APG: Neue Leucht-Werbeflächen im Zentrum der Stadt Zürich

Mit neu installierten 10 bzw. 9,3 Quadrat-meter grossen, Leucht-Werbeflächen unterstreicht der Aussenwerber APG seine Position in der Schweizer Wirtschaftsmetropole.

(pr) Mit neu installierten 10 bzw. 9,3
Quadrat-meter grossen, neuen Leucht-Werbe-flächen an den
Standort-Highlights Shop-Ville/RailCity und Bellevue unterstreicht der
Aussenwerber APG seine Position als Nr. 1 in der Schweizer
Wirtschaftsmetropole Zürich.
350 000 Personen täglich besuchen den Hauptbahnhof Zürich mit dem
ShopVille, dessen Werbekonzession die APG seinerzeit im Rahmen eines
Submissionsverfahrens gewonnen hat. Die 9 Tram/Bus-Linien bedienende
Wartehalle am Bellevue ist mit 75 000 ein-/aussteigen-den Fahrgästen
pro Tag der am stärksten frequentierte Knotenpunkt der Verkehrsbetriebe
Zürich. Die beiden Leucht-Werbe-flächen ergänzen in idealer Weise das
APG Exklusivangebot in der Zürcher Zent-rums-Werbemeile
Hauptbahnhof–Bahn-hofstrasse–Paradeplatz–Bellevue. Mit Fox Warner
(Bellevue) und Buena Vista International (Shopville, bis Ende Jahr)
sind beide Flächen zur Zeit an grosse Filmverleiher verkauft.

Edipresse erzielt Reingewinn von 9,2 Mio. Franken

Die Lausanner Verlagsgruppe Edipresse hat im 1. Halbjahr 2005 ein organisches Umsatzwachstum von 6 % erzielt.

Die Lausanner Verlagsgruppe Edipresse hat
im 1. Halbjahr 2005 ein organisches Umsatzwachstum von 6 % erzielt. Die
Zunahme ist hauptsächlich der Einführung neuer Titel zu verdanken, wie
das Waadtländer Unternehmen am Donnerstag verkündete. Während der
Umsatz in der Schweiz um 0,4 % sank, stieg er im Ausland um 14.3
%.  Die Werbeeinnahmen stiegen um 8,1 %, die Verkaufserlöse nahmen
um 6,7 % zu. Die Erträge aus dem Druckereigeschäft dagegen sanken um
6,2 %. Das ist unter anderem auf den Verkauf einiger kleiner
Druckereien in der Schweiz zurückzuführen. Das Betriebsergebnis vor
Zinsen, Steuern und Abschreibung (Ebitda) sank wegen Investitionen für
Neueinführungen 13. Mio. Fr. auf 35,8 Mio. Franken. Der Reingewinn
verbesserte sich auf 9,2 Mio. Fr. nach 7,7 Mio. Fr. im Vorjahr.
Edipresse profitierte von einem ausserordentlichen Ertrag von 5,6 Mio.
Franken. Da die Konjukturentwicklung in Europa noch sehr unsicher sei,
fällt es Edipresse schwer, für das zweite Halbjahr 2005 und für 2006
Prognosen zu stellen. Man rechnet aber mit deutlich besseren Resultaten
als im Vorjahr.

Bollmann will beim Tagi Gas geben

Im Interview mit der Werbe Woche äussert sich Mister 20-Minuten Rolf Bollmann, über seinen zukünftigen Job beim Tages-Anzeiger.

Im Interview mit der Werbe Woche äussert sich Mister 20-Minuten Rolf
Bollmann, noch bis Ende Jahr Verlagsleiter des Pendlerblattes, über seinen
zukünftigen Job in gleicher Funktion  beim Tages-Anzeiger. Dort möchte der
Ex Fussballer und steile Karrierist Vollgas geben und dem Blatt zum nötigen
Wachstum verhelfen.
Bollmann will auf die Regionalstrategie setzen, welche
die Strategen an der Werdstrasse seit März am linken Zürichseeufer mit einem
eigenen Tagi-Regionaltabloid erproben. Weitere Standorte sollen folgen
– wo, ist offen. Es soll jedoch mit Riesenschritten weitergehen, so
Bollmann.
Bis Ende Jahr will er ein entsprechendes Grobkonzept vorlegen, Ideen habe er
jetzt schon im Kopf. Wachstum in den Regionen und überregionale Wirkung,
würden einander nicht ausschliessen, ist Bollmann überzeugt. Es geht also
auch um Kooperationen und Beteiligungen an weiteren Regionaltiteln. Auf die
Schaffhauser Nachrichten und die Thurgauer Zeitung angesprochen meint
Bollmann, dass der Tagi im Zweimillionen-Zürich wachsen müsse und deshalb
alle Möglichkeiten zu prüfen seien. Ob das auch für die Basler-Zeitung gilt,
lässt Bollmann offen. Seine eigene Denkweise beschreibt er als stark
marketinggeprägt , nicht immer zur Freude der Journalisten. Beim Tagi wolle
er Vollgas geben und dafür sorgen, dass wieder etwas Lebensfreude einkehre.
(rw)

