Autor: admin
Vierwochen-Programmie
Vierwaldstätter Verlag will den Schweizer Markt der Programmhefte aufmischen
Das Vorbild für TVvier stammt aus Berlin und heisst nurTV, ein vierwöchiges Programmheft, das sich mit viel Programminformationen, aber nur mit ganz knappen redaktionellen Inhalten zufrieden gibt. Von nurTV hat Rüdiger Hahn, der Herausgeber von TVvier, das Konzept für das Schweizer Heft übernommen. Denn bis Ende des vergangenen Jahres arbeitete er mit seinem Bruder zusammen, der seit 1999 nurTV herausgibt.
Im vergangenen Jahr habe man entschieden, ein Heft mit gleichem Konzept auch im Schweizer Markt anzubieten. Dazu hat Hahn im März den Vierwaldstätter Verlag GmbH mit Sitz in Horw LU gegründet. Rechtlich sind die deutsche und die Schweizer Gesellschaft voneinander unabhängig. Auch inhaltlich pflegen die beiden Hefte keine Synergien.
Zum Preis von vier Franken liefert das Heft auf über 130 Seiten Programminformationen pur. Für eigentliche redaktionelle Inhalte sind pro Heft nur zwei Doppelseiten reserviert. In Grossschrift abgefasst lassen sie wenig Tiefschürfendes erwarten. Ein Programmheft, das ganz klar nicht für Leseratten gemacht ist.
TVtäglich und vermutete
Wechselkäufer im Visier
Man habe den Schweizer Programmzeitschriftenmarkt im Vorfeld intensiv analysiert und dabei diverse Schwächen festgestellt, sagt Hahn. «TVtäglich, das sechs Schweizer Zeitungen und Zeitschriften beigelegt ist, wird immer weniger genutzt. Es ist ein Wegwerfprodukt.» Eine weitere Hahn’sche Einsicht: «Viele Schweizerinnen und Schweizer sind nicht festgelegt, sie kaufen mal dieses und mal jenes Programmheft.» Auf diese Wechselkäufer, die noch keine TV-Stammzeitschrift hätten, setzt Hahn vor allem.
Chancen rechnet er sich aber auch mit Blick auf TVtäglich aus. Bereits seien diverse kleinere Verlage an ihn herangetreten und hätten sich nach den Konditionen für TVvier erkundigt. Deren Überlegung: Es wäre einfacher, nur einmal pro Monat TVvier beizulegen, als im gleichen Zeitraum vier Mal TVtäglich. Ob man diese Schiene fahren wolle oder nicht, werde noch vor dem Sommer entschieden, sagt Hahn.
Anzeigen sind im Schweizer Heft noch dünn gesät
Im Moment wird TVvier in einer Auflage von 300000 Exemplaren gedruckt. 50000 davon gehen an die Kioske. Die restlichen 250000 Exemplare werden gestreut, wobei mit jeder Ausgabe ein bestimmtes Gebiet in der Deutschschweiz flächendeckend bedient wird. Bis Ende des Jahres will TVvier 15000 Abonnenten gewinnen. Ein Ziel, das bereits mit der dritten Ausgabe erreicht werde, ist Hahn überzeugt.
Die Anzeigenseite in TVvier kostet einheitlich 14350 Franken. Allerdings waren die Inserate in den ersten beiden Ausgaben dünn gesät. Vor allem Anzeigen aus Gegengeschäften zum Beispiel mit der Weltwoche und dem Beobachter waren drin. Darüber hinaus warben bisher vor allem Direktmarketingfirmen im neuen Heft.
Chance für Neuanfang
Stärkles Abgang bei Radio Argovia nährt Hoffnungen auf nur einen Privatradioverband
Genau fünf Jahre sind es her, seit sich der damalige Verband Schweizerischer Privatradios (VSP) gespalten hat. Damals, im März 1996, trat Radio Argovia aus Protest aus dem VSP aus. Ihm folgten vorerst die Radios 24 und Sunshine. Wenig später gründeten sie den Verband Privatradio Suisse (PRS), mit Argovia-Geschäftsführer Christian Stärkle als Präsident. Gemäss Stärkle wollten die austretenden Radios einen professionell geführten Verband mit vollamtlichem Geschäftsführer, was die VSP-Mehrheit damals nicht gewünscht habe.
Mittlerweile hat der PRS zwar einige wenige Mitglieder hinzugewonnen (siehe Kasten), doch der VSP mit Radio-Top-Chef Günter Heuberger als Präsident blieb mit 19 Mitgliedern klar der zahlenmässig grössere Verband. Zudem existiert in der Romandie mit dem RRR gar ein dritter Verband. Und sowohl beim PRS als auch beim VSP ist der Präsident gleichzeitig Verbandsgeschäftsführer.
Kein Wunder, dass ob solch nüchterner Bilanz wiederholt ein geeinter Verband gefordert wurde. Erst recht mit Blick auf die RTVG-Revision. Mehrmals wurde denn auch versucht, die beiden zerstrittenen Präsidenten an einen Tisch zu bringen. Das gelang zwar, aber ein konkretes Ergebnis blieb aus.
