Ruf Lanz: Kampagne für Delizio Viva

Ruf Lanz zeigt: Wer sich an Delizio Viva, die neue Kaffeemaschine von Delizio, gewöhnt hat, will keinen anderen Kaffee mehr trinken.

Immer mehr Geniesserinnen und Geniesser schwören auf das Kaffeekapselsystem von Delizio. Mit der neuen Kaffeemaschine «Delizio Viva» gibt es jetzt einen weiteren Grund zum Umsteigen. Denn die neue Delizio Viva steckt voller technischer Innovationen, die den Genuss intensivieren. So sorgt die kurze Aroma-Entfaltungspause für einen Vorbrüh-Effekt, mit dem der Kaffee mehr Aroma denn je entfaltet.

Die neuen TV-Spots von Ruf Lanz zeigen die Folgen dieser Innovation. In amüsanten Kurzgeschichten sind Delizio-Kundinnen und -Kunden zu sehen, denen an der Kaffeebar, in der Galerie, bei den Schwiegereltern oder während des Vorstellungsgesprächs irgendein x-beliebiger Kaffee serviert wird. Weil sie sich bereits an die neue Delizio Viva gewöhnt haben, können sie sich beim besten Willen nicht mehr für einen anderen Kaffee erwärmen. Und entsorgen diesen diskret im nächstgelegenen Behälter. Die Off-Stimme bringt das ungewöhnliche Verhalten auf den Punkt: «Sie werden keinen anderen Kaffee mehr trinken wollen. Die neue Delizio Viva mit Aroma-Entfaltungspause. Für noch intensiveres Kaffeearoma.»

Die Spots laufen ab Ostermontag auf allen relevanten TV-Kanälen. Die breit angelegte Kampagne bringt das Publikum zudem mit Anzeigen, Plakaten und Online-Werbemitteln auf den Geschmack der neuen Delizio Viva.

Verantwortlich bei Delizio: Aurel Keller (Leiter Marketing und Verkauf), Ruedi Dätwyler (Head Brand Management), Corina Burri (Marketing & Communications Manager). Verantwortlich bei Ruf Lanz: Danielle Lanz, Markus Ruf (Creative Direction), Isabelle Hauser (Art Direction), Florian Birkner (Text), Tanja Felix, Pascal Trütsch (Beratung). Filmproduktion: Onfilm. Regie: Peter Dietrich. Kamera: Albert Roige. Schnitt: Marko Strihic. Postproduction: OnlineVideo. Musik und Vertonung: Jingle Jungle. Songwriter & Arranger: David Holler. Produzent: Michael Gloor.

Text Control senkt Tarife für NPOs

Die Sprachagentur Text Control will ihre Nähe zu Non-Profit-Organisationen unterstreichen und senkt deshalb die Preise für NPO-Kunden.

Text Control liest, schreibt und übersetzt seit mehr als 25 Jahren. Dabei sind Non-Profit-Organisationen der Sprachagentur schon immer am Herzen gelegen. Ob Greenpeace, Caritas, Amnesty, Pro Senectute, Krebsliga oder WWF – Text Control arbeitet mit Herzblut für gemeinnützige Unternehmen. Die Sprachagentur realisiert mittlerweile ein Viertel ihres Umsatzes mit NPO. Die Mitarbeitenden kennen die sprachlichen Feinheiten der oft emotionalen Mailings – auf Deutsch, Französisch, Italienisch, Englisch und in weiteren Sprachen.

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Statt Einzelspenden senkte Text Control die Preise um fast 15 Prozent: Alle Leistungen werden um 20 Franken günstiger pro Stunde. So erhalten NPO-Kundinnen und -Kunden ab dem 1. April 2015 ihre Texte zu einem Ansatz von 130 statt 150 Franken zurück. Nebst Mailings und Briefen korrigiert, lektoriert, redigiert und übersetzt Text Control auch Flyer, Spendenbescheinigungen, Broschüren oder Geschäftsberichte. Für eine bessere Welt.
 

Migros weiterhin mit bester Reputation

GfK Business Reflector 2015: Migros behauptet die Spitzenposition und geniesst wie im Vorjahr die beste Reputation unter den 52 führenden Schweizer Unternehmen. Grösster Aufsteiger ist die SBB.

Das Unternehmen verzeichnet eine starke Reputationsverbesserung und gehört nun wieder zu den zehn reputationsstärksten Schweizer Unternehmen.

