Schweizer PR-Agenturmarkt im leichten Plus

Die jährliche Marktstatistik des Bundes der PR-Agenturen der Schweiz zeigt eine Branche im leichten Plus. Über die Hälfte der Verbandsmitglieder konnten 2014 ihre Umsätze steigern.

In der jährlichen Marktstatistik für das vergangene Jahr teilten 16 der 25 BPRA-Agenturen mit, dass sie im 2014 einen Umsatzanstieg verzeichneten. Die im BPRA zusammengeschlossenen Agenturen repräsentieren ungefähr zwei Drittel des Gesamtmarktes und erwirtschafteten 2014 einen Nettohonorarertrag von 71,3 Millionen Franken. Gesamthaft stellt der BPRA nach über fünf Jahren erstmals ein Plus (4.2 Prozent) im Umsatz der Mitgliedsagenturen im Vergleich zum Vorjahr fest. Diese Zahl stimmt – zusammen mit den im Herbst 2014 durch die Mitglieder abgegebenen Prognosen – für das laufende Jahr 2015 zuversichtlich.

Der Markt wird weiterhin von Farner Consulting (+ 11.6 Prozent Umsatzanstieg) angeführt. Farner liegt mit Abstand vor der zweitrangierten Agentur Furrerhugi. (+ 33.7 Prozent). Danach folgen Burson-Marsteller (+ 2.9 Prozent) und YJOO (+ 2 Prozent). Neu auf Platz 5 ist CR Kommunikation. An sechster und siebter Stelle folgen Wirz Corporate und Communicators. Komplettiert wird die Top 10 von Cabinet Privé de Conseils s.a., Freicom und PR Fact. Die gesamte Marktstatistik findet sich hier.
 

Mobiliar-Kunden erhalten 144 Millionen fürs Nichtstun

Dank Genossenschaft profitieren Kunden der Mobiliar auch 2015 von einer Erfolgsbeteiligung. Für die Kampagne dazu zeichnet Wirz Werbung verantwortlich.

Rund 144 Millionen Franken fliessen dieses Jahr aus dem Überschussfonds an die Versicherten zurück. Wirz rückt auf amüsante Weise die Tatsache in den Mittelpunkt, dass Mobiliar-Kunden einfach nichts tun müssen, um ihre Erfolgsbeteiligung einzuheimsen. Dies lässt sich in drei TV-Spots sowie auf Plakaten und in Inseraten erleben, umgesetzt mit Regisseur Benjamin Brettschneider und Fotograf Jonathan Heyer.

https://www.youtube.com/watch?v=q6oRZPYC7rE

https://www.youtube.com/watch?v=3Jq8Az4pbos

https://www.youtube.com/watch?v=WSWr9gxfZfg

Begleitend zur Kampagne wurde zusätzlich ein Online-Gewinnspiel lanciert. Darin wird der User aufgefordert, es den Kunden der Mobiliar gleichzutun: einfach nichts tun und profitieren. Nicht unbedingt einfach, wenn man es gewohnt ist, am Computer immer etwas zu tun. Mitspielen kann man hier.

Die Kampagne startete am 1. April 2015 und ist auf allen reichweitenstarken Sendern sowie Schweiz-weit auf Plakatstellen und in verschiedenen Publikationen zu sehen.

Inserat_Staubsauger
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Thomas Kurzmeyer, CD bei Wirz: «Sowohl die Kernaussage wie das rot-weisse Paket als Key Visual sind seit sechs Jahren unverändert. Da ist es wichtig, dass man Wege findet, das Ganze dennoch frisch wirken zu lassen. Ich denke, das ist uns dieses Jahr ganz gut gelungen.» Dieser Ansicht ist auch die Mobiliar: «Witz und Herz sind Schlüsselelemente der Mobiliar-Kommunikation. Das macht auch diese Kampagne wieder auf gute Art sichtbar.», so Sarah Pittet, Projektleiterin Werbung bei der Mobiliar.

