News: Publimedia-WebIndex unter 100 Punkte

Der Publimedia-Webadvertising-Index (PWA-Index) ging im September um 2,3 Punkte auf 98,2 Punkte zurück. Bereits im August hatte er 1,3 Punkte verloren.

Der Publimedia-Webadvertising-Index (PWA-Index) ging im September um 2,3 Punkte auf 98,2 Punkte zurück. Bereits im August hatte er 1,3 Punkte verloren.News Publimedia-WebIndex unter 100 Punkte
Der Index liegt zum ersten Mal seit der Lancierung 1999 unter 100 Punkten, das heisst unter dem Stand vom Jahreswechsel. Der PWA-Index basiert auf monatlichen Erhebungen der Investitionen für kommerzielle Werbung auf nationalen und internationalen Webplattformen.
Ferien buchen auf Tages-Anzeiger.ch
Auf dem Webportal des Tages-Anzeigers können neu online Ferienwohnungen gebucht werden. Die Plattform arbeitet dazu mit Interhome Schweiz zusammen. Die Tochter der Hotelplan-Gruppe vermietet in ganz Europa und in Florida Wohnungen, Häuser, Villen und Chalets. Das Angebot ist in den Reise-Channel des Portals integriert.
Immoclick verkauft Kunstwerke Wer auf der Web-Immobilienplattform Immoclick eine neue Bleibe sucht, kann neu zugleich den passenden Wandschmuck erwerben. Die Plattformbetreiberin Swissclick kooperiert mit dem Onlineshop Globalart shops.com aus Dättwil AG. Per Mausklick können aus einer Auswahl von über 20000 Kunstwerken aufwändig erstellte Reproduktionen bestellt werden.
Publimedias neuer MediamarktplatzPublimedia lanciert am 25. Oktober den B2B-Marktplatz Admarketplace.ch, der die Plattform Beilagen.ch ablöst. Auf dem neuen Marktplatz können sich Werbeauftraggeber über Themenbeilagen, Verkaufsförderungs- und Crossmedia-Angebote von Schweizer Zeitungen und Zeitschriften informieren und sich an Auktionen oder Ausschreibungen beteiligen. Die Angebote auf Admarketplace
.ch werden laufend aktualisiert.

Stöhlker übergibt Berlin an seine Söhne.

