Tamedia steigt bei Fotonacht aus

Sponsoring Das Magazin tritt bei der Fotonacht kürzer.

Sponsoring Das Magazin tritt bei der Fotonacht kürzer.Die Magazin-Fotonacht war bisher ein hochkarätiger Kundenanlass exklusiv für Inserenten und andere geladene Gäste des Magazins aus dem Haus Tamedia. Weil der Tagi-Verlag in diesem Jahr nicht mehr so tief in die Sponsoring-Kasse greifen will, wird die Fotonacht am 9. Mai nun auch nicht mehr Magazin-Fotonacht heissen. «Selection Opening Night präsentiert von EWZ» heisst der neue Titel. Neuer Hauptsponsor der Gala ist demnach das Elektrizitätswerk der Stadt Zürich, in dessen Unterwerk Selnau in Zürich die Show mit den besten Fotoarbeiten aus Werbung, Redaktion und Kunst neu im Rahmen einer Katalogvernissage mit Preisverleihung über die Bühne gehen soll. Dieser grösste Fotopreis der Schweiz im Wert von 10000 Franken wird aber nach wie vor vom Magazin finanziert und von Chefredaktor Res Strehle übergeben, wie Veranstalter Romano Zerbini meldet. Er will den Wechsel vom Kundenanlass zur Galanacht als Chance sehen, um den Kreis der an Fotoarbeiten Interessierten zu vergrössern. Die Ausstellung im Unterwerk Selnau dauert bis zum 25. Mai. Ein Rahmenprogramm ist in Arbeit. (pan)

Lammoth Mailkonzept für Schuler-Weine

Der Innerschweizer WeinversandSchuler-Weine/St.-Jakobs-Kellerei in Seewen SZ hat sich nach einer Agenturevaluation für die Werbeagentur Lammoth Mailkonzept entschieden.

Der Innerschweizer WeinversandSchuler-Weine/St.-Jakobs-Kellerei in Seewen SZ hat sich nach einer Agenturevaluation für die Werbeagentur Lammoth Mailkonzept entschieden.Der Innerschweizer Weinversand Schuler-Weine/St.-Jakobs-Kellerei in Seewen SZ hat sich nach einer Agenturevaluation für die Werbeagentur Lammoth Mailkonzept entschieden. Die St.Galler Direktmarketingspezialisten werden zunächst eine Weinneuheit aus Sizilien mit einem Mailing lancieren. Die Kampagne kommt in der Schweiz und in Deutschland zum Einsatz.

Der Skifahrerbeschleuniger

Sponsoring Viel schneller sollen sie fahren, unsere Ski-WM-Hoffnungsträger in St.Moritz.

Sponsoring Viel schneller sollen sie fahren, unsere Ski-WM-Hoffnungsträger in St.Moritz.Der Hauptsponsor des Schweizer Ski-Teams, Swisscom, will aktiv zu helvetischen Siegen beitragen: Sie verteilt Metallrätschen in Form eines Schweizer Skirennfahrers an die Zuschauer. Wenn Einheimische die Piste herunterflitzen, sollten die Ahtleten durch Betätigen der Geheimwaffe kräftig beschleunigt werden. Das Wunderding hilft bei jeder alpinen Sportart. Die Wirkung des «Skifahrerbeschleunigers» – wie die Rätsche von ihren kreativen Vätern bei Spillmann Felser Leo Burnett getauft wurde – ist laut Agentur angeblich schon erfolgreich in der Königsdiziplin getestet worden: Am Lauberhorn fuhr Bruno Kernen auf den 1. Platz.

NZZ öffnet die Seite 2

Anzeigen Die Anfrage kam von der Bank Vontobel. Die Idee ist von Chefredaktor Hugo Bütler genehmigt worden.

Anzeigen Die Anfrage kam von der Bank Vontobel. Die Idee ist von Chefredaktor Hugo Bütler genehmigt worden.Die Neue Zürcher Zeitung publiziert ab sofort auch durchgängig einspaltige Anzeigen auf Seite 2. Das neue Angebot kostet knapp 50 Prozent Zuschlag. Die Bank hat als erster Kunde einen Jahresabschluss getätigt. Eine andere Jahresbuchung ist in der Pipeline, und die Nachfrage ist «sehr gross», wie Anzeigenleiter Marcel Kohler erklärt.

Midas Award für Finanzkommunikation

Die New York Festivals, eines der renommiertesten Werbefestivals der Welt, haben ihren Spezialpreis für Finanzkommunikation, die Midas Awards, zum dritten Mal ausgeschrieben.

Die New York Festivals, eines der renommiertesten Werbefestivals der Welt, haben ihren Spezialpreis für Finanzkommunikation, die Midas Awards, zum dritten Mal ausgeschrieben.Die Wettbewerbskategorien umfassen Konsumenten- und Business-to-Business-Werbung, Corporate Communications, Medianutzung und handwerkliche Ausführung. Die Anmeldefrist läuft bis zum 28. Februar. Die Gewinner werden im Juni bekannt gegeben. Anmeldeformulare und weiter führende Informationen sind auf www.nyfests.com oder bei der Geschäftsstelle für den deutschsprachigen Raum (Antje Strahlendorf, Tel. 0049 40 609 009 10)
erhältlich.

