Lachender Dritter

Gastkommentar Im Glaubwürdigkeitskampf zwischen BBC und Tony Blair gibt es nur einen Sieger: Medienmogul Rupert Murdoch. Das gibt Marcello Foa zu denken.

Gastkommentar Im Glaubwürdigkeitskampf zwischen BBC und Tony Blair gibt es nur einen Sieger: Medienmogul Rupert Murdoch.
Das gibt Marcello Foa zu denken.
Das Urteil von Lordrichter Hutton im Fall Kelly wird immer umstrittener. Formell siegte, ja triumphierte Tony Blair. Doch genau daraus erwächst ihm nun ein Problem. Umfragen zeigen, dass die britische Öffentlichkeit den Hutton-Bericht für parteilich hält. Die BBC gilt nicht mehr als Alleinschuldige. Sowohl Blair als auch die Rundfunkanstalt haben an Glaubwürdigkeit verloren. Indes gibt es einen sicheren Gewinner, der bisher überraschend im Hintergrund geblieben ist: Rupert Murdoch, der beidseits des Atlantiks um die 175 Zeitungen und TV-Stationen besitzt, von Sky über Fox News bis zur Londoner Times. Es gibt diverse Gründe, weshalb er auf eine Niederlage oder zumindest einen starken Prestigeverlust der BBC gehofft haben dürfte. Einen Teil der Vorgeschichte kennt man: Die persönliche Beziehung zwischen Murdoch und Blair war entscheidend für den Wahlerfolg von New Labour. Die britischen Zeitungen und Fernsehstationen, im Besitz des zuvor stockkonservativen Magnaten, standen seit dessen erster Begegnung mit dem jungen, charismatischen Labour-Chef fest auf Blairs Seite. Die grösste Boulevardzeitung Grossbritanniens, The Sun, spielte dabei die Hauptrolle. Sie steuerte erstmals ins linke Lager und überzeugte sogar gemässigte Konservative von Blair.
Der andere Teil ist weniger bekannt: Greg Dyke, Generaldirektor der BBC, war seit langem Murdochs hartnäckigster Widersacher. Als TV-Wunderkind bei BskyB, Channel 5, und Itn hat er strategisch stets gegen dessen Expansionsgelüste gearbeitet. Unter Dykes Ägide erlangte die BBC ihre Unabhängigkeit und Aggressivität wieder, er hat sie als bedeutendste Anti-Murdoch-Bastion profiliert.
Und die BBC sorgte wieder für Schlagzeilen, etwa im Fall der amerikanischen Soldatin Jessica Lynch, deren «heroische Befreiung» aus irakischer Gefangenschaft vom Pentagon inszeniert worden war. Darüber hinaus plante die Rundfunkanstalt einen US-Feldzug; BBC-Programme sollten durch ein Netzwerk lokaler Fernsehsender verbreitet werden. Ein Plan, an dem der australische Medienmogul kein Gefallen fand.
Wenige Wochen später lancierte Blairs Ex-Kommunikationschef, Alastair Campbell, einen erbitterten Angriff gegen Andrew Gilligan, jenen BBC-Radiomann, der die Glaubwürdigkeit der Regierung in Frage gestellt hatte. Bis dahin war dessen Sendung kaum beachtet worden. Campbell selber war es, der ihr zum Durchbruch verhalf.
Der Rest – inklusive des Urteils vom 28. Januar – ist bekannt. Ein Blatt meldete Huttons Schiedsspruch vorab: Murdochs Sun. Und nur einen Tag später gab dessen Erzrivale Dyke seinen Rücktritt bekannt. Zufall? Von der Kelly-Affäre profitierte jedenfalls nur einer – und der schweigt beredt.
> Marcello Foa ist Auslandschef beim Mailänder Il Giornale und Co-Direktor am European Journalism Observatory der Universität Lugano.

Carat Switzerland betreut Media für H&M

Budget Die Modekette Hennes & Mauritz (H&M) hat Carat Switzerland mit der Mediaplanung und dem Mediaeinkauf betraut. Carat übernimmt den Kunden Anfang Mai vom bisherigen Etathalter Mediaedge CIA.

Budget Die Modekette Hennes & Mauritz (H&M) hat Carat Switzerland mit der Mediaplanung und dem Mediaeinkauf betraut. Carat übernimmt den Kunden Anfang Mai vom bisherigen Etathalter Mediaedge CIA.Zum Pitch um das Millionenbudget waren neben alter und neuer Betreuerin auch OMD, Initiative Media, Universal McCann und Mediacom geladen.

