SRF zeigt Sendereihe zum Werbejubiläum

Vor 50 Jahren hat das Schweizer Fernsehen den ersten TV-Werbespot ausgestrahlt. Zum Jubiläum strahlt SRF vier Sendungen aus, in denen nebst Christa Rigozzi und Roman Camenzind auch Frank Bodin und Martin Fueter zu Wort kommen.

Zum Jubiläumsjahr blickt SRF auf die Anfänge und den Wandel der Werbung zurück, stellt Werbeprinzipien vor und zeigt die besten Werbeclips in einem Countdown. In vier Sendungen schwelgen Schweizer Persönlichkeiten wie Frank Bodin, Christina Surer, Roman Camenzind oder Christa Rigozzi in Erinnerungen und erzählen von ihren persönlichen Erfahrungen rund um Fernsehreklame.

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Am 1. Februar 1965 flimmerte in der Schweiz der erste Werbespot über den Bildschirm. 50 Jahre später widmet Schweizer Radio und Fernsehen der helvetischen Werbegeschichte vier Folgen «Achtung, fertig, Werbung!». Beispielspots und Archivmaterial versinnbildlichen, wie sich das Leben in den 1960er Jahren abgespielt hat und wie sich die Werbung in den letzten 50 Jahren entwickelt hat.

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Werbeexperten und Prominente erzählen, wie sie die damalige Zeit erlebt haben, welche Spots und welche beworbenen Produkte sie mit dieser verbinden. Rede und Antwort stehen unter anderen Christina Surer, Roman Camenzind, Rolf Hiltl, Christa Rigozzi, Sandro Brotz, Annina Frey und Kurt Aeschbacher. Daneben äussern sich Werber wie Frank Bodin oder Martin Fueter zu den Inhalten zeitgenössischer Werbung. Was waren die Ideen? Wie haben sich diese verändert? Und weshalb funktionieren gewisse Spots auch heute noch?

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Daneben können die Zuschauer unter Srf.ch/werbung aus den zehn besten Spots der letzten 50 Jahre online abstimmen.

Analog-TV: Jetzt ist das Mittelland dran

Das Unternehmen UPC Cablecom schaltet auch in den Regionen Aarau, Olten und Mittelland alle analogen TV-Sender ab. Ab dem 12. Mai wird die Kabelverbreitung der verbliebenen 17 Analogsender eingestellt.

Zwölf der verbliebenen 17 analogen Sender fallen am 12. Mai weg, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Die restlichen fünf Kanäle – unter anderen SRF 1, SRF 2 und Tele M1 – werden am 19. Mai aus dem Kabelangebot gekippt. Kunden, die bereits digitales Fernsehen von UPC Cablecom schauen, werden nach Angaben des Unternehmens von der Analogabschaltung nichts bemerken. Kunden mit älteren Geräten benötigen einen Umwandler oder einen neuen Fernseher. Auf älteren Geräten ohne DVB-C-Tuner – Röhrenapparate oder frühe LCD-TV – kann man digitale Programme nur mit einem Umwandler sehen. Einen Umwandler pro Haushalt stellt das Unternehmen kostenlos zur Verfügung. Hochauflösende Bilder bringt dieser nicht. Bis Mitte dieses Jahres wird das Unternehmen das analoge Angebot in der ganzen Schweiz einstellen. In einem ersten Schritt war im November die Zentralschweiz vollständig digitalisiert worden. In diesem Jahr wurden bereits die letzten analogen Sender in Biel und in Teilen der Romandie abgestellt. In der Region Basel stellt UPC Cablecom ab dem 21. April die analogen Sender ab.

Auch Inter GGA schaltet das analoge Signal ab

Auch Inter GGA, mit rund 44'000 Kunden der grösste unabhängige Kabelnetzbetreiber in der Nordwestschweiz, kündigte am Dienstag die Abschaltung des analogen Signals an. Allerdings erfolgt diese erst am 27. Oktober 2015. Geschäftsführer Gregor Schmid in einer Mitteilung: «Die Kosten und Investitionen, um das analoge TV-Programmangebot aufrecht zu erhalten, sind unverhältnismässig hoch. Zudem braucht ein analoger Sender so viel Platz wie zehn SD- oder vier HD-Sender. Der Abschied vom Analog-Fernsehen ist daher ein logisches Zugeständnis an die steigenden Ansprüche der Konsumenten». Mit der Komplettabschaltung des analogen TV würdn die Voraussetzungen geschaffen, um die Versorgungsqualität und Leistungsfähigkeit für Internetdienste und TV Unterhaltung in absehbarer Zukunft weiter ausbauen zu können. (hae/pd/SDA)

Studie: Branding wirkt auch digital

Erstmals belegt eine umfassende Studie von Plan.net, GfK und den Schweizer Publishern Tamedia, Ringier, NZZ und Swisscom die Wirksamkeit von Online-Werbung.

