Blick will nicht vom Podest runter

Auch wenn 20 Minuten seine Spitzenposition in der Leserschaftsbefragung Mach Basic weiter gefestigt hat, sieht sich der Blick immer noch als die Nummer 1.

Auch wenn 20 Minuten seine Spitzenposition
in der Leserschaftsbefragung Mach Basic weiter gefestigt hat, sieht
sich der Blick immer noch als die Nummer 1. Immerhin ist die
Argumentation etwas feiner geworden als im vergangenen Jahr. Stellte
sich Ringier-Zeitungenchef Bernhard Weissberg damals trotzig auf den
Scheuklappen-Standpunkt, nur eine Kaufzeitung sei eine richtige
Zeitung, so geht das Boulevardblatt die Sache diesmal mit dem
Weitwinkelobjektiv an: Blick sei die stärkste Medienmarke der Schweiz,
heisst es in der Dienstagsausgabe. Nummer 1 nicht nur bei den gekauften
Tageszeitungen, sondern auch bei den Sonntagszeitungen und den
Internet-Medienseiten. Bei letzteren liegt Blick.ch mit 341’000 Nutzern
(engerer Nutzerkreis) noch deutlich vor 20 Minuten.
Allerdings konnte dessen Website um fast 25 % auf 264’000 Nutzer
zulegen, während Blick.ch praktisch stagnierte (+0,3 %).
Die ausführliche Analyse von Mach Basic und MA Comis finden Sie in der Werbewoche
vom 15. September 2005. Kein Abo? Einzelausgaben der Werbewoche können
bei Ginette Peter – – bestellt werden (CHF 8.00 + MwSt./Porto).

Bakom plant Grossaktion gegen Schleichwerbung

Noch steckt das Projekt in den Kinderschuhen.

Man plane eine «flächendeckende
Untersuchung» zur Schleichwerbung im Fernsehen, kündigte Bakom-Direktor
Martin Dumermuth im SonntagsBlick an. Eine Nachfrage der Werbewoche
ergab, dass das Projekt noch in den Kinderschuhen steckt.
«Wir haben
das Konzept der Untersuchung noch nicht erstellt», sagte Bakom-Juristin
Susanne Marxer der Werbewoche. Ungefähr im Spätherbst werde das
Bundesamt damit beginnen, eine Auswahl an Programmen zu sichten. Man
werde vor allem die grösseren Sender mit Eigenproduktionen unter die
Lupe nehmen, die Untersuchung aber in allen Sprachregionen durchführen.

«Wir werden prüfen, ob für Produktplatzierungen in TV-Produktionen
Sach- oder Geldleistungen bezahlt wurden und ob diese korrekt
ausgewiesen sind. Die Veranstalter sind uns dabei auskunftspflichtig,
müssen also Verträge oder geforderte Informationen vorlegen», erklärte
Marxer. Wenn das Bakom Rechtsverstösse feststellt, kann ein Verfahren
durchgeführt werden. In erster Linie gehe es dann darum, festzustellen,
ob Schleichwerbung vorliege und diesfalls die Sender aufzufordern,
diese zu beseitigen. Ein Strafverfahren hingegen werde nur eröffnet,
wenn ein schwerwiegender Fall vorliegt.

Das Bakom wurde in diesem Jahr schon einige Mal wegen Schleichwerbung,
Werbung für den Sponsoren oder ungenügender Sponsorennennung im
Fernsehen aktiv und machte eine Aufsichtsbeschwerde. Neben dem viel
diskutierten «Traumjob»-Fall von SF DRS vom Juli wurden folgende
gerügt: Die SRG für die Sendungen «Fensterplatz» und «Spielfilm», Sat.1
Schweiz für «live ran», Presse TV für «Fussballtalk» und Telebärn für
die «Murmi News».

Carole Scheidegger

BTI Switzerland bucht Lesch + Frei

Die Agentur wurde von Business Travel International für die Konzeption einer Retention-Mailing-Kampagne gebucht.

Die Werbeagentur Lesch + Frei wurde von
Business
Travel International (BTI) für die Konzeption einer
Retention-Mailing-Kampagne gebucht. «Im Rahmen einer
Konkurrenzpräsentation überzeugte Lesch + Frei die Verantwortlichen bei
BTI Switzerland mit einer Idee, die bestehende KMU-Kunden in mehreren
Stufen an die vielfältigen Service-Dienstleistungen des Schweizer
Marktführers für Geschäftsreisen erinnert und sie auf witzige und
spannende Art an BTI bindet», heisst es in einer Medienmitteilung der
Agentur. Der Start der Kampagne ist auf Oktober dieses Jahres
festgelegt.

105 setzt auf Hits

105 lanciert ein viertes Radioprogramm. 105 Hitradio soll der neue Websender heissen.

