Cablecom schaltet auf Druck Züri Plus auf

Lokal-TV Ab Mitte Februar verbreitet der Kabelnetzkonzern Cablecom das Programm von Züri Plus, einem neuen Lokalfernsehprojekt, das aus dem früheren Hasli-TV hervorgegangen ist.

Lokal-TV Ab Mitte Februar verbreitet der Kabelnetzkonzern Cablecom das Programm von Züri Plus, einem neuen Lokalfernsehprojekt, das aus dem früheren Hasli-TV hervorgegangen ist.Lokal-TV Ab Mitte Februar verbreitet der Kabelnetzkonzern Cablecom das Programm von Züri Plus, einem neuen Lokalfernsehprojekt, das aus dem
früheren Hasli-TV hervorgegangen ist. Ursprünglich wollte Züri Plus bereits vergangenen Herbst mit einem einstündigen Programm starten, doch verweigerte Cablecom damals die Aufschaltung. Nun habe sich der
Kabelnetzbetreiber einem Schiedsspruch des Bundesamts für Kommunikation gebeugt, sagte Züri-Plus-Initiant Peter Steinmann der Werbewoche. Richtig loslegen will Steinmann, der bereits das Reisemagazin «Globe TV» für diverse Regionalsender produziert, Anfang April.

Basler TV-Rekord auch ohne Fasnacht

Lokal-TV Das Regionalfernsehen Telebasel verzeichnete im Januar durchschnittlich 105500 Zuschauer täglich.

Lokal-TV Das Regionalfernsehen Telebasel verzeichnete im Januar durchschnittlich 105500 Zuschauer täglich.Es ist das erste Mal, dass der Sender in einem Monat ohne Übertragungen von der Fasnacht auf mehr als 100000 Zuschauer kommt. Der unabhängige Sender verfügt über ein Betriebsbudget von 3,2 Millionen Franken und arbeitet schuldenfrei.

Auf die Party folgt der Kater

Anzeigenmarkt Vor allem für Tageszeitungen ist die Werbeflaute der beiden letzten Jahre zum veritablen Desaster ausgewachsen.