Die im Rahmen eines IAB Talk vorgestellten Zahlen der Kampagne eines deutschen Premium-Autoherstellers zeigen ein klares Bild: Die Werbeerinnerung kann ab vier Kontakten stark gesteigert werden, die Werbemittelbeurteilung ist sehr positiv und die Kaufabsicht wird ebenfalls erhöht.

Erstmals eine umfassend Studie für Werbewirkung umgesetzt

Für den Schweizer Werbemarkt existierten bisher keine umfassenden Studien zur Kampagnenleistung und Werbewirkung von Premium Online-Kampagnen. Deshalb haben die Digitalagentur Plan.net (Kreation und Media) und das Marktforschungsinstitut GfK (Methodik, Messung) in Zusammenarbeit mit den führenden Premium-Publishern der Schweiz (Tamedia, Ringier, NZZ und Swisscom) sowohl die Leistung als auch die Werbewirkung der Online-Launchkampagne eines deutschen Premium-Automobilherstellers überprüft. Das Besondere: Der Launch fokussierte sich auf digitale Massnahmen und wurde nicht durch TV, Print oder Out-Of-Home begleitet.

Kontaktsteuerung als entscheidender Faktor für positiven Effekt

Die ungestützte Werbeerinnerung für die Marke des deutschen Premium-Automobilhersteller konnte in der Zielgruppe (Personen 35-74, Haushaltseinkommen 8'000++ Franken) bei vier bis neun Kontakten insgesamt um 32 Prozent gesteigert werden, die gestützte Werbeerinnerung bei 10 und mehr Kontakten sogar um mehr als das Doppelte. Nicht nur die Marke, auch die Werbeerinnerung für das beworbene Modell hatte ab zehn Kontakten eine Steigerung von über 200 Prozent. Die Wiedererkennung der geschalteten Werbung lag bei vier bis neun Kontakten mit 24 Prozent für Online- Werbung auf einem sehr hohen Niveau. Hier zeigt sich: Umso höher die Kontaktdosis umso stärker die Werbeerinnerung.

Werbemittel von Zielgruppe sehr positiv aufgenommen

Die Werbemittel setzten das Produkt gut in Szene, waren optisch ansprechend gestaltet und passten zur Automarke (jeweils mit über 55 Prozent Zustimmung). Gleichzeitig wurden die Branding- Werbemittel von der Zielgruppe als nicht störend empfunden und dies obwohl auch mit Layer- Formaten gearbeitet wurde. Die optimale Kontaktdosis bei der Werbemittelbeurteilung (Ad Liking) lag ebenfalls bei vier bis neun Kontakten. Bei der Zielgruppe konnte die Kaufabsicht bei der optimalen Kontaktdosis um 15 Prozent gesteigert werden. Hervorzuheben gilt es auch die Tatsache, dass 43 Prozent der Zielgruppe sich vorstellen können ein Auto der Marke zu kaufen, 19 Prozent das in der Kampagne beworbene Modell.
 

Farner: Der perfekte Urlaub mit Hapimag

Sharen statt besitzen liegt im Trend – auch bei Ferienimmobilien. Und bei Hapimag schon seit über 50 Jahren. Farner lanciert für den Anbieter von Ferienwohnrechten eine crossmediale Image- und Leadgenerierungskampagne.

Hapimag Mitglieder machen Ferien in komfortablen Ferienwohnungen in Hapimag eigenen Resorts und profitieren von der ausgezeichneten Ferieninfrastruktur sowie zahlreichen Angeboten. Ob am Strand, auf dem Land, in den Bergen oder inmitten einer pulsierenden Metropole, in der exklusiven Ferienwelt von Hapimag haben sie die Wahl. Immer wieder aufs Neue.

