderem Managingdirector der Publicitas-Firma Swiss Press. Das neue AdLINK-Team soll bis Ende Jahr auf 10 bis 15 Personen anwachsen.
In Europa hat sich AdLINK auf die exklusive und partnerschaftliche Vermarktung von hochwertigen Websites spezialisiert. Dasselbe soll für AdLINK Schweiz gelten, obwohl bisher erst wenige Websites exklusiv vermarktet werden. Exklusivkunden in der Schweiz möchte Radelfinger noch keine nennen, doch bis Ende Jahr sollen es zwischen acht und zehn sein.
«Mit unserem Full-Service-Ansatz bieten wir den Websitebetreibern eine effiziente und professionelle Organisation ihres Verkaufs», erklärt Radelfinger. «Damit distanzieren wir uns ganz klar vom bisher im Schweizer Markt gewohnten Geschäftsmodell. Der Trend zur exklusiven Vermarktung von Websites zeichnet sich, nachdem er sich in Europa in breitem Stil etabliert hat, nun auch deutlich in der Schweiz ab.»
Media- und Werbeagenturen sind wichtige Partner
AdLINK sieht in der Schweiz vor allem einen Markt mit einem grossen Potenzial an international operierenden Unternehmen, die man für Werbeschaltungen im europäischen Netzwerk gewinnen möchte. Strategisches Ziel aller AdLINK-Landesgesellschaften ist es, 40 Prozent ihres Gesamtumsatzes mit internationalen Bannerkampagnen zu gewinnen.
Wichtige Partner für AdLINK sind vor allem Media- und Werbeagenturen: 85 Prozent des Geschäfts werden über diesen Distributionskanal generiert.

Kopf der Woche: «Auch Alltagswerbung hat einen künstlerischen Anspruch»

Heinz Schwegler: Der Senior-AD wurde in die Geschäftsleitung von FCB Leutenegger Krüll aufgenommen

Heinz Schwegler: Der Senior-AD wurde in die Geschäftsleitung von FCB Leutenegger Krüll aufgenommenKopf der Woche «Auch Alltagswerbung hat einen künstlerischen Anspruch»
Der Monat April hat aus der Agentur Bozell Leutenegger Krüll in Wallisellen die FCB Leutenegger Krüll entstehen lassen. Neben CEO Peter Leutenegger und CD Mike Krüll gehören seither auch Toni Hänggi für Finanzen und die Berater Marc Ziegler und Christoph Bögli zur erweiterten Geschäftsleitung. Für die Kreativen hat Senior-AD Heinz Schwegler neu Einsitz genommen.
Dieser hat sich vor sechs Jahren auf eine Anzeige hin bei Mike Krüll gemeldet und ist damals gleich als AD angestellt worden. Vorher hat der Luzerner eine ziemlich freie und vielschichtige Karriere als Künstler durchlebt. Seine Ausbildung erlebte Schwegler an diversen Kunstschulen. Nach einigen Assistenzen arbeitete er bald einmal selbstständig als Modefotograf in Paris.
«Es war diese Aufbruchzeit in den späten 70er-Jahren», erinnert sich Schwegler an die Epoche, in der er sich mit seinen Bildern, Videos, Poems, Collagen und Fotografien stilistisch vor allem der Punkszene zugeordnet fühlte. Schwegler arbeitete für verschiedene Punkmagazine. «Weil ich dort merkte, dass man über die Typografie mit einem Text noch sehr viel machen kann, wollte ich auch diese Kunst noch besser beherrschen», begründet er seinen nächsten Entwicklungsschritt. Im Kunstbuchverlag Unikate von Peter Zimmermann lernte er mit der Typografie zu arbeiten – bis ihm die Sache mit den Büchern schliesslich zu trocken wurde.
Seither fühlt sich der Künstler, Fotograf und Performanceartist in der Werbung «optimal aufgehoben», weil er in diesem Metier alle seine künstlerischen Fähigkeiten kombiniert einbringen kann. Zum Beispiel mit einer Musik-CD, die er für die Metallbauschlosserei Krismer gestaltet hat. Originale Geräusche aus der Schlosserei hat er als Heavymetalkomposition neu abgemixt. Das Booklet zur CD dient als die vom Kunden gewünschte Firmenbroschüre. Die Kunst mit dem Nützlichen kann er auch mit seiner Werbung für das Zürcher Theater am Neumarkt verbinden.
Genauso lockt es Schwegler allerdings, auch für Alltagsprodukte Werbung mit einem künstlerischen Anspruch zu machen. Der AD hofft deshalb, dass im Budget von Compaq, das seine Agentur soeben neu bekommen hat, nicht nur internationale Anpassungen, sondern auch eigene Kreationen drin liegen.
Da er «neben» all diesen neuen Aufgaben auch noch eine Frau und zwei kleine Kinder hat, wird Schweglers nach wie vor gepflegte eigene Kunst allerdings in der nächsten Zeit wohl etwas zu kurz kommen. Aber nachdem sein Leitspruch früher «Der wahre Künstler lebt im Untergrund» hiess, wird diese erste Leidenschaft sicher eines Tages wieder irgendwo zum Vorschein kommen. Andreas Panzeri

Altersvorsorge bei Polyconsult

Die Polyconsult-Gruppe mit Agenturen in Bern und Basel wird unter dem Dach einer Holding zusammengefasst.