Verantwortlich bei Die Mobiliar: Christoph Ott (Leiter Werbung & CI/CD), Ronald Halter (Kampagnen-Spezialist), Sarah Pittet (Projektleiterin Werbung), Lina Moro (eServices). Verantwortlich bei Wirz: Livio Dainese, Fernando Perez (ECD), Thomas Kurzmeyer, Caspar Heuss (CD), Luca Schneider (AD), Nadia Gantenbein (Grafik), Wolfgang Bark (Text), Yves Rückert, Pascal Fussen, Lorena Ladner, Elena Hadjimina (Beratung), Johannes Schulmeister (Digital), Bettina Faessler (Art Buying), Mario Müller (Produktion). Regie (TV): Benjamin Brettschneider. Filmproduktion (TV): Markenfilm, Uli Kreis, Florian Studer. Fotografie: Jo-nathan Heyer. Verantwortlich bei PHD Schweiz: Ginette Manz (Out of Home & BTL Buyer), Anna Pérez (TV Buying Manager), Andreas Adolf (Manager AdOperations), Hans-Hermann Hahn (Digital Manager), Peter Hüssy (Account Director), Michelle Heim (Print Buyer).
 

Zu guter Letzt: Alkohol zum Frühstück

Für einmal sah der frühmorgendliche Kaffee der Vicafé Barista-Bar wie ein Glas Bier aus. «Wer frühmorgens schon Alkohol braucht, braucht Hilfe», so der Slogan der schlafkräftigen Ambient-Aktion von Advico Y&R.

Um auf die kostenlose Hilfsangebote des Blauen Kreuz Zürich aufmerksam zu machen, hat man sich bei Advico Y&R diese überraschende Ambient-Aktion ausgedacht. Die Vicafé Barista-Bar servierte ihren Take-Out Kaffee während einer Woche von 06.30 bis 10.00 Uhr auf ganz spezielle Art: in Pappbechern, welche den Kaffee wie ein Glas Bier aussehen liessen. (uma)

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Verantwortlich beim Blauen Kreuz Zürich: Henrik Viertel (Leiter Kommunikation). Verantwortlich bei Advico Y&R (Member of Y&R Group Switzerland): Markus Gut (CCO), Dominik Oberwiler, Martin Stulz (CD), Olivia Gnani (AD/Konzept), Renée Weber (Beratung)
 

Mit 2C Communication auf Schleifenroute

2C Communication engagiert sich seit 2007 für die Sensibilisierung von Brustkrebs. Mit einer 4‘500 km langen Schleifenroute durch Deutschland und die Schweiz möchte Pink Ribbon die Bevölkerung motivieren, aktiv zu werden.

2C Communication engagiert sich seit 2007 für die Sensibilisierung und Aufklärung von Brustkrebs in der Schweiz und ist unter anderem Veranstalter des Zürcher Pink Ribbon Charity Walks. Die Pink Ribbon Schleifenroute ist ein gemeinsames Projekt mit der «Awareness DeutschlandgUG», welche in Deutschland für die Pink Ribbon Aktivitäten zuständig ist. Nestlé Fitness Cerealien, Philips und Swiss Life sind Hauptpartner der Schweizer Pink Ribbon Schleifenroute. Nestlé Fitness Cerealien und Philips engagieren sich bereits seit mehreren Jahren für Pink Ribbon Schweiz und Swiss Life möchte mit ihrem Engagement die wichtige Präventionsarbeit gegen Brustkrebs unterstützen.

Auf dem Fahrrad oder zu Fuss kann man wunderschöne Regionen entdecken und ist Teil der gröss-ten Schleifenroute im deutschsprachigen Raum. Interessierte wählen ein Stück oder Teilstück der empfohlenen Tagesetappen und tragen ihre individuellen Kilometer auf dem Planungstool ein. Symbolisch füllt sich so die pinke Schleife und alle Kilometer, die in einem der zwei Länder zurück gelegt wurden, werden zeitgleich addiert. Ziel ist, dass die gesamte Strecke von April bis Oktober 2015 zurück gelegt wird. Um alle Schweizer Sprachregionen abzudecken, startet je eine Route in Genf und eine in Lugano und geht bis Konstanz, wo sie durch ganz Deutschland bis nach Hamburg weiter läuft und zurück bis nach Passau geht. Mit der Pink Ribbon Routenempfehlung soll ein sicht-bares Zeichen der Solidarität gesetzt und zudem Geld für die Brustkrebs-Prävention gesammelt werden.

