Wissenschaftlich korrekt lässt sich die Wirkung von Kreativität in der Werbung nicht erforschenVon Wolfgang KoschnickPreisgekrönte Werbung ist häufig kreative Werbung. Und sie erhöht in aller Regel die Absatzchancen der beworbenen Produkte. Zu diesem Schluss gelangen verschiedene Untersuchungen zur Wirkung von Kreativität auf den Kaufentscheid. Allerdings sind zu diesem Zweck erfolgte Studien nicht immer über Zweifel erhaben, weil sie oft auch selbstreferenziellen Charakter haben.
Beim Versuch, die zentrale Frage nach der Werbewirkung von Kreativität auf wissenschaftlich unanfechtbare Weise zu beantworten, stösst die Werbeforschung an ihre Grenzen. Natürlich müsste man eine Versuchsanlage entwerfen, in der man Kreativität intersubjektiv überprüfbar macht. Es gälte also, Kriterien zu formulieren, bei denen ganz verschiedene Personen bei einer Vielzahl von Werbemitteln zu demselben Ergebnis kämen: Jawohl, diese Werbung ist kreativ – und diese andere Werbung ist es nicht.
Ob das überhaupt funktionieren kann, muss stark bezweifelt werden. Aber natürlich liesse sich eine Methode finden. Indem beispielsweise ausgewiesene Fachleute befragt werden, welche Werbespots, Anzeigen oder Plakate sie ganz besonders kreativ finden. Und wenn mehr als 80 Prozent aller Fachleute etwas kreativ finden, ist davon auszugehen, dass die Fachleute das schon richtig beurteilen können.
Doch Kreativität sui generis entzieht sich jeder Quantifizierung und Kategorisierung. Und deshalb hat die Wissenschaft auch kaum Methoden entwickelt, die es verdienten, lobend hervorgehoben zu werden.
Bringt Werbung in Intervallen mehr Absatzzuwachs?
Deutlich sind die Positionen bezogen: Kreative sagen, kreative Werbung verkaufe. Mit langweiliger 08/15-Werbung könne man nur durch gigantischen Aufwand für sich werben. Das koste. Geistreiche Werbung hingegen erziele auf Grund ihrer hohen Kreativität grosse Wirkung zu geringen Kosten.
Werbungtreibende in den Unternehmen hingegen sehen das ganz anders: Kreative Werbung sei nicht viel mehr als reine Befriedigung des Egos. Werber würden eine Kampagne als kreativ beurteilen, die in Wirklichkeit total überkandidelt sei. Ihnen sei es sowieso wichtiger, in Cannes und an anderen Wettbewerben Lorbeeren zu ernten, als draussen im feindlichen Wirtschaftsleben prosaische Produkte zu verkaufen.
Die mannigfachen Dilemmas der Kreativitätsforschung hat ausgerechnet der deutsche Gesamtverband Werbeagenturen (GWA) am eigenen Leibe erfahren, als er vor einigen Jahren eine intensive Diskussion der neueren Ansätze in der angelsächsischen Werbeforschung entfesselte. Damals lud der Verband Professor John Philip Jones von der Syracuse University in New York nach Deutschland ein und liess ihn eine in den USA bereits empirisch überprüfte Formel noch einmal testen.
Auf eine stark vereinfachte Formel verkürzt gehen die neueren amerikanischen Ansätze davon aus, dass eine breite Kontaktstreuung in der Werbe- und Mediaplanung Erfolg versprechender ist als ein massiver Werbedruck. Die Erkenntnis von John Philip Jones lautet: Eine kontinuierlich verteilte Kampagne bringt wesentlich mehr Absatzzuwachs als Werbung in Intervallen.
Die Argumentation von John Philip Jones und stärker noch seines Kollegen Erwin Ephron läuft also letztlich darauf hinaus, dass eine wohl durchdachte Kontaktdosierung das Erfolgsgeheimnis sei. Motor allen Erfolgs in der Werbung ist also gewissermassen die Mediaplanung. Wenn Kontakte dosiert gestreut würden, wirke Werbung wie geschmiert.
