Vom Druck aufs Gaspedal

Zwei Sonderevents gabs vergangene Woche für die Zunft der Kommunikatoren. Im Zürcher Museum für Gestaltung fand die Buchvernissage eines unerlässlichen Druckwerks statt.

Zwei Sonderevents gabs vergangene Woche für die Zunft der Kommunikatoren. Im Zürcher Museum für Gestaltung fand die Buchvernissage eines unerlässlichen Druckwerks statt.Von Beat Fritsch Und auf der Kartbahn Spreitenbach lud der TCS Kunden und Geschäftspartner zur «Werber-Formula».
Jürg Trösch, Miteigentümer mehrerer produktionstechnischer Unternehmen als Hauptautor, sowie Max Baltis, Werbeagenturinhaber, und Jürg Neuenschwander, Inhaber der Laika Grafic Media Factory als Ko-Autoren, heissen die Urheber des neuen Printproduktionsratgebers. Der ehemals unter dem Titel «Gut zum Druck» bekannte Leitfaden aus dem Werd Verlag nennt sich jetzt «Communicating in Print». Das Werk wurde von Grund auf überarbeitet und trägt Veränderungen durch Computing und Electronic-Workflow im Printbereich Rechnung.
So können Werbeyoungsters auch in Zukunft nach der Lektüre unbelastet zur Prüfung zum Planer Marketingkommunikation antreten. Man nannte den Schmöker schon früher salopp den Assi-Schreck, da er fürs Fach Produktion zum Rüstzeug gehört. Das Buch ist auch für bereits gestandene Produktionsprofis nützlich.
Da es sich bei der Vernissage um eine berufsspezifische Angelegenheit handelte, gabs für einmal nicht das übliche Partyvolk zu sehen. Es reagierten denn auch vereinzelt Besucher eher verunsichert oder irritiert, als sie von unserem Fotografen für Shortlistbilder angegangen wurden. Die Produktiönler sind nicht unbedingt kameragewohnte Partylöwen. Interessant wars dennoch, weil für einmal nicht über die sonst an den Werberevents vorherrschenden Modethemen gesprochen wurde.
«Mit Vollgas in die Kurve»
war am Freitag auf der Kartbahn Spreitenbach angesagt. Unter Rennmanager und Touring-Marketingleiter Reto Kammermann durften sich Gäste in kleinen und ziemlich schnellen Mini-Boliden auf der Rennstrecke messen.
Selbstverständlich gabs neben der ganzen Raserei auch ein Rahmenprogramm. Die aus verschiedenen Interpreten zum Quartett zusammengemixte Band begeisterte die Leute. Die Sängerinnen Susan Orus und Miriam Dee, sonst als Solokünstlerinnen unterwegs, standen mit Tastenkünstler und Tonstudioinhaber Gino Todesco – Spitzname «lebende Jukebox» – und Gitarrist Jim Duncombe von der R&R-Band Jimmy and the Rackets auf der Bühne. Zwischendurch gabs auf der Kartbahn auch Showeinlagen von Fahrern, die ihr Fach beherrschen, wie beispielsweise Riccardo Gafner, Betriebsleiter der Kartbahn Spreitenbach. Er nahm den tollkühnen Werbern in ihren Elektrokisten gleich nochmals einige Sekunden ab. Und Sekunden sind auch im Kartsport Welten. Ziemlich rassig unterwegs war Mariza Trachsel, 1996 Miss-Teenie-Titelträgerin. Sie ist ein riesiger Kartfan. Als IC-A-Fahrerin (internationale Kategorie!) belegte sie schon Rang 4. Mittlerweile ist sie auf Platz 28 abgerutscht. Nicht etwa, weil sie das Kartfahren plötzlich verlernt hätte, sondern, weil keine Sponsoren zu finden waren. Wir liessen uns sagen, dass schon eine einzige Saison in der Schweiz ins Tuch geht. Alles in allem kostet der Spass rund 100000 Franken, wenn man in Michael Schumachers Pneuspuren treten will.
Geschafft haben das an diesem Abend Silvia Steinegger von Factum und David Meyner von der PR-Agentur Karl F. Schneider. Sie standen bei Rennende auf dem Siegerpodest zuoberst, weil sie die schnellsten Runden des Abends hinlegten. Wie man hörte, sollen sich alle Besucher, die mit dem Auto unterwegs waren, auf dem Nachhauseweg wieder ganz gesittet benommen haben.
Beat Fritsch

berichtet diese Woche über zwei Events der selteneren Art. Mit der Vernissage des neuen Produktionshandbuchs «Communicating in Print» stand ein berufsbezogener, mit dem Kart-Rennevent des Touring Clubs ein kurvenreicher Anlass in der Agenda.
Wer sich in der Werbeszene sonst in die Kurve legt oder kluge Bücher veröffentlicht, orten wir an den verschiedensten Veranstaltungen der Branche. Haben Sie schon jetzt etwas zu berichten? Greifen Sie zum Hörer (01 296 97 98) oder in die Tasten ([email protected]). Veranstaltungstipps wie auch weitere Shortlistbilder gibt es online unter www.werbewoche.ch

Online-Marketing: Graubünden Ferien

Ziel: Bekanntmachung des Vorsaisonangebotes «Top Hit Graubünden» und damit verbunden das Generieren von zusätzlichen Buchungen für die Ferienregion.