Radiotele würde PRS im VSP integrieren
Nun präsentiert sich die Situation insofern neu, als Stärkle per Ende Juni die AZ Medien verlassen wird. Damit kommt auch das Thema Fusion wieder aufs Tapet, denn ein PRS ohne Stärkle fällt wohl unweigerlich auseinander. Stärkle selbst bestätigt erst auf konkretes Nachfragen hin: «Eine Fusion der beiden Verbände wird derzeit diskutiert, aber ich bin an den Gesprächen nicht beteiligt.»
Auch Heuberger sieht die Chance für eine Einigung gekommen: «Wir gehen davon aus, dass mit dem Abschied von Christian Stärkle ein Grund, der zur Spaltung der Privatradios geführt hatte, wegfällt», sagt er. Seine Vorstellung ist einfach: Fusion nein, aber die PRS-Mitglieder lösen ihren Verband auf und können beim VSP die Mitgliedschaft beantragen.
Ganz andere Vorstellungen hat Bruno Oetterli, Geschäftsführer von Radiotele, PRS-Mitglied und von jeher Verfechter eines geeinten Privatradioauftritts. Ginge es nach ihm, sollte der PRS «im VSP integriert werden». Im besten Fall würde sich auch gleich der RRR hinzugesellen. Vor allem aber schlägt Oetterli als teilzeitlich angestellter Verbandsgeschäftsführer den Medienprofi Christian Stärkle vor, der auch politisch versiert sei. Wer Präsident würde, sei eigentlich egal.
Was Stärkle angeht, so ist diese Idee nicht aus der Luft gegriffen, denn dieser würde sich gerne als Medienconsulter selbstständig machen und schaut sich derzeit nach möglichen Beratungsmandaten um. Einige, so etwa die Geschäftsführung des Radio-Pools 2000, des Privat-TV-Verbandes Telesuisse sowie des TeleNewsCombis, hat er so gut wie im Sack. Ein weiteres Mandat als Geschäftsführer eines geeinten Privatradioverbandes käme ihm, wie er bestätigt, nicht ungelegen.
Macht ein Neutraler aus den Bergen das Rennen?
Doch Heuberger lehnt ein solches Ansinnen rundweg ab: «Stärkle als Geschäftsführer – das ist nicht mehrheitsfähig», sagt er bestimmt.
Beim PRS dagegen schätzt man dies offenbar anders ein. Doch weil man auch dort weiss, dass Heuberger und Stärkle derzeit kaum kompatibel sind, hat der PRS Martin Muerner, Sendeleiter von Radio BeO und VSP-Vorstandsmitglied, als künftigen gemeinsamen Präsidenten ins Gespräch gebracht.
Dies wiederum wertet Heuberger als Versuch, den VSP zu spalten. «Eine personelle Frage stellt sich nicht. Unsere Generalversammlung hat erst gerade gezeigt, dass der VSP geschlossen ist», hält er fest.
Und Muerner selbst? «Ich weiss, dass ich als Präsident gehandelt werde», sagte er. Auch den Grund kennt er: «Ich mag sowohl Heuberger als auch Stärkle gut und war in der Vergangenheit als Neutraler aus den Bergen so etwas wie die Brücke zwischen den beiden.» Deshalb will er, der sich ebenfalls einen geeinten Verband wünscht, Oetterlis personelle Vorstellungen nicht kommentieren. «Die künftige Verbandsstruktur muss dereinst personenunabhängig funktionieren», sagt er. Würde er sich aber als Präsident zur Verfügung stellen? «Diese Frage will ich nicht gegenüber der WerbeWoche beantworten», sagt Muerner. Und er ergänzt: «Ich will alle an einen Tisch bringen. Vordrängen will ich mich nicht.»
So verfahren die Situation auch aussehen mag, der Optimismus ist sowohl bei Stärkle als auch bei Heuberger, Oetterli und Muerner intakt. Denn alle halten einen geeinten Privatradioverband noch in diesem Jahr für möglich.
Privatradio Suisse (PRS) Mitglieder: Argovia, BE 1 (vormals Förderband), Edelweiss, ExtraBern, Sunshine, Z, 24, 105*.
Mitglieder ohne Stimmrecht: Radiotele, Spotpromotion, AIE Communication
Verband Schweizerischer Privatradios (VSP) Mitglieder: Aktuell, Basilisk, Canal 3, BeO, Central, Emme, ERF, Grischa, L, Lausanne FM, One FM, Pilatus, Ri, Rottu, Top, Zürisee, 3iii, 32, 105*Beim VSP ausgetreten: Munot
* Radio 105 ist Mitglied bei beiden Verbänden.