Prominente im Zeichen der Solidarität

Um dem Projekt noch mehr Aufmerksamkeit zu schenken, unterstützen Schweizer prominente Per-sönlichkeiten die Pink Ribbon Aktion. So wird Sportlegende Bernhard Russi eine Wanderung über den Gotthard machen, Tanja Frieden und Franco Marvulli eine Überraschungstour mit dem Bike, Eisprinzessin Sarah Meier wird ein Teilstück auf den Rollerblades abfahren und Pink Ribbon Bot-schafterin Beatrice Tschanz wird sich walkend auf den Weg machen. Sie alle sind Teil der grossen internationalen Solidaritätsbewegung im Zeichen von Pink Ribbon, denn Brustkrebs geht über die Landesgrenze hinaus.

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(v.l.n.r.: Eisprinzessin Sarah Meier, Ex-Spitzensportler Franco Marvulli, Sportlegende Bernhard Rus-si, Snowboardcross Olympiasiegerin Tanja Frieden, Pink Ribbon Botschafterin Beatrice Tschanz)

Das Planungstool

Der Nutzer bekommt über 100 Routenempfehlungen und kann seinen eigenen Streckenabschnitt auf den Übersichts- und Detailkarten selbst auswählen und planen. Diverse Suchfunktionen, Dar-stellung der Touren mit interaktivem Höhenprofil, Ausdruck der Toureninformationen als PDF-Datei, Download von GPX-Dateien, mobiloptimierte Darstellung etc. – dies sind nur einige der fan-tastischen Features, welche die Website dem Nutzer bietet. Umfangreiche Kommentarfunktionen für eine dialogorientierte Darstellung lassen die Website zu einer aktiven Community-Plattform wachsen. Die Schleifenroute ist Teil der grössten europäischen Outdoor-Plattform «Outdooractive».

Weitere Informationen unter Schleifenroute.ch

 

Neuer AD bei Zoebeli Communications

Die Berner Kommunikationsagentur Zoebeli Communications baut ihre Kapazitäten und Kompetenzen in der visuellen Konzeption und Gestaltung aus. Dazu verstärkt sie sich mit dem 32-jährigen Art Director Stefan Zahler.

Im Anschluss an seine Lehre als Konstrukteur absolvierte Stefan Zahler das Studium in visueller Kommunikation an der Hochschule für Gestaltung und Kunst in Basel. Nach dem Abschluss als Designer FH in visueller Gestaltung arbeitete er – zunächst als Designer und später als Art Director – in Design- und Kommunikationsagenturen wie Hilda Design Matters, Kirchhoff Consulting und Wirz Corporate. Er konzipierte und gestaltete Geschäftsberichte, Mitarbeitermagazine, Bücher, Imagebroschüren und Produktkataloge.

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Zudem entwickelte Stefan Zahler verschiedene Apps: für Spiele, eine Suchmaschine, einen Katalog und ein Mitarbeitermagazin. Neben seiner konzeptionellen und kreativen Tätigkeit für Zoebeli Communications kreiert Stefan Zahler derzeit seine eigene Schrift.
 

Michael Voss verlässt Ringier

Michael Voss, als CEO Publishing und Entertainment Mitglied des Group Executive Boards bei Ringier, verlässt das Unternehmen. Die Trennung erfolgt in gegenseitigem Einvernehmen.

Der deutsche Staatsangehörige Voss kam im Januar 2010 als «Leiter Unternehmensentwicklung und Strategie Ringier Schweiz» zu Ringier In dieser Funktion war er Mitglied der Geschäftsleitung von Ringier Schweiz und Deutschland. Per April 2011 wurde Voss zum COO von Ringier Schweiz und Deutschland ernannt. Seit Juli 2012 verantwortete er zusätzlich den Bereich Entertainment (unter anderem TV, Radio, Sportvermarktung, Ticketing) und wurde Mitglied des Group Executive Board bei Ringier. Im Juli 2014 wurde Voss zum CEO Publishing und Entertainment ernannt. Im Rahmen dieser Funktion nahm er in zahlreichen Verwaltungsräten der Ringier Gruppe Einsitz.