Berater mit Leib und Seele

Martin Bauer ist seit Anfang Januar Account Director und Beratungsleiter von MRM Partners Worldwide.

Martin Bauer ist seit Anfang Januar Account Director und Beratungsleiter von MRM Partners Worldwide.Er liebt es, Beziehungen zu stiften und Vertrauen zu schaffen. Als Beratungsleiter der Zürcher Niederlassung von MRM Partners Worldwide, dem Relationship-Marketing-Korridor der McCann-Erickson Worldgroup, tut Martin Bauer dies täglich. So erstaunt nicht, dass der 41-Jährige seinen neuen Job als ideales Spielfeld bezeichnet. Charakterzüge wie Teamfähigkeit oder Extrovertiertheit begründen diese Äusserung aber nur teilweise: «Relationship Marketing ermöglicht einem Berater mehr Flexibilität als die klassische Kommunikation», ist Bauer überzeugt. Neben der menschlichen Komponente komme seine unternehmerische Denkweise verstärkt zum Einsatz. Ein Urteil, das sich der gebürtige Zürcher während seiner 18-jährigen Laufbahn gebildet hat. «Auch die Erfahrung spielt in diesem Business eine grosse Rolle», nennt Bauer eine weitere Erkenntnis über sein Metier. Er selbst nehme diesen Baukasten von Informationen immer gerne zur Hand, um Ideen hervorzuziehen, zu erweitern oder neu zu kombinieren. Das Faszinierende am Job ist für ihn dabei stets ein und dasselbe geblieben: «Die Entstehung und Entwicklung einer Lösung auf einem Blatt Papier ist für mich immer noch genauso spannend wie am ersten Tag.»
Als KV-Abgänger hatte Bauer von diesem Prozess eine ziemlich idealistische Vorstellung: «Ich malte mir Werbung als eine Welt von Philosophen, Künstlern und Ästheten aus.» Von diesem Ambiente fühlte sich der Schachspieler sowie Kunst-, Jazz- und Theaterliebhaber angezogen. So lautete sein damaliges Berufsziel Werbetexter. Gesagt, getan: Bauer stieg bei der Zürcher Agentur Fedier’s ein. Dass seine erste Herausforderung darin bestand, ein Lehrlingsinserat für den Maler- und Gipsermeisterverband zu texten, tat der Begeisterung keinen Abbruch. Heute noch schwärmt er von den Abenden in der Zürcher Jugendstilvilla, wo bei Sherry und Zigarre über Gott, die Welt und Werbung diskutiert wurde.
Trotzdem entwickelte Bauer zunehmend eine Affinität zur Beraterfunktion. Schliesslich brachte sein Wechsel zu Focus-Conseil von Euro RSCG den Stein ins Rollen. Dort entwickelte er unter anderem für Philips «den ersten Kundenclub der Schweiz» und absolvierte gleichzeitig eine Ausbildung zum diplomierten Werbeleiter. Danach war Bauer für Advico Young & Rubicam und GGK tätig. 1998 sattelte er mit seinem Engagement bei Digivision (heute Pixelpark, Schweiz) auf New Economy um. «In Sachen Strategie, Verkauf und Effizienz hat da ein ganz anderer Wind geweht», erinnert sich der Account Director. Heute ist Bauer froh über den Kulturschock – nur deshalb verfüge er über so viel unternehmerisches Know-how. Mit dem Aufbau des Schweizer Standorts des deutschen Webdienstleisters die Argonauten und zuletzt bei der Eventagentur Worldspan konnte Bauer dies weiter ausbauen. Seine Erfahrungen in den verschiedenen Kommunikationsfeldern lassen ihn nun auf MRM Partners Worldwide setzen. «Weil wir uns als moderner Anbieter mit Direktmarketing, Internet sowie der Entwicklung und Pflege von Datenbanken auseinander setzen, kann ich mein ganzes Wissen einbringen.»
Webt den Kommunikationsteppich seiner Kunden aus einem Stück: Martin Bauer.
Carole Koch

Rauch mal wieder

Antitabakkampagne Mit einer schamlosen Idee wirbt Matter & Partner für die Aktion «Züri Rauchfrei».

Antitabakkampagne Mit einer schamlosen Idee wirbt Matter & Partner für die Aktion «Züri Rauchfrei».Auf Zündholzbriefchen, die Züri Rauchfrei verteilen lässt, steht nämlich die Botschaft «Gönn Dir eine Zigarette». Vermutlich einzigartig, dass eine Stelle für Suchtprävention zum Rauchen animiert. Öffnet man jedoch die Klappe des Briefchens, offenbaren sich mit frech gefakten Logos die wahren «Auftraggeber» dieser Botschaft: ein Krematorium, ein Bestatter, ein Grabsteinhauer sowie ein Hersteller von Grabschmuck. Hat man sich von diesem «Schreck» erholt, entdeckt man auf der Rückseite des Zündholzbriefchens ganz fein gedruckt den Text: «Ein kleiner Denkanstoss von Züri Rauchfrei». Die anstössigen Hölzchen mit der tödlichen Botschaft werden in Bars, Szenelokalen und an diversen Veranstaltungen im Kanton Zürich aufgelegt.