PR-Guru Klaus J. Stöhlker (60) bereitet sich auf seinen Rücktritt vor

PR-Guru Klaus J. Stöhlker (60) bereitet sich auf seinen Rücktritt vor : Nachdem sein älterer Sohn Fidel bereits vor einem Jahr die Geschäftsführung der Berliner Niederlassung Stöhlker&Partner GmbH angetreten hat, übernehmen Fidel und Bruder Raoul Stöhlker nun je 50 Prozent von deren Kapital. Stöhlker&Partner erwartet in diesem Jahr etwa 0,5 Millionen Mark Honorarumsatz und zählt unter anderem den Schweizer Botschafter Thomas Borer zu seinen Kunden. Wann die beiden Brüder auch im Stammhaus Klaus J. Stöhlker AG in Zollikon das Ruder übernehmen, steht noch nicht fest. «Fidel und Raoul sollen mich einmal ablösen», erklärte Stöhlker Senior gegenüber der WerbeWoche. «Zurzeit fühle ich mich aber noch relaitv fit.» Im nächsten Jahr feiert seine Agentur das 20-Jahr-Jubiläum.Werberin des Jahres 1999 als Covergirl. Es ist wohl der Traum eines jeden Mädchens: einmal im Leben Covergirl sein. Einige schaffen es tatsächlich in schüchternen Jahren auf das Titelblatt der Teenie-Postille Mädchen. Andere müssen ein bisschen länger warten. Dafür grüssen sie dann von der Titelseite der Bilanz. Oder zumindest vom Cover eines Sonderheftes der Bilanz. Elegant und gleichzeitig sympathisch lächelt von einem solchen Umschlag jetzt Danielle Lanz. «Frauen im Anzug» heisst doppelsinnig die Geschichte zum Titel. Zu entdecken ist der berufliche Seitensprung der Werberin im Magazin Luxus. Die Spezialausgabe der Bilanz macht den Auftakt zu einer Lifestylereihe, die im nächsten Jahr mit den Themen Uhren, Autos und Wohndesign fortgeführt wird, um dann im Herbst 2002 wieder mit Luxus zu beginnen.
Verwirrung um «das Goldene Ohr». Bei Lowe Lintas GGK in Zürich staunte man nicht schlecht: In der Newsmail der WerbeWoche war zu lesen, dass die Agentur beim Radiowerbepreis «Das Goldene Ohr» Silber mit einem Spot für Radiotele gewonnen habe. «Wir danken den Organisatoren des Goldenen Ohrs für unseren Neukunden Radiotele», schrieben Mark Stahel und Daniel Keller von der Agenturleitung süffisant. Weder betreue Lowe Lintas Radiotele, noch habe sie einen Spot zum Wettbewerb eingereicht, erklärte Keller der WerbeWoche. Kam Lowe Lintas zum silbernen Ohr wie die Jungfrau zum Kind? Ein Anruf bei Leos Gerteis vom Verein «Das Goldene Ohr» brachte Klärung: Der prämierte Spot gehört zu einer Gattungswerbeaktion, welche die Schweizer Privatradios unter der Regie von Radiotele im Sommer 2000 durchführten. Dazu wurden laut Gerteis 10 bis 15 Agenturen angefragt, Spots für Radiowerbung zu gestalten. Der Beitrag von Lowe Lintas, an den sich die Agentur offenbar nicht mehr erinnern konnte, wurde von Jürg Weber (jetzt bei Euro RSCG) realisiert. Ungeklärt ist noch, wer den Spot zum Wettbewerb eingereicht hat. Weder Lowe Lintas noch Radiotele wollen es gewesen sein.
Plattform für Nolde. Der Zürcher Künstler Nolde Banziger lebt zwar in der Toskana. Seinen Kopf hat er aber meistens irgendwo in Amerika. Das Land der einst unbegrenzten Möglichkeiten ist aus Banzigers Schaffen jedenfalls nicht mehr wegzudenken. Das zeigen im November auch seine Kunstwerke in der Ausstellung «The Revival of Diners». Im Zentrum stehen Bilder amerikanischer Vergnügungszentren. Die heissen Diners kamen in den Fünfzigerjahren auf und erleben heute einen ungewohnten Aufschwung. Die Vernissage in der Plattform22 in Küsnacht findet am 31. Oktober ab 18 Uhr statt. Die Plattform22 ist ein Kulturengagement von TBWA Switzerland.
Wirz IR kooperiert mit Haubrok. Die Zürcher Agentur Wirz Investor Relations hat mit der deutschen Haubrok AG eine strategische Allianz geschlossen. Die Agentur für Finanzmarktkommunikation Haubrok hat ihren Hauptsitz in Düsseldorf und Niederlassungen in Frankfurt und München. Sie beschäftigt 40 Mitarbeitende und erzielte im Jahr 2000 Honorareinnahmen von 30 Millionen Mark.
Pipilotti Rist gestaltet APG-Plakat. Wenn manchmal viele an Literatur Interessierte am gleichen Stoff weben, entsteht zuweilen ein buntes Tuch oder ein Buch – und ganz, ganz selten sogar ein Plakat zum Buch. Pipilotti Rist, Künstlerin mit Ausstrahlung über helvetische Grenzen hinaus, hat für das von Klaus Wagenbach in Berlin verlegte und vom Literaturwissenschafter Reto Sorg in Bern herausgegebene Buch «swissmade», das Texte junger Schweizer Autoren versammelt, erstmals und kostenlos ein Plakat gestaltet. Dessen Rücken wurde von APG-Mannen mit Leim belegt und an Plakatwänden aufgeklebt, die nicht gebucht gewesen waren, sagt APG-Marketingleiter Rolf Chiarini. So sind insgesamt 500 bis 600 Stellen mit dem Motiv der Rheintaler Künstlerin besetzt worden. «Frankenmässig», so erklärte Chiarini weiter, lasse sich dieses Outdoor-Kulturengagement der Plakatgesellschaft nicht berechnen. Auch nicht die Gegenleistung, die die APG dafür bekommen hat: Eintrittskarten zu Lesungen mit den Autoren, die sie prompt an Texter in Werbeagenturen weiter verschickt hat. Die können beispielsweise am kommenden Samstag im Schiffbau-Theater in Zürich eingelöst werden, wenn die vom Zürcher Buchhändler- und Verleger-Verein organisierte Veranstaltung unter dem Titel «Die lange Nacht der kurzen Geschichten» steigt.
Editorial

