Swisstudio öffnet seine Tore

Swisstudio nennt sich ein neues Mietstudio in Bürglen beim Bodensee, das für sich in Anspruch nimmt, alles zu bieten, was das Filmer- und Fotografenherz begehrt.

Swisstudio nennt sich ein neues Mietstudio in Bürglen beim Bodensee, das für sich in Anspruch nimmt, alles zu bieten, was das Filmer- und Fotografenherz begehrt.12000 Kubikmeter Raum mit moderner Infrastruktur wie einer funkgesteuerten Krananlage und einem selbst fahrenden Hebebühnenkran stehen Interessenten zur Verfügung. Damit schwingt sich Swisstudio zum grössten mietbaren Foto- und Filmstudio der Schweiz auf.Insgesamt stehen drei Studios zur Verfügung, die Raumeinteilung ist jedoch zum Teil flexibel. So können Studio 1 und 2 durch Öffnen der Schallschutzwand zu einem einzigen Raum mit rund 700 Quadratmeter Fläche vereint werden. Zwei 8 Meter hohe Hohlkehlen, eine davon mit einer Rundung von 168 Grad und einem Durchmesser von 18 Metern, erzeugen einen Rundhorizont, der gleichmässige Ausleuchtung und extreme Kameraeinstellungen ermöglicht. Neben den Räumen stellt Swisstudio ausserdem Mietgeräte wie Blitzgeneratoren, Stative sowie eine Grundausstattung an Kunstlicht zur Verfügung.
«Wir wollen Filmer, Fotografen und auch Werbeagenturen ansprechen», beschreibt Studiomanagerin Anne Flechsig die Zielgruppe. Jungen Fotografen und Filmern ohne eigenes Studio steht ausserdem das Studio 3 offen, wo sie auf rund 100 Quadratmetern im Mode- oder Stilllifebereich arbeiten können.
Den Standort zwischen St.Gallen und Konstanz sieht Flechsig nicht als Nachteil. In weniger als einer Stunde ist das Studio von Zürich aus erreichbar. (ba)

Der ADC erhält Zuwachs

Fünf neue Mitglieder hat der Art Directors Club Schweiz in seine Reihen aufgenommen: Timo Kirez, CD bei McCann-Erickson, Genf, Denis Schwarz, AD bei Advico Young & Rubicam

Fünf neue Mitglieder hat der Art Directors Club Schweiz in seine Reihen aufgenommen: Timo Kirez, CD bei McCann-Erickson, Genf, Denis Schwarz, AD bei Advico Young & Rubicam, Zürich, Philipp Skrabal, AD bei Matter & Partner, Zürich, Markus Tränkle, Texter bei Publicis, Zürich, und AD Nicolas Vontobel, ehemals bei WHS Zürich und McCann-Erickson.Das Quintett wurde von der ADC-Aufnahmekommission unter dem Vorsitz von André Benker aus vierzehn Bewerbern gewählt. Die Aufnahme erfolgte auf Grund der Beurteilung eingereichter Arbeiten. (ba)

Muse & Musse: Claude Schaub

Muse & Musse Claude Schaub Welche kulturelle Veranstaltung haben Sie zuletzt besucht?Claude Schaub: Das war vor zwei Wochen, mein Coiffeurbesuch.Was lesen Sie gerade?Schaub: Die Gebrauchsanweisung meiner elektronischen Agenda. Dem

Muse & Musse Claude Schaub
Welche kulturelle Veranstaltung haben Sie zuletzt besucht?
Claude Schaub: Das war vor zwei Wochen, mein Coiffeurbesuch.
Was lesen Sie gerade?
Schaub: Die Gebrauchsanweisung meiner elektronischen Agenda. Dem Roli und dem Res zuliebe.
Welche CD hören Sie zurzeit mit Vorliebe?
Schaub: Leider haben wir nur drei männliche CDs. Und von diesen dreien bevorzuge ich aus politischen Gründen natürlich keinen.
Welchen Kinofilm würden Sie am liebsten nochmals sehen?
Schaub: «Wings», ein Kriegs-Stummfilm aus den Zwanzigerjahren, der mit live Drum&Bass unterlegt und im Rahmen von Volts&Vision vor etwa zwei Jahren gezeigt wurde.
Bei welcher TV-Sendung sind Sie neulich eingeschlafen?
Schaub: Bei einem Film im Öffentlichrechtlichen, da fehlt mir die erweckende Werbepause.
Welches ist Ihre neueste Entdeckung im Internet?
Schaub: Lydia M., 24, von Z. aus A.
Worauf könnten Sie nie verzichten?
Schaub: Auf das Brockenhaus.
Was machen Sie in einer freien Minute?
Schaub: Die nächste freie verplanen.
Liebe ist…?
Schaub:…ein Büchlein, soviel ich weiss.

News: Qualiclick verkauft Webpayphone

Der Onlinevermarkter Qualiclick betreut exklusiv die neuen internetfähigen Telefonsäulen der Swisscom.