Ziel: Bekanntmachung des Vorsaisonangebotes «Top Hit Graubünden» und damit verbunden das Generieren von zusätzlichen Buchungen für die Ferienregion.Graubünden Ferien Werbemittel: Banner. Einsatz: November bis Mitte Dezember.
Auftraggeber: Graubünden Ferien, Chur; Verantwortung: Isabelle Denzler. Werbeagentur: Compugrafx, Zürich; Verantwortung: Charles Santl. Vermittlungsagentur: Publimedia Webadvertising AG, Verantwortung: Conrad Surber.

Metropol und 20 Minuten drücken hart auf die Bremse

Was wir nach unserer Expansion vom Markt zurückerhielten, war nicht genug. Statt die Nummer zwei in mehreren Märkten wollen wir lieber die Nummer eins im sein.»

Was wir nach unserer Expansion vom Markt zurückerhielten, war nicht genug. Statt die Nummer zwei in mehreren Märkten wollen wir lieber die Nummer eins im sein.»Mit diesen Worten begründet Robert Gustavsson, neuer Geschäftsführer von Metro Schweiz, den Rückzug von Metropol aus Bern, Basel und St.Gallen. Er dementiert, dass sich der bisherige Metro-Geschäftsführer Lawrence Kenny im Streit getrennt habe. Kenny sei wieder voll als Director Business Development tätig und werde Metro International nicht verlassen.Auch bei 20 Minuten wird hart auf die Ausgabenbremse gedrückt. Die Marketingabteilungen B2B und B2C werden zusammengelegt. Marketingleiter Markus Müller und zwei seiner Mitarbeiter verlassen den Verlag. Geschäftsleiter Rolf Bollmann dementiert indessen Sparübungen. Er wolle das Marketing «zur Chefsache machen» und mit Chefredaktor Markus Eisenhut die Führung bei Sponsoring- und Eventprojekten übernehmen.
Mit Skepsis verfolgen Mediaplaner diese Entwicklung. Markus Worch (M&M) spricht bei Metropol von einem «ersten Rückzug» und erinnert daran, dass der Platz für zwei Pendlerzeitungen zu eng sei. Und Urs Renner (The Media Edge) bezweifelt, dass die Rechnung für Metropol nun besser aufgehe. Auch den Zürich Express dürfe man nicht vergessen, ergänzt er. Beide räumen aber 20 Minuten mehr Chancen ein: Es habe mehr Leser, positioniere sich jünger und verfolge eine Crossmediastrategie. (mk)