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«Michael Voss verlässt das Medienunternehmen aus persönlichen und familiären Gründen», heisst es in einer Ringier-Mitteilung vom Dienstag. Michael Voss war designierter CEO des geplanten, von der Wettbewerbskommission noch zu prüfenden Joint Venture mit Axel Springer Schweiz (Ringier Axel Springer Medien Schweiz). «Vor diesem Hintergrund wurde zwischen Ringier und Michael Voss einvernehmlich beschlossen, die Trennung bereits jetzt zu vollziehen», heisst es in der Mitteilung weiter. Dies, um in Ruhe den zukünftigen CEO des geplanten Unternehmens zu bestimmen.

Dass nun nicht Voss Chef werde, beeinträchtige die Realisierung des Joint Ventures nicht. Wie Ringier-Sprecher Edi Estermann gegenüber der SDA sagt, ist vertraglich geregelt, dass Ringier Anspruch darauf hat, den CEO zu stellen. Man mache sich jetzt auf die Suche.

Ringier CEO Walder übernimmt die interimistische Führung der Konzern-Bereiche Publishing und Entertainment persönlich. Innerhalb des Bereiches Publishing wird Alexander Theobald, Head Operations & Business Development, die interimistische Leitung der Blick-Gruppe antreten. Diese Regelungen gelten per sofort. Marc Walder, CEO Ringier, zum Abgang: «Michael Voss hat in den vergangenen fünf Jahren die Transformation unseres Unternehmens massgeblich mitgestaltet und vorangetrieben. Dies sowohl als COO von Ringier Schweiz wie zuletzt auch als Mitglied des Group Executive Boards der beiden Konzernbereiche Publishing und Entertainment. Viele Weiterentwicklungen und Transaktionen trieb er persönlich erfolgreich und kompetent voran. Im Namen des ganzen Unternehmens danke ich ihm für die ausserordentliche Arbeit und seinen enormen Einsatz. Ich wünsche ihm für seine berufliche und private Zukunft alles Gute und weiterhin viel Erfolg».

 

Deutsch-Schweizer Radio-Kooperation für Mundart-Hörspiel

Das Schweizer Radio und Fernsehen (SRF), der Südwestrundfunk (SWR) und Radio Bremen gehen erstmals mit einem gemeinsamen Radiostück in Mundart auf Sendung.

Die Produktion der öffentlich-rechtlichen Sender vereine die drei jeweiligen Regionalsprachen und bringe diese zum Klingen, teilte der SWR in Baden-Baden mit. Es werde Zürichdeutsch, südbadisches Alemannisch und Plattdeutsch gesprochen. Es ist den Angaben zufolge die erste Kooperation dieser Art im Radio.

Bei dem Hörspiel handelt es sich den Angaben zufolge um einen rund 50 Minuten dauernden Monolog in Mundart des Schwarzwälder Autors Hugo Rendler. Das Hörspiel mit dem Titel «Abgfahre» erzählt die Ge-schichte eines süddeutschen Busfahrers, der an Grenzen stösst.

Der Schaffhauser Dramatiker Andri Beyeler hat die ursprünglich in der südbadischen Grenzregion angesiedelte Vorlage für SRF in Mundart übersetzt und auf schweizerische Verhältnisse adaptiert. «A de Grenz» lautet der Titel auf alemannisch, und «an de Grenz» in der niederdeutschen Version.

An der Produktion haben die Beteiligten rund ein Jahr gearbeitet. Gesendet wird das Hörspiel am Freitag (10. April) um 20.00 Uhr bei SRF1 und um 22.03 Uhr bei SWR2. Bei Radio Bremen und in Programmen des Norddeutschen Rundfunks (NDR) läuft das Radiostück Anfang Mai. (SDA)
 

Saatchi & Saatchi Zürich: 800m über Meer für Seat

Für die Schweizer Berge hat die spanische Automarke Seat jetzt eine ganze 4x4-Palette anzubieten. Gian Simmen, 1. Snowboard Olympiasieger, konnte von Seat als 4x4 Ambassador gewonnen werden.

