Republica: Radiospots für die Bea

Für die Berner Frühlingsmesse Bea konzipierte Republica neben der breiten Ankündigungswerbung mit dem diesjährigen Plakatsujet auch die Bewerbung der Messe-Highlights mittels Inseraten, Bannern und Radiospots.

Die diesjährige Bea lockt neben ihrem traditionellen Angebot in diesem Jahr mit zusätzlichen Attraktionen: eine Giga-Welle zum Selbersurfen, Ursportarten zum Ausprobieren und der höchste Freifallturm der Welt «Swiss Tower» mit über 80 Metern höher für den speziellen Kick sowie ein echt starkes Shopping-Angebot mit rund 1000 Ausstellern. Republica hat für die Bewerbung dieser Highlights Inserate, Radiospots und Banners konzipiert und umgesetzt. Wie bei der Ankündigungskampagne sind auch hier Bea & Lea die Stars.

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Verantwortlich bei Bernexpo: Rolf Krähenbühl (Group Exhibitions Director / Bereichsleiter Messen), Daniel Beyeler (Messeleiter), Flavio Sartori (Messeleiter), André Caradonna (Leiter Kommunikation), Rachel Strebel (Kommunikationsleiterin Bea/Pferd). Verantwortlich bei Republica: Mike Krüll, Chris Morgan (Creative Direction), Kerstin Berk (Art Direction), Fabienne Lötscher (Grafik), Raffael Futterlieb (Text), Daniela Zehr (Beratung), Andrea Nehls (Beratung), Bala Trachsel (Gesamtverantwortung).

Google steigert Werbeeinnahmen auch im Smartphone-Zeitalter

Der Internet-Riese Google hat seinen Gewinn und seinen Umsatz zum Jahresbeginn gesteigert. Zulegen konnte Google im Werbegeschäft. Die Haupteinnahmequelle brachte Google im ersten Quartal 16,5 Milliarden Dollar ein, elf Prozent mehr als ein Jahr zuvor.

Das Werbegeschäft von Google ist auch im Smartphone-Zeitalter gewachsen. «Wir sehen weiter grossen Schwung im mobilen Werbegeschäft», sagte der Ende Mai zurücktretende Finanzchef Patrick Pichette am Donnerstagabend (Ortszeit). Google verdient sein Geld hauptsächlich mit Anzeigen im Umfeld von Suchanfragen. Das Geschäft mit Online-Werbung folgt jedoch den Nutzern vom PC auf die Smartphone-Bildschirme. Die Tarife für Anzeigen auf mobilen Geräten sind dabei niedriger. Google konnte aber den Rückgang der durchschnittlichen Einnahmen pro Klick mit einem höheren Volumen ausgleichen. Doch auch die Konkurrenz legt auf diesem Gebiet kräftig zu. Vor allem Facebook, das erst am Mittwoch einen Umsatzsprung von 42 Prozent gemeldet hatte, ist ein unangenehmer Widersacher.

Mehr Umsatz

Insgesamt wuchs der Gewinn bei Google im ersten Quartal im Jahresvergleich um vier Prozent auf 3,59 Milliarden Dollar, und der Umsatz kletterte um zwölf Prozent auf 17,3 Milliarden Dollar. Allerdings litt Google wie viele andere Unternehmen in den USA unter dem starken Dollar. Ohne den Einfluss des Wechselkurses, der die im Ausland erwirtschafteten Erlöse bei Umrechnung in die US-Währung verringert, hätte das Umsatzplus bei 17 Prozent gelegen. Zugleich gelang es Google aber besser, die Kosten unter Kontrolle zu behalten. Die Ausgaben wuchsen um 21 Prozent nach einem Anstieg von 35 Prozent im Vorquartal.

Unter den Erwartungen

Insgesamt blieben die Quartalszahlen bereits das sechste Mal in Folge unter den Markterwartungen. Dennoch stieg die Aktie nachbörslich um mehr als drei Prozent. In den vergangenen zwölf Monaten war die Kursentwicklung allerdings auch deutlich hinter der des Technologie-Index Nasdaq zurückgeblieben. Der Konzern hat derzeit aber ohnehin noch andere Sorgen als den Aktienkurs. So  hat die EU-Kommission Google jüngst den Missbrauch einer marktbeherrschenden Position vorgeworfen. Sie droht mit einer Milliardenstrafe. (SDA)

Triest liegt in der Schweiz

In Zürich haben Andrea Wiegelmann und Kerstin Forster den Triest Verlag für Architektur, Design und Typografie gegründet – und präsentieren Anfang Mai ihre erste Publikation.

