Gotomo: Neuer Spezialist für Mobile-Lösungen

Seit dem 1. Januar 2015, existiert mit der Gotomo ein spezialisierter Anbieter für die Beratung, Umsetzung und Verbreitung von Mobile-Lösungen im Schweizer Markt.

Der digitale 360°-Anspruch stellt Marken und Unternehmen vor die Herausforderung, zu erkennen, welches das richtige mobile Instrument für einen Kundenkontakt ist und wann der richtige «mobile Moment» kommt es einzusetzen. Mit dem neuen Angebot unterstützt gotomo Unternehmen und Agenturen dabei, Marketing-Ziele und Nutzerverhalten in Mobile-Kampagnen,  funktionierende Mobile-Services und Applikationen zu übersetzen.

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Oliver Stäcker, Gründer und CEO

Die rasante Entwicklung des Marktes bringt laufend neue mobile Angebote und mobile Technologien hervor: iBeacon, NFC, HTML5-Werbemittel oder Deep-Linking für native Apps.  Im Einzelnen klingt alles vielversprechend und wird oftmals als Hoffnungsträger für mehr Kundenkontakte  angepriesen. Doch was macht Sinn? Wie integriert sich eine solche neue Lösung in die gesamte digitale Strategie?

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Um das gesamte Potenzial von «Mobile» nutzen zu können, ist in allen Phasen einer Kampagnen- oder Produkte-Entwicklung Know-how rund um Machbarkeit und Technologie gefragt. Gotomo liefert hierzu nicht nur Antworten und Strategien, sondern kümmert sich auch um eine entsprechend fachgerechte Umsetzung. Die junge Firma positioniert sich gegenüber Publisher, Agenturen und Marketingfachpersonen als Kompetenzzentrum und Umsetzungspartner für innovative Markenerlebnisse auf Mobile-Devices. Je nach Kundensegment reicht das Angebot von der Entwicklung einer ganzheitlichen Mobile-Strategie, Planung und Realisation von gezielten Mobile-Marketingmassnahmen wie z.B. kombinierte Mobile-Kampagnen oder die Konzeption und Entwicklung von Smartphone-Apps. Am 15. Und 16. April ist das Unternehmen an der SOM (Swiss Online Marketing Messe) präsent und bietet Interessenten die Möglichkeit das Team und das Angebot näher kennen zu lernen.

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Trueview-Analyse: Humor ja, Testimonials nein

Vor fünf Jahren lancierte Google Trueview, das überspringbare Werbeformat, das vor Youtube-Videos geschaltet wird. Eine Google-Analyse zeigt, welche Elemente und welche Machart zu einer hohen View-Through-Rate (VTR) führen und welche nicht.

Bei Trueview-Videoanzeigen können Nutzer selbst bestimmen, welche Werbung sie sehen möchten und wann. Für den Werbekunden fallen nur Kosten an, wenn sich ein Nutzer die Anzeige tatsächlich ansieht. Heute sind 85 Prozent aller Video-Anzeigen auf Youtube Trueview-Anzeigen. Damit das Trueview-Konzept aufgeht, sollten Unternehmen allerdings die Erfolgsfaktoren kennen, die den User zum Weiterschauen bringen.

Humor funktioniert immer

Daher hat Google in der neuen Studie «First 5 Seconds» mehr als 6'300 Video-Anzeigen aus 16 Ländern anhand von 170 verschiedenen inhaltlichen und gestalterischen Merkmalen analysiert – darunter etwa das Vorkommen von Tieren, Prominenten oder auch Zeichentrick-Animationen. Die Studie zeigt, welche Faktoren zu einer erhöhten VTR führen. Demnach ist Humor global die stärkste Motivation für die User, sich die Video-Anzeige anzuschauen. Grundsätzlich funktionieren auch niedliche Inhalte überdurchschnittlich gut. Bei Musik ist Vorsicht geboten, zumal sie schnell zum Lärmfaktor werden kann: Mehr als 80 Prozent aller Online-Video-Anzeigen setzen sie als Stilmittel ein, jedoch führt insbesondere schnelle Musik in den meisten Fällen eher zu erhöhten Abbruchraten. Besonders in Deutschland sind Arbeits- und Büroszenen erfolgreich, solange sie witzig inszeniert sind und positiv assoziiert werden. Einen negativen Einfluss auf die VTR haben in Deutschland hingegen Testimonials.