Der Onlinevermarkter Qualiclick betreut exklusiv die neuen internetfähigen Telefonsäulen der Swisscom.News Qualiclick verkauft Webpayphone
Auf dem so genannten Webpayphone sind verschiedene Werbeformen möglich. Befindet sich das Telefon im Stand-by-Modus, wird auf dem Bildschirm ein Endlos-Flash-Werbespot abgespielt. In allen Serviceangeboten des Webpayphones können Riesenbanner geschaltet werden. Weiter sind Sponsorenlinks, gesponserte SMS-Nachrichten und Sponsorlogos auf ausgedruckten Seiten möglich.
Adlink mit Innofact und NetRatings Der Onlinevermarkter AdLink setzt auf Mediaforschung, um seine Kunden bei der Planung besser zu unterstützen. Dazu hat AdLink ab Oktober den Panelservice zur Messung der Internetnutzung von Nielsen NetRatings europaweit abonniert. Zudem kooperiert der Vermarkter mit dem deutschen Marktforschungsinstitut Innofact. Gemeinsam bieten sie einen Werbemitteltest an, bei welchem verschiedene Web-Werbeformate auf Wirkungsparameter wie Markenbekanntheit, Kaufbereitschaft oder Imageshift untersucht werden.
Jobs.ch expandiert in die Westschweiz
Das Online-Stellenportal Jobs .ch hat in Ecublens seine erste Westschweizer Filiale eröffnet. Damit sollen die Bedürfnisse der Westschweizer Kunden individuell abgedeckt werden. Verantwortlich für den Aufbau ist Valérie Ramirez.
Fernsehen.ch liefert privates Programm
Beim Online-TV-Programm Fernsehen.ch kann mit MyProgram jetzt ein persönliches Benutzerprofil angelegt werden. Das Programm von über 100 TV-Sendern wird unter anderem nach Thema, Schauspieler, Regie, Titel durchsucht und täglich per E-Mail geliefert. Betrieben wird die Plattform von der Coachingagentur Redia sowie dem Webdienstleister Künzler Communications. Die Vermarktung liegt exklusiv bei AdLink.
Adtech mit neuer Technologie Der Online-Werbedienstleister Adtech lanciert eine neue Adserving-Lösung. Das XML-fähige Toolpaket namens Helios soll die Steuerung, Verwaltung und Auslieferung digitaler Werbung im Internet vereinfachen. Helios soll dem Mediaplaner die Fokussierung auf seine eigentliche Tätigkeit erlauben, während die Software das Adserving und die Kontrolle des Prozesses übernimmt. Helios geht aus der Verschmelzung von Adtechs eigener Technologie mit jener von Adforce hervor. Ende September hatte Adtech die weltweiten Rechte an der Adserving-Lösung von Adforce erworben.
Spekulationen um Tamedias Online-EngagementTamedia stehe kurz vor einem Ausstieg beim Finanzportal Moneycab, zudem werde bei Tamedia jede dritte Onlinestelle gestrichen, meldeten Cash und HandelsZeitung letzte Woche. Tamedia-Sprecher Peter Hartmeier bezeichnete die Meldungen als Enten: Richtig sei lediglich, dass der Konzern im Rahmen des Kostenanalyseprogramms «Focus» seine Onlinestrategie prüfe.
Soz wird billiger für TA-Leser Für Abonnenten des Tages-Anzeigers wird die SonntagsZeitung (SoZ) ein Drittel billiger. Sie erhalten das Jahresabonnement ab sofort für 100 Franken statt für 149 Franken. Wer die SoZ bereits erhält, dem verlängert Tamedia das Abo um einen Drittel. Damit reagiert der Verlag auf das Vorhaben der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ), die ihren Abonnenten die neue NZZ am Sonntag über das ganze Jahr 2002 gratis abgeben will.

Nicht nur für Oberärzte

Die Ostschweizer Projekt GmbH lanciert Plakatwerbung in Spitälern und Kliniken, und das mit gutem Grund