Kommentar
Fünf Jahre sind genug!Die Sache ist eigentlich zum Lachen: Da spalteten sich doch im Jahre 1996 einige Radios von den übrigen aus einem Interessenverband ab, mit dem Ziel «professionellere Verbandsarbeit» zu leisten. Bloss, gemerkt hat man davon wenig. Und nun löst sich mit Christian Stärkles Abgang eh
alles in Luft auf.
Fünf Jahre lang auf einen geeinten Auftritt zu verzichten, noch dazu in einer Branche, die nur um die drei Prozent des Bruttowerbekuchens ergattert – das ist fast schon ein Bravourstück. Mit Verlaub: Da nehmen sich einige Personen zu wichtig.
Wenn ich bedenke, dass die gleichen Radios über die Verbandsgrenzen hinweg seit Jahren in diversen Pools zusammenarbeiten; dass zudem oft dieselben Personen im TV-Bereich besser kooperieren – man denke nur an das heterogene TeleNewsCombi – dann greife ich mir an den Kopf angesichts der Radio-Problemchen.
Trotzdem, wie sind sie zu lösen? Soll man eher auf den ausgewiesenen Fachmann und integrativ wirkenden Stärkle als Geschäftsführer verzichten? Oder auf den nicht minder kompetenten und aktiven Präsidenten Günter Heuberger, einen der wenigen verlagsunabhängigen Radiopioniere? Andrerseits: Wird sich Stärkle nicht mit weiteren Beratungsmandaten verfilzen? Ist der Ex-Regierungsratskandidat mehr als ein blosser Taktierer und stiller Lobbyist? Kann umgekehrt ein bisweilen polternder Heuberger, der in der Ostschweiz polarisiert, den Verband einen?
Bleibt ein Entweder-oder – oder wäre vielleicht doch ein Powerpack mit Präsident Heuberger und Geschäftsführer Stärkle möglich? Natürlich brauchts da noch Martin Muerner oder Markus Ruoss als Vize und vor allem als Scharnier.
Und natürlich steckt der Teufel im Detail. Aber ehrlich: Diese Details sind und bleiben Peanuts. Darum: Fünf Jahre sind genug. Rauft euch endlich zusammen! Markus Knöpfli
Korrigendum
Blick verliert 4870 Exemplare
Bei unserer Berichterstattung über die Auflagezahlen in WW 14/01 hat sich ein Fehler eingeschlichen. Richtig ist zwar, dass der Blick 1,5 Prozent Auflage verloren hat. Dies ergibt aber nicht einen Verlust von 11700 Exemplaren, sondern lediglich einen solchen von 4870 Exemplaren.
Regardez zieht um und baut weiter aus
Die Film- und Broadcast Communications Agentur Regardez, die für Sendungen wie «Akte 01» oder «Super Sport Olympia» Designpackages entwickelt hat, ist in Zürich an die Badenerstrasse 623 umgezogen.
Online-Werbung vor dem Wandel
On- und Offline-Kampagnen werden künftig noch stärker verschmelzen
Der Onlinewerbemarkt stellt sich verglichen mit dem gesamten Werbemarkt noch sehr bescheiden dar – zumindest in Franken gemessen. Daran wird sich auch in den nächsten Jahren nicht viel ändern. 2005 soll die internetbasierte Werbung in Europa gut sechs Milliarden Euro einspielen. Dies entspricht gemäss der Studie «Rewriting Online Ads» des US-Marktforschungsinstituts Forrester Research fünf Prozent der gesamten europäischen Ausgaben für Werbung. Es wird zunehmend zur Verschmelzung von On- und Offlinekampagnen kommen. Der Kampf um die Aufmerksamkeit der Zielgruppe und die Werbeetats wird härter.
Interaktive Szenarien sind heute schon gefragt
Neue interaktive Geräte wie beispielsweise leistungsfähigere Handys und Set-Top-Boxen bei Fernsehern verlangen nach neuen Formen der Werbung. Gemäss Forrester müssen die Werbetreibenden von den traditionellen «eine für alle»-Werbekampagnen wegkommen und sich mehr den Rahmenbedingungen des digitalen Marketings widmen. Es geht darum herauszufinden, wie sie ein kanalübergreifendes Kundenerlebnis gestalten können.
Die Frage ist, welches sind ihre Ziele, ihre Rolle und ihre Messmethoden beim Entwickeln der interaktiven Szenarien, mit denen der Kunde beeinflusst werden kann? Um ein ganzheitliches Kundenerlebnis zu kreieren und den Kunden auf möglichst allen interaktiven Medien zu erreichen, ist es nötig, dass die verschiedenen Abteilungen wie Kommunikation, Direktmarketing, Vertrieb und Kundendienst direkt zusammenarbeiten.
Neue Formen der Erfolgskontrolle im Kommen
Zur Erfolgskontrolle digitaler Szenarien soll dank der online zur Verfügung stehenden Trackingmöglichkeiten nicht bloss die Verbreitung auf den PCs gemessen werden. Ebenso von Bedeutung sind zum Beispiel auch Faktoren wie «awareness creation» und Kundendienst. Das US-Marktforschungsinstitut Forrester empfiehlt darum Werbetreibenden, sich nicht bloss gute CPMs (Cost per Mille) auszuhandeln, sondern auch deren Messung zu hinterfragen. Damit entstehen auch neue Formen der Erfolgskontrolle.
