DJ Radio lässt Leser von 20 Minuten abstimmen

Internet-Radio Welche Musik DJ Radio im nächsten Jahr spielt, bestimmen die Websitebesucher von 20minuten.ch.

Internet-Radio Welche Musik DJ Radio im nächsten Jahr spielt, bestimmen die Websitebesucher von 20minuten.ch.Dort können sie zu verschiedenen Stilen angeben, ob sie diese 24 Stunden am Tag, ab und zu oder nie hören wollen. Man gehe voll und ganz auf die Wünsche ein, verspricht DJ Radio – jedenfalls sei dies der Neujahrsvorsatz von CEO Egon Blatter.

Migros relauncht Mitarbeiterzeitung

Corporate Communications Die Genossenschaft Migros Zürich will den Dialog mit ihren Mitarbeitenden intensivieren.

Corporate Communications Die Genossenschaft Migros Zürich will den Dialog mit ihren Mitarbeitenden intensivieren.Dazu hat CEO Peter Birrer die Personalzeitung Viel Migros neu gestalten und erweitern lassen. Die Federführung für Design, Konzept, Inhalt und Produktion lag bei Rico Brazerol, Geschäftsführer der Agentur Contract Media Publishing. Migros Zürich beschäftigt rund 10000 Angestellte.

Das Jahr der Hypochonder

Samuel Helbling über wahre und eingebildete Medienkranke in der Schweiz

Samuel Helbling über wahre und eingebildete Medienkranke in der SchweizDie Journalisten, so bemerkte der Soziologe Niklas Luhmann einmal, konstituieren Öffentlichkeit gerne, indem sie den «Phantomschmerz nach Amputationen» beschreiben: die Verödung der Städte durch die Industrialisierung, die Ermordung eines Königs, die Abwahl einer Bundesrätin. Als letztes Glied in der Kette, vom Setzer über den Drucker, fühlen die Journalisten den Verlust, den die Transformation ihrer eigenen Arbeitswelt bringt. Nichts ging der Journaille daher im zu Ende gehenden Jahr so leicht über die Lippen wie das Wort «Pressekrise». Für eine Berufsgruppe, die dem zynischen Slogan «only bad news are good news» nachlebt, wäre es ja auch übermenschlich, ihr eigenes Leid nicht in den kräftigsten Farben auszumalen. Kein Zweifel: Auflage- und Anzeigenentwicklung machen den Verlegern keine Freude. Und so stimmen auch sie ein in das Lamento und verlangen unverhohlen nach dem süssen Gift der Staatsubventionen. Noch vor Jahresfrist wies der damalige Präsident des Verbands Schweizer Presse einen Medienartikel in der Verfassung zurück, weil er zu Recht befürchtete, dass vor allem die meinungsbildende Presse damit an Unabhängigkeit einbüsse. Heute fordert dieselbe Interessenvertretung 150 Millionen Franken. Tatsache ist jedoch, dass kein etabliertes Schweizer Medienhaus ernsthaft in seiner Existenz bedroht ist. Umsatzmässig geht es der Zeitungsbranche laut Media Focus in etwa gleich gut wie 1997 – nur dass sie damals gut damit lebte. Sechs Jahre später hat sie gar noch Potenzial. Selbst totgesagte Titel blühen wieder auf. So hat die serbelnde Weltwoche unter Roger Köppels Führung wieder Sex-Appeal bekommen und ist heute in aller Munde. Jeder möchte im Original lesen, was landesweit heiss diskutiert und in anderen Medien immer wieder zitiert wird. Und wer uns Journalisten kennt, weiss, dass kein Kollege ohne Not auf die Arbeit eines Konkurrenten verweist. Sprich: Die Weltwoche bietet ein USP, an dem niemand in der Zunft vorbeikommt. Solche Selbstbezogenheit der Medien ist nicht nur eine Erfindung von Niklas Luhmann, sondern auch die Formel jedes erfolgreichen Markenartiklers in unserer Mediengesellschaft. Das gilt ganz besonders für Medienmarken, die diese ja erst konstituieren.> Samuel Helbling, Chefredaktor

Beste Werbung für die WochenZeitung

Zeitungen Weltwoche-Artikel sind nicht nur gute Werbung für die Weltwoche.