Gian Simmen empfiehlt aktuell das neue Allroad Modell Leon ST x-perience – «das perfekte Geschäftsauto auch für kleinere Unternehmen, die auf der Höhe sind». Das Flottenmailing, das ausschliesslich an Freizeit- und Tourismusfirmen verschickt wurde, die mindestens 800m über Meer liegen, wurde von der Lovemarks Agentur Saatchi & Saatchi Zürich kreiert.

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Gian Simmen berichtet exklusiv über seine ersten Eindrücke mit dem Seat Leon ST x-perience. Über einen personalisierten Code können sich Interessierte online für eine Probefahrt anmelden und mit etwas Glück einen exklusiven Experience-Tag mit Gian Simmen gewinnen.

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Bereits seit Beginn der Skisaison ist der Seat Leon ST x-perience zudem in 30 Skigebieten mit Winterplakaten präsent. Zuhause in den Schweizer Bergen, wo man die temperamentvolle Marke am wenigsten erwarten würde.

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Verantwortlich bei Seat: Andreas Huwyler (Marketingleiter), Gregory Panizzutti (Werbeleiter), Christoph Enderli (Fleet-Manager), Anja Adinolfi (Online-Managerin). Verantwortlich bei Saatchi & Saatchi Zürich: Pascal Schaub (Managing Director), Felix Freese, Frédéric Nogier (Creative Direction), Léonie Kelly, Soraya Shademan (Beratung), Stella Feurer (Grafik).
 

PR Suisse veröffentlicht Standortbestimmung

An seiner Generalversammlung präsentierte der Schweizerischer Public Relations Verband PR Suisse eine aktuelle Standortbestimmung zu Funktion und Herausforderungen der schweizerischen Kommunikations- und PR-Branche.

Die neue Publikation «Corporate Communication und Public Relations» bringe gleichzeitig das Selbstverständnis des Berufsstands aus Sicht des Schweizer Berufsverbands PR Suisse zum Ausdruck, heisst es in der dazu publizierten Medienmitteilung vom Dienstag. Anlass dazu seien die raschen gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und technologischen Umwälzungen der letzten Jahre, die auch an die Kommunikation höhere Anforderungen stellen – sowohl in der Praxis wie der Aus- und Weiterbildung. Die Publikation soll das vielfältige Beziehungs- und Tätigkeitsspektrum von Kommunikations- und PR-Fachleuten umschreiben und daraus ein zeitgemässes Berufsbild und die Anforderungen an Praxis und Ausbildung ableiten.

Präsident Peter Eberhard sagt: „Es war Zeit für eine Aktualisierung unserer Standortbestimmung aus dem Jahr 2010, haben sich doch die Anforderungen an Kommunikationsfachleute in den letzten fünf Jahren substantiell gewandelt. Das betrifft vor allem den fortschreitenden Wechsel von der Einweg- zur Dialogkommunikation und die Entwicklung der Medienlandschaft im weitesten Sinn. Auch geht es uns darum, da und dort immer wieder auftauchende Missverständnisse über die gesellschaftliche Funktion und den Nutzen einer professionell verstandenen Kommunikation auszuräumen.“

Die Standortbestimmung, die in den Sprachen Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch zur Verfügung steht, richtet sich an alle aktiven Kommunikationsfachleute, an Lernende und Ausbildende sowie an alle, die sonst wie mit der Branche verbunden oder an ihr interessiert sind, namentlich auch die Medien. Ein ergänzender Serviceteil, der aus Aktualitätsgründen ausschliesslich auf der Website geführt wird, weist auf Bildungsanbieter, Fachmedien, Literatur und Stellenbörsen hin.

Standortbestimmung (PDF)
 

Zu guter Letzt: Der Preis ist lauwarm

Hoppla: Eine Assistentin in der TV-Show «The Price is Right» verschenkte versehentlich ein Auto. Immerhin: Das Pannen-Video ist ein viraler Hit.

«The Price is Right» ist einer der ganz grossen Gameshow-Klassiker der Fernsehgeschichte. Die Ur-Form wurde bereits 1956 ausgestrahlt. Seit 1972 ist das Konzept der Show unverändert. Von 1989 bis 1997 wurde «Der Preis ist heiss» auch vom deutschen Privatsender RTL gezeigt. Das Prinzip der Show: Die Kandidaten müssen die korrekten Preise von Artikeln erraten. Liegen sie richtig, gehört das Produkt ihnen.

