Stephen King hat auch die deutschen Verleger wachgerüttelt

Noch zögern Buchverlage beim Thema E-Book und Book on demand, während in den USA das Angebot an elektronischen Büchern rapide wächst

Noch zögern Buchverlage beim Thema E-Book und Book on demand, während in den USA das Angebot an elektronischen Büchern rapide wächstVon Aline GrafMit seinem E-Book «The Plant», das er allein übers Internet verkaufte, hat Stephen King einen neuen Pfad im Segment des Buchmarketings aufgezeigt. Was in den USA bereits zum Alltag der Buchbranche geworden ist, die Entwicklung von E-Books, wird in deutschsprachigen Ländern noch mit Argwohn beobachtet. Ein Streifzug durch die Büros deutscher Buchverlage.
Monatlich kann die in München ansässige Verlagsgruppe Droemer Weltbild weltweit 75000 «real visits» verzeichnen. Dazu meint Claus-Martin Carlsberg, Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit: «Wir gehen auf unserer Homepage immer mehr hin zur Userorientierung. Die Informationen werden entsprechend aufbereitet, mit dem Ziel, näher mit Internetbookshops zu kooperieren. Imagepflege ist nicht mehr primäres Onlineziel.»
Hinzu kommt laut Carlsberg noch ein weiterer Schwerpunkt: «Wenn wir in Richtung E-Commerce denken, sind die Verlagsprofile genauer gegeneinander abzugrenzen.» Droemer Weltbild sieht sich als klassischen Contentprovider, der über seine Bücher Inhalte zur Verfügung stellt. Für Carlsberg ist das E-Book insofern eine Konkurrenz für das Buch, weil es einen prägenden Faktor in der Mediensozialisation der Jugend darstellt. So betont er, dass das Buch mit seiner Haptik und seiner Sinnlichkeit für diese Generation nicht mehr so erfahrbar sei. «Es wäre naiv, dies einfach wegzudiskutieren.»
Über das Internetexperiment des amerikanischen Gruselstarautors Stephen King wurde auch im Berner Scherz Verlag diskutiert. Thomas Reisch, Assistent der Geschäftsführung, relativiert die Furcht vor dem Web: «Die Nachfrage hat nachgelassen. So verkaufte sich Kings zweite Erzählung, die er ins Netz gestellt hat, schlechter als die erste. Es gab demzufolge Probleme mit dem Lesepublikum.»
Vom ersten Buch von Frederick Reuss («Es gibt keine Strassenbahn in Oblivion») hat der Scherz Verlag die deutsche Lizenz gekauft. Das dritte Buch dieses Autors wird von seinem amerikanischen Verlag nur noch als E-Book angeboten. Frederick Reuss liegt Scherz sehr am Herzen, und die Frage, ob sich der Erfolg des
E-Books einstellt, ist abzuwarten.
Doch längst eilt den deutschen Verlagen die Entwicklung davon. Amazon.com hat im November den ersten E-Book-Store eröffnet und verkauft mit Partner Microsoft (Reader-Software) Bücher, die gar nicht mehr gedruckt werden, oder Bücher, deren Inhalte für E-Books aufbereitet werden, die auch auf Palm Pilots geladen werden können. Nicht zuletzt die guten Erfahrungen mit Stephen King haben den führenden Internethändler dazu bewogen, in dieses Business zu investieren, schliesslich rechnete Amazon. com für King die Einnahmen aus dem Verkauf von «The Plant» ab.
Amazon.de-Geschäftsführer Philipp Humm ist überzeugt, dass im laufenden Jahr jedes zehnte Buch bereits übers Internet verkauft wird, was in etwa einem Umsatzvolumen von rund 500 Millionen Mark entspricht. Und daran hält Amazon.de nach den Zahlen der Gesellschaft für Konsumforschung einen Marktanteil von 47 Prozent.
Book on demand beginnt sich erst langsam durchzusetzen
Der Verlag Klett-Cotta bietet so genannte literarische Fantasy an. Klett-Autor J. R. R. Tolkien ist das berühmteste Beispiel dafür. Mit einer spezifischen Homepage für den Autor Tad William («Otherland») ist es dem Verlag gelungen, das Interesse am Erscheinen von über vier Bänden aufrechtzuerhalten. Zudem haben sich, so Verleger Michael Klett, Chatforen gebildet, in denen rege diskutiert worden ist. Ob ohne Internet gleich viele Bücher verkauft worden wären, ist unklar. Klett könnte sich vorstellen, dass der Verlag im Internet eine Bündelung vornimmt und eine Art grosses Bildungskaufhaus installiert.
Das Stephen-King-Experiment hat auch das Kölner Verlagshaus Kiepenheuer & Witsch nicht in Besorgnis gestürzt, da man von seiner Zukunftstauglichkeit nicht überzeugt ist. Book on demand ist für den Verlag bei Kleinstauflagen interessanter. Lektorin Helga Resch denkt speziell an Gedichtbände, die sie sonst aus dem Programm nehmen würde.