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Anja Reimer, GfK, Studienleiterin Business Reflector; Herbert Bolliger, MGB Migros-Genossenschafts-Bund und Ludovit Szabo, Managing Director GfK, anlässlich der Übergabe des Awards für den Gewinner der Business Reflector Reputationsstudie 2015 an die Migros am 31.3.2015

Neu wurde in diesem Jahr auch die Brand Experience der jeweiligen Unternehmen erhoben, die  neben der Reputation weiteren Aufschluss über die Performance der Unternehmen aus Markensicht gibt. Der branchenübergreifende Reputationsindex ist auch im Jahr 2015 wiederum leicht gestiegen, indem die Hälfte der 52 führenden Unternehmen ihre Reputation im Vergleich zum Vorjahr verbessern konnte. Die Migros steht wie  im Vorjahr an der Spitze der 52 untersuchten Firmen. Entscheidend punkten kann die Migros durch ihren Vorsprung auf andere Unternehmen in der Dimension «Nachhaltigkeit» sowie auf die hohe emotionale Wertschätzung, die ihr von den Konsumenten entgegen gebracht wird.

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Lindt & Sprüngli und die Raiffeisenbank rücken vor, Uhrenfirmen verlieren

Lindt & Sprüngli schafft den Sprung auf Rang 2 und verdrängt damit Swatch erstmals von den ersten beiden Rängen. Coop, Geberit, Swisscom und Emmi konnten ihren Status als Top 10-Unternehmen im Ranking behaupten. Nicht mehr unter den zehn reputationsstärksten Unternehmen sind Rolex und Richemont. Neu in den Top 10 sind Swiss International Airlines und die Schweizerischen Bundesbahnen SBB. Die SBB konnte die grösste Reputationssteigerung im Vergleich zum Vorjahr erzielen und die Reputationseinbussen der letzten beiden Jahre wieder ausgleichen. Sie ist von Rang 24 auf Rang 8 aufgestiegen. «Der SBB ist es gelungen, mit neuen Innovationen wie der Durchmesserlinie in Zürich die Negativschlagzeilen der letzten Jahre zu verdrängen und eine Trendumkehr zu bewirken», so das Fög – Forschungsinstitut Öffentlichkeit und Gesellschaft. Swiss konnte sich um sechs Ränge verbessern.
 

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Neu erhoben: die Brand Experience (Markenwahrnehmung)

Neben der Reputation wurde im Business Reflector 2015 neu auch die Brand Experience als weitere Kennzahl erhoben. Gemessen wird dabei der Gesamteindruck, den die Konsumenten mit den jeweiligen Unternehmen haben, basierend auf den jüngsten Erlebnissen mit der Marke. Auch hier führen Migros und Lindt & Sprüngli das Feld an und weisen die beste Brand Experience auf (-> Grafik 3). Coop folgt an dritter Stelle. Eine logische Folge des starken Fokus' auf die Markenpositionierung der genannten Unternehmen.

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Über die Studie

Die repräsentative Studie GfK Business Reflector ist seit knapp einem Jahrzehnt ein wichtiger Seismograph in der Schweizer Unternehmenslandschaft. Ziel der Studie ist ein objektives und präzises Reputations-Monitoring für kommerzielle Unternehmen. Dabei werden unter anderem Aspekte wie Image, Bekanntheit, Qualität, Innovation, emotionale Komponenten und Nachhaltigkeit untersucht. Die Ergebnisse basieren auf über 3'500 schweizweit geführten Interviews. Die Umfrage wird in Zusammenarbeit mit dem Fög – Forschungsinstitut Öffentlichkeit und Gesellschaft  durchgeführt.
 

Farben im E-Mail-Marketing: Mit dem richtigen Mix bei der Zielgruppe ankommen

Welche grossen Effekte Farben im E-Mail-Marketing haben und wie dadurch der Erfolg von Kampagnen beeinflusst wird, erklärt Alexis Renard, CEO von Mailjet, in einem Gastbeitrag.

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Rund 416 Werbemails landen pro Monat im Postfach eines durchschnittlichen Empfängers. Ein aussagekräftiger Betreff und die persönliche Anrede sind ein guter Türöffner. Doch wie lässt sich der Leser am besten animieren? Leslie Harrington, Executive Director der Color Association of The United States bringt es auf den Punkt: «Wir reagieren auf verschiedenen Ebenen auf Farben. Es gibt soziale und kulturelle Ebenen, ebenso wie persönliche Beziehungen mit bestimmten Farben. Ausserdem gibt es eine angeborene Reaktion auf Farben.»

