Muse & Musse: Thomas Bolliger

Welche kulturelle Veranstaltung haben Sie zuletzt besucht?

Welche kulturelle Veranstaltung haben Sie zuletzt besucht?Muse & MusseThomas Bolliger
Thomas Bolliger: Meinen Geburtstag. Bianca (9) hat mir zum Geburtstag ein schönes Bild gemalt.
Was lesen Sie gerade?
Bolliger: «Ich ein Tag sprechen hübsch» von David Sedaris. Mit dem Buch macht sogar das Zugfahren Spass.
Welche CD hören Sie zurzeit mit Vorliebe?
Bolliger: «All That You Can’t Leave Behind» von U2.
Welchen Kinofilm würden Sie am liebsten nochmals sehen?
Bolliger: «Hannibal» von Ridley Scott. Und nachher was essen.
Bei welcher TV-Sendung sind Sie neulich eingeschlafen?
Bolliger: Ich schalte vorher aus.
Welches ist Ihre neuste Entdeckung im Internet?
Bolliger: www.zo-web.ch/bolliger/stern.htm. Der Stern # 07 399 300 663 neben dem Sternbild Cepheus wurde vom International Star Registry auf den Namen Bolliger getauft.
Liebe ist…?
Bolliger: Liebe. Was sonst?

Der TV-Konsum ist am Limit

Die SRG-Sender haben laut Forschungsdienst im Jahr 2000 in allen Landesteilen Marktanteile eingebüsst

Die SRG-Sender haben laut Forschungsdienst im Jahr 2000 in allen Landesteilen Marktanteile eingebüsstVon Daniel SchifferleTrotz ständig weiter wachsenden Programmangebots haben die Schweizer Zuschauer im Jahr 2000 ihren TV-Konsum nicht mehr erhöht. Die SRG-Sender bekamen das mit Marktanteilsverlusten in allen drei Landesteilen zu spüren. Auch bei den grossen Lokal-TVs gings nach jahrelangem Aufwärtstrend jetzt erstmals in den Krebsgang.
In den vorangehenden Jahren hatte die TV-Nutzung in der Schweiz immerhin noch in Fünf-Minuten-Schritten zugenommen. Doch im Jahr 2000 ist nun auch noch dieses geringe Wachstum fast auf Null geschrumpft. In der Deutschschweiz wurde genau gleich viel ferngesehen wie im vorangehenden Jahr, nämlich im Durchschnitt total 137 Minuten pro Tag. In der italienischen Schweiz war die Situation mit 171 Minuten (1999: 170 Minuten) so gut wie stabil. Und die nach den Tessinern fleissigsten Fernsehzuschauer der Schweiz, die Romands, haben mit einer durchschnittlichen täglichen Sehdauer von 159 Minuten (1999: 161) sogar weniger lang in die Röhre geguckt als im Jahr zuvor.
In ganz ähnlichem Verhältnis wie die Gesamtnutzungszeit ging ebenfalls die Zuwendung zu den SRG-Programmen zurück: In der Deutschschweiz auf 45 Minuten (1999: 46), in der Romandie auf 55 Minuten (58) und im Tessin auf 58 Minuten (61). Dabei ist es vor allem älteren Zuschauern und ihrem stark überdurchschnittlichen Fernsehkonsum zu verdanken, dass die Werte nicht noch tiefer sind.
Dies zeigt ein Vergleich zwischen der Altersgruppe der 3- bis 14-Jährigen und den über 65-Jährigen. Während die Kids in der Deutschschweiz im Mittel 87 Minuten vor dem Fernseher sitzen, bringen es die Senioren auf 208 Minuten. In der Romandie ist das Verhältnis mit 101 Minuten gegenüber 251 Minuten ganz ähnlich. Im Tessin hingegen klafft die durchschnittliche Sehdauer der jüngsten und der ältesten Zielgruppe noch dramatischer auseinander: Nur 91 Minuten verbringen die Kids hier vor dem Fernseher, während die über 65-jährigen Ticinesi mit 266 Minuten den Schweizer Rekord vor dem Bildschirm halten.
SRG-Sender in allen drei
Landesteilen im Krebsgang
Angesichts der stagnierenden TV-Nutzungszeit, die sich zudem auf immer mehr Programme verteilt, ist es logisch, dass die einzelnen Sender ihre Marktanteile nicht auf dem Niveau des Vorjahres zu halten vermochten. Sowohl im Ganztagesschnitt als auch in der Primetime (18 bis 23 Uhr) mussten alle SRG-Sender im vergangenen Jahr Verluste hinnehmen (siehe Grafik).
Für SF DRS (SF 1 und SF 2) ging der Marktanteil in der Primetime gegenüber 1999 um 1,1 Punkte auf 41,1 Prozent zurück, das Westschweizer Fernsehen TSR (TSR 1 und TSR 2) verlor 0,5 Punkte und landete bei 37,7 Prozent. Noch markanter bergab gings bei TSI (TSI 1 und TSI 2), nämlich um ganze 1,5 Punkte auf neu 38,2 Prozent Marktanteil.
Verlierer waren aber nicht nur die SRG-Programme, auch diverse ausländische Anbieter mussten Marktanteile abgeben. In der Deutschschweiz waren die meisten grösseren deutschen Sender leicht im Krebsgang. Einzig RTL konnte sich um 0,2 Marktanteilspunkte verbessern, während das ZDF sich immerhin auf dem vorjährigen Niveau halten konnte. Tele 24 stagnierte mit 2,6 Prozent Marktanteil auf dem Vorjahresresultat. TV 3, für das erstmals für ein ganzes Jahr Zuschauerzahlen vorliegen, erreichte 3,5 Prozent Marktanteil.
TeleZüri und TeleBärn haben etwas Publikum verloren
Von den diversen Regional-TV-Stationen in der Schweiz konnten die meisten im vergangenen Jahr ihr Publikum weiter ausbauen, wenn auch nur in kleinen Schritten. In der Deutschschweiz konnte TeleTell die Tagesreichweite um 6000 Zuschauer auf 80000 ausbauen, TeleBasel legte um 9000 auf 79000 zu, und Tele M1 verbesserte sich immerhin noch um 4000 auf 157000 Zuschauer.
Die beiden grössten Deutschschweizer Lokalfernsehsender allerdings, TeleZüri und TeleBärn, mussten erstmals in ihrer Geschichte leicht Publikum abgeben. Dabei war der Verlust von rund 10000 Zuschauern bei TeleBärn (neue Tagesreichweite: 216000 Zuschauer) noch deutlicher als bei TeleZüri, das lediglich 4000 Zuschauer einbüsste (neu: 452000 Zuschauer).
Auch für die übrigen Deutschschweizer Lokal-TVs gibt es bereits Zahlen, allerdings erst für kürzere Zeitabschnitte, so dass Vergleiche mit dem Vorjahr nicht möglich sind. Das Solothurner Intro-TV erzielte eine Tagesreichweite von 43000 Personen. TeleTop erreichte im vierten Quartal 2000 im Schnitt täglich 51000 Personen. Für dessen Konkurrenten TeleOstschweiz, das ebenfalls erst gegen Jahresende mitgemessen wurde, ermittelte Telecontrol mit 47000 nur gering weniger Zuschauer.
Ebenfalls keine berauschende Entwicklung gelang den Regional-TV-Stationen in den beiden anderen Landesteilen. Das Westschweizer Léman Bleu stagnierte bei 28000 Zuschauern, während das TV Région Lausannoise (TVRL) immerhin um 2000 Zuschauer auf 21000 zulegen konnte. In der Südschweiz erreichte TeleTicino rund 48000 Personen. Allerdings ist dieser Kanal ein Spezialfall unter den Schweizer Lokalfernsehsendern: Er ist für das gesamte Kantonsgebiet des Tessins konzessioniert, während die Sender in der Deutschschweiz und in der Romandie jeweils nur einen geografisch begrenzten Teil des entsprechenden Sprachraumes abdecken.