Nun ist der Gesamtverband Werbeagenturen der Verband aller grossen Werbeagenturen und nicht nur der Verband der Mediaplaner. Und die Kreativen fühlten sich durch Jones und die GWA-Untersuchung missachtet. Protest regte sich in den Reihen des Agenturverbands. Mit dem Gegenargument, man könne doch unmöglich den Beitrag der Kreativen zum Werbeerfolg zur Quantité négligeable erklären, machten sie bei ihren Verbandsoberen Druck.
Verkaufsförderung kontra Werbung
So sah sich die Verbandsspitze genötigt, eine neue Untersuchung bei der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) in Nürnberg in Auftrag zu geben. Sie sollte die Rolle der Kreativität in der Werbung erforschen. Die Nürnberger forschten gründlich.
Erstaunlichstes Ergebnis der Studie sei «der Nachweis der starken Wirkung der Werbequalität auf den Marktanteil», sagte Siegfried Högl, Geschäftsführer der GfK-Marktforschung. Werbungtreibende könnten dagegen oft nur «geringfügige Marktanteilseffekte» erwarten, wenn sie den Werbedruck verdoppeln. Eine Preissenkung von beispielsweise 7,5 Prozent verspräche zwar einen Zuwachs des Marktanteils von 14,2 Prozent. Doch neben sinkenden Gewinnen könnten Preisaktionen langfristig auch den Markenwert schädigen.
• Die grösste Steigerung des Marktanteils erzielen Werbedruck und Werbequalität. Sie erhöhen den Marktanteil in zwölf Monaten auf einen Indexwert von rund 122, während eine Verdoppelung der Promotionsintensität nur zu einem Indexwert von 117,5 führt.
• Sogar eine Verdoppelung von Promotionsintensität und Werbedruck erzielt einen geringfügig kleineren Wert (121) als die Steigerung von Werbedruck und Werbequalität.
• Unter den drei Faktoren Werbedruck, Aufmerksamkeitsstärke der Kampagne und Vermittlung von Markenpräferenzen erzielte die Markenpräferenz das mit grossem Abstand beste Ergebnis (Index 116).
Während eine Verdoppelung des Werbedrucks allein nur geringfügige Marktanteilseffekte erwarten lässt, kann zusätzlich durch die Verbindung mit einer 20-prozentigen Steigerung der Aufmerksamkeitsstärke und mit einer Verdoppelung der Vermittlung von Markenpräferenz eine Erhöhung des Marktanteils erwartet werden, die über die Wirkung durch eine Verdoppelung der Promotions-intensität hinausgeht.
Die oft unterstellte Unterlegenheit der Verkaufswirkung von Werbung im Vergleich zu Promotions sei damit möglicherweise nur ein Problem bislang fehlender Messmöglichkeiten. Dies bedeutet neue Munition in der Auseinandersetzung des Gesamtverbands Werbeagenturen über die Rivalität zwischen Werbung und Verkaufsförderung.
Kreative Werbung trägt zum Verkaufserfolg bei
Doch immerhin: Eine Studie von Leo Burnett Worldwide hat im Jahre 1995 nachgewiesen, dass kreative Werbung auch überdurchschnittlich gut verkauft. Mit Definitions- und Operationalisierungsproblemen haben sich die Verantwortlichen bei Leo Burnett erst gar nicht lange aufgehalten. Als kreativ betrachteten sie Werbung, die wegen ihrer Kreativität ausgezeichnet wurde. Punkt.
Dabei stützte sich Leo Burnett in der Untersuchung «Does Award Winning Advertising Sell?» auf eine Auswahl von Kampagnen, deren internationales kreatives Renommee ausser Frage steht: Aufgabe war es herauszufinden, welche ökonomischen Erfolge sich bei den 200 international am häufigsten ausgezeichneten Werbespots nachweisen lassen. Untersuchungszeitraum waren die Jahre 1992 und 1993. Die 200 Spots kamen von 104 Agenturen aus 21 Ländern und erhielten insgesamt 1194 Awards. Zugrunde gelegt wurden der Untersuchung 38 internationale Wettbewerbe, darunter der Wettbewerb des deutschen ADC, die Berliner Klappe, Cannes Lions, Clio, Cresta, Epica, Eurobest, London Awards, New York Festival und die One Show.