Lehrgang für Nonprofit-Organisationen

Public Relations Das Schweizerische Public Relations Institut bietet neu ein Intensivseminar für Kommunikationsverantwortliche in Nonprofit-Organisationen (NPOs) an.

Public Relations Das Schweizerische Public Relations Institut bietet neu ein Intensivseminar für Kommunikationsverantwortliche in Nonprofit-Organisationen (NPOs) an.Der fünftägige Kurzlehrgang «PR für NPOs» findet im April und Mai 2004 erstmals statt. Schwerpunkte sind Kommunikationsstrategien, Krisenkommunikation sowie Potenziale und Grenzen von Medienarbeit. Dozenten sind unter anderen Roland Jeanneret, Leiter Kommunikation Glückskette, Carmelina Castellino, Stiftung Kinderdorf Pestalozzi, Doris Fiala, Kommunikationsberaterin der Paraplegikerstiftung und des Zürcher Lighthouse. Geleitet wird das Seminar von Nicole Zeiter. Weitere Angaben und die Informationsbroschüre sind auf www.spri.ch verfügbar oder können unter Telefon 01 299 40 40 angefordert werden.

APG ist Basler Platzherrin

Aussenwerbung Bis Ende 2017 ist die Allgemeine Plakatgesellschaft (APG) alleinige Plakat-Herrin in der Stadt Basel.

Aussenwerbung Bis Ende 2017 ist die Allgemeine Plakatgesellschaft (APG) alleinige Plakat-Herrin in der Stadt Basel.Dies steht fest, nachdem Konkurrent Clear Channel Plakanda (CCP) auf eine staatsrechtliche Beschwerde beim Bundesgericht verzichtet hat. Das wurde seitens CCP bestätigt. Damit ist der Entscheid des Basler Verwaltungsgerichtes vom letzten Dezember rechtskräftig: Die CCP-Beschwerde gegen die Vergabe der Plakatkonzession an die APG wurde abgewiesen.In einer ersten Reaktion zeigte sich APG-CEO Christian Kauter zufrieden. Beim Rechtstreit sei es um die Frage gegangen, welche Firma das bessere Plakatierungskonzept vorgelegt habe. «Nun hielten sowohl die zuständige Jury des Basler Baudepartementes als auch das Verwaltungsgericht mit aller Deutlichkeit fest, dass unser Konzept besser ist als jenes der CCP», sagt er. Die Konzessionsvergabe in Basel hatte über sechs Jahre gedauert. Einsprachen des Basler Heimatschutzes gegen APG-Leuchtplakate und eine politische Debatte trugen zu den Verzögerungen bei.
(mk)

Mit Cash lässt sichs feiern

Die Einladung zum 10-Jahre-Jubiläum kam zwar von Cash-TV, doch feierte am Dienstag vergangener Woche in der Maag-Event-Halle der gesamte Ringier-TV-Block.