Anzeigenmarkt Vor allem für Tageszeitungen ist die Werbeflaute der beiden letzten Jahre zum veritablen Desaster ausgewachsen.Die Entwicklungskurve der Brutto-Werbeausgaben in den vergangenen zehn Jahren präsentiert sich als wilde Vorwärtsjagd – mit einem jähen Ende im Jahr 2001. Besonders ärgerlich: 2000 hätten die Brutto-Werbeausgaben beinahe die 4-Milliarden-Grenze geküsst, lediglich eine gute Million Franken hatte noch gefehlt. Doch das Jahr 2000 wird als das absolute Highflyer-Jahr in die Geschichte der Werbeausgaben eingehen, deren Top-Resultate sich aller Wahrscheinlichkeit nach nicht so rasch wiederholen dürften.Ein Blick auf die Entwicklung zeigt: Die Zeit zwischen 1993 und 2000 waren eine einzige Party. Nur gerade im Jahr 1996 kam es zu einem kleinen Einbruch. Dieses Minus von damals rund 94 Millionen Franken tat aber nach den eklatanten Gewinnen der Vorjahre – 1995: plus 261 Millionen Franken, 1994: plus 333 Millionen Franken – kaum weh.
Doch viel mehr als ein kurzes Ausschlafen des Rausches vor dem nächsten Höhenflug war es nicht. Denn bereits 1997 ging es erneut kraftvoll vorwärts – in immer noch grösseren Schritten und ohne Unterbruch für die folgenden drei Jahre. Insgesamt legten die Brutto-Werbeausgaben in den letzten zehn Jahren um stolze 60 Prozent oder 1,4 Milliarden Franken zu. Daraus ergibt sich eine durchschnittliche jährliche Zuwachsrate von gegen sechs Prozent – und dies über zehn Jahre hinweg in Serie.
Sorgenkinder TageszeitungenDer Inserateeinbruch am Schluss der scheinbar endlosen Party erwischte die Branche auf dem falschen Fuss. Dies ist mit ein Grund, weshalb der Werbemarkteinbruch von 2001 und 2002 viel schärfer wahrgenommen wird, als er in Tat und Wahrheit war.
Zusammengerechnet gingen dem Schweizer Werbemarkt in diesen beiden Krisenjahren lediglich 235 Millionen Franken verloren (2001: –134 Millionen Franken; 2002: –101 Millionen Franken). Eigentlich wenig im Vergleich zu dem deutlich darüber liegenden Volumenzuwachs, mit dem die Medien in den Vorjahren überschüttet worden war (2000: +356 Millionen Franken; 1999: +390 Millionen Franken). Und noch etwas sollte man bedenken: Im Jahr 2002 lagen die totalen Brutto-Werbeausgaben immer noch um fast 120 Millionen Franken über dem Wert von 1999.
Insgesamt sieht es also gar nicht so schlimm aus – denkt sich der kleine Moritz. Doch der Schein trügt. Denn die gesamte Abwärtsentwicklung verteilte sich alles andere als gleichmässig auf die einzelnen Mediengruppen. So gingen vom Minus der Jahre 2001 und 2002 sage und schreibe gut 82 Prozent aufs Konto Tageszeitungen.
Doch die Tageszeitungen liessen nicht nur in den beiden letzten Jahren überdurchschnittlich stark Federn. Auch ein Blick auf die Entwicklung der Werbemarktanteile in den vergangenen zehn Jahren (siehe Grafik Seite 12) zeigt die Zeitungen als die mit Abstand grössten Verliererinnen unter allen neun Mediengruppen.
Innerhalb nur einer Dekade schrumpfte der Werbemarktanteil der Tageszeitungen von 51,4 Prozent (1993) auf lediglich noch
41,7 Prozent (2002). In dieser Entwicklung spiegelt sich auch die Tatsache wider, dass die Tageszeitungen in den verflossenen Boomjahren nicht mehr gleich stark vom Werbeboom profitieren konnten wie in früheren Jahren. Hinzu kommt, dass der anschliessende Werbeeinbruch sie überdurchschnittlich stark traf.
Auch bei anderen Printmedien gings in den letzten zehn Jahren ans Eingemachte. Die Nummer zwei im Werbemarkt, Publikumszeitschriften, buchstabierten ihren Anteil von 20 Prozent im Jahr 1993 auf aktuell 18,5 Prozent zurück. Allerdings besteht Hoffnung auf eine Aufholjagd, hatten Zeitschriften doch 2001 und 2002 nur minime Verluste zu verzeichnen.
Zu den Langzeitverlierern zählen sodann die Fachzeitschriften, deren Marktanteil im Zehn-Jahres-Vergleich von 6,1 auf 5,7 Prozent zurückfiel. Nicht überraschend ist das schlechte Abschneiden der Internet-Banner-Werbung, deren Umsatz sich zwischen 2000 und 2002 beinahe halbierte.
Freudenkinder Plakat und Radio
Aber es gibt auch Überflieger, die vom Einbruch verschont blieben. Dies waren Radio und Aussenwerbung. Beide legten auch in den Krisenjahren zu. Die Aussenwerbung – dank innovativer Angebotserweiterung – sogar besonders kräftig (plus 6,9 Prozent).
Nicht ganz so gut kam das Fernsehen in den beiden vergangenen Jahren über die Runden – es galt über zehn Millionen Franken Umsatzverlust zu verdauen. Trotzdem ist das Fernsehen, über die vergangene Dekade betrachtet, klarer Sieger. Sein Marktanteil stieg ab 1993 von 10,6 Prozent auf heute 17 Prozent. Und auch beim Umsatzwachstum um 158 Prozent auf über 639 Millionen Franken erreichte das Fernsehen den absoluten Spitzenwert.
> Zur Zukunft der Medien äussert sich Prognos-Forscher Josef Trappel im Interview auf Seite 12.
Der Zehn-Jahres-Vergleich des Brutto-Werbeaufwands zeigt einen Knick nach dem Jahr 2000 für sieben von neun Mediengattungen.
Print verliert bei allen Gattungen Werbeeinnahmen.
Differenz 2000 bis 2002 (in 1000 Fr.)
Plakat +27 732
Radio + 5 919
Kino – 1 911
Teletext – 3 821
Publikumszeitschriften – 6 477
Fernsehen – 10 832
Internet Banner – 14 204
Fachzeitschriften – 38 086
Tageszeitungen – 194 249
Gesamt – 235 929
Daniel Schifferle

PubliGroupe im Minus

Media PubliGroupe schreibt im Geschäftsjahr 2002 einen Nettoverlust von 30 Millionen Franken. Nach dem Minus von 185 Millionen Franken im Vorjahr wollte der Lausanner Werbekonzern 2002 in die Gewinnzone zurück.

Media PubliGroupe schreibt im Geschäftsjahr 2002 einen Nettoverlust von 30 Millionen Franken. Nach dem Minus von 185 Millionen Franken im Vorjahr wollte der Lausanner Werbekonzern 2002 in die Gewinnzone zurück.Der Umsatz sank um 18 Prozent auf 2,15 Milliarden Franken.

WHS für Glückspost

Die Zürcher Werbeagentur Weber Hodel Schmid (WHS), Zürich, wurde von der Promizeitschrift Glückspost mit einer Leserkampagne beauftragt, die Ende Februar im Print erscheinen wird.

Die Zürcher Werbeagentur Weber Hodel Schmid (WHS), Zürich, wurde von der Promizeitschrift Glückspost mit einer Leserkampagne beauftragt, die Ende Februar im Print erscheinen wird.Dies teilte Yvonne Boller, Managing Director von WHS, mit. Für Direkt- und Anzeigenwerbung bleibe eine andere Agentur zuständig, sagte sie gegenüber der Werbewoche. Dabei handelt es sich um Soldini Bienenfeld (SB), Zürich. SB hat den Etat der Glückspost erst im November übernommen. Frank Bienenfeld geht davon aus, dass WHS eine Publikumskampagne realisieren wird. SB mache selber für die Glückspost Leser- und Abonnentenwerbung, ergänzte er.

Wenn Schlangen zu viel Whisky nippen…

Aufgefallen Als passionierte Weintrinkerin mache ich mir immer wieder mal Gedanken über das Delirium tremens.