Nach mehrjähriger Tätigkeit im Verlagswesen haben die beiden Gründerinnen beschlossen, eigene Wege zu gehen und selbst verlegerisch tätig zu werden. Sie setzen mit ihrem Programm laut Mitteilung «auf gut gestaltete und hochwertig produzierte Fachbücher» aus den Bereichen Architektur, Design und Typografie sowie ausgewählte Sonderausgaben.

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Das erste Buch des Triest Verlags ist die Neuauflage von Markus Kutters synthetischem Roman Schiff nach Europa von 1957 – «optisch organisiert» von Karl Gerstner. Das Buch gilt durch seine experimentelle auf den Text abgestimmte Typografie als Meilenstein der Schweizer Buchgestaltung und wurde im Erscheinungsjahr auch als Schönstes Schweizer Buch ausgezeichnet.

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Die Publikation ist gegenüber dem Original unverändert – ein beidseitig bedruckter Schutzumschlag liefert sowohl das ursprüngliche Cover als auch die aktualisierte Version mit einem Kommentar von Felix Wiedler. Neben der Buchhandelsausgabe ist auch eine Sonderausgabe erhältlich – als Auftakt weiterer jährlich erscheinender Sammlerstücke.

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Sel des Alpes bleibt Sel des Alpes

Mit einem Inserat – und einem Augenzwinkern – nimmt die Agentur Franz & René für Sel des Alpes auf den Namenswechseln von Orange Bezug.

Am Donnerstag hatten die Spekulationen ein Ende: Orange heisst – wie bereits im Vorfeld vermutet – ab sofort «Salt.» (Werbewoche.ch berichtete). Den Namenswechsel habe man nicht einfach so im Raum stehen lassen, schreibt die Agentur Franz & René. Resultat: Ein Inserat für den Kunden Sel des Alpes, das am Samstag in Blick und 24 Heures erschien. Die Botschaft: Zumindest beim Salzproduzenten bleibt alles beim Alten.

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Zu guter Letzt: Bei Pizza hört die Freundschaft auf

Ogilvy & Mather London zeigt, wie weit Menschen gehen, um an die Pizzen von Pizza Hut zu kommen. Herausgekommen ist ein ziemlich lustiger TV-Spot.

Für 7,99 Pfund lieferte Pizza Hut im April eine Woche lang alle «Large Classic Crust»-Pizzen nach Hause. Bei der «Classic Crust» wird der Rand mit einem Knoblauchbutter-Gewürz «berieselt». Vermutlich ist das Resultat durchaus geniessbar. Ob sich Menschen wirklich als ihre Freunde ausgeben, um deren Pizza zu stehlen, ist allerdings fraglich. Laut Werbung schon. Egal. Der Plan ist im Ogilvy-Sot derart überzeugend umgesetzt, dass es nicht erstaunt, dass die verblüffte Dame dem Schwindel auf den Leim gekrochen ist. Nachhaltig. (hae)

https://www.youtube.com/watch?v=zlsiLUxxX2Q

Gemi: Internet im März weiter im Höhenflug

Vor einem Monat war es mit 780 Punkten ein neuer Höchststand. Im März steigerte sich der Werbedruck im Internet rasant weiter auf das neue Allzeithoch von 791 Punkten. Der Rest blieb konstant, wie der Goldbach Index (Gemi) März 2015 zeigt.

Der Werbedruck für die Bereiche TV, Radio, Teletext und Digital out of Home veränderte sich gegenüber dem Vormonat nur unwesentlich. Dafür steigerte sich der Bereich Internet erneut markant um weitere elf Punkte auf den neuen Höchststand von 791 Punkten. Für Alexander Horrolt, Managing Director der Goldbach Audience (Switzerland) AG, ein Zeichen, dass sich Internet nun auch in der Schweiz durchsetzt. «Gerade wenn durch schwierige ökonomische Rahmenbedingungen traditionelles Verhalten eher hinterfragt wird, spricht die Vielzahl an werblichen Möglichkeiten und die genaue Zielgruppenansprache für mehr Werbung im Internet.»

