Exxtra: Kinobeleuchtung als Teil von Audi-Spot

Exxtra hat die Kinobeleuchtung zum Teil eines Audi-Spots gemacht und bewirbt mit der überraschenden Mediaidee für die Laserlicht-Technologie von Audi.

Die Laserlicht-Technologie von Audi erhellt auch die dunkelsten Orte. Doch wie kann man dies in der Werbung erlebbar machen? Die Idee: die Beleuchtung von Kinosälen zum Teil eines Audi Spots machen. Und so funktionierte es: In einem von Fluxif animierten Spot fuhr ein Audi aufs Publikum zu. Und je näher er kam, desto mehr wurde auch die Saalbeleuchtung aufgedreht. Bis das Audi Laserlicht den ganzen Kinosaal erleuchtete. Die Media-Idee wurde während einer Woche im Zürcher Kino Corso umgesetzt.

Verantwortlich bei Amag Automobil- und Motoren: Donato Bochicchio (Markenchef/Direktor Audi), Christian Frey (Marketingleiter Audi), Stefanie Koch (Leiterin Marketing Kommunikation Audi). Verantwortlich bei Exxtra (Member of Y&R Group Switzerland): Markus Gut (CCO), Martin Stulz, Dominik Oberwiler (CD) Olivia Gnani, Sebastian Eppler, Andrei Vid (Art Direction), Susan Baumgartner (Beratung). Verantwortlich bei Fluxif: Fabian Scheffold (Lead Visual Artist) Filip Frisk (Lead Visual Artist), Martin Hernblad (Visual Artist).

1_11
2_11
3_10

 

Lakrits: Botschaften im Raum erlebbar machen

«Lakrits» heisst das neu gegründete Atelier von Jvo Ruppanner und Michaela Brunner. Damit schaffen die Beiden in Zürich ein neues Angebot: Die Gestaltung von erlebbaren Räumen für Marken und deren Botschaften.

Einst als Geschäftsführer und Creative Director beziehungsweise als Artdirector und Designerin für die Firma «Konform» tätig, verbinden die beiden Kreativen nun noch konsequenter Szenische Architektur und Design.

Lakrits_3_farbe.

Am 12. April 2015, dem offiziellen Welt-Lakritstag, fiel der Startschuss der neuen Gestaltungsagentur an der Zurlindenstrasse in Zürich. Die Adresse bildet das kreative Herzstück des neuen Unternehmens. Der Firmenname «Lakrits» bezieht sich auf die im Norden sehr beliebte Süssigkeit (auf Deutsch eher als «Lakritz» bezeichnet). So unterschiedlich wie sich die Geschmacksrichtungen und Formen der Lakrits präsentieren, so vielfältig will auch die Agentur von Jvo Ruppanner und Michaela Brunner den Markt bearbeiten. Der Fokus liegt dabei auf der szenischen Gestaltung. Lakrits spannt den roten Faden zwischen Vision und Realität. Mittels Kreativität und ausgewiesenem Know-how in den Umsetzungsmöglichkeiten sollen Werke entstehen, die eine klare Geschichte erzählen.

Bildschirmfoto-2015-04-28-um-10.57.08

Reichhaltiger Erfahrungsschatz

In diesem Feld verfügen beide Inhaber schon über eine umfangreiche Erfahrung. Jvo Ruppanner hat seine Gestaltungs- und Konstruktionskompetenzen über verschiedene Stationen – vom Bildhauer zum Zimmermann bis hin zum Lichtdesigner – erarbeitet, bevor er sich selbständig machte und die Firma Konform mit 50 Angestellten inklusive Designabteilung und kompletter Produktion mit acht eigenständigen Gewerken formte. Bei Lakrits setzt er den Weg in neuer Umgebung konsequent fort.