Assoziation mit dem eigenen Markenbild

Werden bestimmte Farben in E-Mail-Kampagnen verwendet, ist es empfehlenswert, zunächst über die Assoziation mit der eigenen Marke nachzudenken. Entscheidend für die Farbauswahl ist, welche Gefühle und Verbindungen bei den Empfängern hervorgerufen werden sollen, die mit dem Markenbild konform gehen. Die kürzlich veröffentlichten Studie «Impact of Color in Marketing» kommt zu dem Schluss, dass 90 Prozent der Entscheidungen für bestimmte Produkte allein auf der Farbe beruhen können. Rot zum Beispiel gilt als «laute Farbe» und ist in umfangreicher Nutzung ein deutliches Zeichen für gewünschte Aufmerksamkeit. Blau hingegen gilt als die Farbe der Ehrlichkeit, Loyalität und des Vertrauens. Obwohl sie die beliebteste Farbe bei Männern ist, gilt Blau als sanfte Farbe mit einer beruhigenden Wirkung. Anders das warme Orange, das Optimismus und Vertrauen bietet. Assoziationen wie sonnige Tage und helles Licht sorgen dafür, dass Orange als besonders positiv und stimulierend empfunden wird.

Farbassoziationen testen!

In unserem Alltag sind Farben bereits vordefiniert: Im Strassenverkehr zum Beispiel steht Grün für «Freie Fahrt», Rot hingegen als unmissverständliches Warnsignal. Ein Experiment von Hubspot hat sich damit beschäftigt, wie bereits vordefinierte Farben genutzt werden können, um die Conversion-Rate zu steigern. Tatsächlich bekam eine rote Schaltfläche mit Call-to-Action 21 Prozent mehr Aufmerksamt als eine grüne.

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Bild: © Hubspot

Das Ergebnis zeigt, dass trotz allgemein geläufiger Farbassoziation die Wirkung in den Kampagnen vorher, z.B. durch einen A/B-Test, überprüft und anhand der Ergebnisse die Kampagne optimiert werden sollte. Denn jeder Kunde ist anders und die Reaktion auf eine Farbe kann von verschiedenen Faktoren abhängig sein, etwa der Laune, dem Aufenthaltsort, dem verwendeten Gerät, der Wahl der Farbkombination.

Das Geschlecht spielt eine Rolle

Ein anderer Aspekt bei der Wahl der richtigen Farbe für E-Mail-Kampagnen ist das Geschlecht der Empfänger. Die Psychologie der Farben kann geschlechtsspezifisch sein, denn bestimmte Farben werden von Männern und Frauen jeweils besser als andere wahrgenommen, wie Kissmetrics vor kurzem gezeigt hat: Zwar haben Männer und Frauen gleiche Präferenzen in der Wahl zwischen hellen und dunklen Farben. Doch im Unterschied zu den kräftige Farben liebenden Männern bevorzugen Frauen deutlich softere Töne.

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Bild: © Kissmetrics

Mit den richten Farben den Spamfilter umgehen

Die Spam-Algorithmen der Internetanbieter filtern vorrangig nach Schlagwörtern, die als Spam-Auslöser gespeichert sind. Was viele nicht wissen: auch das Verhältnis von Bildern zum Text kann ausschlaggebend für Spam sein. Als Faustregel gilt: 25 Prozent Bilder und 75 Prozent Text, wobei auch hier Format und Farbe eine wichtige Rolle spielen. Allerdings zeigt die Praxis, dass zum Beispiel die umfangreiche Nutzung von Rot in Texten einer der meisten Auslöser ist. Viele Spam-Filter arbeiten mit einem Scoring-System. Jedes der erwähnten Attribute steht für einen gewissen Punktwert. Je mehr Punkte eine E-Mail erreicht, desto wahrscheinlicher ist es, dass diese im Spam-Ordner landet. Unternehmen sollten also auch bei der Farbwahl darauf achten, den eignen Spam Score niedrig zu halten.

Fazit

Die Psychologie der Farben kann Marketern im E-Mail-Marketing einen entscheidenden Vorteil verschaffen. Damit Kampagnen erfolgreich ihre Empfänger erreichen, sollten folgende Aspekte immer im Hinterkopf behalten werden:

  • Passt die Farbkombination von Text, Bildern und Hintergrund zur Marke?
  • Wurden zu viele «laute» Farben verwendet?
  • Welche Farben führen bei einer Handlungsaufforderung zu einer höheren Conversion-Rate?
  • Welchen Gemütszustand sollen Nachricht und Farbwahl auslösen?