Print Als passionierte Weintrinkerin mache ich mir immer wieder mal Gedanken über das Delirium tremens.Über den Säuferwahn, der Geist und Wahrnehmung derart trübt, dass Halluzinationen für Wirklichkeit genommen werden und plötzlich greifbar nahe sind. So etwa wie bei diesen beiden Drambuie-Cream-Whisky-Anzeigen. Sie gehen derart unter die Haut – oder ans Lebendige –, dass man sich fragt, ob der Werber diesen Geisteszustand kennt oder unter einer nicht minder gefährlichen – akuten Frauenphobie leidet. Da hilft kein Whisky mehr, sondern nur der Psychiater. (ck)

Das Auto zum Star

Autowerbung Manchmal sind es Einzelgänger wie Humphrey Bogart. Manchmal sind es Göttinnen wie Marilyn Monroe. Oder Rebellen wie James Dean.

Autowerbung Manchmal sind es Einzelgänger wie Humphrey Bogart. Manchmal sind es Göttinnen wie Marilyn Monroe. Oder Rebellen wie James Dean.Allen diesen Ikonen der Filmgeschichte ist gemein, dass sie früher einmal einen Chrysler gefahren haben. «Bogey» chauffierte 1956 eine gewisse Sabrina mit einem Chrysler Imperial durch den gleichnamigen Film. Marilyn verguckte sich im Film «Wie angelt man sich einen Millionär» neben dem Millionär auch in dessen Chrysler Phaeton Cabrio. James Dean ist in «Giganten» mit einem Imperial Roadstar durch das Set gekurvt. Und auch Ernest Hemingway hat sich in Kuba gerne hinter dem Steuer eines Amis als guter Amerikaner gefühlt, nämlich in einem Chrysler New Yorker Deluxe. Diese kleinen Geheimnisse hat BBDO Detroit in einem «filmisch» gestalteten Prospekt verraten. Mit diesem international eingesetzten Werbemittel wird von DaimlerChrysler Schweiz in Zürich und der Agentur Matter & Partner jetzt auch für den Automobilsalon vom 6. bis 16. März in Genf getrommelt.«Bogey» liebte einen Chrysler Imperial.

Die Scherenschleifer von der Köchlistrasse

Agenturen Hesskiss gilt als Hotshop unter den neu gegründeten Werbeagenturen. Roland Hess und Tamás Kiss sorgen immer für gute Laune, auch bei den Mitarbeitenden. Jetzt wurde die Firma zur besten Newcomer- Agentur der Schweiz 2002 gekürt.