Absteller: Danni Härry

Was hat Sie am Entscheid von 20 Minuten am stärksten getroffen?

Was hat Sie am Entscheid von 20 Minuten am stärksten getroffen?AbstellerDanni Härry
Danni Härry: Über den Stil mag ich nicht urteilen. Ich habe mich gefreut auf eine neue, tolle Herausforderung. Ich finde 20 Minuten nach wie vor ein tolles Produkt. Entsprechend reut es mich, dass ich da jetzt nicht dabei bin.
Hat Sie das Vorgehen überrascht?
Härry: Überrascht hat der Zeitpunkt. Noch am Dienstag vergangener Woche versicherte mir der Präsident des Verwaltungsrates von 20 Minuten seine volle Unterstützung. Tags darauf, am Mittwochabend, kam dann die Mitteilung, dass der Verwaltungsrat die Zukunft ohne mich plane.
Die Absetzung vor Stellenantritt hat auch rufschädigenden Charakter. Was gedenken Sie dagegen zu unternehmen?
Härry: Ob sie rufschädigenden Charakter hat, kann ich nicht beurteilen. Ich gehe davon aus, dass wir uns gütlich finden werden.
Welche Zukunftspläne haben Sie ?
Härry: Dazu kann ich noch nichts sagen. Ich habe den Kopf zur Planung meiner Zukunft im Moment noch nicht frei.
Interview: Carlo Bernasconi