Lakrits_1_farbe

Michaela Brunner hat sich in mehreren etablierten Designagenturen den Blick aufs Wesentliche angeeignet. 2007 gründete sie mit «Medea-Design» ihr eigenes Unternehmen und schärfte dabei auch ihre ökonomische Sichtweise. Von 2011 bis 2014 war sie als Artdirector und Designerin bei Konform. Bei Lakrits kann sie nun ihren reichhaltigen Erfahrungsschatz ausschöpfen und leidenschaftlich einsetzen.

Die Bühne für Marken schaffen

Lakrits will sich gewissermassen als Bühnenbildnerin für das Theater der Marken etablieren. Als Kerngeschäft werden sicht- und spürbare Geschichten und Botschaften im Raum entwickelt. Denn für Michaela Brunner steht fest: «Die Marken- und Firmenidentität wird sich in Zukunft noch stärker auf die erlebbare Raumgestaltung ausdehnen, da der direkte Dialog als Pendant zur virtuellen Kommunikation den Menschen als Individuum ins Zentrum stellt.» Im Raum finde die Urform der Kommunikation statt – mit allen Facetten und Nuancen. Entsprechend würde die Gestaltung von Umgebungen einen immer grösseren Stellenwert erhalten. Hier setzt «Lakrits» an. «Unser Ziel ist», so Jvo Ruppanner, «einen roten Faden durch die gestalterischen Kompetenzen zu ziehen und so die Geschichte konsequent zu erzählen.»

Lakrits startet mit insgesamt drei Mitarbeitenden. Ziel ist eine Verdoppelung bis Ende 2019.

 

Immoscout24 und Somedia spannen zusammen

Immoscout24 und Somedia haben eine exklusive Kooperation beschlossen. Seit Mitte April betreiben und vermarkten die beiden Partner den technologisch aufgerüsteten Immobilienmarktplatz Südostschweizimmo.ch gemeinsam.

Die Plattform ist seit Mitte April live und Bestandteil des regionalen Online-Newsportals Südostschweiz.ch. Im Rahmen der Kooperation wurde die bisherige Marktplatz-Technologie abgelöst und Anfang Monat eine neue, mobile-fähige Lösung von Immoscout24 in das Newsportal Suedostschweiz.ch eingebunden.

Kunden profitieren neu von zusätzlichen Dienstleistungen und Produkten. So können aus bestehenden Inseraten auf Südostschweizimmo.ch schnell und einfach Print-Anzeigen in den Somedia-Zeitungen gebucht und generiert werden. Hierfür stellt ImmoScout24 das eigene Crossmedia-Publisher-Tool «Online-to-Print» zur Verfügung. Die auf dem regionalen Marktplatz publizierten Inserate werden zudem auch auf Immoscout24.ch angezeigt und erreichen so ein noch grösseres Zielpublikum.

Mit rund 71‘000 aktuellen Miet- und Kaufobjekten, 6,4 Millionen Visits und 1,65 Millionen Unique Clients pro Monat (*Quelle: NET-Metrix Audit 2015-3) ist Immoscout24 einer der führenden Schweizer Online-Marktplätze für Immobilien. Martin Waeber, Director Immoscout24: «Wir treiben die Entwicklung unserer Plattform voran und bieten den Kunden eine nutzerfreundliche und effiziente Umgebung – davon werden künftig auch Immobiliensuchende und Inserierende in der Südostschweiz profitieren.» Roger Wolf, Leiter Rubrikenmarkt Somedia, ergänzt: «Dank der Zusammenarbeit mit Immoscout24 verfügen wir nun über eine zeitgemässe Immobilienplattform und können unseren Kunden wertvolle und innovative Zusatzleistungen anbieten.»
 

Deutscher Digital Award: Doppelsilber für Serviceplan Suisse und Plan.Net Suisse

Am 23. April wurde in Berlin erstmals der Deutsche Digital Award verliehen. Serviceplan Suisse und Plan.net Suisse sicherten sich Edelmetall.