Ausserdem sollte Zugang zu Login- und Trafficmessungen von darin spezialisierten Firmen verlangt werden. Die Werbetreibenden sollen ihre performancebasierten Verträge nicht bloss auf Grund von Click-through-Raten und Verkäufen bewerten, sondern mit Hilfe von genaueren resultatorientierten Messmethoden. Auf diese Weise können die Marcom Manager mit den Mediaplanern zusammen die besten Placements und digitalen Werbeszenarien ausarbeiten. Dienstleistungen, die Werbenden bessere Tools für die Gestaltung von Kampagnen in die Hände geben.
Neue Netzwerke entstehen zwischen den Agenturen
Bei der Umsetzung von Werbekampagnen in Form von digitalen Szenarien kommt es auch
zu einem Wandel in der Kreation der Werbung. Anstatt alles an einem Ort gestalten und ausführen zu lassen, werden die
verschiedenen Teilaufgaben an spezialisierte Shops delegiert.
Allerdings wird das Zusammenführen von Gesamtproduktion, Distribution und Technologieeinsatz weiterhin den traditionellen und Onlineagenturen vorbehalten sein. Bei jeder Werbekampagne kommt es so je nach Bedürfnissen zu neuen Netzwerken, welche die digitalen Szenarien gestalten sollen.
Objektiv gesehen!
Alle Jahre wieder stellt das Magazin des Tages-Anzeigers Fotos aus und vergibt einen Preis für die beste Arbeit.
Der Sieger des mit 10000 Franken dotierten Preises kommt aus Genf und heisst Steeve Iuncker. Seine Arbeit über Leben und Sterben des aidskranken Xavier vermochte das Publikum am stärksten zu beeindrucken (WW 14/01). Wohl war hier und da auch Kritik zu vernehmen, dass die Thematik etwas abgedroschen sei. Trotzdem, die ausdrucksstarken und emotionsgeprägten Fotografien des todkranken Xavier haben objektiv gesehen den Preis ganz sicher verdient.
Im Publikum sah man Künstlerin Garda Alexander, die eben ihre Arbeiten für das neu eröffnete Hotel Seefeld (ehemals Florida) fertig gestellt hatte. Sie zeichnete für Farbkonzeption und Bildauswahl des renovierten Gebäudes verantwortlich und besuchte die Fotonacht in Begleitung von Webdesignerin Catherine Stroppel vom Atelier 10012.
An der langen Bar trafen sich auch Jürg Brauchli von der Tamedia-Konzernleitung, Tages-Anzeiger-Anzeigenleiter Fridolin Holdener, der sich mittlerweile von seinem Ende letzten Jahres erlittenen Rückenwirbelbruch erholt hat, und Tages-Anzeiger-Verlagsleiter Dietrich Berg. Gabi Wettstein, bei Tamedia für die Organisation der Fotonacht mit verantwortlich, nutzte die Gelegenheit für ein Schwätzchen mit Tamedia-Mitarbeiter Ralph Hermann, der in einem Monat seinen neuen Posten bei der Werbeagentur WHS antreten wird.
Von den Werbern und deren zugewandten Orten sahen wir Mediaspezialistin Petra Kreussler, die sich mit Caroline Villiger von Bols-Cynar-Ballantine’s unterhielt. Jolanda und Dominique von Matt von Jung von Matt/Limmat kamen mit dem neuen Juniorpartner Alexander Jaggy.
Ebenfalls anwesend waren PickPay-Werbeleiterin Sandra Ulrich mit ihrem Freund Beat Stähli von der Plakanda, Mister Direktmarketing Tarzis Bono, Jacqueline Joos, vormals bei Lowe Lintas GGK und seit neuestem Leiterin Kommunikation bei der Frauenzeitschrift Annabelle, Claudia Gillardon vom Facts, der ehemalige Persönlich-Verlagsleiter Renato Turri, der sich bei seiner neuen eigenen Firma Yesway auch nicht über Arbeitsmangel beklagen kann, Agenturinhaber Roland Sutter von Sulzer Sutter, Manuela Gualeni von Publicis, und last but not least SonntagsZeitungs-Eventredaktor Johannes Bösiger, der sich demnächst vom Tamedia-Konzern abnabeln wird, um sich auf beruflich selbstständige Füsse zu stellen. Allerdings macht Bösiger vorderhand noch ein Geheimnis daraus, um was für ein Firmenprojekt es sich konkret handeln wird.
Bar und Häppchen wurden organisiert von Eventmanager Stefan Merz, der vom Hause Tamedia immer wieder gerne für die Ausrichtung verschiedenster Veranstaltungen engagiert wird. Merz zeichnete unter anderem auch für das legendäre Fünfjahrejubiläum von Facts verantwortlich.