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Der Urlaub ist dann perfekt, wenn wir uns so geben können, wie wir sind, und liebgewonnene Gewohnheiten pflegen können, so das Motto der Kampagne. Die Image- und Leadgenerierungskampagne inszeniert Schreckensmomente, die eintreffen können, wenn wir nicht wissen, worauf wir uns einlassen, und das gute Hapimag Gefühl: Ankommen, sich geborgen fühlen und Neues entdecken. Sie startet im März 2015 – mit Landingpage, Kino- und Onlinespots, Printinserate, Online- und RichMedia-Banners, Social Media Ads, eMailing und Print-Mailing.

https://www.youtube.com/watch?v=MrfU6jwbC-0

https://www.youtube.com/watch?v=6lAjIRjdrNg

https://www.youtube.com/watch?v=Xa5O_J3tkSA

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Verantwortlich bei Hapimag: Lutz Halbgewachs (Marketingverantwortlicher), Andreas Manhart (Head of Marketing Services), Alba Brandenberger (Marketing Services), Mathias Häcki (Web & Multimedia Engineer), Martin Frey (Head of Web & Multimedia), Thomas Weber (Deputy Head of Web & Multimedia), Kathleen Runge (Community Manager). Verantwortlich bei Farner: Philipp Skrabal (CCO), Matthias Berg (CD/Text), Nina Wick (Beratung), Sam Ng (AD), verantwortlich bei Topicfilm: Christian Rösch (Producer/Director), Sebastien Kühne (Regie), Jan Mettler (Kamera), Christine Rüfenacht (Schnitt), Meret Burger-Wirz (Produktionsleitung).
 

Das Magazin verstärkt die Redaktion

Hannes Grassegger und Mikael Krogerus verstärken ab Mai und Juli 2015 die Redaktion von Das Magazin.

Ab dem 1. Mai 2015 ist Hannes Grassegger redaktioneller Mitarbeiter von Das Magazin. Sein Aufgabengebiet umfasst neben der redaktionellen Tätigkeit auch den Ausbau der digitalen Präsenz des Magazins. Der 35-jährige Hannes Grassegger hat in Berlin und Zürich Ökonomie studiert und regelmässig Texte in der NZZ, dem Zeit-Magazin und dem Magazin der Süddeutschen Zeitung publiziert. Für Aufsehen sorgte die Publikation seines Essays «Das Kapital bin ich. Schluss mit der Digitalen Leibeigenschaft».

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Hannes Grassegger und Mikael Krogerus

Ab dem 1. Juli 2015 wird zudem Mikael Krogerus das Redaktionsteam verstärken. Mikael Krogerus ist derzeit als freiberuflicher Autor tätig. Von 2010 bis 2013 arbeitete er bei der Wochenzeitung Der Freitag. Von 2004 bis 2010 war er Redaktor beim NZZ Folio. Der 39-jährige Mikael Krogerus ist Autor der internationalen Bestseller «50 Erfolgsmodelle», «Fragebuch» und «Das Testbuch», die auf 26 Sprachen erschienen sind.

Beobachter und SRF 3: Neue Ratgebersendung

Ab dem 1. April 2015 heisst «Recht einfach» neu «Ein Fall für SRF 3 – Recht verdrehte Rechtsfälle». Auch inhaltlich wird die Sendung umgestaltet: Real existierende, alltägliche Rechtsfälle werden vorgestellt und von einem Beobachter-Experten on air analysiert.

Das Format ist eine Kooperation von Radio SRF3 mit der Zeitschrift Beobachter und soll nun auch inhaltlich näher zum Hörer rücken. Eine Person schildert ihr echtes juristisches Problem und Daniel Leiser oder Rosmarie Naef, Fachpersonen des «Beobachter-Beratungszentrums», lösen anschliessend den Fall On-Air.

Die erste Sendung mit neuem Namen handelt vom Fall einer jungen Studentin, die vor zwei Jahren mit ihrem Freund in eine gemeinsame Wohnung zog. Beim Besichtigungstermin wurde dem jungen Paar vom Vormieter mitgeteilt, dass die zwei violetten Wände in der Wohnung so übernommen werden müssen. Dies wurde auch im Übergabeprotokoll festgehalten. Die beiden überstrichen die Wände nach ihrem Einzug grün. Mit Hinblick auf ihren bevorstehenden Auszug erhielt das Paar einen Anruf von der Verwaltung, welche verlangte, dass sie die Wände auf eigene Kosten weiss streichen müssten, da dies vom Nachmieter so gewünscht sei. Die Verwaltung behauptet, das Paar habe beim Einzug die Wahl gehabt: weisse oder farbige Wände. Jetzt sei es bereits zu spät, und sie müssten für die Kosten aufkommen. Wer in dieser Angelegenheit Recht hat, verrät die Sendung.