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Im Vergleich zum Vorjahresmonat März 2014 steigerte sich der Gesamtmarkt um weniger als zwei Prozent von 235 auf 239 Punkte. Der Werbedruck aller elektronischer Medien erhöhte sich nur um etwas mehr als 1 Prozent von 641 auf 649 Punkte. Der Bereich Internet hingegen entwickelte sich mit einem Plus von über 9 Prozent von 725 auf 791 Punkte und ist bezüglich Wachstum in den letzten zwölf Monaten ganz klar Spitzenreiter. Nur TV entwickelte sich mit einem Plus von 1,4 Prozent ebenfalls positiv. Radio (-3,4 Prozent), Teletext (-15,8 Prozent) und Digital out of Home (-7,8 Prozent) mussten im Vergleich zum Vorjahresmonat Verluste hinnehmen.

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Axa: Marketingleiter Keller wird Leiter Operations

Markus Keller wird neuer Leiter Operations bei der Axa Winterthur. Er war bislang als Leiter Marketing/Market Management bereits Mitglied der Geschäftsleitung des Schweizer Versicherers.

Markus Keller tritt seine Funktion am 1. Juli an. Er folgt auf Daniel Bandle, der als stv. CEO zur AXA Mexiko wechselte. Der 47-jährige Markus Keller absolvierte ein Studium in Volks- und Betriebswirtschaftslehre an der Universität Zürich. Langjährige Management- und Führungserfahrung eignete er sich anschliessend im In- und Ausland bei den Konsumgüter- und Dienstleistungsunternehmen Unilever, Mars und GE Capital an. Seit Mitte 2007 ist Markus Keller Leiter Marketing/Market Management bei Axa Winterthur.

Antimo Perretta, CEO der Axa Winterthur, in einer Mitteilung: «Markus Keller verfügt über eine hohe Kundenorientierung, einen grossen ökonomischen Sachverstand sowie ein sehr gutes digitales Geschäftsverständnis. Dieses hat er mit dem Aufbau neuer Bereiche wie Offer & Innovation, Data Analytics und Digital Transformation unter Beweis gestellt. Ich freue mich deshalb sehr, dass wir ihn für die Leitung von Operations gewinnen konnten. Sein ausgeprägter Kundenfokus wird es ihm erlauben, die Bedürfnisse der Kunden noch besser in unsere Prozesse zu integrieren und diese gleichzeitig weiter zu vereinfachen und zu digitalisieren.»
 

Bundesgericht bestätigt Urteil gegen SRG

Die SRG ist vor Bundesgericht Tamedia unterlegen. Ursache des Rechtsstreits ist ein Videospot, in dem Radio- und Fernsehgebühren mit denjenigen von Zeitungsabos verglichen werden. Tamedia hatte der SRG unlauteren Wettbewerb vorgeworfen und Klage eingereicht.

Das Zürcher Handelsgericht hatte Tamedia im Oktober 2014 Recht gegeben und die SRG angewiesen, die umstrittenen Passagen aus dem Videospot «Service Public und Wirtschaftlichkeit» im Internet zu löschen (Werbewoche.ch berichtete). Die SRG zog den Entscheid ans Bundesgericht weiter. Dieses bestätigte nun das Urteil der Vorinstanz und wies die Beschwerde ab, wie die NZZ am Sonntag in ihrer jüngsten Ausgabe berichtete. Zentrale Aussage des umstrittenen Werbespots ist, dass die Kosten für das tägliche Fernsehen tiefer seien als diejenigen für das tägliche Zeitungslesen. Dazu werden die Preise für ein Jahresabo des Tages-Anzeiger und der Sonntagszeitung sowie von Le Matin und Le Matin Dimanche genannt, die alle zu Tamedia gehören.