Kreativ, kreativer, am kreativsten
Über Sinn und
Unsinn zahlloser Kreativwettbewerbe lässt sich trefflich streiten. Den einen dienen sie als kreative Messlatte für die tägliche Arbeit am Kunden, für andere Werber leisten sie der reinen Selbstbeweihräucherung Vorschub. Zum zweiten Mal veröffentlicht die WerbeWoche das Ranking der kreativsten Schweizer Werbeagenturen. Angesichts der Awardflut ist uns klar, dass wir dabei nicht jede Trostpreisveranstaltung, die mit der Eitelkeit der Branche das grosse Geld machen will, berücksichtigen wollen. Auch wegen geringer Teilnahme fielen eine Reihe internationaler Wettbewerbe aus Abschied und Traktanden. Berücksichtigt haben wir die wichtigsten nationalen und internationalen Veranstaltungen.
Kernstück des vorliegenden Kreativrankings bildet die Preisverleihung des ADC Schweiz. Das hat nichts mit Blocher’scher Abschottungspolitik oder gar Bauchnabelschau zu tun, sondern schlicht und ergreifend mit der Tatsache, dass es die einzige Veranstaltung ist, bei der praktisch alle guten Schweizer Kampagnen gegeneinander antreten. Und wer, wenn nicht der ADC, ist die allseits anerkannte Institution, die die kreative Werbung in der Schweiz beurteilen kann? Die Tatsache, dass Grossagenturen oder Netzwerke dank stattlicheren Eigenwerbebudgets an mehr internationalen Wettbewerben
teilnehmen können als Kleinagenturen, lässt sich nicht aus der Welt schaffen.
Eine gewisse Selbstbeschränkung der Agenturen könnte in dieser Hinsicht
nicht schaden. Wir sind uns der Problematik der Bewertung und der Auswahl bewusst und haben daraus das Bestmögliche gemacht.
Die Top Ten der Schweizer Kreativagenturen finden Sie auf Seite 24. Samuel Helbling

Da warens nur noch acht

Das TeleNewsCombi wirft überflüssigen Ballast ab und trennt sich vom Schaffhauser TV

Das TeleNewsCombi wirft überflüssigen Ballast ab und trennt sich vom Schaffhauser TVVon Markus KnöpfliSeit dem 18. Oktober ist das TeleNewsCombi als erstes TV-Angebot für 2002 im Verkauf – natürlich ohne Tele 24. Was aber noch mehr erstaunt: Auch das Schaffhauser TV ist nicht mehr dabei. Zudem wird «Klopfer», das bisher einzige gemeinsame Magazin, ersatzlos gekippt.
Wie sich doch die Zeiten und damit auch die (Marketing-)Ansichten ändern: Noch vor einem Jahr wurde das sprachregionale Tele 24 als Lokomotive des TeleNewsCombis (TNC) bezeichnet, jetzt geben sich die Beteiligten erleichtert, dass insbesondere mit der Übernahme von Tele 24 endlich lästiger Ballast über Bord gekippt werden kann.
Mit der neuen Situation «wird die bisherige Vermischung des sprachregionalen Werbeangebotes von Tele 24 mit lokalen und regionalen Werbeangeboten Vergangenheit sein», triumphiert etwa Hanspeter Scholl, Verkaufsleiter TV bei der Clearingstelle Radiotele. «Das TNC wird zur klar erkennbaren Marke – ein einzigartiger TV-Werbepool mit lokalen und regionalen Programmangeboten.»
Als weiteres Element der «Marktbereinigung» wird der kürzlich beschlossene Rauswurf des Schaffhauser TV (SHTV) bezeichnet. Dieses hat sein Programm aus finanziellen Gründen herunter gefahren und konnte nicht mehr so viele Spot-Wiederholungen bieten, wie sie das TNC seinen Werbekunden garantiert.
TNC präsentiert tiefere
Spotpreise fürs nächste Jahr
«Die Situation gegenüber unseren Kunden war nicht mehr haltbar», erklärt Marcel Geissbühler, Mitglied der Geschäftsleitung von Tele Bärn und beim TNC zuständig für den Werbemarkt. Hinzugekommen sei ausserdem die Tatsache, dass SHTV nicht in der Lage sei, den sechsstelligen Anteil am «Klopfer», der bisher einzigen gemeinsamen TNC-Magazinsendung, zu bezahlen.
Letzteres ist aber nur noch für dieses Jahr von Belang, denn Ende dieses Jahres wird der «Klopfer» ohnehin eingestellt. «Er brachte die Ratings nicht, wie wir uns vorgestellt hatten, zudem liess sich weder ein nationaler Sponsor noch genügend Werbung im Sendeumfeld finden», gibt Geissbühler unumwunden zu. Man bereue den Versuch allerdings nicht, vorerst werde jedoch kein Nachfolgeprodukt lanciert, sagt er.
Konkret präsentiert sich das TNC neu mit folgenden Daten und Preisen: Die Spots werden täglich auf acht Regional-Fernsehsendern ausgestrahlt und je nach Sender zwischen 7 und 21 Uhr wiederholt. Für das Jahr 2002 rechnen die TNC-Mitglieder mit durchschnittlich drei GRPs (bisher 3,8) pro Block
bei den 15- bis 49-Jährigen. Die Preise des 1. Halbjahres 2002 bewegen sich zwischen 5130 Franken (Januar) und 7290 Franken (März) und liegen damit um 2000 bis 3000 Franken unter denjenigen des ersten Halbjahres 2001.
Schaffhauser TV budgetiert auch fürs Jahr 2002
Mit dem Wegfall von Tele 24 allein lässt sich der tiefere Preis nicht begründen, denn beim TNC geht man gemäss Geissbühler derzeit noch davon aus, dass die Tele-24-Seher künftig Tele Züri konsumieren werden. Der Preisnachlass hat also marketingstrategische Gründe. Offenbar mit Erfolg: Laut Hanspeter Scholl ist das Interesse am TNC viel grösser als letztes Jahr; schon 20 Kunden hätten gebucht oder stünden kurz davor, Abschlüsse fürs nächste Jahr zu tätigen.
Was aber geschieht mit dem Schaffhauser TV ohne kommerzielle Anbindung ans TNC? Zum einen erhält der Sender keine Zuschauerdaten mehr. Denn im Rahmen des TNC konnte bisher auch das kleine SHTV miterhoben werden, im Alleingang ist das wegen der zu geringen Fallzahlen nicht mehr möglich. Dem SHTV-Geschäftsführer Walter Studer ist allerdings bewusst, dass sein regionaler Fernsehsender nun wieder öfters bei der Mediaplanung vergessen gehen könnte, umso mehr, als sein Sendegebiet von Tele Top überlagert wird.
«Wir kämpfen», sagt Studer deshalb. Doch wie lange noch? «Das nächste Jahr planen wir jedenfalls», antwortet er, der über seine Umsatzzahlen nicht sprechen will. Nur so viel: In den letzten fünf Jahren seien die Werbeeinnahmen stetig gestiegen, hätten sich gegenüber vorher sogar «massiv verbessert», einzig in diesem Jahr hätten sie stagniert.
Dementis bei Tele Top und Schaffhauser TV
In der Branche ist denn auch mehrfach zu hören, dass das SHTV bei Günter Heuberger, Chef von Tele Top, angeklopft habe – zwecks Kooperation. Was an sich erstaunt, denn SHTV hatte in den letzen zwei Jahren mit Tele Ostschweiz zusammen gearbeitet und mit einem Konzessionserweiterungsgesuch bis nach Winterthur eine Strategie gegen Tele Top gewählt. Doch das angebliche Anklopfen bei Top will Studer weder bestätigen noch dementieren. Auch von Heuberger ist bloss ein schroffes «No comment» zu hören.