Extra aus dem Bündnerland angereist war Hanspeter Lebrument, in Begleitung von Myriam Engler. Mit ihnen konnten wir natürlich blendend von den immer noch superben Schneeverhältnissen im Prättigau und Landwassertal schwärmen, die dann an den Ostertagen in Davos gleich vor Ort und höchstpersönlich nochmals überprüft wurden.
Beat Fritsch
besuchte noch vor Ostern die bereits zur Tradition gewordene dritte Fotonacht des Magazins im Elektrizitätsunterwerk Selnau. Fazit: Die Kultur lebt, und sie zieht auch massenweise Leute an. Der Ausstellungsraum präsentierte sich jedenfalls proppenvoll.
Wer sich sonst an den etlichen Veranstaltungen trifft, wird an den verschiedensten Veranstaltungen der Szene geortet. Haben Sie schon jetzt etwas zu berichten? Greifen Sie zum Hörer (01 296 97 98) oder in die Tasten (info@werbe woche.ch). Veranstaltungstipps wie auch weitere Shortlistbilder gibt es online unter www.werbewoche.ch
«Werbung ist ein Wegwerfprodukt»
Anita Kopp, Junior-AD bei Freiburghaus und Banderini, Bern, besitzt ein nüchternes Verhältnis zur Werbung
Ehrgeiz ist für die Junior-AD Anita Kopp kein Schimpfwort. Von sich alles verlangen, nicht nachgeben und sich nie in Selbstzufriedenheit wiegen, diese Eigenschaften prägen ihren Tagesablauf. Möglicherweise sei das für ihre Kolleginnen und Kollegen am Arbeitsplatz manchmal etwas mühsam, sinniert Anita Kopp. Als ehrgeiziger Mensch neige man eher zum Einzelgängertum und riskiere dabei, seine Mitmenschen zu überfordern, vermutet die 26-Jährige. Dabei müsse es bei Auseinandersetzungen aber immer um die Sache gehen. Trotzdem schätzt sie die Arbeit im Team und braucht den gedanklichen Austausch.
Während ihrer Lehre als Schriften- und Reklamegestalterin besuchte Anita Kopp gleichzeitig die gestalterische Berufsmittelschule. Das brachte sie ihrem Traumberuf Grafikerin ein schönes Stück näher. Gezeichnet habe sie schon als Kind gerne, und im Alter von vierzehn Jahren wusste Anita Kopp, dass sie beruflich in die gestalterische Richtung gehen würde. Rückblickend beurteilt sie die beiden Lehrgänge zur Schriften- und Reklamemalerin und Grafikerin als sehr wertvoll. Sie hätten ihr sehr viel praktischen Alltag vermittelt und sie auch für ihre berufliche Zukunft geprägt, meint Anita Kopp.
Am Inserat, das sie schliesslich zu Freiburghaus und Banderini führte, reizte sie besonders die Stellenbezeichnung Konzepter/ AD. Da könne sie in jedem Fall etwas dazulernen, habe sie sich gleich gesagt. Und nach etwas mehr als einem Jahr bei der Berner Werbeagentur sieht sie ihre Erwartungen in diesen Job mehr als bestätigt. Bei Freiburghaus und Banderini erhielten eigentlich alle, die wirklich vorwärts kommen wollen, ihre Chance, ist Anita Kopp überzeugt. Sie mag ihren Job, der ihr jeden Tag Neues und Unerwartetes beschert. Dies entspricht auch ihrem Wunsch, bei der Arbeit nie in Routine zu verfallen und immer neu herausgefordert zu werden.
Ab und zu gönnt sich die AD auch eine Auszeit
Pingelig genau musste Anita Kopp seinerzeit als Schriftenmalerin arbeiten. Heute sei sie als AD auf eine andere Art pingelig, meint die 26-Jährige lachend. Dabei denkt sie vor allem daran, wie sie ihre beruflichen Etappenziele erreichen will. Wenn sie an einem Projekt arbeitet, vergisst sie schon mal den Blick auf die Uhr.
Dass eine Arbeit, in die sie ihr Herzblut investiert hat, nach einigen Wochen in der Versenkung verschwindet, stört die AD-Frau nicht. Wer sich mit der Tatsache, dass Werbung ein Wegwerfprodukt ist, nicht abfinden könne, sei im falschen Beruf, meint sie bestimmt. Für Anita Kopp ist es auch wichtig, sich nicht unter Druck setzen zu lassen, um etwas tun zu müssen, was nicht aus persönlicher Überzeugung heraus getan werden könne.
Sich wieder zurücknehmen zu können sei nicht einfach, vor allem in hektischen Phasen, aber wichtig, um eine gesunde Distanz zur Arbeit zu bekommen. Da kommt es schon mal vor, dass Anita Kopp in ein Museum geht, um sich abzulenken.
