Zu guter Letzt: Organigramme und Menschen

Untergräbt dein Boss dein Potential?

Bist du für ihn bloss der Clown, der Introvertierte, die langsame Schildkröte oder der fette Walfisch? Macht er deinen Job absichtlich zum Haifischbecken? Oder isoliert er dich bewusst vom Team?

In starken Bildern zeigt die brasilianische Agentur Escala im Auftrag des Ministeriums für Arbeit auf, wie Vorgesetzte ihren Angestellten das Berufsleben schwer machen können, indem sie vor allem das Organigramm respektieren – und was sie dabei nicht tun dürfen.(sis)

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Kernbrand lanciert Blog zur Markenführung

Die Markenagentur Kernbrand lanciert ein neues Blog zum Thema Markenführung. Inhalte des Blogs mit dem Titel «Mensch Marke» sind Gespräche mit und Tipps von erfolgreichen Marken-Leadern sowie Know-How-Beiträge.

Marken bauen, führen und erfolgreich etablieren: Darum geht es bei «Mensch Marke». Das neue Blog Mensch-marke.info liefert Input und Tipps für alle, die sich professionell mit Marken beschäftigen oder einfach nur mehr wissen wollen.

Fachbeiträge von der ersten Naming-Idee bis hin zur Touchpoint-Analyse sind Teil des Konzepts. Darüber hinaus liefert das Blog regelmässig Interviews mit erfolgreichen Marken-Leadern, wie eine Mitteilung vom Donnerstag ankündigt. Der Leser profitiere von Erfahrungen und «Real-life»-Beispielen, die ihm auch für die eigene Praxis wertvolle Hilfestellungen geben sollen.

Auf dem Blog findet man derzeit zum Beispiel ein Interview mit Damaris Lienhard. Sie ist die Chefin des Appenzeller Erfolgs-Hotels Hof Weissbad, welches unter anderem 2014 schon zum zweiten Mal den «Swiss Arbeitgeber Award» erhielt.
 

Gullotti lobt Krisenkommunikation der Lufthansa

Die Fluggesellschaft wird vom ehemaligen Swiss-Pressesprecher Franco Gullotti gelobt für die Reaktion auf den Germanwings-Absturz.

«Bis jetzt war die Lufthansa in allen Belangen ein gutes Beispiel, fast ein Schulbeispiel», sagt Gullotti in einem Interview mit der Handelszeitung. Gullotti war früher für Swiss (ein Tochterunternehmen der Lufthansa Gruppe) tätig. Lufthansa habe sich nicht an Spekulationen beteiligt, gleichzeitig rasch und transparent kommuniziert und alle beteiligten Gruppen angesprochen.

Gullotti, der heute als Berater tätig ist, kommunizierte den Crossair-Absturz in Bassersdorf 2001 mit 24 Toten. «Natürlich kann man ein solches Ereignis nicht vergleichen», sagt er. «Aber ich erinnere mich noch dran, wie zentral und anspruchsvoll der Umgang mit den Angehörigen war.»

Als Pressesprecher spiele man zwar Krisensituationen durch. «Was man nicht üben kann, ist die Empathie mit den Angehörigen und Betroffenen und auch gegenüber den Mitarbeitern», sagt Gullotti. Lufthansa-Chef Spor habe nach dem Germanwings-Unfall den Piloten wirksam das Vertrauen ausgesprochen und viel Gefühl gezeigt.

 

Twitter-Studie zu KMUs auf Twitter

Eine Twitter-Umfrage zeigt, wie potentielle Kunden ein Unternehmen auf Twitter finden und wie sie auf der Plattform mit ihm interagieren wollen.

Twitter Deutschland hat eine 10-minütige Umfrage unter 500 Befragten durchgeführt, die in Deutschland, Österreich oder der Schweiz wohnen, mindestens einmal im Monat auf Twitter sind und auf Twitter einem KMU folgen. Am Donnerstag präsentierte das Unternehmen die Ergebnisse dieser Befragung. Sie zeigt, dass KMUs auf Twitter gesehen und auch über Twitter entdeckt werden.

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Wenn potentielle Kunden ein KMU auf Twitter finden, führen sie offenbar auch oft Handlungen aus, die für die Firma von Vorteil sind.

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Follower möchten auf Twitter mehr über neue Produkte erfahren (40%), nützliche Informationen erhalten (38%) und Unterstützung zeigen (37%) – und sie wollen auch mit den KMUs interagieren.

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Die veröffentlichten Studienergebnisse finden Sie hier.