Übergang in den Sturzflug

Inseratestatistik der Schweizer Presse und Publicitas-Index sinken immer drastischer

Inseratestatistik der Schweizer Presse und Publicitas-Index sinken immer drastischerVon Bruno Amstutz Die Schweizer Inseratestatistiken des Monats September bergen keine Überraschungen und präsentieren sich, wie zu befürchten war: Die Kurven zeigen steil nach unten, die Verluste erreichen neue Höchstwerte.
Positive Zahlen sind am ehesten in der Westschweiz zu finden: Die Zeitschriften der Romandie legten 7,4 Prozent an Inseratevolumen zu, allerdings mit einer Ausgabe mehr als im Vorjahresmonat.
Auch die vierfarbigen Inserate befinden sich im Welschland im Aufschwung. In den Wochenzeitungen legten sie gleich um 17,4 Prozent zu, über alle Westschweizer Zeitungen gerechnet ergab sich ein Plus von 4,8 Prozent. Ebenfalls zum Teil deutlich im Aufwärtstrend waren die Beilagen. In der Deutschschweiz legten sie in fast allen Zeitungskategorien sowie bei den Zeitschriften markant zu. Und hier enden die positiven Meldungen.
Die Talfahrt der Inseratezahlen wird immer rascher und wird zum Sturzflug. Schweizer Zeitungen verloren gesamthaft 17,1 Prozent Anzeigenvolumen. Die kommerziellen Inserate stürzten um 13,8 Prozent ab, die Stelleninserate um 28 Prozent.
Wiederum traf der Rückgang der Stellenanzeigen die Wochenzeitungen am massivsten: Um satte 49,1 Prozent schwand das Volumen gegenüber dem Vorjahresmonat. Die Deutschschweizer Wochenzeitungen lieferten den Höchstwert mit einem Minus von 52,3 Prozent.
Auch in anderen Bereichen schneidet die Deutschschweiz gegenüber anderen Landesteilen am schlechtesten ab und verstärkt das Bild der vergangenen zwei Monate. Die Deutschschweizer Zeitungen verloren gesamthaft 15,7 Prozent an kommerziellem Inseratevolumen und 30,6 Prozent bei den Stelleninseraten. Neben den Wochenzeitungen mussten die grossen Deutschschweizer Tageszeitungen mit einer Auflage über 50000 Exemplare im Bereich der Stelleninserate mit einem Rückgang von 33,4 Prozent am meisten Terrain preisgeben. Bei der kommerziellen Werbung hingegen verzeichneten Deutschschweizer Tageszeitungen mit Auflagen unter 10000 Exemplaren mit 42,3 Prozent den massivsten Verlust.
Nur Telekom- und Autofirmen legten im September noch zu
Das Inseratevolumen der Zeitungen liegt nach neun Monaten 6,3 Prozent unter dem Vorjahreswert. Trotz der drastischen Abstürze im Bereich der Stelleninserate der letzten Monate liegt der kumulierte Wert erst 1,6 Prozent unter dem Vorjahr. Bei den kommerziellen Zeitungsinseraten beläuft sich der Verlust auf 7,7 Prozent. Zeitungen mit Auflagen unter 10000 Exemplaren fliegen nach den ersten drei Quartalen mit 19,7 Prozent Verlust im kommerziellen Bereich am tiefsten. Das Schlusslicht im Bereich Stelleninserate bilden mit einem kumulierten Minus von 21,4 Prozent die Wochenzeitungen.
Der Publicitas-Index der Werbeausgaben in der Tagespresse sank im September um 2,3 auf 130,7 Punkte. Hoffnungen auf einen Aufwärtstrend im Herbst wurden bis anhin enttäuscht. Nur die Automobil- und die Telekommunikationsbranche haben diesen September noch zusätzlich Geld in Werbekampagnen investiert.
Den Aktivitätsrückgang der Stellenvermittlungsbüros ortet Publicitas als Hauptursache für den Rückgang des Indexes der Stelleninserate. Dieser sank um 9,1 Punkte auf 319,3 Punkte. Das entspricht dem tiefsten Stand seit November 2000.