Bei der von Jan Böhmermann moderierten Awardverleihung, an der über 400 Gäste aus Wirtschaft, Politik, Medien und der Digitalbranche teilnahmen, wurden aus 445 Einreichungen 39 digitale Arbeiten aus 21 Kategorien mit Edelmetall prämiert: sechs mit Gold, 14 mit Silber und 19 mit Bronze. Unter ihnen gleich zwei Arbeiten der Zürcher Agenturen Serviceplan Suisse und Plan.Net Suisse: Silber gewannen die BMW i3 Kampagne «The Ecoist» für BMW Schweiz in der Kategorie «Digital Advertising Campaigns – Cross-Media Campaign» sowie die Social Media Kampagne «Das fliegende Fahrrad» für Stöckli Swiss Sports. Mit insgesamt sieben Edelmetall-Auszeichnungen war die Serviceplan-Gruppe die grosse Gewinnerin des bedeutenden Anlasses.

https://www.youtube.com/watch?v=NdHeJUdAKhk

https://www.youtube.com/watch?v=c1Ccyjh2NdE

Wirz Corporate: Unmögliches Plakat für APG|SGA

Das innovate!-Team von APG|SGA arbeitet immer mit vollem Einsatz, um alle möglichen und unmöglichen Ideen von Agenturen und Unternehmen zu realisieren. Dafür steht beziehungsweise hängt Daniel Strobel, der Leiter vom innovate!-Team höchstpersönlich.

Und zwar an dem Plakat im Inserat, das Wirz Corporate für die ADC-Festschrift wie auch für die weitere Kommunikation des 2014 neu lancierten Angebots von APG|SGA realisiert hat. Nur fünf Tage dauerte es von der Idee bis zur Umsetzung. So wurde das Plakat mit Daniel Strobel zum lebenden Beweis, dass das innovate!-Team wirklich alles tut, um die unbegrenzten kreativen und technischen Möglichkeiten der Aussenwerbung für die Kunden von APGISGA zu erschliessen.

APGSGA_Innovate-Inserat-1

Verantwortlich bei APG|SGA: Stéphanie Bader, Ernst Fuhrer, Andrea Galatti, Hanspeter Gut, Bernhard Huber, Sabine Tschopp, Corinne Truttmann, Daniel Zurbriggen. Verantwortlich bei Richnerstutz: Christoph Birnstengel, Stefan Weber. Verantwortlich bei Wirz Corporate: Marcel Morach (AD), Andrea Laube, Thore Lingel (Beratung); Fotograf: Stephan Knecht; verantwortlich bei Birdviewpicture: Ricardo Perret, Adrian Bretscher

Google: Förderinitiative mit europäischen Medien

Der US-Internetriese Google und acht europäische Zeitungen haben am Dienstag eine Initiative zur Förderung von Qualitätsjournalismus mit modernen Technologien gestartet.

Die sogenannte Digital News Initiative (DNI) wird nach Angaben von Google in den kommenden Jahren mit 150 Millionen Euro unterstützt. Das Bündnis verfolgt demnach drei wesentliche Ziele: Produktentwicklung, Innovationsförderung und Rechercheförderung. Der Initiative für digitale Nachrichten gehören Die Zeit und die Frankfurter Allgemeine Zeitung aus Deutschland, die britischen Zeitungen Financial Times und The Guardian und die französische Finanzzeitung Les Echos an. Auch La Stampa aus Italien, El País aus Spanien und die niederländische Mediengruppe NRC Media sind beteiligt. Weitere Medien könnten im Laufe der Zeit hinzustossen. Ebenfalls beteiligt sind Institutionen wie das European Journalism Centre und der Branchenverband International News Media Association. Google will mit der Initiative die Nutzung von Online-Medien und nicht zuletzt seiner Suchmaschine fördern. Gemeinsam wollen der Konzern und die Medienbetriebe demnach ausarbeiten, wie neue Produkte Umsätze steigern und das Publikum stärker binden können. Bewerben könne sich «jeder, der an Innovationen im Bereich Online-Nachrichten arbeitet».