Agenturen Hesskiss gilt als Hotshop unter den neu gegründeten Werbeagenturen. Roland Hess und Tamás Kiss sorgen immer für gute Laune, auch bei den Mitarbeitenden. Jetzt wurde die Firma zur besten Newcomer- Agentur der Schweiz 2002 gekürt. In der Schweizer Werbelandschaft sieht es zurzeit düster aus. Nicht so an der Zürcher Köchlistrasse, wo die Fenster der Agentur Hesskiss hell erleuchtet sind. In den 300 Quadratmeter grossen Räumen einer ehemaligen Druckerei sitzt das Team noch an Computern. Im Sitzungszimmer steht der Champagner im Eiskübel, die Sushi-Häppchen glänzen unter der Folie. Gleich wollen Roland Hess und Tamás Kiss ihrer Belegschaft die frohe Botschaft mitteilen, nämlich, dass ihr Team als beste Newcomer-Agentur des Jahres 2002 gekürt worden ist.Vor neun Jahren beschlossen Art Director Roland Hess und Texter Tamás Kiss, die unergründlichen Wege der Werbung gemeinsam zu beschreiten. Nach einer sechsjährigen Reise kamen sie bei der gemeinsamen Agentur Hesskiss an. Seither teilen sie nebst Freud und Leid auch noch die Kasse.
Die Newcomer-Auszeichnung bedeutet den beiden Jungunternehmern viel, «weil der Wettbewerb vor allem nicht allein das kreative, sondern auch das wirtschaftliche Schaffen junger Agenturen beurteilt». Zudem bestätige sie Hess und Kiss darin, mit ihrem Hotshop auf dem richtigen Weg zu sein. Ziel der beiden war stets, sexy Werbung zu betreiben, die durch Einfachheit und Originalität besticht. «Schön, wenn sich unsere Ideen in ADC-Preisen niederschlagen, in erster Linie jedoch sollen sie sich auf die Bilanzen unserer Auftraggeber auswirken», betonen Hess und Kiss. Dass der Kunde Kaiser ist, hat das Duo in Grossagenturen wie Weber Hodel Schmid (WHS), Zürich, oder Jung von Matt an der Elbe gelernt. So schwören beide nicht nur auf Präzision und Schnelligkeit, sondern auch auf ein persönliches Verhältnis zum Kunden.
Das Überflüssige wegschneidenMit schwülstigen Firmenleitbildern haben die kreativen Köpfe nichts am Hut. Lieber vertrauen sie darauf, dass das Gute oft sehr nahe liegt. Als Symbol ihrer Philosophie fungiert daher ein einfaches Arbeitsinstrument: die Schere. «Gute Werbung zeichnet sich schliesslich dadurch aus, dass Unnötiges weggeschnitten und die Botschaft mit Hilfe einer messerscharfen Idee vermittelt wird», sind Hess und Kiss überzeugt. Zur Demonstration dieser Arbeitsweise sowie als Inspiration für zugespitzte Briefings erhalten Kunden zum Auftakt stets eine Hesskiss-Schere. Und weil das Haus nicht nur auf das innere, sondern auch auf das äussere Erscheinungsbild grossen Wert legt, werfen sich die Kreativen bei wichtigen Präsentationen in Massanzüge – gehalten in den Corporate colours Braun und Weiss.
Damit auch Neulinge schnell mit dem Esprit des Hauses vertraut werden, bekommen sie am ersten Arbeitstag eine «Firmenbibel» in die Hände gedrückt. Darin ist in «Zehn Geboten» das Wichtigste über Leitlinien und Arbeitssysteme des Ladens zu erfahren. Von einer Dogmatisierung kann dennoch nicht die Rede sein, wird im «Vaterunser» doch nicht nur für Budgets, sondern auch für ein prima Agenturklima gebetet. Und als heilige Überkreative verstehen sich Hess und Kiss nun schon gar nicht. Im Gegenteil, die Arbeit im Team zeichne sich durch eine ausgesprochen flache Hierarchie aus: «Wichtig ist nicht, wer die entscheidende Idee hat, sondern dass wir sie haben.»
Ob mit der Entwicklung innovativer Arbeitsmethoden oder identitätsstiftenden Elementen wie beispielsweise der Hausfarbe Braun – Hesskiss will zeigen, dass sie «ein wenig anders ticken», als andere Agenturen. Anders tickten Roland Hess und Tamás Kiss bereits, als sie sich 1994 bei WHS zum ersten Mal über den Weg liefen: Als «Rookie Team» hatten sie damals eine «fraktale Kampagne» für die Tages-Anzeiger-Jugendbeilage Ernst ausgeheckt, lernten sich kennen – und schätzen. Ein gemeinsamer Sinn für Humor und gute Effekte, gepaart mit Sympathie und komplementärem Know-how, liess den Traum von der eigenen Agentur in ihren Köpfen und Herzen reifen.
Sieben Jahre später begannen sie als Freelance-Team für Agenturen zusammenzuarbeiten. Im Dezember 2000 wurde der Grundstein zu Hesskiss gelegt. Als Verstärkung in den Bereichen Strategie und Beratung stiess Mitte 2001 mit Nicole Mayer eine weitere Seelenverwandte aus WHS-Zeiten dazu. Heute macht Hesskiss mit einem sechsköpfigen Team von Festangestellten die Werbelandschaft unsicher.
Davon haben bereits Kunden wie Trojka Vodka, Radio Zürisee, FC Zürich, Kunsthaus Zürich, Migros Kulturprozent, British Tourist Authority oder The e-Firm profitiert. Als neuester Kunde ging der Agentur mit dem Gratiszeitungsprojekt «Express» (bisher Zürich Express) ein begehrter Fisch ins Netz.
Design-Guru Tyler Brûlé goutierte Ideen von der Köchlistrasse gar im «Schweiz Special» von Wallpaper. Beim Schweizer ADC haben Hesskiss ihre Visitenkarte schon abgegeben und ein Mal Silber sowie sieben Mal Bronze geholt. Grund zu feiern gibt es an der Köchlistrasse also genug. Die Gründerväter sind mit der Entwicklung ihres Babys «mehr als happy». Gemeinsam wollen sie mit guten Kunden weiter wachsen. Für das Jahr 2003 wünschen sie sich nun zweierlei: «Privat sowie unternehmerisch gesund bleiben und dabei immer viel lachen. Dann kommts bestimmt gut.»
Roland Hess (l.) und Tamás Kiss: In ihrem Hotshop muss die
Arbeit auch Spass machen.
Bernie’s Wenn der Holzkleiderbügel im Frühjahr treibt, ist für Hesskiss die Zeit reif, die Garderobe zu erneuern: Anzeige für Bernie’s.
James Blunt Victory-Zeichen für den Zürcher Hanfladen.
Radio Zürisee Radiowellen vom Seegrund.
20 Minuten Für das WM-Special des Pendlerblattes zog die Agentur einem Fussballer Schuhe und Strümpfe aus, um mit seinen Zehen den Countdown bis zum Finalspiel zu dramatisieren.
Roland Hess: Creative Direction Roland Hess (32) absolvierte die Kunstgewerbeschule in Basel. Von 1988 bis 1993 war er bei DDB cR als Grafiker tätig; von 1994 bis 1998 arbeitete Hess im Hause Weber Hodel Schmid, Zürich, als Art Director. Anschliessend wechselte er zu Jung von Matt/Hamburg, wo der AD Bild, Deutsche Post, Deutsche Bahn, Seidensticker, Welt am Sonntag, Jever und Brigitte betreute.
Tamás Kiss: Geschäftsführer & TexterTamás Kiss (35) studierte an der Universität Zürich Jura. Nach dem Abschluss begann er 1993 ein Praktikum bei Honegger von Matt in Zürich. Danach wechselte er als Texter zu WHS, Zürich. 1998 machte Kiss einen Abstecher zu JvM nach Hamburg und kehrte im gleichen Jahr als stellvertretender Creative Director zu WHS, Smart Factory, zurück. 1999 betreute Kiss eigene Kunden wie Stefan Angehrn, den FC Zürich und das Schauspielhaus Zürich.
Nicole Mayer: Strategie & BeratungNicole Mayer (30) absolvierte eine kaufmännische Lehre bei TBWA, Zürich. Anschliessend war sie während vier Jahren Junior-Beraterin bei WHS, Zürich. Als diplomierte Werbeassistentin wechselte sie 1995 zu Heye+Partner, Unterhaching/München. 1998 wurde Mayer Unit-Leiterin bei JWT+H+F und betreute Marken wie Heineken, Elida Fabergé, J&B Whisky und Siemens.
Jahrbuch der WerbungEine 19-köpfige unabhängige Jury hat der Agentur Hesskiss den Sonderpreis «Newcomer-Agentur der Schweiz 2002» zugesprochen. Der Wettbewerb wird exklusiv vom Jahrbuch der Werbung durchgeführt. Sein Ziel ist es, den neu gegründeten Werbeagenturen eine öffentliche Plattform zu geben. Kontakt via Peter Strahlendorf, Chefredaktor und Mitherausgeber des Jahrbuchs der Werbung: 0049 40 60 900 911.
(ww)
Carole Koch