Migros-Medien arbeiten mit neuem Redaktionssystem

Nach einer mehrmonatigen Evaluationsphase ist der Entscheid gefallen: Die Migros-Medien setzen auf Woodwing Smartconnection und Apple.

Nach einer mehrmonatigen Evaluationsphase
ist der Entscheid gefallen: Die Migros-Medien ersetzen ihr heutiges
Layout- und Redaktionssystem durch Woodwing Smartconnection Enterprise,
das auf den beiden Adobe-Produkten InDesign und InCopy basiert.
Insgesamt werden über 100 Arbeitsplätze der Redaktionen von Migros-Magazin, Migros-Magazine und Saisonküche auf die
neue Lösung umgestellt. Die Migration an den Redaktionsstandorten
Zürich und Lausanne soll per Ende dieses Jahres vollzogen sein. Zudem
haben sich die Migros-Medien entschieden, auch künftig mit Macintosh von
Apple und dem Betriebssystem Mac OS X zu arbeiten.

high5 feiert den 5. Geburtstag

Mit dem Ziel, jugendliche Nicht-Abonnenten an die «Südostschweiz»-Zeitungen zu führen, ist high5 im vor fünf Jahren gestartet.

Von Null auf über 10’000 Mitglieder in 5
Jahren: high5 entwickelte sich zu einer beachtlichen Erfolgsstory. Am
Samstag feiert der Memberclub der «Südostschweiz» im Churer
Hallenstadion den 5. Geburtstag.
(pr) Mit dem Ziel, jugendliche
Nicht-Abonnenten an die «Südostschweiz»-Zeitungen zu führen, ist high5
im vor fünf Jahren gestartet. Seither bietet high5 seinen Mitgliedern
für einen symbolischen Jahresbeitrag von 5 Franken laufend zahlreiche
Vergünstigungen und Spe-zialaktionen in den Bereichen Musik, Kultur,
Sport und Mode. Heute zählt der Club, der sich auch im Bereich der
Kulturförderung engagiert, bereits über 10’000 Mitglieder aus der
ganzen Südostschweiz.

Die innovative Umsetzung des Clubgedankens erbrachte der Südostschweiz
Presse AG im Jahr 2002 die «Swiss Marketing Trophy». Schliesslich
werden nicht umsonst ein Viertel aller high5-Member bei Erreichen des
25. Altersjahres zu neuen «Südostschweiz»-Abonnenten und sichern dem
Verlag damit eine Basis für die Zukunft. Am 3. September feiert der
Memberclub anlässlich einer grossen Konzertnacht im Churer
Hallenstadion seinen runden Geburtstag.

Seit etwas mehr als zwei Jahren besitzt high5 ausserdem die Jugend- und
Partyzeitung.  [haifaif]. Diese erscheint seither in einer Auflage
von 75’000 Exemplaren und wird jeden zweiten Freitag den
«Südostschweiz»-Tageszeitungen beigelegt, sowie an die Mitglieder von
high5 per Post versandt. Die Besonderheit der Jugendzeitung mit einer
Auflage von 75’000 Exemplaren besteht darin, dass sie fast
ausschliesslich von Jugendlichen zwi-schen 15 und 25 Jahren und damit
direkt von der Zielgruppe selbst produziert wird. An der diesjährigen
JuniorCom in Davos wurde die [haifaif]-Redaktion für deren Leistungen
mit dem Nachwuchsförderungspreis «Swiss Text Award 2005» ausgezeichnet.

Im Zusammenhang mit den Jubiläumsfestivitäten offeriert die
Jugendzeitung bis Ende Jahr allen Neukunden 5 x 5 Prozent (=25%)
Jubiläumsrabatt auf die erste Anzeige. Rechtzeitig zum runden
Geburtstag beschenkte sich high5 kürzlich zudem mit einem Redesign der
Internetseite (www.high5.ch) und veröffentlichte vergangene Woche eine
spezielle [haifaif]-Jubiläumsausgabe rund um den Memberclub.