 

SGV reicht Abstimmungsbeschwerde ein

Der Gewerbeverband (SGV) kämpft mit allen Mitteln gegen die geräteunabhängige Empfangsgebühr für Radio und Fernsehen. Weil seine Meinung in den Abstimmungserläuterungen nicht als Tatsache dargestellt wird, hat er Beschwerde eingereicht.

Stein des Anstosses ist der Satz: «Es drohen damit 1000 Franken Mediensteuer pro Haushalt und Jahr in den nächsten Jahren». Diesen hat die Bundeskanzlei ersetzt durch: «Nach Ansicht des Komitees drohen damit 1000 Franken Mediensteuer pro Haushalt und Jahr in den nächsten Jahren.» Die Bundeskanzlei habe damit keine inhaltlichen Aussagen des Referendumskomitees korrigiert, heisst es in einer schriftlichen Stellungnahme. Sie habe nur sichergestellt, dass die Stimmberechtigten das Referendumskomitee als Urheber der Schätzung über die angebliche künftige Entwicklung der Radio- und Fernsehgebühren erkennen könnten. Der Bundesrat seinerseits geht von Empfangsgebühren von rund 400 Franken statt wie heute von 462 Franken aus.

Damit ist der SGV nicht einverstanden. Die Bundeskanzlei verweigere die Information, dass sämtliche objektiven Indizien auf eine Erhöhung der neuen Billag-Mediensteuer hinweisen, schreibt er in einer Mitteilung vom Dienstag. Damit würden die politischen Rechte der freien Willensbildung und der Abstimmungsfreiheit verletzt.

Der SGV hat daher Abstimmungsbeschwerde bei der Berner Kantonsregierung eingereicht mit der Forderung, dass der Text «korrekt und wahrheitsgetreu» formuliert wird. Auf Anfrage bezeichnete es die Bundeskanzlei als «absurd», dass das Hinzufügen eines Quellenhinweises die politischen Rechte der Bürger verletzen solle.

Über die Revision des Radio- und Fernsehgesetzes wird am 14. Juni abgestimmt. Weil Haushalte künftig auch dann Empfangsgebühren zahlen müssten, wenn sie gar kein Gerät besitzen, spricht der sgv von einer Steuer. Auch Unternehmen müssten ab einem Jahresumsatz von 500'000 eine geräteunabhängige Gebühr zahlen. Dagegen hat der SGV das Referendum ergriffen (Werbewoche.ch berichtete). (SDA)

 

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Infel mit eigener Academy am Start

Am 30. März lancierte Infel Corporate Media ihre eigene Academy. Das Weiterbildungsangebot richtet sich an Corporate- Publishing- und Content-Marketing-Interessierte. Unterrichtet wird in Zürich, München oder beim Kunden direkt vor Ort.

Seit der Digitalisierung der Medien befindet sich die Marketing- und Unternehmenskommunikation im Umbruch. Neue Medien, Kanäle und Technologien schiessen wie Pilze aus dem Boden und machen es den Kommunikationsprofis nicht leicht, ihre relevanten Botschaften und Geschichten auf dem besten Weg an die Zielgruppen zu senden. Aus diesem Grund lancierte Infel Corporate Media am 30. März ihre eigene Academy. Denn: «Wer könnte diese Themen besser vermitteln, als die Kommunikationsexperten der bald 90-jährigen Corporate Publishing- und Content-Marketing-Agentur?», so die Begründung der Agentur.

In einem ersten Schritt bietet das Unternehmen einen Grundkurs sowie einen Aufbaukurs zu verschiedenen Themen im Corporate Publishing und Content Marketing an. Ende Mai bereits starten die Grundkurse, im Juni folgen die Aufbaukurse.

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Die Werbewoche hat mit Infel-CEO Alfredo Trasatti (Bild: zweiter von rechts) über die Academy gesprochen. Er gibt Auskunft über das Ziel der Kurse und beschreibt die Blickrichtung:

Herr Trasatti, Publishing und Content Marketing werden doch bereits an diversen Institutionen gelehrt. Welchen Vorteil kann die Infel-Academy hier bieten?
Unsere Experten können einen starken Praxisbezug schaffen, da sie selber täglich mit dem jeweiligen Thema zu tun haben. Wir wollen in den Kursen der Academy die neuesten Erkenntnisse praxisnah rüberbringen. Ich will damit nicht werten, aber wir schaffen einen Praxisbezug, indem wir direkt aus eigenen Arbeiten Beispiele einbringen können. Die Vielfalt der Kommunikationskanäle macht die Unternehmenskommunikation komplexer. Wir wollen Interessenten in kurzer Zeit einen Überblick über die aktuell relevanten Themen im Corporate Publishing und im Content Marketing bieten. Das von uns angebotene Format gibt es bisher noch nicht.