Philipp Justus, Vice President Deutschland, Österreich, Schweiz und Osteuropa von Google, zieht nach fünf Jahren eine positive Bilanz: «Mit Trueview lassen wir dem User die Wahl, ob er den Spot gern zu Ende schauen will oder nicht. Das ist nicht nur im Sinne des Nutzers, sondern auch gut für Werbetreibende. Mit Trueview lassen sich gezielt genau diejenigen Nutzer ansprechen, die sich auch wirklich für eine Werbebotschaft interessieren.»

Dass das Trueview-Konzept vom Nutzer akzeptiert wird, belegte bereits eine Studie von IPSOS. Laut Youtube Global Audience Study kennen 84 Prozent der Youtube-Nutzer die Überspringfunktion von Trueview, und zwei Drittel (67 Prozent) schätzen diese Möglichkeit explizit. Fast jeder zweite Zuschauer (46 Prozent) interagiert mit den Video-Anzeigen, klickt also darauf, schaut sich weiterführende Informationen an, geht auf die dazugehörige Website oder kauft.

Matthias Lange, Leiter Online-Marketing und Partnermanagement bei der Deutschen Bahn, gratuliert mit einem Lob: «Wir haben bereits mehrere Trueview-Kampagnen durchgeführt und sind überzeugt von den Vorteilen für uns als Werbetreibenden. Gezieltes Targeting, reduzierte Streuverluste und insbesondere der Mechanismus, Nutzern unsere Werbung nicht aufzuzwingen, haben uns von dem Format überzeugt.» Robert Ader, Leiter Marketing Kommunikation bei Porsche, ergänzt: «Social Media ist für Porsche gerade in der Ansprache jüngerer Zielgruppen ein wichtiger Kanal. Bereits seit 2008 sind wir als einer der ersten Automobilhersteller mit einem eigenen Channel auf Youtube aktiv. Das TrueView-Format bietet uns hier hervorragende Möglichkeiten, die organische Reichweite unserer Video-Contents zielgruppengenau zu ergänzen und noch mehr Awareness für unsere Inhalte zu generieren. Daher gehört es mittlerweile zum festen Repertoire unserer Online-Mediaplanung.»

 

Notch Interactive: Virale Kampagne für Straumann

Die Zürcher Agentur Notch Interactive gewinnt den Pitch um die Kampagne «Become an #OriginalStraumann» und stellt die hohe Produktqualität des Straumann Implantat-Systems in einer viralen Kampagne unter Beweis.

Ein waghalsiger Stunt in One-Shot Aufnahme setzt die hohen Qualitätsansprüche von Straumann in Szene: Der CEO Marco Gadola hat vollstes Vertrauen in die eigenen Produkte – und riskiert Kopf und Kragen, um dies unter Beweis zu stellen. Das Making-of erbringt den Beleg für die Echtheit des Videos.

Einige Drittanbieter kopieren Straumann Prothetik-Komponenten und behaupten, ihre Produkte seien «kompatibel» mit den Straumann Originalprodukten. Die Nachahmer kennen jedoch nicht die genauen Produktions-Spezifikationen der Straumann-Teile, diese sind geschütztes geistiges Eigentum von Straumann. «Kompatibel» ist nicht gleichzusetzen mit original; denn wenn die Verbindung zwischen dem Implantat und dem Abutment unpräzise ist, kann dies das Risiko für klinische Komplikationen erhöhen. Wissenschaftliche Langzeitdaten untermauern den klinischen Leistungsausweis von original Straumann Prothetik-Komponenten.

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Für Straumann hat Notch Interactive eine virale Kamapgne kreiert, die Zahnärzten und Zahntechnikern die hohe Produktqualität des Straumann Implantat-Systems vermittelt und Awareness für die Risiken schafft, die aus der Verwendung nicht-originaler Sekundärteile resultieren können. Nachahmer-Abutments werden eingesetzt, um die Initial-Kosten einer Implantatbehandlung niedrig zu halten. Oft wird der Patient nicht angemessen über diesen Umstand sowie über mögliche Konsequenzen informiert. In manchen Fällen weiss nicht einmal der behandelnde Zahnarzt, dass im Dentallabor mit Nachahmer-Produkten gearbeitet wurde. Die Straumann Kampagne adressiert dies und vermittelt auf anschauliche Weise, wie wichtig original Straumann Komponenten sind. Damit die Empfänger der Kampagne zielgruppengerecht erreicht werden, entwickelte Notch Interactive ausserdem eine Online Seeding Strategie für diverse Social Media Kanäle.