Werbung auf Bestellung

US-Firma verspricht mit Instant-Opt-in-Ads Traumclickraten

US-Firma verspricht mit Instant-Opt-in-Ads TraumclickratenMit seiner Instant-Opt-in-Technologie Deals on Demand versucht der amerikanische Technologie-Start-up iWant.com den Onlinewerbemarkt neu aufzurollen. Mit Deals on Demand sollen Werbende in sekundenschnelle auf aktuelle Bedürfnisse eines Internetnutzers reagieren können. Anders als bei traditionellen Opt-in-Methoden wird die Erlaubnis, einem User Werbung zu zeigen, nicht nur einmal (zum Beispiel bei der Registrierung) eingeholt, sondern immer wieder von neuem. Die Internetnutzer müssen bei diesem System nicht mal ihre E-Mail-Adresse angeben.
IWant.com stellt seine Technologie mittlerweile 20000 Partnersites in den USA zur Verfügung. Diese können Deals on Demand kostenlos als kleines Fenster in ihrer Website integrieren. Die Besucher der Site können dort eingeben, welches Produkt oder welche Dienstleistung sie gerade suchen. Dabei können sie aus mehreren von insgesamt 270 Kategorien auswählen und erhalten in einem neuen Browserfenster umgehend eine Auswahl von Angeboten in Form von Textwerbung und/oder Werbebannern präsentiert, die von den Werbepartnern von iWant.com stammen.
IWant.com garantiert
10 Prozent Klickrate
Für die Websitebetreiber ist Deals on Demand gratis, zur Kasse gebeten werden hingegen Werbepartner. Der Tausenderkontaktpreis (TKP) beträgt stolze 400 Dollar. Ein Vielfaches des TKP für normale Bannerwerbung. Für iWant.com ist dieser Preis allerdings gerechtfertigt. Schliesslich hätten die so ausgelieferten Werbebanner und -botschaften eine Durchklickrate von 20 Prozent im Schnitt.
Um zu beweisen, dass es sich bei solchen Zahlen nicht nur um Marketinggebalze handelt, verspricht iWant.com Werbekunden, die nicht mindestens auf zehn Prozent kommen, die Kosten zurückzuerstatten oder die Kampagne weiterlaufen zu lassen, bis das Ziel erreicht ist. Wie Kevin McLaughlin, Director Strategic Alliances, auf Anfrage betonte, sei dies noch nie eingetroffen. Bisher arbeiten über 1200 Werbetreibende mit iWant.com zusammen.
Clemens Hörler

Noch nicht zuverlässiger

Cinecom & Media weist erstmals die Resultate der Kinokontrolle aus

Cinecom & Media weist erstmals die Resultate der Kinokontrolle ausVon Markus KnöpfliKinowerbung wird schon seit 1997 systematisch kontrolliert, doch erstmals werden die Ergebnisse des letztjährigen Controllings zumindest in geraffter Form auch veröffentlicht. Die Kontrolle hat die Kinobesitzer zwar kulanter werden lassen, sie wurden jedoch kaum zuverlässiger.
Dass der Jahresbericht der Kinokontrolle bisher unveröffentlicht blieb und erst heuer, im vierten Kontrolljahr, publiziert wird, hat einen Grund: Es dauerte drei Jahre, bis die Kinobranche ein positives und damit präsentierbares Resultat zustande gebracht hat. Umso besser steht dieser kleine Werbeauftragnehmer (Bruttowerbeaufwand 2000: 38,6 Millionen Franken) nun da.
Doch auch die Kontrolljahre 1999 und 1998, in denen sich die Branche weniger gut präsentiert, werden im Bericht ausgewiesen. Zudem ist der Kinovermarkterin Cinecom & Media zugute zu halten, dass sie mit ihrem Auftrag, ein Controlling durchzuführen, einen Standard gesetzt hat.
Gemäss Jahresbericht 2000 hat das Institut Qualitest letztes Jahr monatlich rund 100 Kinos in sieben Städten der Deutschschweiz und der Suisse romande kontrolliert. Dies entsprach einer Kontrollquote von rund 24 Prozent der 418 Werbekinos oder 43 Prozent der 18,762 Millionen Kinobesucher. Insgesamt kontrollierte Qualitest 13328 Werbefilmeinschaltungen beziehungsweise Termine auf Einsatz und Ausführung.
Qualitest stellte nun fest, dass von den 13328 Einschaltungen 1196 oder 9 Prozent schlicht nicht oder zur falschen Zeit gezeigt wurden. 1999 lag die Fehlerquote bei 9,7 Prozent. Dass die Fehlerquote geringfügig kleiner wurde, weist darauf hin, dass sich die Disziplin und Zuverlässigkeit der Kinobesitzer beziehungsweise der Operateure kaum verbessert hat.
Verbessert hat sich hingegen ein zweiter Punkt: Wo Fehler festgestellt wurden, kam es letztes Jahr in der Regel zu Kompensationen. Mehr noch: Die 1196 Fehler wurden mit insgesamt 1281 Zusatzschaltungen überkompensiert. Der Überhang von 85 Zusatzschaltungen erscheint im Bericht als «Reklamationsquote» von + 0,6 Prozent. Dieser Saldo zwischen fehlenden und zusätzlichen Einschaltungen war allerdings letztes Jahr erstmals positiv. 1999 lag er noch bei minus 3,7 Prozent und 1998 gar bei minus 14 Prozent. Will heissen: Die Kinobesitzer sind heute eher bereit, Fehler einzugestehen und Hand zu bestmöglichem Ersatz zu bieten.
Von Wiedergutmachung kann allerdings nicht gesprochen werden. Wer einen Werbefilm zum bestimmten Zeitpunkt schaltet, tut dies in der Regel mit der Absicht, ein ganz bestimmtes Zielpublikum zum ganz bestimmten Zeitpunkt zu erreichen. Im Umfeld eines anderen Films oder zu einem anderen Termin ist der Erfolg nicht unbedingt gleich. Fazit: Disziplin wäre wichtiger als Ersatz.
Und ganz nebenbei bemerkt: Sollte die Zigarettenindustrie künftig tatsächlich auf Kinowerbung verzichten, wäre dies unter anderem auch eine Folge der Disziplinlosigkeit einiger Kinobesitzer (siehe S. 5).
Ab 100000 Franken gratis Kontrollbericht
Das Konzept für das Kino-Controlling hat die Media Audit AG im Auftrag der Cinecom & Media AG und nach Gesprächen mit Kunden, Werbe- und Media-agenturen sowie Verbänden erstellt. Das Konzept sieht vor, dass Media Audit als Scharnier zwischen Cinecom und Qualitest geschaltet ist – zwecks Gewährleistung der Unabhängigkeit. Cinecom hat also gar nie direkten Kontakt zu dem Institut, das die Kontrolle ausführt.
Qualitest liefert alle Daten an Media Audit, das diese auswertet und auch den Jahresbericht verfasst. Neben der monatlichen Untersuchung von 100 Kinos wird seit letztem Jahr auch eine Koinzidenzstudie durchgeführt – eine einmalige Kontrolle mit grösserer Stichprobe. Letztes Jahr bestätigte sie im Wesentlichen die Resultate der regelmässigen Kontrolle.
Die Kosten für die Untersuchungen – rund eine halbe Million Franken pro Jahr – trägt Cinecom. Sie liefert Kunden, die Kinokampagnen ab 100000 Franken schalten, jeweils einen individuellen Kontrollbericht gratis ab. Bei kleineren Kampagnen geschieht dies nur auf Verlangen und gegen Bezahlung.
Noch kein Branchenstandard