Zeitungen Weltwoche-Artikel sind nicht nur gute Werbung für die Weltwoche.Zurzeit sind sie es auch für die WochenZeitung (WoZ): Dieses Inserat von Spillmann Felser Leo Burnett parodiert eine frühere Werbeidee der Agentur Guye Benker für die Weltwoche und kehrt die Argumentation um. Am Tag nach den Bundesratswahlen platzierten die Kreativen den Ausriss der Seligsprechung Blochers von Weltwoche-Chefredaktor Roger Köppel als leicht frisiertes Inserat in der WoZ. Um die mediale Konkordanz zu gewährleisten, stand in der Copy, lohne sich doch als Ausgleich zur Weltwoche ein Jahresabonnement der nunmehr letzten unabhängigen Wochenzeitung der Schweiz.

Pressekombis formieren sich neu

Regionalpresse Das PresseKombi 27 wird auf Anfang 2004 umgebaut.

Regionalpresse Das PresseKombi 27 wird auf Anfang 2004 umgebaut.Die Zürichsee-Zeitungen und der Einsiedler Anzeiger verlassen die Anzeigenkombination und bilden mit dem glarnerischen Anzeiger Fridolin das neue Kombi Zürichsee Glarus Einsiedeln. Die verbleibenden Titel Südostschweiz Glarus, Südostschweiz Gaster und See, March-Anzeiger und Höfner Volksblatt werden mit Sarganserländer und Bote der Urschweiz ergänzt.

Medienrarität des Jahres

Das war kein gutes Edelweiss-Jahr.

Das war kein gutes Edelweiss-Jahr.Mit dem Baselbieter Radio Edelweiss und der Deutschschweizer Frauenzeitschrift Edelweiss sind im 2003 gleich zwei Exemplare dieser seltenen Art für immer aus dem Markt verschwunden. Ein herber Verlust, wenn man bedenkt, dass gemäss elektronischem Telefonbuch ohnehin nur gerade 88 Eintragungen unter diesem blumigen Namen existieren. Ein Grossteil davon sind Restaurants, Sportgeschäfte oder Boutiquen, sinnigerweise tragen aber auch ein Blumengeschäft, eine Wäscherei, eine Beleuchtungsfirma und eine Fluggesellschaft die florale Rarität im Namen. Der Medien- und Werbebereich ist da nur noch schwach vertreten: Es bleiben die Zürcher Werbeagentur Edelweiss, ein Tessiner CD-Verlag und das Westschweizer Schwesterblatt der verblichenen Ringier-Postille. Letzteres allerdings ist nicht im elektronischen Telefonbuch zu finden. Jedenfalls nicht unter «Edelweiss». Ein Hinweis, dass auch dieses Pflänzchen vom Tod bedroht ist? Kaum. Wahrscheinlicher ist, dass bei Ringier jemand zu übereifrig vorging, als man nach dem Ende von Edelweiss Deutschschweiz das Adress-Gärtchen bereinigt hatte. (mk)

Ranking-Spieglein an der Wand…

Welche alternativen Instrumente sollen künftig Vergleiche und Orientierung im Meer der Werbeagenturen ermöglichen