Die Ostschweizer Projekt GmbH lanciert Plakatwerbung in Spitälern und Kliniken, und das mit gutem GrundVon Daniel Schifferle Einer der letzten noch nicht von Plakatwerbung erschlossenen Bereiche ist geknackt: Spitäler und Kliniken. Initiantin des vorerst auf die Deutschschweiz konzentrierten Angebots ist die Firma Projekt GmbH, mit der zwei Deutsche auch noch weitere ungewöhnliche Plakatstandorte lancieren wollen.
Es ist noch nicht allzu lange her, seit die Werbung Einzug ins WC hielt. Jetzt hat die Plakatwerbung einen sensibleren Bereich im Visier: Spitäler und Kliniken. Dass in diesem stark frequentierten Bereich höchst interessante Zielgruppen wie Patienten, Ärzte und Besucher anzutreffen sind, hat man in anderen Ländern längst entdeckt. So ist der Spitalbereich in den umliegenden Ländern Frankreich, Italien, Österreich und Deutschland längst ein interessantes Territorium für die Plakatwerbung. In der Schweiz wird dieses seit Anfang Oktober ebenfalls erschlossen.
Belegbar sind derzeit 28 Spitäler und Kliniken in der Deutschschweiz mit durchschnittlich je 20 Plakatstellen. Weitere sollen laufend dazukommen. Anbieterin ist die erst kürzlich gegründete Firma Projekt GmbH mit Sitz im appenzellischen Lutzenberg. Das frisch gestartete Unternehmen gehört zu 100 Prozent den beiden Deutschen Markus Liebscher (32) und Mathis Felsche (28), die vorher bereits beim Radiosender Antenne Vorarlberg (A) in der Marketing- und Verkaufsabteilung zusammengearbeitet hatten. Liebscher, insgesamt seit über zehn Jahren in den Medien tätig, hatte den Aufbau der Antenne Vorarlberg massgeblich mitgestaltet. Das Kapital der Projekt GmbH beträgt 20000 Franken, just das gesetzliche Minimum.
Das Zweimannunternehmen bietet Komplettservice an
Die Firma ist zwar nur ein Zweimannbetrieb, bietet aber einen kompletten Service an. Damit dies möglich ist, spannt sie mit freien Mitarbeitenden und Partnerfirmen zusammen. Zum Beispiel wird die ganze Logistik mit freien Mitarbeitern abgewickelt. Aber auch für Zusatzleistungen wie etwa den Plakatdruck arbeitet die Projekt GmbH mit Drittfirmen zusammen.
Liebscher schwärmt von den im Spital erreichbaren Zielgruppen: 600000 Patienten und rund 500000 Besucherinnen und Besucher pro Jahr. Dazu gesellen sich rund 10000 Spitalmitarbeitende, unter denen die besonders attraktive Zielgruppe der Ärzteschaft stark vertreten ist. Von den durchschnittlich 20 Plakatstellen pro Klinik befinden sich rund 60 Prozent im Innen- und 40 Prozent im Aussenbereich. Dabei habe man darauf geachtet, nur hoch frequentierte Zonen mit Plakatstellen zu versehen: Draussen sind dies der Eingangsbereich und die Parkplätze, drinnen sind es die Wartezonen, Lifte und Gänge. «Die Klinik ist ein Ort, in dem Menschen viel Zeit haben und verbringen und dadurch Werbebotschaften registrieren», ist Liebscher überzeugt.
Standortwahl nach leicht sortierbaren Unterzielgruppen
Ein entscheidender Vorteil sei auch die Tatsache, dass Unterzielgruppen genau am richtigen Ort angesprochen werden könnten. Zum Beispiel Wöchnerinnen in den Geburtenabteilungen oder Ärzte, Krankenschwestern und Pfleger bei den Personaleingängen. Neben der Bewerbung pharmazeutischer und medizinischer Produkte sieht Liebscher ebenfalls besonders hohe Affinitäten für gesundheitsfördernde Nahrungsergänzung. Aber auch pflegefremde Produkte wie Urlaubsreisen, Finanzdienstleistungen oder Versicherungen liessen sich gut bewerben.
Die minimale Laufzeit der Plakate beträgt einen Monat. Die Tarife (B2 bis B12) reichen von 45 bis 1197 Franken monatlich, je nach Grösse und Standort. Buchen kann man das Spitalangebot sowohl sprachregional, regional als auch lokal. Neben der Deutschschweiz seien aber auch die anderen beiden Sprachregionen im Visier, neue Verträge kämen wöchentlich hinzu.
Doch mit dem Neuland, das die Klinikwerbung erschliesst, gibt sich die Projekt GmbH nicht zufrieden. Weitere «ungewöhnliche Standorte» sollen folgen. Die Katze aus dem Sack lassen will Liebscher aber noch nicht: «Diese Ideen sind noch nicht spruchreif.»

«Die Pflege der Intangible Assets ist vielerorts abhanden gekommen»