Ziel der Kinokontrolle ist es, «Kontrollrichtlinien für die Kino-Werbung als verbindlichen Branchenstandard» einzuführen, um das Vertrauen der Werbekunden in das Medium Kino zu fördern. So steht es zumindest im Jahresbericht.
Nun ist aber Cinecom nicht alleinige Kinovermarkterin in der Schweiz. Seit November 1999 drängt der französische Kinovermarkter Mediavision von Genf aus auf den Schweizer Markt. Dennoch haben bisher weder Cinecom noch Media Audit mit dem Neuling Gespräche über einen Branchenstandard aufgenommen. Das mag verständlich sein, kam doch Mediavision letztes Jahr erst (oder schon?) auf einen Marktanteil (MA) von fünf Prozent. Doch Cinecom will die Kinokontrolle auch nach Österreich und Deutschland exportieren – und dort sind die MA der Konkurrenten grösser als in der Schweiz. Damit ist dort ein Branchenstandard noch weniger greifbar. Lässt sich die Cinecom deshalb für Gespräche allzu viel Zeit, verpasst sie eine Chance und die Kinokontrolle könnte zu einem blossen Marketinginstrument degenerieren.
Aus Cinecom wird RMB Switzerland

Am 1. April wird der Medienvermarkter Cinecom & Media unter dem Namen RMB Switzerland nun auch offiziell zur Schweizer Vertretung der Régie Média Belge International (RMBI). Faktisch ist dies schon seit September 2000 der Fall, denn damals hatte RMBI die Cinecom/Wegra-Gruppe übernommen und sich so Zugang zum deutschsprachigen Raum (D, CH, A) verschafft. RMBI ist zu 75 Prozent an der Cinecom & Media Schweiz beteiligt.
Am 1. April wird nun die operative Integration der Area Central Europe abgeschlossen sein, womit RMBI zum ersten Medienvermarktungsunternehmen wird, das in ganz Europa tätig ist. Chef der RMBI-Area Central Europe wird der bisherige Cinecom-CEO Matthias Luchsinger, der damit auch Chairman von RMB Deutschland und RMB Österreich wird.