Vorbild Frankreich

Vorreiter für die neue Initiative ist ein von Google finanzierter Fonds in Frankreich, der Anfang 2013 eingerichtet worden war. Google richtete einen 60 Millionen Euro schweren Fonds für die digitale Innovation der Presse ein, bei dem französische Online-Medienprojekte eine Finanzierung beantragen können. Das Projekt soll noch bis mindestens Ende des Jahres laufen. Diese Partnerschaft war nach längerem Streit mit den Verlegern geschlossen worden. Die französischen Verleger hatten zuvor eine Abgabe für Suchmaschinen gefordert, die fällig werden sollte, wenn Internetnutzer etwa über die Google-Suchergebnisse auf einen online veröffentlichten Artikel zugreifen. Google hatte daraufhin in einem Brief an die französische Regierung gedroht, französische Medien nicht mehr in seinen Trefferlisten aufzuführen, sollte eine solche Abgabe eingeführt werden. (SDA)

Jonas Wirz ab September neu bei Radio 1

Der 37-jährige Zürcher Jonas Wirz verstärkt ab September 2015 das Moderationsteam des Zürcher Radiosenders Radio 1. Er moderiert künftig wochentags die Nachmittagssendung von 14 bis 19 Uhr.

Radio-1-Chef Roger Schawinski in einer Mitteilung: «Ich freue mich sehr, dass wir mit Jonas einen sehr erfahrenen Moderator mit einer so tollen Stimme verpflichten konnten. Jonas ergänzt unser Team mit seiner Persönlichkeit ideal.» Jonas Wirz gehörte im Jahr 2000 zum Startteam des Jugendsenders Virus und war seit 2006 als Moderator verschiedener Sendungen auf Radio 24 zu hören. Jonas Wirz folgt als Nachmittagsmoderator auf Lisa Känzig. Die 28-Jährige nimmt ab dem Herbst ein Praktikum bei SRF in Angriff.

Seit diesem Monat wieder auf Radio 1 zu hören ist Bea Jucker. Die 34-Jährige übernimmt sporadisch die Moderation verschiedener Sendungen. Bea Jucker war bereits von 2008 bis 2013 bei Radio 1.

Zu guter Letzt: Schlagende Argumente

In vielen Ländern sind Schlaglöcher ein gesellschaftliches Ärgernis und sorgen für Gefahr. Kreativität kann helfen. Und Penisse.

In der Schweiz sind wir verwöhnt: Zeigt sich irgendwo der Ansatz eines Haarrisses im Strassenteer, fährt am nächsten Tag eine Armada von Strassenbauern auf. Meist wird sogar in vorauseilendem Gehorsam erneuert – es gibt schliesslich immer was zu tun. Das hat den Vorteil, dass sich unsere Strassen im Grossen und Ganzen in einem tadellosen Zustand befinden. Der Nachteil: Baustellen, so weit das Auge reicht. Ganz nach dem Motto: Ein Ende ist immer auch ein Anfang.

Von solchen Luxusproblemen können andere Länder nur träumen. In den Strassen bildet sich Schlagloch um Schlagloch – und meist fehlt es den Behörden an Zeit, Geld, Motivation oder Zuständigkeit, um die Schäden zu beheben. Also müssen sich die Bürger selbst zur Wehr setzen.

In der russischen Stadt Jekaterinburg hat die Agentur Voskhod 2012 bei Nacht und Nebel die verantwortlichen Politiker um die Schlaglöcher gemalt (Casemovie). Resultat: Löcher repariert, Clio gewonnen.

2_12

Gleich selbst in die Hand nahm die Fastfoodkette KFC das Problem 2009 in den USA: In fünf Städten wurden grossflächig Schlaglöcher repariert – und mit dem Siegel «Re-Freshed by KFC» versehen.

kfc-potholes

Eine Gruppe kreativer Lithauer – genannt Z999 – produzierte im vergangenen Jahr eine Fotostrecke rund um Schlaglöcher und erregte damit landesweites Aufsehen.

Unbenannt-4_82
 

Im Frühjahr 2015 erregte eine sibirische Künstlerin durch den Einsatz leichtbekleideter Models die längst fällige Aufmerksamkeit des Bürgermeister von Nowosibirsk. Strassenzustand: mässig.
 