Die Jubiläumszeitung kann via
oder Tel. 055 645 38 65 bestellt werden.

WOZ dankt Lesern für Spendenerfolg

Innert kürzester Zeit sammelte die WochenZeitung (WOZ) mit ihrer Kampagne «Gebt uns Geld» über 300 000 Franken.

Innert kürzester Zeit sammelte die
WochenZeitung (WOZ) mit ihrer Kampagne «Gebt uns Geld» über 300 000
Franken. In der gestrigen Ausgabe bedankte sie sich bei ihren
Leserinnen und Lesern für deren seit Ende März aufgebrachte
Grosszügigkeit: «Fürs Erste sind wir über den Berg. Merci!» Doch
trotz grossem Spendenerfolg bleibt die WOZ realistisch. Wenn man
längerfristig überleben wolle, sei man auch in Zukunft darauf
angewiesen, jährlich rund 10 % des Budgets mit Spenden zu
decken. Des Weiteren informierte das Wochenblatt über geplante und
vollbrachte Neuerungen: Inzwischen ist die Redaktion neu organisiert
und Grossresorts sind eingeführt worden. Zudem werden ab sofort Autoren
wie der Berner Rapper und Musiker Grégoire Vuilleumier alias Greis, der
St. Galler Rapper und künftige WOZ-Redaktor Daniel Ryser alias Göldin
und der Cartoonist Ruedi Widmer die Kolumne auf Seite 2 bestreiten.
Ausserdem enthält die Zeitung in einem zweiwöchentlichen Rhythmus eine
Seite mit Rätseln und Beiträgen, die komplexe Sachverhalte leicht
erklären.

The Mystery is Orange

Telekommunikation Eine Teaser-Kampagne sorgt für Rätselraten: Welche neuen Tarife werden bei Orange ausgebrütet?

Telekommunikation Eine Teaser-Kampagne sorgt für Rätselraten: Welche neuen Tarife werden bei Orange ausgebrütet?Die Methode scheint langsam System zu bekommen: Auf geheimnisvollen Plakaten versprechen Promis, dass sie demnächst Farbe bekennen oder ein grosses, rotes Icon in der Form der Zahl 1 macht neugierig, welche Firma sich hier demnächst als Nummer 1 outen will. Bei der jüngsten Phantom-Werbung scheint der Fall klarer: Plakate mit nichts als einer orangen Grundfarbe sowie der weissen Telefonnummer 078 840 44 44 wecken mit ihrer Farbe zwar Assoziationen zum Autoverleiher Sixt. Ruft man aber die angegebene Nummer an, ist unüberhörbar die übersinnliche CI-Melodie aus den Spots von Orange zu hören. Dazu säuselt eine weibliche Stimme: «Schön, dass du die Nummer 078 840 44 44 gewählt hast. Bitte hinterlasse mir deine Message nach dem Pieps. Mercie.» Und was soll diese Message? Neue Tarife? Ein neuer Service über das Handy?Die Plakate waren unter anderem im Zürcher Hauptbahnhof zu entdecken. Aufgefallen ist die geheimnisvolle Aktion auch bei der Orange Night am Zürcher Kino am See. Hier schwirrten auffallend hübsche Girls durch das Publikum. Auf ihren orangen T-Shirts ebenfalls die heisse Nummer. Wollte man mehr wissen, flüsterten die Girls den Fragenden nur ins Ohr: «Das ist ein Geheimnis. Ruf mich an.»
Beim Telecomunternehmen Orange sind keine Informationen zu dieser Geheimsache zu bekommen. Ebenfalls bei der Hausagentur Lowe lässt man die Orange verständlicherweise noch nicht aus dem Sack. Wir hängen dran!
078 840 44 44: Bei Orange und Lowe gibts unter dieser Nummer keine Auskunft.

Andreas Panzeri

Schweizer weniger geil auf Geiz

Marktforschung Günstige Preise sind für 41 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer sehr wichtig bei der Wahl, wo sie einkaufen gehen.