Die Einladung zum 10-Jahre-Jubiläum kam zwar von Cash-TV, doch feierte am Dienstag vergangener Woche in der Maag-Event-Halle der gesamte Ringier-TV-Block.Cash-TV markierte den Startschuss für Ringiers Fernseh-Engagement, im letzten Jahr ist mit «People» bereits das zehnte Gefäss zur Familie gestossen.Das Geburtstagskind hat im Laufe der Zeit viele Köpfe kommen und gehen sehen und sich dabei selbst als Fels in der Brandung der Economy-Journaille erwiesen – was auch im Potpourri aus zehn Jahren Cash-TV klar wurde. Ex-Moderator Kaspar Loeb ist heute CEO von Publicis, Martin Ebner (O-Ton: «Aktien werden ihr Leben verändern!») dafür in der Versenkung verschwunden. Und auch um Alex Bloch, früher Stammgast in der Sendung, wurde es ruhig. Vorzeige-Unternehmer Nicholas G. Hayek wiederum hat das Zepter an seinen Filius Nick Hayek übergeben, und ihm gleichgetan hat es auch Fibo Deutsch. Als eine der treibenden Kräfte hinter Ringiers TV-Engagement hat er die Stabsübergabe an Nachfolger Marc Goertz vollzogen.
Neben den Filmausschnitten war Viktor Giacobbo ein weiteres Party-Highlight. Dass er die Weltwoche nur noch mit Spamfilter lese, weil dann Roger Köppels Kommentare nicht durchkommen, war nur eines von unzähligen Bonmots des Satirikers.
Die prächtige Stimmung verleitete dazu, im ganzen Saal zu promenieren und sich im Lauf des Abends an verschiedenen Tischen niederzulassen. So traf Heike Findeis, GL-Vorsitzende von Springer Science + Business Media, zu der auch die Werbewoche gehört, auf Bob-Olympiasieger Hausi Leutenegger, mit dem sie trefflich fachsimpeln konnte. In ihrer Heimatstadt Dresden wurden weiland die schnellen Gefährte entwickelt, mit denen die DDR-Elite den Eidgenossen im Bobsleigh des Öfteren (aber nicht immer!) das Fürchten lehrte.
Auf die «Golden Days of Sapporo», die Börsenhausse und den Internet-Hype stiessen denn auch an der Bar einige hartgesottene Zeitgenossen noch bis sehr tief in die Nacht an. Prost!
Beat Fritschfand sein bevorzugtes Plätzchen am Geburtstag von Cash-TV sehr schnell. Als Lieb-haber von Rauchwaren aller Art zog es ihn unweigerlich an den Stand von Roger Wilhelm. Der Direktor der Tabaco Mexico Suiza offerierte dort zusammen mit seiner liebenswürdigen Assistentin den
Besuchern der Party mexikanische Premium Longfiler à discrétion.
Wo sich die Kommunikations-, Media- und Verlagsbranche zu ihren Partys trifft, orten wir an den diversen Veranstaltungen der Szene. Haben Sie schon jetzt etwas zu berichten? Greifen Sie zum Hörer (Telefon
01 296 97 98) oder in die Tasten ([email protected]). Veranstaltungstipps und weitere Shortlistbilder gibt es online unter www.werbewoche.ch
Der einzige erfolgreiche Schweizer Privat-TV-Unternehmer: Michael Ringier mit Gattin Dr. Ellen Ringier in der Maag Event Hall.
Fibo Deutsch (v. l.), treibende Kraft bei Ringier-TV, mit seinen Mitarbeitern Marc Goertz (v. r.), Angela Sgurra und Andy Waldis.
Fachsimpeleien über den Bobsport: Hausi Leutenegger und Heike Findeis, GL-Vorsitzende Springer Science + Business Media.
Ringier-TV-Marketinglady Priska Weiss feiert mit Gregory Schick (l.) von der Post und Patrick Weiss von der Bieler Agentur WCD.
War einst Moderator bei Cash-TV: Kaspar Loeb (l.), heute Publicis-CEO, mit Daniela und Dietmar Bemberg von BG Media.
Andy Lehmann (r.), Group Managing Director der Aegis Media Group Switzerland, mit Edith und Ruedi Oser, Kunden-Verkauf TPC.
Die Damen Silvia Engeler und Sithara Atasoy (r.), Bolero-Chefredaktorin, sekundieren Seiden-Spinner Andi Stutz beim Fotoshooting.
Corinne Dörig (l.), Vermittlerin von Sportlern zu Fotozwecken bei Athletic Models, und Petra Kreussler von The Generation Media.
Rainer Keller (l.), Stabschef bei der SRG in Bern, HSG-Studentin (und Fibos Filia) Danielle Deutsch, Urs Renner, Mediaedge:CIA.
Beobachter-Verlagsleiter Peter Kümmerli (l.) und Blick-/SonntagsBlick-Verlagschef Bruno Blaser unterhalten sich bestens beim Apéro.
Urs Schneider (l.), Inhaber der im Seefeld domizilierten Mediaschneider, mit René Hildbrand, Chefredaktor beim TR7.
Joko Vogel, mit Assistentin Sibylle Prestel, lieferte das Gesamtkonzept für den Ringier-TV-Event und ist deshalb leicht nervös.
Lässt bei den Ringier-Frauen Eva Keller (r.) und Jacqueline Friederichs seinen Charme spielen: NZZ-Direktor Marco E. de Stoppani.
Roger und Doris Mortellaro mit Notarin Marija Novakovic Schneider und Publisuisse-Direktor Martin Schneider (v. l.).
Matthias Luchsinger (r.) und Jean-Claude Bruhin (l.) von Sat-1-Fenster-Vermarkterin Cinecom mit Carlo Steiner, Publisuisse.

Kompletter Relaunch für glueckspost.ch

Online Die Ringier-Frauenzeitschrift Glückspost hat eine neue Website erhalten.