Die Gurke ist die Botschaft

Krankenkassen Die Berner Werbeagentur Lang Gysi Knoll (LGK) will mit bewusst irritierenden Sujets neugierig machen auf die frisch geschaffene Internetplattform der Krankenkasse KPT.

Krankenkassen Die Berner Werbeagentur Lang Gysi Knoll (LGK) will mit bewusst irritierenden Sujets neugierig machen auf die frisch geschaffene Internetplattform der Krankenkasse KPT.Die Zukunft der Krankenkasse heisst Internet. So jedenfalls sehen das die Verantwortlichen der KPT. Vielfältig sind die Möglichkeiten, zwischen Patient, Arzt und Kasse Informationen auf digitalem Weg auszutauschen. Mit ihrer neuen Internetplattform KPTnet setzt die Berner Krankenkasse deshalb schon jetzt auf Kundenbetreuung per Mausklick. Und denkt dabei laut darüber nach, mittelfristig die Kosten zu senken. Mehr noch: KPT hat mit ihrem neuen Internetauftritt als erste Anbieterin die «elektronische Krankenversicherung» umgesetzt. Die Plattform verbessert die Transparenz und Information gegenüber dem Versicherten massiv. Dieser neue Service wird von der KPT-Hausagentur LGK mit einer nationalen Plakatkampagne bekannt gemacht. Die Berner Agentur wollte dabei explizit mit einer Kampagne arbeiten, die sich «wohltuend vom weich gespülten Brancheneinerlei der anderen Krankenkassen abhebt», wie CD Simone Quast erklärt. Die Kasse wolle mit unkonventionellen Sujets Aufmerksamkeit erregen. Und so auch «die Innovationskraft der KPT deutlich machen», präzisiert Quast die Auswahl der überraschenden Bildmotive.
Keine KundenfängereiDie Plakate dienen somit vorwiegend der Imagewerbung, denn die KPT ist nicht primär auf der Suche nach neuen Kunden, sondern will die bestehende Kundschaft «upgraden» und über neue Dienstleistungen informieren. Qualitätsstrategie statt Expansionsstrategie.
«Wir wollen die führende Kasse sein im Service und im Dienstleistungssektor», erklärt Mathias Marti, Leiter Kommunikation bei der KPT. Diese will auch als Kasse etwas dafür unternehmen, dass ihre Mitglieder «nicht wegen jedes Bobos» zum Arzt gehen, sondern sich zuerst einmal selber auf der Website der Kasse schlau machen. Dort findet sich deshalb auch ein «Krankheitslexikon» sowie Antworten auf 160 Fragen rund um Gesundheit und Gesundheitswesen. Auch witzige «Krankheiten» wie zum Beispiel «Haarausfall» oder «Prüfungsangst» werden thematisiert.
Auf der neuen Homepage finden sich aber nicht nur Tipps zu diesen «Krankheiten». Kunden und Mitarbeiter der KPT arbeiten auf derselben Plattform: Versicherte können die Daten zu ihren Policen jederzeit einsehen, Rechnungen überprüfen, Zahlungsmodalitäten per Internet ändern oder Versicherungen anpassen. «Ähnlich wie beim E-Banking werden auch bei der KPT Kunden zu Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern», meint Marti. «Das Backoffice wird quasi bis zum Kunden verlagert.»
Gut unterhalten
Für diese kundenorientierte Haltung der KPT hat die Agentur nach einer «überraschenden Umsetzung» gesucht, wie Simone Quast erklärt. Die Botschaft besticht durch ihre Verknappung auf witzige Situationen. Ein fast leeres Gurkenglas soll zum Beispiel Frauen ansprechen, die mit ihrer Krankenkasse aktuell eine Frage rund um das Thema Schwangerschaft besprechen möchten. Quast: «Wir wollen dem Betrachter das Gefühl geben, dass die KPT einen konstruktiven Beitrag zur Kostensenkung leistet. Wenn wir ihn darüber hinaus auch gut unterhalten, dürfen wir für unseren Kunden einige Pluspunkte auf der Imageskala erwarten.»
Die gesamtschweizerische Plakatkampagne mit B12 und B200 ist Ende Januar gestartet.
Auf ungewöhnliche Sujets reduziert: LGK-Imagekampagne für die E-Krankenversicherung von KPT.
Andreas Panzeri

Metzgerlehner wirbt für Sefar

Die Werbeagentur Metzgerlehner Worldwide Partners wurde von der Sefar AG beauftragt, ein neues Kommunikationskonzept zu entwickeln.