Ulrich Bollmann, Präsident BPRA, zu aktuellen Entwicklungen in der PR-Branche

Ulrich Bollmann, Präsident BPRA, zu aktuellen Entwicklungen in der PR-Branche«Die Pflege der Intangible Assetsist vielerorts abhanden gekommen»
Der Bund der Public-Relations-Agenturen der Schweiz (BPRA) feiert in diesen Tagen sein 25-Jahre-Jubiläum. Ulrich Bollmann, BPRA-Präsident und CEO von Burson-Marsteller Schweiz, denkt laut nach über die Möglichkeiten von PR in der heutigen Krisenzeit, kommentiert Budgets und wagt einen Blick in die Zukunft.
25 Jahre wird der BPRA alt. Wie schlachtet er das Jubiläum PR-gerecht aus?
Ulrich Bollmann: Höhepunkt ist selbstverständlich die Plattform, die uns die WerbeWoche mit diesem Interview bietet. Daneben luden wir alle Geschäftsleitungsmitglieder der angeschlossenen Mitgliedgesellschaften, befreundete Verbände und die Fachmedien zu einer hochkarätigen Jubiläumsveranstaltung ein. Zudem haben wir unsere gesamte Dokumentation inklusive Website auf Vordermann gebracht. PR-Leute schlachten Jubiläen halt etwas anders aus als ihre nabelschauorientierteren Kolleginnen und Kollegen von der Werbung.
Was waren die entscheidenden Stationen der BPRA-Geschichte?
Bollmann: Der Entscheid der drei Gründeragenturen, den BPRA zu einem für alle Agenturen mit einem gewissen Leistungsnachweis offenen Verband zu machen, der Aufbau einer transparenten Marktstatistik zusammen mit einem Skills-Index der Mitglieder und schliesslich in der neueren Zeit die systematische Entwicklung von Instrumenten zur Verbesserung der Agenturführung.
Groucho Marx erklärte einmal, er würde nie einem Club beitreten, der ihn als Mitglied akzeptierte. Was gibt es über die Nichtmitglieder des BPRA zu tuscheln, die etwa 20 Prozent des Marktes repräsentieren?
Bollmann: Ganz wenige gefallen sich in der Rolle von Groucho Marx. Die meisten betrachten wir aber als potenzielle Mitglieder, sobald sie die Aufnahmekriterien erfüllen.
PR-Agenturen rechnen mit einem gebremsten Wachstum im laufenden Jahr. Eigentlich erstaunlich in einer Zeit der vielen Krisen und Kommunikationspannen.
Bollmann: Nur bedingt. Man muss wohl unterscheiden zwischen schlechten Geschäftsstrategien, die auch mit bester Kommunikationsberatung nicht übertüncht werden können, und guten Geschäftsstrategien, die schlecht verkauft werden. Ich habe den Eindruck, dass zurzeit die Fälle der erstgenannten Kategorie überwiegen. Wo Selbstkritik fehlt und persönliche Eigeninteressen unternehmerische Entscheide dominieren, können auch Kommunikationsstrategien, Medientrainings und brillant verfasste Statements nicht mehr weiterführen.
Vor einem Jahr haben die Agenturen für 2001 ein Honorarplus von 15 Prozent erwartet. Jetzt rechnen sie mit insgesamt 1,3 Prozent Wachstum. Bei welchen Budgets ist am meisten Geld verloren gegangen?
Bollmann: Ich kenne keinen bedeutenden Wirtschaftszweig, in dem nicht in den letzten Monaten die Jahresbudgets in allen Bereichen massiv zurückgenommen worden sind. Als Zulieferer sind wir davon automatisch betroffen. Als die Schweiz vor zehn Jahren in eine ähnliche Abwärtsspirale geriet, haben die meisten Unternehmensleiter noch Gewissensbisse gehabt und mit viel Aufwand auch im kommunikativen Bereich versucht, die Folgen für die Betroffenen zu lindern. Heute dominieren über weite Strecken die kurzfristig denkenden Kostenstellenmanager. Der Sinn für die Pflege der Intangible Assets ist vielerorts abhanden gekommen. Das ist ein Fehler, der viele noch teuer zu stehen kommt.
Wie sehen die Erwartungen der PR-Branche für das nächste Jahr aus, und wie lässt sich dies mit andern Ländern vergleichen?
Bollmann: Alle Agenturen rechnen damit, dass der gegenwärtige Trend anhält. Bei Burson-Marsteller gehen wir von einer erneut leicht überdurchschnittlichen Entwicklung aus. Vergleiche mit dem Ausland fehlen mir. Mitte November findet in San Francisco der zweite PR-Weltkongress statt, der vermehrte Aufschlüsse bringen wird.
Wie reagieren die Agenturen auf geringere Wachstumsraten?
Bollmann: Abgesehen von den Kleinstunternehmen muss wohl jede Agentur dafür sorgen, dass der Personalaufwand auf Dauer 60 Prozent des Honorarertrags nicht überschreitet. Sonst kann sie die Infrastruktur für eine professionelle Leistung nicht mehr finanzieren. Deshalb werden überall zuerst an Freelancer ausgelagerte Leistungen wieder im eigenen Haus erbracht. Beim Ersatz ausgetretener Mitarbeitenden wird eine grössere Vorsicht an den Tag gelegt. Lohnkürzungen sind angesichts des nach wie vor schwierigen Personalmarktes wohl Ultima Ratio.
Was passiert im Bereich Ausbildung?
Bollmann: Die Ausbildung in unserer Branche wird vom SPRI und vom Sawi getragen, weshalb der BPRA diesen Bereich nicht als Kernaufgabe betrachtet. Davon ausgenommen sind Spezialfragen der Agenturführung, beispielsweise im Bereich der Anstellungsverträge oder der Kundenverträge. Es ist unglaublich, welcher Verrechtlichung wir in der letzten Zeit begegnen. Gerade Auftraggeber in Grossunternehmen lassen gelegentlich die Auftragserteilung in einem Mass von ihren Hausjuristen begleiten, das geradezu kontraproduktiv wirkt.
Welches ist das wichtigste Ziel des BPRA für das nächste Jahr?
Bollmann: Die Mitgliederver-sammlung hat beschlossen, einen intensiven Kontakt mit Stellen der Bundesverwaltung aufzunehmen, die PR-Aufträge vergeben. Wir wollen damit die Professionalität der Ausschreibungen verbessern, weil nur so die Steuergelder, die im Rahmen solcher Aufträge an die Agenturen fliessen, auch in effiziente Leistungen umgesetzt werden können.
Welches ist das wichtigste Ziel des BPRA-Präsidenten Ulrich Bollmann?
Bollmann: Diesen Auftrag der Mitglieder mit allen andern laufenden Aufgaben umzusetzen.
Welche PR-Aufgabe würde Burson-Marsteller in der Schweiz besonders locken?
Bollmann: Das ist schon fast die patriotische Frage. Im Ernst: Die Solidaritätsstiftung ist ein hochinteressantes Thema. Und zwar nicht nur die Volksabstimmung, sondern auch die nachfolgende Begleitung. Ihr Wert erschöpft sich nämlich nicht nur in der Gründung, sondern in der nachhaltigen Positionierung bei den Stiftern und den künftigen Destinatären. Das Tool hat Potenzial, weil es weltweit ebenso einzigartig ist wie das IKRK. Darüber können weder einzelne Geburtsfehler noch das parteipolitische Getöse hinwegtäuschen. Als eine über unsere Aktivität fest im Land verwurzelte Unternehmung mit Kompetenz im Bereich Public Affairs und einem weltweiten Netzwerkbezug verfügen wir über Voraussetzungen, daraus eine Erfolgsstory zu machen. Interview: Andreas Panzeri