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Screenshots Youtube

Preisvergleiche sind laut Gesetz aber nur bei gleicher Menge und Güte zulässig. Nur wirklich Vergleichbares dürfe miteinander in Beziehung gebracht werden, heisst es im Urteil des Bundesgerichts vom 15. April, das der Nachrichtenagentur SDA vorliegt. Mit dem konkreten Vergleich der jährlichen Empfangsgebühr mit einem Zeitungsabonnement werde «der Eindruck der objektiven Vergleichbarkeit der Medienprodukte erweckt». Von einem bloss symbolischen beziehungsweise plakativen Vergleich, könne keine Rede sein. Aus dem fraglichen Preisvergleich mit den Logos der Zeitungsprodukte ergibt sich laut Bundesgericht die sinngemässe Aussage, der Konsument fahre mit einem Zeitungsabonnement schlechter als wenn er die Empfangsgebühren bezahlt. Die SRG muss die Gerichtskosten in Höhe von 5000 Franken übernehmen und ausserdem 6000 Franken Entschädigung an Tamedia bezahlen.

«Rechtsstreit unnötig»

Die SRG SSR nimmt das Urteil des Bundesgerichts zur Kenntnis, wie sie in einer Stellungnahme schreibt. Die beanstandete Stelle sei entfernt und die überarbeitete Version von «SRG SSR – Service public und Wirtschaftlichkeit» Anfang Dezember 2014 wieder publiziert worden.

Tamedia sei froh, dass der Fall nun abgeschlossen ist, sagte Unternehmenssprecher Christoph Zimmer auf Anfrage. «Der Rechtsstreit war unnötig, weil von Beginn an klar war, dass es sich um unlauteren Wettbewerb handelt.» (SDA)

Airbnb plant Alpen-Offensive

Der Online-Wohnungsvermittler Airbnb plant laut Schweiz am Sonntag Kooperationen mit Berggebieten und Schweiz Tourismus. Die Schweiz zeigt sich interessiert, knüpft die Zusammenarbeit aber an Bedingungen.

Airbnb vermittelt weltweit über eine Million private Unterkünfte und verdient mit jeder Buchung – 2014 waren es 20 Millionen – mit. Die neue Wachstumsstrategie verriet Europachef Christopher Cederskog der Zeitung am World Tourism Forum in Luzern. Man führe zur Zeit Gespräche mit Gemeinden und Tourismusorganisationen in Ski- und Wandergebieten der bisher eher vernachlässigten Schweiz. Dabei liege der Fokus vorerst nicht auf den grossen Namen wie Zermatt, St. Moritz oder Gstaad.

In der Schweiz zeigt man sich an einer Zusammenarbeit mit der als «Hotel-Schreck» bekannten Plattform Airbnb mehrheitlich interessiert – auch in den grossen Orten. Roberto Rivola von Engandin St. Moritz sagt, man sei offen für alle Angebote, die den Vertrieb steigern und könne sich eine Zusammenarbeit vorstellen. Auch Zermatt und Gstaad Saanenland Tourismus zeigen sich offen für Kooperationen, sofern diese für beide Seiten passten.

Schweiz Tourismus gibt an, diese neue Form des Unterkunftsangebots sei beim Verband ein Thema und eine Zusammenarbeit könne möglich und sinnvoll sein, sofern für Airbnb die gleichen Rahmenbedingungen gelten würden wie für alle anderen kommerziellen Anbieter. Damit liegt man auf der Linie von Hoteleriesuisse. Der Branchenverband hatte Airbnb erst scharf kritisiert, sieht heute die Plattform aber als «sinnvolle Ergänzung» um beispielsweise bei Grossanlässen fehlende Hotelbetten zu kompensieren. Wichtig sei aber, dass die Spiesse für alle Beteiligten gleich lang seien, so GL-Mitglied Thomas Allemann. Gemeint sind zum Beispiel Kurtaxen und teure Sicherheitsvorschriften, welche Hotels erfüllen müssen. Man fordere, so Allemann, nicht primär mehr Regulierung, sondern könne sich auch Deregulierung vorstellen. Beim Hotelverband hofft man durch eine Kooperation die Airbnb-Anbieter aus der Schattenwirtschaft in einen wettbewerbskonformen Rahmen zu bringen. (hae/SaS)
 

Valora wegen Waffen-SS-Zeitschrift in Kritik

An Schweizer Bahnhöfen ist eine dubiose Zeitschrift erhältlich, welche das Image der Waffen-SS aufpolieren will. Valora und 7 Days Media schieben sich gegenseitig den Ball zu.