Books on demand werden trotz hoher Kosten für die Masterfiles immer mehr den Schweizer Buchhandel dominieren, seit auch das Schweizer Buchzentrum diesen Dienst anbietet – in Kooperation mit dem deutschen Grossisten
Libri in Hamburg.
Kiepenheuer & Witsch rechnet trotzdem mit einer Zielgruppe von jungen Männern für das E-Book. Eine Tatsache, die schon eingetroffen ist: Die monatlichen Zugriffe auf die Verlagswebsite belaufen sich auf durchschnittlich gegen 400000 Besucher, wobei Deutschland an erster Stelle steht, gefolgt von den USA, der Schweiz und Österreich. Der Verlag selber benutzt das Internet vor allem für Leseproben und für Werbezwecke.
Der Europa Verlag, der heute in Hamburg domiziliert ist, wird von Vito von Eichborn geführt. Der Geschäftsführer fühlt sich der Tradition des Zürcher Gründers Emil Oprecht verpflichtet und setzt die Linie der Bücher zum Thema «Drittes Reich» fort. Das King-Experiment beschäftigt ihn nicht sonderlich, weil er eine Marke für sich sei. Es sei aber interessant zu verfolgen, dass jetzt englische Autoren wie Fay Weldon und Frederick Forsyth ihre neuesten Bücher im Internet publizieren würden.
Guerillamarketing im Web für ein Sepp-Maier-Buch
Bezüglich E-Book hat der Geschäftsführer überhaupt keine Alpträume. Er macht sich vielmehr folgende Gedanken: «Vor über 100 Jahren kamen Zeitschriften auf den Markt und erreichten gigantische Auflagen. Die Verlage und die Buchhändler haben damals geschrien, ‹die nehmen uns die Leser weg›. Dann kam das Radio, das dieselbe Verunsicherung auslöste. Ähnlichen Effekt hatte das Aufkommen des Fernsehens in den Fünfzigerjahren, und jetzt passiert dasselbe mit den neuen Medien. Für mich ist das Unsinn.»
Vito von Eichborn geht den umgekehrten Weg. Ihn beschäftigt, welche Inhalte er aus dem Netz generieren und in Buchform giessen oder wie er im Internet Mitarbeiter für Inhalte finden kann. Oder wie er das neue Medium als Werbeträger benutzen kann. Letztes Frühjahr beispielsweise hat von Eichborn Guerillamarketing im Netz betrieben, indem er jemanden beschäftigte, der zielgruppenorientiert in Chatrooms über Sepp Maier diskutierte. Inwiefern diese Aktion zum besseren Erfolg des Buches beigetragen hat, weiss er selber nicht, aber er meint, man müsse über solche Möglichkeiten nachdenken.
Martin Spieles, zuständig für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit beim Traditionsverlag S. Fischer in Frankfurt, betont, dass das Internet entgegen allen Erwartungen bisher eine Unterstützung des Buches sei. Es habe sich herausgestellt, dass in dieser Anfangszeit des E-Commerce sich nichts so gut verkaufen lasse wie das Buch. Die mögliche technologische Entwicklung kann aber auch Martin Spieles nicht übersehen. «Das, was wir heute Internet nennen, werden wir in fünf Jahren gar nicht mehr so erleben.»
Book on demand ist im Moment auch für den S. Fischer Verlag noch kein probates Mittel. Warum? Der unlängst von McKinsey durchforschte Verlag sieht bei einer Druckauflage von 6000 Exemplaren für ein Buch die unterste Rentabilitätsgrenze.
Den neuen Medien stehen die Geschäftsführer des Berlin Verlages, Arnulf Conradi und Hans Graf von der Goltz, noch skeptisch gegenüber, dies wird sich jedoch in nächster Zeit ändern, weil es beim Minderheitseigner Bertelsmann grosse Bestrebungen gibt, auf das Medium Internet als grossen und wichtigen Vertriebskanal zu setzen. Beim Berlin Verlag wird vor allem die Pressearbeit gross geschrieben, meint dazu Carsten Sommerfeldt, Presseverantwortlicher.
Sommerfeldt bedauert, dass sich Buchhändler immer weniger auf ihren Geschmack verlassen. Er ist der Ansicht, dass sich Buchhändler und Verlage umstrukturieren und Nischen etablieren müssen. Dafür könnte es bald zu spät sein. Nicht nur in der Schweiz, auch in Deutschland entstehen neue Powerbrands, wie die jüngste Fusion der Buchhandelsketten Thalia und Phönix zeigt. Und der Gedanke von Internetguru Seth Godin (siehe auch Seite 29), wonach Internetbuchhändler wie Amazon.com dank ihrer hohen Kundenzahl selber zu Verlegern werden, ist so abwegig auch nicht.