In England hat nun aber ein anonymer Künstler aus Manchester einen Weg gefunden, die lästigen Löcher mit weit weniger Aufwand loszuwerden. Zum Handeln veranlasst sah er sich, nachdem zum wiederholten Mal Velofahrer aus seinem Umfeld durch die Strassenschäden verunfallten. Unter dem Pseudonym «Wanksy» – in Anlehnung an den legendären Strassenkünstler Banksy – sprayt er mit abwaschbarer Farbe männliche Geschlechtsteile um die zu reparierenden Belagschäden. 

Unbenannt-5_76
Unbenannt-6_71
Bilder: Facebook.com
 

Die Geschlechtsteile lenken die Aufmerksamkeit scheinbar derart effizient auf die Schäden, dass diese im Normfall innert 48 Stunden repariert sind. Sagt Wanksy – und belegt die Reparaturen mit Fotos. Die Stadt Manchester hingegen dementiert den Zusammenhang gegenüber der BBC, bezeichnet den «Vandalismus» als «kontraproduktiv» und verweist auf die Kinder, welche durch die Zeichnungen Schaden nehmen könnten. Im Gegensatz zu stürzenden Velofahrern dürften die Kinder die Kritzeleien jedoch mit Sicherheit überleben. (hae)

Unbenannt-7_72
Unbenannt-8_59

Hej: Neues Büro für Strategie und Gestaltung

Seit bald zehn Jahren arbeiten Janine Widler und Helm Pfohl als Kreativduo zusammen. Im vergangenen Sommer haben sie mit Hej Creative ihre eigene Agentur gegründet.

Hej Creative – das sind Janine Widler und Helm Pfohl. Die Kommunikationsberaterin und Kulturmanagerin und der Diplomdesigner haben sich vor bald zehn Jahren in der Zürcher Markenagentur Eclat kennengelernt, wo sie beide zuletzt Mitglieder der Geschäfts- und der Kreationsleitung waren. Nun haben sie ihr eigenes Büro gegründet. «Unser Anspruch ist, zu den kreativsten und umtriebigsten Designbüros Europas zu zählen», so Helm Pfohl. «Leistungsgrössen sind für uns: die Qualität der Zusammenarbeit, Verbindlichkeit, sowie eine effiziente und kostenschondende Umsetzung.»

Hej_Creative_Helm_Pfohl_Janine_Widler_1

«Die Chemie stimmte von Anfang an», beschreibt Janine Widler die Zusammenarbeit. «Fachlich ergänzen wir uns, und teilen dabei die gleichen Werte, die gleiche Haltung und die Leidenschaft für unsere Arbeit. Am wichtigsten aber ist: wir blicken in dieselbe Richtung.»

Hej_Creative_Helm_Pfohl_Janine_Widler_2

Senkrechtstart mit buntem Portfolio

Hej Creative startete mit einem bunten Kundenportfolio aus Kultur und Wirtschaft. Aktuell arbeiten wir unter anderem für: Swiss Tennis, Bistro Franzos, Viviane Chassot, Cedac Assessment Beratung, Nana Fink Jewelry Design, Theater Winterthur, Schweizer Fotodesignausbildung. Die komplette Kundenliste und Einblicke in die Arbeiten von Hej finden Sie hier. Hej bietet langjährige Erfahrung in der Markengestaltung. Zu ihren Kompetenzen zählt die Agentur Strategische Kommunikation
, Gestaltung und Implementierung von Corporate Designs, Jahresberichterstattung
, Kreativmanagement und Projektleitung oder Designanalysen und Workshops.

Hej_Creative_Helm_Pfohl_Janine_Widler_3

Grössere Räumlichkeiten im Sommer

Noch kein Jahr ist seit der Gründung vergangen, schon steht ein erster Expansionsschritt bevor: im Sommer bezieht Hej Creative neue Räumlichkeiten mit Platz für weitere Teammitglieder, in einem ehemaligen Rossstall an der Gasometerstrasse im Zürcher Kreis 5.