 

In eigener Sache: Frohe Ostern

Mit dem Karfreitags-Newsletter verabschiedet sich die Werbewoche in die Osterpause, ist aber bald wieder für Sie da.

Der nächste Werbewoche-Newsletter erscheint am kommenden Dienstag, 7. April 2015, News aus der Medien- und Kommunikationsbranche finden Sie auf Werbewoche.ch wieder ab Ostermontag, 6. April. Die nächste Printausgabe liegt am 17. April in Ihrem Briefkasten bereit.

Das ganze Werbewoche-Team wünscht Ihnen frohe Ostern – und dem Osterhasen eine gute Windjacke.

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Metzger Rottmann Bürge knüpft Kontakte für Aduno

Die Agentur hat im Auftrag von Aduno, dem Schweizer Komplettanbieter für den bargeldlosen Zahlungsverkehr, ein Mailingkonzept zur gezielten Ansprache von neuen Kunden entwickelt.

Zum Beispiel für Restaurants, Cafés und Bars, wo die Gäste besonders gerne mit einer Debit- oder Kreditkarte bezahlen: Unter der kommunikativen Leitidee des «Dream Teams» für zufriedene Gäste wurde ein Mailing realisiert, welches die Vorteile einer Zusammenarbeit mit Aduno dramatisiert.

Die Mailings dienen dem Erstkontakt und funktionieren als Door-opener für weitere Massnahmen. Die sehr hohen Response-Raten und Abschlüsse mit Neukunden zeigen laut Mitteilung, dass die Strategie, bei potenziellen Neukunden Begeisterung auszulösen, aufgeht.

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Verantwortlich bei Aduno: Christoph Bont (Head Marketing Communication), Gina Demarchi (Marketing Communication Manager). Verantwortlich bei Metzger Rottmann Bürge: Michael Rottmann, Patrick Meyer, Grit Wolany und Vasco Bickel (Kreation), Silvan Metzger und Karin Schweizer (Beratung), Ursula Trottmann und Philipp Graf (Produktion).

 

«KSP ist neu zertifiziert Mittelgrün»

Am 1. April 2015 wurde KSP 11 Jahre alt - und veröffentlichte zu diesem Anlass ihre erste Nachhaltigkeits-Berichterstattung.

Begonnen hat die Agentur auf der Farbskala Rot – Orange – Gelb – Hellgrün – Mittelgrün – Dunkelgrün bei Gelb. Heute ist die Agentur sehr stolz auf ihr «zertifiziertes Mittelgrün». So entstand dann auch die 11-Jahre Feier mit dem Motto «KSP ist neu zertifiziert Mittelgrün». «Damit sind und bleiben wir unserer Branche und insbesondere den grossen Agenturen in Sachen Nachhaltigkeit weit voraus», so Daniel Krieg, CEO von KSP.

Schon seit 2013 ist KSP CO2-neutral. In diesem Jahr hat die Agentur unter anderem einen Fonds gegründet, der alljährlich mit 2 Prozent des Jahresumsatzes alimentiert wird. Mit diesen Mitteln unterstützt die Agentur nachhaltige Projekte gegen innen und aussen, die besonders unterstützungsswürdig erscheinen. Seit demselben Jahr ist ein VW e-up im Besitz von KSP, mit eigener Strom-Tankstelle direkt vor dem Agentursitz an der Seestrasse 367. Zudem ist die Agentur seit 2013 mit Myclimate klimaneutral. Konkret haben 30 Familien im Bundesstaat Karnataka in Südindien eine Biogasanlage erhalten – eine einfache Energiequelle zum kochen, die gleichzeitig Treibhausgase reduziert und die Abholzung der Wälder vermindert.

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Ebenfalls im 2013 hat sich die Agentur einem strengen Nachhaltigkeits-Audit unterzogen. Seither sei man daran, mit externem Monitoring «proved & transparent sustainable» zu werden beziehungsweise die Bewertung in insgesamt neun Handlungsfeldern zu verbessern, fasst Krieg die Nachhaltigkeitsberichterstattung an der 11-Jahre Feier zusammen. Darunter falle etwa eine Abfallverminderung um über 50 Prozent. Der erste KSP Nachhaltigkeitsbericht in Kurzform ist bereits auf Facebook einsehbar.
 

Praktische Lebenshilfe statt klassische Werbung

In den kommenden Tagen lanciert JWT/Fabrikant eine grossangelegte Mazda-Kampagne, die mit einem unkonventionellen Format aufwartet: Vor jedem SRF-Wetterbericht zeigt ein Spot, wie man Konventionen brechen kann, um den Alltag zu verbessern. 