Hinter der Zeitschrift mit dem unverdächtigen Namen «Zeitgeschichte» steht laut Schweiz am Sonntag der einschlägig bekannte, rechtsextreme Verleger Dietmar Munier, der bereits den Schwestertitel Deutsche Militärzeitschrift herausgibt. Dieser hatte den Titel vor Jahren übernommen mit der Absicht, auch Menschen ausserhalb der abgeschlossenen Zirkel seiner Gesinnungsgenossen zu erreichen. Dies scheint zu funktionieren, denn Zeitgeschichte ist in den «Press & Books»-Läden an Schweizer Bahnhöfen erhältlich. Die «Fachzeitschrift über die Waffen-SS» hat sich zum Ziel gesetzt, das Image der «militärischen Eliteeinheit» zu revidieren. Im Heft wird durchgehend ein positives Bild der Einheit gezeichnet, die sonst vor allem für ihre Kriegsverbrechen bekannt ist.

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Bild: Schweiz am Sonntag

Kiosk-Betreiberin Valora gibt auf Anfrage der Zeitung Schweiz am Sonntag an, ein möglichst grosses Angebot an Publikationen anbieten zu wollen, gibt den Ball aber an den Pressevertrieb 7 Days Media weiter. Dort wiederum lässt man verlauten, man sei grundsätzlich nicht befugt, eine Zensur vorzunehmen, jeder Verlag dürfe legale Titel über 7 Days Media an die Valora-Kioske bringen. Der Inhalt von Zeitgeschichte ist legal, es finden beispielsweise keine expliziten Holocaust-Leugnungen statt. Geschäftsführerin Nicole Mrotzek gibt aber an, Valora könne das Heft aus dem Sortiment nehmen, die Händler hätten das letzte Wort. (hae/SaS)
 

Scholz & Friends und USM an der Milan Design Week

Mit der Ausstellung «rethink the modular» im stimmungsvollen Salone dei Tessuti feierte USM den kulturellen Höhepunkt der durch Scholz & Friends Schweiz entwickelten Jubiläumsinitiative «project50».

Ziel der Agentur und USM war es, durch diesen offenen Dialog mit der A&D Community die Marke USM in der Design-Geschichte als Wegbereiterin der Modularität zu verankern, um damit eine neue Begehrlichkeit jenseits von Funktion und Prestige zu schaffen.
 Die Ausstellung zeigte Installationen, die in Zusammenarbeit mit sieben international renommierten Design- und Architekturschulen entstanden sind. Diese wurden dabei bedeutenden historischen Schlüsselwerken gegenübergestellt. Auch themenverwandte Werke der Dozenten, alles namhafte Designer und Architekten, wurden in der Ausstellung präsentiert, welche sich in aller Tiefe und auf vielfältige Weise mit den heutigen Interpretationen von Modularität auseinandersetzte. Die ganze Woche über wurde der Salone ausserdem mit illustren Talkrunden, Vorträgen und vielfältigen anderen Events bespielt.

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Neben den Exponaten der «USM Masterclasses» zeigte die von Tido von Oppeln und Burkhard Meltzer kuratierte Ausstellung auch Arbeiten zahlreicher Exponenten aus Design und Architektur wie Volker Albus, Archigram, Yona Friedman, Fritz Haller, Trix & Robert Haussmann, Hans Hollein, Nathalie du Pasquier, Ettore Sottsass, Superstudio und Matteo Thun. Die Ausstellung und das Rahmenprogramm erwiesen sich als Publikumsmagnet. Zahlreiche Grössen aus Design und Architektur wie der Designer Jerszy Seymour, die Kuratorin des Victor and Albert Museum Jana Scholze, Wallpaper Chefredaktor Tony Chambers oder Professor Volker Albus gaben sich die Ehre und zeigten sich beeindruckt.

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Ein achtköpfiges Produktions- und Redaktionsteam bestehend aus dem Scholz & Friends Team zusammen mit dem Designjournalisten Max Borka, dem Regisseur John von Ascheraden mit seinem Video- und Editteam und der Fotografin Anne Morgenstern, dokumentierte die Ausstellung und alle Rahmenveranstaltungen in Bild, Text und Video. Über den Blog der project50 Jubiläumsplattform Usm.com/project50 und über Social Media – Twitter, Youtube, Facebook, Instagram – wurde mehrmals täglich und teils live aus dem Salone dei Tessuti berichtet.

Mit der Ausstellung «rethink the modular» konnte sich USM laut Mitteilung von den zahlreichen extrem aufwändigen reinen Produktinszenierungen, welche während der Design Week usus sind, auf glaubwürdige und überraschende Art abheben.