Jeff Bezos mag es scharf

Der Amazon-Gründer wirbt für die Tex-Mex-Fastfoodkette Taco Bell

Der Amazon-Gründer wirbt für die Tex-Mex-Fastfoodkette Taco BellVon Thérèse Balduzzi In ihrer neuen Werbekampagne wirbt die Tex-Mex-Fastfoodkette Taco Bell in Amerika für eine Quesadilla wie für ein neues, digitales Gerät: Sowohl die Dialoge als auch die Tagline sind der Umgangssprache junger Computernerds entlehnt. In einem Spot spielt sogar Amazon.com-Gründer Jeff Bezos sich selbst.
Im Spot «Bezos Boardroom» findet eine fiktive Sitzung bei Amazon.com statt. Jeff Bezos, Gründer und CEO von Amazon.com, will von seinen Mitarbeitern wissen, was es Neues auf dem Markt gibt, das Amazon vertreiben könnte. «Handhelds. I’ve seen these», sagt er abschätzig mit einem Palm Pilot in der Hand. «What do you have that’s new?» Einer der Mitarbeiter schiebt eine Chicken Quesadilla von Taco Bell auf den Konferenztisch. Ein weiterer beschreibt die Zutaten. Die Quesadilla besteht aus geschmolzenem Käse und Pouletfleisch in einer zusammengelegten Tortilla, sodass man sie einfach in einer Hand halten kann. Ein dritter fügt an, man nenne diese «The hot new Hand-held». Bezos verlangt nach einer Demonstration. Eine Mitarbeiterin beisst in die Quesadilla und gibt laute Töne des Entzückens von sich. Darauf folgt eine kurze Produktebeschreibung mit Preisangaben und die Tagline «Think outside the Bun», eine Anspielung auf den Managerjargon «Think outside the Box» und die Hamburgerbrötchen «Buns».
In einem weiteren Spot wird die neue Quesadilla mit Computersprache beschrieben: Die Zugabe von drei verschiedenen Käsesorten wird als «Upgrade» bezeichnet, die schlabrige Masse des geschmolzenen Käses heisst «Interface». Und das «ergonomische Design, das zu einfachem Downloaden verhilft», muss man ganz einfach als «Essen» verstehen. Im dritten Spot tauschen zwei Jugendliche ihr Wissen über das Produkt aus, indem sie lauter Abkürzungen wie TBCQ für Taco Bell Chicken Quesadilla benutzen.
Die Fastfoodkette betreibt eine Brand-Repositionierung
Taco Bell, eine Tochtergesellschaft von Tricon Global Restaurant Inc. und landesweit führende Kette für Tex-Mex-Fastfood, unterhält in Amerika 6700 Filialen, in der sich wöchentlich 35 Millionen Konsumenten verköstigen.
Die Spots wurden von der Agentur Foote Cone & Belding Worldwide in San Francisco gestaltet. Mit der neuen 200-Millionen-Dollar-Kampagne leitet die Fastfoodkette mit Hauptsitz in Irvine, Kalifornien, eine neue Marketingstrategie ein. Sie will die Loyalität ihrer Stammkunden festigen und die Zahl der gelegentlichen Besucher steigern.
Die Idee zur Computer- und Managersprache entstand aus der Tatsache, dass Taco Bell unter seinen Kunden eine grosse Anzahl von Techies – jungen Computernerds – entdeckt hat. Die Tagline «Think outside the Bun» soll potenzielle Kunden dazu herausfordern, ihre eigenen Fastfood-gewohnheiten und Taco Bell in einem anderen Licht zu sehen.
«‹Think outside the Bun› ist nicht nur eine weitere Werbekampagne», sagt Taco-Bell-Präsident Emil Brolick, «es handelt sich um eine Repositionierung des Taco-Bell-Brands. Alles, was wir machen, vom Marketing bis zur Qualität der Produkte, wird dem neuen Thema folgen.» Taco Bell hofft, sich dadurch vom gigantischen Angebot an Fastfood-produkten abheben zu können. Auf die Chicken Quesadilla sollen weitere Produkte-Innovationen folgen.

Engel sprechen Baseldytsch

Contexta lässt für die Bâloise-Holding die Spuren sprechen

Contexta lässt für die Bâloise-Holding die Spuren sprechenDie Bâloise wird ihre Erfolgsgeschichte der letzten sechs Jahre fortsetzen» ist im Geschäftsbericht zu lesen. Massnahmen dazu seien bereits in Angriff genommen worden. Dazu darf man im Rahmen des Kommunikationsmix den neuen Werbeauftritt der Berner Agentur Contexta zählen. Darin hinterlässt die Bâloise als unsichtbare Begleiterin ihrer Kunden sichtbare Spuren. Gekonnt vollbringt sie den Spagat bei den Kundenerwartungen: Mit Versicherung und Bank will man einerseits so wenig wie möglich zu tun haben, andererseits aber erwarten die Kunden, dass diese immer zur Stelle ist, wenn man sie braucht. Mit dem neuen Brand-claim «in good company» bildet die Kampagne die Plattform für die strategische Neupositionierung, die mehr Kundennähe und Dynamik anpeilt. Seite 10

Ausserdem: Franziska Schmid ist zur neuen Leiterin der Wunderman Direct Marketing Unit ernannt worden.

Ausserdem Franziska Schmid ist zur neuen Leiterin der Wunderman Direct Marketing Unit ernannt worden. In den vergangenen sieben Jahren hat sie für Wunderman New York und Zürich Dialogkampagnen für diverse Kunden realisiert.Die Kommunikati

Ausserdem Franziska Schmid ist zur neuen Leiterin der Wunderman Direct Marketing Unit ernannt worden. In den vergangenen sieben Jahren hat sie für Wunderman New York und Zürich Dialogkampagnen für diverse Kunden realisiert.
Die Kommunikationsagentur Burson-Marsteller baut ihr Team aus. Anfang November nahm Hans-Martin Müller als Leiter des Kompetenzfeldes Life Sciences Einsitz in die Geschäftsleitung. Amr Huber widmet sich seit Oktober dem Ausbau der Online Communication. Mit Jan-Jesse Müller, bisher Redaktor beim Zürcher Oberländer, verstärkt Burson-Marsteller das Public-Affairs-Team.
Die Eidgenössische Bankenkommission (EBK) hat eine eigene Kommunikationsstelle geschaffen. Die Leitung übernimmt die Journalistin Tanja Kocher.
Guido Käppeli ist neuer Verlagsleiter und Key Account Manager der Fachzeitschrift Schweizer Touristik. Zuvor war er Anzeigenleiter der Zeitschrift. Seine Nachfolge in diesem Amt übernimmt Beatrice Leuenberger.
AD Jürg Aemmer verlässt die Agentur Wirz Werbung per Ende Oktober. Er hatte Anfang November 2000 von Weber Hodel Schmid zu Wirz gewechselt.
Gregor Eschle wird Anfang 2002 die Nachfolge von Kilian Gasser als Anzeigenleiter des Newsmagazins Facts antreten.
Die frühere SP-Sprecherin Ursula Dubois wird neue Leiterin Kommunikation des Bundesamtes für Kultur (BAK). Sie tritt die Nachfolge von Regula Schatzmann an, die Ende August in den Ruhestand ging.