Werbung an der Schlafzimmerwand

Die Ambient-Media-Familie bekommt mit Placards for free Zuwachs

Die Ambient-Media-Familie bekommt mit Placards for free ZuwachsVon Bruno Amstutz Nach Cards for free lanciert der Werbevermarkter Masani’s ein neues Medium: Placards for free. Die Gratisplakate zum Mitnehmen sollen den Weg von Bars, Clubs und Kinos an die privaten Schlafzimmerwände finden.
Als Weltneuheit handelt Masani’s den neuen Below-the-line-Werbeträger, der unter dem Etikett Ambient Media in Umlauf gebracht wird. Ambient deshalb, weil die Werbebotschaft die Rezipienten in ihrem privaten Umfeld abholen will und auf Freiwilligkeit der Rezeption setzt.
Konkret sind in Bars, Clubs, Restaurants und Kinos der grössten Deutschschweizer Städte seit September 2001 Automaten zu finden, bei denen sich Interessierte Werbeplakate im Format A1 abholen können.
Von Placards for free verspricht sich Masani’s dieselben Vorteile wie von den etablierten Gratispostkarten: Sie werden von den 18- bis 35-Jährigen in der Freizeit freiwillig mitgenommen. Die Gratisposter haben gegenüber den Postkarten aber das zusätzliche Potenzial, über längere Zeit an der Wand einer Wohnung zu landen. So erobern sie mit ihrer Werbebotschaft den privaten Lebensraum und schaffen bei dortigen Besuchern neue qualitative Kontakte.
Dass sich dafür nicht jedes beliebige Motiv eignet, ist sowohl dem Vermarkter als auch den ersten Kunden, der Rialto Film AG und Nike, klar. «Das Sujet muss einen gewissen Sammlerwert haben», ist Christine Rhomberg, Head Of Marketing bei Rialto, überzeugt. Der Filmverleih will per Placards for free den potenziellen Blockbuster des kommenden Winters, «The Lord Of The Rings», schon jetzt im Bewusstsein verankern. Rhomberg setzt auf den Vorteil, dass Gratisposter den Leuten an Orten ins Auge springen, an denen sie an Freizeit und Ausgehen denken und so qualitativ hochwertige Kontakte schaffen.
Chancen haben Plakate aus dem Musik- und Filmbereich
Gemäss Stefan Heinrich, Leiter Marketing und Verkauf bei Masani’s, lässt sich prinzipiell jedes Produkt mit Gratisplakaten bewerben. Wichtig sind ihm aber attraktive Sujets. «Den Gratisplakaten widmen Leute länger ihre Aufmerksamkeit», so Heinrich, «die Werbeagenturen müssen also mehr Wert auf das Motiv legen als auf Informationsvermittlung in möglichst kurzer Zeit.» Besonders gute Chancen räumt Heinrich Film- oder Musikplakaten und Motiven aus dem Bereich Mode oder Luxusgüter ein.
Durch das Prinzip der Freiwiligkeit haben Masani’s und die Kunden auch eine zuverlässige Erfolgskontrolle: Nur Poster, die wirklich gefallen, werden auch eingepackt. Der Absatz lässt Rückschlüsse über die Beliebtheit des Produkts und den Anklang des Sujets zu.
Gegenwärtig sind zwanzig Plakatspender in Zürich, Bern, Basel und Luzern im Einsatz, die für Perioden von je zwei Wochen gebucht werden können. Im nächsten Jahr will Masani’s auf rund hundert Standorte ausbauen und auch die Westschweiz erschliessen.
Neben den kommerziellen Plakaten will Masani’s in den Plakatautomaten auch in regelmässigen Abständen Kunstdrucke ohne Werbebotschaften verteilen und so den Vorzug ästhetischer Qualitäten vor aggressiver Werbung zusätzlich betonen.