Straumann ist ein weltweit führendes Unternehmen für implantatbasierte, restaurative sowie regenerative Zahnmedizin mit mehr als 60-jähriger Geschichte. Dank beständiger Forschung und ihrer Leidenschaft für Qualität leistet Straumann einen entscheidenden Beitrag zur Steigerung von klinischen Erfolgsraten und Erhöhung der Sicherheit in der zahnärztlichen Implantologie.

Verantwortlich bei Institut Straumann:
 Dominik Schneider (Global Social Media Manager), Eva Ganter (Global Customer Solutions Manager), Hans-Jürgen Dauelsberg (Group Leader Global PM Prosthetics). Verantwortlich bei Notch Interactive:
 Peter A. van der Touw (Gesamtverantwortung), Jeff Gerber (Creative Director), Stefan Schäfer (Consulting Director), Paola D’Ambrosio (Consultant/Project Manager), Martin Stauch (Art Director), Jack Benz (Designer), Juan Colmenero (Senior Content Strategist).
 Verantwortlich bei Zeitsprung Commercial: Selim Sevinc (Executive Producer & Geschäftsführer), Pascal Heiduk (Director).
 

Expo 2015 Basler Präsenz in Mailand für 1,3 Millionen nimmt Form an

Basel-Stadt will sich an der Weltausstellung in Mailand ab 1. Mai als Ort der Innovation in Wissenschaft und Kultur bekannt machen. Nun steht das Programm der Basler Präsenz an der Expo 2015 weitgehend, das 1,3 Millionen Franken kosten und 600'000 Gäste anlocken soll.

«Ganz klassisch ein Standortmarketing-Auftritt» sei der Basler Auftritt an der Expo, sagte Regierungspräsident Guy Morin am Mittwoch vor den Medien. Der Stadtkanton trete im Schweizer Pavillon nicht als Teil des Klischee-Heidilands auf, sondern als betont urbaner Lebensraum, Arbeitsplatz und Reisedestination. Die beiden Partnerstädte für die 150 Quadratmeter grosse Sonderschau im Schweizer Pavillon haben einen Vorsprung: Zürich und Genf kennt man laut Morin in Norditalien bisher besser als Basel. Von 20 Millionen erhofften Expo-Gästen sollen drei Viertel Italiener sein. In den Schweizer Pavillon hofft man 800'000 zu locken, in die Städte-Schau 600'000.

Werbe-Geist

Das Expo-Thema Ernährung und Energie sei «zweitrangig» angesichts des Werbepotenzials des Grossanlasses, sagte Morin weiter. Dachmarke für die diversen Partner der Basler Expo-Präsenz ist ein «Spirito di Basilea» mit einem symbolischen Schmetterling. Das spielt an auf helle Köpfe, deren Ideen aus Basel später um die Welt gingen. Bei fünf bis sechs Minuten erwarteter Besuchszeit in der Städteschau müsse Basel die Leute mit Überraschendem ansprechen, wolle man in Erinnerung bleiben, sagte Stadtmarketing-Chefin Sabine Horvath. Dazu hat Basel zwei Zeitfenster: Einen Solo-Auftritt vom 1. Mai bis 12. Juni sowie einen gemeinsamen vom 7. August bis 12. September. Gelingen soll das mit dem Fokus auf leuchtende Beispiele, etwa die Forschungspioniere Tadeus Reichstein, der Vitamin C synthetisierte und das Kortison entdeckte und dafür den Nobelpreis erhielt, oder Gustav von Bunge als Nahrungsmittelforscher – dessen Analysen regten später zum Popeye-Comic mit Spinat als Starkmacher an.

Weiter werden Friedrich Nietzsches in Basel geschriebene Texte und Arnold Böcklins berühmtes Bild «die Toteninsel» sowie Design- und Architekturikonen mit Basler Bezug gezeigt. An Bord sind auch Uni und Fachhochschule. Ein breites Begleitprogramm mit Podien und Kultur – vom Theater bis zum Jazz-Campus – heischt ebenfalls um Aufmerksamkeit.