Welche alternativen Instrumente sollen künftig Vergleiche und Orientierung im Meer der Werbeagenturen ermöglichen, wenn dem Ranking des Bunds Schweizer Werbeagenturen (BSW) jegliche Bemessungsgrundlage fehlen wird? Sah das Jahr 2002 die Agentur Publicis mit dem grössten Bruttobetriebsertrag an der Spitze der BSW-Liste, vor AY&R und Lowe (WW 10/03), weiss man seit Monaten, dass es die Agentur-Charts in bisheriger Form nicht mehr geben wird. Schuld daran ist das US-Gesetz Sarbane-Oxley-Act: Es droht Managern von börsenkotierten US-Firmen mit Haftstrafen, wenn sie falsche Geschäftszahlen von Tochterfirmen veröffentlichen. In der Schweiz sind nahezu alle BSW-Top-Ten-Agenturen davon betroffen. Auf der Suche nach einer valablen Alternative ist der BSW in bester Gesellschaft. Der europäische Dachverband traf sich zu Wochenbeginn, um neue Kriterien zu diskutieren und einen politischen Vorstoss zu wagen, obwohl die Chancen gering sind. Trotzdem will der BSW bis Ende Jahr über Form und Kriterien seiner Rangliste entscheiden. Mittelfristiges Ziel bleibt, «bis in drei Jahren wieder transparente Geschäftszahlen zu publizieren», so BSW-Geschäftsleiter Walter Merz. Hartnäckig hält sich der Verdacht, dass manche Agenturen im US-Gesetz einen willkommenen Schutz vor Offenlegung ihrer Zahlen entdeckt haben. Wie sonst lässt sich erklären, dass selbst ihre Konzernhäuser zum Teil detaillierte Geschäftszahlen in ihren Investor-Relationship-Sites präsentieren? Jürg Siegrist, Direktor des Schweizer Werbeauftraggeberverbandes (SWA), wird das BSW-Ranking nicht vermissen, da die Bruttobetriebserträge nicht das Mass aller Dinge seien. Der Erfolg einer Werbeagentur lasse sich auch an der Award-Ausbeute ablesen, an deren Neugeschäft und Referenzen. Nach welchen Kriterien Hitlisten auch erstellt werden: Für alle, die nicht um die vordersten Plätze rangeln, sind sie schon im Ansatz diskutabel. Und so hat der Frust über die Krise auch die Branchenranglisten erfasst, die bisher über nahezu alle Zweifel erhaben waren. In Frage gestellt wurde das Kreativ-Ranking, in dem heuer die Agenturen Publicis, Ruf Lanz und Advico Young & Rubicam (AY&R) am besten abgeschnitten hatten (WW 43/03). Nicht minder kritisiert wurde denn auch die Werbemarktstudie (WW 41/03), die ihrerseits ein völlig anderes Ranking wiedergab: Jung von Matt/Limmat mit Publicis vor Wirz. Bemängelt wurde die Media-Research-Group-Rangliste, weil sie nicht repräsentativ und intransparent sei, nur eine Top-20-Liste zeige und auf Grund der pragmatischen Auswertung den statistischen Vertrauensbereich a priori ausklammere. Bei allen Ansprüchen an ein «faires» Agentur-Ranking muss die Frage erlaubt sein, ob der nächste BSW-Wurf die Quadratur des Kreises erfüllt. Das scheint fraglich. Gewiss ist nur, dass die Werbeauftraggeber für die Agenturwahl künftig zusätzliche Puzzle-Teile beurteilen müssen.Ob Rankings Gift für die Werbeagenturen sind, müssen diese letztlich selbst entscheiden…

Luca Aloisi

Die blühenden Blumen des Plakats

Gattungsmarketing Publicis bringt Buch und Plakat zusammen, wirbt für Literatur – und für die APG.