Lucky looking for shops

Condé Nast lässt sich die Einführung des Shoppingmagazins Lucky einiges kosten

Condé Nast lässt sich die Einführung des Shoppingmagazins Lucky einiges kostenVon Thérèse BalduzziMit einer ungewöhnlichen Kampagne führt Condé Nast in Amerika die ungewöhnliche Zeitschrift Lucky ein. Sie ist ein reiner Shoppingratgeber. Der Name der Zeitschrift bezieht sich auf den Ausdruck «to get lucky» (Glück haben), was sich zweifellos aufs Finden des passenden Garderobenstücks bezieht.
Mit TV- und Kinospots, Radiowerbung und Postern wirbt das neue Shoppingmagazin um potenzielle Leserinnen. Die Tagline der Kampagne lautet «Shopping. We understand completely». Um sich von den eher hausbackenen Ratgebern für werdende Bräute und Innendekoratorinnen abzuheben, wird diese Botschaft jedoch mit viel Humor überbracht. Im TV-Spot wühlt eine junge Käuferin durch eine Reihe von Oberteilen, die an einer Stange hängen. Doch lange führt sie nur Unbefriedigendes ans Licht. Ihre negativen Assoziationen zu den Fundstücken – zu sexy, Dummchen, Cowboy – werden mit passenden Songs angedeutet. Als sie an einer Bluse Gefallen findet, ertönt ein Engelschor.
Im längeren Kinospot (90 Sekunden) geht eine junge Frau mit ihrer besten Freundin Cheryl auf Shoppingtour. Sie probieren zusammen Kleider an, lassen sich am Kosmetikstand beraten, und abends erzählt die Frau glücklich ihrem Mann davon. Die Sache hat jedoch einen Haken, auf den ihr Mann sie aufmerksam zu machen versucht: Cheryl ist kein Mensch, sondern eine Schaufensterpuppe. Doch seine Frau will nichts davon hören, rennt davon und irrt traurig durch die Strassen. Als sie später wieder nach Hause geht, entdeckt sie, dass ihr Mann mittlerweile mit Cheryl eine Beziehung angefangen hat. Happyend in Kürze: Am Kiosk entdeckt die Frau Lucky.
Posters zeigen abwechslungsweise eine reinkarnierte Ausgabe von Lucky: Einmal hängt sie als durchsichtige Plastiktasche an einem Kleiderbügel, oder sie steht als Einkaufstasche mit Tragbügeln auf der Strasse.
Die Kampagne wurde von der Agentur Black Rocket in San Francisco gestaltet. Sie wird zudem von Kampagnen in Fachzeitschriften begleitet, die sich an Werbeauftraggeber wenden. Die Kampagne lässt sich Condé Nast acht Millionen Dollar kosten.
Glücklich ist, wer liest, wo am besten eingekauft wird
Üblicherweise werden neue Zeitschriften nicht mit solch grossen Kampagnen und schon gar nicht mit TV-Spots eingeführt. Doch bei Lucky ist dies anders. Die Zeitschrift, die sich an Frauen zwischen 18 und 34 Jahren richtet, handelt nur vom Shoppen und gibt Tipps dazu. Während andere Frauenzeitschriften mit Sexschlagzeilen und Titelbildern von Stars am Kiosk und im Supermarkt um Frauen buhlen, fällt diese Möglichkeit für Lucky weg. Stattdessen muss der Nutzen der Zeitschrift dem Publikum nahe gebracht werden.

Frauen surfen praxisorientiert

Onlineshopping, Infosites und elektronische Post als Unterstützung im Alltag

Onlineshopping, Infosites und elektronische Post als Unterstützung im AlltagVon Markus KnöpfliIm März benutzten 173000 Schweizer mehr als im Februar das Internet (plus 9 Prozent). Von diesen neuen Usern waren mehr als die Hälfte Frauen. Auf die Rangfolge der Top-20-Domains hatte dies kaum Einfluss.
Im März 2001 haben insgesamt 2,195 (Februar: 2,012) Millionen Personen das Internet an durchschnittlich 10,5 (9,5) Tagen von zu Hause aus genutzt. Dabei haben an einem durchschnittlichen Tag 738000 (680000) Besucher 33 (33) Minuten online verbracht und im Schnitt 27 (27) Seiten abgerufen.
Die Rangfolge der Top-20-Domains (ganze Schweiz) blieb im Grossen und Ganzen stabil, zumindest auf den vorderen sieben Plätzen. Google.com, das im Februar noch aus dem Nichts direkt auf Platz 11 sprang, setzte sich nun auf Platz 8, dies wohl auf Kosten von Altavista.com, das von Rang 9 auf 13 zurückfiel. Auch Net scape.com musste seinen Platz aufgeben und fiel raus, an seinen Platz trat Microsoft.de, das im Januar den 14. Rang besetzt hielt und im Februar rausfiel.
Während sich also im März die Gesamtheit der Internetnutzer zu Hause im Vergleich zum Februar um knapp 9 Prozent erhöht hat, stieg der Anteil der weiblichen Surfer ab 15 Jahren von 35,8 auf 38 Prozent (von 724000 auf 834000 Frauen).
Dass Frauen das Internet in erster Linie für praktische Dinge des Alltags nutzen, zeigt die Hitliste der Site mit dem höchsten Frauenanteil. Auf Platz eins steht das Onlineangebot des Versandhauses Quelle, das auch in Deutschland nach Amazon.de, Otto und Ebay die E-Commerce-Seite mit dem stärksten Umsatz ist (88,8 Millionen D-Mark).
Aber auch die Immobiliensite Immopool.ch und die Reisesite Kuoni.ch ziehen mehr Frauen als Männer an. Auf den Plätzen 4 bis 7 folgen neben elektronischen Grüssen (bluemountain. com) auch E-Commerce-Angebote wie der Supermarkt le-shop.ch. Auch international sind weibliche Surfer im Netz gezielt auf Infosuche: Die Britin informiert sich rund um die Gesundheit bei nhs. uk, der Website mit einem Frauenanteil von knapp 70 Prozent, die Französin stöbert bei Redoute.fr nach der aktuellen Mode.
Internetnutzung: Unterschiedliche Werte von Wemf und MMXI