Angesichts des Erfolgs seiner bestehenden
Webradios (105 Original, 105 Dope und 105 Classics)
lanciert Radio 105 nun ein viertes Programm namens 105 Hitradio. Der Sender, der sich bisher in Sachen
Musik als Trendsetter präsentiert und Titel abseits von Hitparade und
Mainstream gespielt hat, setzt nun auf Hits und möchte so sein Angebot
ergänzen. «105 versteht sich immer mehr als moderne Musikplattform,
welche mit seiner Markenstärke und Glaubwürdigkeit möglichst alle
Bedürfnisse der jungen Zielgruppe abdecken will», heisst es in einer
Medienmitteilung. Giuseppe Scaglione, Gründer und
Geschäftsführer von Radio 105, ist überzeugt, dass das Medium Radio
auch in Zukunft, trotz der steigenden Beliebtheit von MP3-Playern, eine
bedeutende Rolle spielen wird. Deshalb plant 105 auch künftig weitere
Webradios für junge Zielgruppen.

«Die Schweiz Cannes eben doch!»

Cinecom lädt zur Vorführung der Cannes-Rolle 2005.

Wenn Sie diese Headline lustig finden,
haben Sie nichts verloren an der Premiere der Cannes-Rolle, frotzelt
die Einladung zu eben dieser, kreiert wie immer von Cavegn Werbung.
Alle andern dürfen sich ab sofort bis 29. September anmelden bei der
Cinecom unter Tel. 044 448 48 48 oder auf Canneslions.ch. Die
Cannes-Rolle 2005 wird am Donnerstag, 6. Oktober ab 18.30 Uhr in der
Maag Music Hall in Zürich gezeigt. Die Platzzahl ist beschränkt.

Mit Kaffee und Game für einen Presse-GAV

Am 14. September findet der nationale Presse-GAV-Aktionstag statt. Mit einem Pressecafé und dem GAV-Game möchten die Arbeitnehmerverbände eine möglichst breite Masse erreichen.

Am 14. September findet der nationale
Presse-GAV-Aktionstag statt. Die beiden Arbeitnehmerverbände Impressum
und Comedia laden in ihr Pressecafé neben dem Zürcher Bahnhof
Stadelhofen ein. Dieses bietet von 9 bis 14 Uhr Journalisten und
Journalistinnen und sowie Interessenten und Interessentinnen
Gelegenheit, sich persönlich über den aktuellen, problematischen
Zustand ohne Presse-GAV zu informieren. Somit soll die Möglichkeit
bestehen, Interesse an einem unabhängigen, qualitativ hochstehenden
Journalismus zu zeigen. Neben dem Pressecafé soll auch eine witzige
Internet-Aktion auf die Problematik aufmerksam machen: Mit dem
Online-GAV-Game möchten die Arbeitnehmerverbände eine möglichst breite
Masse erreichen und sensibilisieren. Wem es
unter Gavgame.ch gelingt, möglichst viele Journalisten via Mausclick
auf den roten GAV-Teppich zu retten, bevor sie in die Druckerpresse
geraten, kann mit etwas Glück ein Abonnement einer Tageszeitung
gewinnen.

Die Orbit-iEx wird nach Zürich verlegt

Der Umzug im nächsten Jahr entspricht dem Mehrheitswunsch der Aussteller.

Die ICT-Fachmesse Orbit-iEx findet 2006
neu im Messezentrum Zürich statt. Eine Befragung der diesjährigen
Aussteller zeigte, dass 75 % einen Standortwechsel von Basel nach Zürich
bevorzugen. Viele persönliche Gespräche mit Ausstellern, die der Messe
dieses Jahr fernblieben, deuteten in die gleiche Richtung, wie es in einer Mitteilung heisst. Im Mai 2005
fand in Basel die erste Orbit-iEx statt, die aus der Basler Orbit und
der Zürcher Internet-Expo entstanden ist. Als Marktplatz und als
Fachmesse für Informations- und Kommunikationstechnologie will sie
Wirtschaftsführer mit den Technologien vertraut machen, die ihr
Geschäft schon in naher Zukunft verändern werden, aber auch erleichtern
können. «Die positiven Reaktionen der diesjährigen Aussteller und der
Besucher zeigen, dass wir mit unserem Konzept einer Fachmesse für
businessorientierte ICT richtig liegen und die Bedürfnisse der
Wirtschaft damit erfüllen», erklärt Orbit-iEX-Messeleiter Giancarlo
Palmisani von der Exhibit AG. Am Messekonzept soll sich daher trotz
Umzug von Basel nach Zürich nichts ändern.

Star TV erhält Busse wegen Shishas

Weil er gegen das Tabakwerbeverbot verstossen hat, soll der Privatsender 4000 Franken zahlen.