Marktforschung Günstige Preise sind für 41 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer sehr wichtig bei der Wahl, wo sie einkaufen gehen.In der Umfrage Consumer Monitor der Werbeagentur Publicis zeigen sie sich damit deutlich weniger preisbewusst als die Deutschen (68,3 Prozent). Auch ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis halten mehr Deutsche (71,7%) für sehr wichtig als Schweizer (60,8%). Frische und Qualität nennen in beiden Ländern etwa gleich viele als sehr wichtiges Kriterium. Bervorzugte Einkaufszeit der Schweizer ist gegen Abend. Anregungen für die täglichen Besorgungen erhalten die Schweizer Konsumentinnen und Konsumenten aus einer Vielzahl von Quellen. Am meisten genannt wurden Gratiszeitungen, gefolgt von Prospekten, Flugblättern und Tageszeitungen. Die vollständige Consumer-Monitor-Studie kann bei Publicis bestellt werden.

ZVV ist doch nicht doof

ÖV Für den Zürcher Verkehrsverbund leiht sich Publicis die Werbewelt von Media Markt und Eschenmoser aus.

ÖV Für den Zürcher Verkehrsverbund leiht sich Publicis die Werbewelt von Media Markt und Eschenmoser aus.So wie SFLB für die National Versicherung den Werbestil von berühmten Marken ironisch imitiert, so will jetzt auch Publicis den 9-Uhr-Pass des Zürcher Verkehrsverbundes (ZVV) einem breiteren Publikum bekannter machen. Der Pass, der nach neun Uhr ein vergünstigtes Reisen mit den ÖV ermöglicht, ist vor allem im älteren Segment schon gut positioniert. Jetzt soll das Tarifangebot auch einem jüngeren Publikum schmackhaft gemacht werden. Dazu wählte das Kreativteam von Publicis eine frechere Sprache als bisher und macht den Produktnutzen plakativ sichtbar. Hier spricht der Schweinebauch Um die verschiedenen Tarifvergünstigungen auf den unterschiedlichen Verkehrsmitteln anzupreisen, hat man sich auf die gute, alte Schweinebauchanzeige abgestützt. Schliesslich sind die biederen Werbeplattformen günstig und schnell zu kreieren, was mehr Budget für Erscheinungsgrösse und -häufigkeit zurücklässt und beim Zielpublikum im Geiz-Zeitalter auf positive Resonanz stösst. Dabei bedient sich Publicis der bekannten Optik der beiden im Bereich Unterhaltungselektronik und Haushaltgeräte aktiven Discounter Media Markt und Eschenmoser, um den Stopper- und Überraschungseffekt zu erzielen.
Das Resultat sei Aktionswerbung, die durch den für diese Art Kommunikation ungewohnten Absender auffällt und eine gute Portion Humor mitverkauft, meinen die Macher.
(la)

Ein Tropfen auf den heissen Stein

Entwicklungshilfe Spillmann Felser Leo Burnett sucht für Afrika neue Wasser- und für Helvetas neue Geldquellen.

Entwicklungshilfe Spillmann Felser Leo Burnett sucht für Helvetas nach neuen Wasserquellen.Eine Afrikanerin legt pro Jahr 5000
Kilometer zurück, um an ihr tägliches Wasser zu kommen. Das entspricht
der Distanz aus dem Herzen der Schweiz bis nach Mali. Den umgekehrten
Weg will Spillmann Felser Leo Burnett nun mit einer Kampagne für
Helvetas gehen.
Weltweit hat rund ein Drittel der Menschen keinen Zugang zu
Trinkwasser. Deshalb setzt sich die Schweizer Entwicklungsorganisation
Helvetas seit Jahren für den Bau von Trinkwasseranlagen und Brunnen in
der Dritten Welt ein. Denn um an sauberes Wasser zu kommen, muss eine
Afrikanerin immer noch durchschnittlich 15 Kilometer weit gehen. Und
das jeden Tag. Wie viel das im Jahr ausmacht, zeigt der neue
Helvetas-Spot von SFLB: «So weit geht eine Afrikanerin für Wasser.»
Mit Schwarzweissbildern wird dramatisiert, wie eine Afrikanerin mit
einem leeren Wassereimer ihr Dorf verlässt. Sie läuft und läuft und
läuft, bis sie in einer Schweizer Stadt angekommen ist. Dort füllt sie
ihren Wassertopf an einem Brunnen und macht sich auf den Rückweg. Dazu
blendet der Text ein: «Eine Afrikanerin geht im Jahr etwa 5000 km, um
Wasser zu holen. Verkürzen Sie diesen Weg: PC 80-3130-4.»
Der Spot aus der Produktion von Will van der Vlugt ist seit Ende August
in den Kinos, ab 5. September auf SF DRS sowie zahlreichen
Lokalstationen zu sehen, und ab 12. September geht ein Spendemailing an
die Haushalte.

