The House: Neue Leitung Kreation

Peter Trüb verlässt die Agentur The House Agency und übergibt das Kreativ-Zepter an das neu formierte Kreativ-Team unter Leitung von Grischa Rubinick im Zuge der Transformation der Agentur.

Seit Anfang März hat Grischa Rubinick als Executive Creative Director die Leitung der Kreation und Mitglied der Geschäftsleitung von The House übernommen. Peter Trüb verlässt die Agentur im Zuge der Weiterentwicklung der Kreation und Transformation des mittlerweile 22-köpfigen Unternehmens per Ende April 2015, um sich beruflich neu zu orientieren. Peter Trüb war Gründungsmitglied und bis im Februar für die kreativen Geschicke der Agentur verantwortlich.

Die Führungscrew setzt sich (alphabetisch geordnet) weiterhin wie folgt zusammen: Guy Colle (Director IT / Development), Andreas Jorgella (Business Development), Nico Podgorny (Director Consulting), Grischa Rubinick (Executive Creative Director) und Stephan Suter (Director Media / VRP).

In den vergangenen Wochen konnte sich The House bei mehrere Neukundenprojekte durchsetzen. Darunter sind Kunden aus der Unterhaltungselektronik, der Aus- und Weiterbildung, Detailhandel sowie aus dem Finanzbereich. Erste Arbeiten werden in Kürze zu sehen sein und vorgestellt.

 

Walter Heckendorn wechselt zu Dotpulse

Walter Heckendorn, Client Service Director und Mitarbeiter der ersten Stunde bei Suchmaschinenmarketing Agentur Yourposition, wechselt als Head Digital Marketing per 1. Mai zur Zürcher Agentur Dotpulse.

Nach über 10 Jahren sieht er für sich die Zeit für eine Veränderung gekommen. Bei Dotpulse habe er die Möglichkeit, seine Erfahrung und seine Visionen zum Ausbau und der Weiterentwicklung von Digital Marketing einzubringen. «Als eidg. dipl. Kommunikationsleiter und mit seiner langjährige Expertise in der strategischen Kundenberatung und -entwicklung im Bereich Digital Marketing vereint Walter Heckendorn in sich alle Kompetenzen, die wir uns als Ergänzung für unsere Agentur gewünscht haben», so Imre Sinka, Gründer und Partner bei Dotpulse.

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Die Agentur entwickelt Webseiten und Applikationen. Sie unterstützt ihre Kunden mit Suchmaschinenoptimierung und Adwords Kampagnen. Nun will Dotpulse diesen Bereich mit der Unterstützung von Walter Heckendorn weiter stärken und ausbauen.

 

Frühlingskampagne für Schweizer Fleisch

Zum Frühling wartet Polyconsult für Schweizer Fleisch mit einer frischen Kampagne auf, bestehend aus einem TV-Spot, situativen Printsujets und einem neuen Sponsoring-Billboard für Giacobbo/Müller.

Im neusten TV-Spot gibt sich die schönste Hauptsache der Welt mal ganz romantisch und tut sich als idealer Botschafter für Liebesbeweise hervor. Der Spot läuft von April bis Mai und wurde für die Einschaltungen rund um den Muttertag am 10. Mai entsprechend adaptiert.

https://www.youtube.com/watch?v=qynxc0G0u8g

Begleitet wird die TV-Präsenz von einer breiten Printkampagne in reichweitenstarken Publikumszeitschriften und jüngeren Titeln, unter anderem SI Style, Gala, Wir Eltern und 20 Minuten Friday. Dabei sind die Inserate auf die jeweiligen Titel abgestimmt.

SI_Style_Trends_fuer_den_Sommer_0
 
Gala_Beste_Seite
WirEltern_Papatag
20_Minuten_Friday_Ab_in_die_Pfanne

 Ebenfalls ab April kommt ein neues Billboard zum Einsatz, das das Sponsoring-Engagement von «Schweizer Fleisch» bei Giacobbo/Müller in gewohnt humorvoller Art und Weise kommuniziert.

https://www.youtube.com/watch?v=peeU-cEjwoQ

Verantwortlich bei Proviande: Marcel Portmann (Leiter GB Marketing & Kommunikation). Verantwortlich bei Polyconsult: Roger Ghezzi (CD), Petra Brönnimann (Art Direction), Helene Zenhäusern, Lukas Schmid (Text), Mike Brodbeck, Doro Beck (Beratung). Verantwortlich für Filmproduktion: Shining Pictures, Caroline Braun (Producer), Roland Schmid (Regie und Kamera); Fotografie: Julien Vonier; Mediaplanung: AMS Media.
 