Umland dabei

Nicht nur der Stadtkanton selber soll profitieren; der Expo-Auftritt ist explizit auch Marketing-Plattform für Basler Institutionen und Firmen. Wichtigste Partner sind der Möbelhersteller Vitra in Weil am Rhein (D) und Birsfelden BL sowie der Agrochemiekonzern Syngenta. Letzterer steuert 200'000 Franken ans 1,3-Millionen-Budget bei, der Kanton selber 900'000 Franken. Morin konterte Kritik am grossen Gewicht des von Umwelt- und Drittweltorganisationen gescholtenen Konzerns mit dem Verweis auf einen befruchtenden Dialog. Mit auf dem Expo-Trittbrett stehen auch das Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FIBL) in Frick AG, Bio-Suisse (Knospe-Label), das Läckerli-Huus mit Sitz in Frenkendorf BL und andere. Selbst das so genannte «Basler Wasser» aus historischen Quellen darf für Sonderanlässe mit nach Mailand: Im Pelzmühletal ob Grellingen BL gefasst, wird es eigens in Knuttwil AG in Halbliterflaschen mit italienischer Etikette abgefüllt. Dieses Produkt aus Stadt-Eigentum passt gut zum Expo-Überthema Lebensmittel. (SDA)

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Grafik: Bs.ch

Ringier lanciert Magazin für chinesische Touristen

Ringier lanciert am 10. April 2015 The Best! What to visit in Switzerland – ein zwischen der Schweiz und China co-produziertes Lifestyle-Magazin auf Mandarin für chinesische Touristen, die eine Reise in die Schweiz planen.

Das Magazin setzt ganz auf Swissness, auf stimmungsvolle und bildintensive Reportagen aus der Schweizer Bergwelt und der Natur sowie Dinge, welche die Schweiz auszeichnen und chinesische Touristen lieben. Chinesische Leserinnen und Leser sollen animiert werden, die Schweiz zu besuchen – und die Touristen, welche bereits in der Schweiz weilen, sollen Shopping- und Ausflugstipps vermittelt bekommen. Die Zahl der Logiernächte von chinesischen Touristen hat in den vergangenen Jahren sukzessive massiv zugenommen (plus 39,8 Prozent gegenüber 2012).

The Best! erscheint erstmals am 10. April 2015 in einer Auflage von 100'000 Exemplaren (70'000 in China, 30'000 für Hotels und Boutiquen in der Schweiz), umfasst 76 klebegebundene Seiten und wird von einem Team der Schweizer Illustrierte sowie Ringier Asia Pacific co-produziert.

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Die erste Ausgabe erscheint mit 100 Tipps für Ausflüge, Shopping und Restaurants sowie einem integrierten Uhren-Extra. Schweizer Uhren sind bei Chinesen überaus beliebt. Das neue Magazin wird laut Mitteilung zweimal jährlich erscheinen.

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Neue Newsportale für Zürcher Regionalzeitungen

Der Landbote, der Zürcher Unterländer und die Zürichsee-Zeitung bauen ihre regionale Berichterstattung im Netz aus. Seit Mittwoch treten die drei Partner der Zürcher Regionalzeitungen ZRZ mit neuen Newsportalen auf.

Im Mittelpunkt der Newsportale der drei Partner der Zürcher Regionalzeitungen ZRZ steht das Geschehen in ihren Regionen. «Die komplett überarbeiteten Portale von Landbote, Zürcher Unterländer und Zürichsee-Zeitung beruhen auf einer neuen technischen Plattform,» sagt Benjamin Geiger, Chefredaktor der Zürcher Regionalzeitungen. «Das erlaubt uns, bei aktuellen Themen rasch aktuell zu berichten und vereinfacht den Austausch überregionaler Beiträge.» Das Projekt geplant und umgesetzt haben Martin Steinegger, Leiter Zürcher Regionalzeitungen Online, und seine Stellvertreterin Chantal Hebeisen. Technisch begleitet wurden die Seiten vom Newsnet-IT-Team rund um Gilbert Bötschi.