Neben der Ausstellung zeichnete sich Scholz & Friends auch für den USM Auftritt am Salone Internazionale del Mobile verantwortlich. Zwei aussergewöhnliche Messestände sorgten an der grössten europäischen Möbelmesse für Aufsehen. Die von atelier oï entworfenen «living towers» sorgten für Gesprächsstoff. Die Videowände thematisierten die Geschichte von USM Modular Furniture Haller sowie die Kulturinitiative «rethink the modular» und schlugen so einen Bogen zur Ausstellung.

Verantwortlich bei USM U. Schärer Söhne: Alexander Schärer (VRP), Stéphanie Borge (Group Marketing Director), Carole Gerber (Leiterin Marketing), Deepak Matthews (Digital Marketing Manager), Sandra Schär (PR). Redaktion project50: Max Borka (Redaktion/Text), Dan Nessler (Digital Architect), Michèle Gutmann (Beratung/Koordination), Lukas Frei (Creative Direction)
Anne Morgenstern (Fotografie), Video: John von Ascheraden (Regisseur), Moritz Wessendorff (Produzent), Dennis Pauls (Kameramann), Dennis Gnoni (Edit). Verantwortlich bei Scholz & Friends Schweiz: Dan Nessler, Manuela Miksa, Martina Miani, Gregor Fitz, Sabine Bremermann, Lukas Frei (Kreation); 
Michèle Gutmann, Tanita Bohny, Petra Moser, Tobias Baumann, Martin Samsel (Beratung und Strategie).

Zu «project50»: Scholz & Friends lanciert globale USM-Kampagne
 

Churer Medienhaus ist «ein starkes Signal»

Das Medienunternehmen Somedia hat am Freitag mit 120 Gästen aus Politik und Medien die Eröffnung des neuen Medienhauses im Westen der Stadt Chur gefeiert. Bundesrätin Doris Leuthard bezeichnete den Neubau als «starkes Signal» auch für andere regionale Verlagshäuser.

Das neue Medienhaus zeige, dass die Verantwortlichen von Somedia an die Zukunft der Medien glaubten, sagte Bundesrätin Doris Leuthard in ihrem Grusswort. Somedia habe mit der Integration eines Studiengangs der Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW etwas völlig Neues geschaffen.Diese Kooperation sei ein mutiger Schritt für beide Partner. Die Medienforschung könne neue Geschäftsfelder erschliessen. Dafür zolle sie den Verantwortlichen Respekt und Anerkennung. Umgekehrt sei das Medienhaus der Schlüssel für Eigenständigkeit. Sie wünsche sich nun qualitativ hochstehende Produkte aus diesem Haus, betonte die Medienministerin.

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«Massstäbe in der Konvergenz»

Der Neubau im boomenden Westen von Chur besticht durch eine schlichte Imposanz. Im modernen, Licht durchfluteten Betonbau arbeiten 320 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Somedia, Herausgeberin unter anderem der Tageszeitung Südostschweiz, sowie 80 Studierende der HTW. Grosses Gewicht gelegt wurde bei der Planung des Hauses auf das Konzept mit den drei Zonen News, Commercial und Education. Das neue Haus setze «Massstäbe in der Konvergenz», sagte CEO Andrea Masüger. Es sei ein offenes Haus mit nur gerade sieben Einzelbüros, zusammengehalten vom grossen Treppenhaus. Unter der Dachmarke Südostschweiz produziert wird im Gebäude nicht nur eine Tageszeitung. Auch der Online-Auftritt sowie Radio- und TV-Sendungen werden dort realisiert.

Repräsentativer Bau nicht nur für Chur

Verleger Hanspeter Lebrument zeigte sich stolz über das vollbrachte Werk. Für Chur und den Kanton Graubünden sei ein repräsentativer Bau entstanden. Das Gebäude konzentriere nicht weniger als fünf bisherige Churer Somedia-Standorte, erklärte der Präsident des Schweizer Verlegerverbandes. Das neue Medienhaus stösst auch in der Öffentlichkeit auf Interesse. 6500 Leute liessen es sich Ende März, am Tag der offenen Türe, nicht nehmen, Blicke in das Innere des Gebäudes zu werfen. (SDA)

Bild: Keystone

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