Abschalten nach Feierabend ist für die junge Frau ein Ding der Unmöglichkeit. Der Werbeberuf eigne sich kaum dazu, nach Büroschluss einen Strich unter den Berufsalltag zu ziehen, ist Anita Kopp überzeugt. Die Werbung sei ja in den Strassen allgegenwärtig, und ihr passiere es immer wieder, dass sie durch die Präsenz der Werbung vor allem auf Plakaten wieder an ihre Arbeit erinnert werde, stellt sie fest.
Dies gebe ihr zudem Gelegenheit, Werbung aus der Sicht des Konsumenten zu sehen, was wiederum Denkanstösse für die eigene Arbeit gebe. Mühsam werde es für sie erst, wenn die Arbeit sie bis in ihre Träume verfolge, weil «der Wurm drin sei» oder sie sonst einen Knopf nicht lösen könne.
Keine Lust auf Rheumadecken und Schwarzwaldfahrten
Die Werberin Anita Kopp hat an ihrem Briefkasten einen Werbestoppkleber angebracht. Mit der Werbung, wie sie in den Briefkasten flattert, hat sie nichts am Hut. Da finde man kaum Highlights werberischen Schaffens, verteidigt sie ihren Kleber. Und Sonderangebote vom Discounter oder Schwarzwaldfahrten mit Rheumadecken als Lockvogelangebot sind eben nicht ihr Ding.
Werbung soll zum Denken anregen und müsse beim Betrachter positive Gefühle auslösen und ihn mit einer ungewohnten Sichtweise überraschen. Pseudolustige Werbung oder so genannte Schenkelklopfer, die den Konsumenten zudem für dumm verkaufen wollen, schaden letztlich der Branche selber, ist Kopp überzeugt. Da schaut sie sich schon lieber eine Cannes-Rolle an und bedauert, dass ihr Arbeitgeber nicht häufiger TV-Spots macht.
Obwohl sie das Gefühl hat, ihre Kreativität mit dem jetzigen Job voll ausleben zu können, wäre für sie ein Freelance-Job eine Herausforderung. Dabei würde sie vor allem das unterschiedliche Arbeitsumfeld der verschiedenen Arbeitgeber reizen mit Werbestrategien, die von stark konservativ bis hin zu überspannt gehen könnten, träumt sie vor sich hin.
Kein Problem hätte sie dabei sicher mit selbst auferlegten persönlichen Schranken, die sie hindern würden, für eine bestimmte Sache zu werben. Da zeigt sie sich tolerant. Doch dann kommt Anita Kopp ganz schnell wieder auf den Boden der Realität zurück. «Ich stelle an mich sehr hohe Ansprüche und möchte darum im Moment noch meinen Rucksack mit Wissen anhäufen, bevor ich mich in das Abenteuer der Selbstständigkeit stürze.» Ihr Ziel war es übrigens auch nie, bereits mit 22 Jahren selbstständig zu sein.
Die Kunst, blau zu machen
Sulzer Sutter tritt für alle Parisienne-People in eine neue Werbeperiode
JCDecaux kontrolliert Europlakat
Jetzt muss Affichage den Umgang mit dem französischen Aussenwerber lernen
Die Affichage soll schweizerisch bleiben – das ist der Grund für die Vinkulierungsbestimmungen in den Statuten des grössten Schweizer Aussenwerbers. Konkret: Auch grosse Teilhaber können nur maximal 5 Prozent Stimmrecht im Aktienregister eintragen lassen. Das hat unter anderem der französische Aussenwerber JCDecaux zu spüren bekommen, als er sich 1999 zu 30 Prozent an der Affichage beteiligte und auch Einsitz in den Verwaltungsrat verlangte. Bisher musste sich JCDecaux mit den mageren 5 Prozent Stimmrecht begnügen.
Andererseits zeigte sich Jean-Pierre Bonny, bis letztes Jahr VR-Präsident der Affichage, gegenüber JCDecaux immerhin offen für «konstruktive Gespräche mit Blick auf ein gemeinsames Vorgehen im Ausland». Ob man sich bei der Affichage dieses «gemeinsame Vorgehen im Ausland» nun so vorgestellt hat, wie es neu bei der Europlakat der Fall sein wird, ist nicht anzunehmen. Denn dort hat nun JCDecaux das Sagen.
Jetzt muss die Affichage
Farbe bekennen
Zwar gehört die Europlakat, die in osteuropäischen Ländern im Bereich Aussenwerbung aktiv ist, nach wie vor zu 51 Prozent der österreichischen Aussenwerberin Gewista und zu 49 Prozent der Affichage. Zudem gilt zwischen den beiden Partnern ein paritätischer Zusammenarbeitsvertrag bezüglich aller strategischen Fragen.
Doch zu bedenken ist, dass die Gewista nun von JCDecaux kontrolliert wird und dieser auch noch die (wenigen) Stimmrechte bei der Affichage in die Waagschale werfen kann. Fazit: Der französische Aussenwerber hält bei Europlakat nicht nur finanziell, sondern auch stimmlich eine klare Mehrheit.