Für den Inhalt der Newsportale ist ein neu geschaffenes Online-Ressort der Zürcher Regionalzeitungen zuständig. In Bülach, Stäfa und Winterthur betreuen insgesamt sechs Mitarbeitende die regionalen Inhalte und verfassen tagesaktuelle Beiträge. «Mit der Gründung des neuen Ressorts werden wir die Onlineberichterstattung deutlich ausbauen können», erläutert Martin Steinegger, Leiter des neuen Online-Ressorts der Zürcher Regionalzeitungen. «Die enge Zusammenarbeit mit den drei Regionalredaktionen gewährleistet einen optimalen Informationsfluss.» In den kommenden Monaten sollen auch die Smartphone-Apps der drei Zeitungen erneuert werden.

Mit der Neulancierung der Newsportale der Zürcher Regionalzeitungen wird auch das Angebot der Online-Werbeformate ausgebaut. Neu stehen den Werbekunden alle gängigen Online-Werbeformate zur Verfügung. Technisch basiert der neue Online-Auftritt der Zürcher Regionalzeitungen ZRZ auf das Content Management System des Newsnet-Verbundes.

Der Landbote

Zürcher Unterländer

Zürichsee-Zeitung

 

Gestaffelter Führungswechsel bei Deindeal

Die Gründer der Schweizer Shopping-Plattform Deindeal, Amir Suissa und Adrian Locher, ziehen sich bis Ende 2015 aus dem operativen Geschäft zurück. Der bisherige CFO Benoit Henry übernimmt die Geschäftsleitung.

Benoit Henry, designierter CEO von Deindeal, verfügt über zehn Jahre Erfahrung im Bereich Digital Business und war seit 2012 als CFO bei Deindeal tätig. Er übernimmt bis Ende Jahr die Geschäftsführung der erfolgreichen Shopping-Plattform. Die beiden Gründer von Deindeal, Amir Suissa und Adrian Locher, ziehen sich gestaffelt aus dem operativen Geschäft zurück. Deindeal-CEO Amir Suissa übergibt die Geschäftsführung bis spätestens Ende 2015 an den bisherigen CFO Benoit Henry und bleibt im Verwaltungsrat. Deindeal-CRO (Chief Revenue Officer) Adrian Locher übergibt seinerseits bis Ende Juli 2015 das Produktegeschäft an den bisherigen Einkaufschef Nenad Savic.

Das im Februar 2010 gegründete Start-up hat sich in den letzten fünf Jahren zu einer der erfolgreichsten Online-Shopping-Plattformen der Schweiz entwickelt. Seit Juni 2011 hält Ringier die Mehrheit der Anteile an DeinDeal. Eine vollständige Übernahme der Gründer-Anteile war bereits im Jahre 2011 als Teil einer Earnout-Vereinbarung vorgesehen. Diese wird mit der Übernahme von 100 Prozent der Anteile durch Ringier vollzogen. Der Führungswechsel war laut Mitteilung ursprünglich auf Ende 2014 festgelegt worden, gemeinsam wurde letztes Jahr eine Verlängerung auf 2015 vereinbart, um der Nachfolgeregelung mehr Zeit einzuräumen.

Das Management Team um Benoit Henry wird die eingeschlagene Wachstumsstrategie weiterverfolgen, versichert Deindeal Gründer und CEO Amir Suissa: «Wir Gründer übergeben Deindeal in kompetente Hände. Benoit Henry ist seit über zwei Jahren bei DeinDeal und war somit bei allen wichtigen Projekten involviert. Deindeal ist im Schweizer Markt hervorragend positioniert und das Wachstumspotenzial ist weiterhin gross.»

 

Homegate.ch: Heinz M. Schwyter wechselt in den Verwaltungsrat

Heinz M. Schwyter gibt die Geschäftsführung von Homegate.ch auf eigenen Wunsch ab und wechselt auf Anfang Juli 2015 in den Verwaltungsrat.

Nach sechs Jahren als CEO möchte Heinz M. Schwyter seine fast 20-jährige Erfahrung im E-Business in neue Projekte einbringen und junge Internet-Unternehmungen unterstützen. Er wird zudem als Verwaltungsrat von Homegate.ch weiterhin die Entwicklung des Immobilienportals begleiten und seinen Sitz im Verwaltungsrat der Homegate-Tochtergesellschaft Immostreet bis zu deren vollständiger Übernahme im Laufe des Jahres 2016 behalten, wie es in einer Mitteilung vom Mittwoch heisst.