NZZ-Regionalmedien: Neuer Leiter Digitale Medien

Die Regionalmedien der NZZ-Mediengruppe in der Zentral- und Ostschweiz verstärken ihre digitale Entwicklung und bauen den Bereich aus. Manuel Küffer übernimmt ab 1. September 2015 die neu geschaffene Position des Leiters Digitale Medien.

Manuel Küffer nimmt in seiner Funktion als Leiter Digitale Medien Einsitz in die Geschäftsleitung der Regionalmedien und rapportiert direkt an Jürg Weber, Leiter Regionalmedien. Er ist aktuell Head of Commercial Business bei ImmoScout24 und war bereits von 2008 bis 2013 im Digitalbereich der NZZ-Mediengruppe tätig. Manuel Küffer verfügt über 25 Jahre Erfahrung im Medien- und Telekombereich, unter anderem bei der SRG und Orange/France Télécom.

Um das Wachstum im Nutzer- und Werbemarkt zu beschleunigen, werden in erster Priorität die beiden Newsportale Luzernerzeitung.ch und Tagblatt.ch neu positioniert, vereinheitlicht und ausgebaut, heisst es in einer Mitteilung der NZZ-Mediengruppe vom Freitag. Künftig werden die beiden Online-Redaktionen in Luzern und St. Gallen im Newsbereich vermehrt kooperieren. Die Produktentwicklung und das Online-Marketing der Regionalmedien werden neu durch den Leiter Digitale Medien zentral koordiniert und die Synergien mit der NZZ-Mediengruppe Im technischen Bereich verstärkt.

 

SRG-«GAU»: Drohendes Nein zur Billag-Vorlage

Aus einer formellen Diskussion um die Gebührenerhebung ist inzwischen eine Grundsatzdebatte über die SRG und den Service public geworden. SRG intern spricht man von einem «drohenden Abstimmungs-GAU», wie die Schweiz am Sonntag schreibt.

Am 14. Juni entscheidet die Stimmbevölkerung über die Revision des Radio- und Fernsehgesetzes. Es droht ein Volks-Nein zur Billag-Vorlage. Eine gewichtete Online-Umfrage ergab gemäss Schweiz am Sonntag überraschend eine Nein-Mehrheit. Auch FEP und GLP beschlossen die Nein-Parole. Eine Ablehnung der Vorlage, so die Befürchtung intern, würde von Politikern als Signal für einen SRG-Abbau instrumentalisiert.

Hinter der SRG stehen am stärksten wohl noch die SP und die CVP, wenn auch diese nicht ohne Kritiker. So betont SP-Ständerätin gegenüber der Schweiz am Sonntag zwar, dass der Service-public-Auftrag der SRG «richtig und wichtig für die mehrsprachige Schweiz» sei, aber sie zweifle daran, dass die SRG diesen Auftrag noch erfülle. Denn weder Informations- noch Kultursendungen hätten genug Stellenwert, stattdessen gebe es zu viel Unterhaltung und Boulevard. «Die SRG braucht einen Schuss vor den Bug», sagt sie laut Schweiz am Sonntag hinsichtlich der Referendumsabstimmung vom 14. Juni.

FDP-Vizepräsident Christian Wasserfallen hält unabhängig vom Urnengang bereits einen Abbauplan bereit. Dieser liegt der Schweiz am Sonntag vor und enthält etwa die Abschaffung des TV-Senders SRF Info. Auch Radio Virus gehöre abgeschafft, heisst es. In Frage gestellt wird auch Radio SRF 3. Und einzelne Sendungen, wie etwa «Voice of Switzerland» oder «Supertalente», könnten auf privaten TV-Sendern gezeigt werden, wie Wasserfallen gemäss Schweiz am Sonntag sagt.
 