Online-ABC: Cost per Interest (CPI)

Kosten pro Interessent. Bezeichnet den Betrag, der für einen gewonnenen Interessenten verrechnet wird.

Kosten pro Interessent. Bezeichnet den Betrag, der für einen gewonnenen Interessenten verrechnet wird.Online-ABC Cost per Interest (CPI)Cost per Order (CPO)Kosten pro Bestellung. Bezeichnet den Betrag, der für die Gewinnung eines Auftrages oder eines Kunden verrechnet wird.
Cost per Thousand Impressions (CPM)Abrechnungseinheit für Onlinewerbung. Dabei wird die Zahl der Sichtkontakte mit einer Werbeform verrechnet. Siehe auch Ad-Impression, Ad-Request.
CounterZähler. Zeigt die Zahl der Zugriffe auf eine bestimmte Website an.
CrawlerProgramm, das bei Suchmaschinen registrierte Websites nach Schlagworten absucht. Siehe auch Roboter und Spider.
CyberspaceOberbegriff für einen künstlich erzeugten Erlebnisraum. Oft auch als Synonym für das World Wide Web verwendet. Die Wortschöpfung stammt von Sciencefictionautor William Gibson.
DateiformateInterlaces GIF oder JPEG, maximale Dateigrösse 15 KB und Rich-Media-Banner.
DatenautobahnEindeutschung des amerikanischen Begriffs «Information Superhighway». Bezieht sich aufs Internet, gemeint ist damit aber generell die Möglichkeit, Informationen und Daten mit hoher Geschwindigkeit zu übertragen.

Etat-News: Europay engagiert Publicis und FCBLK In einem Pitch hat die Werbeagentur FCB Leutenegger Krüll (FCBLK) den Etat für das internationale Debitkartensystem Maestro von Europay Switze

Etat-News Europay engagiert Publicis und FCBLK In einem Pitch hat die Werbeagentur FCB Leutenegger Krüll (FCBLK) den Etat für das internationale Debitkartensystem Maestro von Europay Switzerland gewonnen. Die Agentur lanciert Anfang 2002 eine

Etat-News Europay engagiert Publicis und FCBLK
In einem Pitch hat die Werbeagentur FCB Leutenegger Krüll (FCBLK) den Etat für das internationale Debitkartensystem Maestro von Europay Switzerland gewonnen. Die Agentur lanciert Anfang 2002 eine Kampagne, die sich an ausländische Gäste in der Schweiz richtet. FCBLK war bereits von 1988 bis 1998 für Europay tätig und betreute die ec-Karte. Zudem war sie für das «elektronische Portemonnaie» Cash zuständig. Dieses Budget wurde von FCBLK abgegeben und zum Pitch ausgeschrieben. Hier setzte sich Publicis Zürich durch.
Bolzern macht Schild chic Für die Eröffnung der neuen Verkaufsfiliale St.-Jakob-Park in Basel beauftragte die Schild Mode AG die Luzerner Agentur Bolzern Kommunikation mit der Eröffnungskampagne. Als modischer Ausrüster des FC Basel war es nahe liegend, dass sich die Hauptbotschaft um König Fussball dreht. Die Plakatkampagne sowie POS-Aktivitäten laufen bis auf weiteres.
Lesch+Frei für Siemens Auf der Kundenliste der Zürcher Werbeagentur Lesch+Frei (L+F) steht neu Siemens Schweiz. L+F setzte sich in einer Konkurrenzpräsentation um die Corporate Communication von Siemens durch. Die Agentur stellte die Bedeutung von Siemens für den Standort Schweiz in den Mittelpunkt.