Online-Marketing: Rentenanstalt/Swiss Life

Ziel: Branding, Copytest, Unterstützung der Printkampagne.

Ziel: Branding, Copytest, Unterstützung der Printkampagne.Rentenanstalt/Swiss Life Werbemittel: Fullbanner. Einsatz: November.
Auftraggeber: Rentenanstalt/ Swiss Life, Zürich; Verantwortung: Michel Gicot, Marktmanagement Privatpersonen; Corinne Pellerin, Werbung und Sponsoring. Agentur: Fametrain Switzerland; Verantwortung: Jürg Thomann, Konzept/Media; Peter Holzer, Art. Vermittlungsagentur: Qualiclick, Zollikon; Verantwortung: Tamara Bua.

Viele Formen hat die Familie

Beda Achermann erweitert den Migros-Geschäftsbericht 2000 zur Kunstpublikation

Beda Achermann erweitert den Migros-Geschäftsbericht 2000 zur KunstpublikationBis vor vier Jahren sah man dem Migros-Geschäftsbericht den Geschäftsbericht von weitem an. Das Heft wies die typischen Merkmale dieses Genres von Unternehmenspublikationen auf: Eine übergeordnete Kommunikationsidee fehlte, der Inhalt beschränkte sich im Wesentlichen auf den Beschrieb der Geschäftsgänge in Worten und Zahlen. Dies änderte sich 1998, als Maja Amrein Leiterin Corporate Communications des Migros-Genossenschafts-Bunds wurde. Da die Migros zum Schweizer Alltag gehört, schwebte Amrein ein Geschäftsbericht als Imagepflege vor.
Die Publikation sollte den Status zum Ausdruck bringen, den die Migros als Volksversorgerin innehat und den Aufwand wiederspiegeln, den der orange Riese zum Wohl der Gesellschaft betreibt. Seither erscheint der Migros-Jahresbericht in zwei Bänden, wobei der eine Fakten und Zahlen enthält, während der andere fotografisch ein Thema von gesellschaftlicher Relevanz aufarbeitet.
«Ich habe versucht, der Qualität der pragmatischen Berichterstattung etwas Visuelles entgegenzusetzen, das dem Betrachter dieses Engagement von Migros nonverbal vor Augen führt», sagt Maja Amrein.
53 Künstler zeigen ihr Verständnis von Familie
Für Migros stellt die Familie einen wichtigen Wert dar. Daher widmet sich der Bildband zum Geschäftsbericht 2000 diesem Thema. Migros sei «täglich da für (fast) alle Schweizerinnen und Schweizer und in der Schweiz lebenden Personen, für die verschiedenen Generationen und Kulturen…» heisst es in der Einleitung.
In «M Family», so der Titel der Broschüre, zeigen 53 in der Schweiz lebende Künstlerinnen und Künstler wie etwa Pipilotti Rist, Fischli/Weiss oder Yoki van de Cream, was sie unter dem Begriff Familie verstehen.
Konzipiert wurde der Geschäftsbericht wieder von Beda Achermanns Studio in Zürich. Der Band, der für 18 Franken im Buchhandel erworben werden kann, ist in einer Auflage von 40000 Exemplaren in Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch erschienen. Ernst Weber

News: Schweizer Werbung im Pro-7-Teletext

Das Schweizer Werbefenster auf Pro 7 erhält eine Ergänzung im Teletext. SevenOne Media Schweiz vermarktet ab sofort die Schweizer Teletextseiten auf Pro 7.