Heinz M. Schwyter arbeitete seit dem Jahr 2000 in verschiedenen Funktionen für Homegate.ch, bevor er Anfang 2010 die Geschäftsführung übernahm. Heinz M. Schwyter war massgeblich an der Entwicklung des Immobilienportals beteiligt und baute das Angebot laufend aus: Seit Juni 2013 bietet Homegate.ch in Zusammenarbeit mit der Zürcher Kantonalbank eine Online Hypothek an. Im September 2014 lancierte das Immobilienportal die App «Handover», die Privatpersonen und KMU bei der Wohnungsübergabe unterstützt.

Über die Nachfolge von Heinz M. Schwyter wird Tamedia in Kürze informieren.

Bild: Google+

 

Werbeanstalt: Kampagne für Lunge Zürich

Die Agentur Werbeanstalt Schweiz hat für Lunge Zürich eine Kampagne konzipiert, welche auf amüsante Art und Weise die Falschanwendungen von Asthma-Medikamenten thematisiert.

Asthma ist auch in der Schweiz weit verbreitet (jedes 10. Kind und jeder 14. Erwachsene ist betroffen), aber erschreckender Fakt ist auch: über 60 Prozent der Betroffenen wenden ihr Asthma-Medikament falsch an. Die Kampagne klärt über Falschanwendung auf und gibt Tipps zur korrekten Inhalation. Sie umfasst einen TV-Spot, Plakate, Adscreens bei CanalPost und Apotheken, ein B2B-Mailing sowie Internetbanners.

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Verantwortlich bei Lunge Zürich: Robert Zuber (Geschäftsführung); Myriam Flühmann (Leitung PR). Verantwortlich bei Werbeanstalt Schweiz: Reto Dürrenberger (Strategie); Sarah Hiltebrand (CD); Mike Surovka (Art Direction); Katja Wölfel (Text); Sandra Städler, Dino Amantea (Beratung); Andi Laub (DTP); Tobias Stahel (Fotografie), Lorenz Wahl (Bildbearbeitung). Produktion Film: Eqal Visual Productions; Regie Film: Sean Fee.
 

«Spotlight»: Neues Lifestyle-Magazin auf Tele Züri

Am 18. April startet mit «Spotlight» auf Tele Züri ein neues Lifestyle-Magazin, welches wöchentlich über die angesagtesten Themen und von den schillerndsten Orten rund um den Globus berichtet.

Das «Spotlight»-Moderationsteam mit Zoe Torinesi und Dilan Anja Gropengiesser sowie Fashion-Advisorin Sandra Bauknecht schaut hinter die Kulissen der wichtigsten Events von Paris bis Abu Dhabi und spricht mit Machern und Kreativen aus der Welt des Stils und Genusses. «Spotlight» läuft ab dem 18. April jeweils samstags um 19.45 Uhr auf Tele Züri. Die Sendungen, umfangreiche Hintergrundinformationen und ausgesuchte Highlights wie Live-Übertragungen von Konzerten sind zusätzlich online auf Spotlight.vison abrufbar.

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Im Fokus des neuen Schweizer Lifestyle-Formats «Spotlight» stehen die wichtigsten Events und Persönlichkeiten aus den Bereichen Food, Travel, Beauty, Fashion, Kids und Business. Ob eine  Fashionshow in Zürich, eine Restaurant-Eröffnung in Genf oder ein Open-Air in den Schweizer Bergen – «Spotlight» ist immer hautnah mit dabei. Einmal im Monat sendet das Magazin zudem aus einer internationalen Metropole rund um den Globus. «Spotlight» bietet Reportagen, Erfolgsgeschichten und Shopping-, Kultur und Ausgangs-Tipps. In der ersten Sendung geht es ins Wallis ans «Zermatt Unplugged».