Laut MA Comis der Wemf (August 2000) sind die surfenden Schweizer zwei Stunden pro Tag im Netz, davon 70 Minuten zu Hause. Gemäss dem Internetpanel von MMXI Switzerland surfen die Schweizer aber nur etwa 33 Minuten am heimischen PC.
Was stimmt nun? Möglicherweise beides. Sowohl Wemf-Marketingleiterin Gabriela Eggstein als auch Public-Data-Geschäftsleiter Rolf Müller (die PD vermarktet die MMXI-Daten) bestätigen: Die Differenz ist im Wesentlichen auf unterschiedliche Erhebungsmethoden und Definitionen zurückzuführen: Bei MMXI wird elektronisch gemessen, bei der MA Comis werden Personen befragt. Zudem zählt die MA Comis das Schreiben und Lesen eines E-Mails auch zur Internetnutzung, selbst wenn dies zu Hause aus Spargründen oft offline geschieht. MMXI hingegen weist nur jene Zeit als Internetnutzung aus, die jemand tatsächlich online verbringt.
Wo Frauen am liebsten surfen (ganze Schweiz)

Rang Domain Anteil Frauen
ab 15 Jahre
 1 Quelle.ch 58,5
 2 immopool.ch 57,0
 3 kuoni.ch 54,0
 4 bluemountain.com 52,8
 5 bol.com 51,8
 6 infowing.ch 51,8
 7 yahoo.ch 51,4
 8 excite.de 51,3
 9 le-shop.ch 51,0
10 swissclick.ch 49,4
Quelle: MMXI Europe Switzerland, Zürich, März-Report

TV 3 will Nettowerbezahlen

Die Bruttozahlen von Mediafocus sind Jürg Wildberger zu ungenau

Die Bruttozahlen von Mediafocus sind Jürg Wildberger zu ungenauVon Markus KnöpfliLetzten November gelangte Jürg Wildberger, TV-3-Geschäftsführer, mit einem Anliegen an die grösseren Privat-TVs, SF DRS und TV-Werbevermarkter: Da die von Mediafocus (MF) monatlich erhobenen Bruttowerbezahlen ungenau seien, sollten die Sender gemeinsam einen Nettodienst aufziehen.
Konkret: Jeder Sender soll einer bestimmten Treuhandfirma monatlich sein Nettowerbeeinkommen mitteilen. Diese errechnet das gesamte Nettowerbevolumen der Schweizer TVs und gibt dieses – und nur dieses – wieder an die einzelnen Sender weiter.
Laut der Informationsbeauftragten Andrea Hemmi haben «alle grossen Anbieter positiv» reagiert. Konkret seien dies neben TV 3 die Publisuisse, die Belcom, Cinecom und IP Multimedia. Nicht reagieren werden gemäss Recherchen Radiotele und der Privat-TV-Verband Telesuisse (18 Mitglieder). Letzterer wurde nicht angefragt.
Und das TeleNewsCombi (TNC) – dem notabene auch die Belcom-Sender Tele 24 und Tele Züri angehören – winkte ab. «MF genügt uns», erklärt TNC-Geschäftsführer Christian Stärkle. Zudem müsse zuerst definiert werden, wie die Nettozahlen erhoben würden. So sei etwa unklar, wie das Sponsoring oder Gegengeschäfte einfliessen würden.
Der Teufel im Detail:
Die Definition der Nettozahlen
Diese Aufgabe wurde gemäss Hemmi vom TV-3-eigenen Anwalt unterdessen erledigt. Zirka Ende Mai werde der Definitionskatalog vorgelegt. Allerdings bleibt offen, ob man sich danach auf eine einheitliche Definition einigen kann.
Und weshalb kam die Initiative für die Nettoerhebung ausgerechnet von TV 3? In der Branche kursiert folgende Begründung: Auch der TV-3-Verwaltungsrat sah, dass TV 3 auf Grund der MF-Zahlen schlechter abgeschnitten hat als der Durchschnitt der Sender. Nun erhoffe sich der unter Druck geratene Wildberger, künftig mit «repräsentativeren» Nettozahlen zeigen zu können, dass TV 3 im Vergleich zu anderen Sendern gar nicht so schlecht dastehe.
«Falsch», sagt Hemmi, «dies hat nichts mit der Situation zwischen uns und unseren Aktionären zu tun.» Nettozahlen seien nun einmal «repräsentativer». Dass zudem die grossen Anbieter zugesagt hätten, zeige das allgemeine Bedürfnis nach Nettozahlen.

Ausserdem: Jean Lazega wechselt nach neun Jahren als Geschäftsleiter von Publisuisse in der Westschweiz zu Télévision Suisse romande TSR. Er übernimmt ab 1. Juli 2001 die Leitung des Sponsorings für TSR.