Den schmucken Hyundai Sonata schätzte Andrea mit 19'849 Dollar falsch ein. Als die Assistentin aus unerklärlichen Gründen auch noch den zweitobersten – und korrekten – Preis aufdeckte, packte die Kandidatin die Chance beim Schopf und rief: «Ich habe gewonnen!». Moderator Drew Carey nahm die unklare Situation – falsch geraten, richtiger Preis aufgedeckt – gelassen und verkündete souverän: «Herzlichen Glückwunsch, Manuela hat Ihnen gerade ein Auto geschenkt».

https://www.youtube.com/watch?v=UmsyEMFYsus

Die unkomplizierte Abwicklung des Fehlers dürfte sich am Schluss jedoch für alle Beteiligten ausgezahlt haben: Andrea hat ihr Auto, die tollpatschige Manuela ist plötzlich ein Star und die Sendung, wie auch Sponsor Hyundai freuen sich über bald 13 Millionen Views in nur vier Tagen. So viel virale Aufmerksamkeit zum Preis eines Neuwagens – ein Schelm, wer da Kalkül vermutet. (hae)

Scotti: Neues Webdesign für Scotti

Die Agentur Scotti hat Spielsachen, Olivenöl, Food, Juwelen, einen Gärtner, Kalköfen, Rauchgasreiniger, Designersofas und eine neue Website.

Mit der neuen Arbeit zeigt Scotti, wie sich ein Unternehmen heutzutage auch auf mobilen Geräten präsentieren muss: Überraschend, übersichtlich, informativ und unterhaltsam. Mit gutem Content und weniger mit technischen Gadgets. Die neue Website ist ab sofort auf Desktops, iPhones, Androids und Tablets zu sehen: Scotti.ch

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Verantwortlich bei Scotti Werbeagentur: Patricia Meneghin (Beratung), Peter Rettinghausen (Creative Director und Texter), Jeannine Jones (Webdesign), Komma3 (Programmierung).
 

Aus Orange wird wohl Salt

Orange tritt künftig unter einem neuen Namen auf. Die Zeitung Schweiz am Sonntag glaubt, diesen bereits zu kennen: Salt.

Orange Schweiz wurde am 23. Februar 2015 von Xavier Niel übernommen. Die neue Marken- und Namensgebung sei ein logischer Schritt in der weiteren Entwicklung des Unternehmens unter dem neuen Eigentümer, heisst es in einer Mitteilung vom 31. März 2015. Für das Unternehmen sei es «die grosse und einzigartige Gelegenheit, seine eigene Identität zu kreieren». Eine Identität, die zur Ambition passe, den Schweizer Konsumenten mehr Innovationen und einfachere Dienste zu bieten.

Details zum neuen Auftritt werden am 23. April 2015 kommuniziert. Um den neuen Namen macht Orange derweilen ein Geheimnis. Die Zeitung Schweiz am Sonntag glaubt, ihn trotzdem schon zu kennen: Salt. Grund für die Vermutung: Im Markenregister wurden im Mörz diverse Bezeichnungen eingetragen, die auf Orange schliessen: «Salt», «Salt Communications», «Salt Mobile» und «Salt Cinema». Letztere erinnert an Orange Cinema, die Kinomarke des Unternehmens. Eingetragen wurden die Marken von Bär & Karrer in Zürich. Die Kanzlei habe auch vereinzelt Marken für Orange registriert, so die Zeitung.

Weitere Hinweise seien Veränderungen auf Salt.ch – Halter der Domain ist ebenfalls Bär & Karrer – und ein neues, noch inaktives Twitterkonto @SaltMobile_Care. Rätselhaft bleibe jedoch, wieso die Westschweizer Satiresendung «26 Minutes» in einem Sketch den Namen «Salt» bereits im Februar als neuen Orange-Namen verkündet habe. Orange will das Thema nicht kommentieren. (hae/SaS)

Bild: Schweiz am Sonntag

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