Alexis Renard ist CEO beim weltweit agierenden All-in-One E-Mail-Service-Provider Mailjet. Das europäische Unternehmen optimiert die Zustellung der E-Mails in die unterschiedlichsten Posteingänge. Damit bietet Mailjet von Start-ups bis Grossunternehmen ein benutzerfreundliches Tool, um ihre Öffnungs- und Klickraten zu managen und nachhaltig zu verbessern. Mit über 15 Jahren Erfahrung im B2B-Bereich treibt Renard das Wachstum des Unternehmens auf internationaler Ebene voran.

Schober Group Schweiz mit neuer Geschäftsführung

Wechsel in der Geschäftsführung bei Schober Schweiz: Stephan Obwegeser wird CEO der Schober Information Group Schweiz und Nachfolger von René Koller, Deniz Temiztas leitet weiterhin als COO das operative Geschäft.

Die Schober Group Schweiz nimmt einen Wechsel in der Geschäftsleitung vor. Der bisherige Geschäftsführer, René Koller, verlegt seinen Lebensmittelpunkt nach Asien. René Koller war fast 30 Jahre für Schober tätig und hat massgebend zum Erfolg der Schober-Unternehmen in der Schweiz beigetragen.

Die Nachfolge tritt im Sommer 2015 Stephan Obwegeser (Bild) an. Er soll mit seinen umfassenden Kenntnissen der digitalen Werbung zum weiteren Ausbau der Marktführerschaft von Schober beitragen und den Wandel der Schober Group Schweiz zum digitalen Daten- und Service-Anbieter vorantreiben. Der 40-Jährige war während der letzten 14 Jahre in verschiedenen Funktionen für Tamedia tätig; zuletzt als Head of Digital Advertising & Services der Gruppe, davor von 2009 bis 2013 als CEO von search.ch und von 2001 bis 2009 als Leiter Verlag Online & New Business bei 20 Minuten. Stephan Obwegeser ist Kommunikationsleiter IAA sowie Marketingplaner mit eidg. Fachausweis.

Frau Deniz Temiztas wird als Geschäftsführerin für die Bereiche Daten und Services von Schober Direct Media verantwortlich sein. Deniz Temiztas ist bereits seit über sieben Jahren für die Schober-Gruppe tätig. Seit 2007 baute sie den Bereich CRM Outbound neu auf und übernahm ab 2011 die Leitung des Bereichs Online-Sales. Bereits seit 2013 war sie stellvertretende Geschäftsführerin. Frau Deniz Temiztas hat ein Studium der Medien- und Kommunikationswissenschaften an der Universität Fribourg absolviert (lic.rer.soc.) und sich danach berufsbegleitend im Bereich Neurolinguistisches Programmieren als auch an der Boston Business School (Mini-MBA) weiter gebildet.
 

Medienfreiheit: Überbringer geheimer Nachrichten sollen nicht mehr bestraft werden

Das Parlament muss einmal mehr über den Artikel 293 des Strafgesetzbuches entscheiden. Dieser stellt unter Strafe, wer amtliche geheime Verhandlungen veröffentlicht. Er bestraft aber den Überbringer der Nachricht statt den Geheimnisverletzer.

Als der Bundesrat 1996 den Artikel bereits einmal aufheben wollte, bezeichnete er es als stossend, «dass der Dritte, welcher das Geheimnis weiterverbreitet hat, verurteilt wird, während der Beamte oder Parlamentarier, der das Geheimnis gebrochen hat, oft der Strafverfolgung entgeht». Bevor das Parlament damals über die Abschaffung des Artikels debattieren konnte, erschienen Anfang 1997 in der Sonntagszeitung zwei Artikel mit Auszügen aus einem vertraulichen Strategiepapier zu den nachrichtenlosen Vermögen von Botschafter Carlo Jagmetti. Die Affäre übte einen wesentlichen Einfluss auf die Debatten der beiden Räte aus. Sie wollten in der Folge nicht auf den Artikel verzichten.