Das Schweizer Werbefenster auf Pro 7 erhält eine Ergänzung im Teletext. SevenOne Media Schweiz vermarktet ab sofort die Schweizer Teletextseiten auf Pro 7.News Schweizer Werbung im Pro-7-Teletext
Das Signal von Pro 7 Text Schweiz wird zusammen mit dem Schweizer Werbefenster in die Kabelnetze der Deutschschweiz eingespeist. Die technische Reichweite liegt nach eigenen Angaben bei über 1,7 Millionen Haushalten. Täglich nutzen über 70000 Pro 7-Zuschauer in der Schweiz den Pro-7-Text.
13 Verlage gründen Ostschweizer Kombi 13 eigenständige Verlage haben das Inseratekombi Ostschweizer Piccolo ins Leben gerufen. Die 13 Zeitungen erreichen zusammen eine Auflage von 45000 Exemplaren und rund 124000 Leserinnen und Leser. Mit dem Kombi sollen die Titel auch für überregionale und nationale Werbekampagnen attraktiv werden. Die Mitglieder des Ostschweizer Piccolo sind Alttoggenburger/Toggenburger Volksblatt, Andelfinger Zeitung, Anzeiger am Rhein, Appenzeller Volksfreund, Bote vom Untersee, Der Tösstaler, Elgger Zeitung, Schaffhauser AZ, Klettgauer Zeitung/Schaffhauserland, Schleitheimer Bote/Anzeiger vom Oberklettgau, Stadtblatt Winterthur, Toggenburger Nachrichten und Weinländer Zeitung.
TSR muss 28 Millionen sparen Das Westschweizer Fernsehen Télévision Suisse Romande (TSR) muss in den nächsten vier Jahren 28 Millionen Franken einsparen. Dazu werden Sendungen gestrichen oder reduziert. TSR verzichtet zudem künftig auf Übersetzungen der Deutschschweizer Sendungen «Arena», «Motorshow» und «NZZ Format». Der Sparplan ist die Folge von rückläufigen Werbeeinnahmen und Konzessionsgeldern. Weil Bezüger einer AHV-Zusatzrente neu von der Zahlung der Fernsehgebühren befreit werden, entfallen der SRG 50 Millionen Franken an Gebühreneinnahmen. Die Einsparungen sollen keine Entlassungen zur Folge halben. Es kommt aber zu vorzeitigen Pensionierungen. Das Jahresbudget von TSR beläuft sich auf 300 Millionen Franken.
Webadvertising zieht nach Genf Per 1. November zügelt Publimedia Webadvertising von Lausanne nach Genf. Der Online-werbevermittler residiert künftig in denselben Räumlichkeiten wie das Mutterhaus Publimedia SA Genf. Damit gelange man noch näher an den Kundenmarkt, da ein Grossteil der Agenturen und Kunden in der Region Genf domiziliert seien, teilte das Unternehmen mit.
Radio 24 plus stellt Betrieb ein Der Kabelradiosender 24 Plus hat seinen Betrieb eingestellt. Der Ableger von Radio 24 sendete seit Anfang April 2000 in der Deutschschweiz ein Oldieprogramm. Beim Verkauf der Radio-24-Holding Belcom an Tamedia wurde 24 Plus ausgeklammert. Von der Schliessung sei ein Mitarbeiter betroffen, teilte Belcom mit.
TV 3 setzt auf Unterhaltung Der Privatsender TV 3 strukturiert ab Januar 2002 sein Hauptprogramm einheitlich: Serien am Vorabend, Eigenproduktionen um 20 Uhr, Quiz-Shows um 21 Uhr und Spielfilme ab 22 Uhr. Realityformate finden nur noch im Wochenturnus statt: Ab Sonntag, 6. Januar, startet eine neue, dreizehnteilige Staffel
der Abenteuerserie «Expedition Robinson». Auf «Robinson» folgt ab April «Klassenfest» mit Dani Fohrler. Noch im alten Jahr präsentiert TV 3 einen Knüller: Ex-Konkurrent Roger Schawinski nimmt am Abend des 2. und 3. Dezembers an der Promi-Millionärsshow teil. Zusammen mit Kurt Aeschbacher, Tonja Maria Zindel, Marco Rima und dem Duo Flügzüg spielt er bei René Rindlisbacher zu Gunsten einer Wohltätigkeitsstiftung um die Million.
Bakom mit zeitgemässer Website Wer bisher Informationen über das Bundesamt für Kommunikation (Bakom) suchte, musste auf dessen Website einen Navigationsdschungel bekämpfen. Nun hat das Amt seinen Internetauftritt komplett neu gestaltet und wesentlich benutzerfreundlicher gemacht. Zu den Neuerungen gehört neben einem klaren Design eine Suchfunktion nach Dokumenttyp. Auch soll bald ein Bakom-Newsletter abonniert werden können.