Der Kluge wirbt im E-Zuge

Die SBB bieten nach Wemf-Kriterien zielgenau ausgerichtete Onlinewerbemöglichkeiten

Die SBB bieten nach Wemf-Kriterien zielgenau ausgerichtete OnlinewerbemöglichkeitenVon Patrick Hediger Die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) beweisen, dass sie auch im Internet auf der Höhe der Zeit sind. Die neuen Werbemöglichkeiten bei der Fahrplanauskunft von sbb.ch bieten den Werbenden gezieltes Targeting.
Wer nicht gerade 240000 Franken für Werbung auf einer Lok Re 460 der SBB übrig hat, dem bieten die Seiten der SBB-Fahrplanauskunft im Internet eine interessante Alternative. Gemäss SBB werden täglich über 200000 Fahrplanabfragen online getätigt. Da kann es sich durchaus lohnen, eine Brandingkampagne zu fahren. Vor allem deshalb, weil klar ist, welches Transportmittel genutzt werden soll: Der Kluge fährt im Zuge.
Doch damit nicht genug. Neu bieten die Schweizerischen Bundesbahnen die gezielte Onlinewerbung nach Wemf-Gebieten an. Dank der Verbindungsabfragen stehen den SBB detaillierte geografische Informationen zur Verfügung, die jetzt die Onlinewerbung weiter ankurbeln sollen.
Gestartet wurde mit der Internetwerbung auf der Fahrplanauskunft von sbb.ch im September 2000. Zu Beginn gab es einen regelrechten Schub. Nach einem Rückgang der Onlinewerbung im Februar und März dieses Jahres geht es aber stetig aufwärts.
Dennoch kann es vorkommen, dass Nutzer zurzeit anstatt bezahlte Banner die Eigenbanner der SBB sehen. Dies liegt gemäss Daniel Fässler, Projektleiter SBB-Onlineadvertising, daran, dass man bei der Webwerbung nicht hundertprozentig ausgelastet ist und bei dem starken Traffic deshalb durchaus auch Eigenbanner der SBB angezeigt bekommt. Die hohe Beliebtheit der Fahrplanabfrage bei sbb.ch wird durch MMXI bestätigt, gehört doch www.sbb.ch regelmässig zu den Schweizer Topsites. Laut MA Comis 2001 der Wemf ist der Zugang zu Fahr- und Flugplänen mit 74 Prozent der viertbeliebteste Webinhalt der Schweizer Internauten.
Gezielte Onlinewerbung auch nach Tageszeit möglich
Den SBB ist nicht entgangen, dass sich die Onlinewerbung in einer Flaute befindet, doch mit den neuen Werbemöglichkeiten erhofft man sich trotzdem einen Teil des immer noch vorhandenen Schweizer Onlinewerbekuchens abschneiden zu können. Durch die gezielte Onlinewerbung nach Wemf-Gebieten wollen die SBB Werbenden die Gelegenheit bieten, ihre Onlinewerbung in die klassischen Werbekampagnen zu integrieren und so eine beschleunigte Werbewirkung zu erreichen.
Die Nutzer von sbb.ch können aber nicht nur gezielt nach Wemf-Gebieten angesprochen werden, sondern auch nach weiteren geografischen und demografischen Kriterien. So werden in der Onlinefahrplanauskunft nur dann die Werbebanner gezeigt, wenn eine Fahrplanabfrage mit den vordefinierten geografischen und/oder demografischen Kriterien in Zusammenhang steht.
Für regionale Kampagnen können Kriterien bis zur Bahnhofs- oder Ortsebene gebucht werden. Daneben besteht auch die Möglichkeit, vordefinierte Packages wie City, Agglomeration, Kanton, Wemf-Wirtschaftsregion und -Wirtschaftsgebiet sowie Pakete wie Tourismus und Pendler zu wählen. Ausserdem können gegen Aufpreis weitere Targetingkriterien wie Sprache, Datum, Tageszeit und dergleichen mehr berücksichtigt werden. Daniel Fässler zur Bedeutung der neuen Werbemöglichkeiten: «Die Werber erhalten ein weiteres Tool und können durch die Wemf-Gebiete auch ein bewährtes Mittel aus der Werbung verwenden.»
Zusatzeinnahmen durch Hotelbuchungen
Online verdienen die SBB nicht nur Geld mit der Werbung, sondern auch dank Hotelbuchungen. Seit August dieses Jahres hat der Nutzer zusätzlich zur Fahrplanabfrage auch die Möglichkeit, sich an seiner gewählten Reisedestination online ein Hotel zu buchen. Durch die Zusammenarbeit mit Switzerland Destination Management kann die SBB ihren Kunden einen direkten Mehrwert liefern. Für jede getätigte Buchung bekommen die SBB eine Kommission. Bislang wurden sehr erfreuliche Buchungsraten erzielt, wobei die anfänglichen Erwartungen massiv übertroffen werden konnten.