Abschaffung im Namen der Medienfreiheit

Auf der Grundlage einer parlamentarischen Initiative von alt Nationalrat Josef Lang (Grüne/ZG) wird sich das Parlament einmal mehr mit dem umstrittenen Artikel befassen. Lang fordert erneut die Abschaffung des Artikels, weil dieser die Medienfreiheit einschränke. Die Mehrheit der zuständigen Rechtskommission will den behördlichen Meinungsbildungsprozess jedoch weiterhin schützen. Statt den Artikel zu streichen, schlägt sie vor, ihn zu ergänzen: Neu sollen die Richter das Geheimhaltungsinteresse und die Interessen der Öffentlichkeit gegeneinander abwägen können. Damit soll die Schweizer Rechtsprechung mit derjenigen des Europäischen Menschenrechtsgerichtshofes in Einklang gebracht werden. Medienschaffende hingegen setzen sich in der zu Ende gegangenen Vernehmlassung zum Vorschlag von Lang vehement für die Aufhebung des Artikels ein. Die Schweizer Sektion von Reporter ohne Grenzen (ROG) kritisiert, dass der Artikel auf einer formellen Definition von Geheimhaltung beruhe.

Alter Zopf aus dem kalten Krieg

«Journalisten können also aufgrund des Artikels verurteilt werden, ohne dass die von ihnen veröffentlichten Informationen materiell geheim sind und deshalb geheim gehalten werden müssten.» Die von der Rechtskommission vorgeschlagene «abgeschwächte Version» des Artikels gefährde das verfassungsmässige Recht der Gemeinschaft auf Information. Für die Gewerkschaft Syndicom gehört dieser «alte Zopf» ersatzlos abgeschafft. Er missachte den gesellschaftlichen und politischen Mentalitätswandel im Umgang mit amtlichen Geheimnissen und mit dem Staat und sei «im Geiste des kalten Krieges stecken geblieben». Mit dem Vorschlag der Rechtskommission würde die Problematik an die Gerichte verlagert, die schwierige Rechtsgüterabwägungen machen müssten. Dies trage der Rechtssicherheit kaum genügend Rechnung.

Ausgang im Parlament offen

Sowohl der Berufsverband Impressum als auch Arbus, die Vereinigung für kritische Mediennutzung, wollen vom Artikel nichts mehr wissen. «Die Medien auf allen Kanälen sollen insbesondere ihre Wächteramt gegenüber dem Staat und seinen Behörden ungehindert wahrnehmen können», schreibt Arbus in ihrer Stellungnahme. Bei den Parteien, deren Vertreter über die Beibehaltung, Streichung oder Ergänzung des Artikel 293 des Strafgesetzbuches befinden werden, gehen die Meinungen indes auseinander. Die SP unterstützt die Medienschaffenden. Die CVP unterstützt im Sinne eines Kompromisses die Ergänzung des Artikels. SVP und FDP plädieren für den Status Quo. Gemäss SVP hätte die Aufhebung des Artikels «eine Lücke im Geheimnisschutz zur Folge». (SDA)

Erfolg durch auffällige Markennamen

Viele IT-Unternehmen führen die Worte «smart», «digital» oder «solutions» im Firmennamen, weil sie damit besonders auf ihre «intelligenten, digitalen Lösungen» hinweisen wollen. Aus Sicht der Markenkommunikation ist das ein Fehler.

Dies erklärte Bernd M. Samland, Lehrbeauftragter für Markenthemen an der Universität Köln und Geschäftsführer von Endmark, auf der Auftaktveranstaltung der Kompetenzgruppe Corporate Communications im Eco – Verband der deutschen Internetwirtschaft e.V.

Credo der Markenkommunikation: «Unterscheide dich!»

Weder «smart» noch «digital» noch «solutions» verfügen über Alleinstellungmerkmale, während das Credo der Markenkommunikation «Unterscheide dich!» lautet. Die Mehrzahl der «Solutions Companies» kommt übrigens aus Deutschland, weil die Firmengründer dem Irrglauben unterliegen, ihre Kunden würden nach «Lösungen» suchen. «Solutions ist ein in den USA eher unbeliebter Firmenname, weil nur jemand der Probleme hat Lösungen braucht – und amerikanische Unternehmen wollen keine Probleme haben», tritt Bernd Samland einem weit verbreiteten Irrtum entgegen.