Erfreulich lange Shortlist für Edi

18 Produktionen dürfen auf Edi hoffen, den Schweizer Auftrags- und Werbefilmpreis

18 Produktionen dürfen auf Edi hoffen, den Schweizer Auftrags- und WerbefilmpreisVon Andreas Panzeri Auch mit strenger Jurierung haben es 13 TV-Spots und 5 Auftragsfilme auf die Shortlist für den Schweizer Auftrags- und Werbefilmpreis geschafft. Die Verleihung des Edi findet am 8.November im Rahmen eines ganztägigen Events im Lakeside Casino Zürichhorn statt.
Die erste Edi-Verleihung im letzten Jahr hat Massstäbe gesetzt. Bei den TV-Spots ist das Interesse der Branche bestätigt worden. Auftragsfilme sind quantitativ weniger, dafür qualitativ hochwertige Produktionen eingereicht worden.
Für Peter Beck von der Arbeitsgruppe Edi.01 ist das ein Zeichen, dass sich «die Branche stark verändert». Die Experten der Swiss Film and Video Producers glauben, dass heute viel weniger teure Produktionen realisiert werden. Geld, das früher noch in die Kommunikation mit Auftragsfilmen investiert wurde, fliesst heute ins Internet. Gleichzeitig sind mehr mittlere Budgets für Filme in dafür gesteigerter Kadenz im Trend. «Solche Schnellschüsse haben natürlich nicht mehr das Prestige, mit dem man sich an einem Wettbewerb präsentieren will», glaubt auch Verena Zollinger von der Edi-Task-Force.
Shortlist Auftragsfilm Bernina activa 145: Persiflage auf TV-Werbung. Produktionsfirma: Avista AG, Regie: Hubert Staubli. Maurice Lacroix – Milestone: Lancierung einer neuen Uhrenlinie. Produktionsfirma: HA Productions AG, Regie: Christian Roesch. Damit der Laubfrosch wieder kommt: Freiwilliger Einsatz für die Stiftung Umwelt-Einsatz Schweiz (SUS). Produktionsfirma: Ciné AS GmbH, Zürich, Regie: Alice Schmid. AMC – Powerbrand-Trailer: AMC ist weltweit im Direktverkauf von Kochsystemen tätig. Produktionsfirma: Beck & Friends GmbH. Regie: Peter Beck. Briefpost «Wish you were here»: Emotionale Demonstration der Briefpostabfertigung. Werbeagentur: Lang Gysi Knoll. Produktionsfirma: HA Productions AG. Regie: Christian Roesch.
Shortlist TV-Spot Schweizer Käse – Poker: Auftraggeber: Käseorganisation Schweiz. Werbeagentur: André Benker. Produktion: Condor Communications. Regie: Michael Fueter. Making of …: Ovomaltine-Kampagne. Auftraggeber: Novartis. Werbeagentur: AY&R. Produktion: Condor. Regie: Rainer Binz. Marilyn: Auftraggeber: SonntagsZeitung. Werbeagentur: AY&R. Produktion: AY&R/Ultra Images. Regie: Giorgio Zehnder. Zahnbürste/Babyfood: Auftraggeber: Migros-Genossenschafts-Bund. Werbeagentur: AY&R/ Exxtra Kommunikation. Produktion: Wirz & Fraefel Productions. Regie: Ernst Wirz. Schulen ans Internet: Auftraggeber: Swisscom. Werbeagentur: Contexta. Produktion: Bizarre Films, Zürich. Regie: Chris Niemeyer. Die Spiele von Peking. Mit Tibet: Auftraggeber: Gesellschaft Schweizerisch-Tibetische Freundschaft. Werbeagentur: Euro RSCG Switzerland. Produktion: Blood Sweat & Tears Ltd. Regie: Frank J. Estermann. The Hooligan: Auftraggeber: Anonyme Alkoholiker. Werbeagentur: McCann-Erickson, Zürich. Produktion: Wirz & Fraefel. Regie: Ernst Wirz. Flims Laax Falera: Auftraggeber: Alpenarena.ch. Werbeagentur: AY&R. Produktion: Chocolate Films. Regie: Benjamin Kempf. Swiss-Kurier – Hund/Mann: Auftraggeber: Die Schweizerische Post, Expresspost. Werbeagentur: Lang Gysi Knoll. Produktion: Chocolate Films. Regie: Rainer Binz. Hitchhiker: Auftraggeber: Randstad. Werbeagentur: McCann-Erickson, Zürich. Produktion: Wirz & Fraefel. Regie: Claude Catsky/Stefan Fraefel. Mobiliar – Abschleppen: Auftraggeber: Die Mobiliar, Bern. Werbeagentur: Publicis, Zürich. Produktion: Wirz & Fraefel. Regie: Ernst Wirz, Stefan Fraefel. Swisscom – Mafia: Auftraggeber: Swisscom. Werbeagentur: Publicis, Zürich. Produktion: Blood Sweat&Tears Ltd. Regie: Christiane Brunner-Schwer.