Als Gastgeberinnen und Moderatorinnen von «Spotlight» treten nicht nur eine, sondern gleich drei Lifestyle-Expertinnen auf: Hauptmoderatorin der Sendung ist Zoe Torinesi. Dem Schweizer Publikum ist die charmante Solothurnerin als ehemalige Moderatorin des Star-TV-Formats «Fashion», der Kochsendung «Öisi Chuchi» auf 4+ oder des Nightlife-Magazins «Freakish» auf Tele Züri bekannt. Auf ihrem Koch-Blog «Cookinesi» schreibt Zoe einfache, feine Rezepte für jedermann. Bei «Spotlight» präsentiert sie als weitgereistes ehemaliges Model luxuriöse Hotels und exquisite Kost.

Die Newcomerin Dilan Anja Gropengiesser steht Zoe Torinesi als Streetstyle-Expertin zur Seite. Aufgrund ihrer Moderationstätigkeiten beim Online-Portal Students.ch sowie bei der Ausflugstipps-Sendung «Top Usflug» weiss sie, wie man ein junges, urbanes Publikum begeistert. Als Ergänzung zu Zoe mischt sich Dilan jeweils direkt unters Volk, fühlt den Puls der «Strasse» und zeigt den Zuschauern die neusten Urban-Trends. Mit Sandra Bauknecht ist zudem eine echte Modekennerin mit an Bord. Als kreativer Kopf des Fashion-Blogs «Sandra’s Closet» und Chefredakteurin des Schweizer Modemagazins L’Officiel übernimmt sie bei «Spotlight» das Ruder, wenn es um die wichtigsten Fashion-Events und die angesagtesten Brands geht.

 

Zu guter Letzt: Geburtstagskarte from Hell

Eine nicht wirklich sinnvolle, aber sehr erfolgreiche Kickstarter-Kampagne: Die Geburtstagskarte, deren Musik sich nicht mehr abstellen lässt. Nie mehr.

Darauf hat die Welt scheinbar gewartet: 7500 Dollar wollten Travis und Nick Peterson auf dem Portal Kickstarter.com für die Entwicklung der «Best Prank Birthday Card Ever!»; über 35'000 Dollar sind es bis heute geworden. Der Clou: Einmal gestartet, lässt sich der nervige Geburtstagssong nicht mehr stoppen. Zumindest nicht ohne schweres Geschütz. Wasser schadet ihr beispielsweise nicht, der Empfänger muss schon zum Hammer greifen oder Feuer entfachen.

Die Idee mag simpel sein, die Umsetzung hingegen ist nicht ohne. So verfügt die Karte beispielsweise über einen Sicherheitsmodus, um ungestört schreiben und testen zu können. Wird die Lasche entfernt, ist die Karte scharf – «like a Grenade!» eben. Besonders geliebte Empfänger können zudem mit einem Lautstärken-Modus überrascht werden: Die Musik wird dann mit jedem Versuch, sie über die Starttaste wieder abzuschalten, eine Stufe lauter.
 

https://www.youtube.com/watch?v=RJlh4ok3uhY

https://www.youtube.com/watch?v=k-ztuR27UiM

Wer auf gnädige Mithilfe der Batterie hofft, dürfte enttäuscht werden: sie hält lange. Das beweist ein fast fünfstündiges Beweisvideo.

Man fragt sich, was mit all den guten Ideen geschah, als sie noch nicht durch das Internet finanziert und verwirklicht wurden. (hae)

Geschäftsführerin von Mediapulse tritt nach nur einem Monat zurück

Erneuter Wechsel in der Führungsetage von Mediapulse: Nach nur einem Monat im Amt tritt Alice Baumann als Geschäftsführerin der Forschungsfirma zurück.

Grund seien «unterschiedliche Vorstellungen über die Führung des Unternehmens», sagte Unternehmenssprecher Nico Gurtner. Er bestätigte auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA einen Bericht des Medienportals Klein Report. Weitere Details zum Abgang und zur Nachfolgeregelung nannte Gurtner am Mittwoch nicht. Baumann wurde Mitte Februar als neue Geschäftsführerin von Mediapulse vorgestellt (Werbewoche.ch berichtete). Mediapulse misst im Auftrag des Bundes für die gesamte Schweiz die Zahlen zur Radio- und Fernsehnutzung. Die Daten beeinflussen die Werbepreise und das Schicksal von Sendungen. Anfang 2013 sorgte Mediapulse für Schlagzeilen, als Zweifel an Daten laut wurden, die nach der Umstellung auf ein zeitgemässes Messsystem erhoben wurden. (SDA/hae)

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