 

Leichte Erholung bei der Presse

Schweizer Regionalzeitungen sind im Aufwind. Nach Jahren mit eher sinkenden Leserzahlen werden die regionalen Blätter wieder vermehrt gelesen. Unter Druck bleiben die auflagenstarken Tageszeitungen.

Die meist gelesene Zeitung der Schweiz bleibt die Pendlerzeitung 20 Minuten, wie einer Umfrage der Wemf AG für Werbemedienforschung im Zeitraum Oktober 2013 bis September 2014 zu entnehmen ist. Allerdings verliert 20 Minuten gegenüber Vorjahr deutlich an Leserschaft. Einen statistisch signifikanten Rückgang muss auch der Blick am Abend hinnehmen, die zweite grosse Pendlerzeitung der Schweiz. Nicht besser ergeht es dem auflagenstarken Blick. Tages-Anzeiger und Neue Zürcher Zeitung verlieren zwar ebenfalls Leser, aber ihr Verlust bleibt im statistischen Vertrauensbereich.

Gefragte Regionalpresse

Im Trend liegen die meisten Regionalzeitungen. So stossen die Aargauer Zeitung, der Winterthurer Landbote und die Berner Zeitung/Bund auf wachsendes Leserinteresse, während das St. Galler Tagblatt seine Reichweite knapp halten konnte. Positiv abgeschnitten haben kleinere Regionalzeitungen wie die Freiburger Nachrichten, die Schaffhauser Nachrichten, der Bote der Urschweiz und die Zürcher Regionalzeitungen.

Ein durchzogenes Bild zeigt die Entwicklung der Leserschaft bei den Sonntagsblättern. Der Sonntagsblick musste zwar gegenüber Vorjahr deutliche Einbussen hinnehmen, bleibt aber klar die meist gelesene Zeitung am Wochenende. Zulegen konnten dagegen die NZZ am Sonntag, die Sonntagszeitung und die Schweiz am Sonntag. Diese Zunahmen sind jedoch keineswegs signifikant, die Titel belieben bestenfalls stabil. Zudem gilt dies nur für den Semestervergleich, im Vorjahresvergleich haben alle Sonntagstitel verloren, Sonnagsblick und NZZ am Sonntag sogar signifikant.

Finanztitel beliebter

Nach herben Verlusten in der Frühjahrsumfrage 2014 konnten sich die Wirtschaftspublikationen wieder erholen. Bilanz, Handelszeitung sowie Finanz und Wirtschaft stiessen auf ein grösseres Leserinteresse. Während das Migros-Magazin nicht signifikant die Reichweite erhöhte, büsste die Coopzeitung signifikant Terrain ein. Weiter im Aufwind befindet sich Landliebe, auch wenn sich das Wachstum nach starken Zuwächsen in der Vergangenheit abgeflacht hat. Auf höheres Leserinteresse stiessen ferner Das Magazin und das NZZ Folio, beide im Semestervergleich jedoch nicht signifikant. Dagegen mussten Spezialmagazine wie PCtipp oder auch Saisonküche spürbar Federn lassen.

In der Westschweiz schnitten die auflagestarken Titel etwas besser ab als in der deutschen Schweiz. Das französischsprachige Pendlerblatt 20 minutes konnte seine Leserzahl knapp halten. Le Matin und Le Matin dimanche legten zu, während 24heures die Zahl der Leserinnen und Leser halten konnte. (SDA/wewo)

Unbenannt-1_53
Grösser (Grafik: Markus Knöpfli)

Medienschaffende von Solothurner Zeitung und SRG ausgezeichnet

In Olten fand am Montag die 17. Verleihung des Medienpreises Aargau/Solothurn statt. Je zwei der insgesamt vier Kategoriensiege gingen an die AZ Solothurner Zeitung und die SRG.