Wie meinen Sie das?
Unsere Referenten kommen aus der Praxis, sie sind nicht hauptsächlich Dozenten. So können Interessenten aus der Unternehmenskommunikation sich gezielt da weiterbilden, wo sich Veränderungen ergeben. Denn die Unternehmenskommunikation übernimmt das Corporate Publishing heute immer öfter selber, so dass die klassische Werbung unter Druck gerät. Gleichzeitig wird aber die Wirkung der Unternehmensmedien immer noch unterschätzt. Wir merken aber auch eine Verunsicherung der Unternehmen, wie sie Inhalte und Themen richtig setzen und angehen. Wir wollen hierfür eine Grundlage bieten. So bietet die Academy aktuell einen eintägigen Grundkurs zu vier Themenbereichen: Digital und Design, deren Einbettung ins Corporate Publishing, deren Wirkung, und schlussendlich streifen wir auch das Sales-Thema. Der Aufbaukurs konzentriert sich auf die Inhalts-Produktion, die Inhaltsstrategie und die Organisation.

Ist die Academy damit nicht schlussendlich eine Plattform für Infel Corporate Media, um den eigenen Service gezielt vorzuzeigen und anzubieten?
Keinesfalls. Uns geht es darum, mit zwei praxisorientierten Kurzlehrgängen – einem eintägigen Basiskurs und einem zweitätigen Aufbaukurs – den Kommunikationsprofis auf Agentur- und Auftraggeber-seite eine echte Hilfestellung bei Ihrer täglichen Arbeit zu bieten. Erklärtes Ziel der Infel Academy ist es also, der aktuellen Verunsicherung in diesem Bereich entgegenzutreten. So kann beispielsweise ein Online-Kundenmagazin dem Unternehmen helfen, es muss aber relevante Themen aufgreifen, die Qualität der Inhalte muss sehr gut sein und der Zyklus sowie die gesamten Prozesse müssen anders angeschaut werden. Welcher Inhalt auf welchem Kanal gespielt wird, muss genau überlegt werden. Zu vielen Unternehmen fehlt eine Content-Strategie. Die Academy soll dazu dienen, in diesem Zusammenhang etwa die Frage aufwerfen, welche Themen Unternehmens- und Medien-übergreifend relevant sind und wie diese dann als roter Faden effizient auf den richtigen Kanälen gespielt werden können.

Interview: uma
 

Leo Burnett Schweiz bewirbt die Stadt für Kinder

In Sihlcity eröffnet ein neues Kinderparadies, das aussieht wie eine Stadt. In Minicity gibt es ein Kaufhaus, ein Kino, Strassen – alles so wie für die Grossen. Und doch ganz anders. Dies zeigt Leo Burnett auf Plakaten, Anzeigen und im Web.

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Weiter erzählen actionreiche Radiospots, warum sich auch Eltern über das neue Kinderparadies freuen können.

Verantwortlich bei Sihlcity: Jörg Engeler (Centerleiter), Mara Bonorand, Vanessa Welti (Marketing und Kommunikation). Verantwortlich bei Leo Burnett Schweiz: Pablo Schencke, Anna Leudolph, Barbara Hartmann, Cla Campell, Lukas Tauss (Kreation), Johannes Raggio (ECD), Isabelle Meier, Ingrid Zumkehr (Beratung), Erasmo Palomba (Art Buying), Hans Kievit (Illustrator), Shop Around (Produktion), Hastings (Tonstudio).
 

Für Galbani ist Ogilvy das beste Rezept

Im Zuge der internationalen Neupositionierung ihres Online-Auftritts hat die Werbeagentur Ogilvy & Mather für Galbani ein Content-Konzept sowie die Online-Bewerbung für die neue Website entwickelt und umgesetzt.

Ilgustoitaliano.ch soll den Besucher mit original italienischen Rezeptideen zum Kochen inspirieren und Themen aus der italienischen Alltagküchen näher bringen.  Dazu wurden leidenschaftliche Hobbyköche mit italienischen Wurzeln oder einem engen Bezug zu Italien gesucht. Sogenannte «Amici del Gusto». Von ihnen werden laufend neue Rezepte und Tipps & Tricks und Berichte veröffentlich.