Der Schweizer Privatsender Star TV soll
aufgrund eines Verstosses gegen das Tabakwerbeverbot eine Busse von
4000 Franken zahlen. Das berichtete Radio Zürisee. In der Verkaufssendung «Netto netto» hat Star TV
Wasserpfeifen und den dazugehörigen Tabak angepriesen. Gemäss dem
Bundesamt für Kommunikation (Bakom) hat der Sender somit gegen das
Tabak-Werbeverbot verstossen und muss folglich neben der Busse dem
Bundesamt auch noch die bei der Sendung unrechtmässig erzielten
Einnahmen abliefern. Der Entscheid des Bakoms ist jedoch noch nicht
rechtskräftig.

FAZ  konzentriert sich aufs Zeitungsgeschäft

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung verkauft das Buchgeschäft.

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ)
verkauft das Buchgeschäft der Verlagsgruppe DVA, Kösel und Manesse
unter Kartellamtsvorbehalt an Random House, wie die FAZ-Gruppe am
Dienstag mitteilte. Somit setzt die Gruppe die Konzentration auf das
Zeitungsgeschäft fort, nachdem sie im Jahr 2003 bereits die
DVA-Zeitschriftensparte verkauft hat. Vom Verkauf ausgenommen sind die
DTV-Beteiligungen und weitere Beteiligungen, die bei den bisherigen
Gesellschaftern verbleiben. Mit dem Verkauf an die Bertelsmann-Tochter
Random House sei eine kontinuierliche Autoren- und Kundenbetreuung bei
der DVA und ihren beiden Töchtern sichergestellt, heisst es einer
Medienmitteilung.

Adam & Adam betreut Markenführung von Swiss Snowsports

Der Aufgabenbereich umfasst neben dem Redesign der CI/CD das Ausarbeiten der neuen Markenstrategie und interne und externe Kommunikationsmassnahmen.

Die Kommunikationsagentur Adam & Adam
betreut die gesamte Markenführung von Swiss Snowsports sowie der
Schweizer Ski- und Snowboardschulen. Der Aufgabenbereich umfasst neben
dem Redesign der CI/CD das Ausarbeiten der neuen Markenstrategie und
interne und externe Kommunikationsmassnahmen. Swiss Snowsports
entwickelt Aus- und Weiterbildungs- sowie Mitgliederprogramme und setzt
diese um. Der Verband unterstützt zudem seine Mitglieder im Bereich
Administration, Marketing und Qualitätsmanagement.

20 Minuten schrammt an der Million vorbei

Die Gratiszeitung hat gemäss der Mach Basic 2005 gegenüber dem Vorjahr um 166'000 Leser zugelegt.

Noch bleibts bei einer sechsstelligen
Leserzahl: Die Gratiszeitung 20 Minuten erreicht gemäss der heute
veröffentlichten Mach Basic 2005 rund 948’000 Personen. Sie hat damit
gegenüber dem Vorjahr um 166’000 zugelegt. Die (verkaufte)
Boulevardzeitung Blick, lange Zeit grösste Tageszeitung der Schweiz,
erlitt dagegen einen Rückgang um 19’000 auf 717’000 Leser. Verluste
gabs auch für den Tages-Anzeiger (–5000), die Berner Zeitung (–21’000),
die Basler Zeitung (–11’000) und das St. Galler Tagblatt (–10’000).
Einen minimalen Anstieg (2000 Leser) verzeichnete dagegen die Neue
Luzerner Zeitung, in deren Stammgebiet 20 Minuten im Juni 2004
eingedrungen ist. Auch die Neue Zürcher Zeitung (+15’000) und die
Mittelland Zeitung (+7000) steigerten sich. Im Trend liegt offenbar die
Sonntagslektüre. Alle drei Blätter der Deutschschweiz verzeichnen mehr
Leser. Der SonntagsBlick legte um 11’000 auf 988’000 zu, die
SonntagsZeitung um 23’000 auf 813’000 und die NZZ am Sonntag um 40’000
auf 457’000 Personen.

Direct-Lions brüllen in Miller’s Studio

Am Dienstag lädt Alex Schmid Direct wieder zur Präsentation von Siegerkampagnen und Shortlist aus Cannes.

Am Dienstag, 13. September lädt die
Agentur Alex Schmid Direct wieder zur Präsentation von Siegerkampagnen
und Shortlist des Cannes-Wettbewerbs Lions Direct. Zusätzlich stellt
Mitinhaber Ralf Doller, der dieses Jahr in der Cannes-Jury sass, im
Rahmen einer persönlichen Führung seine Favoriten vor. Der ungezwungene
Anlass mit Apéro findet ab 17 Uhr im Miller’s Studio in der Mühle
Tiefenbrunnen (Zürich) statt. Unverbindliche Anmeldung auf der Website
der Agentur.
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