Follow-me-Kampagne für Go

Bernie’s neue Hausagentur Hesskiss entwickelt Launchkampagne für Schuhladen

Bernie’s neue Hausagentur Hesskiss entwickelt Launchkampagne für SchuhladenOb elegantes Kackbraun die Farbe des Modefrühlings sein wird, steht noch dahin. Trendbestimmend wird sie auf den Werbelaufstegen trotzdem sein. Ist sie doch die Brandfarbe von Bernie’s neuer Hausagentur Hesskiss. Im gleichen Ton wie ihre Visitenkarten liessen sich die beiden Agenturgründer Tamás Kiss und Roland Hess in London Massanzüge schneidern. Nicht nur das Outfit dürfte bei der Agenturwahl entscheidend gewesen sein. Nach sieben erfolgreichen Jahren mit Honegger von Matt suchten die Eigentümer der Schweizer Modekette, Andrea und Bernie Lehrer, im vergangenen November wieder eine Kleinagentur.Für den Frühling schickt Hesskiss zur offiziellen Eröffnung des ersten Bernie’s Schuhladens am 9. März in Zürich eine Kampagne über die Plakatstellen und Inserateseiten, die in ihrer Kommunikationsführung eine puristische Harmonie von Kreativität und Grafik darstellt. Kompromisslose Schlichtheit wählten die Werber schon vor der Lancierung des neuen Shoe Stores, indem sie seinen Namen und das Logo kreierten. Passend zum Laden suchten sie dabei einen kurzen und modernen Namen – und haben ihn in «Go» gefunden. Um Bernie’s «Go» innert kurzer Zeit bekannt zu machen, setzten die alten Newcomer auf einen typografischen Auftritt, der den Weg zum Schuhgeschäft weist: Plakate wie «Go around the corner» oder «Go straight ahead» sollen dafür sorgen, dass niemand am Laden vorbeistolpert. Luca Aloisi

Aufgefallen: Katzen sprechen je nach Herkunftsland eine andere Sprache. So heisst beispielsweise Miau auf Englisch Meow – dies verkündet zumindest die Anzeige für das amerikanische Katzenfutter Eukanuba.

AufgefallenKatzen sprechen je nach Herkunftsland eine andere Sprache. So heisst beispielsweise Miau auf Englisch Meow – dies verkündet zumindest die Anzeige für das amerikanische Katzenfutter Eukanuba. Und damit Herrchen und Frauchen auch endlich

AufgefallenKatzen sprechen je nach Herkunftsland eine andere Sprache. So heisst beispielsweise Miau auf Englisch Meow – dies verkündet zumindest die Anzeige für das amerikanische Katzenfutter Eukanuba. Und damit Herrchen und Frauchen auch endlich wissen, was mit diesem Laut gemeint ist, liefert die Anzeige eine plausible Erklärung. So handelt es sich bei diesem Laut um nichts Simpleres als die Abkürzung für Meat now. Was aber werden die pelzigen Haustiere wohl sagen, wenn sie über BSE oder die Maul- und Klauenseuche informiert werden?
Die weisse Zuchtkatze hat
ihren Fortbestand bereits gesichert. Denn im Gegensatz zu Deutsch sprechenden Vierbeinern würde diese nicht Whiskas kaufen, sondern Fancy Feast. Warum? Weil das Futter aus delikaten, von Hand ausgewählten Fischstückchen zusammengesetzt wird. Wer jedoch beim Fisch an Augen, Kopf oder Flossen denkt, liegt absolut falsch. Fancy Feast setzt sich aus den Filetstücken der besten Ozeanfische zusammen. Bon appétit, liebe Katzen, denn irgendwann einmal werdet auch ihr als Kadavermehl enden. Chandra Kurt
Kolumne