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Inzwischen zählt die Galbani-Website Ilgustoitaliano.ch bereits über 650 original italienische Rezepte. Zudem werden auf der Website Artikel über ausgesuchte Themen sowie saisonale Promotionen präsentiert, wie zum Beispiel Onpack-Promos oder online Wettbewerbe.

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Eine eigene Facebook-Seite rundet den Online-Auftritt von Galbani ab. Hier zelebrieren Beiträge, Bilder und oft tagesaktuelle Posts italienische Rezepte im Spezifischen und den italienischen Lifestyle im Allgemeinen. Links zu den Rezepten der «Amici del Gusto» schaffen einen direkt Bezug zur Galbani-Website Ilgustoitaliano.ch. Nach kurzer Zeit zählte die Community bereits über 10'000 Mitglieder.

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Verantwortlich bei Lactalis Suisse: Mathilde Petit (Marketing Director), Nadia Mazzucchi (Sr. Brand Manager). Verantwortlich bei Ogilvy & Mather Zürich: Thomas Bolliger (CD), Stephanie Van Ophuisen (AD), Marcel Elsener (Text), Samuel Hug (Beratung).
 

Andri Riesen verlässt Radio Basilisk

Das Basler Lokalradio Basilisk und sein Programmleiter Andri Riesen trennen sich per sofort. Ab August wird Jean-Luc Wicki, der zeitweise bei Radio SRF tätig war, dieses Amt übernehmen, das er schon früher innehatte.

Der Verwaltungsrat der Radio Basilisk Betriebs AG und Riesen hätten sich auf eine sofortige Auflösung der Zusammenarbeit geeignet, heisst es in einer Mitteilung des Unternehmens vom Montag. Der Grund liege «in unterschiedlichen strategischen und betriebswirtschaftlichen Vorstellungen beider Parteien». Die Programmleitung übernimmt ad interim Benjamin Bruni. Im August übergibt er das Amt an Wicki und wird Chefredaktor des Lokalsenders. (SDA)

SRG verteilt eine halbe Million an erfolgreiche Filme

Die SRG veröffentlichte am Montag die Liste der Filme, die im Jahr 2015 Prämien «Succès artistique» erhalten. Dieses Förderinstrument im Rahmen des Pacte de l'audiovisuel wurde 2013 eingeführt und ist mit jährlich 500'000 Franken dotiert.

Damit honoriert die SRG den künstlerischen Erfolg von Schweizer Filmen an bedeutenden nationalen und internationalen Festivals. Die Prämiengelder werden in neue Filmprojekte investiert. Folgende Produktionen erhalten dieses Jahr in den vier Kategorien Spielfilm, Dokumentarfilm, Kurzfilm und Animationsfilm eine Prämie «Succès artistique»:

Spielfilme

«Der Kreis» von Stefan Haupt, Contrast Film Zürich: 70'000 Franken
«Traumland» von Petra Volpe, Zodiac Pictures 70'000 Franken
«Le Meraviglie» von Alice Rohrwacher, Amka Films 35'000 Franken
«La Rançon de la Gloire» von Xavier Beauvois, Rita Productions 35'000 Franken
«Sils Maria» von Olivier Assayas, CAB Productions 35'000 Franken

Dokumentarfilme

«L'Abri» von Fernand Melgar, Climage 30'000 Franken
«Iraqi Odyssey» von Samir, Dschoint Ventschr 30'000 Franken
«My Name is Salt» von Farida Pacha, Leafbird Films 30'000 Franken
«Sleepless in New York» von Christian Frei, Christian Frei Filmproduktion 30'000 Franken
«Thuletuvalu» von Matthias von Gunten, Hessegreutert Film 30'000 Franken

Kurzfilme

«After» von Pauline Julier, Le Poulpe 10 000 Franken
«En Août» von Jenna Hasse, Galão com Açúcar 10'000 Franken
«The Green Serpent» von Benny Jaberg, Benny Jaberg 10'000 Franken
«Montauk» von Vinzenz Feller, Contrast Film Bern 10'000 Franken
«Sounds of Nature» von Simon Weber, Voltafilm 10'000 Franken

Animationsfilme

«Hasta Santiago» von Mauro Carraro, Nadasdy Film 10 000 Franken
«The Kiosk» von Anete Melece, Virage Film 10'000 Franken
«Nain Géant» von Fabienne Giezendanner, Louise Production 10'000 Franken
«Patch» von Gerd Gockell, Gerd Gockell Filmproduktion 10'000 Franken
«Timber»von Nils Hedinger, Prêt-à-tourner Filmproduktion 10'000 Franken

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