SPRI verstärkt Stiftungsrat

Das Schweizerische Public Relations Institut hat zwei neue Stiftungsräte: Silvia Egli von Matt und Ivo Hajnal.

Das Schweizerische Public Relations
Institut (SPRI) hat zwei neue Stiftungsräte: Silvia Egli von Matt (MAZ
– die Schweizer Journalistenschule) und Ivo Hajnal (Schweizerische Text
Akademie). Die beiden vertreten Organisationen, mit denen das SPRI eng
zusammenarbeitet. Seit gut zwei Jahren koordinieren MAZ und SPRI ihre
Angebote in Medienarbeit und Medienkompetenz. Die Zusammenarbeit mit
der Schweizerischen Text Akademie begann 1998 mit der Lancierung der
Textwerkstatt. Aus dem Stiftungsrat ausgetreten ist Sawi-Direktor
Pierre Joliat, der pensioniert wurde.

Torten, Kurven, Balken – sinnlich aufbereitet

Für Interessenten von Theorie und Praxis der Infografik gibt es beim österreichischen Auer Grafikdienst zwei kostenlose Broschüren.

(pr) Für Interessenten von Theorie und
Praxis der Infografik gibt es beim österreichischen Auer Grafikdienst
zwei kostenlose Broschüren:
– Infografik als PR-Instrument
(12 Seiten): Die Infografik wurde in den 90er Jahren des letzten
Jahrhunderts zu einer wichtigen Informationsmittlerin. Sie unterstützt
die klassische Presseaussendung, um Journalistinnen und Journalisten im
hektischen Tagesgeschäft einen schnellen Überblick zu verschaffen und
ist gleichzeitig ein modernes (Bild-)Medium.
– Infografik – die optische Sprache (36 Seiten): Von der Information zur Präsentation – Dokumentation über Einsatz und Herstellung von Infografiken.
Die beiden Broschüren können als PDF von der Website des Auer Grafikdienstes geladen werden.

SF DRS will «Wetterfee» nicht mehr hören

Die «Meteo»-Moderatorinnen werden von der Schweizer Promi-Presse mit dem Titel «Wetterfee» geadelt. Keine Freude an dieser Bezeichnung hat SF-DRS-Chefredaktor Ueli Haldimann.

Die «Meteo»-Moderatorinnen von SF DRS
gehören zum festen Inventar der Schweizer Promi-Presse – meist mit dem
Titel «Wetterfee» geadelt. Keine Freude an dieser Bezeichnung hat
SF-DRS-Chefredaktor Ueli Haldimann. In einem Brief an diverse Schweizer
Medien bittet er gemäss Blick darum, künftig auf diesen sexistischen
Ausdruck zu verzichten. Haldimann finde die Bezeichnung lächerlich,
gedankenlos und dumm, weil die Arbeit der Moderatorinnen sehr hart sei,
berichtet die Boulevardzeitung. Dass «Wetterfee» sexistisch sei,
begründe der Chefredaktor unter anderem damit, dass es für männliche
«Meteo»-Moderatoren kein Pendant gebe. Antwort Blick: «Was wohl
Wetterfrosch Thomas Bucheli (30) dazu sagt?»

Laketop TV produziert Fernsehfilme

Fernsehproduzent Thomas Zecher arbeitet mit Klaus J. Stoehlker zusammen.

In Zollikon wurde die neue
Fernsehproduktionsfirma Laketop TV ins Leben gerufen. Fernsehproduzent
Thomas Zecher will in Zusammenarbeit mit der PR-Agentur Klaus J.
Stoehlker AG Auftragsfilme produzieren, die vornehmlich Industriethemen
gewidmet sind. Zum Kernteam der Firma gehören Henry Gündler, Moderator
und Redaktor bei RTL, und Sundro Ganser, Fernsehproduzent und Regisseur
bei RTL und Sat.1. «Mir fallen immer wieder Themen auf, die in einem
Film umgesetzt werden können, beispielsweise aus der Pharmaindustrie,
dem Tourismus oder dem Bankensektor», sagte Klaus J. Stoehlker der
Werbewoche. „Wir wollen diese auf direkte Art angehen – schnell
geschnitten, prägnant auf den Punkt gebracht.» Laketop TV wird von
Thomas Zecher geleitet und ist durch eine Partnerschaft mit dem
PR-Berater verbunden, der mit Kunden über mögliche Filmprojekte
sprechen oder Inputs für neue Filme geben will.