Ebenso rät der Experte von technisch geprägten Markennamen ab. «Cloud ist heute ein Modewort, das schon in wenigen Jahren veraltet sein wird», prognostiziert Samland. Abgesehen von ihrer inflationären Verwendung lassen sich allgemeine technische Begriffe nicht schützen und werden auf lange Sicht bestimmten Epochen zuzuordnen sein. Abkürzungen, die kein Akronym bilden (wie etwa Haribo für «Hans Riegel Bonn»), hält der Fachmann generell für ungeeignet als Marke, weil sie schwer zu merken seien, bei Suchmaschinen zum Massen-Output führen und in jeder Fach- und Landessprache etwas anderes bedeuten können. Der Erfolg von Traditionsmarken aus einer anderen Zeit wie BMW, BASF oder IBM sei heute nicht wiederholbar.

Apple verkauft keine Äpfel, Diesel kein Benzin

Die so genannte «semantische Prädisposition» werde in ihrer Wirkung in der Regel überschätzt. Man muss also keineswegs vom Markennamen auf das Angebot schliessen können. «Apple verkauft keine Äpfel, Diesel kein Benzin und Red Bull weder Tiere noch päpstliche Erlässe», gibt Samland anschauliche Beispiele für erfolgreiche Marken ohne inhaltliche Beschreibung. «Auch internationale Namen dürfen eine kulturelle Heimat transportieren», räumt er mit einem weiteren Vorurteil auf. «Häagen-Dazs» und «Volkswagen. Das Auto.» geben klare Herkunftssignale (auch wenn Häagen-Dazs eine US-Firma ist), während Neo-Latismen und Pseudo-Anglizismen wie «Aventis», «Acandor» oder «Lanxess» sehr viel Rahmenkommunikation benötigen, um nicht heimat- und kulturlos zu wirken.

Oftmals muss der Markenname wieder geändert werden

Wie wichtig die Wahl des richtigen Markennamens ist, zeigt sich unter anderem daran, dass rund ein Viertel aller Startups innerhalb des ersten Jahres ihren Namen ändern oder zumindest modifizieren muss. Daher sollte bei jeder neuen Marke vorab sorgfältig geprüft werden, ob der Name einfach, einzigartig und schützbar sei. Hierbei komme es nicht nur auf den rechtlichen Schutz an, sondern auch auf die Verfügbarkeit der entsprechenden Domains. Über die Marke hinausgehend rät Bernd Samland den Unternehmen zur Entwicklung von Regeln für Corporate Naming und Corporate Wording. «Über 87 Prozent aller Firmen haben klare Vorgaben für die Corporate Identity. Aber nicht einmal ein Prozent der Unternehmen verfügt über Regeln für Namen und Sprache», weist der Experte auf Nachholbedarf in Sachen Corporate Communications hin.
 

Mosaik: Eine Bank auf drei Rädern

2017 wird die Raiffeisenbank Rorschacherberg-Thal 100 Jahre alt. Das Jubiläum soll mehrere Jahre andauern und die Bank in der Region noch mehr verankern. Diese Aufgabe übernimmt Mosaik zusammen mit der Partneragentur Eighty Nine in St. Gallen.

«Raiffeisen bewegt…» ist das Grundmotto und zugleich die Kernbotschaft des Jubiläums. Begleitet von einem Jubiläums-Corporate-Design, das sich durch die gesamte Kommunikation hindurchzieht. Eine ganze Region zu bewegen, gelingt am besten mit erlebnisreichen, Zielgruppen spezifischen Aktivitäten: Eine Sportveranstaltung, eine Familientour, ein Unternehmer-Austausch, ein Jugendtag, ein soziales Projekt. Ob sportlich, geistig, emotional oder sozial: Hauptsache, alle haben einen Nutzen davon.

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Der Hingucker der gestarteten Kampagne: Das Raiffeisen Mobil. Mit diesem fahren die Mitarbeitenden zu Kundenterminen und Anlässen. Was noch fehlt: ein passender Name. Deshalb wurde zum Namenswettbewerb aufgerufen. Eine Jury aus Mitarbeitenden wählt ihren Favoriten aus. Dann wird das Mobil getauft und gefeiert.

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Wie erfährt eine ganze Region von alledem? Auf der Jubiläumswebsite 98jahr.ch. Nächstes Jahr unter 99jahr.ch, dann 100jahr.ch.

Verantwortlich bei Raiffeisenbank Rorschacherberg-Thal: André Eberhard (Vorsitzender der Bankleitung), Rolf Nieder (Leiter Services). Verantwortlich bei Mosaik und Eighty Nine: Priska Ziegler (Projektleitung, Beratung, Konzeption), Eva Schmid (Projektmanagement), Nathalie Schoch (Medienarbeit & Text), Ralf Knechtel (Konzeption & Gestaltung), Claudia Voss (Gestaltung).
 