PubliGroupe mit Verlustwarnung

Real Media wird an den Konkurrenten 24/7 verscherbelt

Real Media wird an den Konkurrenten 24/7 verscherbeltDie Bilanz der Publi-Groupe wird für das Geschäftsjahr 2001 einen «substanziellen Verlust» ausweisen. Dies kündigte der Lausanner Werbekonzern PubliGroupe an. Er korrigierte damit seine Prognosen von Anfang September, als noch ein Gewinn von 25 Millionen Franken erwartet wurde. Zum Vergleich: Das letzte Jahr schloss die PubliGroupe mit einem Konzerngewinn von 140 Millionen Franken ab.Als Hauptgrund für den Verlust gibt die PubliGroupe die Verschlechterung der Werbemärkte nach den Terrorattentaten in den USA an. Davon seien vor allem die US-Aktivitäten betroffen, allen voran die im Onlinebereich tätigen Gesellschaften sowie die amerikanische Agenturgruppe Panoramic.
Um die Onlineflaute besser meistern zu können, verkauft die PubliGroupe ihren internationalen Online-Werbedienstleister Real Media an den Konkurrenten 24/7 Media. Die beiden verschmelzen zur neuen 24/7 Real Media, an der die PubliGroupe mit 15,6 Prozent beteiligt wird. Die finanziell angeschlagene 24/7 Media bezahlt den Kauf ausschliesslich mit Aktien und erhält von PubliGroupe zusätzlich eine einmalige Geldspritze von maximal 7,5 Millionen Dollar.
Die Schweizer Gesellschaften Real Media AG und Publimedia Webadvertising AG bleiben bei PubliGroupe. Der Zusammenschluss von Real Media und 24/7 Media ermöglichten viele Einsparungen, zudem würden sie sich «sehr gut» bezüglich ihrer jeweiligen Produkte und ihres Know-hows ergänzen, hiess es.
Onlineverluste steigen auf 80 statt 50 Millionen Franken
Der Betrag von 7,5 Millionen Dollar stelle die letzte Verpflichtung der Gruppe im Onlinesektor dar, beschwichtigt das Lausanner Unternehmen seine Aktionäre. Er werde der laufenden Rechnung 2001 belastet und komme zu den in den ersten zehn Monaten des Jahres erlittenen Verlusten und den vollständigen Abschreibungskosten von Real Media dazu. Damit weite sich der gesamthaft der Jahresrechnung belastete Betrag auf 63 Millionen Franken aus, also rund 30 Millionen Franken mehr als erwartet. Der im Onlinegeschäft erlittene Verlust steigt entsprechend von den am 4. September 2001 in Aussicht gestellten 50 Millionen Franken auf rund 80 Millionen Franken an.
Im Geschäftsjahr 2002 würden sich diese ausserordentlichen Kosten nicht wiederholen, sodass der Abschluss 2002 dank der gesunden Verfassung des traditionellen Geschäfts wieder einen Gewinn ausweisen sollte, gibt sich die PubliGroupe in der Medienmitteilung optimistisch. Markus Knöpfli

Hexenkraft im Zürcher Stadtkreis 2

Advertising Art & Ideas (AA&I) hat die Tochterfirma Witchcraft, Relationship Marketing und Events, gegründet.

Advertising Art & Ideas (AA&I) hat die Tochterfirma Witchcraft, Relationship Marketing und Events, gegründet.Das neue Unternehmen bietet Kommunikationsmassnahmen an, die den direkten und individuellen Kontakt zu Zielgruppen ermöglichen. «Wir planten schon seit längerer Zeit, eine Tochteragentur zu gründen», sagt Gabi Küng, Teilhaberin und Mitglied der Geschäftsleitung von AA&I. Nachdem die Agentur in einem Pitch, bei dem hochkarätige Agenturen beteiligt waren, das Promotionsbudget von Camel gewonnen hatte, war der richtige Zeitpunkt für Witchcraft gekommen. Das Unternehmen ist im gleichen Haus wie die Mutterfirma an der Nidelbadstrasse im Zürcher Kreis 2 domiziliert. Zurzeit besteht es aus CEO Peter Dvorak und Beraterin Melanie Rüegg sowie mehreren Freelancern. Zum Kundenportfolio gehört neben Camel Promotionen auch die Bieler Informatikfirma Rolotec. (dz)

Banken dirigieren Streichkonzert

Miserables drittes Quartal 2001: Die grössten Werbeauftraggeber kürzen ihre Budgets teils massiv