Gattungsmarketing Publicis bringt Buch und Plakat zusammen, wirbt für Literatur – und für die APG.Dazu brauchts Mut. Das Plakat präsentiert für einmal nicht eine kurze Botschaft, sondern gleich ein komplettes Buch. Trotzdem nennt sich solches Tun Gattungsmarketing. Realisiert wurde die Aktion von Publicis, Hausagentur der Allgemeinen Plakatgesellschaft (APG). An der Theaterstrasse sind schon mehrere erfolgreiche Kampagnen für den Aussenwerber entstanden: Angie Becker, die vermissten Tiere oder die unbekannten Museen – alles Aktionen, die viel zu reden gaben. Diesmal gibts dafür viel zu lesen. Auf dem Prinzip des Plakat-USPs aufbauend – effiziente Werbewirkung – wagt das Kreativteam um CD Markus Gut und Texter Roy Spring den medialen Spagat. Für eine gemeinsame Aktion führen die Werber zwei Medien zusammen, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Das Plakat sucht den raschen Blick des Betrachters im öffentlichen Raum, das haptische Vergnügen versprechende Buch ist für privatere, intime Momente bestimmt. Plakat-Geschichte(n)
«Genau in diesem Unterschied liegt der Reiz, Buch und Plakat für einmal zu vereinen», sagt CD Markus Gut. Und so «publizierte» Publicis das erste «Plakatbuch» mitten im vorweihnachtlichen Zürich. An belebten Orten liess der Outdoor-Marktleader der Schweiz den Roman «Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran» von Eric-Emmanuel Schmitt in toto aufhängen, aber auch zwei kürzere Texte von Thomas Hürlimann («Das Rätsel der Wasserwaage») und Hansjörg Schneider («Jesus auf dem Hüninger-Riff») laden zum Lesen ein, ganz nach dem Motto: «Jedes Plakat erzählt eine Geschichte.» Ziel der Aktion sei es auch, ergänzt Publicis-Texter Roy Spring, die Menschen zum Lesen anzuregen – was auch den Kooperationspartner, den Ammann Verlag, freut. In erster Linie aber will die Werbeagentur «die Vielseitigkeit des Mediums im öffentlichen Raum» zeigen.
Jedes Plakat eine Story: Publicis-Aktion fürs Plakat und die APG.

Carlo Bernasconi

Konsolidierung und Silberstreifen

Den ersehnten Wirtschaftsaufschwung haben die Börsen vorweggenommen:

Den ersehnten Wirtschaftsaufschwung haben die Börsen vorweggenommen:Der Dow Jones durchbrach nach fast zwei Jahren wieder die psychologisch wichtige 10000er-Marke, und der Schweizer Börsenindex kletterte seit Anfang 2003 um 20,5 Prozent. Von diesem Trend profitierten auch die Kommunikationskonzerne. Das weltweit grösste Netzwerk, die Omnicom Group (in der Schweiz u.a. TBWA, DDB, BBDO und OMD) legte seit Jahresbeginn 27,6 Prozent zu, während die zweitgrösste Interpublic (u.a. Lowe, McCann-Gruppe, FCB Leutenegger Krüll) seit dem ersten Handelstag des Jahres rund sechs Prozent verlor. Zehn Prozent mehr wert war die britische WPP Group (u.a. AY&R, Mediaedge|CIA, JWT+H+F sowie die Ogilvy-Gruppe) am Stichtag 15. Dezember im Vergleich zum 3. Januar 2003. Freuen kann sich auch der französische Publicis-Konzern (u.a. Publicis, Optimedia, Saatchi & Saatchi), der in der gleichen Zeitspanne eine Zunahme von über 20 Prozent hinlegte. Und auch die andere Französin, die Havas-Gruppe glänzte (Euro RSCG), gemessen an den Billings weltweit die Nummer sechs: Ihre Aktie kletterte 2003 um rund 14 Prozent. Die Schweizer Geschäfte dürften kaum Einfluss auf den Aktienkurs gehabt haben. (la)

Bremser und Beschleuniger des Jahres

Nachdem bereits 2002 109 Millionen Werbefranken weniger in die Medien rollten als im Jahr zuvor, zeichnet sich für 2003 eine noch rigidere Sparrunde ab.

Nachdem bereits 2002 109 Millionen Werbefranken weniger in die Medien rollten als im Jahr zuvor, zeichnet sich für 2003 eine noch rigidere Sparrunde ab.«Wir rechnen mit einem erneuten Rückgang von zweieinhalb bis drei Prozent im Vergleich zum Vorjahr», sagt Lukas Zihlmann, Geschäftsleiter des Marktforschungsinstituts Media Focus. Damit würden die Werbeausgaben auf gegen 3660 Millionen Franken sinken. Das zweite Halbjahr 2003 war wohl weniger stark rückläufig als das erste, doch fielen die Bremsspuren bis Ende Oktober im Vergleich zur Vorjahresperiode in einigen Top-Ten-Branchen recht deutlich aus: bei den Dienstleistern (–15,2%), im EDV/Büro-Bereich (–12%) sowie in den Fahrzeug- und Finanzunternehmen (je rund –9%). Als einzige gab die Freizeit-/ Touristikbranche mehr Geld für Kommunikation aus (+ 12%). «Eine Prognose für das neue Jahr ist nicht ganz einfach. Generell sind die Anzeichen für die Entwicklung der Werbeausgaben positiv. Das Ganze steht aber auf relativ wackeligen Beinen», erklärt Zihlmann. Im Ranking der grössten Schweizer Werbeauftraggeber scheint das Rennen bereits nach den ersten zehn Monaten entschieden: Migros mit 181,2 Millionen Franken (+17,7% im Vergleich zur Vorjahresperiode Januar bis Oktober) vor Coop mit 164,9 Millionen Franken (+6,2%), Swisscom mit 42,6 Millionen Franken sowie Masterfoods und Unilever. Mit der prall gefüllten Tasche dürfte die Migros ihre Basler Konkurrentin an der Spitze der Werbeauftraggeber ablösen.
(la)