Die USA waren mit 50 Kampagnen am stärksten vertreten, gefolgt von 41 britischen preisgekrönten Commercials. Australien, Italien, Japan, Norwegen, die Niederlande, Schweden und Spanien hatten mehr ausgezeichnete Kampagnen vorzuweisen als Agenturen aus Deutschland, von denen lediglich vier Spots in die engere Auswahl kamen.
Befragt wurden die einzelnen Agenturen und Werbetreibenden nach quantifizierbaren Erfolgsdaten zu den einzelnen Commercials und Kampagnen wie Erhöhung der Verkaufszahlen und des Marktanteils, Veränderung des Markenbewusstseins und Verhaltensänderungen zum beworbenen Produkt.
Die Ergebnisse: 86 Prozent der prämierten Commercials (172 Spots und Werbefilme) waren im Markt erfolgreich. Bei mehr als der Hälfte (117) konnte die Wirksamkeit der Kampagnen präzise mit Marktdaten belegt werden. Nur 28 der 200 überprüften Commercials brachten nachweislich keinen Erfolg.
Das Fazit von Donald Gunn, Director of Creative Resources Worldwide bei Leo Burnett, Chicago, war zugleich ein Appell an die Kreativkollegen in anderen Agenturen: «Wenn Ihnen jemand das nächste Mal einzureden versucht, dass Commercials, die einen Kreativpreis gewinnen, keinen Verkaufserfolg bringen, können Sie ihm höflich, aber bestimmt sagen: Mein Lieber, da liegen Sie total falsch.»
Natürlich gibt es eine ganze Reihe von methodischen Bedenken gegen dieses Vorgehen und auch gegen diesen Befund. Das entscheidende Problem ist eben, die Kreativität als alleinigen Beitrag zum Markterfolg einer Marke zu herauszufiltern. Das haben die Leute von Leo Burnett ziemlich grobschlächtig gelöst. Denn schliesslich sollte ja bei der Studie herauskommen, was auch tatsächlich herausgekommen ist.
«Neutrale» TV-Spots werden
kreativen gegenüber gesetzt
Was für ein Krampf zustande kommt, wenn man versucht, Kreativität zu isolieren, zeigt ein jüngster Versuch aus Los Angeles. Dort hat Tom Moulson von der Werbeforschungsagentur Tom Moulson Associates im vergangenen Jahr die CVA-Methode (Creative-Value-Added) vorgestellt. Im Pretest werden «alle anderen Faktoren gestrichen». Dies geschieht mit den Mitteln eines kreativitätsneutralen Spots für die Testmarke und mit zwei unabhängigen Teststichproben.
Kreativitätsneutrale Spots stehen in keinem spezifischen Zusammenhang mit den zu testenden Spots. Sie werden unabhängig davon entwickelt, in Übereinstimmung mit starren, vorher schon festgelegten Regeln der Präsentation und Inhaltsbestimmung. Nach einer festgesetzten Formel produziert ist der Spot somit per definitionem frei von Kreativität. In allen Fällen spezifizieren die Regeln das gleiche Medium, die gleiche Länge, dasselbe Auditorium, die gleiche Expositionsmethode wie für den Testspot. Produkt und Marke sind eindeutig zu identifizieren und beliebige Vorzüge des Inserenten können einbezogen werden, da diese ja nicht Bestandteil der Anzeigenkreativität sind.
Kreativitätsneutral bedeutet im Fall eines 30-Sekunden-Spots für ein luxuriöses Automobil, dass ein statischer, sozusagen «offiziöser» Anblick des Wagens mit Marken- und Modellnamen in Grossbuchstaben geboten wird. Eine emotionslose Stimme zählt grundsätzliche Sachinformationen auf: Marke, Personenkapazität, Front- oder Hinterradantrieb und Sicherheitsmerkmale. Keine Bewegung, keine Musik, kein simuliertes Interesse von Menschen. Es handelt sich dabei um eine Art Minikatalog im TV-Format, und die Testpersonen fanden ihn entsprechend langweilig.