Die Werbeagentur Metzgerlehner Worldwide Partners wurde von der Sefar AG beauftragt, ein neues Kommunikationskonzept zu entwickeln.Es soll als Basis für Auftritte in allen wichtigen Märkten der Welt dienen. Als Erstes ist eine Anzeigenserie geplant, die in der internationalen und nationalen Fachpresse zum Einsatz kommen soll. Sefar stellt Gewebe und Applikationen für den Siebdruck her.

Klassenerster Publicis um Längen voraus

ADC 7-mal Gold, 38-mal Silber, 174-mal Bronze, drei Abräumer und viele Misstöne: Die Jurierung 2003 des Art Directors Club (ADC) liess wenige Werber jubeln und etliche ratlos.

ADC 7-mal Gold, 38-mal Silber, 174-mal Bronze, drei Abräumer und viele Misstöne: Die Jurierung 2003 des Art Directors Club (ADC) liess wenige Werber jubeln und etliche ratlos.Selbst ADC-Chairman Andreas Prokesch musste ob der Disharmonie schmunzeln, mit der die Juroren den Gold-Jurytag einstimmten, als sie Geburtstagskind und «Werber des Jahres» Ruedi Wyler um 9.15 Uhr im World Trade Center ein Ständchen sangen. Statt Harmonie herrschte in Zürich-Oerlikon das nackte Gesangschaos.Ohne Misstöne hingegen und fast einstimmig vergaben die elf Juroren dann die begehrten ADC-Goldwürfel: Aus über 219 vorab ausgezeichneten Arbeiten wurden 7 goldene ausgewählt, die das Prädikat wegweisend verdienten. 2 davon – in den Bereichen Gesamtkampagne und Aussenwerbung – sowie 3 Silberwürfel holte sich Migros und damit «einer der wenigen Grosskunden». Mehr noch: «Migros war der eigentliche Lichtblick der diesjährigen ADC Awards», waren sich die Juroren einig. Urs Schrepfer, Jurypräsident der Kategorie Anzeigen: «Ein Grosskunde, der auch in wirtschaftlich schlechten Zeiten etwas wagt, ist gleich doppelt Gold wert.»
Mit Würfeln und vielen Komplimenten überschüttet wurden auch die beiden Gold-Anzeigen – das Inserat «Uno» für ein Ja zur Uno von Publicis und das Inserat «Wiederbelebung» für Panasonic-Kopfhörer mit Extra-Bass-System von Jung von Matt/Limmat. Sie setzten sich gegen 293 Einsendungen durch. Von den Juroren wurden beide Goldabräumer für ihren klaren Auftritt und ihre prägnante Aussage gelobt.
Für Kopfschütteln und grosse Verwunderung sorgte andererseits die Anzeigenjury selbst. «Ich kann nicht verstehen, wie die SonntagsZeitung für die Leserkampagne Bronze gewinnen, die Weltwoche- und Tages-Anzeiger-Anzeigen aber leer ausgehen konnten», sagte André Benker, seit vergangenem Freitag Kreativdirektor von Advico Young & Rubicam (AY&R) und Mitinhaber von Guye Benker.
Voll des Lobes waren die Juroren aber in der Kategorie Film. «Die Kategorie Film ist in den vergangenen Jahren klar besser geworden», ergänzte Benker. Den besten Beleg für Benkers Aussage liefert gleich der Goldgewinner: Lowe bewies mit dem Orange-Spot, dass Werbung made in Switzerland witzig, schnell und international sein kann.
Seminararbeit überzeugteÜber auffallend hoch stehende Arbeiten staunten die Juroren in der Kategorie Electronic Publishing. «Es war eine richtige Freude, dieses Jahr in dieser Kategorie jurieren zu dürfen», sagte Jurypräsident Patrick «Patman» Spahr. Bei 64 Einsendungen gabs 10-mal Bronze, 2 Silber- und 1 Goldwürfel. Dass es sich bei der Goldarbeit von www.freitag. ch/f-cut um eine Seminararbeit handelt, an der 18 Monate gearbeitet wurde und die «unter normalen Bedingungen» nicht zu zahlen gewesen wäre, störte die Jury wenig. «Diese Arbeit ist Spitzenklasse», waren sich die Juroren einig. «Wir hätten aber am liebsten alle Silberarbeiten
zur Goldauszeichnung empfohlen», hiess es in dieser Gruppe. Die Regeln aber verbieten dies.
Mehr Ärger als helle Freude bereitete den Juroren die Kategorie Radio. «Wir hatten bei zahlreichen Spots ein Déjà-entendu-Erlebnis. Zudem waren viele Spot-Einsendungen voll postpubertärer Peinlichkeiten», betonte Jurypräsident Martin Fueter. Statt für Gold reichte es für 31 der insgesamt 36 eingereichten Spots nur zu einem müden Gähnen der Juroren. Der Allianz-Suisse-Spot von Wirz Werbung erhielt immerhin Silber, 4-mal gabs Bronze.
Klarer Gewinner: PublicisGewinner des 27. ADC-Award-Ranking waren die Kreativen von Publicis mit Direktor Markus Gut an der Spitze (er war an 2 Goldarbeiten beteiligt). Mit 3-mal Gold, 9-mal Silber sowie 36 Bronzewürfeln liess sie ihren einstigen Widersacher AY&R klar hinter sich. Nach einem turbulenten Jahr und einem Massenabgang verschiedener Topleute belegte AY&R erstmals in den letzten vier Jahren keinen Platz unter den Top 2 und wurde mit 4 Silber- und 13 Bronzewürfeln nur Dritter. Den zweiten Platz mit 24 Würfeln belegte die 7-köpfige Agentur Ruf Lanz.
Auffallend am diesjährigen Jahrgang war auch die eher hohe Zahl der Einsendungen: Mit 1050 eingereichten Arbeiten wurde nach den zwei Jubiläumsjahren 1996 (1178) und 2001 (1220) die drittbeste Einsendungsrate verzeichnet. «Das ist mehr, als ich mir zu erhoffen wagte», sagte Prokesch. Erstaunlich war die Fülle vor allem deshalb, weil 2003 zwei Kategorien weggefallen sind und 2002 eines der schlechtesten Auftragsjahre war.