Das Wort zum Sonntag
Von Simon Freiburghaus
Der Souverän, der nicht nur für Couchepain & Partner die wichtigste, sondern grundsätzlich auch die bedeutendste Zielgruppe unserer Absatzbemühungen von Fonds bis Käse und von Auto bis Mobilphone ist, hat am vergangenen Sonntag wieder mal gezeigt, wo der Blocher den Most holt. Und dem Tiger im Tank aller fortschrittsgläubigen Euroturbos mehr als nur die Zähne gezogen.
Dabei beweisen doch die Werber längst, dass wir Schweizer eng mit der ganzen Welt verbunden sind. Und wie. Unter den grössten «Schweizer» Agenturen gibts gerade noch eine Hand voll, die nicht zu einem globalen Konglomerat von kreativen Buchhaltern mit publizistischem Sendungsbewusstsein gehören. Diese Tatsache birgt immerhin den Vorteil, dass sich das gewöhnliche Agenturvolk nicht über astronomische Gehälter ihrer Führungskräfte aufhalten muss. Schliesslich werden die fantastischen Lohnsummen vor allem an der Madison Avenue verdient. Und kein Schweizer Agentur-CEO muss auf einen Teil seines Einkommens verzichten und bei hart malochenden Reinzeichnern und Junior-Assis auf Verständnistour gehen.
Ach ja, die Sozialdemokraten! Auch ihnen möchte ich empfehlen, einmal die einschlägigen ADC-, BSW-, USW-Verzeichnisse zu konsultieren. Schliesslich zeigt uns Genosse Strittmatter seit Jahren, dass man Jaguar fahren und in der Loge des Grasshopper-Clubs sitzen kann und trotzdem nie vergisst, wer die Erde harkt, damit rote Rosen blühen. Wie das geht, hat Berns sozialdemokratischer Stadtpräsident schon begriffen. Er bestellt den Dienstwagen mit Chauffeur, um den Entwurf des neuen Stadtverwaltungs-Logos von der Agentur ins Präsidentenpalais zu fahren (50 Meter Luftlinie). Hat da jemand was von Pappenträgern gesagt?
[email protected]
Der Autor ist Inhaber und Geschäftsführer Kreation von Freiburghaus und Banderini AG in Bern.
SprachbeobachterMacArthurs Computer
Erinnern Sie sich an General Douglas MacArthur? Wohl kaum. MacArthur war amerikanischer Oberbefehlshaber im Koreakrieg von 1951. Er war der erste General, der seinen Titel im militärischen Sinne nicht mehr auf dem Schlachtfeld verdiente, denn er war einem Elektronengehirn unterstellt. Diesem Computer waren sämtliche zugänglichen Informationen über den Koreakonflikt eingegeben worden, damit er die Entscheidungen der Armeeführung überprüfen konnte.
MacArthur hatte sich (kurz nach dem Zweiten Weltkrieg) für eine militärische Auseinandersetzung entschieden, die in einen Dritten Weltkrieg hätte münden können. Aber der Computer
war dagegen: «Verlustgeschäft!», spuckte er aus, und der Krieg fand nicht statt. Das war ein Glück für Tausende von Menschen und eine bittere Niederlage für MacArthur und den menschlichen Geist.
General MacArthur wechselte gleich nach seiner Abberufung in die Privatwirtschaft. Als Direktor eines Büromaschinenkonzerns sann er über die Psyche des Computers nach. Folgender Abschnitt, den ich in der Computerzeitschrift «Wired» gefunden habe, hätte ihm vielleicht Freude gemacht: Was uns in der näheren Zukunft enorm beschäftigen wird, sind die traurigen Computer. Schon wenn sie in Betrieb genommen werden, werden sie über tausendmal mehr Erfahrungen verfügen, als ein Mensch in seinem ganzen Leben sammeln kann. Sie werden alles wissen und total deprimiert sein. Sie werden uns Menschen je länger je mehr nerven. Aber zugleich merken wir mit Erleichterung, dass uns die Computer niemals über den Kopf wachsen oder den Gehorsam verweigern oder gar die Weltmacht anstreben werden. Im Gegenteil: Sie sind froh, dass sie für uns da sein dürfen, sie werden ihren Lebenssinn ausschliesslich in uns Menschen finden. Auch wenn – oder gerade weil – sie uns logisch überlegen sind, haben wir sie auf der Gefühlsebene im Griff.
Beat Gloor, www.textcontrol.ch

Ausserdem: Beim Aargauer Regional-TV Tele M1 übernimmt Roland Baumgartner vorübergehend die Geschäftsführung. Er löst Daniel Kaiser ab.

AusserdemBeim Aargauer Regional-TV Tele M1 übernimmt Roland Baumgartner vorübergehend die Geschäftsführung. Er löst Daniel Kaiser ab.Andrea Reichen ist bei der Belcom AG neu für Zuschauermarketing samt Events und Kommunikation zuständig.

AusserdemBeim Aargauer Regional-TV Tele M1 übernimmt Roland Baumgartner vorübergehend die Geschäftsführung. Er löst Daniel Kaiser ab.
Andrea Reichen ist bei der Belcom AG neu für Zuschauermarketing samt Events und Kommunikation zuständig. Urs Arnold übernimmt das Werbemarketing. Der Bereich Sponsoring bei der Belcom-Gruppe wird künftig von Alessandra Rossi-Lienberger geleitet.
Der VR der Farner PR und Consulting verfügt über zwei neue Mitglieder, Jacqueline Moeri und Walter Spahni.
Patrick Vogt ist neuer Geschäftsleiter der Medien Z Holding (MZH). Er übernimmt die Nachfolge von Klaus Kappeler, der für den MZH-Verwaltungsrat vorgeschlagen ist und in einer zu gründenden Firma in leitender Stellung tätig sein wird.
Die Zürcher Produktionsfirma Condor Communications ergänzt per 1. Juni ihre Geschäftsleitung mit Roger Zbinden. Er wird hauptsächlich für die strategische Unternehmensausrichtung sowie die Finanzen zuständig sein.
Luigi Gino Baratella, seit einem halben Jahr Leiter der Zürcher Filiale von 24/7 Media, verlässt seinen Posten schon wieder. Baratella hatte im September von der klassischen Mediaagentur OMD zur Onlinevermarkterin gewechselt. Die Trennung geschehe im gegenseitigen Einvernehmen, erklärte Jean Pierre Meister, CEO 24/7 Media Switzerland.
Sandra Künzle übernimmt am 20. März eine neu geschaffene Stelle im Bereich Kreation bei Fisch.Meier.Direkt und wird dort ihre Erfahrungen als Art Buyerin einbringen.