Die Luxuswagen-Spots wurden insgesamt 200 Luxuswagen-besitzern und -interessenten in Los Angeles gezeigt. Die eine Gruppe sah den kreativitätsneutralen Spot und die andere den echten. Der war schon deshalb «kreativ», weil er nicht so langweilig war wie der neutrale. Beide Spots wurden in identischen Settings vor oder nach einem Konkurrenzmodell, dem «Referenzwagen», gezeigt. Jede Testperson sah fünf reale beziehungsweise fünf neutrale Spots, doch niemals beide Versionen für den gleichen Wagen; und niemand wusste um die Existenz der beiden Versionen.
Den Versuchspersonen wurden dann eine Reihe von Fragen gestellt: Welchen Wagen würden Sie eher kaufen? Für ein öffentliches Auftreten bevorzugen? Für Spass und Unterhaltung vorziehen? Als Luxus bevorzugen? Dieser Marke generell vorziehen? Welches ist das interessantere Commercial?
Die Qualität der Spots wurde daraufhin anhand der Prozentsätze eingestuft, die den Testwagen gegenüber dem Referenzwagen einerseits bei den neutralen Commercials, andererseits bei den realen bevorzugten. Die neutralen Scores wurden dann von den realen subtrahiert, um den Creative-Value(CV)-Score zu erhalten. Das wichtigste Mass war die Kaufabsicht.
Die zehn Commercials unterschieden sich stark im Kaufinteresse, wobei der Durchschnitt bei plus 15 für den Creative Value (CV) lag. Ein Score von 15 bedeutet, dass der Spot das Kaufinteresse der Seher um 15 Prozent erhöhte. Die Werte schwankten zwischen plus 30 und minus 14.
Die CV-Scores für die zehn Commercials zeigten, dass drei der Spots tatsächlich nicht «funktionierten», wobei zwei davon sogar schlechter abschnitten als die kreativitätsneutralen Versionen, und eine nur etwas besser.
Die Ergebnisse sind nichtssagend – setzt man sie im Vergleich zum Aufwand, der getrieben worden war. Das erstaunlichste Resultat war, dass der absolute Langweilerspot, bar jeglicher Kreativität, noch «erfolgreicher» war als mancher der als «kreativ» eingestuften Spots.
Eine solche Erkenntnis wäre als dramatisch zu bezeichnen, wenn die Versuchsanlage auch nur einigermassen ernst zu nehmen gewesen wäre.
Doch die Alltagserfahrung gibt es ja allemal: Da greifen Kreative zu allen nur erdenklichen Mitteln und kreieren einen Wahnsinnsspot, den alle Kollegen hinreissend finden. Aber die Konsumenten finden ihn blöd, kapieren die Pointe nicht und kaufen kein Produkt. Mit anderen Worten: Zwischen dem, was Werbern so einfällt, und dem, was Konsumenten gefällt, liegen oft Welten.
Und deshalb hat eine Gruppe von US-Werbeforschern untersucht, worin sich die Reaktionen der Kreativen auf Spots gegenüber dem durchschnittlichen Seher unterscheiden. Sie wollten die Frage beantworten, ob Werber in ihrer beruflichen Sichtweise so gefangen sind, dass sie Werbung gestalten, die an den Erwartungen der Seher vorbeizielt.
Nicht alle Verbraucher
reagieren gleich auf Werbung
Um das herauszufinden, verglichen die US-Forscher A.J. Kover, W.L. James und B.S. Sonner die Reaktionen von Werbern und von Konsumenten auf die selben TV-Spots. Grundlage des Experiments waren Spots, die entweder für ihre Kreativität oder für ihre Wirksamkeit preisgekrönt worden waren, aber auch einige gewöhnliche Spots ohne Auszeichnung. Für die Untersuchung wurden zwölf TV-Spots ausgewählt, darunter vier Gewinner des One-Show-Preises für Kreativität und vier Preisträger von Effies für Wirksamkeit. Das dritte Set bestand aus vier gewöhnlichen Commercials.