Der Präsident des Vereins Medienpreis Aargau/Solothurn, Thomas Müller, freute sich, eine wiederum stattliche Anzahl von rund 160 Gästen aus der Medienwelt, der Politik und der Wirtschaft im Stadttheater Olten begrüssen zu dürfen und verkündete, dass die Ausschreibung des Medienpreises im 2015 nun um die Kategorie «Online» erweitert werde. Urs Hofmann, Landammann Kanton Aargau, würdigte die ausgezeichneten journalistischen Tätigkeiten der regionalen und lokalen Medienunternehmen in den beiden Kantonen und freute sich über das grosse Interesse, welches der Medienpreis AG/SO mittlerweile in Journalistenkreisen geniesst. Hofmann appellierte an die Medienschaffenden aber auch an die Verleger, sich weiterhin für die Unabhängigkeit der Redaktionen einzusetzen, denn die freie Berichterstattung sei ein wichtiges Gut einer modernen und toleranten Gesellschaft.

Die Fachjury unter der Leitung von Jurypräsident Peter Schellenberg und den Fachjuryleitern Catherine Duttweiler (Print), Emanuel Freudiger (Foto), Vinzenz Wyss (Radio) und Toni Zwyssig (TV) ermittelten aus über 100 eingereichten Beiträgen die jeweiligen Preisträger.

In der Sparte Print heisst der Sieger Lucien Fluri, Journalist bei der AZ Solothurner Zeitung, mit seiner Beitragsserie «Vergabepraxis im Amt für Wirtschaft», erschienen im November und Dezember 2014 in der AZ Solothurner Zeitung.

In der Kategorie Foto entschied sich die Fachjury unter der Leitung von Emanuel Freudiger für den Fotobeitrag «Bosch streicht definitiv 330 Scintilla-Jobs» des Vorjahressiegers Hanspeter Bärtschi, der am 5. April 2014 in der AZ Solothurner Zeitung erschien.

Der Medienpreis in der Sparte Radio geht an Bähram Alagheband, Journalist bei SRG Aargau/Solothurn. Er wurde für seinen Beitrag «Zivilcourage: Wie ein einfacher Bauer eine ganze Stadt gerettet hat», der am 2. Februar 2014 im SRF Regionaljournal Aargau/Solothurn gesendet wurde, ausgezeichnet.

In der Kategorie TV entschied sich die Jury für den Beitrag des TV-Journalisten Thomas Vogel, SRG, für seinen Beitrag «Demenzkranke hinter Gittern», ausgestrahlt am 27. August 2014 in der SRF Rundschau.

Der Medienpreis Aargau/Solothurn wird durch die in den beiden Kantonen ansässigen Medienunternehmen sowie die Kantone Aargau und Solothurn ausgerichtet. Ziel des Preises ist die Anerkennung und Förderung der journalistischen Qualität in der lokalen und regionalen Berichterstattung der beiden Kantone, der in einer Zeit der Globalisierung und der weltweiten Vernetzung immer mehr Bedeutung zukommt.
 

In Flagranti verstärkt Leitung Kreation

An der Seite von Marcel Wälti leitet Luigi Del Medico ab 1. Mai die Kreation von In Flagranti Communication.

Mit Luigi Del Medico stösst laut Mitteilung ein menschlich und fachlich top ausgewiesener CD zur Agentur, um den kreativen Output weiter zu stärken und junge Talente gezielt zu fordern und zu fördern.

DSC_2659-Marcel_Luigi
Luigi Del Medico und Marcel Wälti

Sein Weg führte über verschiedene Agenturen zur Publicis, wo er als AD und später als CD verantwortlich zeichnete. Seine Arbeiten wurden mit zahlreichen nationalen und internationalen Preisen ausgezeichnet. Seit 1994 ist er ADC-Mitglied und engagiert sich seit 2003 als Dozent an der Schule für Gestaltung in St. Gallen für den kreativen Nachwuchs. Zuletzt betreute er als selbstständiger Kreativer eigene Kunden und arbeitete als Freelancer für führende Schweizer Werbeagenturen.

 

get_footer();