Die Polyconsult-Gruppe mit Agenturen in Bern und Basel wird unter dem Dach einer Holding zusammengefasst.Die Gruppe besteht aus vier Unternehmen: der Polyconsult Bern AG, der eigenständigen Polyconsult Basel AG, der Eventagentur Eventicum AG und der Pre-Press-Firma Schnittstelle. «Einerseits wurden die Beteiligungsverhältnisse ziemlich komplex», erklärt René Maeder, Managing Director bei Polyconsult Bern, «andererseits wollen wir Mitarbeitern mittelfristig die Möglichkeit bieten, sich an den Agenturen zu beteiligen.» Durch die Holding werden Strukturen geschaffen, die eine reibungslose Weiterführung der Agenturen erleichtern, wenn das Führungstrio René Maeder, Kurt Mürset und Jürg Tscharner einmal zurücktreten sollte. Akut besteht diese Gefahr zwar nicht, aber Vorsorge kann nicht schaden. «Wir sind alle zwischen 49 und 51 Jahre alt», so Maeder, «und zehn Jahre gehen schnell vorbei.»
Maeder, Mürset und Tscharner legen ihre bisherigen Anteile an den Unternehmen in der Holding zusammen. Polyconsult Bern ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft. An der Basler Agentur hält die Holding 70 Prozent, an Eventicum 60 Prozent und an Schnittstelle 50 Prozent. Das Dachunternehmen soll einen einheitlichen Auftritt erlauben, will sich aber sonst im Hintergrund halten. (ba)

Fax: dimanche.ch erweitert den Lesermarkt

Im Rahmen einer Leserschaftsstudie von Ringier Romandie gaben 59 Prozent der Leser von dimanche.ch an, im Allgemeinen keine Käufer von Le Matin Dimanche zu sein.

Im Rahmen einer Leserschaftsstudie von Ringier Romandie gaben 59 Prozent der Leser von dimanche.ch an, im Allgemeinen keine Käufer von Le Matin Dimanche zu sein.Fax dimanche.ch erweitert den Lesermarkt
Das heisst, dimanche.ch, die im vergangenen Herbst lancierte Sonntagszeitung für die Westschweiz, wird zu mehr als der Hälfte von Menschen gelesen, die bisher noch nicht zum Publikum der Sonntagspresse gehörten. Ein weiteres aussagekräftiges Resultat der Leserschaftsstudie ist die hohe Affinität der Leser zum Internet: Während im Schnitt lediglich 31 Prozent der Westschweizer das Web nutzen, sind es bei den dimanche.ch-Lesern 49 Prozent.
Affichage Holding ergänzt VR An ihrer Generalversammlung in Genf hat die Affichage Holding das bisherige Verwaltungsratsmitglied Jean-Philippe Maitre zum Verwaltungsratspräsidenten ernannt. Maitre übernimmt das Präsidium von Jean-Pierre Bonny, der dem Verwaltungsrat seit 15 Jahren angehört, die letzten fünf Jahre als dessen Präsident. Für weitere drei Jahre hat die Affichage Holding die beiden bisherigen VR-Mitglieder Max Fischer und Christian Brückner bestätigt.

Alpha bleibt Alphatier

HvM und Meyer Schianchi verpassen dem Kaderstellenanzeiger ein topfites Image

HvM und Meyer Schianchi verpassen dem Kaderstellenanzeiger ein topfites ImageAls die TA-Media den Stellenanzeiger Alpha 1996 für Kaderleute und Spezialisten ins Leben rief, reichten 30 bis 40 Seiten Umfang. Vier Jahre später ist das Volumen der lachsfarbenen Beilage von Tages-Anzeiger und SonntagsZeitung aufs Doppelte angewachsen und hat die Konkurrenz geweckt. Niemand wunderte sich, als die NZZ, die HandelsZeitung und die Weltwoche mit Executive Plus das Pendant zu Alpha lancierten. Lange wartete die TA-Media nicht mit dem Gegenzug: Ab dem 24. Juni wird Alpha in Rubriken geordnet, die Inserenten den Weg durch die Angebote ebnen. Eine Informationsbroschüre und Inserate dazu lieferte die Zürcher Agentur Meyer Schianchi. Und die dazugehörende Imagekampagne von Honegger von Matt spricht eine klare Sprache: Alpha ist nach wie vor das Alphatier der Branche. Seite 12

Einkaufen beim Radiohören

Radiotele kombiniert versuchsweise Radiowerbung und Telefonie: Angepriesene Produkte werden bestellbar