Andreas Panzeri

8000 Liter Wasser für ein Paar Jeans
Wasser ist Leben: Rund 125 Liter Wasser verbrauchen wir in Europa
täglich zum Duschen, Zähneputzen oder Geschirrspülen. Das ist aber nur
ein Tropfen in einer viel grösseren Verschwendung. Menschen in den
Industrieländern konsumieren mit ihrem modernen Lebensstil indirekt
viel mehr an Wasser. Besonders hoch ist der unsichtbare Wasserverbrauch
beim Essen: Zwei Scheiben Brot zum Frühstück benötigen in der
Herstellung rund 100 Liter Wasser. Wer sich dann zum Mittag ein schönes
Stück Rindfleisch gönnt, hat dafür über den Umweg der Rinderaufzucht
leicht weitere 1000 Liter Wasser aufgebraucht. Die Portion Kartoffeln
hat beim Anbau rund 150 Liter Wasser verschlungen, zur Herstellung von
einer Portion Reis sind sogar 500 Liter nötig.
Wasserschlucker gibt es auch bei der Arbeit: 50 Blatt Papier brauchen
zu ihrer Herstellung zwar nur etwas mehr als einen Liter Wasser. Wird
der Fax oder Kopierer aber von einem Mitarbeiter in flotten Jeans
bedient, geht die Wasserbilanz ins Extreme: Ein neues Paar Jeans
schlägt mit 8000 Liter Wasserverbrauch zu Buche, denn besonders der
Baumwollanbau und Färbung sind sehr wasserintensiv. Und das wird nicht
bei uns gemacht! (pan)

Per Karte ins Ohr

Promotionsartikel Apple hat ein neues Gadget auf den Markt gebracht. iTunes Custom Cards sind Werbeträger, die von Plattenlabeln und Promotern genutzt werden können, um Musik an Fans zu verteilen.

Promotionsartikel Apple hat ein neues Gadget auf den Markt gebracht. iTunes Custom Cards sind Werbeträger, die von Plattenlabeln und Promotern genutzt werden können, um Musik an Fans zu verteilen.Die Karten mit aufgedruckten Logos und Botschaften würden sich optimal für Werbegeschenke, Wettbewerbe und Ähnliches eignen, so Apple, und bilden einen hippen Ersatz für Werbe-CDs, da sie in der Regel deutlich kostengünstiger seien. Die Feuerprobe fand am Montreux Jazz Festival statt, wo Konzertbesucher eine CustomCard mit Code für den kostenlosen Bezug von drei Songs aus dem iTunes Music Store erhalten hatten.

Das Vierte bei Cablecom nur digital

Am 29. September 2005 verschwindet NBC Europe vom Bildschirm und wird durch den Sender Das Vierte ersetzt - aber nicht im Cablecom-Netz.

Am 29. September 2005 verschwindet NBC
Europe vom Bildschirm und wird durch den Sender Das Vierte ersetzt, der
ebenfalls von NBC Universal betrieben wird (vgl. Newsmail vom 12.
August). Der neue Sender zeigt vorwiegend amerikanische Serien und
Filme. Das Vierte wird in den meisten der kleinen Schweizer Kabelnetzen
aufgeschaltet, von Cablecom aber nur digital übertragen. Aufgrund der
beengten Kapazität im analogen Übertragungsbereich musste darauf
verzichtet werden, den neuen Sender auf die konventionelle Weise zu
verbreiten, wie Stefan Hackh von Cablecom der Werbewoche erklärte. Der
Kabelnetzbetreiber entscheide jeweils anhand von verschiedenen
Kriterien – Platz, Medienvielfalt, Konzession, Potenzial und
gesetzliche Rahmenbedingungen – ob ein neuer Sender analog eingespiesen
werden kann. Immerhin ist nun ein Reserveplatz vorhanden: «Im Fall,
dass ein neuer Sender analog verbreitet werden soll oder muss, kann der
freigewordene Platz verwendet werden, ohne dass dafür ein bereits
analog verbreiteter Sender in das digitale Angebot verschoben werden
muss,» erläuterte Hackh weiter. Gemäss der aktuellen Vereinbarung mit
dem Preisüberwacher ist Cablecom verpflichtet, 37 analoge und 25
digitale Programme zu verbreiten. In Zürich werden derzeit 47 analoge
und gut 130 digitale Fernsehprogramme übertragen.
get_footer();