Neue Sponsoringagentur eröffnet

Darko Veljaca hat mit Blue Room 7 eine eigene Sponsoringagentur gegründet.

Darko Veljaca hat mit Blue Room 7 eine
eigene Sponsoringagentur gegründet. Der ehemalige Gebietsverkaufsleiter
der Schweizer Familie möchte sich auf zwei Kernkompetenzen fokussieren:
Einerseits will er freie Sponsoringmöglichkeiten vermitteln,
andererseits Analysen über die Wirksamkeit von Sponsoringeinsätzen
anbieten. «Ich werde Sponsorings auf Mandatsbasis betreuen und möchte
eine höhere Transparenz im Markt schaffen», erklärt Veljaca seine
Pläne. Letzteres will er erreichen, indem er Sponsoringmöglichkeiten
sammelt und in einem Pool zusammenfasst. Die Wirkungsanalysen liegen
ihm ausserdem am Herzen, weil über den Nutzen von Sponsoringaktivitäten
bis anhin wenig Untersuchungen vorliegen würden. Sein Ziel ist es, dass
die Effizienz von Sponsoring mit jener von anderen Werbeformen direkt
verglichen werden kann. Die Zielkunden von Blue Room 7, die an der
Zürcher Flurstrasse domiziliert ist, sind in erster Linie Media- und
Werbeagenturen.  

Werbeinnovation: singendes Klo

Die Kommunikationsdesignfirma Face lanciert eine ungewöhnliche Aktion für ein Prostatamittel der Firma Bioforce.

Die Kommunikationsdesignfirma Face lanciert
eine ungewöhnliche Aktion für ein Prostatamittel der Firma Bioforce. Im
Rahmen einer Kampagne wird in rund 330 öffentlichen Toiletten ein
akustisches Element namens «Soundpee» eingesetzt, das bei Berührung mit
dem Urinstrahl ein anerkennendes «Olé»-Geräusch von sich gibt. Diese
Technik wurde vom Schweizer Kampfjetpiloten Josua Inderbitzin
entwickelt, der auch gleich eine Patentanmeldung eingereicht hat. Die
neue Werbeform soll auf unverkrampfte Art und Weise auf das Tabuthema
Prostataleiden aufmerksam machen. «Die Kampagne ist ganz neu gestartet,
aber es haben uns doch ein paar Rückmeldungen erreicht – einige Leute
haben sich wohl erschrocken, andere finden die Idee lustig», meint
Face-Frau Loredana De Luca zur Reaktion der ersten Benutzer. Bioforce
wirbt gegenwärtig auch auf Damentoiletten für ihr Produkt – dort aber
ohne singende Zielscheiben. 

Kappes koordiniert Neugeschäfte von Publicis Deutschland

Ralph Kappes ist zum Director Business Development von Publicis Deutschland ernannt worden.

Ralph Kappes ist zum Director Business
Development von Publicis Deutschland ernannt worden. Diese Position wurde neu
geschaffen, um die Neugeschäftsaktivitäten der deutschen
Agenturfilialen zu koordinieren. Kappes stieg 2003 bei Publicis als
Geschäftsführer in Hamburg ein. Davor war der gebürtige Schweizer in
leitenden Positionen für Agenturen wie Aebi/BBDO, Springer & Jacoby
oder Scholz & Friends tätig.

Radio 105 kritisiert Neuausrichtung von Virus

Senderchef Giuseppe Scaglione sieht die Existenzberechtigung des SRG-Radios durch den Info-Abbau bröckeln.

Giuseppe Scaglione, Chef von Radio 105,
zeigt sich befremdet über die Programmreorganisation beim Jugendsender
Virus. Die starke Reduktion der Informationsleistungen werfe die Frage
auf, ob Virus überhaupt noch eine Existenzberechtigung als
gebührenfinanziertes Radio habe, schreibt er in einer Mitteilung. Immerhin sei der Sender mit der
Begründung konzessioniert worden, dass er sich vor allem im
Informationsbereich stark von den Privatradios unterscheide. Scaglione
zitiert aus einem Facts-Interview mit dem damaligen
Virus-Verantwortlichen François Mürner: «Wir bieten ein starkes
Informationsangebot, eine Basis zur Meinungsbildung.» Die
Neuausrichtung des Musikangebots mit Fokus R’n’B bedeute ausserdem,
dass mehr hitparadenkompatible Musik gespielt werden solle. Damit ist
laut Scaglione vom einstigen Anspruch von Virus – eine relevante
Alternative zum Privatradioangebot zu bieten – «praktisch nichts mehr»
übrig.