Heuer war aber auch das Jahr der Änderungen. Nebst den Kategorien Fachpresse und Eigenbedarf, die abgeschafft wurden, gabs ein neues Wahlverfahren. Die elf Jurypräsidenten wurden neu von allen Juroren statt wie bisher nur von den jeweiligen Kategorienmitgliedern gewählt. «Diese Änderungen haben viel gebracht», urteilte Prokesch.
Wenig Freude machten einigen Goldjuroren die Nachlässigkeiten einiger ADC-Kollegen. Sie ärgerten sich, weil bei einigen Einsendungen die Belege dafür, dass die Arbeiten auch wirklich in den geforderten Formaten veröffentlicht worden waren, erst spät nachgereicht wurden. «Das müssen wir ändern», sagte Prokesch. 2004 sollen nur noch Arbeiten bewertet werden, die diesen Beleg vor Beginn der Jurierung liefern.
Der TV-Spot von Publicis für «M ist an der Expo» gehört mit ins Paket Gesamtkampagne, für den die Werbeagentur mit einem Goldwürfel geehrt wurde.
Publicis liess sich nicht nur den Expo.02-Auftritt der (M)Igros, sondern auch die Uno-Anzeige des Komitees für einen Uno-Beitritt vergolden.
CD im Glück: Markus Gut von Publicis räumte beim ADC die meisten Würfel ab.
Witzig und gut gemacht: Lowe gewann mit dem Orange-Spot den ersehnten Goldwürfel.
Bei den Anzeigen setzte sich auch Jung von Matt/Limmat mit der Panasonic-Wiederbelebungskampagne gegen 293 Anzeigen im Wettbewerb durch und wurde für die wegweisende Arbeit mit Gold belohnt.
Gewann Gold fürs Design: Das Lifestyle-Magazin soDA.
Publicis: 48 Würfel schwer…
Mit 48 Auszeichnungen – 3-mal Gold, 9-mal Silber und 36 Bronzewürfel – bot Publicis an der 27. ADC-Awards-Verleihung ein eindrückliches Solo. Hinter dem Erfolg der Zürcher Werbeagentur stehen Persönlichkeiten wie Fredy Collioud, Jean Etienne Aebi, Pascal Schaub, Markus Gut – und die Strategie: kreativ, strategisch und medial ganzheitlicher denken.
Publicis beschäftigt rund 120 Mitarbeitende, erwirtschaftet Bruttobetriebseinnahmen von 31,7 Millionen Franken und belegt im BSW-Ranking den ersten Rang.
Zum Erfolg von Publicis an den ADC Awards 2003 meint Markus Gut, Geschäftsführer Kreation und Creative Director Publicis, Goldjury- und ADC-Vorstandsmitglied: «Dass Publicis mit solch grossem Vorsprung das ADC Ranking anführt, freut mich natürlich sehr. Dass die Preise vorwiegend für grosse Etats gewonnen wurden, aber noch mehr. Was beweist, dass grosse Kunden auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten an herausragender Kreation interessiert sind!» Gut weiss aber: «2002 war auch für Publicis ein schwieriges Jahr. Dank eines perfekt eingespielten Teams und des Zuzugs von Cornelia Harder dürfen wir aber auf ein sehr erfolgreiches New-Business-Jahr zurückblicken. Und für viele unserer Neukunden haben wir auch gleich einen ADC-Würfel gewonnen.»
Stimmen zur ADC-Jurierung 2003«Leider hat es nur wenige herausragende Kampagnen von relevanten Kunden. Zudem sind einige der interessantesten Arbeiten nicht über Bronze hinausgekommen – warum nicht ein ADC-Jahrbuch als Ringordner, in dem jeder nachjurieren kann?» Markus Ruf, Jurypräsident Aussenwerbung Serie
«Wenn in einer Jury viele junge Mitglieder sind, wird überhart juriert. Einige Arbeiten flogen zu Unrecht unter den Tisch.» Reini Weber, Jurypräsident
Anzeigen Serie
«Es gab Jahrgänge mit wegweisenderen Kampagnen. Doch man darf nicht vergessen, dass die Situation, in der wir uns 2002 befanden und noch befinden, schwierig war und ist.» Hanspeter Schweizer, Jurypräsident Verkaufsförderung, Direktwerbung
«Es wurde hart, aber fair juriert.» Markus Gut, Jurypräsident Gesamtkampagne
ADC 2003: Die Goldgewinner• Gesamtkampagnen: Publicis für Migros, mit «M ist an der Expo».
• Anzeigen: Publicis für das Initiativkomitee für den Uno-Beitritt, mit «für ein Ja zur Uno». Und Jung von Matt/Limmat für Panasonic-Kopfhörer, Extra-Bass-System, mit dem Inserat «Wiederbelebung».
• Aussenwerbung: Publicis für Migros, mit der Plakatserie «M ist an der Expo».
• Film: Lowe für Orange, mit der TV-Spot-Serie «Barbershop».
• Design: Magazin soDA.
• Electronic Publishing: Betabong-Klaus-Kreation für Freitag Custom Bags mit www.freitag.ch/f-cut
Pressepreis 2003• Die Zeitschriftenanzeigen wurden von einer Pressejury geprüft, die unabhängig von der ADC-Jury urteilt. Sie vergab folgende drei Preise:
• Gold für VBZ-Aktualitätsanhänger von Ruf Lanz
• Silber für NZZ-Folio-Leser-Kampagne Ruf Lanz
• Bronze für Tribis-Ferientierheim Matter & Partner
ADC 2003: Werbeagentur-RankingRang Einsender Auszeichnungen Gold Silber Bronze Punkte Rang 02 Rang 01
1 Publicis 48 3 9 36 69 (1) (2)
2 Ruf Lanz 24 0 3 21 27 (4) seit 2001
3 AY&R 17 0 4 13 21 (2) (1)
4 Jung von Matt/Limmat 14 1 2 11 20 (10) (–)
5 Wirz Werbung 14 0 4 10 18 (3) (6)
6 Euro RSCG 12 0 1 11 13 (8) (–)
Quelle: ADC
Annelies Friedli