Welt der Verpackung Zürich: Positives Fazit

Konsumentenforum lehnt «Mediensteuer» ab

Das Konsumentenforum (KF) lehnt die Revision des Radio- und Fernsehgesetzes (RTVG) ab, über die am kommenden 14. Juni abgestimmt wird. Zuerst sollte eine Diskussion geführt werden über den Auftrag und die Inhalte des Service Public, fordert das KF.

Die Gesetzesrevision würde die bisherige Billag-Gebühr in eine Steuer transferieren, schreibt das KF in einer Mitteilung vom Donnerstag. Voraussetzungslos müssten sämtliche Konsumentinnen und Konsumenten diese bezahlen. Dies sei in Bezug auf Konsumenten, welche auf Empfangsgeräte verzichteten, unfair. Eine solche Mediensteuer wäre zudem sozial ungerecht, da sie keine Progression kenne. Vor allem kleine und mittlere Unternehmen (KMU) stiessen sich zu Recht an der Revision: Fernsehen oder Radio hören könnten nur natürliche Personen, nicht aber Unternehmen. Da sie bereits als Privatperson besteuert würden, belastete die Mediensteuer die Unternehmer doppelt. Das Konsumentenforum KF warnt zudem vor einer weiteren Zementierung der Macht beim Monopolisten SRG. Mit den Geldern würden Angebote von privaten Medien konkurrenziert, was einen echten Wettbewerb erschwere. (SDA)

The House Agency: Relaunch der Skoda Velowelt

Seit Livegang der ersten Ausgabe der Skoda Velowelt im Frühjahr 2014 ist knapp ein Jahr vergangen – 13 Touren, 36 Artikel und Reportagen haben die Nutzer bis heute begeistert. The House Agency hat den Relaunch umgesetzt.

Zum Auftakt der neuen Velosaison präsentiert sich das strategische Content-Projekt erstmals auf einer eigenständigen Plattform mit Mobile-First-Charakter in einem neuen Look und wartet mit vielen hilfreichen Innovationen, weiteren Touren, attraktiven Partnerprogrammen und mehr auf. Bereits jetzt sind vier neue Touren online. Weitere fünf Touren folgen in den kommenden Wochen. Wie gewohnt können sich die Velowelt-BesucherInnen auf familienfreundliche Strecken und Ausflugsziele freuen. Ob Badi, Minigolf, mittelalterliche Schlösser oder Naturerlebnisse – die Touren bieten für Gross und Klein jede Menge Spass. Aber auch Mountainbiker kommen künftig auf ihre Kosten. Unter den neuen Touren sind auch Streckenempfehlungen fernab der gewohnten Radwege dabei.

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Kleine Funktionen, grosser Mehrwert

Ein Suchfilter macht es ab sofort noch einfacher, die passende Tour für den nächsten Ausflug zu finden. Einfach gewünschte Dauer, Distanz und Höhendifferenz eingeben und schon kann es losgehen! Neben einem ausführlichen Streckenbeschrieb kann auch der gesamte Verlauf der Tour als GPX-Datei heruntergeladen werden. Eine Sharing Funktion ermöglicht es, die Routen via E-Mail mit der Familie und Freunden zu teilen. Von vielen dieser Funktionen profitieren insbesondere die Mobile-User, die auch während einer Tour Informationen von der Skoda Velowelt abrufen können.

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Mit Content fest im Sattel

Spannende Reportagen erzählen unterhaltsame und informative Geschichten aus der Welt des Velos und überraschen mit interessanten Fakten. In einem umfangreichen Ratgeber finden sich zudem neben gesunden Rezepten auch Antworten auf alle Fragen rund um das Thema Velo. Die Skoda Velowelt präsentiert ausserdem attraktive Partnerangebote, die mit Rabatten und durch Gutscheine überzeugen. Ein übersichtlicher Veranstaltungsplan informiert über die wichtigsten Velo-Events in der Schweiz. Auch im Bereich der Kanalübergreifenden Vernetzung hat sich einiges getan. So wird für die Kommunikation und Bewerbung der Velowelt nicht nur auf digitale Medien gesetzt, auch das von Skoda Schweiz via DD Com herausgegebene Print-Periodikum «Clever» wird regelmässig Themen der Velowelt aufgreifen, ergänzen oder strategisch verbinden. Durch die daraus entstehende Symbiose erhält das Veloengagement von Skoda noch mehr Aufmerksamkeit.