Der Tanz der Affen im Zoo

VON BEAT FRITSCHHappy Birthday and welcome to the Radio-105-Show», hiess es letzte Woche im Zoo. Bereits zum dritten Mal jährte sich die Gründung der Radiostation fürs junge Zielpublikum. Der Sender scheint tatsächlich denselben Weg einzuschlage

VON BEAT FRITSCHHappy Birthday and welcome to the Radio-105-Show», hiess es letzte Woche im Zoo. Bereits zum dritten Mal jährte sich die Gründung der Radiostation fürs junge Zielpublikum. Der Sender scheint tatsächlich denselben Weg einzuschlagen wie weiland Radio «Roschee», auch bekannt als Reydio Twentifohr. Beispiele gefällig? Wie der ehemalige Radiopirat sendet auch One-O-Five-Chef Giuseppe Scaglione aus dem Untergrund. Radio 105 kann man nämlich erst übers Kabel empfangen.
Und wie früher die wind- und wettererprobte Truppe vom Pizzo Groppera setzen auch die Hundertfünfer auf den Druck der Öffentlichkeit. Eben wurde eine Petition mit rund 60000 Unterschriften eingereicht, damit der Jugendsender, bitte schön, auch über Antenne erhältlich sei. Fragt sich eigentlich nur noch, wann die Radiojünger mal wieder auf dem Bürkliplatz für die allgemeine Freiheit im Äther demonstrieren werden.
Dass das Geburtstagsfest im Zoo über die Bühne ging, hatte seine Gründe. Die Erfahrungen haben gezeigt, dass die Gäste von Radio 105 gerne den Tiger in den Tank packen, die Bären los und die Sau raus lassen und dann irgendwann alle einen Affen bekommen. Dazu drehen nette und zumeist adrett bis kurz gekleidete Tanzmäuse ihre Pirouetten im Stroboskoplicht, und männliche Kamele trampeln auf dem Weg zur Tränke alles nieder, was ihnen irgendwie im Weg zu stehen scheint.
Auch am Tag danach haben wohl einige die Vielfalt des urbanen Panoptikums der Tiere bestaunt. Vom leichten Schädelbrummen – Moskitoschwarm! – bis zum ausgewachsenen Kater dürfte das Spektrum gereicht haben. Ganz abgesehen davon, dass die eine Partybesucherin am nächsten Morgen vielleicht auch noch einen zugelaufenen Kuschelbär, der andere Partygänger eine eingefangene Wildkatze in seiner Höhle zu beherbergen hatte. Und ob der dampfenden Hitze, die im Zoo herrschte – DJ Antoine heizte mächtig ein –, träumte der Shortlistautor nur noch vom schönen Eisbärendasein im Polarmeer.
Noch ein Wörtchen zur Location: Dem Werbernachwuchs ist freilich klar, dass es sich beim Austragungsort nicht um die Tiergehege ob dem Zürichberg, sondern um die In-Disco vis-à-vis der Biertränke Bauschänzli handelte. Dies nur deshalb, weil an früheren Veranstaltungen ältere Semester tatsächlich schon Richtung Tierpark gepilgert waren. Nur am Rande: Schon längst begriffen haben dies OMDs Eric Müller, Seiler-DDB-CD Markus Cavegn und Matthias Luchsinger von Cinecom beziehungsweise RMB Switzerland, wie der Kinovermarkter seit Neuestem heisst.
Sie waren zwar nicht an der 105-Party zugegen, doch unter dem Motto «Gehn wir Tiere schaun» treffen sich die genannten Gentlemen ab und zu auch mal in der Disco am Limmatufer. Apropos Cinecom/RMB – und um die Gerüchteküche mal wieder etwas einzuheizen: Einige Branchenkenner zeigten sich schon erstaunt, dass wenig bis gar keine Vertreter des Radio-105-Vermarkters zugegen waren, hingegen deren Konkurrenz IP Multimedia mit der neuen Marketingleiterin Claudia Faeh, den Beratern Marzio Frei und Dominik Schrag und weiteren Mitarbeitern fast schon allgegenwärtige Präsenz markierten. Und dass kurz vor der Veranstaltung auch Michi Frank zusammen mit einem stadtbekannten Headhunter und einem valablen Kandidaten beim klandestinen Apéro gesehen wurden, lässt möglicherweise darauf schliessen, dass der neue IP-Multimedia-CEO sein Team aus irgendwelchen Gründen ausbauen möchte.
Während es auf Mitternacht und die Party ihrem Höhepunkt zuging, gesellten sich laufend neue Gäste zur Partymeute, so dass der Zoo auch spät in der Nacht immer noch aus allen Nähten platzte. Ja – müssen denn die jungen Leute von heute eigentlich nicht mehr ins Bett?!
BEAT FRITSCHbuchte letzte Woche eine Safari im Zürcher Partydschungel, genauer gesagt im derzeitigen In-Place Zoo, wohin Radio 105 zum wilden Treiben geladen hatte. Fazit: Die Partyniederungen Zürichs habens in sich.
Wer sonst in der Kommunikationsbranche auf die Jagd geht, wird an den verschiedensten Veranstaltungen der Szene beobachtet. Haben Sie schon jetzt etwas zu berichten? Greifen Sie zum Hörer (01 296 97 98) oder in die Tasten ([email protected]). Veranstaltungstipps wie auch weitere Shortlistbilder gibt es online unter www.werbewo che.ch