Vom schnellen Falten eines T-Shirts, über die Zubereitung eines hartgekochten Eis in Herzform oder das Entkorken einer Weinflasche ohne Flaschenöffner bis hin zum richtigen Schneiden einer Mango – «life hacks by Mazda» ist mehr als nur Werbung. Die Kampagne bietet täglich praktische Lebenshilfe im Fernsehen und verdeutlicht die Markenphilosophie.

https://www.youtube.com/watch?v=NTxetfxQxZc

https://www.youtube.com/watch?v=mt_EtIJfmIo

Von April bis Dezember (unterbrochen von einer kurzen Pause in den Sommermonaten Juni, Juli und August) zeigt Mazda die Spots auf den Sendern RTS Un, RSI La 1, SRF1 und SRF Info, kündigt eine Mitteilung vom Donnerstag an. Jeweils acht Sekunden vor und vier Sekunden nach dem Meteo macht Mazda als Sponsor das erlebbar, was die Marke als Unternehmensphilosophie prägt: Die ganz eigene Geschichte, die ganz eigene Technik und die ganz eigene Herangehensweise an Dinge.

Neben dem inhaltlichen Konventionsbruch gibt es dabei auch einen formalen: Statt wie bei Sponsoring-Formaten üblich mit einem Werbespot aufzuwarten nutzt die Mazda-Kampagne sage und schreibe vierzig verschiedene Filme. Den Zuschauern soll so vermittelt werden, dass auch sie unendlich viele Möglichkeiten haben, Konventionen zu brechen, um jeden Tag die Dinge besser und sich das Leben damit schöner und einfacher zu machen.

Startpunkt der flankierenden Kampagne in den sozialen Medien ist die Microsite Mazda.ch/lifehacks (online ab dem 2. April 2015), die mit Unterstützung der Online-Agentur dotpulse aus Zürich realisiert wurde. Hier werden nach und nach alle Spots online gestellt.

Die Gesamtkampagne ist zweigeteilt. In der ersten Phase präsentiert ausschliesslich Mazda die life hacks. In der ab dem 22. April vorgesehenen zweiten Phase haben dann die User die Möglichkeit, sich aktiv zu beteiligen, eigene life hacks hochzuladen und an einem Gewinnspiel teilzunehmen. Über den Hauptgewinn wird noch nichts verraten. Er entspricht aber der charakteristischen Mazda-Philosophie, alles zu hinterfragen, um bessere Lösungen zu finden, heisst es in der Mitteilung.

Numéro 10 und Le Gruyère AOP als Scherzkekse

Der beliebte Käse der Schweiz macht einen Aprilscherz. Im Rahmen der Imagekampagne, welche immer mit Aktualitäten spielt, beschert Le Gruyère AOP allen Scherzkeksen ein Augenzwinkern.

Die zweisprachige Kommunikationsagentur Numéro 10 in Bern, realisiert und verbreitet dieses Sujet national im 20 Minuten und im Blick am Abend.

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Swisscom lanciert Marke für digital affine Kunden

Um die wachsende Kundengruppe von digital affinen Menschen besser anzusprechen, lanciert Swisscom mit Wingo eine Marke, die ein eigenständiges, auf die Bedürfnisse reduziertes Angebot führt.

Digital affine, meist jüngere, urbane Menschen haben klare Erwartungen an ihren Telekommunikationsanbieter und verzichten bewusst auf Extras und einen ausgeprägten Service. Wingo soll laut Mitteilung den Kunden die  beste Leistung zu einem günstigen Preis bieten und unterstützt damit das Kundenwachstum bei Swisscom.

Der ICT-Markt hat sich in den letzten Jahren stark gewandelt und durchdringt immer mehr unseren Alltag. Mit der zunehmenden Reife des Marktes sind auch die Wünsche der Kunden vielschichtiger geworden. Das veränderte Umfeld erfordert von den Anbietern, sich stärker am Markt zu differenzieren und die Bedürfnisse der verschiedenen Kundengruppen noch genauer zu adressieren.