AusserdemJean Lazega wechselt nach neun Jahren als Geschäftsleiter von Publisuisse in der Westschweiz zu Télévision Suisse romande TSR. Er übernimmt ab 1. Juli 2001 die Leitung des Sponsorings für TSR. Als Nachfolger hat Publisuisse François Bese

AusserdemJean Lazega wechselt nach neun Jahren als Geschäftsleiter von Publisuisse in der Westschweiz zu Télévision Suisse romande TSR. Er übernimmt ab 1. Juli 2001 die Leitung des Sponsorings für TSR. Als Nachfolger hat Publisuisse François Besençon gewählt. Er ist derzeit noch Sponsoringverantwortlicher bei Radio Suisse romande.
Die Internetforschungsfirma MMXI hat Urs Wolfensberger als Managing Director Schweiz gewonnen. Er löst Max Müller ab, der das MMXI-Internetpanel im letzten Jahr innert drei Monaten aufgebaut hat und sich neuen Aufgaben stellen will. Er war zuletzt Leiter der Online-Vermarkterin Real Media.
Der bisherige Pressechef der CVP, Paul Felber, verlässt seinen Posten per Ende Juli. Er wechselt zur Agentur für Kommunikationsberatung Akomag in Stansstad NW. Felber trat sein Amt bei der CVP 1999 an. Seine Nachfolge übernimmt ad interim seine Stellvertreterin Sandra Lo Curto.
Per 1. Mai trat Max Frei die Nachfolge von Niklaus Stuber als Direktor der Schweizerischen Teletext AG an. Stuber führte die Firma seit dem Abgang von Daniel Kramer im Februar 2000 ad interim. Frei war seit 1998 Verlagsleiter bei der Hallwag AG in Bern.
Chefredaktor der von den Gewerkschaften Smuv und GBI geplanten Publikumszeitung Work wird Hanns Fuchs, der noch als Bundeshauskorrespondent von Radio DRS tätig ist. Die Verlagsleitung übernimmt Peter Zehnder. Work soll im Herbst lanciert werden.
Thorsten Huneke hat die Geschäftsführung der Aussenwerbefirma BlowUp Media Schweiz übernommen. Er arbeitete seit 1994 für die BlowUp Aussenwerbung GmbH in Düsseldorf.

Volksfest der Wissenschaften

WHS Zürich annonciert mit witzigen Experimenten das Festival Science et Cité

WHS Zürich annonciert mit witzigen Experimenten das Festival Science et CitéDas Wohl der Gesellschaft ist das Objekt der Wissenschaft, doch der Laie hegt gemischte Gefühle. Statt der Wissenschaft zu vertrauen, kritisiert er gewisse ihrer Ziele und negiert die Macht ihres Wissens. Nun bahnt sich am ersten Festival Science et Cité, an dem die Wissenschaft vom 4. bis 11. Mai in der Schweiz die Begegnung mit der Bevölkerung sucht, ein Wandel dieses latent gespannten Verhältnisses an. Angekündigt wird das von der Stiftung Science et Cité organisierte durch eine Kampagne von WHS Zürich, die den dissonanten Zustand mit Humor schon einmal zu harmonisieren beginnt. Seite 14

News: T-Online.de mit UBS

Im Rahmen einer Partnerschaft bietet UBS diverse Finanzdienstleistungen auf dem deutschen Internetportal t-online.de an.

Im Rahmen einer Partnerschaft bietet UBS diverse Finanzdienstleistungen auf dem deutschen Internetportal t-online.de an.NewsT-Online.de mit UBS
Die Site gibt Hinweise zu lokalen Private-Banking-Services der Grossbank und ermöglicht Zugriffe auf die Finanzinfromations-Seite UBS Quotes.
Namics mit DayDer Webdienstleister Namics und der Content-Management-Anbieter Day Interactive haben eine strategische Partnerschaft vereinbart. Die Publigroupe-Tochter Namics wird künftig mit der Day-Software Communique arbeiten. Ein erstes gemeinsames Projekt haben die Partner bereits mit der Neugestaltung der Expo.02-Website realisiert. Ziel der Kooperation sei es, noch stärker in den Schweizer Markt einzudringen, heisst es in einer Mitteilung.
Qualiclick sammelt AdressenDie Onlinevermarkterin Qualiclick lanciert die Wettbewerbsplattform Mywinsite. Auf Mywinsite. com sowie auf Kundenwebsites von Qualiclick werden laufend Wettbewerbe veranstaltet. Wer an einem Wettbewerb teilnehmen will, muss sich einverstanden erklären, dass Qualiclick seine E-Mail-Adresse zu Werbezwecken verwenden darf. Die Namen und Daten der Gewinner werden zudem an die Initianten des Wettbewerbs und an Dritte vermittelt.
swissOnline stellt Netlife einDer Internetprovider SwissOnline stellt seine Kundenzeitschrift Netlife nach sechs Ausgaben ein. SwissOnline habe beschlossen, sich verlegerisch neu zu orientieren und das Projekt zumindest in der Printversion nicht mehr weiterzuführen. Begründet wurde der Schritt unter anderem mit gestiegenen Portokosten.