Neue Agentur für Luxusmarken

Unter dem Namen Rouden, Messmer & Partners Ltd. haben Suzanne Rouden-Schmidlin, ehemalige Leiterin Kommunikation der Weltmesse für Uhren und Schmuck, Basel, und der Kommunikationsberater Manfred Messmer in Basel eine Agentur gegründet.Das junge U

Unter dem Namen Rouden, Messmer & Partners Ltd. haben Suzanne Rouden-Schmidlin, ehemalige Leiterin Kommunikation der Weltmesse für Uhren und Schmuck, Basel, und der Kommunikationsberater Manfred Messmer in Basel eine Agentur gegründet.Das junge Unternehmen bietet Marketingkommunikationsberatung im Bereich Uhren und Schmuck und ist integriert in
die Messmer & Partner Holding
AG. «Als Kommunikationsleiterin der Schmuck- und Uhrenmesse habe ich gesehen, wo die Kommunikationsdienstleistungen mangelhaft sind», erklärt Suzanne Rouden ihre Spezialisierung. Mit der Agentur will sie eine Schnittstelle zwischen dem amerikanischen und dem europäischen Markt herstellen.
Diese Aufgabe möchten Suzanne Rouden und Manfred Messmer flexibel angehen: «Wir arbeiten lieber in einem Netzwerk und vergeben Aufträge auf Mandatsbasis», so Rouden, «als viele Leute fest anzustellen.»
Das Unternehmen fungiert zurzeit vor allem als europäischer Repräsentant von Bond Communications, einem amerikanischen Fachverleger und Fachmessenveranstalter mit Sitz in Philadelphia. (ba)

Geschützter Verzehr

Wirz wird für Hiltl eine fleischliche Werbeverführung verbraten

Wirz wird für Hiltl eine fleischliche Werbeverführung verbratenFrisch und frech» wollte CD Matthias Freuler eine Anzeige für das vegetarische Restaurant Hiltl in Zürich gestalten. Kein Frankfurterli oder Wienerli, sondern eine neu kreierte Pariserwurst soll am 28. Februar in der NZZ in einem Sonderbund geschaltet werden. In diesem wird ausschliesslich das Thema Rinderwahnsinn behandelt. «Also ein ideales Umfeld für ein Restaurant, das voll auf vegetarischen Food setzt. Jedenfalls solange es noch keinen Rüebliwahnsinn gibt», ist Freuler überzeugt. Ihren Senf zur Wurst gegeben haben bei der Wirz Werbung auch noch Dani Müller und Regula Geiser als Texter sowie AD Barbara Hartmann. Rolf Hiltl hat die Idee gefallen. Servieren in seinem Laden will er die fleischliche Verführung aber trotz BSE-Tests auch weiterhin nicht.Obwohl der Gag weder koscher noch keusch ist, ergänzt die Pariserwurst als Safer Food in idealer Weise den werberischen Menüplan im Hiltl. Man erinnere sich an das Plakatsujet, das eine Fleisch fressende Pflanze zeigte, die irrtümlicherweise eine Karotte verspies, oder an das «bombige» Erdbeerplakat, das an der Zürcher Füsslistrasse über eine Bombendrohung witzelte, die beim dortigen Swisscom-Shop eingegangen war. Man darf gespannt sein, welche Idee Matthias Freuler und sein Team auch im nächsten Gang nach vegetarischem Rezept verwursteln werden.
Andreas Panzeri

Volvo fährt ins Grüne

Mit Dorland weht für den schwedischen Autohersteller ein kreativer Werbegeist

Mit Dorland weht für den schwedischen Autohersteller ein kreativer WerbegeistZwei Anzeigen der Zürcher Agentur Dorland befahren für die Special-Edition Titanium Grey des Volvo S40 und V40 die wenig frequentierte Strasse kreativer Autowerbung. Die Sujets bilden den Imageteil des Auftrittes. Um die Ästhetik der titangrauen Metallic-Lackierung zu betonen, bedienten sich die Werber unüblicher Stilmittel: Statt formatfüllender Abbildungen von Autos werden profane Gegenstände wie etwa eine Wäscheklammer abgebildet – das Ende der rasanten Fahrtszenen und der Ewig-lockt-das-Weib-Motive?
Weitere Beiträge über die Kommunikationsstrategie von Saab und über die Autowerbelandschaft in der Schweiz ab Seite 10
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