Wingo zielt primär auf junge, urbane Kunden

«Mit Wingo sprechen wir gezielt digital affine, urbane Kunden an, die wir bisher als Swisscom nicht ausreichend erreicht haben. Dank reduziertem Service, sehr einfachen Angeboten und einem tiefen Preis werden wir neue Kunden gewinnen», zeigt sich Swisscom Marc Werner, Leiter Swisscom Privatkundengeschäft vom neuen Angebot überzeugt. Die Marke Wingo reduziert das Angebot auf das Wesentliche. Sie wird nur online verfügbar sein, um Kunden anzusprechen, Abos abzuschliessen wie auch Support zu erhalten. Damit zielt Wingo auf die Bedürfnisse jener Privatkunden, die sich heute bereits bestens in der digitalen Welt auskennen und bewusst auf Serviceleistungen verzichten wollen.

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Wingo konzentriert sich auf konkret auf die Zielgruppe ausgerichtete Abos. Das Festnetzangebot wird nur in jenen Gebieten erhältlich sein, in denen bereits Glasfaser bis in die Wohnungen der Kunden verlegt wurde. So lässt sich die technische Komplexität verringern. Da zusätzlich auf die bei Swisscom üblichen Servicedienstleistungen wie Shops und Gratishotline verzichtet wird, kann Wingo sehr preiswerte Angebote offerieren.

Swisscom will mit Wingo Privatkunden ansprechen, die bisher mit dem Swisscom Angebot nicht erreicht werden konnten. Daher erwartet Swisscom trotz starkem Wettbewerb und gleichzeitigem Preiszerfall im Telekommunikationsmarkt, mithilfe von Wingo Marktanteile und Umsatz auch in Zukunft halten oder ausbauen zu können. Wingo ist ab heute mit ihrem Angebot am Markt verfügbar.

Mediapulse: Radioforschung weiterentwickelt

Mediapulse hat das Messsystem für die Schweizer Radionutzung weiterentwickelt und stellt präzisere Messdaten zur Verfügung. Dank zusätzlichen Werkzeugen erkennt das System alle synchronen Ausstrahlungen und bereinigt diese umgehend.

Gemeinsam mit dem Zulieferer GfK und einem Ausschuss von Kundenvertretern hat Mediapulse in den vergangenen Monaten das Mediapulse Radiopanel intensiv weiterentwickelt. Das erfreuliche Ergebnis: Ab 2015 stehen den Nutzern noch präzisere Daten zur Radionutzung zur Verfügung.

Dank der Weiterentwicklung löst das Messsystem synchrone Ausstrahlungen für alle Sender direkt bei der Datenaufbereitung auf, wie es in einer Mitteilung heisst. Sobald zwei oder mehr Radiosender denselben Ton verbreiten, erkennt dies ein permanenter Vergleich aller Radiosender untereinander sofort. In diesen Sequenzen wird anschliessend eine zusätzliche Plausibilisierung durchgeführt, die eine korrekte Senderzuordnung sicherstellt. Diese Lösung ist seit dem 1. Januar 2015 direkt im System wirksam und stellt den einwandfreien Umgang mit längeren synchronen Sequenzen für alle Sender sicher.

Im Rahmen der Weiterentwicklung wurde zudem die technische Umsetzung der sogenannten Senderfamilien verbessert. Diese Massnahmen ergänzen das bestehende System um ein wirksames Werkzeug für die genaue Messung und sichern so die Qualität der Daten.

TBWA: Kampagne für Swiss Life Asset Managers

TBWA\Zürich konnte den internationalen Pitch von Swiss Life Asset Managers gewinnen und entwickelte eine erste Kampagne für die Märkte Schweiz, Frankreich und Deutschland.

Die neue Kampagne bringt die Anlagephilosophie und Arbeitsweise der seit über 150 Jahren erfolgreichen Vermögensverwalterin visuell auf den Punkt: Gemeinsam mit Projektpartnern die Risiken von Anfang an durchleuchten, identifizieren, analysieren und kontrollieren – um so die Zukunft erfolgreich zu gestalten und eine nachhaltige Performance zu erzielen.

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Verantwortlich bei Swiss Life Asset Management: Jean-Pierre Grimaud (CEO), Marcel S. Finker (BD), Tatjana Aepli, Christine Raschle (Heads Communications SL AM), Marie Gente (Head Communications AMB), Elena Le Gal (Graphic Designer). Verantwortlich bei TBWA\Zürich: Matthias Kiess (CEO), Simon Rehsche (Strategie), Cyrill Wirz, Bruce Roberts, Bettina Klossner, Marek Zdarsky, Martin Schmidlin, Stefanie Wolf (Kreation), Petra Zehnder, Stefanie Rübenacker (Beratung), Felix Streuli (Fotografie).
 

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