Es lebe der Sport, sagten sich die Verantwortlichen der IP Multimedia und setzten letzte Woche ein kleines Hallenfussballturnier aufs Programm.Acht Mannschaften aus Kunden, Werbern, Mitarbeitern, Zürcher Gemeinderäten und ein Promiteam spielten sich dabei die Bälle zu.Die Promis führte Swiss- und Cablecom-Verwaltungsrat Walter Bosch an – auch wenn sich manch einer gedacht haben mag, dass sich der im Freundeskreis liebevoll «Verwalti» genannte Bosch besser um steigende Swiss-Kurse als ums Toreschiessen kümmern sollte. Ein Vorwurf, den man dem Goalkeeper der Promis nicht mehr machen kann. Zwar wies Ex-Swiss-CEO André Dosé auch hier eine durchzogene Bilanz auf und konnte den Kasten nicht sauber halten – Rücktrittsforderungen seitens der Mitspieler blieben aber aus. Die Schuld für den Absturz der Mannschaft war auf die Teamleistung zurückzuführen. Da konnten auch Drehbuchautor Domenico Blass, die Chefredaktoren von SI und SonntagsZeitung sowie Boxer Stefan Angehrn oder Ex-Nati-Stürmer Fritz Künzli nichts machen.
Der Werberclub DLN Frischauf Seefeld trat gleich mit zwei Teams an. DLN
Frischauf Seefeld: ein bekannter Name, bei dem aber immer wieder die Frage nach der Bedeutung des geheimnisvollen Kürzels auftaucht. Hier die Lösung: Als man den Plauschclub gründete, stand eine Unzahl von sehr fantasievollen bis saublöden Namen zur Auswahl. Bis sich jemand meldete und sagte: «Dänn Liäber No Frischauf Seefeld…», und der Name war geboren.
Team 2 mit einem geschätzten Durchschnittsalter von etwas über 40 Jährchen wurde von Team-1-Sturmspitze Martin
Fueter als die Juniorenabteilung vorgestellt. Wer sich jetzt über solche Sprüche der Fussball-Opas mokiert – die alten Sä…, pardon, die gestandenen Herren von Team 1 sind konditionell voll auf dem Höhepunkt und haben manch einen der Jungen schwindlig gedribbelt. Mal abgesehen vom Spieler mit der Nummer 67, den man vielleicht künftig ins Tor stellen sollte, da er sich als etwas lauffaul erwies – eine nur noch provisorische Vertragsverlängerung oder die Rückstufung ins Farm-Team könnten ebenfalls geeignete Disziplinierungsmassnahmen darstellen.
Kritische Beobachter des Farm-Teams: Martin Fueter, Peter Lesch und Nummer 67, Michi Frank, (v. l.) von DLN Frischauf Seefeld 1.
Das Team der IP-Multimedia mit Adlink-Verstärkung verlor im Final knapp gegen den extrem ehrgeizig aufspielenden FC Gemeinderat.
Head-Schiri Martin Schlenker (l.) war auch an der Playstation kompetent und erklärte Rolf Suter und Paul Riesen (r.), wies geht.
Neustens sind auch Chefredaktoren prominent – Marc Walder (l.), SI, und Andreas Durisch, SonntagsZeitung, vom Promi-Team.
Das Team der IPM-Kunden wurde zu Werbeträgern für Energy Zürich umfunktioniert: Jan Müller (l.) und Andy Ruf von Ruf Werbung.
Die Mannschaft der Agenturleiter kam trotz Goalgetter Geri Aebi (r.) und Libero Mark Stahel nicht in den Final – man trugs gefasst.
Kameradschaftlich auf der Tribüne: Promi-Captain Walter Bosch (l.) und Claudio Zuccolini, DLN Frischauf Seefeld.
Von den harten Spielen gezeichnet: Stefano Cester (l.), Media-Agentur Koller Della Piana, und Cumi Karagülle, AZ Fachmedien.
Machten auf und neben dem Spielfeld eine sehr gute Figur: Theophil Butz (l.) und Peter Marti während einer Spielpause.
Beat Fritsch