BBDO wirbt für Braun

Direktmandat Der Körperpflegekonzern Braun hat BBDO ohne Pitch mit seinem weltweiten Kreativetat betraut.

Direktmandat Der Körperpflegekonzern Braun hat BBDO ohne Pitch mit seinem weltweiten Kreativetat betraut.Ursprünglich wollte Braun auch Etathalterin Lowe, London, sowie Ogilvy & Mather zu einer Konkurrenzpräsentation einladen, wie der US-Branchendienst Adweek meldet. Nachdem Lowe auf die Teilnahme verzichtet hatte, wurde der Pitch abgeblasen. Bei BBDO übernimmt das New Yorker Office die strategische Führung. An der Kreation sind zudem AMV BBDO in London und BBDO Düsseldorf beteiligt.

Zum Tod von Hans Dubach

Nachruf Hans Dubach, eine Persönlichkeit der Schweizer Werbung, ist tot. Eine Würdigung von Peter Leutenegger*.

Nachruf Hans Dubach, eine Persönlichkeit der Schweizer Werbung, ist tot. Eine Würdigung von Peter Leutenegger*.Erst im Dezember wurde bekannt, dass Hans Dubach am 8. Oktober 2003 im Alter von siebzig Jahren gestorben ist. Der einstige Inhaber der Dubach Werbeagentur in Wallisellen, heute FCB Leutenegger Krüll, gehörte während über zwei Jahrzehnten zu den schillerndsten Figuren der Schweizer Werbung. Unkonventionell gradlinig und gegen jeden Trend ankämpfend, vermochte er in den frühen Jahren seiner Tätigkeit immer wieder Akzente zu setzen. Sein Credo, «wenn die Werber sagen, so macht mans, dann mach ich genau das Gegenteil», verschaffte ihm allerdings kaum Anerkennung in den einschlägigen Werberkreisen. Dafür aber einiges Lob bei seinen damaligen Auftraggebern genauso wie die Feststellung, dass es wohl auch Antirezepte für gut funktionierende Werbung gibt.
Die erfolgreichen Bico-Zwillinge mit ihrem «tüüfa gsundä Schlaaf», manchen noch in bester Erinnerung, entstammten ebenso seiner kreativen Küche wie die hemdsärmlige Kampagne für den Möbelschreiner Hermann Zürcher aus Bassersdorf mit seinem Spruch «Ich bi immer no da». Und eine seiner damals besten Kampagnen war der grüne Dackel Eugen für die Marke Grundig. Ein Hund mit Charakter, Witz und einer gehörigen Portion Unverfrorenheit – wie sein Erfinder.
Eigenwilliger Agenturpatriarch
Hans Dubach bezeichnete sich oft als «en Buur», was er zwar nicht war, zu deren bodenständigem und holzschnittartigem Denken er sich allerdings stark hingezogen fühlte. Ja er kokettierte mit seiner bäuerlichen Ader und inszenierte diese gekonnt bei Präsentationen und Auftritten. Dass er sich damit noch klarer von den ihm so fremden Szenewerbern abgrenzen konnte, erhöhte sein Vergnügen. Und dass diese legendär inszenierten Vorführungen des Agenturpatriarchen nicht immer leicht durchzustehen waren, davon können ehemalige Assistentinnen und Assistenten ein Lied singen.
Anfang der Neunzigerjahre hat sich Hans Dubach aus der Werbung verabschiedet. Schroff, endgültig und ohne Abschiedstournee. Für manche überraschend, für die, die ihn besser gekannt haben, verständlich, inszeniert eben.
Hans Dubach hat als eine der grossen Persönlichkeiten die Geschichte der Schweizer Werbung geprägt und während seiner fast dreissig Jahre als Werber kaum jemanden gleichgültig gelassen. Sein Tod lässt diese Erinnerungen wieder aufleben. Was bleibt, ist ein leises Lächeln über das gemeinsam Erlebte.
* Peter Leutenegger, Mitinhaber der Agentur FCB Leutenegger Krüll.

Ost-Agenturen näher zu Lowe GGK Wien

Agentur Lowe GGK Wien nimmt sämtliche 100-prozentigen Töchter des Lowe-Networks in Osteuropa unter ihr Dach.

Agentur Lowe GGK Wien nimmt sämtliche 100-prozentigen Töchter des Lowe-Networks in Osteuropa unter ihr Dach.Ab sofort berichten die Lowe-Agenturen in Ungarn, Tschechien, der Slowakei und Polen direkt an das Wiener Management. Damit wird Lowe GGK Wien laut dem Branchendienst Horizont.at zur grössten Lowe-Agentur auf dem europäischen Kontinent.

Cracks for Kids komplettiert Redaktion

Wochenzeitung Die Redaktion von Cracks for Kids, der Kinderwochenzeitung, ist wieder vollständig, nachdem kurz nach der Lancierung mehrere schnelle Abgänge zu verkraften waren.