News: BAZ lanciert planetbasel.ch

Am Donnerstag startete Pla netbasel.ch, die neue Community-Website der Basler Zeitung (BaZ).

Am Donnerstag startete Pla netbasel.ch, die neue Community-Website der Basler Zeitung (BaZ).News BAZ lanciert planetbasel.ch
Sie solle den Bewohnern der Rheinstadt und des Dreiländerecks den Alltag erleichtern, teilte die Basler Mediengruppe mit. Das Angebot ist Teil von BaZ Online und versteht sich als Ergänzung zum Nachrichtenportal und zur Veranstaltungsdatenbank Bluebanana.ch. Wichtiger Bestandteil ist das Quartierinformationssystem Basel-Stadt (QuiBS), auf dem die Nutzer Angaben über Organisationen, Vereine, soziale Institutionen, Schulen und weitere Dienstleistungen in den verschiedenen Stadtteilen finden.
IAB mit Glossar der Onlinewerbung Das Interactive Advertising Bureau (IAB) hat ein Verzeichnis wichtiger Ausdrücke der Onlinewerbebranche veröffentlicht. Es soll Neueinsteigern und Webprofis Standarddefinitionen bieten, welche die Verständigung unter den verschiedenen Partnern beim Kauf und Verkauf von interaktiven Medien erleichtern. Verfasst hat das Glossar IAB-Präsident Robin Webster. Das «IAB Glossary of Interactive Advertising Terms» steht auf www.iab.net zur Verfügung und soll periodisch von Fachleuten auf den neuesten Stand gebracht werden.

Game Tages-Anzeiger

Letzte Woche wars wieder so weit: Die Herzen der Tennisfans unter den Werberinnen und Werbern jubelten.

Letzte Woche wars wieder so weit: Die Herzen der Tennisfans unter den Werberinnen und Werbern jubelten.Von Beat Fritsch Die weltbesten Tennisspielerinnen gaben sich am Swisscom-Challenge in Kloten ein Stelldichein. Dieses wiederum bedeutete für den Turniersponsor Tages-Anzeiger viel Arbeit, denn täglich wurden an die 50 Kunden zu Apéro, Matchbesuch und mehrgängigem Diner mit erlesenen Weinen erwartet. Und das eine ganze Woche lang.
Dass sich trotz Tennisevent die Büropendenzen nicht von alleine erledigen, machte die Arbeit von Tagi-Verkaufsleiter Fridolin Holdener und seinen Helferinnen Gabi Wettstein und Esther Weber auch nicht einfacher. Morgens ins Büro eilen und ab Mittag bis spät in die Nacht in der Tennishalle ausharren, zehrt an den Kräften.
Fürs WerbeWoche-Matchtelegramm wählten wir den Donnerstagabend, der mit dem Achtelfinalspiel der Schweizer Neuentdeckung Marie-Gaïané Mikaelian viel Spannung versprach. Zur Freude der Anwesenden, unter anderen Publimedia-CEO Otto Meier, TA-Anzeigenmarkt-Direktor Hansjürg Klöti, ZKB-Werbeleiterin Bernadette Grossenbacher mit Ehemann Hans-Peter, seines Zeichens Marketingleiter bei Büro Fürrer, Ford-Werbeleiterin Sandy Grau und Beat Hunger von der Winterthur-Gruppe, gewann Mikaelian den Match.
Beim Diner sah man auch die Crew von IP Multimedia, die für ihre Kunden ebenfalls eine Zuschauerloge gebucht hatte. Als IPM-CEO Michi Frank unter den Tamedia-Gästen Peter Lesch von Lesch+Frei entdeckte, wechselte er allerdings flugs das Thema von Tennis zu Fussball. Genauer zum 1. FC Frischauf Seefeld, bei dem Lesch als Spielertrainer amtet. Frank moserte über des Trainers Qualitäten, weil ihn dieser im letzten Spiel nicht eingesetzt hatte. Resultat: ein tennnisballharter 7:2-Sieg über den FC Gemeinderat. Dies sei das sichtbare Resultat von Franks Abwesenheit, sagte Lesch trocken. Fazit: Selbst wer auf der Überholspur in Sachen TV-Werbung glänzt, hat noch lange keine Stammplatzgarantie…