Miserables drittes Quartal 2001: Die grössten Werbeauftraggeber kürzen ihre Budgets teils massivvon Hans-jürg Gränicher Die zehn grössten Werbeauftraggeber haben ihre Budgets im dritten Quartal 2001 um 2,6 Prozent gekürzt. Hauptverursacher des Abwärtstrends waren Telecomfirmen und Banken, während sich die Medien und der Handel markant antizyklisch verhielten.
Nach neun von Media Focus ausgewerteten Monaten ist klar ersichtlich: Die Werbeausgaben geraten ins Stocken, die Auftraggeber üben sich in Zurückhaltung, Budgetkürzungen sind Realität.
Die gute Nachricht vorweg: Von den 50 grössten Werbeauftraggebern der Schweiz investierten immerhin nicht weniger als 32 mehr in ihre kommerzielle Werbung. Lediglich 16 reduzierten ihre Budgets. Für das Gesamtresultat ist jedoch entscheidend, wie sich die Big-Spender verhalten. Hier sieht es weit weniger positiv aus. Unter den Top Ten weisen nur gerade deren vier positive Resultate aus – sechs Firmen reduzierten ihre Werbeanstrengungen zum Teil massiv. Unter dem Strich investierten die zehn grössten Auftraggeber der Schweiz 2,6 Prozent weniger in die kommerzielle Werbung.
Aufgeschlüsselt nach Branchen zeigt sich aber, dass trotz stotternder Konjunktur gleichwohl noch die Mehrheit ihr Engagement ausbaute. Immerhin zehn der 18 Branchen weisen gegenüber dem
dritten Quartal 2000 höhere Werbeausgaben aus. Am meisten steigerten sich die Medien selber, die 18,3 Millionen (plus 4,8 Prozent) zusätzlich in die Werbung steckten. Hier sind es vor allem die Zeitungsverlage, die – wenn das Inserategeschäft nicht mehr so rund läuft – vermehrt Eigenwerbung und Fülleranzeigen produzieren. Das Plus gegenüber dem Vorjahr beträgt denn auch 10,1 Prozent.
Erfreulich im Aufwärtstrend war auch der Handel mit einem Plus von 17,1 Millionen Franken oder 10 Prozent. Dabei fällt die hohe Zunahme der Werbe-Investitionen beim Teilsegment Verbrauchermarkt/Cash & Carry um nicht weniger als 19,6 Prozent auf. Frimago, Interdiscount, aber auch Aldi Markt haben ihre Werbeausgaben massiv erhöht.
Dienstleistungen um ein ganzes Viertel eingebrochen
Auf der negativen Seite findet sich die Branche Dienstleistung mit einem Rückgang der Werbe-investionen von 57,6 Millionen Franken, was einem Minus von 25,6 Prozent entspricht. Ebenfalls deutlich unter Vorjahr ist die Branche EDV/Büro mit einem Rückgang von 51,2 Millionen Franken oder 18,3 Prozent. Der Hauptgrund für den Einbruch sind die massiven Budgetreduktionen der Telecomfirmen, die ihre Werbeausgaben gesamthaft um 29,2 Prozent drosselten. Die grössten Bremser sind Orange mit einem Minus von 43,8 Prozent, aber auch TDC (früher Sunrise und Diax) reduzierte die eingesetzten Werbemittel erheblich. Die Swisscom hingegen hat ihren diesjährigen Rückstand in Sachen Werbeausgaben massiv aufgeholt. Sie liegt im dritten Quartal lediglich noch um 7,2 Prozent unter dem Vorjahreslevel.
Geringfügige Rangverschiebungen haben sich im dritten Quartal unter den Top 50 ergeben. An der Spitze konnte der bisherige «ewige Zweite», Coop, seinen Vorsprung gegenüber der Migros weiter ausbauen und gilt erstmals als grösster Werbeauftraggeber der Schweiz. Möglich wurde dies wegen des Sparkurses der Migros, die brutto 19 Millionen Franken unter dem Vorjahr liegt. Einen Rangabtausch hat sich ebenfalls zwischen Amag und Swisscom ergeben, die den Autoverkäufer von Platz 3 vertrieb.
Die Unternehmen mit dem prozentual grössten Wachstum sind Interdiscount mit einem Zuwachs von 127,1 Prozent und die Zürcher Kantonalbank, die 124,2 Prozent mehr in ihre Werbung investierte als im Jahr 2000. Allerdings war dies eine Ausnahme, denn bei den Banken sitzt der Werbefranken längst nicht mehr so locker wie auch schon.
Ebenfalls grosse Sprünge in Sachen Werbepower sind ersichtlich bei Manor (plus 39,3 Prozent), Frimago (plus 26,1 Prozent), Henkel (plus 46,7 Prozent) sowie Epa (plus 54,5 Prozent). Nicht zu vergessen ist aber auch Möbel Pfister, dessen Werbeaufwand um nicht weniger als 83,8 Prozent über dem letztjährigen Ergebnis liegt. Auf den hinteren Rängen fällt das positive Werbewachstum von Toyota, Honda und Bluewin auf.
TOP-50-WERBEAUFTRAGGEBER:

ERGEBNISSE JANUAR BIS SEPTEMBER 2001 UND 2000
Unternehmen Bruttowerbeausgabe in Mio. Fr. +/– in %
01 – 09 2001 01 – 09 2000 2001/2000
 1. Coop Schweiz, Basel 140,4 128,5 +   9,2
 2. Migros, Zürich 126,3 145,3 –  13,0
 3. Swisscom, Bern  51,1  55,0 –   7,2
 4. Amag, Schinznach  33,1  30,2 +   9,7
 5. Nestlé Suisse SA, Vevey  26,1  26,8 –   2,9
 6. Procter + Gamble SA, Genf  25,8  23,5 +   9,4
 7. UBS Zürich/Basel  24,6  28,2 –  12,7
 8. Effems AG, Zug  22,8  26,1 –  12,5
 9. Philip Morris SA, Lausanne  21,9  21,0 +   4,1
10. Fust AG, Oberbüren  21,0  21,4 –   1,8
11. Unilever Schweiz AG, Zug  20,8  18,0 +  15,3
12. TDC Switzerland AG, Zürich  20,5 kein Vergleich möglich
13. Manor, Basel  19,7 14,1 +  39,3
14. Frimago AG, Volketswil  19,2  15,3 +  26,1
15. Media Markt AG, Geroldswil  19,2  18,4 +   4,4
16. CS Group, Zürich  19,3  23,5 –  17,7
17. Renault, Regensdorf  18,2  16,1 +  12,8
18. Opel (Suisse) SA, Biel  17,6  20,5 –  13,9
19. Orange Communicat. SA, Lausanne  17,4  30,9 –  43,8
20. BAT, Les Acacias  17,1  21,7 –  21,4
21. Denner AG, Zürich  17,0  17,8 –   4,5
22. Ch. Vögele, Pfäffikon  15,5  13,5 +  14,1
23. Peugeot (Suisse) SA, Bern  15,3  15,1 +   1,7
24. Beiersdorf AG, Münchenstein  14,4  11,9 +  20,4
25. L’Oréal Suisse SA, Genf  14,1 kein Vergleich möglich
26. Henkel + Cie AG, Pratteln  13,3   9,1 +  46,7
27. EPA/UNIP, Zürich  13,1   8,5 +  54,5
28. Mercuri Urval AG, Zollikon  13,0  15,6 –  16,9
29. Ford Motor Comp., Zürich  12,8  11,0 +  16,2
30. Die Post, Bern  12,6  17,6 +  17,3
31. Möbel Pfister, Suhr  12,3   6,7 +  83,8
32. Toyota, Safenwil  12,1   8,8 +  38,6
33. Fiat Auto (Suisse) SA, Genf  11,3   9,7 +  16,4
34. Coca-Cola AG, Zürich  11,2  10,2 +   9,7
35. Zürcher Kantonalbank, Zürich  10,8   4,9 + 124,2
36. Mc Donald’s, Crissier  10,8  10,2 +   6,2
37. JT International, Dagmersellen  10,5  10,8 –   2,2
38. MMC Automobile AG, Winterthur  10,4  10,6 –   2,4
39. Interdiscount, Jegenstorf  10,2   4,5 + 127,1
40. Chrysler Jeep Import, Zürich  10,0   8,8 +  14,0
41. Mercedes Benz, Schlieren   9,8   9,2 +   6,8
42. Citroën (Suisse) SA, Genf   9,8   8,2 +  19,0
43. Feldschlösschen, Rheinfelden   9,7   8,8 +  10,3
44. BMW (Schweiz) AG, Dielsdorf   9,3   8,3 +  11,8
45. Corcar Automobile, Winterthur   9,1   9,0 +   1,0
46. Honda (Suisse) SA, Satigny   8,7   6,4 +  34,7
47. Feldschl. Getränke AG, Rheinfelden   8,5   7,9 +   7,9
48. TSC Assurances, Genf   8,2   8,3 –   0,8
49. Compaq Comp. AG, Bassersdorf   8,1   8,7 –   6,8
50. Bluewin AG, Zürich   8,0   5,3 +  42,3
Quelle: Media Focus
BRUTTOAUFWAND KOMMERZIELLE WERBUNG NACH BRANCHEN – JANUAR BIS SEPTEMBER 2001 UND 2000

Branche Bruttowerbeaufwand in Mio. Fr. +/– in %
01 – 09 2001 01 – 09 2000 2001/2000
 1. Medien* 401,4 383,1 +  4,8
 2. Verkehr 325,8 316,2 +  3,0
 3. Nahrungsmittel 255,3 253,5 +  0,7
 4. Finanzwirtschaft/Versicherungen 236,6 231,6 +  2,2
 5. EDV/Büro 228,2 279,4 – 18,3
 6. Handel** 188,0 170,9 + 10,0
 7. Dienstleistung 167,4 225,0 – 25,6
 8. Haus/Garten 153,0 152,0 +  0,7
 9. Kosmetik/Körperpflege 143,0 132,6 +  7,8
10. Bekleidung/pers. Bedarf 128,8 123,3 +  4,4
11. Freizeit/Touristik 111,2 115,1 –  3,4
12. Getränke 110,4 105,3 +  4,8
13. Investitionen/Industrie 101,7 113,5 – 10,4
14. Pharma/Gesundheit  58,1  59,6 –  2,6
15. Tabakwaren  52,2  56,1 –  7,0
16. Haushalt-, Putz-und Pflegemittel  41,7  38,0 +  9,9
17. Unterhaltungselektronik/Foto  41,7  46,0 –  9,3
18. Haushaltartikel/Geräte  37,2  39,4 –  5,5
* inkl. Füller und Eigenwerbung der Verlage
** ohne Einzelproduktewerbung von Coop/Denner/Migros Quelle: Media Focus

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