Radiotele kombiniert versuchsweise Radiowerbung und Telefonie: Angepriesene Produkte werden bestellbarvon Markus Knöpfli Die TV- und Radiovermarkterin Radiotele startet im Herbst das dreimonatige Pilotprojekt Radioshop: Am Radio beworbene Artikel sollen übers Handy bestellt werden können. Doch dafür braucht es auch noch Anbieter.
Die Idee, Radio und Handy zu kombinieren, ist nicht neu: Das Projekt Mobilesound, lanciert vom Internet-CD-Vertrieb CeDe und der auf SMS spezialisierten Firma Minick zusammen mit mittlerweile rund einem Dutzend Privatradios, tut dies bereits seit Anfang Jahr. Und so funktioniert Mobilesound: Wer an einem gesendeten Musikstück Gefallen findet, kann dessen Titel über SMS abfragen oder die CD gleich bestellen. «Inklusive Versandkosten befinden wir uns preislich etwa im Mittelfeld», sagt Minick-Geschäftsleiter Thomas Brändle.
In den ersten vier Monaten konnten die damals beteiligten sechs Stationen insgesamt 100000 Abfragen verzeichnen, Bestellungen hingegen waren wesentlich spärlicher: Anfang Juni gab Brändle die Zahl mit «rund 50 Stück pro Tag» an, Tendenz steigend.
Unklare Trailer blockierten Bestellwünsche
Die grosse Schere zwischen Abfragen und Bestellen erklärt sich Brändle so: Noch fehle das Vertrauen in den völlig neuen virtuellen CD-Laden. «Zudem war die Kommunikation mangelhaft», gibt Brändle zu. Diese lief bisher fast ausschliesslich über Trailer, die jeder beteiligte Sender mindestens vierzigmal pro Monat ausstrahlte. Brändle: «Die Trailer sind zu wenig klar.»
Bei den Erfahrungen von Mobilesound knüpft nun der Radioshop von Radiotele an: Per Handy oder Telefon soll praktisch jedes über Radiospot angebotene Produkt bestellt werden können. Vorerst will Radiotele seinen Shop aber nur versuchsweise von Oktober bis Dezember öffnen. In dieser Zeit werden auf den Sendern ExtraBern, Argovia, Basilisk, Aktuell, Top, Sunshine und Zürisee täglich vier Werbeblöcke exklusiv mit direkt bestellbaren Produkten geschaltet.
Versuch soll Bereitschaft zu M-Commerce klären helfen
Gemäss Radiotele-Geschäftsführer Bruno Oetterli soll der Versuch zeigen, «ob unsere Gesellschaft für derartige Einkaufsmöglichkeiten bereit ist.» Eine Marktforschungsstudie kam Ende März jedenfalls zu positiven Resultaten, sagt Oetterli.
Derzeit sucht Oetterli noch Werbekunden für das Pilotprojekt. Ursprünglich sollte zur jeweiligen Werbekampagne ein Zuschlag für den zusätzlichen Service verlangt werden. Doch jetzt geht es nach dem Prinzip «Pay per order»: Der Kunde zahlt den Zuschlag nur entsprechend der Zahl der effektiv eingegangenen Bestellungen. Ausserdem will Oetterli die Kommunikation breiter fahren.
Den Unterschied zwischen den beiden Projekten beschreibt der Radiotele-Chef so: Während Mobilesound vor allem ein Infoservice für die Hörer sei, bei dem die Kaufvariante sekundär sei, biete Radioshop den Hörern primär einen unkomplizierten Einkaufsservice.
TV-Programm via SMS

Das TV-Magazin TR7 bietet einen neuen SMS-Dienst an. Handybenutzer können Programmhinweise am Vortag der Ausstrahlung direkt auf ihr Handy erhalten. Die Hinweise von rund 50 Sendern können nach Rubriken (etwa Krimi, Boxen, Jazz) oder Stichworten (z.B. Vulkan, Tatort, Chaplin) abonniert werden. Möglich ist auch die Einschränkung der Senderwahl.

Broadcast plus Webcast heisst jetzt Frame Eleven

Die TV- und Filmproduktionsfirma Frame by Frame und die Internetagentur Eleven1 verschmolzen per 1. Juni zu Frame Eleven.

Die TV- und Filmproduktionsfirma Frame by Frame und die Internetagentur Eleven1 verschmolzen per 1. Juni zu Frame Eleven.Die Geschäftsleitung übernahmen Thomas Städeli von Eleven1 sowie Christoph Müller und Marc Haas von Frame by Frame. «In der Filmproduktion müssen die Inhalte zunehmend interaktiver werden und umgekehrt wird das Netz immer bewegter», nennt Städeli die Gründe für den Zusammenschluss. Frame Eleven wird in der Anfangsphase mehr als dreissig Leute beschäftigen. Die Partnerfirmen von Frame by Frame und Eleven1 mit Sitz in New York werden sich ebenfalls unter dem neuen Namen vereinigen. (ba)
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