Internetforscher heiraten

NetRatings kaufte Jupiter Media Metrix zum Schnäppchenpreis

NetRatings kaufte Jupiter Media Metrix zum SchnäppchenpreisVon Stefano Monachesi NetRatings befindet sich auf Einkaufstour: Die Internet-Forschungsfirma hat ihren Konkurrenten Jupiter Media Metrix (JMM) zu einem Spottpreis übernommen.
Nur gerade 71,2 Millionen Dollar musste NetRatings auf den Tisch legen, um die Aktien von JMM zu kaufen. Dieser Betrag liegt zwar 200 Prozent über dem aktuellen Börsenkurs von JMM, trotzdem kann man von einem Schnäppchenpreis reden. JMM setzte im vergangenen Jahr nämlich 142,8 Millionen Dollar um und zog vergangenes Jahr einen dicken, viel teureren Fisch an Land: Für 414 Millionen Dollar kaufte Media Metrix im Juni 2000 Jupiter Communications.
Ebenfalls vollumfänglich zu NetRatings gehört neu die ACNielsen eRatings.com. Die Firma für Internet-Nutzungsforschung wurde bisher als Joint Venture zwischen NetRatings und ACNielsen geführt.
Ungewissheit herrscht noch über die zwei Schweizer Panels
Wie sich der Markt neu aufteilen wird, steht noch nicht fest. Bis auf weiteres existieren international zwei unterschiedliche Internetpanels. In der Schweiz laufen die Panels von ACNielsen eRatings und von MMXI Switzerland, das zu 80 Prozent der IHA GfM und zu 20 Prozent JMM gehört.
In absehbarer Zukunft wird sich das aber ändern. Zu wessen Vorteil, ist allerdings noch ungewiss. NetRatings-CEO Dave Toth: «NetRatings will zuerst die verschiedenen Panels evaluieren und die Kunden befragen, bevor wir uns entscheiden.» MMXI-Geschäftsführer Urs Wolfensberger meinte: «Es macht auf lange Sicht bestimmt keinen Sinn, in der Schweiz zwei Panels zu betreiben.» Er geht davon aus, dass das MMXI-Panel weitergeführt werde.
Dafür sprechen sowohl die Marktsituation als auch die Qualität der Messsoftware. Ausserdem habe MMXI langfristige Verträge mit Abnehmern geschlossen. Für diese Argumente könnten auch die internationalen Umsatzzahlen sprechen: NetRatings erzielte im vergangenen Jahr nur gerade 20,4 Millionen Dollar Umsatz.
Und Fiona Holdsworth, Kommunikationsleiterin von ACNielsen eRatings.com, verriet – ohne viel zu sagen – zumindest die Tendenzen: «Die Fusion ermöglicht uns, dank der Forschung von Jupiter und der Messung und Analyse von NetRatings einen verbesserten Service anbieten zu können.»

BMG speckt ab

Curti Medien Holding vor der Auflösung

Curti Medien Holding vor der AuflösungDie Basler Mediengruppe (BMG) hat sich im September entschlackt: Nachdem bereits die Druckerei Winterthur und die Firma ColorServ definitiv zu Ringier gewechselt hatten, wurden auch interne Finanztransaktionen in zweistelliger Millionenhöhe getätigt. Diese werden von CEO Beat Meyer auf Anfrage bestätigt.Konkret wurde das Aktienkapital (AK) der Basler Mediengruppe Holding von 24,9 Millionen auf 1,245 Millionen Franken reduziert und laut Meyer in operative Gesellschaften gesteckt. In welche und ob auch die neue Weltwoche zu den Nutzniessern gehört, wollte Meyer nicht sagen.
Das Geld war bisher innerhalb der BMG Holding bei der praktisch inaktiven Curti Medien Holding (CMH) als AK gebunden gewesen, die in offiziellen BMG-Organigrammen in der Regel nicht einmal aufgeführt ist. Sie ist
als Dach über der Jean Frey AG und einigen kleineren Firmen ein Überbleibsel der Übernahme Mitte der Neunzigerjahre. Die CMH ist in den BMG-Strukturen jedoch nur noch ein überflüssiges und bis vor kurzem überkapitalisiertes Glied zwischen dem Basler Stammhaus und dessen Tochter Jean Frey AG. Die Verwaltungsräte von CMH und Jean Frey sind personell zudem identisch, was unnötige personelle Ressourcen binde, sagt Meyer. Die Auflösung der CMH sei deshalb in Abklärung und wohl nur noch eine Frage der Zeit. Tatsächlich wurde die CMH vor der AK-Reduktion im September quasi noch aufgeräumt: Die CM Anlagen AG in Meilen wurde von der BMG übernommen und der ABC Verlag der Jean Frey AG einverleibt.
Der BMG-CEO spricht von einer organisatorischen Umstrukturierung und «Entschlackung». «Wir stehen erst am Anfang», sagt er, will aber nicht mehr preisgeben. Nur so viel: Doppelspurigkeiten sollen beseitigt und die Organisation effizienter gestaltet werden. Markus Knöpfli
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