Zu guter Letzt: Wie Beachbody-Werbung einen Shitstorm auslöste

Eine umstrittene Werbekampagne für Proteinpulver zum Abnehmen muss aus der Londoner U-Bahn verschwinden, da der Werbe-Kontrollbehörde ASA eine leicht bekleidete, schlanke Frau im Bikini nicht behagt. Und die Geschichte nimmt ihren Lauf...

Die ASA hat Untersuchungen gegen die Kampagne eingeleitet, welche auf Plakaten eine leicht bekleidete, schlanke Frau im Bikini zeigt. Das Model auf den Plakaten stellt die Frage: «Are you Beach Body ready?» («Hast du schon deinen Strandkörper?»). Die Plakate kämen in den nächsten drei Tagen runter, teilte die ASA mit und nannte Bedenken wegen Abnehm-Versprechen in der Werbung. Die Kampagne könne «in ihrer derzeitigen Form nicht wieder erscheinen». Stein des Anstosses ist die «soziale Unverantwortlichkeit» der Kampagne. So soll die eingeleitete Untersuchung unter anderem klären, ob die Kampagne sozial unverantwortlich ist. Die Behörde steht nach eigenen Angaben mit dem Anbieter Protein World in Kontakt und hat die Kampagne auch mit der Firma diskutiert.

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(Bild: Guardian.com)

Bisher hingen zahlreiche Plakate in U-Bahn-Stationen und -Zügen in der britischen Hauptstadt. Sie hatten viele Passanten verärgert. Bei der ASA gingen nach eigenen Angaben 360 Beschwerden ein. Kritikerinnen und Kritiker meinten, die Werbung sei sexistisch und stufe Frauen zum Objekt herab. Viele Menschen würden sich angesichts der Plakate physisch minderwertig fühlen, meint Charlotte Baring, die eine Onlinepetition für die Entfernung der Plakate gestartet hatte. Am kommenden Samstag wollten alle Gegner der Werbung ihren Strandkörper im Londoner Hyde Park zeigen – in Kleidung, in der sie sich wohlfühlen.
Der Marketingchef der Firma Protein World, Richard Staveley, sagte dem Fernsehsender ITV, die Kampagne frage Frauen lediglich, ob sie ihre Ziele erreicht hätten. Er gab an, die Firma habe wegen der Kampagne sogar eine Bombendrohung erhalten.

Dafür gibt es für Staveley nun aber auch eine gute Nachricht: auf zahlreichen Plattformen wurde bereits über die Sache berichtet – neben dem Guardian war die Streitfrage auch im Spiegel zu finden. Unzählbare weitere Plattformen berichteten über die Plakate und eine im Hyde Park stattfindende Demo. Ins Auge gestochen ist dann aber vor allem, wie der Hersteller auf einen dräuenden Shitstorm reagierte (uma/SDA):

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(Bild: Woman.at)

Teaserbild: Mashable.com
 

Büchner: Vom Spiegel zur Blick-Gruppe

Der vormalige Chefredaktor der Deutschen Presse-Agentur und des Nachrichtenmagazins Spiegel, Wolfgang Büchner, soll im Medienunternehmen Ringier Chef der Blick-Gruppe werden. Dies schreibt die NZZ am Sonntag.

Wolfgang Büchner erhalte den Auftrag, die Titel Blick, Sonntags-Blick, Blick am Abend sowie Blick.ch publizistisch weiterzuentwickeln. Bei der Deutschen Presse-Agentur machte er sich gemäss NZZ am Sonntag einen Namen als Chef, der Redaktionsstrukturen modernisieren kann. Er konzentrierte die zuvor im ganzen Land verstreute Nachrichtenredaktion in Berlin. Sowohl Blick als auch Sonntags-Blick kämpfen mit markant sinkenden Auflagen.

 

Tag der Pressefreiheit

51 Medienschaffende sind in den ersten vier Monaten dieses Jahres getötet worden. Das sind 24 Prozent mehr als in derselben Periode des Vorjahres, wie die Organisation Presseemblem-Kampagne (PEC) in Genf am Donnerstag mitteilte.