Edelweiss wird konkret

Frauenzeitschriften Chefredaktorin Karin Müller über Edelweiss.

Frauenzeitschriften Chefredaktorin Karin Müller über Edelweiss.Die Chefredaktorin der deutschsprachigen Ausgabe von Edelweiss heisst Karin Müller. Sie hat bisher bei Blick, Tages-Anzeiger, Annabelle, Beauty Life sowie Tele 24 gearbeitet. Ihre Redaktion wird vorerst fünf Leute umfassen, später kommen Freelancer hinzu. Rund 60 Prozent der Artikel werden aus der französischsprachigen Ausgabe von Edelweiss übersetzt. «Das Heft wird sich aber immer mehr der deutschsprachigen Ausgabe und den Bedürfnissen des Deutschschweizer Marktes anpassen», meint Müller. Am 26. Februar erscheint eine erste Auflage mit 70000 Exemplaren. Geplant sind 116 Seiten, davon 25 bis 30 Inserateseiten. «Das Echo bei den Inserenten war sehr gut», sagt Verlagsleiterin Daniela Bahnmüller.
Die erste Ausgabe wird nebst viel Mode auch Fechten als neue Trendsportart für Frauen vorstellen. Ein Porträt widmet sich Jakov Kreiz, Shootingstar der Dirigentenszene und «Liebling vieler Frauen». Unter der Rubrik Living Room sollen Traumhäuser zum Kaufen oder Mieten vorgestellt werden. Jedes Heft enthält auch ein Dossier zu einem gesellschaftsrelevanten Thema.
Die neue Edelweiss wird aber von gleich drei neuen Schweizer Splits konkurrenziert werden, die deutsche Frauenmagazine lancieren wollen. Und weitere Titel denken ebenfalls bereits laut über einen Eintritt in den Schweizer Markt nach. >> Seite 13
(pan)

Bank Coop setzt auf Ruf Lanz

Ruf Lanz sicherte sich den Etat der Bank Coop.

Ruf Lanz sicherte sich den Etat der Bank Coop.Laut eigener Angaben setzte sich Ruf Lanz in einer Konkurrenzpräsentation durch. Die Zürcher Kreativagentur präsentierte – so Christoph Loeb, Leiter Kommunikation der Bank Coop – ein Konzept, das sich klar von herkömmlicher Bankenwerbung unterscheidet. Die neue Kampagne besteht unter anderem aus TV-Spots und Inseraten und startet bereits im Frühling.

Post im Visier des Konsumentenschutzes

Direct Marketing Die Stiftung für Konsumentenschutz (SKS) wirft der Post vor, sie missachte mit ihrem teiladressierten Zustelldienst «PromoPost selektiv teiladressiert» das Recht der Bürger

Direct Marketing Die Stiftung für Konsumentenschutz (SKS) wirft der Post vor, sie missachte mit ihrem teiladressierten Zustelldienst «PromoPost selektiv teiladressiert» das Recht der Bürger, die Annahme einer Postsendung zu verweigern. Diese Direktwerbung wird mit der gewöhnlichen Briefpost verteilt – auch in Briefkästen mit Stopp-Klebern. Die SKS hat nun Bundesrat Moritz Leuenberger aufgefordert, den
rechtlichen Hintergrund dieses Postangebots abzuklären.

Destination Alpen

Medien An der Berliner Tourismus-Messe soll am 7. März mit dem Alpen-Journal ein weiteres so genanntes «Destinationsmagazin» Premiere feiern.

Medien An der Berliner Tourismus-Messe soll am 7. März mit dem Alpen-Journal ein weiteres so genanntes «Destinationsmagazin» Premiere feiern.Stephan Fennel, Herausgeber und Chefredaktor des vierteljährlich in einer Auflage von 40000 Exemplaren erscheinenden Blattes, verfügt als Ex-Macher von Go Britain bereits über Erfahrungen in diesem Zeitschriftengenre. Verkauft wird das von der Bauer-Tochter Verlags Union gedruckte Alpen-Journal zum Preis von 4.60 Euro im ganzen deutschsprachigen Raum. Ob Fennel das Schweizer Anzeigengeschäft – eine farbige Seite kostet 6000 Franken – auch von Düsseldorf aus oder aber lokal betreuen lässt, ist noch unklar. Heisseste Anwärterin auf diesen Job ist derzeit die St.Galler DM-Agentur Künzler-Bachmann.

AdRating

KPT

KPTDie überraschenden Hinweise, mit denen LGK eine neue Homepage von KPT imagehalber bewirbt, werden sicher auch die Ad-Rater entzücken: Klicks wie immer auf www.werbewoche.ch/adratingSuzuki
Teilte die Meinungen satt in Pro und Kontra: Ammarkts rasanter Hundefahrt-Spot für den Motorradhersteller Suzuki.
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