Wochenzeitung Die Redaktion von Cracks for Kids, der Kinderwochenzeitung, ist wieder vollständig, nachdem kurz nach der Lancierung mehrere schnelle Abgänge zu verkraften waren.Neben Chefredaktor Mario Aldrovandi und den Bisherigen Claudia Imfeld und Martin Müller besteht die Kernredaktion nun aus Corinne Bünzli, Vesna Stimac, Beat Michel, Mike Weibel, Ewald Mathys, Dino Caracciolo und René Zeyer. Am 1. März stösst Georges Müller hinzu und übernimmt nach einer Übergangszeit die Position von René Zeyer. Als ständige Mitarbeiter verstärken zudem Marc Bodmer (Multimedia), Valeska Jannsen (Konsumecke) und Marianne Siegenthaler (Spiegel) die Sonntagszeitung für Kinder und Jugendliche.

Guye Benker im Jahrbuch der Werbung

Auszeichnung Die Meinungskampagne von Guye Benker für den Tages-Anzeiger ist zum Sieger des Bereichs Medien und Kommunikation im Jahrbuch der Werbung 2004 gewählt worden.

Auszeichnung Die Meinungskampagne von Guye Benker für den Tages-Anzeiger ist zum Sieger des Bereichs Medien und Kommunikation im Jahrbuch der Werbung 2004 gewählt worden.Die Zürcher Agentur ist der einzige Schweizer Bereichssieger in diesem Jahr. Das Jahrbuch dokumentiert seit 1964 herausragende Arbeiten im deutschsprachigen Raum. Über die Aufnahme ins Werk entscheidet jeweils eine Fachjury.

Gesundbeter

Auf die Reform der Gesundheitsbranche folgt nun deren kommunikative Aufrüstung.

Auf die Reform der Gesundheitsbranche folgt nun deren kommunikative Aufrüstung.Dieses erste umfassende Handbuch für Ärzte und Klinikchefs stellt Werbegesetze und -verbote genauso anschaulich dar wie medizinische Marktforschungsmethoden oder die Psychologie des Patientenverhaltens.> Marketing und Werbung in der Medizin. Erfolgreiche Strategien
für Praxis und Krankenhaus von Frank Elste. Springer Verlag, Wien 2004. 372 Seiten, 74 Fr.

Der Konkurrenz den Zahn gezogen

Motorrad Suzuki Schweiz machte in ihrer Motorrad-Werbung 2003 den Bösewicht zum Star. Und räumte im Markt mächtig ab.

Motorrad Suzuki Schweiz machte in ihrer Motorrad-Werbung 2003 den Bösewicht zum Star. Und räumte im Markt mächtig ab. «So schafft man sich Feinde», hiess es bereits im letzten Jahr, als der Suzuki-Held mit Frauchens Schosshündchen Gassi fuhr. Zur grossen Freude des Publikums – und der Frankonia AG, des Generalimporteurs von Suzuki. Denn der bissige Werbespot zahlte sich aus. «Bereits im Juli 2003 hatten wir über 1000 Motorräder mehr verkauft als im bis dahin besten Jahr, dem Jahr 2002», erklärt Frankonia-Chef Roland Müntener. Bis zum Ende des Jahres setzte Suzuki über 50 Prozent mehr Motorräder ab, als es der ambitionierte Budgetplan vorsah. Der Kinospot habe der Marke Kontur verliehen, die ihr noch bis vor einem Jahr fehlte, erklärt Michael Schmid, Mitinhaber der verantwortlichen Marketing- und Werbeagentur Ammarkt, den rasanten Aufschwung.
Marktstudien offenbarten, dass sich gerade die japanischen Motorradanbieter kaum voneinander unterschieden. «Motorradfahrer aber identifizieren sich stark mit ihrer Marke. Und da in jedem Motorradfahrer eben das Herz eines Rebells schlägt, lag unsere Kommunikationsstrategie auf der Hand», führt Michael Schmid aus. Als Anbieter schneller Motorräder bot sich die Positionierung als sportlicher Rebell im Markt geradezu an. Ein Kurswechsel, der dem Auftraggeber allerdings einigen Mut abverlangte. Gelohnt hat sich das Risiko auf jeden Fall. Darum soll es dieses Jahr im gleichen Stil weitergehen.
So schafft man sich Freunde
Der neue Suzuki-Held hat sich freilich gewandelt. Muckte der Suzuki-Mann im letzten Jahr noch gegen die diktatorische Gemahlin auf, spielt sich die Ausgabe 2004 des Suzuki-Fahrers – ein Zahnarzt – als Retter des schwachen Geschlechts auf.
Weil ein schleimiger Patient in der Zahnarztpraxis der Assistentin an die Wäsche geht, greift der Zahnarzt beim Zahnziehen zum alten Faden-Trick. Er wirft nicht die Tür in die Angel, sondern setzt sich auf seine Suzuki, an die er das Seil befestigt hat – und gibt dezidiert Gas. Und dies wohl stellvertretend für die japanische Motorradmarke, auch im Jahr 2004.
Suzuki-Fahrer – ein Zahnarzt – als Retter des weiblichen Geschlechts.