Online Die Ringier-Frauenzeitschrift Glückspost hat eine neue Website erhalten.Neben Inhalten aus dem aktuellen Magazin bietet sie diverse zusätzliche Dienstleistungen wie Rätsellösungen und Leserreisen an. Hintergrund des Relaunchs ist die Umstellung auf die konzernweit einheitliche Service- und Marketing-Plattform Ringiers im Internet. Dadurch soll der Aufwand für die Bewirtschaftung der Online-Angebote deutlich gesenkt werden, während gleichzeitig das Informationsangebot ausgebaut wird. Realisiert wurden die Plattform und das neue Design von glueckspost.ch von der konzerneigenen Agentur Previon.

Zahl der Woche

16 000000 MusikStar Der Ansturm ist wie beim grossen Bruder im Container:

16 000000 MusikStar Der Ansturm ist wie beim grossen Bruder im Container:16 000000 MusikStarReality Show Der Ansturm ist wie beim grossen Bruder im Container: Seit Beginn der Qualifikationsrunde im Dezember wurden bis Ende Januar über 16 Millionen Seiten auf www.musicstar.bluewin.ch oder www.musicstar.tv abgerufen. Die Website zur Sendung «MusicStar» wird gemeinsam mit Bluewin betrieben. Das Schweizer Fernsehen entwickelte das Design und ist für die redaktionellen Inhalte verantwortlich. Natürlich sind auf der Site auch Links zu den Sponsoren eingebaut.

Brandblase

In seinem ersten Buch geht Raymond Lüdi der Frage nach, wie es im Zuge der Interneteuphorie zur grössten Bubble der Wirtschaftsgeschichte kommen konnte.

In seinem ersten Buch geht Raymond Lüdi der Frage nach, wie es im Zuge der Interneteuphorie zur grössten Bubble der Wirtschaftsgeschichte kommen konnte.In seinem ersten Buch geht Raymond Lüdi der Frage nach, wie es im Zuge der Interneteuphorie zur grössten Bubble der Wirtschaftsgeschichte kommen konnte. Die Antwort des (selbst)kritischen Ex-Chefredaktors des Media Trend Journal: Die Hauptverantwortung für all die heisse Luft und die vielen Brandverletzten tragen die Medien und ihre
IT-Manipulateure.
> Die digitalen Hochstapler von Raymond Lüdi. Elemente Verlag, Zürich 2003. 164 Seiten, 37 Fr.

Keine kleinen Brötchen backen

Food Mit einem emotionsgeladenen TV-Spot dramatisiert die Agentur Exxtra die Ofenfrische des Migros-Brots bis Ladenschluss.