JobChange

Peter Wyss, seit Juli 1994 Finanzchef der Basler Mediengruppe (BM), will sich beruflich neu orientieren. Er verlässt deshalb das Unternehmen im ersten Quartal 2003. ...Der Chef der Blick-Sportredaktion, Ulrich Kühne-Hellmessen, verlässt Ringi

Peter Wyss, seit Juli 1994 Finanzchef der Basler Mediengruppe (BM), will sich beruflich neu orientieren. Er verlässt deshalb das Unternehmen im ersten Quartal 2003. …
Der Chef der Blick-Sportredaktion, Ulrich Kühne-Hellmessen, verlässt Ringier. Er leitete die Blick/SonntagsBlick-Sportredaktion seit Anfang Januar 2002. Das Amt wird per sofort ad interim von Bereichsleiter Bernhard Weissberg übernommen. Neben dem Chefredaktor verliert die Blick-Sportredaktion auch ihren Fussball-Chef, Jürg von Matt. Der frühere Spieleragent tritt noch in der Probezeit von seinem Amt zurück, um ins
Sportmarketing zurückzukehren. Er war erst im November zum Blick gestossen.
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Die Zürcher Agentur Lowe Direct baut aus. Anfang März stösst Björn Brinkmann als Creative Director zum Team. Er war zuletzt CD bei Grey Complete Communication in Hamburg. Die Beratung wird bereits seit Anfang Jahr durch Charlotte Walter verstärkt.
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Hitradio-Z-Musikchef Leander Schüpfer verlässt den Zürcher
Lokalsender im Frühling. Seine Nachfolge ist noch offen.
Das Beratungsunternehmen Frei Kirchgessner Partner Communications AG hat Verstärkung erhalten. Als Mitglied der Geschäftsleitung übernimmt Karin Rodegra ab sofort die Leitung eines Beratungsteams und den Ausbau des Health- Care-Bereichs.
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Michael Guggenheimer, bisheriger Kommunikationsleiter der Stiftung Pro Helvetia, sowie seine Stellvertreterin und Produzentin Marielle
Larré haben Pro Helvetia verlassen. Larré wird neue Leiterin des Pestalozzianum Verlags, während sich Guggenheimer offen für Neues zeigt. Die Stellen sollen per Ausschreibung bis Mai wieder besetzt werden.
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Hermann Suter, Chef des Luzerner Zivilschutzes, ist zum neuen Präsidenten der Stiftung Wahrheit in den Medien gewählt worden. Er löst Alexander Willi ab, der nach 10 Jahren Präsidentschaft zurückgetreten ist. Neuer Vizepräsident wird Paul Ehinger, Chefredaktor des Zofinger Tagblatts.
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