Anlässlich des Tages der Pressefreiheit vom kommenden Sonntag erklärte sich die Organisation besorgt über «neue sehr beunruhigende Bedrohungen, denen Medienschaffende ausgesetzt sind, wie gezielte Tötungen durch Terrorgruppen sowie Hacker-Attacken gegen Medien». PEC ist zudem alarmiert über die grosse Zahl von Medienschaffenden, die von Dschihadistengruppen getötet wurden. Von den insgesamt 51 getöteten Journalisten wurden 21 erschossen, darunter acht bei dem Terroranschlag gegen die Satirezeitschrift Charlie Hebdo in Paris am 7. Januar. Terrorgruppen gelang es auch, Medien mit Hacker-Angriffen lahmzulegen, wie den frankofonen Sender TV5Monde.

Mit 17 Opfern kamen am meisten Medienschaffende in den Kriegsgebieten im Nahen Osten und in Nordafrika ums Leben. Allein in Libyen, wo mehrere bewaffnete Gruppen um die Macht kämpfen, wurden acht Journalisten getötet. Im Jemen kamen seit der Zunahme der Kämpfe im März vier Medienschaffende ums Leben.

PEC ist auch besorgt über die Lage in der Ukraine. Von den vier Journalisten, die dort seit Januar ums Leben kamen, wurden drei gezielt getötet. In Zentralamerika (Mexiko, Guatemala und Honduras) hat sich die Lage nicht verbessert. Dort wurden seit Januar sechs Medienschaffende getötet. (SDA)

Teaserbild: PEC
 

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Déformation professionelle – Berufskrankheiten in Werbung und Marketing

Axel Eckstein, Executive Creative Director bei Leo Burnett Schweiz, schreibt in der Werbewoche über Pathologisches in Werbung und Marketing. In der siebten Folge: Ideen-Wundliegen (decubitus idea).

Beschreibung

Das Ideen-Wundliegen bezeichnet Geschwüre, die sich bilden, wenn Ideen lange herumliegen. Dann, wenn man noch viel Zeit bis zur Umsetzung hat oder wenn eine Umsetzung überhaupt nicht vorgesehen ist. Besonders gefährdet sind reife Kampagnenarchitekturen, die mehrfach in verschiedenen Gremien präsentiert wurden.

Symptome

Konzepte, die zwar zu Ende gedacht, aber noch nicht gemacht sind, bekommen Druckstellen an exponierten Partien wie der Headline oder dem Key-Visual. Hält der Druck zu lange an, kommt es zu irreversiblen Schäden am konzeptionellen Grundgerüst.

Entstehung

Der schädliche Druck entsteht allein dadurch, dass Beteiligte (Kunde, Kreative, Berater) oder Unbeteiligte (Freunde, Verwandte, Hauspersonal) den Entwurf wiederholt anschauen. Nach einiger Zeit werden wunde Punkte sichtbar, z. B. ein Wort, das mehrdeutig ist, eine Story, die nicht jeder versteht, oder ein Inserat, das andere Menschen zeigt als der TV-Spot.

Behandlung

Beim Ideen-Wundliegen hat Druckentlastung oberste Priorität. Dies geschieht durch Umlagern der Layout-Elemente und Umbauen der Präsentationsfolien in regelmässigen Abständen. Sind die wunden Punkte klein und trocken (Pointen), reicht es unter Umständen, sie mit einem Voice Over abzudecken. Grössere Bereiche werden mit einer sterilen Lösung behandelt. Bei einer fachgerechten Therapie muss daran gedacht werden, Abstriche von der Idee zu machen.

Bisher erschienen:

Panisch-progressive Störung (morbus pendulum)
Margenentzündung (gastritis profit)
Erfolgsschielen (strabismus successus)
Goldfieber (febre auri)
Platitourette (repetitio nausea)
Visueller Fetischismus (stimulus best practice)
Probonose (thrombosis facsimile)

Musik in den Ohren

Im Auftrag der Hear the World Foundation hat die Zürcher Werbeagentur Serranetga eine Präventionskampagne realisiert, die Musikbegeisterte dazu aufruft, das eigene Gehör mehr zu schätzen und zu schützen.