Online-ABC: Content-Provider

Inhalteanbieter im Internet wie Verlage, Agenturen, Unternehmen, Organisationen, Personen.

Inhalteanbieter im Internet wie Verlage, Agenturen, Unternehmen, Organisationen, Personen.Online-ABC Content-Provider Content-Management-System Wer viele Inhalte ins Netz stellen will, braucht ein System, das den Content managt. Die Systeme verwalten digitale Daten jeglicher Couleur, also z. B. Webcontent, SMS, Teletext und Videos. Medienhäuser nutzen Content-Managementsysteme, um Inhalte nur einmal zu erstellen, aber auf mehreren Medien ausgeben zu können. Oft auf der Basis von XML.
Content-Syndication Mehrfachverwertung von Internetinhalten. Mögliche Erlösquelle für Sitebetreiber neben Onlinewerbung, E-Commerce und der Bezahlung von Inhalten durch die User.
Cookie Keks. Eine browserspezifische Datei auf der Festplatte des Surfers, welche wiederholte Besuche einer bestimmten Page identifiziert. Die Daten können nur von der Website (Server) gelesen werden, welche das Cookie auch geschrieben hat.
Cost per Click (CPC) Verrechnungseinheit für Onlinewerbung. Dabei wird berechnet, wie oft ein Banner eines Werbungtreibenden tatsächlich angeklickt wurde.

Online-Marketing: Zurich Invest Bank

Ziel: Steigerung des Bekanntheitsgrades der Zurich Invest Bank, insbesondere des Sparkontos, und Interessentengenerierung durch Wettbewerb.

Ziel: Steigerung des Bekanntheitsgrades der Zurich Invest Bank, insbesondere des Sparkontos, und Interessentengenerierung durch Wettbewerb.Zurich Invest Bank Werbemittel: Banner, Popups, Direct Marketing. Einsatz: Oktober.
Auftraggeber: Zurich Invest Bank, Zürich. Agentur: MM+B Media Agentur AG. Vermarktungspartner: Qualiclick AG, Zollikon.

Sterngucker in Schweizer Agenturen

Der Cannes-Stern 2001 ist eine begehrte Beute unter den helvetischen Kreativen

Der Cannes-Stern 2001 ist eine begehrte Beute unter den helvetischen KreativenMit einem Löwenhunger haben sich die Schweizer Kreativen auf das am 8. Oktober erschienene Stern- Spezial-Magazin zu Cannes 2001 gestürzt: 250 Exemplare hatte Eva Straumann vom Marketing- und Mediaservice bei Gruner+Jahr, Zürich, im Hamburger Stammhaus am Baumwall angefordert, rund 800 hat sie bis heute verteilt. Allein der Art Directors Club Schweiz (ADC) orderte für seine Mitglieder gleich 300 Exemplare. Eine grössere Anzahl bestellten etwa auch die Agenturen Lowe Lintas GGK, Zürich, McCann-Erickson, Genf, und Advico Young&Rubicam, Zürich, die ihre Kreativabteilungen mit 75, 20 respektive 50 Exemplaren eindeckten.Im Cannes Special 2001 des Stern sind auf über 200 Seiten alle 103 Gewinner der Kategorie Press & Poster vom Grand Prix bis
zur Bronze abgebildet. In einem zwölf Seiten umfassenden Vorspann stimmen Koryphäen der Branche den Leser auf die Lektüre ein. Fred Baader etwa, CCO von Young&Rubicam (Y&R), Deutschland, und Managing Partner von Baader Hermes Y&R, spricht im Editorial von den «Juwelen der Werbung», die den Tag überdauern werden. Von den Freuden und Leiden eines Cannes-Jurors erzählt wortreich eine «Reiseabrechnung» von Peter Goldammer, Executive Director der Scholz-&-Friends-Gruppe. Delle Krause, Chefkreativer von Ogilvy&Mather, Frankfurt, berichtet über den 7. Young Creatives Wettbewerb in Cannes. Ferner werden sämtliche Mitglieder der Press-&-Poster-Jury in kurzen Porträts vorgestellt.
Um nicht wie im vergangenen ersten Erscheinungsjahr wieder 4000 Exemplare nachdrucken zu müssen, erhöhte man die Auflage des Stern Spezial Cannes 2001, der in Deutschland, Österreich und in der Schweiz erscheint, von Anfang an von 12500 auf 20000 Exemplare. Wer nach den Werbesternen 2001 greifen will, kann das deshalb unter guj.schweiz @guj.de immer noch tun. Ernst Weber