Food Mit einem emotionsgeladenen TV-Spot dramatisiert die Agentur Exxtra die Ofenfrische des Migros-Brots bis Ladenschluss.Frisches Brot hat den unwiderstehlichsten Duft in der Welt der Lebensmittel. Das wies der Franzose Louis-Camille Maillard bereits 1912 wissenschaftlich nach. Die nach dem Biochemiker genannte Reaktion von Zucker- und Eiweissmolekülen bei grosser Hitze setzen die Bäcker marketingbewusst ein und können damit den Schweizer Brotkonsum pro Kopf und Jahr bei rund 52 Kilogramm ziemlich stabil halten. Trotz veränderter Essgewohnheiten und dem ständig wachsenden Nahrungsangebot ist der Brotkonsum seit den 90er-Jahren wieder leicht angestiegen. Gerade traditionelle und rustikale Brotsorten stehen bei den Konsumenten hoch im Kurs. Beim Schweizerischen Bäcker-Konditorenmeister-Verband vermutet man, dass der Retrotrend eine Reaktion auf die charakteristischen Mangelerscheinungen der modernen Ernährung darstellen könnte, als Ausdruck des schlechten Gewissens sozusagen.Zwei starke USPs im Wettstreit
Diesen Umstand machen sich die Bäcker zu Nutze. Zur Freude vieler Brotesser legen sie immer häufiger alte, rustikale Rezepte wieder auf. Darin unterscheiden sich die Grossverteiler (rund 52% Marktanteil) kaum von den gewerblichen Bäckereien, die gut 44 Prozent des Brotbedarfs abdecken. Allerdings trumpfen Letztere immer häufiger mit dem USP der längeren Gärungszeit auf, die einen besseren Geschmack und zudem eine längere Haltbarkeit ergibt.
Um sich gegenüber der Konkurrenz zu profilieren und Frequenzen zu generieren, bietet die Migros mit ihren 350 Bäckereien – ohne Jowa – ofenfrisches Brot bis zum Ladenschluss an, im Sinne von «frischer als vom Dorfbeck», erklärt Client Service Director von Exxtra Michael Gassler. Diese Positionierung will der Grossverteiler bei der Kundschaft mit einer offensiven Ausweitung seines Brotsortiments bewusst machen. Unter dem Begriff «Création» soll demnächst alle zwei Wochen ein neues Spezialbrot aus dem Ofen gezogen werden.
Dazu hat das Exxtra-Kreativteam um CD Dieter Hofmann nicht mehr die Ackerscholle-und-Heimat-Tonalität angestrengt, die beim letzten Spot mit dem eindrücklichen Hitchcock-Zitat der Vögel mitschwang. «Diesmal dramatisieren wir die Frische des Brots über eine unprätentiöse Geschichte im trostlosen Agglomerationsumfeld», sagt Hofmann. Die Kulisse für den frisch gebackenen Werbespot bildet ein vorstädtisches, tristes Wohnviertel, durch das ein kleiner Junge mit einem Brotlaib unter dem Arm läuft. Plötzlich wird er von einer Kinderhorde umzingelt, und bevor er sichs versieht, haben sie ihm das Brot aus der Hand gerissen. Der unerwartete Dreh im Plot: Statt sich mit ihrer Eroberung aus dem Staub zu machen, wärmen sich die Kinder am Brot auf. Nachdem jedes Kind seine Portion Wärme abbekommen hat, wird das Brot an seinen Besitzer zurückgegeben, der sich schnell auf den Heimweg macht. «Täglich frisches Brot bis Ladenschluss», lautet die Auflösung.
Illustres Duo für den TV-Spot
Die Emotionen der Geschichte sollen in erster Linie helfen, der Migros-Bäckerei ein sympathisches und menschliches Gesicht zu verleihen – weg vom industriellen, unpersönlichen Grossbetrieb. «Die Kinder unterstützen die Glaubwürdigkeit und Ehrlichkeit der Botschaft», ist Hofmann überzeugt. In erster Linie soll der Spot aber berühren. Und dies gelingt ihm nicht zuletzt dank der filmischen Umsetzung. Für die Bilder zeichnet Pavel Edelmann verantwortlich, der regelmässig für Roman Polanski hinter der Kamera steht und zuletzt den Film «Der Pianist» gedreht hat. Regie führte der in L.A. lebende Grieche Harry Patramanis, der schon viele international gerühmte Werbespots gedreht hat und unter anderem mit einem Cannes-Löwen ausgezeichnet wurde.
Im TV-Spot wirbt Migros für frisches Brot bis Ladenschluss – es ist noch so ofenwarm, dass es sogar kalte Kinderhände wärmt.

Luca Aloisi

«Music Star»: Televoting unter Beschuss

Mitmach-TV Preisüberwacher Werner Marti kritisiert die hohen Gebühren, die SF DRS bei den telefonischen Abstimmungen seiner Castingshow «Music Star» kassiert.

Mitmach-TV Preisüberwacher Werner Marti kritisiert die hohen Gebühren, die SF DRS bei den telefonischen Abstimmungen seiner Castingshow «Music Star» kassiert.«Wir haben SF DRS aufgefordert, die 70 Rappen pro Anruf zu überdenken», bestätigte das Büro des Preisüberwachers gegenüber der Programmzeitschrift TR7. Und fragt: Darf ein Gebührensender ein Format durch Televoting refinanzieren?

SPRI schliesst ersten Lehrgang für IR ab

Investor Relations 17 Absolventinnen und zwei Absolventen haben den ersten Kurzlehrgang «Investor Relations Assistant» erfolgreich abgeschlossen.

Investor Relations 17 Absolventinnen und zwei Absolventen haben den ersten Kurzlehrgang «Investor Relations Assistant» erfolgreich abgeschlossen.Der Kurs wurde vom Schweizerischen Public-Relations-Institut in Kooperation mit den Fachverbänden GIRAS (Gesellschaft der Investor-Relations-Agenturen der Schweiz) und SIRV (Schweizerische Investor-Relations-Vereinigung) veranstaltet. Der nächste Kurs beginnt am 12. Oktober. Auf Kaderstufe ist ein Lehrgang «Investor Relations Officer» in Vorbereitung, der im zweiten Halbjahr 2004 beginnt.

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Kuoni

KuoniWeckt das neue, gestylte Reisemagazin von Fisch Meier Direkt für Kuoni Fernweh? Höhenflug oder Tauchgang für das neue Katalogkonzept auf www.werbewoche.ch/adrating
Migros BudgetDas Ad-Rating für die neue Kampagne von Exxtra für Migros Budget fällt ungünstig aus.
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