Martin Smith

Metro gibt gleich in drei Ländern Gas

Zeitung Der weltweit tätige Pendlerzeitungsverlag Metro International hat Anfang Februar neue Ausgaben in Dänemark, Frankreich und Spanien lanciert.

Zeitung Der weltweit tätige Pendlerzeitungsverlag Metro International hat Anfang Februar neue Ausgaben in Dänemark, Frankreich und Spanien lanciert.Auf dem dänischen Markt war Metro bisher in Kopenhagen und Aarhus vertreten. Die neue Ausgabe deckt mit einer Auflage von 40000 Exemplaren zehn weitere Städte ab. In Frankreich wurde die fünfte Ausgabe lanciert. In Lille werden täglich 30000 Exemplare verteilt. In Spanien startet Metro gleich zwei neue Ausgaben, mit 50000 Exemplaren in Valencia und 20000 in Alicante.

Der Bund entschlackt seinen Webauftritt

Internet Der eBund, die Website der Berner Tageszeitung Der Bund, präsentiert sich in neuem Kleid.

Internet Der eBund, die Website der Berner Tageszeitung Der Bund, präsentiert sich in neuem Kleid.Das redaktionelle Angebot wurde leicht ausgebaut und die Verschränkung mit der Printausgabe forciert. Das Redaktionsteam wurde auf 280 Stellenprozente aufgestockt. Der administrative und kommerzielle Bereich wurde im Zusammenhang mit der Kooperation zwischen Bund und Berner Zeitung komplett bei Espace.ch ausgelagert. eBund und Espace.ch treten neu mit dem Werbekombi Espace Sites auf, das durch Adlink vermarktet und künftig im Net Audit der Wemf ausgewiesen wird.

Radiotele schaut Jungen ins Portemonnaie

Marktforschung Die Schweizer Jugend hat pro Monat 40 Millionen Franken Taschengeld zur Verfügung.

Marktforschung Die Schweizer Jugend hat pro Monat 40 Millionen Franken Taschengeld zur Verfügung.Das ist eines der Ergebnisse des Jugendbarometers, das die Vermarkterin Radiotele seit mehr als drei Jahren durchführt. In Zusammenarbeit mit den Forschungsinstituten IBSF und IHA-GfK werden Zuschauer des Musiksenders Viva Schweiz (Kinder und Jugendliche) kontinuierlich über ihre Wünsche, Ängste und Konsumgewohnheiten befragt. Wer sich für eine Teilnahme an der Studie interessiert, kann sich an Radiotele in Bern oder an IHA-GfK wenden. Die Ergebnisse 2003 sind gegen eine Gebühr von 250 Franken bei [email protected] erhältlich.

dCTRL designt für Segler und Pharaonen

Clips Die Zürcher Multimediaagentur dCTRL realisiert für die Ausstellung über den Pharao Tutanchamun im Antikenmuseum Basel zwei Videos.

Clips Die Zürcher Multimediaagentur dCTRL realisiert für die Ausstellung über den Pharao Tutanchamun im Antikenmuseum Basel zwei Videos.Die beiden Clips werden zwischen dem 7. April und 3. Oktober gezeigt. Für Christian Scherrer, Profisegler und Alinghi-Crewmitglied, gestaltet dCTRL eine Flash-Website, die im Frühling online geht. Mit dem St. Moritz Match Race betreut die Agentur einen weiteren Segler. Auch für die Engadiner Regatta entwirft sie eine Flash-basierte Website.

Keystone verkauft neu lizenzfreie Bilder

Bildagentur Keystone steigt ins Royalty-Free-Geschäft ein. Auf der neuen Website www.photofree.ch bietet die Bildagentur Fotos zum Fixpreis an.

Bildagentur Keystone steigt ins Royalty-Free-Geschäft ein. Auf der neuen Website www.photofree.ch bietet die Bildagentur Fotos zum Fixpreis an.Nach einmaliger Zahlung dürfen sie beliebig oft genutzt werden. Die Bilder können heruntergeladen oder als fertig zusammengestellte CD-ROMs bestellt werden. Bezahlt wird per Kreditkarte. Zielgruppen sind in
erster Linie kleine und mittlere Unternehmen, aber auch Medien. Für Werbeagenturen hat Keystone das Angebot auf www.keystone.ch verbessert: Mit einer neuen Suchmaske lassen sich alle News-Bilder von vornherein ausfiltern.
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