Dank Flash kommt Farbe ins Web

Flash ist ein Trend im Webdesign und bietet auch für Back-End-Bereich viele Anwendungsmöglichkeiten

Flash ist ein Trend im Webdesign und bietet auch für Back-End-Bereich viele AnwendungsmöglichkeitenVon Clemens HörlerFlash hat im Webdesign eine kleine Revolution eingeleitet. Doch die Potenziale von Flash sind noch lange nicht ausgereizt.
Flash ist ein Werkzeug, mit dem Animationssequenzen aus Grafik und Sound produziert werden können. Dank Vektorgrafik sind auch Filme kompakt genug, dass sie schnell übers Internet wiedergegeben werden können.
Die Geschichte von Flash begann 1996, als die kalifornische Firma FutureWave die Technik FutureSplash lancierte. 1997 wurde FutureWave von Macromedia übernommen und gekonnt vermarktet (www.macromedia.com/ software/flash). Etwa 95 Prozent der Netzgemeinde verfügen unterdessen über das benötigte Plug-in, um Flashinhalte darzustellen.
Flash bietet nicht nur Websites wie www.nosepoint.com, Markensites wie lego.com oder Trendshops, sondern auch kommerziellen Plattformen ganz neue Möglichkeiten, die weit über die lästigen Werbeintrofilmchen hinausgehen, wenn es etwa darum geht, dynamische Prozesse mit Schnittstellen zu Datenbanken in die Websites einzubinden oder Demonstrationen in E-Commerce-Sites einzubinden.
Ein Handicap hundertprozentiger Flashsites für kommerzielle Betreiber ist allerdings die Tatsache, dass die Spuren der Besucher nur viel aufwändiger verfolgt werden können als auf HTML-Sites.
Die besten Flashsites im Schaufenster
Die hippsten Flashsites werden auf eigenen Internetverzeichnissen vorgestellt. Ein international bekanntes Flashschaufenster ist zum Beispiel die Top Flash Gallery unter www.greg.ch/flash gallery. Im Anklang an Yahoo bietet www.flahoo.com ein nach Kategorien geordnetes internationales Verzeichnis für Flashsites.
Auf www.silverspheres.com werden besonders gut gestaltete Sites mit Gold- und Silberawards ausgezeichnet. Weitere Wettbewerbe sind Flashforward 2001 und das Flash Film Festival (www.flashfilmfestival.com).

Goldener Boden aus Hollywood

H.R. Giger illustriert für Handwerker eine Werbekampagne «mit Hand und Fuss»

H.R. Giger illustriert für Handwerker eine Werbekampagne «mit Hand und Fuss»Die Welt des Schweizer Künstlers H.R. Giger geistert durch einen neuen Plakatauftritt des Zürcher Personalvermittlers Berufspersonal AG. Die Motive zeigen auf Berufsgattungen getrimmte Biomechanoiden des «Monstermachers» und Oscar-Preisträgers H.R. Giger, die nur aus einem Unterschenkel und einem Arm bestehen, die durch ein Kniegelenk verbunden sind. Ziel des Auftritts ist es, Aufmerksamkeit und Akzeptanz für Handwerksberufe zu generieren. Die Absicht findet ihren Ausdruck in der Kampagnenheadline «Was wir tun, hat Hand und Fuss», die sehr gut zu Gigers Illustrationen passt.
«Handwerkerinnen und Handwerker haben auf dem Arbeitsmarkt einen guten Stand. Abgesehen davon, kann man eine Handelsschule auch noch im Anschluss an eine Berufslehre absolvieren», sagt Patrick Zufferey, Geschäftsführer Berufspersonal AG, der bedauert, dass es an Nachwuchs fehlt, sich aber nicht darüber wundert.
Schlechte Zeiten für das Image des Handwerksberufs
Die Ursache dieses Mankos sei in der «ganz falschen Entwicklung» zu suchen, wonach der Handwerksberuf in der Schweiz in Verruf gekommen sei, etwas für dumme Leute zu sein. Ausserdem würden sich viele junge Leute die Hände nicht mehr schmutzig machen wollen.
Die Zusammenarbeit mit H.R. Giger kam durch Zufall zu Stande: Zunächst meinte er, die städtische Berufsberatung frage um eine Goodwill-Arbeit an. Später merkte er, dass es sich um eine Werbekampagne handelt. «Ich finde es trotzdem gut, und Geld kann ich auch immer brauchen», sagt H.R. Giger.
Einspannen liess sich der Meister der fantastischen Kunst von Patrick Zufferey, der für seinen Werbeauftritt einen bekannten Schweizer Künstler gesucht hatte, der die Erfahrung einer Berufslehre mit sich bringt. H.R. Giger, der bei einem Churer Architekten ein zweijähriges Volontariat absolviert und an der Kunstgewerbeschule Zürich Innenausbau und Design mit Diplom abgeschlossen hatte, stand zuoberst auf der Wunschliste. Ernst Weber

«Grosse Verluste bei BTM-Planzahlen»