Derzeit ist noch unklar, ob der Coup von JCDecaux für Affichage überraschend kam oder ob man in Genf darauf vorbereitet war. Fest steht, dass die Affichage nun zum ersten Mal mit JCDecaux kooperieren muss.
Eingefädelt wurde die Sache von JCDecaux folgendermassen: JCDecaux und der Finanzinvestor B&C Holding gründen ein Joint Venture namens JCDecaux Central Eastern Europe Holding (DCEE). An der DCEE wird JCDecaux 58,5 Prozent halten, B&C 41,5 Prozent. B&C, die zu 51 Prozent an der Gewista beteiligt ist, bringt diesen Anteil in die neue Holding ein, ebenso JCDecaux, der 16 Prozent der Gewista-Aktien hält. Weiter bringt JCDecaux seinen 30-Prozent-Anteil an der Affichage ein.
Europlakat hat für die Affichage derzeit noch eine kleine, aber wachsende Bedeutung: 1999, nur vier Jahre nach der Gründung, brachte das Unternehmen dem Schweizer Aussenwerber 25 Millionen Franken ein, was 9 Prozent des Gruppenumsatzes und rund 3 Prozent des Konzerngewinns entsprach. Im letzten Jahr wuchs der Affichage-Anteil am osteuropäischen Verkaufserlös sogar auf 27,8 Millionen Franken, was einer Steigerung um 11,1 Prozent entspricht.
Weko entscheidet am 7. Mai – vielleicht
Seit 1999 untersucht die Wettbewerbskommission (Weko), ob die 30-Prozent-Beteiligung von JCDecaux an der Affichage «im wettbewerbsrechtlichen Sinn als Absprache zu qualifizieren sei». Am 7. Mai wird nun die Weko auf Antrag ihres Sekretariates einen Entscheid fällen. Was der Antrag beinhaltet, wird unter Verschluss gehalten. Es ist jedoch keineswegs sicher, dass der Fall nun nach gut eineinhalb Jahren zu einem Abschluss kommt. Möglich ist auch, dass die Weko den Fall weiter untersuchen lässt.
Aufgefallen: Zu viel ist zu viel. O. K. Vielleicht auch nicht, zumal sich das Magazin ja The Oprah Magazine nennt.
Zu viel ist zu viel. O. K. Vielleicht auch nicht, zumal sich das Magazin ja The Oprah Magazine nennt. Doch 12 Seiten mit Fotos der bekanntesten Entertainerin der USA, Titel inklusive, ist doch etwas übertrieben. Hinzu kommen noch fünf Seiten Oprah-In
Kommunikation, unsensibel
Von Mike Müller
Immer wieder ist von der Kritik an «unsensibler Kommunikation» zu lesen: SBB-Gehälter, SAir-Abfindungen, Kantonalbank-Boni. Wahrlich, da wurde hemdsärmlig kommuniziert. Während in der Armee mit modernen Mitteln kommuniziert wird, verfällt die Liga der Verwaltungsräte in den Umgangston einer alten Kampfsau. Der Massanzug wird zum Metzgerschurz, der Vierfruchtkampfanzug zum Batikoverall.
Die Erklärung ist einfach: Die Topshots der Schweizer Wirtschaft bilden sich nach dem HSG-Abschluss am falschen Ort weiter, zum Beispiel im Entlebuch; den Metzgerschurz (Ackermann-Versand) haben sie als Gadget am letzten Workshop-Tag geschenkt erhalten. Was genau ist nun passiert auf jenem Viehmarkt von Wolhusen, als Lalive, Honegger und Schmidheiny in einer praktischen Übung einem Grosshändler aus Luzern einen alten Schafbock verkaufen mussten? Alle drei begannen erst mit gewählten Worten, den Schafbock zu loben, verwiesen auf das schön ausgebildete Portfolio zwischen den Schenkeln und versuchten gar noch einen leicht derben Männerwitz, um des Grosshändlers Kaufbereitschaft zu erwecken. Dieser nahm einen tiefen Zug von seinem Stumpen und ging kopfschüttelnd davon. Geläutert probierten die CEOs ihr Glück an einem Viehhändler aus dem Napf, setzten die arroganteste Städtermiene auf, die sie mit ihren wichtigen Gesichtern überhaupt nur hinkriegten, und verkauften den Schafbock zu einem weit überhöhten Preis.
Ein Redaktor der Entlebucher Woche, der den Vorgang beobachtet hatte, wollte ein Bild der drei Mannen knipsen. Die nahmen ihm den Film ab und gaben ihm ein paar Powerpointfolien. In Englisch stand da geschrieben, dass sie auf Grund der Maul- und Klauenseuche keine Interviews geben könnten. Sie verwechselten ihre Doktorentitel mit dem Arztgeheimnis.
mikemü[email protected]
Mike Müller ist Darsteller und
Berufsschullehrer.