Adidas setzt Enten aus

Der Sportartikelmarke droht eine harmlose Busse für eine Guerilla-Aktion in Zürich.

Adidas hat 3000 blaue Gummientchen in
Zürcher Brunnen verteilt.
Auf dem Bauch der Tierchen war eine Aufforderung an den Finder zu
lesen, wie 20 Minuten in der Montagsausgabe berichtete: «Hab mich verschwommen – bring mich zurück.» Wer dieser Bitte
Folge leistet, erhält einen Gutschein über 10 % für den nächsten
Einkauf beim Sportartikelhersteller. Die Aktion erfreut sich grosser
Resonanz. Rund 30 % der Gummienten sind retourniert worden, wie
Nadja Scodeller vom Adidas-Store in der Zürcher Altstadt erklärte. Weniger
Freude an der Aktion haben die Behörden, die den Werbegag als illegal
taxieren. «Die Verantwortlichen werden angezeigt und müssen mit einer
Busse von mehreren hundert Franken rechnen», zitiert 20 Minuten den
Stadtpolizeisprecher Erich Maag.

Print-Media-Trophy: Die Bilder der «Urs»-Verleihung

Die bereits 12. «Urs»-Verleihung stand ganz im Zeichen der Bewegung, Emotionen und Inspiration.

Am 1. September wurden bei der Publicitas
Print-Media-Trophy 2005 die besten Berner Inserate mit dem URS
ausgezeichnet. Die bereits 12. «Urs»-Verleihung stand ganz im Zeichen
der Bewegung, Emotionen und Inspiration.Durch das Programm im
Kornhausforum in Bern führte der Moderator Sascha Ruefer von SF DRS.

PKZ gibt «auflagenstärkstes Magazin» heraus

Die PKZ-Gruppe mit Adress ein Kundenmagazin, das sich im redaktionellen Teil der Mode und dem Lifestyle verschreibt.

Die PKZ-Gruppe mit den Modehäusern
Feldpausch, Blue Dog, PKZ und Burger lanciert mit Adress ein
Kundenmagazin, das sich im redaktionellen Teil der Mode und dem
Lifestyle verschreibt. Laut PKZ-Kommunikationsleiterin Caroline Röösli
wurde eigens ein Verlag für Adress gegründet, welches viermal jährlich
in einer Auflage von 500’000 Exemplaren erscheint – und somit laut
Communiqué «das grösste Magazin der Schweiz» ist. Das Heft wird an
480’000 Personen aus der PKZ-Kundendatenbank verschickt, 20’000
Exemplare werden an «In-Places» aufgelegt, wie sich der
Mediadokumentation entnehmen lässt. Es erscheint im Pocketformat auf
Deutsch und
Französisch. Genau genommen handelt es sich um den zweiten Anlauf des
Lifestylemagazins. 2000 war Adress als Weiterentwicklung des
gewöhnlichen PKZ-Produktkatalogs lanciert worden. Nach einigen Ausgaben
wurde der Versuch aber abgebrochen: Umfragen hatten ergeben, dass das
Publikum keine Artikel über Mode lesen, sondern die Kleider sehen will,
wie die Bilanz 2003 schrieb. Fortan wurde wieder ein konventioneller
Katalog verschickt.

Neue Marketingleiterin für die HWZ

Bernadette Bisculm ist zur Leiterin Marketing & Kommunikation der Hochschule für Wirtschaft und Verwaltung Zürich ernannt worden.

Bernadette Bisculm ist zur Leiterin
Marketing & Kommunikation der Hochschule für Wirtschaft und
Verwaltung Zürich (HWZ) ernannt worden. Die privatwirtschaftlich
geführte Schule will gemäss einer Mitteilung ihre Markt- und
Öffentlichkeitsarbeit intensivieren. Bisculm war zuletzt als
Kommunikationsbeauftragte im europaweit tätigen Handelsunternehmen
Angst + Pfister tätig. In den 90er-Jahren arbeitete sie unter anderem
in der Beratung bei PR-Agenturen wie Suter Global Communication und Dr.
Peter P. Knobel.
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