Seit dem 25. April zieren Songzitate bekannter Musiker die Plakate, Displays und die gratis Ohrstöpsel-Verteilboxen der Hear the World Foundation an Konzerten in der gesamten Schweiz. Im Namen der Stiftung der Sonova Holding setzen sie das Wort «Hören» in einen neuen Kontext und rufen so Musikliebhaber an Konzerten, an denen hohe dB-Werte üblich sind, zum Schutz des Gehörs auf.

Anlass zur Lancierung der neuen Gehörschutzkampagne gab das Konzert der deutschen Band Unheilig im Zürcher Hallenstadion. Das Songzitat «Manchmal will ich alles hören» von Frontmann Der Graf ziert das Plakat. Der Graf von Unheilig ist Botschafter von Hear the World und unterstützt als gelernter Hörgeräteakustiker die Stiftung bereits seit 2012. Als Präventionspartner ermöglicht der grösste Schweizer Konzertveranstalter Good News eine effiziente Ansprache der Zielgruppe vor Ort.

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Verantwortlich für die Umsetzung der Präventionskampagne ist die Zürcher Werbeagentur Serranetga. «Sie hat es geschafft, ein weit verbreitetes und gleichzeitig sehr heikles Thema anzusprechen, ohne dabei bevormundend zu wirken», so Elena Torresani, Leiterin der Hear the World Initiative. «Mit den Songtext-Ausschnitten ihrer Stars fühlen sich Fans direkt angesprochen. Dadurch wird die Glaubwürdigkeit und gleichzeitig die Motivation, den Rat zu befolgen gesteigert.»

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Verantwortlich bei Hear the World: Michèle Meier (Corporate Social Responsibility Manager Sonova), Elena Torresani (Head of Hear the World Initiative Sonova). Verantwortlich bei Serranetga: Florian Beck (Creative Direction), Fabian Esslinger, Florian Bosshard (Art Direction), Matthias Ziegler (Text), Daniel Zuberbühler (Client Service Director), Olivia Guler (Projektleitung).

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(Die Promotoren verteilen im Namen von Hear the World gratis Ohrstöpsel an die Konzertbesucher.)
 

Label «Typisch Bern» auf Produktverpackungen

«Typisch Bern»: So heisst ein Label, das seit Neustem auf mehreren Produkten aus der Stadt Bern und dem Oberaargau prangt. Bern Tourismus und mehrere Partnerorganisationen wollen damit die 2011 eingeführte Marke Bern weiter stärken.

Vorerst zwei Produzenten aus der Stadt Bern, fünf weitere aus dem Oberaargau sowie die Themenmärkte Huttwil werden das Label nun auf Verpackungen und in Werbebotschaften verwenden. Zu den Produzenten gehören etwa die Berner Bäckerei Reinhard mit ihren Lebkuchen und die Pflegeprodukt-Herstellerin Suissessences in Wangen an der Aare. Die Idee hinter dem neuen Label ist, dass die Hersteller der Produkte von der Marke Bern profitieren, dass aber auch die Tourismusdestination Bern von der Qualität und dem guten Ruf der Produkte einen Nutzen zieht. Das sagten Vertreter von Bern Tourismus und von Partnerorganisationen am Donnerstag vor den Medien in Bern. Dementsprechend erhalten das Label nur Produzenten, welche einen direkten Bezug zur Region Bern aufweisen, mit hoher Qualität produzieren und Massnahmen zur Nachhaltigkeit umsetzen.

Nicht nur auf Produkten soll das neue Label zu sehen sein. Es soll auch für Dienstleistungen, Events und Institutionen vergeben werden, die für Bern stehen und «wo Bern drin ist», wie Markus Lergier sagt, der Direktor von Bern Tourismus.

Dass in einer ersten Phase erst sieben Produzenten und die Themenmärkte Huttwil das Label verwenden, führen die Verantwortlichen auf die Umstände zurück: Die Einführung eines solchen Labels brauche eine gewisse Zeit. Verpackungen könne man beispielsweise nicht von einem Tag auf den andern abändern. In einem Jahr verwendeten sicher zehn Unternehmen aus der Stadt Bern das Label, prognostizierte Lergier. Sven Gubler, Direktor der Innenstadtorganisation BERNcity, sagte, in seiner Organisation sei das Interesse am Label hoch. (SDA)

Teaserbild: Bern Tourismus
 

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