Wanner und Rentsch reagieren gelassen auf möglichen BZ-Split in Solothurn

Wanner und Rentsch reagieren gelassen auf möglichen BZ-Split in SolothurnWir diskutieren eine Kopfblattvariante Solothurner Tagblatt und haben ein Detailkonzept», sagte Albert Stäheli, VR-Delegierter der Berner Tagblatt Medien (BTM), letzte Woche gegenüber dem Branchendienst Persönlich. Neu an dieser Aussage ist vor allem der Name des möglichen siebten BZ-Splits. Denn nachdem sich die Solothurner Zeitung im März in die neue, von der AZ Medien AG dominierte Mittelland Zeitung einbinden liess, war mit dem Solothurner Split zu rechnen (WW 12/01). Allerdings war auch der Name schon seit längerem im Impressum der BTM-eigenen Gratiszeitung Solothurner Woche registriert.Stäheli stellte allerdings gegenüber Persönlich auch klar, dass der BTM-Verwaltungsrat noch nicht über die effektive Lancierung entschieden habe. Theoretisch könnte also Stähelis Aussage nicht mehr als ein trotziges Winken mit dem Zaunpfahl in Richtung Solothurn sein.
Davon geht offenbar Peter Wanner, VR-Delegierter der AZ Medien-Gruppe aus. «Ein BZ-Split für Solothurn würde mich überraschen, in meinen Augen rechnet sich das nicht. Zudem ist dies aus Solothurner Sicht eher kontraproduktiv», sagte er.
Reagieren werde der Mittelland-Verbund deswegen aber nicht. «Unser Konzept sieht sowieso vor, dass wir die Redaktionen kantonal und lokal verstärken. Das ist möglich, weil die AZ den Mantel liefert und so in Olten, Zofingen und Solothurn Mittel frei werden.» Ähnlich sieht es Rudolf Rentsch, Vogt-Schild-Direktor: «Die BTM-Planzahlen für einen Angriff auf Solothurn weisen für die ersten Jahre massive Verluste aus», sagt er. Zudem sei die Solothurner Zeitung (SZ) stark genug, um einen Angriff abzuwehren.
«Hervorragend» sei das 1. Quartal 2001 vom Inseratevolumen her gewesen, zudem hätten die SZ-Splits Berner Rundschau und Langenthaler Tagblatt letztes Jahr je um zwei Prozent mehr Abos gewonnen. Weiter verweist Rentsch auf die redaktionelle Kooperation der beiden Splits mit dem Bund.
Dennoch scheint es der BZ ernst zu sein: «Was Herr Stäheli sagte, ist nicht bloss trotziges Aufmucken», stellt BZ-Chefredaktor Andreas Z’Graggen auf Anfrage klar. Und wie rasch könnte denn der Split lanciert werden? «Sehr schnell», sagt Z’Graggen. Markus Knöpfli

Steinmann hadert mit der Wemf

Der Leiter des SRG-Forschungsdienstes (FD), Matthias Steinmann, ist überrascht, dass sich die Wemf als Reseller von ACNielsens Internetpanel-Daten einspannen liess.

Der Leiter des SRG-Forschungsdienstes (FD), Matthias Steinmann, ist überrascht, dass sich die Wemf als Reseller von ACNielsens Internetpanel-Daten einspannen liess.Der Leiter des SRG-Forschungsdienstes (FD), Matthias Steinmann, ist überrascht, dass sich die Wemf als Reseller von ACNielsens Internetpanel-Daten einspannen liess (WW 16/01). Der FD ist seinerseits beim Panel von ACNielsen-Konkurrent MMXI involviert. Steinmann erwägt deshalb, die Gespräche mit der Wemf über eine gemeinsame Intermediastudie einzufrieren und eine Konkurrenzstudie zur Wemf-MA-Strategy zu machen. Möglich wäre dies: Die Radiocontrol-Uhr könnte Radio- und TV-Nutzung erheben, und für MMXI verwertet der FD jährlich Daten aus 43000 Interviews. Noch ein paar Fragen à la Mach Basic anzuhängen, wäre kein Problem mehr. Seite 30

PR bedrängt klassische Werbung

Der BPRA steigert Honorarertrag um ein Viertel, auch auf Kosten der BSW-Agenturen