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Neue Filteroptionen helfen dabei, die passende Tour zu finden.

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Der gesamte Verlauf einer Tour kann als GPX-Datei heruntergeladen werden.

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Das Skoda.Magazin Clever schafft bei der Velowelt die Verbindung zwischen Digital und Print.

Mathias Gnädinger gestorben

Der Schauspieler Mathias Gnädinger ist tot. Er starb am Freitag im Alter von 74 Jahren überraschend im Universitätsspital Zürich, wie seine Familie mitteilte. Nach einem Unfall von Gnädinger am 5. März hätten sich Komplikationen ergeben.

Gnädinger habe noch viel vorgehabt, sagten die Regisseure Paul Riniker und Markus Fischer am Sonntag in einer Sondersendung des SRF-Magazins «Glanz & Gloria Weekend». Fischer wollte mit ihm eine siebte Kommissär-Hunkeler-Folge mit dem Titel «Hunkelers Geheimnis» drehen. Auch Paul Riniker, dessen Tragikomödie «Usfahrt Oerlike» mit Gnädinger als Willi und Jörg Schneider als lebensmüdem Hans noch immer erfolgreich in den Kinos läuft, plante ein weiteres Projekt mit Gnädinger: eine Fortsetzung mit dem Titel «Willi, Willi».

Nun hat sich aber eine Prophezeiung aus «Usfahrt Oerlike» unerwartet erfüllt: «I stirb wohrschiinli vor Dir», sagt darin Willi zu Hans, dessen Darsteller Schneider im wirklichen Leben an Krebs erkrankt ist. «Isch das wieder aine vo dine blöde Witz?», kontert Hans.

Abschiedsbrief

Mathias Gnädinger hat ein allfälliges Sterben trotz seiner Filmpläne wohl auch nicht als Witz verstanden: Bevor er vor ein paar Monaten zu Dreharbeiten für seinen letzten Film «Der grosse Sommer» – er kommt noch dieses Jahr ins Kino – abreiste, verfasste er einen Abschiedsbrief an seine Frau, die beiden erwachsenen Kinder und die vier Brüder. «Gnüsseds und hebets guet», stand darin sinngemäss, wie Gnädingers Bruder Angelo am Samstag auf einer Medienkonferenz sagte. «Er war ein widerspenstiger, unangenehmer Schauspieler», formulierte es Schauspieler Gilles Tschudi im Sonntagsblick. Dabei nahm Gnädinger sich selber nicht aus. Als Schüler sei er ein «fauler Siech» gewesen und später ein «Schafsäckel» und «Tubel», sagte er wiederholt in Interviews. Das Urteil eines Bauern, der ihn «knorrig, stark, dick und ungehobelt» nannte, empfand er als Kompliment.

Knapp 200 Rollen

Geboren wurde Gnädinger am 25. März 1941 in Ramsen SH. Nach der Schriftsetzerlehre meldete ihn sein Onkel «Seppel», der Bauer, Kunstmaler, Missionar und Dorftheater-Schauspieler Josef Gnädinger, auf der Schauspielschule an. Es folgten Engagements am Zürcher Neumarkt Theater sowie in Kassel, Essen, Mannheim, Bremen und Berlin. Parallel zu den 130 Bühnenrollen spielte Gnädinger ab 1968 auch in etwa 60 Kino- und TV-Filmen, so in «Das Boot ist voll» (1981), «Reise der Hoffnung» (1990), «Leo Sonnyboy» (1991) «Sternenberg» (2004), «Marmorera» (2007) und «Länger leben» (2010).

Preise sind wie Hämorrhoiden

Dem ganz breiten Publikum ist er aber eher aus dem Fernsehen bekannt: ausser als Hunkeler vor allem als Bauer Ruedi in der Soap «Lüthi und Blanc». 1985 erhielt Gnädinger den Zürcher Filmpreis. Die grossen Schauspiel-Ehren – Hans-Reinhart-Ring und Prix Walo (1996) sowie den Schweizer Filmpreis (2003 für «Big Deal») – erhielt er relativ spät. Deshalb zitierte er bei der Verleihung des Reinhart-Rings Billy Wilder: «Mit Preisen ist es wie mit Hämorrhoiden. Ab einem gewissen Alter bekommt sie jedes Arschloch». (SDA)

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