Blick.ch in den Top 20

Septemberdaten der Internetpanels von AC Nielsen und MMXI

Septemberdaten der Internetpanels von AC Nielsen und MMXIGemäss MMXI haben im September 2,4 Millionen Personen im Schnitt 317 Minuten von zu Hause aus im Internet gesurft und dabei 263 Seiten besucht. Gemäss den Zahlen von AC Nielsen waren es hingegen 2 Millionen Surfer, die während 302 Minuten 480 Seiten besuchten.Die Rangfolge der Top-10-Domains ist bei beiden Panels weiterhin ähnlich, mit einer Ausnahme: MSN.ch, bei AC Nielsen stabil auf Platz 10, rutschte bei MMXI von Platz 6 auf 4, womit sich für diese Domain die Differenz zwischen den Panels vergrösserte.
Die Sensation des Monats ist das Auftauchen von beider Panels. Die Domain erreichte bei AC Nielsen gleich Rang 16, bei MMXI immerhin noch Platz 19. Der Grund dafür dürfte mit den Ereignissen am 11. September im Zusammenhang stehen. Bleibt abzuwarten, ob die Nachfrage anhält.
Interessant ist auch der Umstand, dass Bluewin.ch, Leader unter den Domains, gemäss MMXI- vergleichen mit den Augustdaten an Reichweite zugelegt hat, und zwar um 1,6 Prozent. Gemäss AC Nielsen hingegen hat Bluewin.ch 1,2 Prozent verloren. (mk)
Top-20-Domains september 2001

Nielsen/Netratings MMXI
Rang Domain Anzahl Reichweite Domain Besucher Reichweite
Besucher in % in 1000 in %
 1 bluewin.ch 902 764 44,92 bluewin.ch 1 294 52,7
 2 msn.com 708 986 35,27 microsoft.com   668 27,2
 3 microsoft.com 704 185 35,04 msn.com   666 27,1
 4 passport.com 488 219 24,29 msn.ch   640 26,1
 5 search.ch 437 793 21,78 passport.com   587 23,9
 6 yahoo.com 339 178 16,88 yahoo.com   569 23,1
 7 sunrise.ch 329 203 16,38 search.ch   510 20,7
 8 google.ch 329 060 16,37 sbb.ch   441 17,9
 9 sbb.ch 298 267 14,84 google.ch   440 17,9
10 msn.ch 284 547 14,16 sunrise.ch   417 17,0
11 netscape.com 226 535 11,27 yahoo.de   347 14,1
12 yahoo.de 225 821 11,24 gmx.de   316 12,9
13 gmx.net 195 712  9,74 msn.de   297 12,1
14 google.com 189 895  9,45 google.com   293 11,9
15 geocities.com 179 107  8,91 ubs.com   253 10,3
16 blick.ch 173 271  8,62 bluemail.ch   253 10,3
17 ubs.com 170 723  8,49 microsoft.de   222  9,0
18 gmx.ch 160 153  7,97 swissonline.ch   217  8,8
19 altavista.com 151 985  7,56 blick.ch   211  8,6
20 bluemail.ch 150 009  7,46 yahoo.fr   195  7,9
Quelle: AC Nielsen/MMXI

Online-Marketing: Sunrise

Ziel: Bekanntmachung des Onlinewettbewerbs mit Barpreisen sowie Vermittlung von Produktinformationen.

Ziel: Bekanntmachung des Onlinewettbewerbs mit Barpreisen sowie Vermittlung von Produktinformationen.Sunrise Werbemittel: Fullbanner, animiertes Gif. Einsatz: Ende Oktober bis Mitte November.
Auftraggeber: Sunrise, Rümlang; Verantwortung: Corinne Lüscher, Monika Nievergelt. Bannerkreation/Programmierung: Sign4U. Vermittlungsagentur: Publimedia Webadvertising AG; Verantwortung: Thobias Fehrlin.
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