Die Testpersonen waren 69 Konsumenten und 103 Kreative (aus Agenturen mit über 100 Mitarbeitern). Nach der Betrachtung der Spots wurden folgende Informationen erhoben: 1. Kaufinteresse für das Produkt oder die Dienstleistung; 2. Grad der Sympathie oder Antipathie für den Spot; 3. die wahrgenommene Kongruenz (das Ausmass, mit dem der Spot den Erwartungen an Werbung für diese Art von Produkt entspricht); 4. das Ausmass, in dem der Spot als kreativ angesehen wurde – interessant versus fad, neu versus alt.
Die Analyse wurde einfach gehalten: für Kreative und Konsumenten wurden je drei Spot-gruppen gebildet.
Gruppe 1 enthielt die Spots mit besonders positiven Reaktionen, Gruppe 2 die Spots mit mittleren Reaktionen und Gruppe 3 diejenigen mit schwachen Reaktionen. Bei den Kreativen setzte sich die erste Gruppe, also die aus ihrer Sicht positiv bewerteten Filme, nahezu ausnahmslos aus preisgekrönten Spots zusammen. Auf die beiden anderen Gruppe entfielen hauptsächlich die gewöhnlichen Spots. Es zeigte sich, dass Kreative in ihren Ansichten über Kreativität und Wirksamkeit ziemlich homogen sind. Ihnen gefielen spontan die prämierten Spots, von denen sie ja gar nicht wissen konnten, dass sie prämiert worden waren.
Die Zuordnungen der Konsumenten dagegen hatten wenig damit zu tun, ob es sich um Preisgewinner oder nur um gewöhnliche Werbung handelte. Sie reagierten positiv auf Spots, die ihr Selbstwertgefühl steigerten und ihnen das Gefühl gaben, sie seien aufgeweckte Konsumenten.
Die Ergebnisse lassen erkennen, dass die Kunstfertigkeit der Kreativen vorwiegend andere Werbefachleute beeindruckt, nicht aber die, denen man eigentlich etwas verkaufen will: die Konsumenten. Die Autoren der Studie zogen folgenden Schluss: «Werbung, der es nicht gelingt, einen Kontakt mit den Konsumenten herzustellen, obwohl sie von Berufskollegen hoch eingestuft wird, ist letztlich ‹l’art pour l’art›. Selbstreferentielle Gemeinschaften trifft man immer häufiger; überall finden sich Interessensgruppierungen, die sich gegenseitig stützen, zitieren und Preise verleihen, aber sie haben kein praktisches Gewicht.»
Bisher hat die Forschung zum Thema Kreativität noch kaum für den Berufsalltag relevante Ergebnisse hervorgebracht. Natürlich gibt es überkandidelte Werbung, die nichts als «l’art pour l’art» ist. Natürlich gibt es bei den Werbern ebenso wie bei allen anderen Kommunikationsberufen den ausgeprägten Hang zur Nabelschau. Aber natürlich ist auch wirklich kreative Werbung fähig, mehr Waren zu verkaufen als einfältige Allerweltsreklame. Aber braucht es dazu wissenschaftliche Forschung, um das herauszufinden?
Weiter führende Literatur
Wer an einer Literaturliste zum Thema Kreativität und Werbewirkung interessiert ist, kann diese kostenlos über die Redaktion der WerbeWoche beziehen info@werbewoche
.ch). Das Verzeichnis wird per E-Mail zugestellt.
Wie Werbung wirklich funktioniert
Mit diesem Beitrag des Allensbacher Fachjournalisten Wolfgang J. Koschnick setzt die WerbeWoche ihre Artikelreihe zur Werbeforschung fort. Teil fünf dieser Artikelfolge will Antworten auf aktuelle Fragen zur Wirkung kreativer Werbung geben.
Das ist auch als Einladung an die Leserinnen und Leser der WerbeWoche aufzufassen. Wer Fragen zu Aspekten der Werbewirkung hat, möge sie an uns richten (info@werbe woche.ch). Wir werden sie nach bestem Wissen beantworten.
Bei der Themenauswahl für diese Serie kann Koschnick auf mehrere hundert wissenschaftliche Untersuchungen zur Werbewirkung zurückgreifen, die in den vergangenen 50 Jahren im In- und Ausland erschienen sind.