Sprachbeobachter
Spralchemie – Sprache zwischen Geld und Geist
Als das Alphabet 1500 vor Christus erfunden wurde, bestand die Elite, die es benutzte, zur Hauptsache aus Händlern und Kaufleuten. Unter den ersten alphabetisch festgehaltenen Informationen, die als Tafeln aus Kreta und Syrien vorliegen, sind viele Lagerlisten, Abrechnungen, Umwandlungstabellen von Massen und Gewichten und so weiter.
Nicht nur die Sprache ändert sich, sondern auch die Art, wie wir sie einsetzen. Seit rund zweihundert Jahren dient sie zum Beispiel zunehmend auch kommerziellen Zwecken. Hier soll sie Aufmerksamkeit erzeugen, ein Produkt vorstellen und seine Vorteile zeigen (klassische Werbung), die Fantasien und Sehnsüchte der Menschen wecken sowie den Wunsch, auch dazuzugehören (Lifestyle), ein Unternehmen im besten Licht präsentieren und Sympathien wecken (PR), prägnante Botschaften ins Bewusstsein pflanzen (Claims und Naming), den Menschen durch eine bestimmte Ansprache ein gutes Gefühl geben und sie als Kunden an ein Unternehmen binden (Corporate Language). Die Sprache soll das Geschäft fördern.
Das Aneinanderreihen von Buchstaben kann Gedanken, Gefühle oder Geld erzeugen – wenn die Reihenfolge stimmt. Ein G, ein e, ein l und ein d – Geld. Geld ist eines unter vielen Wörtern der Sprache. Doch es hat die faszinierende Eigenschaft, dass es, als Sprache eingesetzt, tatsächlich Geld erzeugen kann: Es ist in der Lage, sein Wesen aus seiner sprachlichen Form heraus selbst zu erschaffen. Dies zeigen Prospekte von Banken und Versicherungen. Gerät die Sprache in den Sog des Geldes? Wohin führt es, wenn sich die Werbung zunehmend der Kultur bemächtigt? Müssen wir Sprachvereine gründen?
Die Verteidigung der Sprache ist nicht nötig. Solange es immer wieder eine neue Generation gibt, die sie neu (er)findet, bleibt sie jung und fit. Sie lebt und wandelt sich, nimmt neue Begriffe auf, auch aus anderen Kulturen, integriert sie, wandelt sie um, verdaut auch die «saloppen Sprachschöpfungen gewissenloser Werbetexter», sie ist flexibel, biegsam, elastisch, sie liefert jeden Tag frische Wörter und Arten, sich auszudrücken, sie treibt neue Blüten…
Denken wir zurück an die Lagerlisten aus Kreta und Syrien. Auch wenn die Buchstaben in den Höhepunkten unserer Schriftkultur (religiöse, literarische, philosophische, wissenschaftliche Werke) anders verwendet wurden, ist die Tatsache, dass sie heute vermehrt wieder kommerziellen Zwecken dienen, bloss eine Rückkehr zu den Ursprüngen.
Beat Gloor, www.textcontrol.ch
CS Group wählt Euro RSCG London
Die Credit Suisse Group (CSG) hat Euro RSCG Wnek Gosper in London mit einer globalen Brandingkampagne betraut.
Ausserdem: Eva Keller (45) wird neue Geschäftsführerin des Verbandes Schweizer Presse.
AusserdemEva Keller (45) wird neue Geschäftsführerin des Verbandes Schweizer Presse. Ihre Wahl erfolgte vom Präsidium des Verbandes. Sie ersetzt in dieser Funktion Peter Hartmeier, der Anfang Juli Leiter Unternehmenskommunikation bei der Tamedia
Irène Inderbitzin ist seit 1. April die neue Geschäftsführerin von StepStone Schweiz. Sie löst Gerhard Frick ab, der die Schweizer Niederlassung des europäischen Job- und Karriereportals bisher interimistisch führte.
Myriam Mathys, bisher Direktorin Neue Medien und Mitglied der Konzernleitung der Basler Mediengruppe (BMG), verlässt das Unternehmen im Sommer. Neue Medien und Informatik werden nach Mathys’ Abgang von Urs Peter Naef, Leiter Verlage Zürich, übernommen.
Per 1. Mai wird Roland Dekker neuer Berater bei Ottiger & Partner in Luzern. Er tritt die Nachfolge von Markus Püntener an. Seit Anfang April sind auch Koni Gebistorf im Bereich Konzept/Text und Sascha Bachmann als Polygraf in der Agentur tätig.
Brigitte Egli und Dagmar Verde-Gall heissen die neuen Beraterinnen der Zürcher PR-Agentur Frei und Partner (F&P). Egli arbeitete zuvor in der Kommunikationsabteilung der Miracle Software AG, Verde-Gall war bei der ZKB tätig.
Seit dem 2. April verstärkt Henry Oswald die Verkaufs- und Kundenbetreuungs-Aktivitäten der Karl Schwegler AG. Oswald verfügt über langjährige Erfahrung im Verkauf und gilt
als Fachmann der grafischen Branche.