Der BPRA steigert Honorarertrag um ein Viertel, auch auf Kosten der BSW-AgenturenVon Andreas PanzeriIm Jahr 2000 haben die 21 Mitglieder des Bundes der Public Relations Agenturen (BPRA) der Schweiz ihr Nettohonorarvolumen um 25,1 Prozent auf 84,8 Millionen Franken gesteigert.
Die Kommunikationsbranche verzeichnet in der Schweiz nach wie vor ein überdurchschnittliches Wachstum. Erfreulich positiv zeigt sich das in der Sparte Public Relations. Die BPRA-Mitglieder wachsen dabei «schneller als der Markt», stellte BPRA-Präsident Ulrich Bollmann von Burson-Marsteller bei einem Mediengespräch fest.
Die Statistik für das Jahr 2000 zeigt ebenfalls, dass die grossen Mitglieder schneller als der Durchschnitt wachsen. Der Abstand der «fünf Grossen» – zu der auch das Nicht-BPRA-Mitglied Peter Bütikofer gehört – wird nach unten immer grösser.
Die Statistik wird dank eines ausgeklügelten Systems als äusserst zuverlässig eingestuft. Auch alle bekannten Nicht-BPRA-Mitglieder wurden zu ihren Umsatzzahlen befragt. Die Umsätze der Agenturen, die nicht mitmachen wollten, sind in einem geschätzten Korrekturposten trotzdem in das Ranking mit eingeflossen. Nicht berücksichtigt sind kaum erfassbare «Einzelmasken». Keine Zahlen lieferte wie schon früher das Büro von Klaus J. Stöhlker.
Drei neue Agenturen in den Verband aufgenommen
Berücksichtigt man diese Faktoren, so muss neben dem Wachstum von 25,1 Prozent für BPRA-Mitglieder die Steigerung der gesamten Branche auf schliesslich 18 Prozent korrigiert werden. Trotzdem wachsen die Ausgaben für PR aber schneller als die Budgets für klassische Werbung.
Zum Vergleich: Die 21 Mitglieder des BSW haben im letzten Jahr eine Steigerung von «nur» elf Prozent ausweisen können. PR wächst also «deutlich stärker als die Werbebranche», machten die PR-Leute Werbung in eigener Sache. Dazu müsse aber berücksichtigt werden, dass heute «vieles als integrierte Kommunikation angeschaut wird», präzisierte dazu BPRA-Vorstandsmitglied Christian König von Farner PR.
Als neue Mitglieder hat der Verband drei neue Agenturen in seinem Kreis aufgenommen.
Mediapolis AG, St. Gallen, mit einem Nettohonorar 2000 von 4,25 Millionen Franken und (nur PR-Abteilung) 20 Mitarbeitenden. Mach Communications AG, Baden, mit 1,6 Millionen Franken Nettohonorar und sechs Mitarbeitenden. Loepfe & Partner AG, Zug, mit 0,9 Millionen Franken und fünf Mitarbeitenden.
Aus der Liste gefallen ist Lauffer, Hensch & Partner, weil diese Agentur in die Farner PR integriert worden ist. Die Zahl der BPRA-Mitglieder ist damit im Jahr 2000 auf 21 gestiegen. Aufgenommen werden kann, wer seit mindestens fünf Jahren im Markt tätig ist und über mindestens fünf Mitarbeitende verfügt.
Die Umsatzsteigerung ist bei den BPRA-Mitgliedern von durchschnittlich 227000 auf 249000 Franken pro Kopf gewachsen. Extrapoliert auf die gesamte Branche lässt sich heute bei rund 32 Mandaten pro Agentur ein Umsatz von 234000 Franken pro Mitarbeiter annehmen.
Name Mitglied Hauptsitz Nettohonorarertrag Diff. Mitarbeiter

* BPRA in Mio. CHF in %
  2000 1999 2000 1999
 1 Trimedia Communications Suisse * GE / ZH 14,321 11,109 +28,9 60 49
 2 Farner PR und Consulting AG * Zürich 12,300 9,163 +34,2 53 42
 3 Wirz Corporate Communications * Zürich 11,800 8,864 +33,1 48 45
 4 Peter Bütikofer & Company AG Zürich 11,351 10,654 +6,5 40 39
 5 Burson-Marsteller AG * Zürich 9,870 6,983 +41,3 40 33
 6 Mediapolis AG * St. Gallen 4,250 3,600 +18,1 20 15
 7 c-matrix group ag * Baar 4,013 3,153 +27,3 18 13
 8 F&P Frei & Partner Communication * Zürich 3,220 3,086 +4,3 11 10
 9 apr AG für Public Relations * Zürich 3,160 2,080 +51,9 8 6
10 cr Kommunikation AG * Zürich 3,129 2,658 +17,7 11 10
11 pi.ar. AG für Öffentlichkeitsarbeit * Zürich 2,799 1,819 +53,9 16 8
12 Dr. Peter P. Knobel AG * Zug 2,594 1,999 +29,8 12 9
13 Hugo Schmidt AG * Luzern 2,367 2,404 -1,5 18 13
14 Wenger Kommunikations AG * Bern 2,265 2,274 -0,4 12 11
15 Rochat & Partners SA Genf 2,117 1,387 +52,6 10 7
16 L&W MarCom AG Zürich 1,955 1,382 +41,5 6 5
17 MACH AG COMMUNICATIONS * Baden 1,642 1,465 +12,1 6 6
18 BPR Communications AG * St. Gallen 1,575 1,871 -15,8 10 10
19 Senarclens, Leu + Partner AG Zürich 1,479 1,282 +15,4 5 5
20 GCI Switzerland Zürich 1,400 0,880 +59,1 6 4
21 PRW Public Relations + Werbe AG * Zürich 1,274 1,201 +6,1 5 5
22 Jenni Kommunikation Zürich 1,180 0,931 +26,7 5 4
23 INT/TEX Communications AG * Basel 1,157 0,902 +28,3 5 5
24 Marcel Bernet Public Relations Zürich 1,100 1,048 +5,0 5 5
25 Pielken & Partner SA * Gland 1,096 1,095 +0,1 5 5
26 Loepfe & Partner AG * Zug 0,950 0,720 +31,9 5 4
27 Linder Kommunikation AG Zürich 0,890 0,780 +14,1 4 4
28 vector communications Zürich 0,835 0,820 +1,8 4 4
29 Zoebeli Communications AG Bern 0,800 0,687 +16,4 4 4
30 pr-kfs Karl F. Schneider AG * Schlieren 0,660 0,774 -14,7 4 5
31 KLK Public Relations Basel 0,615 0,489 +25,8 3 2
32 Toby E. Rodes Consultants AG * Basel 0,400 0,594 -32,7 3 5
   Diverse Agenturen 0,115 3,658 1 12
   TOTAL 108,679 91,812 +18,4 463 404
   Total BPRA 84,842 67,814 +25,1 370 309
   Anteil BPRA 78,1% 73,9% 79,9% 76,5%

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