Nur Fussball ist schöner

Partys Was machen Fussballer, die ebenso gerne Partys schmeissen? Klar, sie gründen die «FC St.Pauli Bar».

Partys Was machen Fussballer, die ebenso gerne Partys schmeissen? Klar, sie gründen die «FC St.Pauli Bar».So wandte sich eine Gruppe von Fussball-Enthusiasten zu ebenso engagierten Party-organisatoren, die unter dem Label «FC St. Pauli Bar» Partys in diversen Locations und an verschiedenen Orten in der Ostschweiz durchführen. Worum es an diesen Partys in erster Linie geht, verdeutlicht der trinkende Tipp-Kicker, den Jung von Matt/Limmat ausgeheckt hat: Fussball und Trinken. Das Motiv erfüllt primär eine Imagefunktion und weist auf www.fcstpaulibar.ch hin, wo die nächsten Partytermine angekündigt und Fotos vergangener Anlässe aufgeschaltet werden.

Interaktive Schwester für Canal Poste

Screens Die Post lässt bis Ende Januar 100 Multimediaterminals aufstellen.

Screens Die Post lässt bis Ende Januar 100 Multimediaterminals aufstellen.Das Internet, der elektronische Zahlungsverkehr und die neue Konkurrenz bei der Paket- und Briefpost führen zu geringeren Frequenzen in den Poststellen und zu Entlassungen bei der Schweizerischen Post. Dieser Entwicklung will die Post nun mit einem Pilotversuch entgegentreten. In 75 Poststellen lässt sie bis Ende Januar 100 mannshohe Terminals aufstellen – eine Mischung aus Internetcafé, PostShop und Multimedia. Die vandalensicheren Geräte sind mit Kamera, Mikrofon, Lautsprecher, Tastatur, Touchscreen und ADSL-Leitung ausgestattet. Sie ermöglichen es Postkunden, E-Mails – sogar mit Foto-Anhang, Kurzvideo oder tönender Grussbotschaft – zu verschicken, im PostShop einzukaufen, News abzurufen und auf dem Portal Post.ch zu surfen – alles gratis. Wer darüber hinaus generell im Internet surfen will, kann dies zwar, bezahlt dann aber für fünf Surf-Minuten einen Franken.Das Wetter auf Augenhöhe
Die Terminals sind zudem mit einem zweiten Bildschirm auf Kopfhöhe ausgestattet. Er dient zum einen dazu, die Postkunden auf den neuen E-Kiosk aufmerksam zu machen. Über diesen Screen laufen aber auch News, Wetterprognosen, Hinweise auf Post-Produkte und Werbung. Für Content und Werbeakquisition ist die Firma TerminalCompany in Zumikon zuständig. Sie ist es auch, die die Geräte zur Verfügung stellt, installiert und betreibt. Die Post bezeichnet die Standorte und besorgt die ADSL-Anschlüsse.
«Dieser Versuch läuft bis Ende 2004», sagt Andreas Windler, bei der Post Leiter E-Business im Geschäftsbereich Poststellen und Verkauf. Ziel sei das Halten oder Erhöhen der Poststellen-Frequenz. Die Post erhoffe sich aber auch Mehrumsätze – durch den Verkauf von Drittprodukten und von Inhalten auf den Terminals.
(mk)
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